Autor: Bauer Willi

Bauer Willi im neuen Kleid

Willi und Alois waren shoppen und haben für unsere Homepage bauerwilli.com neue Kleider mitgebracht. Wir haben also einen sogenannten Redesign gemacht. Das neue „Theme“ bietet die Möglichkeit Beiträge und Inhalte logisch und flexibel zu filtern. Auf der Startseite sind nun verschiedene Sektionen, die logisch unterteilt die Beiträge auflisten. Beiträge von Bauer Willi Beiträge von weiteren Autoren, wie z.B. Kathrin Beiträge aus der Medienwelt und Videos. Der Hintergrund ist etwas dezenter, was das Lesen angenehmer macht. Und ganz oben ist der bisher so dominante Header, die Blumenwiese, etwas geschrumpft und schwebt dezent über dem Ganzen. Mit einem Klick auf den dezenten „Willi-Header“ kommt man immer wieder auf die Startseite zurück. Neu ist auch noch das Archiv mit Filterfunktion unter der Hauptnavigation und die Verbindung zur Facebook-Seite von Bauer Willi Ansonsten haben wir alle bekannten Funktionen, wie Kommentare, Suche, usw. beibehalten. Wir hoffen das neue Design gefällt Euch und macht das es etwas übersichtlicher als bisher. Sollte etwas Probleme machen, solltet Ihr Fragen haben, dann lasst es uns wissen. Das geht unter „Ihre Nachricht“. Wir freuen uns …

Willi auf dem Hof und im Studio

Für alle, die immer noch Zweifel an der Existenz von Bauer Willi haben. Der WDR war wieder mal bei Willi auf dem Hof und anschließend war Willi noch live im Studio. Ausgestrahlt wurde die Sendung gestern abend (23.03.15) beim Lokalsender Düsseldorf. Sechs informative Minuten rund um das Thema „Lieber Verbraucher“, wie auch um die Hintergründe der Person „Bauer Willi“. Hier der Link zur Mediathek des WDR: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duesseldorf/videobauerwilliundseinwutbrief100_size-L.html?autostart=true#banner (Das Video braucht leider etwas lang, bis der Film anfängt, man braucht Geduld 😉

Gentechnik – sinnlos…

…sich mit diesem Thema  sachlich auseinander setzen zu wollen. Die Kommentare kenne ich jetzt schon: „Der redet doch jetzt sicher wieder pro Gentechnik“. So ein Quatsch. Es ist nur so: ich habe keine Ahnung von Gentechnik. Wenn ich keine Ahnung habe, erlaube ich mir auch kein Urteil. Da haben offensichtlich einige meiner Mitbürger eine andere Auffassung.

Aufreger des Tages

Hallo zusammen! Hier schreibt wieder Kathrin aus dem Berchtesgadener Land. Ich muß mich heute wieder über die Berichterstattung der Medien über Landwirtschaftliche Themen aufregen. Gestern (17.03.2015)  kam auf ARD um 21:45 Uhr „Report Mainz“. Ein Thema waren Deutschlands Kühe, die sind krank, und Schuld ist die Zucht der Kühe auf hohe Milchleistung! Da kam unter anderem ein Bericht über einen Bauern, der mit seiner Situation und der Gesundheit seiner Kühe nicht zufrieden ist. Er hat alles so gemacht, wie die Beratung es gesagt hat. Er hat aufgestockt und leistungsstarke Kühe gekauft und jetzt kommt er nicht mehr zurecht.

Böse Bauern – gefährliche Sprache

Wir sind uns doch alle einig: Bio ist gut, Gentechnik ist schlecht. Bio ist empfehlenswert, Gentechnik gefährlich. Wer hätte daran ernsthafte Zweifel?! Das ist nur ein Beispiel, wie wir alle, durch die Wiederholung der immer gleichen Begriffe, vorgeprägt werden und uns kaum noch trauen, uns dem allgemeinen Mainstream entgegenzusetzen. Offensichtlich ein Ergebnis der Massenmenschhaltung. Was mich daran so aufregt?

Landwirtschaft – der Kampf des Menschen gegen die Natur

„Jetzt ist er wohl ganz übergeschnappt“ werden Sie jetzt wohl sagen, wenn Sie diesen Satz lesen. Will er sich denn jetzt alle zu Feinden machen? Erst die Verbraucherbeschimpfung und jetzt das? Der Satz ist nicht von mir, sondern war der erste Satz, den mein Professor im Pflanzenbaustudium im 1. Semester in der ersten Vorlesung sagte. Damals, als junger Student, habe ich genau so reagiert wie Sie. Jetzt aber bitte erst weiterlesen und dann erst die Kommentare posten. Danke.

Die neue Agrarwende – oder: wer zweimal wendet…

Wenn ich wende, komme ich zurück zum Ausgangspunkt. Wenn ich Agrar wende, ist das genauso. Zurück zum Ausgangspunkt. Und so wünscht es sich, glaubt man verschiedenen gesellschaftlichen Strömungen, die Gesellschaft, die Bevölkerung. Doch die Agrarwende ist nicht neu. Sie wurde bereits 2001 von Frau Künast formuliert und auf der Neujahrsklausur der Grünen im Januar 2015 erneut ausgerufen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Aussagen von 2001 und heute zu vergleichen. Die Zusammenfassung: Alles beim Alten, nur noch ein paar Forderungen und Verbote mehr. Wenn ihr euch für die Details interessiert könnt ihr ja weiterlesen: Mein persönliches Fazit am Ende des Artikels könnt ihr euch ja wohl denken. Aber das interessiert ja wahrscheinlich, landwirtschaftlich gesprochen, wieder keine Sau.

Guter Bauer? – Schlechter Bauer?

Heute schreibt mal nicht Bauer Willi, sondern seine neue Freundin Kathrin aus Bayern. Was diesen Brief, der uns als Kommentar erreichte, so lesenswert macht, ist die Leidenschaft, mit der sie ihren Beruf ausübt. Und die Überzeugung, dass das, was sie macht, richtig ist. Sie ist eine gute Bäuerin! Lesen Sie selbst: Hallo zusammen! Ich habe jetzt schon fast den ganzen Vormittag die Beiträge von Bauer Willi und viele Kommentare gelesen und dabei meine eigentlichen Hausfrauenpflichten vernachlässigt. Aber das muß auch mal sein. Ich bin unendlich dankbar dafür, daß sich jemand die Mühe macht das Gespräch mit “unseren” Verbrauchern aufzunehmen und in Schwung zu halten. Ich selbst bin normalerweise nicht viel im Internet unterwegs, und rede eher mit den Leuten auf der Straße (meistens Urlauber) über Landwirtschaft und ich tue das gern. Jetzt wage ich mich ins Internet, einfach um mal loszuwerden, was mich in letzter Zeit arg bedrückt.

In einer anderen Welt…

.. war ich am Dienstag beim WDR in Düsseldorf, bei „Daheim und unterwegs“. Natürlich bin ich nervös. Zum ersten Mal im Fernsehstudio. Und dann live, da wird nichts weggeschnitten. Und dann sitzt du da in der Gästebetreuung, mit dir ein Messerwerfer und ein Koch. Und ich mit meinem Körbchen Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln. Du wirst angeschaut, als würdest du von einem anderen Stern kommen. Du erzählst der Gästebetreuerin, dass der Landwirt für den Inhalt des Körbchens (3 kg Lebensmittel) 26 Cent bekommt. „Ach ja, so wenig? Also, ich kaufe ja im Bioladen ein.“ Dann ab in die Maske. „Ach, Sie sind Bauer. Ja, ist schon schlimm, dass unsere Lebensmittel alle verseucht sind“. Dann Besuch des Studios und Anweisungen, wie man sich zu verhalten hat. Hier hinstellen, dann dahin gehen, nicht durch die Kamera laufen, sitzen bleiben. Schnell noch ein Foto, Bauer Willi mit Gemüsekorb „brauchen wir für Facebook“. Dann erster Auftritt: Mit Eva Assmann im Gespräch. Ein wenig fordernd, aber fair. „Warum ich denn noch Landwirt wäre, wenn da nichts zu verdienen ist“. Puh, eine direkte …