Bauer Willi
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Wo kommt unser Honig her?

Honig darf gemischt werden. Auf den meisten Verpackungen steht dann: “Aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern”. Dazu gehören Süd- und Mittelamerika, aber auch Ukraine und China.

Der getestete Bio-Honig von Dennre stammte ausschließlich aus China.  Zumindest, was die Analyse angeht. Dennre weist den Vorwurf zurück und legt ein Papier vor in der steht: “Die Herkunftsangabe ist grenzwertig aufgrund des geringen europäischen Anteils”.

Wer also beim Kauf von Honig sicher gehen will, sollte auf die Herkunftsbezeichnung “Echter deutscher Honig” setzen. Denn dann kann man sicher sein, auch eine hohe Qualität zu erhalten.

https://www.laves.niedersachsen.de/lebensmittel/authentizitaetsanalyse/73357.html

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14 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Jawohl, nur noch echten deutschen Honig kaufen , auch wenn er teurer ist. Warum gilt das nicht für alle deutschen Agrargüter ? Warum wird nicht so gekennzeichnet ? Wir produzieren hier doch teuerer weil alles teurer ist und auch alles kontrolliert und zertifiziert wird. Ist das nichts Wert ?

  2. Obstbäuerin sagt

    In einer bunten, multikulturellen Welt auf rein regionale Produkte zu setzen, scheint nicht mehr im Trend zu liegen. Das erfahren wir jedes Jahr ein bisschen mehr und bei jungen Leuten ganz besonders. Ich befürchte die Zeiten, wo regional ein Gütesiegel war, sind vorbei.

  3. Ehemaliger Landwirt sagt

    “Nun müsste nur noch geklärt werden wo der Honig aus China hergestellt wird, denn angeblich gibts dort ja gar keine Bienen! Oder ist auch das eine der üblichen NGO Falschinformationen, die wir ja über die konventionelle Landwirtschaft fast täglich lesen müssen.”

    Habe mal ein Bild von der Handbestäubung von Obstbäumen in China gesehen, ich gehe mal davon aus, dass die so nebenbei auch den Honig aus den Blüten holen, Arbeitskräftemangel wie in Deutschland kennen die nicht. 😉

  4. Georg Summerer sagt

    Nun müsste nur noch geklärt werden wo der Honig aus China hergestellt wird, denn angeblich gibts dort ja gar keine Bienen! Oder ist auch das eine der üblichen NGO Falschinformationen, die wir ja über die konventionelle Landwirtschaft fast täglich lesen müssen.

  5. Altbauer Jochen sagt

    Wir sollten unseren einheimischen Imkern in höchstem
    Maße Anerkennung zollen !
    Für ihr Produkt und den Nutzen den die Bienen erbringen.
    Auf unserem Betrieb kommen die Imker jedes Jahr in den Raps,
    in meiner Obstwiese sind dauerhaft Bienenvölker aufgestellt.
    Dafür bekommen wir in jedem Jahr 2 x 12 Gläser mit Honig.
    Da weiß man, was man hat !!

    • Berthold Lauer sagt

      Ganz sicher weis man das nur, wenn man von der Entnahme der Waben über das Schleudern bis zur Abfüllung zugesehen hat. Aber wie überall bei landwirtschaftlicher Produktion geht nichts ohne Vertrauen und das ist in den meisten Fällen ja auch absolut gerechtfertigt.
      Allerdings kaufen auch viele Imker bei geringer Ernte Honig zu oder sie kaufen sich Sorten zu um ihr Sortiment zu vervollständigen und können so auch auf gefälschte Honige oder gefälschte Herkünfte hereinfallen. Angeblich gehört Honig zu den am meisten gefälschten Lebensmitteln weltweit und rund 2/3 des in Deutschland verbrauchten Honigs wird importiert. (Zitat:”Auf dem Weltmarkt hat sich eine ganze Fälschungsindustrie rund um Honig entwickelt” Sendung Marktcheck am 09.10.2018 20.15 Uhr im SWR Rheinlandpfalz.)

    • Paulus sagt

      Die Imker überhöhen sich und ich unterstelle ihnen parasitäres Verhalten. Das kam in einem früheren Beitrag hier auch sehr gut zum Ausdruck. Was nützt mir der deutsche Honig wenn er z.B. mit den Pollen des JKK verseucht ist? Ich habe nun wirklich genug von dem Zeug herausgerissen, allerdings in Belgien. Der Imker hat sich daran nicht beteiligt.
      Dieser Nelson Müller ist ja ein sympathischer Kerl, aber so richtig Ahnung hat er nicht. Aber wie das halt so ist, für die University of Määnz Lerschenbersch reicht es allemal. Da weiß man auch was man hat.

    • Also ist der Honig kein Massenprodukt, dass er den gleichen Preisverfall hat, wie andere landw. Produkte.

      Die Imker bekommen noch ehrliches Geld für ihre ehrliche Arbeit.

      Aber wenn der Verbraucher auch billigen Honig will, dann hat er eben nicht mehr das qualitative gute Produkt, dass er von seiner Oma her erklärt bekam!

      Die hat auch mehr dafür bezahlt oder selber Bienen gehabt.
      Ob das Rezept von ihr, heiße Milch mit (billigem) Honig (noch) ein Heilmittel ist, wie sie es meinte?

      • Mark Rössler sagt

        Bei Oma war die Welt noch in Ordnung, Lebensmittel ohne Rückstände.
        Die Analysetechnik von heute ist für viele Menschen ein Problem, das gab es zu Omas Zeiten nicht und daher der Trugschluss von den “sauberen” Lebensmitteln. Genau das Gegenteil ist der Fall, Lebensmittelvergiftungen sind seit der Zeit um ein Vielfaches zurück gegangen.

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