Bauer Willi
Kommentare 26

Kühe, Katzen, Klima…

Wenn Fleisch nicht gut fürs Weltklima ist, dann sollten wir doch auch unsere Haustiere umerziehen, oder? Ob die das aber mitmachen?

Euer Bauer Willi

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26 Kommentare

  1. gerhard spahr sagt

    lieber willi wie du siehst haben hier alle recht,was sie schreiben aber was nützt dies wenn es nicht an die breite Öffentlichkeit und auch oben ankommt,ich bin dafür man sollte kein leeres Stroh dreschen,gradlinig mal die oberen gemeinsam zum masivem Gespräch einladen und darstellen ,dass viele junge Landwirte keinen mut mehr haben,ansonsten haben wir bei der übernächsten Generation Industrie betriebene Landwirtschaft den raffiniersten kapitalkommunismus den es jemals gegeben hat ,keine land Enteignung aber die noch verbliebenen als moderne Sklaven der grossindustrie,bayer,basf ,unsw.korupter kann man dann kein System mehr aufbauen,das wars dann mit der bäuerlichen Landwirtschaft.

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  2. Sabine sagt

    Also, soweit ich weiß, darf man nach unserem Tierschutzgesetzt Hund und Katze nicht vegan ernähren.
    Dann können sich nur so viele Menschen puscheligen Freunde kaufen, weil die moderne Landwirtschaft Lebensmittel so billig gemacht hat, dass man sie ohne großen finanziellen Aufwand satt bekommen kann. Die armen „Schredderküken“, die unbeliebten Innereien und Schlachtabfälle machen ein super Hunde- und Katzenfutter.
    Guckt euch an, wer früher Hunde hatte. Selbst auf vielen Höfen gab es maximal einen Hund. Hier waren es oft Hofspitze. Vllt. erinnert sich hier jemand noch an diese sehr speziellen Typ von Alarmanlage.

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  3. Bauer S sagt

    Wenn man nicht selbst Schuld ist braucht man einen Sündenbock. Früher waren es religiöse heute sind es die Konvis. Also Kopf hoch. Einer muss Schuld. haben.

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  4. Friedrich sagt

    Wie verlogen unser politisches System ist , können wir beim Methan sehen. Die Biogasanlagen werden mit Methan betrieben und erzeugen für 90% der privaten Haushalte den Strom. Das Methan der Kühe und der Betrieb der Biogasanlagen wird der Landwirtschaft im negativen angeschrieben , aber das verbrannte Methan der Energiewirtschaft gutgeschrieben. Gehts noch ?

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    • bauerhans sagt

      „Wie verlogen unser politisches System ist“

      jedes volk hat die politiker,die es gewählt hat.

      9+
    • Hallo Friedrich, Methan von der Kuh auf der Weide geht in die Umwelt. Methan von der Biogas Anlage wird zu Strom und Wärme. Ina

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  5. Bothe Christian sagt

    Bloß mal dazu und nachzulesen(sh.Quellenverzeichnis) „Die Rinderhaltung gehört zu den Hauptemittenten der Landwirtschaft. Dennoch beträgt ihr Anteil an der nationalen THG-Emission nur etwa 2,5 %, davon 1,8 % aus der ruminalen Methan-Emission.“

    Mehr Infos: http://www.agrarfakten.de/Treibhausgase

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    • Brötchen sagt

      Danke! jetzt ist klar die 50 % ch4 ist der Anteil innerhalb der lw. bezogen auf ganz d. sind es dann die 1,8 %

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  6. bauerhans sagt

    die kommentare zur FERKELKASTRATION in medienforen zu lesen,reicht aus,zu erkennen,dass Bauer Willi hier bei den haustieren absolut auf dem holzweg ist.

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  7. Oberländer sagt

    Willi ,
    Du bist aber böse , das du so etwas vergleichst , das geht ja gar nie nicht .
    Haustierhalter sind Gutmenschen die leben oft nur für ihr Wauwie –
    Schnuriie – Mauzi und du vergleichst das mit einer ordinären Kuh.

    Außerdem wäre eine Zwangsveganisierung von Katzen und Hunden nicht Tierquälerei ?

    6+
    • Aber Rindli und Schweinchen so zu behanden, wie Schnurri und Wauwie ist auch Tierquälerei, oder?
      Diese Gutmenschen müssen endlich mal verstehen, dass man jedes Tier nicht vermenschlichen darf und jedes für seine Eigenschaft gezüchtet worden ist, egal Nutztier oder Schoß-, bzw. Schmusetier mit Babyface.

      Na und das nicht (es ist wohl schädlicher als die selbe Menge CO2) umweltneutrale Gas, das die Kühe rülpsen,
      wie viel schädlicher ist es, wie
      die Fleischproduktion
      mit ihren Nachteilen für die Umwelt?
      Könnte das mal jemand ausrechnen?

      2+
  8. Falsch. Das Methan entsteht im Verdauungssysten der Rinder. Es wurde vorher nicht durch die verfütterten Pflanzen der Atmosphäre entzogen wie CO2 (Studien, die der Landwirtschaft einen Anteil am anthropogenen Treibhausgasausstoß von 50 % und mehr zuschreiben, rechnen das ausgeatmete CO2 mit ein – unseriös!)

    Menschen und Hunde kann man ganz leicht vegan ernähren. Antivegane Vorurteile konnte ich, anders als bei manchem Menschenschlag, nicht beobachten. 😉

    25+
    • AdT: Metan kommt vom Unten, aus das Tiefe unsere Erde. Auch auf andere Planete hat man riesige Menge Methan entdeckt. Kühe waren da noch nicht! Kinder, Katze und Hunde vegan Ernähren ist kriminell !

      16+
    • Ebenfalls falsch: würden die Pflanzen (Grasaufwuchs) nicht an Rinder verfüttert, sondern auf der Wiese verfaulen, entstünde dort ebenfalls Methan. Durch die Rinderhaltung entsteht Methan eben nur woanders. Wer gegen Methanbildung vorgehen will, muss im Übrigen nicht nur die Rinderhaltung abschaffen, sondern auch Feucht- und Sumpfgebiete trockenlegen, Wälder abholzen und Termitenhügel zerstören.
      Hunde vegan zu ernähren ist m,E. gelinde gesagt komplett daneben. er den Veganreligion fröhnt sollte so konsequent sein und auf Hundehaltung verzichten.

      22+
      • mit Hundernährung kenne ich mich zu wenig aus, um da mitreden zu können.
        Aber wenn er vom Wolf abstammt?
        Vielleicht könnte es von Menschens Qualzüchtung her schön Hunderassen geben, die ohne Fleisch auskommen?

        Aber es ist interessant, wie du schilderst Mark,
        dass das CH4 (Methangas) aus Gras und/oder anderen Pflanzen entsteht,
        und bei der Gärung, egal ob im Tiermagen, Sumpf, Silo oder Biogasanlage dieses CH4 entsteht.

        Und zwischen Entstehung im Panzen (Tiermagen der Wiederkäuer) und Sumpf ist kein Unterschied?

        2+
    • Mausschubser sagt

      Vielleicht einfach mal ein seriöses Schulbuch aus den 80ern in die Hand nehmen und nachlesen aus welchen Stoffen die Pflanzen mit Hilfe der Photosynthese was produzieren und etwas organische Chemie nachlesen. CO2 ist nur ein Teil davon. Wollte man die Bildung von Methan beim Abbau von Pflanzenmasse verhindern wollen, bliebe nur die Verbrennung neu entstehender Pflanzenmasse übrig. Wer so gegen Rinderhaltung plädiert, sollte sich wenigstens auch den Methanausstoß zB des Reisanbaus ansehen. Davon abgesehen sind selbst Veganerpupse nicht methanfrei. Den menschlichen Teil des Methanausstoßes haben wir in die Kläranlagen verlagert, da wir Menschen in der Regel Cellulose nicht verdauen können. Eine Reduktion findet allenfalls dann statt, wenn der Klärschlamm für teures Geld verbrannt wird.
      Also wenn schon, dann die ganze Kette betrachten und nicht die Rinderhaltung als isoliertes Problem darstellen, weil es in die vegane Argumentation passt.

      10+
      • Paulus sagt

        Der Spruch, ein seriöses Schulbuch aus den 1980ern zur Hand nehmen ist gut. Zu der Zeit war selbst das Periodensystem der Elemente noch unvollständig.
        Tatsache ist, dass der Methanausstoß welcher der LW zugerechnet wird, nach Aussage des UBA seit ca.1990 nahezu unverändert ist und den größten Anteil hat. Eine Bewertung, ob unverändert hoch oder niedrig wird sich wohl kein seriöser Wissenschaftler zutrauen. Tatsache ist allein, Methan ist klimarelevant.
        Im gleichen Zeitraum gingen die Emissionen aus Abfalldeponien und Abwässern sowie aus unzureichend verbrauchten Brennstoffen gravierend zurück. Das ist ein Resultat der verbesserten Methangaserfassung zur Nutzbarmachung, sprich Umwandlung in Wärme- bzw. elektrische Energie.
        Der Methananteil in der Atmosphäre wird übrigens in der Einheit ppb (parts per billion) gemessen und ausgedrückt. Nur um mal so eine Größenvorstellung zu bekommen.

        Ich denke, wir sollten uns jetzt schnell entscheiden. Vielleicht verzichten wir zugunsten dieses verdammt unzuverlässigen Klimas auf die LW und bringen auch ansonsten den anthropogenen Anteil auf null. Irgendeinen Tod müssen wir, entsprechend der Sowieso-Theorie schließlich sterben. Angesichts des prognostizierten Desasters bleibt uns bei nüchterner Betrachtung zwecks Weltrettung wahrscheinlich nur der kollektive Suizid.
        Der Tag, an dem Rindviehställe aufgrund der Methanexposition zu explosionsgefährdenden Orten erklärt und entsprechende Si-Vorschriften erlassen werden dürfte nicht fern sein.

        5+
        • „“…nur der kollektive Suizid.“ Paulus, vielleicht versuchst Du´s mal bei VHMENT (Voluntary Human Extinction Movement).

          1+
    • Methan aus Biomasse entsteht bei deren anaerober Zersetzung. Absterbendes Gras wird aber zum großen Teil unter aeroben Bedingungen mineralisiert. Jedenfalls wird die Freisetzung von Treibhausgasen aus nicht-anthropogenen Prozessen auch nicht derjenigen aus anthropogenen Prozessen zugerechnet, somit auch nicht Methan aus tiefen Erdschichten. Bei einigen besteht Nachholbedarf in Biologie und im Grundwissen zur Erderwärmung.

      Dass durch Reisanbau erhebliche Mengen Methan freigesetzt werden, ist Fakt. Ich sehe jetzt aber nicht, was das mit der Rinderhaltung zu tun hat, außer, dass es zusätzlich hinzukommt, es also nicht besser macht.

      „Schulbuch aus den 80ern zur Hand nehmen“ – wenn ich das schon höre, brauche ich gar nicht weiterlesen; dann ist auch sonst nichts weiter als Polemik und Institutionen-Bashing zu erwarten.

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      • Bei einigen besteht Nachholbedarf in Biologie und im Grundwissen zur Erderwärmung???

        Jedenfalls muß zu der aufsteigenden und umweltschädigenden, Menge CH4 nicht nur die aus Rinder- bzw. Wiederkäuerpubse und -rülpser gezählt werden, sondern die auch aus Moore, sümpfe und Reisanbau.

        Und, bei unseren Umweltsorgen müssen wir nicht nur die antropogenen Prozesse rechnen, sondern alle, auch die aus den wilden Mooren, damit die Umwelt bestmöglichst geschont wird..
        Wenn man die Anthropogene Schuld ausrechnen will, dann muß man sie wieder herausrechen,
        Und Methan aus tiefen Erdschichten?
        Ich weiß nicht ob die überhaupt umweltrelevant sind!

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      • „Absterbendes Gras wird aber zum großen Teil unter aeroben Bedingungen mineralisiert“ unter Freisetzung des schlimmen Klimagases CO2. Je feuchter die Rottebedingungen sind, desto höher der Anteil der anaeroben Zersetzung und damit der Methanbildung. Wird Grünland nicht mehr genutzt kommt es häufig zu einer Wiedervernässung und damit zu einer steigenden anaeroben Rotte.

        Gerne würde ich Deine umfassenden Kenntnisse zur Erderwärmung zur Kenntnis nehmen, vielleicht erhälst Du dafür den Nobelpreis noch vor Schellnhuber….

        6+
      • Bauer Willi sagt

        @Adt
        Du bist ein hervorragender Jurist!!!
        Den Rest kannst Du Dir denken… 🙂
        Bauer Willi

        2+

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