Marktlücke Weideschwein
Vergangene Woche war ich in Bayern eingeladen. http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/landsberied-willi-wills-wissen-1.2744910 Und passend zum Bundesland war sogar der Himmel weiß-blau und mit 15 Grad für Mitte November ungewöhnlich mild. Vor dem abendlichen Vortrag hatte mir die (noch! kommissarische) Geschäftsführerin des Verbandes, Simone Strobel, zwei Betriebe ausgesucht, die wir besucht haben. Einer davon war in Germering. Familie Kirmair hält dort Schweine. Das Besondere an diesen Schweinen ist zum einen die Rasse (Schwäbisch-Hällisches Landschwein), zum anderen die Haltungsform: diese Schweine werden auf der Weide gehalten und nur mit eigenem Futter gefüttert. Dazu gehören unter anderem eigene Erbsen, Gerste und pelletierte Grünpellets, in denen auch Luzerne enthalten ist, die etwa drei bis vier Jahre auf der gleichen Parzelle wächst. Die Schweine wachsen zwar langsamer, dafür ist aber die Fleischqualität sehr gut. Geschlachtet wird in einem kleinen Schlachthof in der Nachbarschaft, zerlegt und portioniert wird auf dem Hof. Vermarktet werden Pakete von je 10 kg, die zum Preis von 79 € reißenden Absatz finden. Zur Zeit ist die Nachfrage höher als das Angebot. Deshalb plant Familie Kirmair auch eine Aufstockung des Bestandes. Die …








