Bauer Willi
Kommentare 20

Schwäbische Connection

Heute war Cem Özdemir auf dem Hof von Joachim Rukwied.

https://app.handelsblatt.com/wirtschaft-oezdemir-zu-besuch-auf-dem-hof-von-bauernpraesident-rukwied/28509112.html

Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Oder doch. Das hier:

https://www.stimme.de/regional/landkreis-heilbronn/nachrichten/ost/oezdemir-drischt-mit-rukwied-bei-weinsberg-getreide-art-4651575

Und zur späten Stunde kam noch der Erlebnisbericht von Cem Özdemir rein:

BAYQ0066[1]

 

 

(Aufrufe 2.018 gesamt, 1 heute)

20 Kommentare

  1. Zyniker sagt

    Nur der Mensch ist an Allem schuld!

    Nur der Mensch hamstert mehr als er braucht und versteckt das dann wie ein Eichhörnchen.

    Nur der Mensch führt Kriege gegen Artgenossen wie die Ameisen.

    Nur der Mensch fällt über die Natur her und holzt Wälder nieder wie Borkenkäfer oder Termitenhaufen.

    Nur der Mensch fällt in einen Blutrausch wie der Fuchs im Hühnerstall.

    Nur der Mensch hat einen genetisch bedingten Rassismus und ist aggressiv gegen andere Völker wie ein Bienenstock.

    Nur wenn der Mensch nicht mehr ist, kann die Menschheit endlich aufatmen!

    Und natürlich ist das Schwachsinn, aber die grüne Ideologie tickt nun mal genau so.

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  2. Ferkelhebamme sagt

    Schön, wie die beiden sich zusammen amüsieren und eine riesen Selbstdarstellungs- Presse-Show abziehen, während wir ums wirtschaftliche Überleben kämpfen.
    Wurde da auch mal Tacheles geredet?
    Als er so dramatisch in den Bodenriss gegriffen und gleich wieder von den Folgen des Klimawandel schwadroniert hat, hätte ich ihm mein leeres Portemonnaie zum Reingreifen hingehalten : Folgen der Grünen Politik

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  3. firedragon sagt

    Herr Özdemir,
    wie fühlt es sich an, auf einer Erntemaschine zu sitzen und den Lohn anderer Menschen Arbeit einzufahren?
    Welchen Eindruck hat das bei Ihnen hinterlassen?
    Ich weiß nicht, ob Sie jemals den Stolz eines Landwirts nachempfinden können, wenn er die Ernte einfahren kann, weil es trotz aller Widrigkeiten geklappt hat.
    Und diese Widrigkeiten werden mehr, weil Politik dafür sorgen wird. Denken Sie da immer dran, wenn Sie den Lohn anderer Menschen Arbeit einfahren!

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  4. Seevers Reinhard sagt

    Cem: ….” spannender Termin, also bleibt dran!”

    Ist das jetzt Comedy gewesen? Blubb, bla,bla…

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      • Inga sagt

        Manche sagen auch huddeln dazu.
        bedeutet:
        Eine weitere, ebenfalls schon sehr alte Bedeutung ist “stümpern, pfuschen, schlechte Arbeit machen” und so weiter,
        was entweder durch zu große Eile oder durch nachlässiges, langsames Arbeiten verursacht werden kann

        macht der Chem das mit uns?

        oder
        sind wir nur Bauern, mit denen man es ja machen kann.
        Der Aspekt der Wertlosigkeit drückt sich in der Bedeutung “jemanden achtlos behandeln, nicht in Frieden lassen, plagen, quälen, tadeln” für jemanden hudeln / huddeln aus, der in Varianten schon seit dem 16. Jahrhundert belegbar ist
        und Eingang in verschiedene Mundart-Wörterbücher gefunden worden ist.

        Wenn das stimmt,
        dann sind wir keine Demokratie.

        Ich dachte der Cem sorgt für soziale Gerechtigkeit auch für Bauern.

        Und wenn es jetzt schön zertifiziertes Saatgut von Leguminosen zu kaufen gibt, dann wird schon lange danach gezüchtet, geforscht und zugelassen, um eine Alternative zum teuren Soja für unsere Tiermast zu bekommen.

        Nur ein ausgebildeter Landwirt weiß wo und wie man das anbaut.
        Das muß ein Landwirtschaftsminister wissen, bevor er mitreden will. So vile Vertrauen muss er zu den Bauern haben, sonst verfehlt er seine Aufgaben.

        Außerdem eine gute stickstoffsammelte Variante für die Fruchtfolge.
        Blühen tun sie auch, gut für die Bienen, da brauchen wir keine Blühstreifen und können unser Ackerland voll und ganz für die Ernährung in dieser Welt benutzen.

        Warum sind in den 80igern die die Weltmarktpreise eingerichtet worden?

        Weil die Großindustrie da Fuß fassen wollte und genau wie bei bei uns billige Nahrungsmittel vorhanden waren und sind.

        .

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  5. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Özdemir und Rukwied sind ganz eng miteinander. – Und beide können nicht mit uns Bauern.

    Passt doch – damit schließt sich dieser Kreis.

    Wenn die Bauern sich nicht selbst zu helfen wissen, aus eben diesen Richtungen bekommen sie wohl kaum Unterstützung für ihre mittlerweile sehr vielfältigen Sorgen und Nöte. Die Hinterzimmerseilschaften harmonieren weit eher als Fallbeil für jedes tumbe kleine Bäuerlein. – Wer nicht spurt, ist weg vom Fenster….

    Wir müssen uns darauf konzentrieren, nicht in Ausschließlichkeit Nahrungsmittel zu erzeugen, sondern auch Energie, wie die aktuellen Gegebenheiten mehr als eindrucksvoll untermauern.

    Der heutige moderne Mensch kann nicht ohne Nahrungsmittel, allerdings auch nicht ohne Energie überleben, jedenfalls nicht unter den aktuellen Lebensstandards…

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  6. Thomas Bröcker sagt

    Dieses “kumpelhafte” “wir stehen in engem Kontakt” kommt gar nicht gut. Das ist die alte Schiene – “enge Beziehungen herstellen – und im Hinterzimmer auskungeln”. Bei allem freundlichen Lächeln des Ministers, findet die “Gestaltung” der Agrarpolitik einseitig Ressort-betont über die Umwelt und Öko-Bereiche bei Frau Lemke und Herrn Flasbarth statt. Neben Frau Bender dürften im Hintergrund die Öko- und Naturschutzbereiche der Unis und Institute auch noch große Bedeutung haben. Egal wo du hinkuckst, da sind überall die “Green Deal” und “Farm to Fork” Befürworter an den richtigen Positionen geparkt. Diese überall “versteckten Schläfer” sind aktiviert und gehen konzertiert zu ihrer Art der “Weltrettung” über. Und: gut vorbereite und geframt, steht über die Hälfte der Gesellschaft dahinter. Die Saat von 30 Jahren einseitiger Propaganda und Wissenschaft geht auf!

    Abgesehen davon, dass es gut ist, dass der Minister überhaupt mal in einen modernen Betrieb geht, war dieser Betrieb ganz bestimmt nicht der richtige. Wen vertritt der DBV eigentlich ? Die Tierhaltung, die die Größten Probleme hat, wird hier fein ausgeklammert. Der reine Ackerbau wird in den nächsten Jahren auf solch guten Standorten, wie der Hildesheimer Börde, wohl die wenigsten Probleme haben.

    Für mich war das von Özdemirs Seite aus ein reiner Beruhigungs- und Proaganda-Termin, von Seiten Ruckwieds ein Versuch Seilschaften für seinen und ähnliche Betriebe aufzubauen. Der Abbau der Tierhaltung ist bei beiden Beteiligten gesetzt.

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    • Arnold Krämer sagt

      Blitzsauber analysiert und beschrieben. So ist es. Die Apparate sind “unterwandert”. Es ist kein Umdenken, geschweige denn Umsteuern erkennbar. Rukwied glaubt, mit seiner Betriebsgrösse und seiner Ausrichtung durchs Loch zu kommen. Wenn er sich da man nicht irrt.

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    • Bauer Willi sagt

      Danke. So kommt es auch bei mir an. Irgendwann muss der Schmusekurs doch mal ein Ende haben!

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  7. Elisabeth Ertl sagt

    Was der schon alles erlebt hat, der Cem, auf seinem Abenteuer-Urlaub im Landwirtschaftsministerium! Auf einem echten Mähdrescher hat er mitfahren dürfen, Hühnern lustige Warnwesten anziehen, …. Der wird noch seinen Enkelkindern davon erzählen.

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  8. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Mark Rutte in action … – Das, was in den Niederlanden passiert, wird auch in Australien teilweise sehr kritisch zur Kenntnis genommen.

    Video 1 Minute
    https://www.youtube.com/watch?v=LA2fax17veM

    Video 7 Minuten
    https://www.youtube.com/watch?v=5PYkrXwoOZ4

    WEF-Artikel zum Thema
    https://www.weforum.org/press/2021/01/food-innovation-hubs-put-farmers-at-head-of-the-table-for-systems-change
    Und sMark Ruttes Bruder macht mit “PIC NIC”, in das Bill Gates 600 Millionen Euro investiert hat, dicke Geschäfte. Mit PIC NIC werden die Lebensmittel ausgeliefert.

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    – Innovation is critical to bring about a fundamental shift in the way our food is produced and consumed

    – The World Economic Forum, the government of Netherlands and several public and private sector partners are launching Food Innovations Hub to help transform the food ecosystem

    To support this, the World Economic Forum, the Government of Netherlands and several public and private sector partners are launching Food Innovations Hub as a key multistakeholder platform that will leverage technology and broader innovations to strengthen local innovation ecosystems for food systems transformation. This has been launched with multi-year funding from the Government of Netherlands with a Global Coordinating Secretariat based in The Netherlands.

    Mark Rutte, Prime Minister of the Netherlands, said: “Global food insecurity has been rising again. This stresses the need to redesign how we produce and consume food. The Netherlands is committed to forming partnerships that will catalyze the innovations that are needed to address the food system challenges. I am therefore proud to announce that the Netherlands will host the Global Coordinating Secretariat of the Food Innovation Hubs.”

    The Food Innovation Hubs will be a flagship initiative of the Food Action Alliance leading to the UN Food Systems Summit 2021, and beyond. The role of the Global Coordinating Secretariat will be to coordinate the efforts of the regional Hubs as well as align with global processes and initiatives such as the UN Food Systems Summit.

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  9. Jürgen Donhauser sagt

    Zwei, an der Situation der Bauern Desinteressierte treffen sich zur gemeinsamen Ratlosigkeit, und bestärken sich gegenseitig in ihrer Unfähigkeit – was erwartet man von diesem Treffen außer inhaltlose Sprechblasen?

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