Bauer Willi
Kommentare 73

Rohrkrepierer?

Die Kritik an Cem Özdemir wird deutlicher. Wenn die Tagesschau die Pläne des Ministers zur Tierhaltungs-Kennzeichnung als Rohrkrepierer bezeichnet (wenn auch mit dem bekannten Fragezeichen) dann fällt es immer mehr auf, dass es bei Ankündigungen bleibt und das Vorhaben nicht bis zu Ende gedacht ist

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/oezdemir-tierwohl-103.html

Solange nicht geklärt ist, wie der Umbau der Ställe finanziert werden kann, wird es Cem Özdemir so ergehen wie Christian Schmidt und Julia Klöckner.

“Interessant” finde ich die rund  130 Kommentare unter dem Artikel. Da kommt man schon ins Grübeln…

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73 Kommentare

  1. Felix Krupp Materna sagt

    Ach, das ist doch ganz einfach: Die Grünen machen die Fleischerzeugung so teuer, dass es sich für deutsche Bauern nicht mehr lohnt und man alles TK aus Billig-Lohn-Ländern importieren kann. Zuerst hat man erfolgreich die industrielle Basis zerstört, dem Handwerk das Handwerk gelegt und seit ein paar Jahrzehnten sind die Bauern dran.

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    • Ingeborg Krausbauer sagt

      so ist es, leider.

      Warum haben welche, die wenig Ahnung von der Materie haben, mehr politischen Einfluß?

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  2. Meyer sagt

    Wenn die jetzige Politik so weitermacht , dann stellt sich irgendwann bei den Bürgern die Systemfrage und das versucht die Politik schon jetzt in der Angst davor mit Gesetzen und Einschüchterungen zu verhindern. Wenn aber der Bürger mit weiteren Abgaben , Frieren im Winter , Stromabschaltungen , Arbeitslosigkeit , usw. drangsaliert wird , dann ist”Ende im Gelände” und die Politiker werden in die Wüste geschickt. Die Mitbürger sind unruhig und unsicher . Das konnte ich heute auf dem Flugplatz in der langen Schlange beim Einschecken
    immer wieder hören. Urlaub und Auto hat hier schließlich “Rechtsanspruch” und wenn das gefährdet ist , dann ist Schicht im Schacht.

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  3. Seevers Reinhard sagt

    »Nahrungsmittel sollten nur noch zur menschlichen Ernährung angebaut werden – und nicht, wie im Moment, zu einem Drittel in der Tierhaltung verfüttert oder als Biosprit verheizt werden.”

    Spiegel-Framing at its best?

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  4. Smarti sagt

    Passt doch auch zum Thema: Das BMEL tauscht sein Praktikernetzwerk aus… Bauer Willi ist ja auch dabei – die passen wohl nicht mehr ?

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  5. oberländer sagt

    Bedenke ,
    für JEDE Politikerin und JEDENPolitiker
    gilt die Maxime :
    zuerst Ich ,
    dann nochmal Ich
    dann die Partei und Ich
    und kurz vor Schluss oder später, die dummen Wähler.

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  6. Ludwig sagt

    Der Rohrkrepierer in der Schweinehaltung ist jetzt der erste Streich der Grünen und weitere werden folgen ,weil wir hier nicht mehr wettbewerbsfähig sind . Der nächste Rohrkrepierer wird sich aus der steuerlichen Energieverteuerung ergeben, denn in einer Krise erhöht man nicht zweimal die CO2-Steuer , sondern läst der Wirtschaft Luft zum Überleben. Aber auch die Verbraucher werden die Rechnung dann mit den neuen Energieabrechnungen spätestens im ersten Quartal des Jahres 2023 ihre Jahresrestrechnung bekommen. Diese Abrechnung verbirgt letzlich enormen Sprengstoff, weil die Konten der Leute schon vorher stark strapaziert wurden. Seltsam nur , daß alle Verbände , Gewerkschaften , CDU usw. still dabei sind und nur die restlichen Oppositionsparteien das Thematisieren. — Wenn die Politik nicht aufhört den Einfluß auf den LEH nicht einzustellen und der LEH wie ein unterwürfiges Hündchen den Druck auf die Schweinehalter weitergibt , dann kann sich nach diesem Debakel der LEH auf seine Zerschlagung einstellen , denn das Kartellamt hat immer gegen die Ministererlaubnis zur Vergrößerung der LEHs gestimmt. Lange wird es die Politik mit den vielen grundgesetzwidrigen Verhaltensweisen nicht durchhalten den Mitbürgern ein A für ein U vorzumachen. Verhalten im Ahrtal und Schätzung der Bundestagswahlen in Berlin sprechen nicht gerade für einen Rechtsstaat und eine Demokratie , sondern höhlen unsere demokratische Grundordnung aus und das birgt nachhaltig sozialen Sprengstoff.

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  7. evo.... sagt

    Ich denke, die werden sich eh schwer tun mehr Tierwohl zu schaffen. Der jetzige Stand ist kaum noch zu verbessern. Was wir zur Zeit haben hat sich ja nicht aus Lust an der Tierquälerei entwickelt, sondern weil so die Tiere am gesündesten waren und man so billig produzieren konnte.

    Beispiel Hühner im Käfig. Jetzt, mit den neuen Haltungsformen, haben über 80 % der Hennen ein gebrochenes Brustbein. Auch bei Bio!

    Das kommuniziert aber niemand, weil es ja nicht in den Kram der NGO´s und von Bio passt.

    Ein aufgeschürftes Sprunggelenk sehen die Tierschützer beim Einbruch. Endoparasiten aber nicht.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Unsere heutigen Ställe sind das Ergebnis der Optimierung auf Tiergesundheit und Effizienz. Auf der Strecke geblieben ist die Artgerechtigkeit als Wohlfühl-/Wellness-Luxus.
      Wir hatten vor 15 Jahren schon Ideen, wie man einen neuen Maststall bauen könnte, der alles drei vereinbart. Beim Scoping-Termin wurde dann demonstrativ der dicke Wälzer des Bundesimissionsschutzgesetzes auf den Tisch geknallt. Heraus kam dann als einzige Möglichkeit (nach geforderten Gutachten in 6stelliger Euro-Höhe und jahrelangem nervenaufreibendem Kampf) ein geschlossener Kasten nach gesetzlichen Standard mit fettem Luftfilter. Und geanu diese gesetzlichen Vorgaben gelten weiterhin und ersticken Neu-und Umbauten auf das geforderte Tierwohl im Keim.
      Wir hätten weiterhin sehr viele Ideen, wie man Schweineställe nach den oberen drei Kriterien sinnvoll gestalten könnte, doch die Effizienz wie bei den jetzigen Ställen ist (wegen Vorschrift zur Verwendung von Einstreu z.B.) definitiv nicht zu erreichen. Deshalb müsste, falls denn die gesetzlichen Grundlagen zur Schaffung solcher Ställe überhaupt angepasst werden,nicht nur der Um-/Neubau der Ställe staatlich finanziert werden, sondern auch die Mehrkosten des erhöhten Arbeitsaufwandes. Und das sind keine einmaligen, sondern bleibende ständige Mehrkosten, die der freie Markt nachweislich nicht hergibt und die reinen Umbaukosten noch weit übertreffen werden.
      Wer die großartige Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Und da geht der Regierung jetzt der A..sch auf Grundeis.

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      • Seevers Reinhard sagt

        Eigentlich soll Landwirtschaft lediglich die Fehler der Gesellschaft und deren schlechtes Gewissen kompensieren. Warum verzichten sie nicht freiwillig auf all das, was ihnen nicht passt und Regeln damit die Nachfrage. Klappt bei den Urlaubsflügen zur CO2 -Minderung doch auch so gut.
        Frage: Weiß Politik wirklich, was Gesellschaft will, oder wird Landwirtschaft ausschließlich als Ablasshandel für eigene Fehlleistungen missbraucht?

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        • sonnenblume sagt

          Die Politik weiß sicher, was die Gesellschaft will. So doof kann kein Mensch sein, dass er nicht mit bekommt, was an der Ladenkasse abgeht.
          Aber sie sehen auch diese ganzen Umfragenergebnisse und um bei diesem Klientel und den eigenen Leuten nicht dumm dar zu stehen, muss die Landwirtschaft herhalten.
          Die Problematik, die Ferkelhebamme beschrieben hat, bekommen wir hier nie und nimmer geregelt.

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        • sonnenblume sagt

          Was ich mir durchaus vorstellen könnte, dass man z.B. die Abluftzahlen schön rechnet.
          Denn es wird aus den Versuchsreihen der staatl. Institute nur das veröffentlicht, was ins Bild passt. Über alles liegt ein Schweigegebot. Fing bei Bärbel Höhn schon an.

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  8. Arnold Krämer sagt

    In einem marktwirtschaftlichen System mit offenen Grenzen versucht die Politik eine “Kette zu schieben”. Das geht immer zu Lasten der Landwirte am Anfang der Kette. Wenn Wissenschaftler (z. B. Spiller, Grethe ) dies trotzdem propagieren, der Berufsstand darauf reinfällt in der Hoffnung auf das große Steuergeld (weil man meint, als Bauer immer am Tropf des Staates hängen zu müssen) und die Politiker (auch der Vorgängerregierung) umfragegetriebenen Aktionismus betreiben, dann kommt das dabei heraus, was wir jetzt erleben. Chaos auf den Märkten, Verbraucherverunsicherung, Vermögensvernichtung, Demotivation weit und breit, u.a.m.

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    • ….und parallel verkündet der DBV Rekordernte bei Gerste….Über dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre!
      Was wollen die Bauern überhaupt, denkt sich Otto, der Normalverbraucher. 😄

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  9. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Lieber Bauer Willi, in den Kommentaren ist eigentlich alles zum Thema gesagt.
    Bei ihren Kontakten zu den Politikern leiten sie diese doch bitte direkt weiter.

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  10. Jürgen Donhauser sagt

    Übrigens, für alle die Tierwohl bei Schweinen mit Strohstall in Verbindung bringen rate ich derzeit bei 40 Grad so einen Strohstall zu besuchen! Der Hitzestau ist Tierquälerei auf höchsten Niveau! Man könnte ebenso von den Menschen derzeit fordern sich mit einer Wolldecke im Bett zuzudecken.

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    • Reinhard Seevers sagt

      ….ich habe vor drei Jahren einen Stall mit Auslauf für 1000Mastschweine “weiß” machen dürfen. Eines Nachmittags bei 30° unter dem Foliendach des Auslaufes in Stroh konnte man pechschwarze Schweine in einer Sule aus Kot und Harn anschauen. So etwas Krasses hatte ich in 30 Jahren nicht gesehen……etliche hatten auch Sonnenbrände. Die Kreistierärztin hatte dem Betrieb wiederholt eine vorbildliche Haltung attestiert und die Vermarktung läuft über einen Schlachter, der das Produkt mit dem Label “Strohschwein” vermarktet…alle sind glücklich….Otto, wo ist Otto?

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      • Stadtmensch sagt

        Wer denkt sich eigentlich solche Ställe mit “ad libitum Außenklimareiz” aus? Architekten?

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        • Brötchen sagt

          Es gibt klare Indikatoren!
          zum Ersten.
          Es kann an der Bewirtschaftung liegen und bei Extremwetter kann man Massnahmen ergreifen.
          Jede Haltung hat Vor- und Nachteile.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Brötchen, nicht jeder, der eine artgerechte Haltung auf dem Papier sein Eigen nennen darf/kann, ist gleichzeitig ein überzeugter Tierversteher. Wer die Dollarzeichen im Auge hat und parallel gesellschaftlich aufs Schild gehoben wird, der muss nicht gleichzeitig auch das Richtige im Sinne der Weltrettung tun oder getan haben….er hat aber ökonomisch evtl. auf die richtige Karte gesetzt.
            Tierwohl liegt im Auge des menschlichen Betrachters. Dem einen ist es zu viel, dem anderen zu wenig. So what, interessiert am Ende wieder keine Sau. Hauptsache die Papiere sind vollständig, zertifiziert und gelabelt!

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        • Reinhard Seevers sagt

          Du weißt doch Stadtmensch, der Architekt ist lediglich eine Hure. Er macht für Geld alles, was man von ihm verlangt! 😎

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  11. Jürgen Donhauser sagt

    1. Die Einschätzung der Landwirte zu den Bullerbü-Träumen was offensichtlich richtig. Wenn es an den Geldbeutel geht, entscheidet sich der Verbraucher lieber für den Urlaub oder I-Phone statt für teures “Tierwohl”-Fleisch.
    2. Die laute Minderheit der NGO und GRÜNEN hat die Meinungshoheit in eine Richtung verändert, die aber ohne tragbare wirtschaftliche Basis zum Scheitern verurteilt ist. Die Schuld für diese fatale Fehleinschätzung des tatsächlichen Verbraucherverhaltens (geiz ist geil).
    3. Finde ich diese scheinheilige Schuldzuweisung von “Hofstetter (von Greenpeace) sagt, wenn die FDP sich da verweigere, dann müsse sie sich auch den Schuh anziehen, dass sie für diesen radikalen Abbruch in der Tierhaltung mitverantwortlich sei.” eine Frechheit. Seit Jahrzehnten nörgelt Greenpeace nur rum – bringt aber selbst keine tragbaren Lösungsvorschläge!

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      • Brötchen sagt

        Der Hofstätter ist von einer NGO und auch nichts besseres als ein Verband usw.
        Der kann sich äussern, mehr aber auch nicht.

        Meines Erachtens müssen sowieso härtere Bandagen herausgeholt werden.

        Denn die Regierungspolitiker haben sich verpflichtet, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden.

        Wenn selbst Frau Baerbock zugibt, wenn die Turbine nicht kommt, gibt es hier Aufstände!

        Man kann ihr nämlich jetzt nachweisen, das sie es gewusst hat! Ähnlich wie mit Nahrungsmitteln. Das ist Vorsatz und keine Fahrlässigkeit!
        Wenn in BB 90 % der Feldfrüchte Tierfutter sind, kann man nicht einfach alle Tierbestände kurzfristig abschaffen. Man gefährdet damit die Versorgung der Bevölkerung! Wie es zu Ostzeiten hieß.

        Und es wird jetzt zugegeben was der Plan ist….nämlich im vollen Bewusstsein Abwicklung der chem. Industrie und der Automobilindustrie.

        Die ganzen Diskussionen sind jetzt kein Geplänkel mehr, ohne große Auswirkungen!

        Ein Herr Ozdemir soll seinen Job machen!

        Der muss jetzt sehr konkrete Fragen gestellt bekommen. Wie es ja hier der Bauer Willi auch macht!

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        • sonnenblume sagt

          Und wenn Herrn Ötzdemir auch sehr konkrete Fragen gestellt werden, was soll und kann er denn darauf antworten?
          Bis heut kam doch immer nur die uralte Litanei. Oder sollte er jetzt auf einmal soviel dazu gelernt haben??????
          Ich habe keine Hoffnung, dass von seiner Seite vernünftige Lösungsvorschläge kommen werden. Einfach, weil das Interesse und weit schlimmer, der Verstand und der Überblick fehlen.

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          • Brötchen sagt

            Sonnenblume es geht nicht um vernünftige Lösungsvorschläge!

            Es geht darum ihn festzunageln, an konkreten Fakten und Argumenten!

            Der weiß schon was ihm blüht! Weil das kann sehr unangenehm für ihn ausgehen!

            Weil früher konnten die sich immer unbestimmt rausreden!

            Jetzt steht das vor der Tür!

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            • Brötchen sagt

              Wie es Willi schonmal gemacht hat in der Form:

              Es ist dieses Jahr die und die Ernte zu erwarten in D. und in der EU usw.

              Es ist damit zu rechnen, bei den und den geplanten Maßnahmen, das die nächste Ernte um so und soviel % sinkt und Betriebe wirtschaftlich gefährdet sind.
              Ist ihnen das bekannt, welche Maßnahmen sind dagegen geplant usw….

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                • Brötchen sagt

                  Du keine oder eine schlechte Antwort ist auch eine!

                  Das ist sein Job zu antworten!

                  Er ist Parlamentariern dazu verpflichtet!

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                • Brötchen sagt

                  je konkreter umso besser! Kann er nicht weggleiten.

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                • Brötchen sagt

                  weißt Du das ist hier keine beliebige Spaßveranstaltung wo jeder gerade das macht, worauf er Lust hat!

                  Es geht doch bei den Familienbetrieben um die Existenz und um die Versorgung mit Nahrungsmitteln!

                  Das ganze system hier ist extrem empfindlich!

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              • Reinhard Seevers sagt

                Brötchen, er würde entsprechend seiner Gesinnung wohl antworten:…” wir müssen alle gemeinsam daran arbeiten, dass die Folgen der Klimakrise nicht noch weitere, schlimmere Folgen für die Bevölkerung hat. Wir werden zus. Geld zur Verfügung stellen, damit sich auch Geringverdiener die in deutschen LEHs angebotenen Lebensmittel weiterhin leisten können. Es gilt zu vermeiden, dass Unruhe bis hin zu einem Volksaufstand entsteht. Die ökonomischen Einbußen der Erzeuger werden wir gemeinsam in der EU besprechen und hierfür eine für alle Betroffenen einvernehmliche Lösung finden. Wir wissen noch nicht, wie die Ernte abschließend wirklich ausfällt, daher können wir auch noch keine Summe nennen, die wir den Einzelnen Betrieben geben können. Aber seien sie versichert, wir tun alles Menschenmögliche, um das Schlimmste zu verhindern. Wir dürfen aber nicht zulassen, dass die Klimakrise und der Artenschutz gegeneinander ausgespielt wird…usw, usw…”

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                • Brötchen sagt

                  Reinhard parlamentarische Anfragen machen in der Formulierung der Fragen richtig Arbeit!

                  “Wir wissen noch nicht, wie die Ernte abschließend wirklich ausfällt, daher können wir auch noch keine Summe nennen, die wir den Einzelnen Betrieben geben können”

                  hier gäbe er zu, das er keinen Überblick hat!

                  “Wir werden zus. Geld zur Verfügung stellen, damit sich auch Geringverdiener die in deutschen LEHs angebotenen Lebensmittel weiterhin leisten können.”

                  Das geht ihn nix an, weil das nicht sein Etat ist.

                  meist sind das 20 konkrete Punkte!

                  Ich weiß das solche Anfragen gefürchtet sind!

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Brötchen, ich habe in den letzten Jahren viele Anfragen auch aus dem Niedersächsischen Landtag gelesen. Gute Anfragen der Grünen zu Agrarfragen, zur Situation des Trinkwassers etc.
                  Alles ist dokumentiert, jeder könnte es nachlesen. Es hat nur dann den Weg an die Öffentlichkeit gefunden, wenn der Medienverantwortliche meinten es für die Allgemeinheit, als wichtig zu erachten.
                  Die AfD hat jede Menge Anfragen gestellt, wo sind die Antworten in den Medien zu lesen?

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                • Brötchen sagt

                  Nehmen wir den Medienskandal in BB.
                  Die Intendantin sollte in einem Ausschuss antanzen.

                  Hat sie abgelehnt.
                  Ausschuss hat getagt.
                  Antrag von der AFD.

                  Die Kollegen mussten Urlaub unterbrechen.
                  In allen Medien zu lesen, aber gut Ihhh AFD…

                  Ja es ist mühsam!

                  Zudem ist das keine parlamentarische Anfrage.

                  In bestimmten Situationen wie jetzt sicher eine gute Möglichkeit den demokratischen Rahmen auszuschöpfen, oder willst Du etwa unsere tolle Demokratie in Frage stellen?! 😉

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        • Stadtmensch sagt

          “Denn die Regierungspolitiker haben sich verpflichtet, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden.”

          Ich glaube, gegen unsere Politiker hat die NSA jede Menge Kompromat in der Hand. Wer aus der Reihe tanzt, sieht sich plötzlich mit sachen konfrontiert, von denen er\sie gehofft hatte, dass es nie an die Öffentlichkeit kommt.

          Oder – naheliegender vielleicht -, die Atlantikbrücken-Siggies und Klingbeils und sonstige Parteisoldaten wittern eine einmalige Möglichkeit, eine Art Kriegswirtschaft mit permanenten Ausnahmezuständen herbeizuführen, um nicht in der langweiligen Innenpolitik mit der Verteilung von Geld zu versauern, sondern sich einen Eintrag im Geschichtsbuch zu sicher: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8981

          Endlich mal existenzielle Entscheidungen treffen, die andere ausbaden müssen. Endlich ist mal was los. Wille zur Macht und so ein Scheiß. Hammer oder Amboß sein. Die sind wirklich so ungebildet, dass sie nicht wissen, wies der olle Bismarck geschafft hat, D nicht ins Verderben zu führen. Nähmlich durch einen Ausgleich von Interessen – ohne den es nun mal kein gemütliches Fortwursteln gibt.
          Zumal, wenn man sich mit der halben Welt anlegt. Naja, diesmal geht das Abendland wirklich unter bei so viel Blödheit

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          • Reinhard Seevers sagt

            Die Weltgeschichte geht weiter und Europa wird langfristig von der Karte eliminiert werden. Wenn man Harari oder Ferguson liest, dann ist der Weg des Niederganges nach vielen Jahren der Prosperität erreicht. Von nun an geht´s bergab! Man kann sich dagegen stemmen, man kann es leugnen, man kann es als Verwirrtheit belächeln….es ist Fakt.
            Ich glaube aber nicht, dass ich das noch erleben muss!
            Also, lasst uns noch ein Apfelbäumchen pflanzen, neben den bereits erwachsenen Bäumen aus den 70ern. 😎

            • Stadtmensch sagt

              “Also, lasst uns noch ein Apfelbäumchen pflanzen”

              Schon erledigt. Aber nochmal zu den alten weißen Märchenonkels: muss nicht immer stimmen, was Einzelne so produzieren an Niedergangsthesen. Wenn man genau hinschaut, ist es oft wirklich nur Blödheit, die dazu führt. Ok, ist auch ein natürlicher Einflussfaktor.

              https://www.hsozkult.de/article/id/artikel-928

              • Reinhard Seevers sagt

                Wie gesagt, man muss den Verlautbarungen ja nicht folgen. Die Geschichte der letzten 5000 Jahre zeigt aber die Richtung vor. Hin zu einer globalen Massenkooperative. Das Geld als Voraussetzung globaler Vernetzung ist die älteste Wegmarke. Jede Großmacht zerbröselte, neue stiegen auf usw. das Ziel wird eine Weltgemeinschaft….nicht aus Überzeugung, sondern aus dem Zwang zum Handeln. Aber wie gesagt, wir beide werden das nicht mehr erleben, deshalb kann man auch so vorzüglich darüber philosophieren.

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  12. Piet sagt

    Moin ich glaube das könnte sehr interessant sein mein plant den Stall so wie beschrieben mit dem Deckungsbeitrag als Durchschnitt der letzten Jahre und dann geht man zur Bank und sagt der Bank das was noch fehlt zahlt der Minister da bin ich gespannt

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  13. Smarti sagt

    Herr Hofstetter von Greenpeace gibt der FDP die Schuld, dass die Landwirte pleite machen, weil sie zuwenig Geld rausrücken für die Stallneubauforderungen ( Umbau ist ja bald nicht mehr möglich bei diesen Vorgaben ). Dass solche Stallanforderungen überhaupt nötig sind, liegt zu einem Grossteil an Greenpeace selbst… “süüüss, dass sie sich so für Bauern einsetzen.

    Aber noch “schlimmer” als der Artikel selbst sind die Kommentare. Als Handwerker kann man wenigstens entscheiden, welche Kundschaft man bedient – ich finde es äusserst schade, dass ich nicht auf die Milchpackung schreiben darf ( die Molkerei würde es wohl nicht mitmachen ) wer unsere Milch nicht kriegt.
    Oder “man” stellt auf Gemüse um – da wirst dir dann nur noch von den lieben Mitbürgern “Wasserverschwendung im grossen Stil” vorgeworfen – wegen Dir dürfen die ihren Rasen nicht mehr sprengen !
    OK, geht auch nicht, also Weizenanbau – da bist Du dann der Depp für Alle: Vergifter, Waffe ( zuviel oder zuwenig Weizen für den Markt geliefert ) und Insektenvernichter.

    Ist das noch Ironie – oder ist es dieser Artikel – das kann ich nicht mehr unterscheiden.
    Ist ja auch nicht so, dass wir gerade “dringendere” Probleme haben.

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  14. Harald Müller sagt

    Leider hat auch die Tagesschau nicht verstanden, dass Özdemirs nationales Label auch inhaltlich ein Rohrkrepierer ist und in einem offenen EU-Markt ohnehin völlig kontraproduktiv wäre, selbst mit einer kurzfristig gesicherten Finanzierung.
    Aber wer will sich schon die Mühe machen, die Inhalte zu diskutieren, wenn man mit der FDP doch einen dankbaren Sündenbock bei der Finanzierung gefunden hat. Wie praktisch (auch für den Bauernverband)!

    Mir ist allerdings ein Rätsel, warum die FDP sich kaum gegen diese Vorwürfe wehrt.
    Das erinnert irgendwie an die unsägliche Öffentlichkeitsarbeit des Bauernverbands in den vergangenen zehn Jahren…

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    • Smarti sagt

      Das Problem ist bei jedem sich wehren: auch wenn der Leser dann vielleicht das “Problem” versteht, in seinem Gedächtinis bleibt eher der Vorwurf hängen. Besonders wenn, wie es ja geschieht alles immer und immer wieder wiederholt wird. Dann werden Lügen zu Wahrheiten…
      Der “Kampf” ist fast vorbei – nur ein paar Verbündete haben wir Landwirte noch:
      den Winter, den Teller, die Geldbörse.

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      • Otto sagt

        Tja den Menschen habt ihr selbst zum Feind gemacht. Wer kritisch dachte wurde zuerst ausgelacht, dann ignoriert, gemobbt und zuletzt fertiggemacht.
        Ich weine den Willi’s dieser Welt keien Träne nach. Wenn wir verhungern, dann weil wir es nicht geschafft haben die Landwirtschaft früher umzustellen. Ist wie mit dem Putin: besser ein Atomkrieg als unter dem seiner Fuchtel zu leben.

        • Elisabeth Ertl sagt

          Dacht ichs mir doch: Wenn es demnächst Lebensmittel-Engpässe gibt, wird man auch wieder die Bauern dafür verantwortlich machen.

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Liebster Otto, ist Ihnen entgangen, dass sehr viele Bauern aktuell Ihren Vorschlägen sehr zielstrebig folgen:

          Viele Ställe werden heute dicht gemacht, weil das gesellschaftlich geforderte “Tierwohl” finanziell schlichtweg für den einzelnen Betrieb nicht zu schultern ist. Unsere Wohlstandsbäuche schreien nur nach spottbilligem Fleisch, an der Kasse angekommen, steht eine Finanzierbarkeit des Tierwohls schlichtweg nicht mehr im Raum. Warum sollte unsere Gesellschaft das Tierwohl auch in eben dieser Art und Weise mitfinanzieren, wenn billige Auslandsware fortwährend auf unseren Markt drängt!?

          Ein Drittel der LN hierzulande ist absolut geschütztes Dauergrünland, sage und schreibe 5 Mio. Hektar. Wenn erst sämtliche Wiederkäuer/Methangasproduzenten/ Klimazerstörer von unserer Landkarte verschwunden sind, können selbige also problemlos aufgeforstet werden. Als ausgewiesener Experte, lieber Herr Otto, können Sie sich jetzt dezidiert Gedanken machen wollen, mit welchen Baumarten diese gigantischen Flächenareale zu bestellen sind. Eine riesige grüne Lunge hier in Deutschland – in den Amazonasgebieten wird abgeholzt, Regenwald verbrannt, wir forsten demgegenüber vorbildlichst auf.

          Nun, schlussendlich kostet aktuell das “Abfallprodukt” Sägemehl mehr als das Doppelte (Tendenz: weiter steigend) im gegenüberstellenden Vergleich zu unserem sehr kostenintensiv produzierten Brotweizen (Tendenz: fallend). Der bauernseits gelebte betriebswirtschaftliche Schwachsinn schlechthin!!!

          Warum gibt es wohl bis heute kein schlüssiges Tierwohl-Konzept!? – Ja tatsächlich, weil diese ganzen “leidenschaftlich geführten” Diskussiönchen an Scheinheiligkeit kaum mehr zu toppen sind.

          Sie, werter Otto, sind hierfür das beste Beispiel!!!…

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        • Bauer Willi sagt

          „besser ein Atomkrieg…“.
          Der nächste Krieg wird dann mit der Steinaxt geführt.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          “Wenn wir verhungern, dann weil wir es nicht geschafft haben die Landwirtschaft früher umzustellen.”

          Ihre Annahme ist gelinde gesagt Quatsch.
          Um die Jahre 1850 hat meine Gemeinde Wald gerodet, um armen Menschen ein Stück Land zu zu teilen, dass sie Gemüse anbauen konnten, gleichzeitig hat man Ausreisewilligen nach Amerika die Schiffspassage bezahlt, das man hungernde Mäuler losbekam. (Nachgelesen in den Gemeinderatsprotokollen)

          In Zeiten der Völlerei, glauben manche noch, wir werden mit den früheren Methoden der Landwirtschaft, die Ernährungssicherung erhöhen, was für ein Unsinn.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ehemaliger, die Ottos dieser Republik kann und darf man nicht ernst nehmen. Sie sind überall unterwegs. In unserer Regionalprawda ist regelmäßig ein solcher Geist unterwegs, der seit Jahren in regelmäßigen Abständen Lügen, Dummheiten und Verschwörungsmythen verbreitet. Am Anfang habe ich und auch andere noch darauf reagiert, bringt aber nichts. Erstens ploppen die wie Kunststoffkügelchen im Wasser immer wieder auf und zweitens gibt es keine Reaktion auf Gegenkommentare. Es ist der Bevölkerung inzwischen so egal, wie die Produktkennzeichnung oder das Weltrettungs-wording. Sie, die Ottos dieser Republik, sind es, die noch nicht geschnallt haben, dass die Masse eben nicht hinter ihren abstrusen Gedankengängen steht. Das tut ihnen so weh, dass sie ständig mit solchen Dämlichkeiten durchs www schwadronieren.
            Viel schlimmer sind Medien und Politik.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Die Ottos verzapfen diesen Unsinn, weil sie meinen, mit Bauern kann man das machen, entweder ist das Hass, oder sie machen sich ein Spaß daraus.
              Das Problem ist, dass wenn das ständig wiederholt wird, glauben viele dass es der Wahrheit entspricht.

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          • Otto sagt

            “In Zeiten der Völlerei, glauben manche noch, wir werden mit den früheren Methoden der Landwirtschaft, die Ernährungssicherung erhöhen, was für ein Unsinn.”
            @Ehemaliger L., Schwachkopf. So langsam werde ich sauer. Wo bitte hab ich geschrieben dass ich “frühere Methoden” der Landwirtschaft fordere?
            gehen Sie mal in Weiterbildung. Sie werden staunen was alles möglich ist, ohne dass die Allgemeinheit sich dran stösst.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Etwas mehr Anstand wäre von Nöten.
              Ihr Niveau ist mir zu unterirdisch, um darauf eine fundierte Antwort zu geben.

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        • Smarti sagt

          Otto, es muss doch niemand verhungern. Vorschlag: Du übernimmst einen Hof zusammen mit Oezdemir und machst es besser.

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Die Idee ist grandios, Smarti…;-)

            Die erste Neuanschaffung dieser “Jungunternehmer” werden sicherlich Warnwesten sein. Glaube nicht, dass sie sich absolut furchtbefreit unseren Aasgeiern ausliefern werden, wie wir tumben Tore das aktuell zu tun pflegen.

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        • Smarti sagt

          Otto, einen dicken Daumen hoch für Sie. Sie inspirieren uns Landwirte zu Höchstleistungen… kann es sein, dass Sie selber einer sind ? Sozusagen ein Wolf im Schafspelz ?

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        • Obstbäuerin sagt

          Otto, siehe Sri Lanka, die haben es geschafft aber irgendwie scheint es schiefgegangen zu sein. Wobei ich stark annehme, dass die Menschen dort (so wie hier) von offizieller Seite niemand vor den Problemen gewarnt hat. Die Bauern werden es wohl auch in Sri Lanka versucht haben aber wer hört uns schon zu. Kein Schwein.

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      • Harald Müller sagt

        @Smarti: Nun ja, die Grünen machen derzeit sehr erfolgreich (zumindest beim Kriterium Beliebtheit) vor, wie man auch als Regierungspartei Opposition machen kann.

        Freilich ist Tierwohl komplexer als Tempolimit oder Gasheizung. Aber ich frage mich schon, wo die eloquenten Reden eines Gero Hocker bleiben, oder die fundierten Beiträge einer Carina Konrad.

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  15. Seevers Reinhard sagt

    Die Kommentare sprechen Bände…..was diskutieren wir hier überhaupt, wenn so viel Hass gegenüber der Agrarlobby und so viel Tierliebe und Weltrettung sich gegenüberstehen. Das wird ein interessanter Winter…..

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    • sonnenblume sagt

      Am 20.06.22 Schlachthofbesetzung in Bocholt. Diese Personen kamen zum größten Teil aus dem benachbarten Ausland. Dort ist es vielleicht nicht so einfach und ungefährlich. Also Ablehnung überall. Dazu die Indoktrination aller Orten, angefangen vom Kindergarten, bis zur allgemeinen Presse. Wie sollen die Betriebe das überleben.

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      • Smarti sagt

        Noch kämpfen viele Familienbetriebe mit allem, was sie besitzen, obwohl es ihre Kräfte weit übersteigt. Doch die Stimmen aus dem eigenen Kopf, aus der Verwandtschaft, von lieben Freunden…. sie werden immer lauter.
        Wie lange willst Du Dir das noch antun- und wenn ja: für wen eigentlich.
        Was ist derzeit im Internet der angesagteste “Scheiss :)” – Selbstversorgung von A-Z.
        Solche Leute werden gefeiert – na dann mal los …

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        • sonnenblume sagt

          Die Familien kämpfen, mit allem was sie besitzen und all ihrer Kraft.
          Solange wir Nutztiere halten, bieten wir eine Plattform zum Spendengenerieren und diese bieten wiederum bequeme Arbeitsplätze.

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