Bauer Willi
Kommentare 89

Hendricks Wunschzettel

„Jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf treiben“ könnte die Überschrift über dem vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwurf des Klimaschutzplanes auch lauten. Wenn man es denn landwirtschaftlich ausdrücken möchte.

Punkte, die für Landwirte und Lebensmittelkonsumenten (und das sind wir ja alle) interessant sind, lauten:

  • Der Anteil der Ökolandwirtschaft soll bis 2030 verdreifacht werden
  • Der Fleischkonsum soll bis 2050 mindestens halbiert werden (300 bis 600 g pro Woche)
  • Vor allem Wiederkäuerbestände sollen abgebaut werden
  • Genehmigungen für Stallneubauten sollen verwehrt werden
  • Landwirte sollen weniger düngen

Weitere Maßnahmen, die der Klimaschutzplan vorsieht

  • Ab 2030 keine PKW und Kleinlastwagen, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden (Hinweis auf Wasserstoff)
  • Subventionierung des Fahrradfahrens
  • Verbot von Torf für Hobbygärtner
  • Ab 2030 Verbot von Gas- und Ölheizungen bei Neubauten
  • Ausbau von regenerativen Energien auf das drei- bis vierfache

Das Papier, für das Frau Hendricks (SPD) die Federführung hat, wurde mit Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) abgestimmt und wir derzeit im Kanzleramt geprüft. Weitere Ausführungen finden Sie hier:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/spd-legt-klimaschutzplan-2050-vor-14315757.html

Mein persönliches Fazit: Ich bin sprachlos.

Euer Bauer Willi

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89 Kommentare

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Soll jetzt der Bauernverband jedes Wort von Frau Hendricks beklatschen, auch wenn der Vorschlag nichts bringt?

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  1. Tom sagt

    Unterdessen rettet die PrimaKlima Barbara die Welt mit einer Steckdosenatrappe…
    Landstrom für Kreuzfahrtschiffe, mit Millionen Steuergeldern gefördert und wie alles von unseren
    „Umweltretterbehörden“ wirkungslos.

    Viel Tam Tam und Strom fließt nicht, die Schiffdiesel produzieren weiterhin den Strom selbst.

    So rettet Deutschland mal wieder die Welt.

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  2. Paulus sagt

    Ergänzend zu meinem Vortrag von vorhin, möchte ich noch folgendes ergänzen:
    Ich stamme aus einer kleinbäuerlichen Familie im Sauerland. Ein paar Milchkühe, zwei Schweine für den Eigenbedarf, Hühner die auf dem Misthaufen scharrten, ein wenig Getreide- und Kartoffelanbau, ein paar ha Wald sowie ein Gemüsegarten mussten reichen. Jenen, die dies als die angeblich so heile Welt in der Landwirtschaft/Nahrungserzeugung betrachten, empfehle ich ein Jahr unter derartigen Bedingungen zu verbringen. Viel Spaß!

    Bemerkung am Rande: Das Ferkel welches die ehemalige Landwirtschaftsministerin Künast anlässlich einer grünen Woche in Berlin medienwirksam auf den Arm nahm, musste vorher hungern und wurde auch noch unter tierquälerischen Bedingungen ausgequetscht damit bloß kein Malheur passierte. Soviel zu den Grünen.

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    • Sabine sagt

      Sowas müsste mal in der Presse stehen. Irgendwie stärkt das mein lange gewachsenes Vorurteil, dass die, die am lautesten den Tierschutz fordern, als erstes motzen, wenn das arme Vieh laut ist oder wirklich mal nach Tier müffelt.

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  3. Paulus sagt

    Liebe Leute,
    lieber Bauer Willi,

    regt Euch nicht auf, amüsiert Euch! Dieser Entwurf ist doch von vorne bis hinten an Schwachsinn nicht zu überbieten.
    Die gute Frau Hendricks und der Dummschwätzer Gabriel haben beide einmal irgendwas völlig fachfremdes auf Lehramt studiert und verbreiten vorzugsweise Stuss.

    Die Politik ist doch schon mit den einfachsten Dingen, z.B. mit der Einführung eines Tempolimits und mehr Güter auf die Schiene, hoffnungslos überfordert.

    Und ja, ich kaufe allein aus hygienischen Gründen die billigsten Eier aus niederländischen Legebatterien und Fleisch aus der ach so geschmähten Massentierhaltung. Es komme mir bitte keiner mit dem Hinweis auf Qualitätsunterschiede. Die konnte ich bis jetzt mit viel Wohlwollen nur beim Rindfleisch (Mastbulle vs. Weideochse) feststellen.
    In Köln-Braunsfeld kosteten 1kg Schweinebraten beim Biometzger neulich 39,90 €
    und bei Temma 1kg gammeliger Biopaprika aus Spanien 😉 7,99 €. Wer als Verbraucher darauf hereinfällt muss nach meiner Auffassung schon sehr naiv sein.
    Seltsam auch, dass EHAC mit diversen Todesfällen und mehrfach dioxinverseuchte Eier allein mit Biobetrieben in Verbindung zu bringen sind.

    Was den Energieeinspar- bzw. Dämmwahnsinn bei Wohnhäusern betrifft, stehe ich dem Hype als Architekt und Bausachverständiger seit Jahren nur noch fassungslos gegenüber. Auf diesem Gebiet folgt die Politik allein den Vorgaben der Industrie.
    Meine Ausführungen dazu würden den Rahmen dieses Forums leider sprengen.

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  4. Junkenbur sagt

    Wer im „Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung **“ bleiben möchte schreibt halt das, was der Auftraggeber hören möchte!

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  5. Friedrich sagt

    Dümmer gehts nicht. „Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung **“. Das erinnert mich an die“ Proffessorenschlachtung “ im ersten Weltkrieg. Dort schlachtete man das Vieh um die Menschen zu ernähren und hatte ein Jahr später keinen Mist für die Düngung der Felder.
    Das endete dann mit Hunger. Vor zehn Jahren haben dieselben Leute ** die Biogasanlagen als
    Zukunft bezeichnet und heute wollen sie keine mehr haben. Das sind alles Traumtänzer. Für
    wie doof halten die eigentlich die Bürger. In einer Zeit der Beliebigkeit sollten wir uns lieber
    Technokraten in die Regierung holen , die sachorientiert und ohne ideogischen Einfluß regieren und entscheiden. Welcher Arbeiter oder Angestellte wird denn diese Leute aus dem Wolkenkuckkucksheim noch wählen. Wollen wir uns mal mit den abzuschaffenden Kühen beschäfigen. Eine Biokuh bringt rd. 5000 ltr. , eine konv. Kuh rd.
    9500 ltr. Milch im Jahr. Beide Kühe bringen aber die gleiche Menge Methan in die Umwelt. Neue Einfamilienhäuser mit Gastherme , Energierückgewinnung und Solarthermie haben keine 500 Euro/Jahr Gaskosten.Allein das neue Baugesetz verteuert diese Häuser um rd. 20.000 Euro. Damit fallen dann noch 300 Euro/Jahr für Gas an. Von Ökonomie haben diese Leute noch nichts gehört. Die Energieeinsparung sollen immer die Bürger erbringen und bezahlen. Von der Industrie steht dort nichts. Statt ständig mit der Großindustrie zu kungeln, sollte sich die SPD lieber um die „Kleinen Leute“ kümmern. Rente , Lebensarbeitszeit und Familie würde schon genug Auslastung bringen.

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  6. crux.chaos sagt

    Willi,

    man kann natürlich jeglichen Klimawandel abstreiten oder als gottgegeben hinnehmen. Wenn ja, darf man sich aber nicht vorwerfen lassen, dass man in der Diskussion nicht mehr ernst genommen werden kann. Die Kritik an Herrn Grethe war peinlich. Ihr angeblich so naturnahe Bauern habt offensichtlich gar nichts kapiert und lebt in einer ähnlichen Scheinwelt wie viele Grüne und offensichtlich auch SPDlerInnen. Natürlich lässt sich mit mehr Bio und Regionalvermarktung nicht die Welt retten. Wenn man die Welt retten will, dann kommt man weder umhin, mittelfristig die Moore wieder zu vernässen, noch darum, den Konsum anzupassen. Dazu gehört leider auch den Konsum tierischer Produkte einzubeziehen.

    Erst dann, wenn man das kapiert hat und selbstkritisch in den eigenen Spiegel schaut, dann kann man glaubhaft machen, dass Glyphosat und Gentechnik nicht automatisch Teufelszeug sind. Leider setzt das voraus, erst einmal aufzuwachen und den Kopf einzuschalten.

    Und nein, es hilft nicht ständig zu wiederholen, was man heute alles schon besser macht als vor zwanzig Jahren. Denn vor zwanzig Jahren hat man das gemacht, was schon zwanzig Jahre früher hätte angefasst werden sollen.

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    • Mirjam Lechner sagt

      Pauschales in einen Topf werfen und anderen vorzuwerfen nicht denken zu können ist auch eine Art von Überheblichkeit. Zu den Forderungen der Grünen – wenn man mal die Timeline anschaut was geplant war und was draus geworden ist kommt mir immer wieder ein Spruch in den Kopf:
      Was ist das Gegenteil von gut? Gut gemeint!

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      • crux.chaos sagt

        Es geht nicht um die Grünen, sondern darum dass sich die Bauern bzw. ihre Vertreter selbst darüber beschweren, dass Gülle nach Ausbringung sofort eingearbeitet werden muss oder darum, dass Landwirte zu regelmäßigen Fortbildungen verpflichtet werden sollen. Natürlich kann man das als Bürokratie abtun. Aber leider ist es so, dass bereits Selbstverständlichkeiten, die eigentlich sogar im Interesse der halbwegs vernünftigen Bauern sind, als Angriff versteht. Vieles Diskussionen um die heutige Landwirtschaft wären überflüssig, würden sich die Landwirtschaft selbstkritischer mit sich und den vorhandenen Problemen auseinander setzen. Aber die Verbandsvertreter sind zu feige, ihren Mitgliedern zu sagen, dass Probleme in Angriff genommen werden müssen. Und zwar bevor andere sich darauf stürzen.

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        • bauerhans sagt

          jeder bauer wird einen antrag auf agrarzahlungen stellen,weils wirtschaftlich unvernünftig wäre,es nicht zu tun und ist dadurch verpflichtet,die cross compliance richtlinien einzuhalten.
          da spielt weder feigheit noch selbstkritik ne rolle,sondern die pflicht, bedingungen einzuhalten,sonst ist die knete weg.

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          • crux.chaos sagt

            Und trotz CC hat Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren am Hals… Natürlich nur, weil falsch gemessen wird… 😉

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Nein, nicht falsch gemessen,
              nur die Messstellen mit hohen Werten gemeldet.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Wird ein Arzt zu Fortbildungen verpflichtet, nein der Muss nicht. Von einem Landwirt wird das verlangt, traut man dem Bauern nicht mehr zu, dass er sich selber weiterbildet?

          Landwirtschaft bedeutet, für hunderttausende von Euros verantwortlich zu sein, dazu recht es nicht ein „halbwegs“ vernünftiger Bauer zu sein, ein Bauer ist vernünftig, zumindest die, welche davon leben müssen.

          Gülle betrifft mich nicht, wer kann sich bei den derzeitigen Milchpreisen noch ein modernes Gerät für die Einarbeitung von Gülle leisten?

          https://www.bauerwilli.com/guelle-einarbeitung-mit-grossem-geraet/

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          • Crux sagt

            1. Tierärzte müssen regelmäßig Fortbildungen machen.

            2. Tut mir leid, aber wer nicht ordentlich wirtschaftet, muss sich fragen lassen, ob er/sie eine Perspektive hat.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Glauben sie eigentlich, man kann 55 Jahre Landwirtschaft (bei mir Obst und Weinbau) betreiben, ohne sich weiterzubilden?

              Bereits im Alter von 18 Jahren war ich im Betrieb meiner Eltern für Düngung und Pflanzenschutz verantwortlich, weil mein Vater erkannt hat, das mein Wissen in diesem Bereich höher war.

              Wer nicht ordentlich Wirtschaftet, der muss sich nicht fragen lassen, nein den Betrieb gibt es nicht mehr, der ist bereits weg vom Fenster.

              2+
    • Sabine sagt

      Nichts kann so schnell und effektiv Erosion vermeiden, Wasser und Co2 binden, wie gut bewirtschaftetes Weideland. Wiederkäufer sind und bleiben wohl auf sehr lange Sicht, die einzigen „Lebensmittel“, die wir auf solchen Flächen erzeugen können.
      Es geht also nicht darum einfach die Zahl der Wiederkäuer zu reduzieren, es sollte eher darum gehen Wiederkäufer und ihre unglaubliche Fähigkeiten besser einzusetzen.
      Kühe (und Schafe) mit einer Soja-und Mais-Diät zu füttern wäre aus mehreren Gründen suboptimal, so wie Feedlots in den meisten Fällen suboptimal sind.
      Das Problem, was ich sehe ist, dass das derzeitige (weltweite) System genau solche Merkwürdigkeiten fördert.
      Mir mein Steak madig zu machen und mir zu erzählen, ich sollte doch nur die Hälfte essen, ändert nichts daran, dass diese Merkwürdigkeiten weiter vom System gefördert werden, nur dass die Landwirte, die nur in mit sowas Geld verdienen können, weniger werden. Wenn man nicht gerade Mitglied eines Bioverbandes oder eine Eigenmarke, einen Spezialvertrieb oder ähnliches hat, hat man im Moment keine Vorteile anders zu wirtschaften, zu experimentieren und herauszufinden, was für seinen Hof vllt. finanziell und ökologisch sinnvoller wäre.
      Und noch eine Vorschrift mehr, mit noch einem Formular und noch einem staattl. Kontroletti wird keinem Landwirt dazu verhelfen sinnvoller zu wirtschaften. Manchmal macht Deregulierung wirklich Sinn. Vorschriften haben wir jetzt schon zu viel.
      BTW, warum darf ich nicht das Steak von einer Hofschlachtung bei einem Landwirt kaufen? Ich denke, ich kann das damit verbundene Gesundheitsrisiko abwägen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „Denn vor zwanzig Jahren hat man das gemacht, was schon zwanzig Jahre früher hätte angefasst werden sollen“

      Können sie den Bauern sagen, was in 20 Jahren erforderlich ist, damit die in Scheinwelt lebenden rechtzeitig reagieren können?

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  7. Ina sagt

    Lieber Bauer Willi, als wenn die von Dir genannten Maßnahmen nicht schon schlimm genug wären, hast Du vergessen zu erwähnen, dass Weiden- und Ackerflächen, die auf ehemaligen Sumpf- oder Torfflächen stehen, keine Flächenprämien erhalten sollen und die Gräben auch nicht mehr gereinigt werden dürfen, damit diese Flächen wieder vernässen. Beisst sich mit Ausbau der Ökoflächen. Auch für die Waldbesitzer sind einige kalte Entweignungsbestimmungen enthalten … .

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  8. Ehrlicher sagt

    Manchmal habe ich das Gefühle unsere Politiker wollen mit solch merkwürdigen Vorschlägen und Diskussionen von den eigentlich Problemen dieser Zeit (Unfinanzierbarkeit der Rente in naher Zukunft, Kaputte Großbanken, massiver Sicherheitssysteme, marodes Gesundheitssystem…..) ablenken in dem sie sich auf einen wirtschaftlich vermeintlich unbedeutenden Sektor wie die Landwirtschaft stürzen. Liebe Frau Hendricks, ich will auch Entschädigung haben für meinen VW wie die Verbraucher in den USA,,warum bekomme ich das nicht? Meine Tiere haben einen besseren Vertrag mit ihrem Arzt als ich als Einwohner einer dünn besiedelten Region. Haustiere werden immer mehr, warum werden die Katzen und Hunde als Fleischfresser nicht auch in ihre Anzahl reduziert, müßte doch die Klimabilanz verbessern? Warum werden Kitas nicht so ausgebaut wie von Experten gefordert, ich aber an einem Tierschutzprogram teilnehmen „darf“ (auf Wunsch meiner EZG) wo über 100.000 € in meinen Betrieb ausgegeben werden können? Liebr Frau Hendriks, wenn sie ihr Ministerium nur in der warmen Jahreszeit arbeiten ließen, würden wir eine Mengen an Energieverschwendung und schädlichen Klimagasen einsparen, gleichzeitig könnte man gemäß der 80/20 Regel in anderen Ländern der Welt mit den eingesparten Kosten ein vielfaches für die Menschheit bewegen.

    8+
  9. Sabine sagt

    Warum soll ich weniger Fleisch essen? Fleisch ist ein Super-Food von Super-Animals. Gerade die Wiederkäuer sind einfach so genial, würde es sie nicht geben, müssten wir sie erfinden.

    7+
  10. Sandra Harms sagt

    Lieber Willi
    Die frau Hendricks, scheint als erste in ihrer partei gemerkt zu haben, das es mit der Spd abwärts geht, und sie versucht nun schon seit wochen mit stimmung mache gegen landwirte (Glyphosat,vorsorge prinzip, überflutung durch mais anbau usw usw) stimmen zu sammeln, denn wie wir wissen, steht die nächste bundestagswahl bald an, von daher kann man ihr es persönlich nicht übel nehmen wenn sie gern ihren job behalten würde….

    Wenn ich das jetzt lese, werfen sich viele viele fragen auf !
    Warum setzt sie sich jetzt nicht schon bei der kfz industrie für sparsamere Fahrzeuge ein, zb durch neue schon vorhandene technologien wie zb den 5 takt motor, warum setzt die gute frau sich nicht jetzt schon dafür ein, bei der ernergie gewinnung alte nicht mehr genutzte wassermühlen zur stromproduktion zu nutzen oder dafür in stand zu setzen, damit vll das ein oder andere kohlekraftwerk abgeschaltet wird…..
    Ich frage mich auch, ob sich frau hendricks bewusst ist, wenn sie jemand per gesetz oder verodnung dazu bringen will weniger fleisch zu essen, das sie damit gegen das Grundgesetz Verstöst, thema Selbstbestimmung, bei uns (noch) ein grundrecht!
    Ist die Frau minister, sich eigentlich im klaren, wenn es weniger widerkäuer gibt, das dann weniger Grünland gebraucht wird, und das gerade das grünland an hanglagen welches nicht gemäht oder beweidet ist, bei gewittern wie eine art wasserrutsche funktioniert…..
    Ist sich die gute frau darüber im klaren, das ihre pläne mit bio anbau, zwar gut gemeint sind, aber nicht satt machen, denn gerade die sozial schwachen werden sich dann noch weniger zu essen leisten können, ich denke da an harz4,rentner, kleinverdiener, alleinerziehene, kinderreiche familien….
    Fahrrad fahren, öffentliche verkehrsmittel alles toll und auch sehr sinnfoll, nur ist sich frau hendricks darüber im klaren, das vieler orts die öffis überhaaupt nicht fahren wenn arbeitnehmer sich morgen auf den weg zum job machen, oder nach der spätschicht wider nach hause wollen, eine andere frage ist, kann man einer 16 jährigen auszubildenden zumuten sich mit dem fahrrad zu ihrer lehrstelle zu fahren???
    ich könnte noch x beispiele nennen, wo die gute frau völlig daneben liegt, aber wer in geld schwimmt so wie unsere politiker, braucht sich keine sorgen zu machen, wenn sich fürs volk etwas verschlechtert, denn einen selber trifft es wenn nur am rande.

    7+
    • Bauer Willi sagt

      Ob sie das aber damit schafft? Sie versteht sich doch als Volkspartei. Ist das wirklich Volkes Wille? Oder meint sie ein anderes Volk?
      Bauer Willi

      5+
        • Bauer Willi sagt

          Nein, das ist keine AfD-Rhetorik, sondern eine Frage. Geht es der Mehrheit des Volkes wirklich um immer mehr Auflagen und Einsschränkungen für die Landwirte oder doch mehr um preiswerte Lebensmittel? In Umfragen essen alle Bio, nur kaufen tun es nur wenige. Nennt man auch citizen-consumer-gap.
          Bauer Willi

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  11. Weserwirt sagt

    Nimm’s leicht, Bauer Willi. Solche politikbasierten Prognosen haben oft eine sehr kurze Laufzeit und sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen…

    3+

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