Tierwohl oder Wählerstimmen?
Ein Gastartikel von Jürgen Donhauser Bereits 2023 haben wir in Bayern Landtagswahl, und die Vorboten kündigen sich an! Da sich Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir seit Beginn seiner Amtszeit durch Zaudern, Nichtstun und Arbeitsverweigerung auszeichnet, bringt er seine bayerische Landwirtschaftsministerin Kaniber (CSU) in Zugzwang. Insbesondere in der Schweinehaltung erleben wir Betriebsaufgaben in bisher ungekanntem Ausmaß. Da in Bayern bekanntlich gerade in der Schweinehaltung kleinere Betriebsgrößen bestehen, trifft es eben (mangels Rationalisierungseffekt) genau die sonst so viel gewünschten und favorisierten Familienbetriebe, die jetzt reihenweise das Handtuch werfen. Die Zahlen in unserem Landkreis Amberg-Sulzbach (Oberpfalz/Bayern) sehen derzeit so aus: 1500 Betriebe, davon nur noch ein Drittel im Haupterwerb 154 Betriebe davon wirtschaften ökologisch 1400 Betriebe betreiben eine Viehhaltung (Rind/Schwein etc) Aufgrund der schlechten ackerbaulichen Voraussetzungen (Boden, Temperatur, Niederschläge, kleine Feldstücke) war schon immer die Tierhaltung notwendig, um die vorhanden natürlichen Ressourcen (z.B. Grünland, magere Ertragsstandorte) zu nutzen und die Familie zu ernähren. Die Verbundenheit der Oberpfälzer mit ihrer Scholle zeigt sich darin, dass sie dann sogar noch Geld durch andere Einkünfte (Arbeitnehmer) in die Landwirtschaft stecken, um ihren Betrieb (sogar …










