Grüner Parteitag – wenn sich die Geister scheiden
Gestern war der erste Tag des Parteitags der Grünen. Ich habe drei verschiedene Positionen zum Agrarbereich und zur Gentechnik gefunden, die diskutiert werden und dann in das Grundsatzprogramm der Grünen aufgenommen werden. Zuerst die Hardliner. Nach längerer Einführung ist dem Papier zu entnehmen, dass alles so bleiben muss wie es ist. Und wie zu erwarten in dieser Gruppe mit dabei: Renate Künast, Anton Hofreiter, Harald Ebner, Martin Häusling, Christian Meyer, Norwich Rüße, Martin Hahn, Ophelia Nick… https://www.gruene.de/artikel/agrarwende-statt-gentechnik In ihrem Vorschlag lesen sich dann auch solche Sätze: „Doch wenn es konkret um höhere Erträge oder Klimaanpassungen wie Trockenheits- und Salztoleranz geht, sind konventionelle Züchtungsmethoden gentechnischen Verfahren bislang meist eindeutig überlegen.“ Wissenschaftler sind in dieser Gruppe offensichtlich unterrepräsentiert. _____ Dann gibt es eine Gruppe, die namentlich nicht festzumachen ist sondern einen Beschluss der BAG Landwirtschaft (und Christ*innen) zur Diskussion stellt. Grob zusammengefasst ist ihre Position: Rote Gentechnik unter Auflagen erlauben, klare und kompromisslose Ablehnung der grünen Gentechnik. https://www.gruene.de/artikel/resolution-der-bag-landwirtschaft-laendliche-entwicklung-und-der-bag-christ-innen-zu-gentechnischen-verfahren _____ Und dann gibt es eine Gruppe, die darüber diskutieren will, ob die neuen Techniken vielleicht doch Vorteile haben …










