Ein nüchterner Vergleich
Ich habe mal an einem Beispiel grob durchgerechnet, wie der direkte Vergleich beim Dieselverbrauch zwischen bio und traditionell aussieht. Nagelt mich jetzt nicht auf jede Zahl fest, es geht mir wirklich nur um einen groben Vergleich. Das Beispiel Mein Bio-Kollege und ich bekommen von einer Mühle den Auftrag, 600 dt Weizen zu liefern. Wir sollen beide dazu 10 Hektar Ackerfläche zur Verfügung haben. Die Biodiversität soll aber auch eine Rolle spielen. Die Verbrauchszahlen für die im Beispiel angeführten Maschinen und Geräte habe ich vom KTBL-Dieselbedarfsrechner (https://daten.ktbl.de/dieselbedarf/home.html) Mein Ertrag pro Hektar soll rund 100 dt betragen. Folglich benötige ich 6 Hektar für 600 dt. Auf dieser Fläche pflüge ich nicht, sondern mache Mulchsaat. An Pflanzenschutz kommt einmal Herbizid und dreimal Fungizid drauf, dreimal wird mit dem Schleuderstreuer gedüngt und schließlich kommt der Mähdrescher. Für diese Maßnahmen verbrauche ich rund 292 l Diesel. Macht pro Hektar rund 49 l Diesel. Der Bio-Kollege erntet rund 60 dt pro Hektar, also muss er seine gesamte Ackerfläche von 10 Hektar mit Weizen einsäen. Er pflügt und sät, dann wird gegen das …










