Bauer Willi
Kommentare 27

Entscheiden Sie, Herr Özdemir?

Warum machen Herr Özdemir und seine drei Staatssekretärinnen eigentlich nicht ihre Arbeit?

Ganz überraschend (Ironie) wird in der kommenden Woche vermutlich überall in Deutschland die Weizenernte mit voller Wucht beginnen. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad reift der Weizen jetzt schnell ab.

Wir brauchen bis spätestens Ende Juli die Entscheidung, ob die Zwangsstilllegung (GLÖZ 8 genannt) tatsächlich realisiert werden soll. Denn dann dürften wir diese Flächen nicht mehr bearbeiten und müssten sie für mindestens eine Vegetationsperiode verunkrauten lassen.

https://www.agrarzeitung.de/nachrichten/politik/gemeiname-agrarpolitik-im-herbst-ist-es-zu-spaet-102291?

Carina Konrad von der FDP hat dies erkannt und Herrn Özdemir angeschrieben. Ob Herr Rukwied ihn auch am Freitag danach gefragt hat?

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27 Kommentare

  1. Brötchen sagt

    Kommentar aus der Welt…..Özemir!!! Ein politischer Geisterfahrer beschwert sich über zu viel Gegenverkehr!!!!

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    • Ferkelhebamme sagt

      Die Kommentare haben mir den Abend versüßt. Sollte seine Unfähigkeit tatsächlich auch in der breiten Bevölkerung auffallen?

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  2. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Wer keine “Greening-Prämie” erhalten hat, wird knallhart diskriminiert!

    https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/100-anpassungshilfe-erzeuger.html

    “Bundesminister Cem Özdemir: „Die Folgen des verbrecherischen Kriegs in der Ukraine belasten die Landwirtschaft stark – vor allem die Energiepreise machen vielen Betrieben zu schaffen. Hier helfen wir mit 180 Millionen Euro Landwirtinnen und Landwirten in den Sektoren, in denen die Auswirkungen besonders groß sind. Und das ganz unbürokratisch: Die Anpassungsbeihilfe wird direkt auf den berechtigten Höfen ankommen, ein Antrag ist dafür nicht erforderlich. Um zielgerichtet Betriebe in allen betroffenen Sektoren zu entlasten, wird außerdem noch ein zweites Hilfsprogramm geschnürt. Denjenigen Betrieben, für die die Anpassungsbeihilfe nicht infrage kommt, greifen wir mit dem Kleinbeihilfeprogramm unter die Arme”

    “Die Anpassungsbeihilfe ist im Einklang mit den EU-Vorgaben an Nachhaltigkeitskriterien geknüpft: Voraussetzung ist, dass die Betriebe im Jahr 2021 eine sogenannte Greening-Prämie für bestimmte nachhaltige Landbewirtschaftungsmethoden erhalten haben.”

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    • Ferkelhebamme sagt

      Auf 15.000 EUR pro Betrieb gedeckelt. Wem soll das helfen? Das ist leider nichts zu dem Vermögen, was wir verbrennen

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    • Seevers Reinhard sagt

      Was für ein Honk…..es ist schwer andere zu motivieren, an das Ende zu glauben, wenn man selbst in einem Paradies lebt. Komplett unglaubwürdig, weil selber von nichts betroffen….

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  3. Ferkelhebamme sagt

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/cem-oezdemir-will-stilllegung-von-aeckern-wegen-ukrainekrieg-verschieben-a-f6024a6c-abec-406d-8329-7ac770f9787a
    Auf der Interforst (bei den Waldbauern?!) hat er sich geäußert. Und wie immer: nichts konkretes, abschieben auf die EU.
    Ich kann diese nichtssagende Gefasel nicht mehr am Kopf haben. Nicht schnacken, Herr Özdemir, machen! Würde man hier sagen. Hier wird der Weizen schon fleißig gedroschen, wir brauchen JETZT konkrete Aussagen.
    Oder wir machen, was wir für richtig halten und wenn das dann angewatscht wird, was zu erwarten ist, sehen wir uns wohl auf der Straße…

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  4. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/macrons-pfiffe-und-weltweite-bauernaufstaende/

    “Internationaler Protest der Bauern: Von Deutschland bis Argentinien

    Im Gegensatz zum zurückhaltenden Medienecho ist der niederländische Bauernprotest quicklebendig.

    Dutch farmers and truckers’ convoy on the A28 highway: “The protests will continue. We have the support of millions of people. There will be actions the Netherlands has never seen before.” Respect. pic.twitter.com/FcfjZsZ0uo

    — RadioGenova (@RadioGenova) July 16, 2022″

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  5. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Cem Özdemir hat die vorangegangene Bundesregierung in scharfer Form für die Energiekrise verantwortlich gemacht. “Wir haben eine katastrophale Situation geerbt, ein Desaster”, sagte er.
    Die anderen sinds gewesen,die haben das “inne Schuld!”

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    • Seevers Reinhard sagt

      Das hat er für die Agrarpolitik auch so formuliert….wer als ins Amt gewählter Politiker, der vor der Wahl noch groß rumposaunt hat, dass mit ihm alles besser würde, nun nichts auf die Kette bekommt, der sollte sich schämen. Oder einfach abtreten.

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  6. Pälzer Buh sagt

    Alleine das Foto der Ackerkratzdistel, spricht schon Bände für sich und ihrer Lebensweise. Übertragbar auf unsere Gesellschaft.

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  7. Smarti sagt

    Frage für einen Freund: die 4 % Stilllegung müsste doch auch für Ackerfutter ( Luzerne, Kleegras…) gelten: nach dem letzten Schnitt ( letzte Ernte ) ein Jahr stilllegen… das begrünt sich von selbst…..

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  8. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    “Hilfe”, Herr Bundesagrarminister, “Ihr Bauernklientel braucht dringend gelbe Warnwesten! Sie haben uns allesamt zu geradezu hilflosen Würmern gemacht, auf denen heute jeder willfährig nach Herzenslust drauf herumtrampeln kann…!!!”

    Erwartet Ihr jetzt als Schnellschluss tatsächlich ein überambitioniert schlüssiges Konzept für unsere Flächen, nachdem Özdemir mit Rukwied dieser Tage so intensiv gekuschelt hat!? – Weit eher das Gegenteil wird der Fall sein, wetten !? (Diese Wette würde ich im übrigen nur zu gerne verlieren 😉

    …Wir werden aber sicherlich auf den 4% unserer Flächen in vollkommener Trance -Cem gibt uns allen sicherlich sehr gerne was ab- die dort wachsenden, wunderschön anzuschauenden Disteln umtanzen. Machen wir daraus das Beste: Distelöl, ist dem Vernehmen nach kaum bezahlbar…! 🙂 Ha, das eigene Geschäft sollte man nie so ganz aus den Augen verlieren!!!

    (Der erste Schritt zur Weisheit, wer noch über sich selbst lächeln kann…)

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  9. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    “Warum machen Herr Özdemir und seine drei Staatssekretärinnen eigentlich nicht ihre Arbeit?” — C.Ö. macht seine Arbeit so, wie es seine Führer in der UNO/EU/WEF von ihm verlangen. C.Ö. möchte natürlich nur die Welt retten. Er meint es gut mit der gesamten Menschheit! C.Ö. ist selbstverständlich natürlich Mitglied im World Economic Forum, genau wie Habeck und Scholz und Rutte und Baerbock und Merkel et al.
    C.Ö. kümmert sich auch darum, dass wir die Zerstörung unserer Kultur und Wirtschaft und Gesundheit etwas gelassener sehen, wenn wir dereinst den Knaster paffen, den er legalisieren will. Denn mit weicher Birne werden Grüne Träume wahr!

    https://www.weforum.org/people/cem-ozdemir

    Ein Artikel darüber, wie das WEF seine Spuren im Falle Sri Lankas verwischt:
    https://www.wochenblick.at/great-reset/globalisten-regime-gestuerzt-wef-loescht-heimlich-artikel-ueber-reiches-sri-lanka-bis-2025/

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  10. Arnold Krämer sagt

    Nicht entscheiden ist auch eine Entscheidung. Die EU-Vorschriften sind doch durch den Brüsseler Apparat ganz im Sinne der Grünen vorbereitet worden. Läuft doch. Dumm nur, dass auch die Ökobetriebe unzufrieden sind.

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  11. oberländer sagt

    Muß ich jetzt wirklich Disteln vermehren ??????

    Es gibt wohl keinen Politiker und auch keinen Beamten mehr
    dem nicht ins Hirn geseicht wurde .

    Knüppel drauf bis sie Vernunft annehmen , der ein oder andere
    lernt ja vielleicht schneller.

    Ach ja an die Amtmänninnen und Amtmänner .
    Die Ansage , wir führen nur Gesetze und Anweisungen aus hat
    in Deutschland übelste Tradition, und ist als signifikant für geringe
    Geistige Reife und absolute Ehrlosigkeit.

    Das war mein Wort zum Sonntag , möge es die eine oder den anderen würgen.

    Mich trifft man nachher in Bad Urach aber nicht beim Kiffer.

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  12. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Gerade eben bei ARTE eine Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft.
    Die deutsche Teilnehmerin sagte keinen Ton,die Italienerin mit ihrem Kälbermastbetrieb sagte,sie wären am Ende,weil das Futter zu teuer wäre,der Franzose mit 90ha Acker hatte Pestizide um 70% und Dünger um 50% reduziert und könne gut mit 90% der Erträge auf seinem kleinen Betrieb leben.
    Die Polin meinte,wir würden Pflanzenschutzmittel einsetzen,nicht Pestizide.

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    • Thomas Bröcker sagt

      die Vielfalt der Betriebsstrukturen und Konzepte verhindert irgendwie europaweit ein einiges Auftreten der Bauern. Jeder hängt sich (verständlicherweise) nur noch für seine Partialinteressen aus dem Fenster.

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  13. Mark sagt

    Lieber nicht entscheiden als falsch entscheiden! Insofern bin ich über die Faulheit von Özedemier eher froh. Diese unsägliche GAP-Reform gehört ersatzlos in die Tonne. Es bleibt zu hoffen, dass dieser schlimme Ukraine-Krieg wenigstens eine positive Wirkung hat, nämlich dass die durchgeknallten Ökobürokraten in Brüssel und Berlin durch die harte Realität entmachtet werden.

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    • Thomas Bröcker sagt

      Die “Ausführungsbeamten” sind aber schon voll am arbeiten. Habe gerade vorab den vorgesehenen Vortrag für die Schulung im “Allgemeinen Pflanzenschutz” für die nächste Winterschulung bekommen. Die Anwendungsvorschriften zur GLypohsatanwendung sind hahnebüchen. Angestrebt wird eine Teilflächenbehandlung, bei der der Landwirt den Besatz dieser Teilflächen erfassen, die Arten der Dauerunkräuter ausweisen (möglichst mit Photo der Teilflächen) und nachvollziehbar (kontrollierbar) in der Schlagkartei dokumentieren muß. Am Ende des Vortrages werden eingegangene Fragen beantwortet. Nur mal beispielhaft: “Ist es nicht so, dass die Zwangsrandstreifen an Gewässern einer indirekten Enteignung gleichkommen?” Antwort Amt: “Das haben wir nicht zu beurteilen, schließlich können diese 10 m Streifen aber ohne PSM-Einsatz weiterbearbeitet werden.”
      Das ist SOOO typisch deutsch: dieses “da könne wir nichts dafür, das hat der Gesetzgeber so vorgesehen” begleitet die deutsche Geschichte bei unsäglichsten Entscheidungen durch die Zeiten. Der deutsche Michel ist leicht zu regieren, obrigkeitsgläubig und wenig widerborstig. Die Quittung bekommt er jetzt mit einer Regierung, die unfähig ist die elementarsten Eigeninteressen und Zusammenhänge im Auge zu behalten – die dann auch noch zu den beliebtesten Politikern aller Zeiten aufsteigen.
      Insbesondere die Detailverliebtheit der politischen Akteure, gekoppelt mit dem Kontrollwahn aller diktatorischen Machtstrukturen, wird uns noch schwer zu schaffen machen.

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      • Seevers Reinhard sagt

        Zitat Th. Bröcker: “Das ist SOOO typisch deutsch: dieses “da könne wir nichts dafür, das hat der Gesetzgeber so vorgesehen” begleitet die deutsche Geschichte bei unsäglichsten Entscheidungen durch die Zeiten. Der deutsche Michel ist leicht zu regieren, obrigkeitsgläubig und wenig widerborstig.”

        100% Zustimmung……leider gilt das auch für das Nichtagieren und Abwarten anstatt auf zu begehren der Landwirtschaft. Wann, wenn nicht jetzt, ist das Fass übergelaufen?

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        • Thomas Bröcker sagt

          Das Ganze ist eigentlich auch absolut kontraproduktiv für das Anliegen der realitätsnäheren Teile der Naturschützer, die wenigsten Baumreihen als Windschutz und Biotopvernetzung in die großen “Ackersteppen” Nord-Ostdeutschlands setzen wollen.
          Da ist doch abzusehen, dass dann relativ zeitnah neue 10 m “Enteignungsstreifen” links und rechts dieser Anpflanzungen (“Terristrische Rückzugshabitate” im Naturschutzsprech) Gesetz werden. Derzeit muss man doch geradezu “mit dem Klammerbeutel gepudert” sein, freiwillig auch nur einen einzigen Baum oder Strauch in die Ackerfläche zu setzen.

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      • Mark sagt

        “….die dann auch noch zu den beliebtesten Politikern aller Zeiten aufsteigen.” Aber auch wieder fallen, Baerbock machts vor, von den Medien hochgejubelt ist sie nun schon in Ungnade gefallen, sie sei unfähig, strategisch zu denken und Diplomatie sei für sie ein Fremdwort etc.pp. Die Beliebtheitswerte fallen dramatisch und nach dem Wintet haben wir hoffentlich eine andere politische Realität.

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        • Stadtmensch sagt

          Politiker, die sich ständig inszenieren müssen, “Wordings” brauchen, keine Kritik aushalten, immer recht behalten wollen, Wähler wie dumme Kinder behandeln (Habeck: “da wo das Wasser warm gemacht wird”), sind aber auch der Spiegel dieser Gesellschaft. Hier unten in der “konkurrenzgetriebenen Markt-Gesellschaft”, zählt dumm, frech, verantwortungslos, egoistisch auch mehr als …. naja … als das Gegenteil davon.

          Hoffentlich lehrreich, dass wir uns mit diesen “Werten” nun ziemlich lächerlich machen. Wie kann man jahrzehntelange Bemühungen um Entspannung in den Ostbeziehungen völlig ahnungslos in einen Scherbenhaufen verwandeln? Ich raff es nicht. Wo wollen die jetzt ihr Material und ihre Energie für die vielen geplanten “Transformationen” herbekommen? Wer soll sich die Segnungen einer “klimaneutralen” Wirtschaft leisten können? Geld drucken und verteilen? Dieser Joker zieht nicht mehr.

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  14. Piet sagt

    Moin dann müssen wir Roundup für diese Flächen einsetzen und Deutschland hat viel weniger Getreide also müssten wir Getreide importieren und so weiter und so fort

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