Autor: Bauer Willi

Klima 2050 und unser Weizen

Die Universität Hohenheim hat die Auswirkungen der steigenden CO2-Konzentrationen auf unseren Weizen in einem Freilandversuch simuliert. Das Ergebnis in Kürze: die Erträge können steigen, die Qualitäten wie Protein, insbesondere von Gluten, dass als Kleberprotein für gute Bachfähigkeit sorgt, sinkt. Auch die Gehalte an Calcium, Eisen, Magnesium und Zink werden verringert. Landwirte, Verarbeitung, Züchter und Verbraucher werden sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen müssen. Bauer Willi Für den, der sich genauer informieren will, hier der Link: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=30989&;cHash=7ebf4083c243258a9191f8c864775bad   Bildquelle: Uni Hohenheim, Andreas Fangmeier  

Die Fakten zur Flut von Simbach

Eine Richtigstellung zum Thema Hochwasser und Landwirtschaft: Diesmal von Fachleuten und nicht von Politikern. Hoffentlich sieht das Video auch Frau Hendricks… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Wo Milchbauern nicht über den Milchpreis reden

Auf der Heimfahrt aus dem Urlaub habe ich bei Alois im Oberallgäu einen kurzen Stopp gemacht. Wir haben in Gunzesried (in der Nähe von Oberstdorf) übernachtet. Als wir erfahren haben, dass die Bauern hier noch eine kleine Sennereigenossenschaft haben, sind wir neugierig hingefahren. 12 Milchbauern produzieren rund 1,5 Mio Liter Milch, erfahren wir. Und dass sie erst letztes Jahr die komplette Produktionsanlage erneuert hätten. Mit großen Schaufenstern durch die man von der Straße aus den Sennern bei der Arbeit zuschauen kann. Was wir auch gemacht haben. Alles top, hygienisch einwandfrei und transparent. Gerade so, wie sich das der Kunde wünscht. Wie machen die das? 1,5 Mio Liter Milch –  davon können bei uns am Niederrhein nicht einmal zwei Milchbauern vernünftig leben. Da muss der Käse doch sauteuer sein. Also gehen wir in den Laden und kaufen ein. Bergkäse, Kräuterkäse usw., und nicht mal teuer. Auf meine Frage zum Milchpreis der Bauern weicht die freundliche Verkäuferin mit einem Schmunzeln in den Mundwinkeln geschickt aus. Die Botschaft ist klar: Man redet hier nicht über den Milchpreis – hier macht man sich …

Kostentreiben…

Ich weiß leider nicht, wo diese Rede aufgenommen wurde und wer der Politiker ist. Aber er beschreibt die derzeitige Situation in der Landwirtschaft sehr gut. Gerade die praktischen Beispiele machen das Dilemma klar: bei niedrigen Preisen zusätzlich noch neue Auflagen erfüllen zu müssen. Danke an Tjark Wetzel. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Klimaschutz und Veggieday

Zum Klimaschutzplan ein passender Kommentar von schillipaeppa. Ob sich die SPD mit den drei Veggie-Tagen einen Gefallen tut? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Hendricks Wunschzettel

„Jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf treiben“ könnte die Überschrift über dem vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwurf des Klimaschutzplanes auch lauten. Wenn man es denn landwirtschaftlich ausdrücken möchte. Punkte, die für Landwirte und Lebensmittelkonsumenten (und das sind wir ja alle) interessant sind, lauten: Der Anteil der Ökolandwirtschaft soll bis 2030 verdreifacht werden Der Fleischkonsum soll bis 2050 mindestens halbiert werden (300 bis 600 g pro Woche) Vor allem Wiederkäuerbestände sollen abgebaut werden Genehmigungen für Stallneubauten sollen verwehrt werden Landwirte sollen weniger düngen Weitere Maßnahmen, die der Klimaschutzplan vorsieht Ab 2030 keine PKW und Kleinlastwagen, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden (Hinweis auf Wasserstoff) Subventionierung des Fahrradfahrens Verbot von Torf für Hobbygärtner Ab 2030 Verbot von Gas- und Ölheizungen bei Neubauten Ausbau von regenerativen Energien auf das drei- bis vierfache Das Papier, für das Frau Hendricks (SPD) die Federführung hat, wurde mit Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) abgestimmt und wir derzeit im Kanzleramt geprüft. Weitere Ausführungen finden Sie hier: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/spd-legt-klimaschutzplan-2050-vor-14315757.html Mein persönliches Fazit: Ich bin sprachlos. Euer Bauer Willi

Lieber Herr Hofreiter…

…ich lese jetzt überall, dass Sie die Massentierhaltung bis 2036 abschaffen wollen. Sie werden dann 66 Jahre alt sein, also kurz vor der Rente stehen. Von daher ist der Zeitraum klug gewählt, weil Sie das Ergebnis Ihrer Forderung dann noch in Ihrem aktiven Politikerleben erleben könnten. Ich bin Bauer und habe da ein paar Fragen und Bemerkungen zu Ihrer Aussage. Ist das Ihre persönliche Meinung oder die Meinung Ihrer Fraktion? Dazu lese ich in den Pressemitteilungen nämlich nichts. Wenn es nur Ihre persönliche Meinung ist, bräuchte ich nämlich die anderen Fragen erst nicht zu stellen. Was genau meinen Sie mit Massentierhaltung? Wenn aus den Niederlanden Bio-Eier aus Ställen mit 10.000 Hühner beim Aldi landen, ist das dann in Ordnung? Wahrscheinlich nicht, werden Sie sagen, aber nur deshalb sind diese Bio-Eier so billig. Sie meinen vielleicht Weideschweine, die frei herumlaufen können. Ja, das wäre möglich, benötigt aber viel mehr Fläche und das Kilo Schweinefleisch kostet dann 7 Euro statt 1,50. Und da wäre noch das Problem mit unkontrolliertem Nitrateintrag, denn die Schweine scheißen ja dann in der freien …

Tierwohl kostet Geld und Engagement

Dieser Kommentar von Oda Lambrecht setzt sich kritisch mit den Forderungen der Bürger, einem zögerlichen Verhalten der Landwirte, der Verweigerungshaltung des Lebensmitteleinzelhandels und der, so wörtlich „Verlogenheit“ der Konsumenten beim Thema Tierwohl auseinander. Das Fazit ist so simpel wie unrealistisch. Lesen Sie selbst. http://www.ndr.de/nachrichten/Tierhaltung-Endlich-ueber-Geld-reden,bauerntag114.html

Tierhaltung 2030

Ein kritischer Kommentar von Thomas Wengenroth zur Diskussion über die Nutztierhaltung 2030 auf dem Bauerntag 2016. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen