MadeMyDay
Haben die zwar bei uns geklaut. Und läuft wie Sau. 🙂 Die Seite MadeMyDay.com hat übrigens auf Facebook allein 3,7 Millionen Follower. Sprücheklopfen kommt also bei den Leuten gut an.
Haben die zwar bei uns geklaut. Und läuft wie Sau. 🙂 Die Seite MadeMyDay.com hat übrigens auf Facebook allein 3,7 Millionen Follower. Sprücheklopfen kommt also bei den Leuten gut an.
Vordergründig geht es um ein Medikament. Aber als Landwirt macht es mich doch nachdenklich… Stoffe jeder Art können sowohl nutzen als auch schaden. Das gilt z.B. auch für Natriumchlorid, also Kochsalz, das bei zu hoher Dosierung tödlich sein kann. Werden Wirkstoffe vom Menschen synthetisiert, müssen sie auf ihre Wirksamkeit und ihre unerwünschten Nebenwirkungen getestet werden, bevor sie zugelassen werden. Dies hat man auch mit dem Wirkstoff Thalidomid gemacht, der seit 2009 in der EU zugelassen ist. Thalidomid wird eingesetzt gegen das multiple Myelom, einer äußerst bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks, es ist auch wirksam beim myelodysplastischen Syndrom (ebenfalls eine Knochenmarkerkrankung) und bei Morbus Crohn (einer chronisch-entzündliche Darmerkrankung). Auch bei Prostata-Krebs und bei HIV wurde eine Wirksamkeit festgestellt. Vor allem aber gilt es als eines der wirksamsten Mittel gegen Lepra, weshalb es gerade außerhalb Europas eine große Bedeutung hat. In Deutschland unterliegt wegen seiner Nebenwirkungen die Abgabe dieses Medikamentes einer besonderen amtlichen Überwachung. Und das hat einen guten Grund: Thalidomid hat – wie andere Arzneimittel auch – Nebenwirkungen. Unter anderem macht es schläfrig, denn Thalidomid ist der Wirkstoff von Contergan. Warum …
Die Instrumentalisierung eines Wirkstoffes. Der, der als Beispiel für alles Böse dient. Das Ziel: Verbot von Pflanzenschutz!?
Warum es sinnvoll wäre, keine Pflanzenschutzmittel mehr in Baumärkten zu verkaufen. Und das ist ernst gemeint!
wer spritzt da an dem Häuschen… Ich bewirtschafte eine idyllische Bergwiese. Sie liegt auf ca. 1000 Meter Höhe am Grünten im Allgäu. Am oberen Rand steht diese wunderschöne Hütte (siehe Bild). Die Hüttenbesitzer halfen uns früher oft beim Heumachen auf der „Schwandenwiese“. Mit den heutigen Maschinen ist das zwar nicht mehr notwendig, aber wir pflegen immer noch freundschaftlichen Verbindungen mit ihnen. Anfang Juni mähte ich die Bergwiese bei herrlichstem Sommerwetter. Ich komme also früh am Vormittag zum Heuwenden mit meinem Traktor zur Hütte rauf. Da sehe ich die rüstige Besitzerin mit einer Rückenspritze auf der rund 20 Quadratmeter großen Natursteinterrasse stehen. „Nanu“, denke ich, „was macht denn die gute Frau dort“ und halte an. Ich gehe zu ihr hin und sehe auf dem Boden neben ihr eine 1-Liter-Flasche Roundup. Ich frage sie, was sie denn da macht? Sie lacht freudig und sagt, „Unkraut von den Steinplatten putzen!“ Ich zeige auf die Dose Roundup und frage sie nochmals, „mit dem Mittel da?“ Wieder lächelt sie mich an. „Das mach ich schon immer damit. Das Mittel ist gut. Ich muss da …
Ne, dass hat nichts mit Erkältung zu tun, sondern ist ein neues Lebensmittel, das seit einiger Zeit auch in einigen Supermärkten zu finden ist und dem als „Super-Food“ tolle Dinge nachgesagt werden. Unser Junior brachte das neulich mit und da lag das bei uns in der Küche. Weil ich ja ein neugieriger Mensch bin, hab ich mir die Tüte angesehen und gelesen, was da so draufsteht. Na ja, dachte ich, das mit den Omega-Dingsbums ist wohl irgendwie gesund, verstehe ich aber so auf Anhieb nicht. Aber wenn es von den Azteken kommt, kann es ja so verkehrt nicht sein. Gut, die sind jetzt ausgestorben, aber das lag ja wohl an den Spaniern und nicht an dem Samen. Aber warum dieser Samen hier in Uganda angebaut wurde erschließt sich mir auch nicht gleich. Das liegt doch in Afrika, oder? Und die Azteken lebten doch in Mittelamerika. Komisch! Doch dann habe ich gelesen, dass man von diesem Samen nicht mehr als 15 g am Tag zu sich nehmen sollte! Ja, was ist dass denn? Grenzwert für ein …
Lebensmittel: Mittel zum Leben. Für uns selbstverständich, für andere nicht.
Holzhackschnitzel sind ein idealer Brennstoff für uns Landwirte – und auch für die Umwelt. Denn sie sind klimaneutral. Die Einrichtung einer Hackschnitzelheizung ist zwar wesentlich teurer wie bei einer Ölheizung, aber man wird damit ein Stück unabhängig. https://www.facebook.com/video.php?v=1649811811958399
Bei meinem Besuch in Bayern war ich auch auf dem Hof von Christine und Georg Huber. Der Kreuthof liegt am Kreutweg 1 in Puchheim. Ist jetzt kein Rechtschreibfehler, der Kreutweg schreibt sich tatsächlich mit einem E statt einem Ä. Dass würde viel besser passen zur Kräuteria, die die beiden dort eingerichtet haben. Christine ist eine Kräuterpädagogin, Erlebnishofbäuerin, Ernährungsberaterin und Agrarbetriebswirtin, also sehr vielseitig. Ihr Mann Georg bewirtschaftet einen Ackerbaubetrieb mit Pensionspferdehaltung. Beide zusammen kümmern sich um ihre drei Kinder und den Hofhund. Schon wenn man in die Kräuteria hineinkommt, strömt einem der Geruch von vielen verschiedenen Kräutern und Gewürzen entgegen, viele davon selbst gesammelt oder angebaut. Christine bietet Wildkräuter-wanderungen an, in denen sie Interessierten zeigt, wo Löwenzahn, Spitzwegerich oder Gänseblümchen wachsen und was man mit ihnen anstellen kann. Auch kochen mit Wild- und Gartenkräutern kann man bei ihr lernen und dabei erfahren, welche Inhalts- und Wirkstoffe sie enthalten. Außerdem stehen unter anderem auch Seminare zu Brotbacken und Teegenuss auf dem Programm, die sie in dem eigens dazu eingerichteten Raum mit Küche und einem großen Tisch für …
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