Bauer Willi
Kommentare 49

Özdemir baut um: PNW und ZKL

Das Praktikernetzwerk (PNW) des BMEL wurde zu Zeiten von Christian Schmidt gegründet und von Julia Klöckner fortgesetzt. Die Mitglieder wurden so ausgewählt, dass alle Regionen, Betriebsgrößen und Betriebsformen vertreten sind. Die Sitzungen, die mindestens einmal jährlich stattfanden, gaben uns die Möglichkeit, unsere Vorschläge an erster Stelle zu addressieren. Wir hatten aber auch den Eindruck, dass die Mitarbeiter des Ministerium froh waren, einmal aus erster Hand zu erfahren, wie es in der Praxis tatsächlich aussieht.

Nach längerer Wartezeit und einigen Mails gab es auch einen ersten Termin mit dem neuen BMEL. Vertreten wurde dies von Silvia Bender, der Minister wurde nicht einmal entschuldigt. Da die Sitzung digital stattfand, hätten wir schon ein kurzes Grußwort erwartet. In der Sitzung wurde angesprochen, ob wir uns eine Zusammenarbeit mit der ähnlichen Arbeitsgruppe in Bundesumweltministerium vorstellen könnten. Das macht ja durchaus Sinn, denn Umwelt und Landwirtschaft sind ja eng verwoben.

Wir waren damals davon ausgegangen, dass die Zusammensetzung der beiden Arbeitsgruppen bestehen bleiben. Doch das ist nicht so. Man muss sich neu bewerben, was ich natürlich gleich gemacht habe. Etwas merkwürdig fand ich das drittletzte Feld “Meine Angaben sind wahrheitsgemäß”…. Das ist übrigens ein Pflichtfeld!

Hier der Link zur Bewerbung: https://service.bmel.de/rms/index2.php?

Da ich im BMEL als kritischer Geist bekannt bin, bin ich gespannt, ob meine Bewerbung angenommen wird. Ihr könnt Tipps abgeben.

Das Praktikernetzwerk heißt jetzt übrigens Dialognetzwerk.

  • Zukunftskommission Landwirtschaft

Laut einer aktuellen Meldung plant Özdemir auch eine Fortsetzung der Zukunftskommission.

Zukunftskommission Landwirtschaft: Özdemir plant Neuauflage

An wen die Einladungen ergangen sind, ist nicht bekannt. Das Gremium soll zunächst für zwei Jahre einberufen werden.

Begrüssenswert ist, dass sich das Ministerium mit beiden Aktionen mehr praktische Kompetenz direkt ins  Haus holt.

 

 

(Aufrufe 3.098 gesamt, 1 heute)

49 Kommentare

    • Seevers Reinhard sagt

      Brötchen, wenn ich Mal ein Praxisbeispiel anführen darf aus meinem Tätigkeitsfeld. Bauamt im Lande Niedersachsen, Antrag aus März diesen Jahres, wiederholt angeschrieben, nun endlich eine Antwort:
      “Sehr geehrter Herr Seevers,
      durch unser Vorgehen, in der Vorprüfung alle ersichtlichen Fachbehörden zu beteiligen, um das Verfahren zu beschleunigen, befinden wir uns dort bereits zum Teil in der materiellen Prüfung.

      Nun leben wir in besonderen Zeiten, die auch die Bauaufsichtsbehörde des Landkreises getroffen hat und aktuell noch trifft. Ausfälle im Kollegium, das erhöhte Antragsvolumen und zudem alles rund um die Flüchtlingsthematik im Kreis “xy” zwingen uns leider zu einer langen Bearbeitungszeit der einzelnen Bauanträge. Die große Menge der Neueingänge ist ungebrochen. Fehlende oder fehlerhafte Unterlagen in einer Vielzahl der Anträge und deren Nachforderung führen zu weiteren, unangenehmen Verzögerungen. Die Verzögerungen treffen in der Folge dann leider auch diejenigen, die Ihre Unterlagen vollständig und prüffähig einreichen.

      Ich bitte daher um Ihr Verständnis und noch um etwas Geduld.
      i.A. ”
      Und das ist nur ein Beispiel aus einem Bundesland, das seit dem 1. Januar 2022 alle Bauanträge digital bearbeiten soll…..jedenfalls theoretisch.

      4
      • Brötchen sagt

        Läuft , würde hadmut schreiben….sind mit Weltrettung beschäftigt, keine Zeit für solche profanen Dinge!

        2
  1. Obstbäuerin sagt

    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, kam aus dem alten Praktikernetzwerk eine briefliche Bitte, den Dialog unter der neuen Regierung fortzusetzen. Das scheint das Ergebnis zu sein. Bis das neue Netzwerk steht, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Ich sehe da eine große Notwendigkeit, dass ein Praktikernetzwerk der verschiedenen Landwirtschaftsbranchen und Betriebsgrößen außerhalb der Strukturen aufgebaut wird. Die Frage ist nur, wer soll das organisieren und bezahlen? Wie so ein Dialog mit NGO`s und ökonahen Institutionen abläuft, habe ich beim Insektengipfel 2019 erlebt. Wenn demokratisch abgestimmt wird, unterliegen die 3 Praktiker bei jeder Abstimmung.

    9
    • Brötchen sagt

      obstbäuerin die ngo bekommen saftige Summen über Demokratie Förderung.

      wäre ja schonmal wenn die Landwirte eine Linie hätten.
      aber wenn der cem beim ruckwied Kaffee trinkt.
      der hat sowieso null Gespür für Geschmäckle.
      das mit den hühnerwesten hat ja jeder kolportiert. das darf der aber eigentlich nicht, ein Produkt bewerben. wird sich mit Projekt rausreden.

      4
  2. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Off topic

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/das-abc-von-energiewende-und-gruensprech-105-terrestrial-stilling-windkraft/

    “Der Begriff der „Erneuerbaren Energie“ ist ein Euphemismus des Klimaneusprech und soll suggerieren, dass man der Natur folgenlos große Mengen Energie, vermeintlicher Überschuss-Energie, ohne negative Nebenwirkungen entziehen kann. (…) Falsch ist, dass sich innerhalb weniger Kilometer der durch Windkraftanlagen (WKA) gebremste Wind (kinetische Energie wird entzogen) selbst regeneriert.” –

    “Die überstrichene Rotorblattfläche der allein in Deutschland vorhandenen 30.000 WKA beträgt etwa 200 Millionen Quadratmeter. Dies entspricht einer 1.300 Kilometer langen und 150 Meter hohen rotierenden Wand, die sich von Flensburg bis nach Montepulciano (südlich von Florenz) erstrecken würde.

    Mehrere internationale Studien bestätigen das Terrestrial Stilling, eine chinesische zieht folgendes Fazit:

    – „Über der Nordhalbkugel ist eine weit verbreitete Abnahme der Oberflächenwinde zu beobachten.
    – Die Windenergieressourcen gehen vielerorts rapide zurück.
    – Die Fähigkeit von Klimamodellen zur Simulation von Wind und Windenergie muss verbessert werden.“

    .
    .
    .

    6
    • Reinhard Seevers sagt

      Ja, das ist ein Thema, das irgendwie zwischen Wissenschaft und Verschwörungsmythos hin und her wabert. Es muss unbedingt, öffentlich und wissenschaftlich begleitet, diskutiert werden.
      Sonst gibt es zunehmend die hitzigsten Auseinandersetzungen und jedes Windrad wird mit diesen Argumenten hinterfragt werden. Da muss die Politik jetzt aufpassen, wie sie reagiert und welchen Wissenschaftlern sie traut. Es wird interessant….

      • Reinhard Seevers sagt

        Auch OT, aber im Kontext mit der Flächenstilllegung und dem Verzicht auf PSM wiederum sehr lehrreich…
        “Auch bei Arznei ist Deutschland vom Ausland abhängig. Zwar werden die Medikamente in Europa produziert, aber die Wirkstoffe kommen oft aus China oder Indien. “60 Prozent der von Sandoz verwendeten Wirkstoffe werden in Europa produziert”, erklärt ein Pressesprecher von Novartis auf Nachfrage von t-online. Die Generika-Hersteller in Deutschland beziehen allerdings nur 33 Prozent der Wirkstoffe aus Europa. Das ist ein Sicherheitsproblem, denn China ist ein System-Rivale, von dem Deutschland in hohem Maße wirtschaftlich abhängig ist. Auch die Regierung in Indien nimmt immer stärker autokratische Züge an. Es gibt Repressionen gegen die Presse und einen zunehmenden Hindu-Nationalismus.

        In einem Konflikt könnte die Versorgungssicherheit zum Problem werden. “Es bräuchte zehn Jahre, damit wir hier Wirkstoffe selbst herstellen könnten”, erklärt ein Sprecher des Unternehmens bei der Führung. Derzeit sei das nicht sinnvoll, denn die Wirkstoffproduktion in Deutschland sei gegenüber der Billigproduktion im Ausland nicht konkurrenzfähig.”

        Langsam scheinen die Politiker zu erkennen, in welchem Land sie leben…leider wird die Landwirtschaft inzwischen zu Gunsten des verbliebenen Rest vom Glauben an die Weltrettung vernichtet. Dann man zu……

        5
        • Brötchen sagt

          Reinhard, es wurde alles aber auch alles Out gesourced, wie es so schön heißt.

          Damit auch Verantwortung, da bleibt dann mehr Platz für die schönen Dinge die nicht so unangenehm sind.

          1
        • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

          Der Hindu-Nationalismus sorgt dafür, dass Indien seine einzigartige und uralte Kultur bewahren kann. Die westlichen linken Massenmedien sehen das alles natürlich ganz anders. Die wollen alles gleichmachen bzw. zerstören, was nicht in ihr marxistisches Schema passt.

          • Seevers Reinhard sagt

            Naja, die Konflikte mit den Moslems und das unsägliche Kastensystem sind wohl ebenso wenig zukunftsträchtig, wie der reine Kapitalismus und das westliche Wertesystem…..warten wir einfach ab, alles ist in Bewegung und das seit Menschengedenken.😉

      • evo.... sagt

        Ich habe auch ein paar Beobachtungen, die auf einen Einfluss der Windräder hin deuten:

        Z.B. dass hier ein paar Mal von einer Sekunde auf die Andere plötzlich Sturm war. Kein kontinuierliches ansteigen mehr, sondern wusch und es bläst voll durch.
        Ich denke das ist der Moment wo, wegen zu hoher Windgeschwindigkeit, die Anlagen ausgeschaltet werden müssen.

        Wenn ich mit der Rückenspritze arbeite , kann ich beobachten, dass sich die Windrichtung in der Minute mehrmals ändert.

        Europa ist von Meeren umgeben und die Windsysteme sind günstig. Deshalb wäre bei steigenden Temperaturen-da verdampft ja mehr Wasser aus Meeren und Seen – eigentlich Starkregen zu erwarten. Und die Tendenz hatten wir hier ja so um 2005…2010 herum. Jetzt wurde zigtausende solcher Anlagen aufgestellt und jetzt ist es trocken.

        Da gibt es für die Politik mal wieder was zum Vertuschen.

        1
    • Wolfgang Kolbe sagt

      Sowas nennt sich Thermodynamik. Für vergruende Hirne existiert die Naturwissenschaft nicht.

      2
  3. ReinerStoff sagt

    Was muss man sich eig. unter einer “ähnlichen Arbeitsgruppe des BMU” vorstellen bzw. wisst/wusstet ihr (als bisheriges PNW) was diese machen @Bauer Willi?

    Denn in diesem BMU und dessen Besetzung kann dies ja alles heißen, von “wie schütze ich am besten die Natur vor der Landwirtschaft” bis hin zu “wie bekommen wir praktikablen Naturschutz zusammen mit der modernen Landwirtschaft hin?”

    Aber wenn man sich die bisherigen Forderungen bzw. Verstöße des BMU ansieht, ist wohl von ersterem auszugehen…. und da bin ich echt skeptisch, wie so eine sinnvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe funktionieren soll?

    7
  4. Limes sagt

    “Das Praktikernetzwerk heißt jetzt übrigens Dialognetzwerk.”
    Dialognetzwerk klingt irgendwie nach im Hinterzimmer wurde bereits entschieden und das Netzwerk von Auserwählten sammelt in einem Dialog Argumente solange bis sie zur Hinterzimmerentscheidung passen.

    3
  5. firedragon sagt

    Die Umbennenung von “Praktik” – also handeln und tätig sein, in “Dialog” – also sprechen und nicht tätig sein, ist selbstverständlich mit Skepsis zu bewerten. Gerade aus den Reihen von Praktikern.

    Die erste Reaktion ist eine gewisse Abwehrhaltung demgegenüber.

    Auf der anderen Seite sollten alle Betriebe diese Möglichkeit nutzen, sich zu bewerben. Alle!
    Dieses Anschreiben geht an die gesamte LW.
    Nutzt es doch einfach.

    2
    • Thomas Bröcker sagt

      Korrekt, habe mich schon beworben. Und – sollten wirklich ALLE machen.

      3
  6. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Wir müssen mittlerweile zunehmend ein sehr starkes Augenmerk darauf haben, dass unsere Familienbetriebe nicht aus dem Background sukzessive enteignet werden.

    Daher erachte ich es schon als unverzichtbar, dass sich insbesondere auch Praktiker in ein solches Netzwerk einbringen. Den höchsten Stellenwert werden selbige selbstredend nicht einnehmen können, dafür ist im Vorfeld sicherlich bereits gesorgt, was auch sonst.

    Deshalb aber komplett außen vor bleiben zu wollen, ist auch nicht die richtige Strategie nach meinem Dafürhalten.

    Wer nicht kämpft, hat bereits verloren!

    14
    • Brötchen sagt

      Ja wurzelwicht das läuft aber dann so, in dem Protokoll steht nicht, was ihr nicht mittragt. In den Wohlfühlrunden kommt das nicht so direkt zur Sprache!
      Die grünen sind geübt in stundenlangen Diskussionen und ihr Ding durchzusetzen.

      Meiner Meinung geht eine Teilnahme nur, wenn man knallhart auf bestimmten Aussagen im Protokoll besteht.
      Das ist von Merkel installiertes Prozedere um den demokratischen Prozess auszuhebeln.
      Und hört sich doch erstmal alles vielversprechend an..😁

      2
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Dann müssen die Bauern schon mal knallhart das erfolgversprechende Diskutieren üben.

        Willi schafft dafür schon mal erste erfolgsversprechende Grundlagen. 😉

        12
        • Brötchen sagt

          Sicher stell dir Mal die drei Betriebe vor die da sitzen, was die für’n Background haben.
          Zudem die Auswahl ist nicht demokratisch transparent, zudem muss es ja jetzt eine Wilhelmine sein.

          Die NGO machen den ganzen Tag nix anders,, als in solchen runden zu sitzen. Und die haben dafür angestellte

          1
          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Eine tiefgreifende Fachlichkeit ist jetzt gefragt, unabhängig davon ob diese sich bei männlich – weiblich – divers abrufen lässt.

            Die thematisierte unverzichtbare Transparenz sollte massiv eingefordert werden, müssen also Wege gefunden werden in der Umsetzung.

            Unsere Wilhelminen im BMEL u. im BMU dürfen das schlussendlich nicht fortwährend ignorieren wollen, die Legislaturperiode ist schließlich nur eine Macht auf Zeit.

            9
    • Seevers Reinhard sagt

      Sehr schönes Interview.😎man kommt aus dem zustimmenden Nicken nicht heraus….

      2
    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Aus dem NZZ-Artikel:

      “Werden die Grünen sich ändern?

      Sie sind immer noch Marxisten. Ich denke, wir haben bei den jüngsten Wahlen den Höhepunkt für die Grünen erreicht und dass die Energiekrise zu einem Rückgang der Unterstützung führen wird.”

      2
  7. Pälzer Buh sagt

    Allein der Name :”Dialognetzwerk” klingt nach NGO’s, die Praktiker sind raus meines erachtens.

    5
    • Brötchen sagt

      Die wollen hinten rum den Anstrich von Legitimation aus der Praxis….deshalb Vorsicht!

      6
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Ohne Bewerbungen aus der Praxis gesteht man den NGOs doch ganz automatisch die alleinige Legitimation zu, LW nur noch von den Schreibtischen aus diktieren zu dürfen – Argument “Interesse an einer Mitarbeit aus der Praxis war schließlich nicht vorhanden…”

        Deshalb wird das BMEL/BMU mit Bewerbungen aus der Praxis hoffentlich förmlichst überrannt! – Man soll nicht weinen, die ganze Arbeit ganz alleine schultern zu müssen.

        8
        • Brötchen sagt

          Nein haben die nicht!
          Das ist ja der Irrglaube!
          Es gibt ein demokratisches Prozedere was vom Grundgesetz vorgesehen ist.
          Zudem hat das alles nur einen unverbindlichen Charakter. Kann man berücksichtigen, muss man aber nicht.

          Den grünen geht nämlich der a….auf grundeis, weil die Entscheidungen jetzt grosse Auswirkungen haben!

          Siehe oben der artikel!

          5
          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Mit Schwachmatenentscheidungen sind wir aktuell doch förmlichst bis zum Erstickungstod überladen, was sich ja auch in dem grausamen Strukturbruch in Reihen der LW widerspiegelt.

            Was also schlagen Sie vor, wie man in der Praxis wieder zu einer LW zurückfindet, die in erster Linie auf das solide Fundament einer seriösen Fachlichkeit vertrauen kann. Neuen Wegen sollte man sich nicht generell komplett verschließen; diese sollten aber unsere Betriebe fördern anstatt haltlos zu überfordern.

            11
            • firedragon sagt

              unkomplizierter Wurzelwicht,
              wahrscheinlich muss niemand mehr was vorschlagen, der Schlag kommt von ganz alleine.

              Ich war gestern in Rübenäckern, sehr unterschiedliche Bilder.
              Die Getreideernte so lala, betrifft nicht nur Menge auch Qualität.
              Volldüngerpreise bei 900€/t derzeit.
              Von Energiekosten usw, will ich hier gar nicht anfangen.
              Jeder LW weiß, was nächstes Jahr los ist. Bei optimalen! Bedingungen kommt man klar …

              Ah … und noch etwas, wenn man die Umfragen so deutet, freut sich die Mehrheit der Bevölkerung auf Verzicht … wir werden es merken.

              5
              • Reinhard Seevers sagt

                “Ah … und noch etwas, wenn man die Umfragen so deutet, freut sich die Mehrheit der Bevölkerung auf Verzicht … wir werden es merken.”

                Die Feststellung hab ich auch bereits verwundert wahrgenommen…..Gewerkschaften, Sozialverbände und die Situation an den Flughäfen sprechen eine andere Sprache. Wahrscheinlich sind die Umfragen ähnlich zu bewerten, wie die zum Willen, mehr für regionale Produkte zahlen zu wollen…..wer Umfragen heutzutage immer noch folgt oder glaubt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Sich in der Gesellschaft zu bewegen, in ihr zu leben, anstatt aus einem Elfenbeinturm auf sie herab zu schauen, das würde evtl. mehr bringen. Schafft diese dämlichen Institute endlich ab.

                9
            • Brötchen sagt

              Wurzel! Antony Lee hat schonmal ungefähr die richtige Art und Weise, was ich bisher gesehen habe!
              so und für das regierungshandeln gibt es klare Regeln im Grundgesetz

              dann sollen sie mal machen und Verantwortung übernehmen!

              bisher kommen nur forderungen!
              ich würde mit einem klaren forderungskatalog da reingehen!

              und das knallhart verhandeln!

              5
  8. Thomas Bröcker sagt

    Die stricken sich jetzt eine Besetzung, die zu ihren Zielen passt. Ich habe den Eindruck, dass “das Ding gelaufen ist”. Die wollen ihre Kernfeststellungen bezüglich der “Umweltsau” Landwirtschaft nicht diskutieren, sondern transportieren. Deswegen ist es ganz sicher nicht sinnfrei sich weiter zu beteiligen, aber zu den Fehlern im System der Feststellung der Umweltbelastungen aus Sicht der Praktiker soll nicht mehr diskutiert werden. Wir sollen “mitgenommen” werden, vielleicht auch nur, weil wir Eigentümer großer Teile der LN sind und eine Enteignung zwar praktisch wäre, man aber erstmal immer noch im Sinne der bürgerlichen Rechtsauffassung, “Unantastbarkeit des Eigentums” spielt. Da kommt aber indirekt und direkt gerade viel in Bewegung. Da man meint, über die richtigen Erzählungen bezüglich der Weltrettung zu verfügen, ist man bereit die “notwendigen” Schritte, wie Enteignung der LN zu gehen. Das betrifft interessanterweise nur das bäuerliche Grundeigentum. So gesehen will man hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.: Erstens seiner Klientel zeigen, dass man tatkräftig einschreitet und Zweitens, gleichzeitig will man von den anderen Politikfeldern, wo die offensichtliche Unfähigkeit die eigenen Erzählungen zu verlassen, immer offener zu Tage tritt, ablenken.
    Diese Regierung stellt die “Weltrettung” (zu der sie gar nicht in der Lage ist) über die Interessen des Volkes, dessen Interessen sie zu vertreten “hätten”.

    Da ändert sich erst etwas, wenn es richtig knallt. Ob dann noch viel zu retten ist, ist zu mindestens fraglich.

    17
    • Seevers Reinhard sagt

      “Die wollen ihre Kernfeststellungen bezüglich der “Umweltsau” Landwirtschaft nicht diskutieren, sondern transportieren.”

      Jepp, genauso!

      4
    • Brötchen sagt

      Anderes Eigentum soll auch enteignet werden und wenn auch “nur” belastet.
      Die neue Grundsteuer hat man als Vorarbeit in Verdacht. Wenn grosse Teile des Wohlstandes abgebaut werden, indem ganze Industriezweige obsolet sind, ist das für die wohnenden und arbeitenden auch eine Enteignung.

      5
  9. oberländer sagt

    Als bekennender Bösmensch sehe ich in der Namensänderung
    schon einen Teil der Zielvorgabe .
    Praktiker werden durch Schwätzer ersetzt .

    16
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Bewerben Sie sich bitte – ein Praktiker ersetzt einen überflüssigen Schwätzer!

      8

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert