24 Kommentare

  1. Palla sagt

    Für mich stellt sich die Frage wozu man die Pflanzenschutzmittel im privaten Bereich überhaupt braucht. Es haben ja heute immer weniger Menschen Nutzgärten und sind auf den Ertrag angewiesen. Bevor dort z.B. die Schnecken den Salat auffressen kann es schon mal sinnvoll sein Schneckenkorn einzusetzen! Ansonsten macht ein belebter, blühender Garten zwar einiges an Arbeit, aber es macht auch Freude und ich finde es schön, wenn nicht alles so perfekt ist.

    Die modernen Hausgärten sind für mich leblos, sauber und pflegeleicht: Schon die Rasenfläche ist dem Rasenmäher-Roboter (tolles Teil, keine Frage!) perfekt angepasst und die ganzen Bereiche in denen sich Betonstelen, Drahtkörbe gefüllt mit Steinen (Gabionen!), Pflastersteine und was sonst noch so modern ist, befindet sollen perfekt aussehen. Moos und Unkraut stört da nur und so erleichtert Round-up die Gartenarbeit ungemein!

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    • Franz aus E. sagt

      Am besten sind die kritischen Mitbürger, die der Landwirtschaft die zurückgehende Biodiversität anlasten, sich selbst aber für einen trendigen, pflegeleichten Steingarten entschieden haben….

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  2. Bauer Christian sagt

    so wie ich es sehe – wurde ja schon auch teilweise von Nino und Willi genannt.

    1) mein Favorit: die Dosis macht das Gift (Salz und Kupfer sind essentielle Nährelement, können aber auch toxisch werden)
    2) man beachte ob etwas gefunden wird oder ob ein Grenzwert/Richtwert erreicht werden könnte und wieviel man konsumieren müsste um in die Nähe von diesen Werten kommt.
    3) Ludger Wess: Nicht kampagnenfähig (Willi hat es schon mal verlinkt)
    4) man sollte sich mal ansehen, wie man zu den Grenzwerten und Richtwerten gekommen ist (rein politische Entscheidung oder doch auf wissenschaftlicher Basis)
    4b) wie sehen die Basisdaten der Forschung aus, oder ist es eine Meatstudie die Äpfel mit Birnen vergleicht – Ich glaube nur jener Statistik die ich selbst gefälscht habe 🙂
    5) Gleiche Vorschriften für alle: wenn Sachkundenachweis für ein Produkt notwendig ist, dann für alle
    6) den Hausverstand soll man einsetzten (gibt es beim Billa/REWE zu kaufen) bzw. Bildung und aktive INformationen an den Konsumenen/Bauern was/wie ein Stoff (PSM) wirken kann bzw. wirkt.
    7) wir müssen nicht alles verbieten, aber man soll schon aktiv über alternativen nachdenken bzw. über alternative Strategien.
    8) und die Gesamtheit betrachten: ich kenne Direktsaatbauern, die immer alles ins Grüne säen (und Glyphosat einsetzen, undmit niedrigster Dosierung auskommen) aber die fast komplett auf andere Herbizide (die meist gefährlicher sind) verzichten – was ist jetzt „umweltfreundlicher“?
    9) weg vom schwarz-weiß Denken!!!!! Einsatz von weniger Chemie, und mehr Blick auf den gesamtheitlichen Ansatz der integrierten Produktion und Förderung der Eigenabwehr der Kulturpflanzen

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