Rübe weg…?!
Ich habe mal mit einem Berufskollegen aus Niedersachsen die Erlöse und Kosten für Zuckerrüben aus dem Erntejahr 2017 verglichen. Hier das vollständige Datenblatt: Die Ergebnisse sind recht ähnlich, Erlöse und Kosten unterscheiden sich kaum, somit auch der Deckungsbeitrag (= Erlös minus variable Kosten) Die Fixkosten habe ich rausgelassen, weil diese von Betrieb zu Betrieb recht unterschiedlich ausfallen. Prognose 2019 (auf Basis Rheinland) Die Rekordernte 2017 wird sich wohl kaum wiederholen und so habe ich einen Ertrag von 800 dt/ha unterstellt, der auch mit den genannten Einschränkungen machbar sein sollte. Aufgrund des übervollen Marktes gehe ich von einem sinkenden Erlös aus (minus 0,30 €/dt) so dass sich ein um rund 600 €/ha niedrigerer Erlös ergibt. Da die Neonics verboten wurden, sollte der Saatgutpreis sinken. (hier minus 50 €/ha). Dünger, variable Maschinenkosten, Saisonarbeitskräfte und Hagelversicherung sollen gegenüber 2017 um einheitlich 3% teurer werden. Durch den Wegfall von Glyphosat und Neonics sollen in dieser Annahme die Kosten für Pflanzenschutz um 130 €/ha steigen (vor allem durch mehrfache und flächige Insektizid-Behandlungen, aber auch durch erhöhten Aufwand (Wegfall Glyphosat) bei der Unkrautbekämpfung …









