Bauer Willi
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Jubel und Frust

Es darf wieder gejubelt werden. Endlich sind die Neonicotinoide verboten. Okay, im Gewächshaus sind sie noch zugelassen, aber wie nicht anders zu erwarten, geht das einigen – wieder einmal – nicht weit genug und sie verlangen, dass es dort auch verboten wird. Aber das interessiert mich als Bauer ohne Gewächshaus nur am Rande.

Auch die Anwendung von Glyphosat ist für mich durch die vielen Auflagen und Einschränkungen faktisch nicht mehr möglich, was einem Verbot gleichkommt. Und auch hier wird gleich wieder der monoton wiederholte Satz: „Das geht uns nicht weit genug“. Volkes Stimme klatscht Beifall, denn endlich ist dieses „gefährliche“ Mittel vom Markt und „vergiftet“ nicht mehr die Nahrung. Doch schon kommen neue Forderungen:  Man müsse mittelfristig dazu kommen, dass „Pestizide“ generell nicht mehr eingesetzt oder zumindest deutlich in der Menge(die Grünen fordern 40%) reduziert werden, denn ein „weiter so“ dürfe es nicht geben und die „Landwirtschaft müsse grundsätzlich umgebaut werden“. Wer wird dem als Bürger nicht zustimmen?

Bei mir als Bauer macht sich jedoch Frust breit. Ich bin weder von Bayer noch von Monsanto gekauft, sondern ich mache mir nur Sorgen. Wohin wird das alles gehen? Mit den jetzigen Verboten werde ich irgendwie zurecht kommen müssen, doch das ist ja sicher noch nicht das Ende. Was mir Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass der Anbau in heute und in Zukunft schwieriger, risikoreicher und – vor allem – teurer wird. Die jetzigen Verbote wurden ja ausgesprochen, ohne dass wirkliche Alternativen bestehen, die ich morgen ergreifen kann. (Zum Bio-Anbau werde ich in einem anderen Artikel noch eingehen, für den ich aber noch recherchieren muss.9

Die teurere Produktionsweise wird mir jetzt, grob geschätzt, vielleicht so um die 300 € pro Hektar mehr kosten. Macht bei meinem Betrieb rund 12.000 € und auch wenn es 3.000 € weniger wären, macht das den sprichwörtlichen „Kohl nicht fett“. Womit kann ich diese Mehrausgaben kurzfristig kompensieren? Denn die bisherigen Verbote greifen ja schon im nächsten Jahr.

Bei der Berichterstattung in den Medien als auch in der Beschlussfassung der politischen Gremien fehlt mir diese ökonomische Betrachtung. Ich fühle mich von den Entscheidungsträgern mit meinen Problemen alleine gelassen. Ehrlich wäre es dann doch, uns Bauern zu sagen: „Schaut, wie ihr damit zurecht kommt, wir werden euch jedenfalls nicht helfen“. Doch das sagt aus verständlichen Gründen niemand.  Da ist nur die Rede von „mehr Wertschätzung für Lebensmittel“ und man müsse „Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen“. Das klingt in meinen Ohren irgendwie zynisch, es sind Worthülsen ohne jeden Bezug zur meiner Realität.

Lieber Mitbürger, vielleicht findest Du ja mal neben deinem Jubel über die Entscheidungen der letzten Tage ein wenig Zeit, Deine Gedanken auf meinen Frust zu verwenden. Es ist auch kein Jammern, sondern die nackte Angst, irgendwann meinen Betrieb aufgeben zu müssen. Ob Du dann auch noch jubelst? Nein, denn es ist Dir im Grunde genommen vollkommen egal. Mir aber nicht…

Dein Bauer Willi

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94 Kommentare

  1. Paulus sagt

    An die Männer hier jetzt mal was Ernsthaftes. Habt Ihr eurer Geliebten eigentlich einen Maibaum gesetzt? Ich tue das immer noch, obwohl wir seit gefühlten hundert Jahren verheiratet sind. OK, ein Strauß Blumen hätte es auch getan.
    Bevor Ihr jetzt verzweifelt durch die öffentlichen Anlagen schleicht, morgen sind die Geschäfte wieder auf. 🙂

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Was hast Du wieder angestellt, dass du deiner Holden gleich einen Maibaum stellen musstest?

      Im Moment brüht meine Frau den Nachmittagskaffee auf, jeder so wie er es verdient. 😉 🙂 🙂

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  2. fingerphilosophf sagt

    Wer glaubt, dass es bei der momentanen, sich um Insektizide und Pestizide drehenden Diskussion um die Bienen, die Bodelebewesen oder den Boden geht, sitzt einem Irrtum auf. Es geht um Wirtschaftswachstum, die Bereitung neuer Märkte, und sonst um nichts.

    Die chemischen Produkte müssen „verdächtig“, ja sogar verunglimpft werden, damit sich die elektronische Industrie den Markt erobern kann. Sowohl dem Bauern wie dem Konsumenten wird deshalb nun eingeredet, dass Chemie krank macht, damit elektronisch gesteuerte Unkrauthackmaschinen, Überwachungs- und Dünge-Drohnen und was immer da gerade entwickelt wird, fortan reißenden Absatz finden und deren Anschaffung bald zur (womöglich ja sogar staatlich verordneten) Pflicht wird.

    Deshalb und aus keinem anderen Grund wird nun wieder eine arbeitsintensive Bewirtschaftung gefordert. Es ist ja klar, dass kein Mensch bereit ist, selber wieder Unkraut zu hacken, wie das vor hundert Jahren üblich war. Das müssen speziell dafür entwickelte Maschinen machen.

    Der Bauernhof muss für arbeitsintensive Bewirtschaftung elektronisch aufgerüstet werden, nicht nur, um selber weiterhin bestehen zu können, sondern um vor allem das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Das ist eben der vielgerühmte Fortschritt.

    Ob Chemie krank macht oder nicht, sei dahingestellt. Darum geht es gar nicht. Schließlich geht es ja auch nicht drum, dass die Elektronikindustrie ebenfalls ihre Schattenseiten hat, bspw. haufenweise nicht recyclebare Verbundwerkstoffe verwendet, die die Abfallberge nochmal enorm wachsen lassen. Es geht nur drum, die neuen elektronischen Produkte unverzichtbar zu machen, neue Bedürfnisse zu erfinden, die alten Märkte neu zu erschließen, damit die Wirtschaft weiterhin boomt und das Bruttosozialprodukt weiterhin wächst. Und dafür ist jedes Mittel recht, ja sogar die Bienen müssen herhalten.

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    • Obstbäuerin sagt

      Das leuchtet ein. Ich hatte eher an ein Handelsopfer gedacht, bin aber zu keinem vernünftigen Zusammenhang gekommen.

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    • Thea S sagt

      Interessante Hypothese. Ich glaube, es ist zumindest derzeit die Bio-Branche inkl. Einzelhandel die ein besonderes Interesse haben. 2017 in Deutschland >10 Mrd Euros. Warum gibt es selbst bei real, Rewe oder Aldi seitenweise Bio-Angebote, wenn der Verkaufsanteil nur bei ca. 5% liegt? Vermutlich doch, weil hier die Margen durch erzielbare Preise deutlich höher sind. Da ist die Unterstützung durch idealistische, motivierte NGOs mit ebenfalls großem Eigeninteresse und von populistischen Politiker mehr als hilfreich. Verbote und publikumswirksame Presse fördern die Angst vor „Giften“ und damit den Umsatz von Bioprodukten. Erfolgreiche Werbung mit geringen Kosten. Und in der Tat geht es nicht wirklich um die Bienen, die Bodenlebewesen oder den Boden.

      2+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Derzeit wirbt Lidl für Nachhaltigkeit, sie pflanzen Wildblumen an 7 Standorten an.

        2 Hektar, das macht 28, 57 ar je Standort.

        Rechnet man die ca. 3200 Standorte in Deutschland ein, macht das 6,25 qm je Standort.

        Ich bin überwältigt von deren Einsatz für die Umwelt. 🙁

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    • sonnenblume sagt

      Dazu die zukünftigen Baumaßnahmen in der Tierhaltung, die Maßnahmen für die AwSV, die Technik für Boden- und umweltschonende Gülleausbringung. Alles Bereiche wo Milliardenumsätze für die Wirtschaft im eigenen Land gefördert werden. Fragt sich nur, wie die Landwirtschaft diese Lasten stemmen soll.

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  3. Ehemaliger Landwirt sagt

    Das am vergangenen Freitag beschlossene EU-Freilandverbot für drei bienenschädliche Pflanzenschutzmittel ist unter Fachleuten umstritten. «Das generelle Verbot sehe ich nicht
    unkritisch», sagte der Agraringenieur und Imker Klaus Wallner von der
    Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Er hätte sich eine detaillierte fachliche Diskussion gewünscht. «Der gesamte Naturhaushalt hätte in den Blick genommen werden müssen.»

    Aus seiner Sicht sei es für das Überleben der Bienen wichtiger, den Rapsbestand als entscheidende Nahrungsquelle zu erhalten als drei Neonicotinoide aus dem Ackerbau zu verbannen. Der Pflanzenschutz werde künftig aufwendiger, Landwirte könnten deshalb auf den Anbau von Sojapflanzen umsteigen. Das wäre dann ein dramatischer Bumerang, sagte Wallner. «Den wenigsten Imkern und Politikern ist bewusst, dass diese Entscheidung den Bienen gar nichts bringt und die Ersatzmaßnahmen die Lage verschlechtern können», meinte Wallner.

    Spritzmittelspuren im Honig seien in den vergangenen Jahren in ihrem Institut nicht nachweisbar gewesen.

    Quelle:BNN

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  4. Ich seh das so sagt

    Das Lieblingswort deutscher Politiker „ALTERNATIVLOS“ bekommt angesichts des Vorgehens einen doch entlarvenden Beigeschmack.
    Wenn einen mögliche Alternativen gar nicht mehr kümmern, braucht man sich ja auch darüber keine Gedanken mehr zu machen.
    Die Frage nach dem Danach oder dem Was-dann überlasse man getrost der weiteren Eingebung. So wie seinerzeit schon der berühmte bayrische Alois (nein nicht der Wohlfahrt) (https://www.youtube.com/watch?v=9otjJR0AKt0).

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  5. Obstbäuerin sagt

    Hallo Ihr alle,
    nachdem ich mich umgesehen habe im Netz und in den Medien, wie die Reaktionen, der Parteien und der Verbände ausfallen, komme ich zu dem Ergebnis, dass wir von niemandem mehr wirklich vertreten werden. Die Freude über das Verbot wird nur dadurch geschmälert, dass es nicht weit genug geht. Obwohl wir unseren Imkern Geld bezahlen, damit sie bei uns in den Anlagen stehen und diese das auch gern in Anspruch nehmen, hat sich der Vorsitzende des brandenburgischen Imkerverbandes dahingehend geäußert, jetzt würden nicht mehr so viele Bienen sterben und nun müssen noch die restlichen »Pestizide« verboten werden. Ich werde als Reaktion den Vorschlag machen, allen Imkern solange den Zugang zu unseren Obstbäumen zu verwehren, bis geklärt ist, wie viele Bienen an den bei uns eingesetzten Pflanzenschutzmitteln sterben. Wir brauchen die Haustierbienen in den Apfelanlagen nicht, weil genügend Wildbienen vorhanden sind. Und für die Kirschen und den Rest können wir selber Bienenvölker halten. Das Knowhow haben wir. Ansonsten schlage ich vor, ein Partei der Bauern zu gründen, die sich für einen umsichtigen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln entschieden haben und immer noch 98% unserer Nahrungsmittel erzeugen. Als Arbeitstitel schlage ich den Namen EFA (Essen für alle) vor.

    8+
    • Stadtmensch sagt

      Einige Passagen aus dem Deutschen Bienenmonitoring haben mich schon beeindruckt:

      „Bei den 218 untersuchten Bienenbrotproben wurden in 197 Proben (90,4%) Pflanzenschutzmittel-Rückstände nachgewiesen.“

      oder hier:

      „Die hohe Anzahl der gefundenen Wirkstoffe, wenn auch zumeist nur im Spurenbereich, stellt aber ein Imageproblem für Bienenprodukte dar und wird auch die Diskussion über subletale und synergistische Effekte weiter verstärken.“

      S. 46:
      https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/bienenmonitoring/Dokumente/DEBIMO-Bericht_2012.pdf

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      • Obstbäuerin sagt

        Wir leben nicht im Reinstraum und unsere Lebensweise, auch die des Stadtmenschen, wird immer Spuren hinterlassen. Und je mehr wir werden auf der Erde und je mehr sich, aus welchen Gründen auch immer, für die Massenmenschenhaltung in Städten entscheiden, um so größer wird das Problem. Ob das Verbot von Mitteln, die nachweißlich nicht gesundheitsschädlich sind, aber die Ernährung aller Menschen sichern, sinnvoll ist, lässt sich in einer Überflussgesellschaft von denen, die darin leben und weit weg von der Realität in der Produktion sind, kaum objektiv beurteilen.

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      • Bauer Willi sagt

        Ehrliche Antwort? Klar wird man diejenigen Pflanzenschutzmittel, die zur Blüte eingesetzt werden, auch nachweisen. Wäre ja auch verwunderlich. Genauso wird man in jedem Urin die Wirkstoffe nachweisen, die der Mensch als Medikament einnimmt. Schon mal Spargel gegessen? Da riecht man es sogar. Im Artikel wird sogar davon gesprochen, dass bestimmte Mittel unter der Nachweisgrenze lagen. Wie geht das denn?
        Wenn ein Feld neben einer Industrieanlage liegt, wird man auch die Emissionen dieser Anlage nachweisen können. Ganz sicher! Und in Ihrer Wohnung auch. Nachweisen können wird man alles überall, auch den berühmten Zuckerwürfel im Bodensee. Doch der Nachweis alleine sagt nichts aus. Leider habe ich im Artikel nichts über Höchstmengen gefunden.
        Übrigens hat man in der Nordsee Haie nachgewiesen. Ist bisher jemand durch einen Haiangriff in der Nordsee getötet worden? Nein, es sind Katzenhaie und die sind nur rund 80 cm groß. Haie sind eine (potentielle) Gefahr, aber im Falle der Nordsee kein Risiko. Nullrisiko gibt es normalerweise nicht, in diesem Falle schon.
        Bauer Willi

        4+
        • Mark sagt

          In der Tat ist die einzig nennenswerte Belastung ist dieser Studie die Belastung mit dem Wirkstoff Boscalid. Boscalid ist in Cantus bzw. Cantus Gold enthalten, einem Fungizid, welches in der Rapsblüte eingesetzt wird. Ich verzichte schon seit Jahren auf eine Blütenbehandlung bei Raps und sehe darin keinen Nachtteil, da die Blütenbehandlungen meist auch nicht wirtschaftlich sind.

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      • Mark sagt

        „Von den 391 Wirkstoffen wurden 72 detektiert und 319 Wirkstoffe nicht nachgewiesen.
        61 der 72 Wirkstoffe wurden oberhalb der jeweiligen Bestimmungsgrenze und weitere 11
        unterhalb der jeweiligen Bestimmungsgrenze in den Bienenbrotproben
        nachgewiesen. “

        Warum hast Du dies nicht zitiert? Weil es Dich nicht beeindruckt oder Dir schlicht nicht so passt?

        3+
      • bauerhans sagt

        prof.a.sundrum aus witzenhausen hatte letzte woche in der ZEIT gesagt,dass die mehrzahl deutscher NUTZTIERE krank wären.
        kranke nutztiere nehmen deutsche schlachthöfe nicht an,ausnahmslos!

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      • Berthold Lauer sagt

        Da gibt es ganz sicher viele Passsagen, die einen beeindruckenden können. Mich hat am meisten beeindruckt, dass entgegen aller öffentlichen Diskussion Pestizide keine Rolle in der Wintersterblichkeit vder Bienen spielen! Ganz sicher wird sich in naher Zukunft durch immer feinere Analysemethoden nahezu jeder Stoff irgendwo nachweisen lassen. Die Frage ist nur, ob ich das dann als Bedrohung interpretieren muss. Andererseits muss und wird man natürlich auf diese Spurenfunde reagieren können bevor sie ein ernsthaftes Risiko darstellen. Am besten ohne Panik und ideologischen Aktionismus.
        Bienen unterscheiden ja auch nicht zwischen konventionellen und biologischen Flächen und trotzdem gibt es Biohonig! Schon Mal drüber nachgedacht?

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        • Brötchen sagt

          Berthold angeblich können die imker das beeinflussen. Es gibt noch viele andere Einflussfaktoren,z.b. die Wabenwände kann man fertig kaufen oder selber machen. Wenn man die kauft, dann kauft man eventuell auch belasteten Wachs zurück. Ich kaufe gezielt bestimmte Sorten honig, weil mich das interessiert, auch teuren Tannenhonig oder Buchweizen. gestern fragte ich den Verkäufer, wo denn hier Buchweizenflächen wären. Auskunft hier nicht, sein bekannter hat die Bienen im Südwesten von BB und da wären welche. ich meiner ist bestimmt im Fläming, da dort auch einige alternative Betriebe sind und ich mir das vorstellen könnte. der Honig war als regional und aus der Stadt kommend gekennzeichnet. das mit dem Wachs hat meines Erachtens auch einen sehr entscheidenden Einfluss, darüber spricht niemand.

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        • Stadtmensch sagt

          Hallo Berthold,
          vielen Dank nochmal für den Hinweis auf das Bienenmonitoring. Mir geht es in erster Linie nicht um die Gesundheit überzüchteter Honigbienen, die ja letzten Endes auch Nahrungskonkurrenten anderer „nutzloser“ Insekten sind, sondern um das bisher nicht plausibel erklärbare Insektensterben allgemein. Mir ist auch klar, dass wir einer Vielzahl von technisch hergestellten Verbindungen ausgesetzt sind, die unser Immunsystem, die Bakterien mit denen wir in Symbiose leben und die Zellreproduktion beeinflussen. Der Hinweis, wir werden trotzdem immer älter, ist deshalb m.E. reaktionär, wissenschaftsfeindlich und zu kurz gedacht. Genauere Untersuchungen zu den Langzeitfolgen einer industriellen LW sind daher dringend nötig (bisher zu verzeichnen: Humusschwund, Insektenschwund). Natürlich steht dem wie immer die „profitgierige“ Industrie entgegen. Das Muster ist das gleiche, wie der Kampf gegen verbleites Benzin und Blei in Verbrauchsgütern. Siehe Clair Cameron Patterson.

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      • Jochen Böhrer sagt

        Man würde die Spuren noch vieler anderen Stoffe finden. Läuft eine stark parfümierte Frau an einer Obstanlage vorbei, ist das Zeugs nachher auch im Honig.

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      • Bauer Fritz sagt

        Motto für „Alle denken an die Natur und die lieben Tierchen“

        Aktueller Zeitungsbericht aus unserem Bezirk: Nicht nur Gegenstände landen in der Kanalisation, auch andere Problemstoffe und Chemikalien. „Lacke, Desinfektionsmittel, fallweise auch Heizöl oder andere Chemikalien – manches erkennt man mit freiem Auge. Andere Stoffe bemerken wir erst bei genauerer Prüfung“, meint Herr Prähofer. Auf Baustellen fallen weitere Stoffe an, die etwa beim Abwaschen der Werkzeuge ins Abwasser gelangen. „Erst vor Kurzem holten wir aus einem Rohr einen Betonbrocken, der so groß wie eine Kinderbadewanne war. So etwas lässt sich nur mit Spezialgeräten beseitigen, und das ist mit erheblichen Kosten verbunden“, sagt Herr Wiesinger.
        Zunehmend machen Medikamente und hormonelle Substanzen den Kläranlagen zu schaffen. „Medikamente und Hormone werden direkt über die Toilette entsorgt, sie verlassen den Körper wieder und werden über die Fäkalien eingebracht“. Eine Möglichkeit, Substanzen wie Medikamente oder Hormone aus dem Wasser zu filtern, gibt es nicht.
        Der Klärschlamm, der in den Anlagen anfällt, wird nach Prüfung als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt.

        …. und nachher waren´s wieder die Bauern ….

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  6. Stef sagt

    Hallo. Was heisst denn genau „Auch die Anwendung von Glyphosat ist für mich durch die vielen Auflagen und Einschränkungen faktisch nicht mehr möglich, was einem Verbot gleichkommt.“? Wo finde ich denn was zu den veränderten Auflagen und Richtlinien? Würde mich sehr interessieren. Danke für einen Hinweis!

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      • Stef sagt

        Danke für den Link. Wie hängen denn Saumstrukturen und Glyphosat zusammen? Wenn es Feldsäume gibt, darf gespritzt werden? Wenn nicht, dann nicht? Welche Logik steckt dahinter?

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        • Bauer Willi sagt

          Diese Frage stelle ich mir auch!! Denn Sinn dahinter kann ich auch nicht entdecken. Warten wir ab…
          Bauer Willi

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  7. Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi, glaub mir, diese Gesellschaft will uns nicht mehr. Oder verständlicher interpretiert, diese Gutmenschen die mit unserem Beruf alles was auf dieser Erde aus den Fugen geraden ist, mit unserem Berufstand in Verbindung bringen,möchten uns weghaben.
    Wir sind überflüssig,wir sind denen ein Glotz am Bein wie man so treffend sagt. Eine Bevölkerung die Satt und zufrieden ist kann man nich überzeugen

    7+
  8. Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi und Alois,nach der friedlichen Revolution was Eurem Block
    betrifft ,fühle ich mich wieder wie zuhause auf Eurer Seite.
    Besonders gefällt mir heut Sandra Harms in Ihrem Dialog mit Tom.
    Ist Euch eigendlich dieser Ausspruch von Madam Klöckner bekannt! Zitat Bauerzeitung „Generrel untersagt werden soll die Verwendung glyhphosathaltiger Pflanzenschutzmittel durch nichberufliche Anwender.
    Ebendfalls verboten werden soll die Anwendung auf Flächen die für die Allgemeinheit bestimmt sind.Dazu zählen Kindergärten,Schulen Sportanlagen und Altenheime,nicht jedoch Bahntrassen. Warum diese Sonderstellung???Die Deutsche Bahn
    ist bekanntlich größter Einzelanwender von glyphosathaltigen Herbiziten“.
    Übrigens in Deutschland gibt es ca. 17 Millionen Haus und Kleingärten die eine Fläche von 930.000,00 ha um fassen.

    4+
  9. Friedrich sagt

    Unseren Politikern fehlt der „Mut zur Wahrheit“. Z.Zt. werden Nebensachen zur Hauptsache erklärt um von der Flüchtlingskrise abzulenken. Dabei stehen viele Entscheidungen , die unbeliebt sind , an.
    1. Die Energiewende ist gescheitert und erfordert ein Umdenken in Großenergie , zum B. die
    Kernfusion, die Dauerenergie bringt und Wetterunabhängig ist.
    2. Die Flüchtlingsintegrationsfrage muß auch mit schweren Entscheidungen gelöst werden.
    3. Eurofrage steht schon länger auf der Liste. Z.Zt. wurde nur Zeit gekauft.
    4. Rüstungskosten werden erheblich steigen.
    5. Diesel- oder Eltautos müßen sachorientiert diskutiert und entschieden werden.

    Vor diesen Entscheidungen drückt man sich . Da lenkt man lieber in aller Unfähigkeit mit
    Glyphosat, NOX , CO2, Biodiversität, Insekten usw. ab. Da aber unsere Regierung nach Umfragen regiert , kann da auch nichts gutes rauskommen, sonst hätte man nicht die Atomkraftwerke , sondern die Kohlekraftwerke dicht gemacht. Dann hätte man einen richtigen Schritt nach vorne mit der Umwelt gemacht. Dann wären die CO2 Ziele auch erreicht worden. So begnügt man sich in der Dieselaffähre mit der Umwelthilfe , an der man selbst beteiligt ist, einem Dieselfahrverbot zu begegnen. So verlogen ist unsere Regierung und macht sich noch zum Fürsprecher der Autoindustrie.

    7+
    • Brandenburgbauer sagt

      Moin Friedrich, wenn ich es schaffe schicke ich Dir noch einen aufschlussreichen Redebeitrag aus dem Hohen Hause des Bundestages.
      Muß aber noch viele Pflanzen in meinem Garten gießen,wir sind am vertrocknen.

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  10. Altbauer Jochen sagt

    Erst wenn der letzte Bauer vom Acker gegangen ist
    und die Stalltür zugemacht hat,
    wird man merken das man allein von Bienen und Hummeln,
    -bei aller Rücksichtnahme darauf- nicht leben kann.
    Die Versorgung der Bundesbürger ist doch ein guter Markt für die
    Agrarerzeugnisse aus aller Welt. Fragt sich, was dann so in
    die Läden kommt.

    14+
  11. Ehemaliger Landwirt sagt

    Am Freitag kam im SWR4 ein Interview mit unserer Bundesumweltministerin Schulze, Frau Schulze meinte, sie freu sich über das Verbot der Neonicotinoide.
    Unkräuter kann man auch mit anderen Methoden bekämpfen.

    Diese Sachkenntnis überrascht mit ungemein.

    22+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Mal ne kurze Frage,
        willst Du als Bauer mehr davon verstehen, als die Bundesumweltministerin?

        (Achtung Satire)

        10+
        • Bayrische Bäuerin sagt

          Sicher, jeder ausgebildete Landwirt versteht mehr davon. Er hat ja eine fundierte Ausbildung und ist nicht zum „Bauer ernannt worden“.

          3+
    • Andreas Schmid sagt

      Hab ich in den Nachrichten auch gehört. Mir ist das Lachen im Hals steckengeblieben.

      5+
  12. Thea S sagt

    Die „Stimme des Volkes“ Vox Populi hat hier zugeschlagen. Da ist es (den Politikern) egal, ob das Volk aus vielen besteht oder aus wenigen sehr lauten (NGOs), die durch die Unterstützung der Presse wie die Mehrheit aussehen oder sogar eine Mehrheit manipulieren. Andere Meinungen werden ignoriert oder diffamiert. Die Wissenschaft bleibt auf der Strecke (Bienen und Neonic-gebeizte Zuckerrüben, Karzinogenität von Glyphosat). Kein(e) Politiker(in) wird sich gegen seine (ihre) Wähler stellen. Und nein, Bauer Willi, ich habe keine Lösungsvorschläge. Nur der Frust bleibt.

    10+
  13. Friedrich sagt

    So wie das jetzt hier abgeht mit den Verboten ohne Erzeugerpreiserhöhungen fährt die Landwirtschaft voll gegen die Wand. Die Zuckerfabriken können sich schon mal auf die Werksschließungen vorbereiten, denn vom Zulegen können wir Bauern nicht leben. Auch die Verpächter mit ihren irren Pachtforderungen werden Landkündigungen von den Pächtern bekommen. Unter diesen neuen Rahmenbedingungen rechnet sich die Landwirtschaft nur noch mit Eigenland , weil da keine Pacht zu zahlen ist. Für unseren Betrieb hab ich jedenfalls ausgerechnet , daß wir den Gewinn in diesem Wirtschaftsjahr (1.7.2017 – 30.6.2018) nur aus der eigenen Viehhaltung und dem eigenen Land machen. Der Anbau auf dem Pachtland hat außer Arbeit keinen Gewinnbeitrag gebracht. Bei diesen Rahmenbedingungen und den weltfremden Politikern wird die Landwirtschaft und das vor- und nachgelagerte Gewerbe zu Boden gehen. Aber die paar Millionen Arbeitslose können wir hier in Deutschland ja gut verkraften. Wie blind unsere Politiker sind, hat denen neulich die Gewerkschaft i. S. ASP in Niedersachsen vorgerechnet. Wenn die ASP nach Niedersachsen kommt sind über 10.000 Leute sofort arbeitslos. Aber das will von denen keiner hören.Hauptsache die Auto- und Bauindustrie blüht.

    10+
    • sonnenblume sagt

      Arbeitslosigkeit in der Landwirtschaft fällt nicht so auf, weil es irgendwo immer Einzelschicksale sind. Deswegen interessiert es die Politiker nicht. Diese 10.000 in einer Firma, z.B. bei VW, würden die Politik sofort zum Eingreifen zwingen. Siehe Tengelmann oder Siemens.

      6+
  14. Heinrich Steggemann sagt

    Der Blick über den Tellerrand. Beim Thema Diesel sind auch die grossen Konzerne die bösen. Nur dort wird auch über die Auswirkungen in der breiten Bevölkerung diskutiert, weil ja fast jeder in irgendeiner Form von Fahrverboten etc. betroffen wäre, ob wirtschaftlich oder in der privaten Freizügigkeit. Wir Landwirte sind auch Kunden bei grossen Konzernen, weil nur diese noch Forschung und die immer teureren Zulassungsverfahren stemmen können. Danach müssen sie diese Produkte auch gewinnbringend vermarkten können. Wenn die Bevölkerung weniger Pestizidanwendungen möchte, müssen wir mit mindestens zehnjährige r Vorlaufzeit alternative Anbaumethoden erforschen. Dabei geht es nicht vorrangig um den Bioanbau, der dadurch gekennzeichnet ist auf bestimmte Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Bin vor ca. einem halben Jahr auf das Thema regenerative Landwirtschaft gestossen. Dort geht es um die bessere Verzahnung von Pflanze und Boden, um Humusaufbau über den flüssigen Kohlenstoffweg. Es wird Grundlagenwissen von vor 1940 mit aktuellen Forschungsergebnissen verknüpft. Es sind eine Handvoll privater Ackerbauberater in Deutschland, die dieses Wissen zusammentragen und wieder auf die landwirtschaftliche Praxis herunterbrechen. Wollen wir die Pestizidanwendungen verringern, brauchen wir staatlich finanzierte Forschung und praxisbezogenes Versuchswesen zu diesem Thema. Konzerne werden das nicht leisten, weil die spätere Vermarktung von Produkten fehlt. Den landwirtschaftlichen Betrieben nur die aktuellen Produkte wegzunehmen ohne vergleichbar wirtschaftliche Alternativmethoden aufzeigen zu können ist grob fahrlässig von unserer Bevölkerung und deren gewählten Vertretern. Der einzelne landwirtschaftliche Betrieb kann dies nicht leisten.

    14+
      • Sandra Harms sagt

        Michael Reber,
        Am umdenken solls doch nicht scheitern, am umsetzen auch nicht. aber bis man soweit ist, ist man entweder pleite, oder garnicht mehr in der lage noch was von dem umgedachten umzusetzen, weil schlichtweg das geld fehlen wird bei den allermeisten, um in die entsprechende technik zu investieren… so sehe ich den fall.

        8+
        • Brandenburgbauer sagt

          Hallo Sandra, ich dachte schon die kritische Stimme von Dir gibt
          es nicht mehr? Ich freue mich das Du heute wieder einmal sehr präsend und überzeugend rüberkommst.

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  15. Hartmut Keller sagt

    Wasch mich, aber mach mich nicht nass!! Dieses wird heutzutage von einem Teil der Bevölkerung von der Landwirtschaft gefordert. Dann heißt es auch immer von der Politik, dass die Landwirtschaft und die Umwelt- und Tierschützer aufeinander zugehen sollen. Es wird lange diskutiert und gestritten; am Ende macht die Landwirtschaft Zugeständnisse und die Gegenseite geht umgehend einen Schritt zurück. Das gleiche Spiel beginnt wieder von neuem, denn Landwirtschaft wird immer irgendeinen Einfluss auf die Umwelt haben. Ich habe bis heute noch nicht miterlebt, dass die Umwelt- und Tierschützer Zugeständnisse gemacht haben. Sie werden von der aktuellen Politik in ihrem Tun ja noch tatkräftig unterstützt. Die Landwirtschaft in Deutschland hat noch eine Eigenschaft, die ist gleichzeitig positiv als auch negativ. Durch die breite Ausrichtung ist sie sehr leidensfähig; es dauert oft eine ganze Generation, bis man endgültig aufgibt. So wird auch diese politische Entscheidung kurzfristig keine großen Auswirkungen auf die Anzahl der Betriebe haben. Es erhöht den Druck auf den zermürbenden Mühlstein aber merklich.

    5+
  16. Josef Lohmaier sagt

    Diese Spirale wird solange funktionieren, solange wir wirtschaftlich in der Lage sind, der übrigen Welt die Nahrungsmittel wegzukaufen.

    5+
  17. Klemens sagt

    Jeder will die Umwelt retten und an Besten (besser gesagt am einfachsten) geht das indem der Landwirtschaft neue Regeln aufgebrummt werden.
    Dann kann jeder über die Autobahn düsen, 5mal mit dem Flugzeug in Kurzurlaub fliegen, im Winter in Unterwäsche in der überheizten Wohnung Erdbeeren aus Uganda und Flugananas aus Costa Rica schlemmen, 3x am Tag duschen und den neuen SUV bestellen.
    Für die gesunde und geschonte Umwelt muß der Landwirt sorgen.
    Die Heuchelei der Gesellschaft ist nur noch schwer zu ertragen, die Politik macht nur das was die Gesellschaft fordert, und die Presse macht die Meinung.

    37+
  18. Sandra Harms sagt

    Willi,
    Genau so ist es, es wird gehandelt als ob es keinen morgen mehr gibt, mit keiner silbe sprechen die beiden Damen der tat darüber, wie man als landwirt mit den anfallenden mehrkosten zurechkommen soll, vielmehr spricht zumindest Umweltministerin Schulze davon Umweltschutz zu einem teil unserer Täglichen Arbeit zu machen der sich Lohnen soll,finanziert aus mitteln der GAP Zahlungen.
    Aber mal erlig, WERS GLAUBT WIRD SEELIG !!!
    1. Wird der GAP topf durch den Brexid kleiner.
    2. Wenn in dem Topf weniger drin ist, lässt sich logischer Weise auch weniger verteilen.
    Daraus kann jeder der in der lage ist, einen einfachen Dreisatz zu rechnen, schliessen das,
    3. Der Landwirt durch mehraufwand höhere kosten hat
    4. Durch wegfall der Neonics ernteausfälle haben wird, im schlimmsten fall, total ausfall
    5. Durch allerlei umweltauflagen weitere kosten und arbeit bekommt.
    Wer Jetzt noch der meinung ist, der Landwirt würde besser da stehen als voher, der ist ein NARR !
    Beziehe ich diese beiden Verbote auf meinen Betrieb,und schaue einmal über den Tellerrand, wird mir angst und bange über meine Zukunft.
    Auf meinem Betrieb machen zuckerrüben 50% des betriebseinkommens aus, und das wohlbemerkt auf nur 25% der Fläche, Getreide und Raps mit 50% der Fläche trägt zu 20% des Einkommens bei, und 30% einkommen erwirtschafte ich aus Kartoffeln mit ebenfalls 25% der Fläche.
    Beispiel Zuckerrübe,
    Durch den wegfall der Neonics wird es keine wirksame saatgut beizung mehr geben, die folge wird sein, das man im falle von schädlingsbefall sich mit anderen mitteln helfen wird, das wird aber teurer als die beizung, und wird auch nicht den gewünschten erfolg bringen, das ende vom lied wird dann minder ertrag sein,zusätzlich wird man auf andere mittel aufmerksam deren verbrauch zwangläufig steigen wird, und auch diese wirkstoffe wird man uns nehmen,das wird zur folge haben das wir früher oder spater überhaupt keine wirksamen mittel mehr haben werden.
    Durch den wegfall von glyphosat, wird der vohergehende anbau von örettig als zwischenfrucht zur bekämpfung der rübennemathoden auch nahezu unmöglich,denn ölrettig friert im winter oftmals nicht kaput… ebenfalls wird dann die nötig werdende intensivere bodenbearbeitung kosten verursachen, gepaart mit mit der ausbreitung von rübennemathoden, kann sich ja jeder denken wo die reise hingehen wird.
    Wenn man sich dann noch vor augen hält, das man im karibischen und südamerikanischen raum gerade dabei ist den zuckerrohr anbau zu modernisieren und zu erweitern, ist sonnenklar, es wird nicht mehr lange dauern bis man von dort aus zucker im großen stiel nach europa verschiffen wird.
    Nehme ich nur diese 4 tasachen, komme ich zu dem schluss, der zuckerrüben anbau wird sich in naher zukunft nicht mehr rechnen. für mich stellt sich nun die frage, mit was soll ich für den fall das es so kommt, das ausgleichen? Was soll ich anbauen um die hälfte meines betrieseinkommens zu erwirtschaften, aber auch darüber schweigt sich die politik aus, neimand hat antworten, niemand will verantwortung übernehmen, warum denn auch, spielt ja keine rolle wenn auch der letzte landwirt pleite ist, ganz im gegenteil, die dann enstehenden großkolchosen mit jeweils mehreren 10.000ha werden uns schon alle mit blühstreifen,bienenweiden,hecken und sonstigem idiologischem firlefanz der einen nicht satt macht beglücken. wärend zeitgleich unsere nahrung von überall aus der welt hergekarrt wird. Wisst ihr an was mich das erinnert? Ans alte Rom ! Dort herrschte vor dessen zerfall auch nur noch dekadenz, niemand wollte dort noch selbst etwas tun, für alles und jedes hatte man seinen sklaven, fürs kochen,fürs haus,für den beischlaf usw usw (nachzulesen in jedem besseren geschichtsbuch) und genau dieses machen wir auch ! unsere sklaven sind zukünftig landwirte weltweit die uns ernähren werden, während wir uns zurücklehnen und unseren wohlstand geniessen ohne rücksicht auf verluste ! Geschichte widerholt sich…. denkt mal drüber nach!

    25+
    • Tom sagt

      Hallo Sandra,

      ich bin der Meinung, dass alles was den Weltweiten Ernteertrag senkt
      nur gut für uns Bauern und für die Natur sein kann.
      Nur wenn Lebensmittel kapper werden, werden diese wieder geachtet und
      das Preisgefüge kann sich erhohlen!
      So wie momentan gewirtschaftet und mit der Umwelt umgegangen wird,
      kann es doch wirklich auch nicht weitergehen oder?

      Gruß Bauer Tom

      2+
      • Sandra Harms sagt

        Tom , prinzipiell hast du vollkommen recht. aber das ist in meinen augen dermaßen unrealistisch, das man diesen gedanken wohl besser verwerfen sollte. russland will riesige ackerflächen wider urbar machen, in südamerika vergrößert man sich seit jahr und tag, in ländern wie zb indien und china, schreitet die modernisierung der landwirtschaft ernorm vorran und damit natürlich auch die erträge…. all das ist wirklich kein geheimnis

        7+
        • Tom sagt

          Und gerade deswegen kann es doch nicht schaden,
          wenn die Erträge mit einer „ökologischeren“ Wirtschaftsweise
          gesenkt werden.

          1+
          • Sandra Harms sagt

            Tom ,wir haben freihandel zu fast der ganzen welt, was nützt es wenn wir in deutschland die erträge senken und sich andere drüber freuen dann hier reinliefern zu können, weil wir weniger produzieren und zu höheren kosten…. jetzt die preisfrage, wo werden die lebensmittelhändler und konzerne dann wohl kaufen, beim deutschen bauern der mehr geld für seine produkte haben muss um zu überleben, oder eher irgendwo im ausland wo es trotz transport nach deutschland immer noch billiger ist???

            Zu denke, das deutschland oder die eu, sich vor die landwirtschaft stellen werden, und importe aus bilig ländern verhindern,oder durch zölle so verteuern das man unser preisnieveau hat, ist ein fataler irrglaube, denn unsere industrie kann nicht ohne exporte leben, und die sind nur möglich wenn in gegenzug auch importe möglich sind.

            13+
            • Tom sagt

              Vielleicht werden unsere Nachbarn uns dann Eintritt bezahlen, um die letzte Biene besichtigen zu dürfen.
              Spass bei Seite – Du hast natürlich schon Recht, dass das ganze nicht so einfach wird.
              Aber so wie jetzt kann es jedefalls auch nicht mehr weitergehen.
              Unsere Produktpreise jedes Jahr runter –
              Preise für Technik und Produktionsmittel jedes Jahr erheblich rauf.
              Wie lange glaubst Du geht das noch?
              Alternative = immer weiter wachsen, immer
              mehr Risiko auf uns nehmen, immer abhängiger werden – willst Du dass?
              Ich nicht!

              1+
            • Sandra Harms sagt

              die produktpreise werden nicht steigen, da machen wir uns mal garnichts vor, es wird auch seitens der politik nichts unternommen werden uns vor importen zu schützen, auch da machen wir uns nichts vor.
              Der bürger möchte mehr umweltschutz, ok, soll er bekommen. da er aber nicht bereit ist dafür an der ladenkassen zu bezahlen, geht das eben nur über steuern und subventionen.
              nun wider zum haupt thema, klar komm ich ohne die neonics und glyphosat aus, aber dann sollen diee jenigen, die dafür sogen das diese mittel verschwinden, in den fall frau schulze und frau klöckner, zusehen das sie die entstehenden mehrkosten komplett finanzieren. und noch einmal ich bin der letzte mensch der etwas gegen umweltschutz hat, aber nicht auf kosten meines betriebes, sondern das muss die allgemeinheit tragen. und genau das tut sie eben nicht. und da brauchen sich die politit tucken nicht hinstellen und großes bla bla von sich geben, wenn sie gleichzeitig nichts auf die reihe bekommen.

              2+
            • Schmeckt gut sagt

              Aber Tom, ist es richtig, als Bauer kritiklos zuzugucken, wie insbesondere die deutschen Betriebe ohne politischen Rückhalt im innereuropäischen Wettbewerb geopfert werden. An dem Blabla in Berlin erkenne ich nur die eigene Profilierung und ansonsten nur Luftblasen. Einen Strukturbruch in D können wir nur vermeiden, wenn wir angemessene Preise bekommen. Wer behauptet, dass eine geringere Menge automatisch ausreichende Preise ergibt, verkennt die Marktmächte in D. Eine Begrenzung derselben durch die EU und die dazugehörige Diskussion sehe ich nur als Ablenkung, denn es werden immer noch große Kapazitätsausweitungen durch die EU gefördert.

              3+
      • Krick sagt

        Kann aber nur einer sagen, der aktuell im Ueberfluss lebt. Was ist mit denen, die jetzt immer noch nicht genug zu essen haben? Denen fehlt die Wertschaetzung sicher nicht.

        2+
        • Tom sagt

          Ich meine wir sollten doch für jede Gelegenheit dankbar sein,
          wenn wir von der Abhängigkeit der Chemieindustrie wegkommen.

          1+
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Bist Du abhängig von der Chemieindustrie?

            Kannst ja alles auf BIO machen.

            0
        • Tom sagt

          Warum haben viele dieser Menschen nicht genug zum Leben?
          Weil durch unsere Dumpingpreise deren Lebensgrundlage
          zerstört wurde!

          0
          • Schmeckt gut sagt

            Das gilt aber für alle Lebensbereiche, oder. Im Moment sehe ich die Landwirtschaft den selben Strukturbrüchen ausgesetzt, wie vor Jahren in der Textilbranche, Möbelbranche, Solarenergiebranche geschehen. Ein Zusammenspiel von zu hohen Auflagen und wegbrechenden, ungeschützten Preisen. Die Inflation bleibt so durch den globalen Wettbewerb niedrig, aber auf Kosten der nationalen Unternehmen in Branchen, die diese Kosten nicht umlegen können. Die Autoindustrie oder Energiewirtschaft hätte die selben Probleme, wenn sie nicht so sozial ungerecht gefördert würden.

            6+
          • Andi sagt

            Vor 10 Jahren, als die Preise für Agrarrohstoffe durch die Decke gingen (Weizen 25,- Euro/dt) waren wir komischerweise auch Schuld am Hunger dieser Welt, weil sich die Entwicklungsländer diese Preise nicht mehr leisten könnten. Also wo liegt nun die Wahrheit?

            3+
      • Sandra Harms sagt

        Tom, noch ein wort zum umweltschutz. natürlich habe ich nichts gegen umweltschutz,nichts gegen weniger pflanzenschutzmittel,weniger dünger usw, solange ich nicht am ende des tages mit der insolvens meines betriebes dafür die zeche zahlen muss. und genau das ist doch der punkt, um den sich die beiden Damen der tat,nebst grünen,ngo´s und wutbürgern einen feuchten kehricht scheren.

        11+
        • Tom sagt

          Sandra! Ich denke dass Du (wenn überhaupt) bei den momentanen
          Getreidepreisen – vor allem wenn diese noch länger so andauern wohl eher eine Insovenz riskierst. Oder wie denkst Du darüber?
          Wir müssen – egal wie, unsere Produktpreise
          wieder in die Höhe bekommen, und dass
          geht meiner Meinung nur über eine Reduzierung der Menge. Wenn dann auch noch die Natur davon provitiert – was gibt es schöneres?

          2+
          • Sandra Harms sagt

            tom, dann les mal was ich ganz oben geschrieben habe, bevor du mir ratschläge gibts zu getreide preisen. ich hab oben nämlich genau beschrieben wo ich geld verdiene und wo nicht.
            zum anderen, wollen die schulze und die klöckner die gap zahlungen dahin gehend verändern das ich für umweltmaßnamen bezahlt werde, ok,wenns dann so ist das die kosten gedeckt werden, und ich durch diese maßnamen keine nachteile bekomme, mache ich das gerne. aber da zeitgleich verbote,auflagen, einschränkungen usw kommen bin ich am ende des tages die dumme. wo ist das so schwer zu kapieren, das ich durch entstehende mehrkosten die mir niemand ersetzt ein finanzielles problem bekomme, und das lässt sich nicht durch marktverknappung lösen,wenn andere nur darauf warten hier endlich reinliefern zu können was das zeug hält. so einfach ist das !

            8+
            • Tom sagt

              Ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn Du zu 50 %
              vom momentanen Zuckerrübeneinkommen lebst, dann führst du sicherlich einen sehr sparsamen Haushalt!
              Bitte korrigiere mich, aber soviel ich weiß, wissen bei uns in Bayern die Zuckerrübenbauern noch gar nicht welcher Preis – bedingt durch die von der Zuckerfabrik geforderte 30% Überproduktion für die Ernte 2017 überhaupt ausbezahlt wird.

              0
            • Sandra Harms sagt

              tm ,langsam verzeifel ich an dir. ich rede nicht vom aktuell geltenden rübenpreis, sonder wie er bisher war. auch hier im norden sind wir nicht weiter wie ihr im süden wenns um die preise geht. hälst du mich für verblödet oder denkst du das ich die preise bis auf den letzten cent vorraussagen kann?
              zum anderen sind wir im norden aufgrund unserer schlechteren böden, sparsamkeit gewohnt, was glaubst du warum wir wohl im vergleich zu den südlichen bundesländern im schnitt größere betriebe und größere flächen haben ?

              1+
          • Sandra Harms sagt

            tom, die produktpreise bestimmt der weltmarkt, und die hlabe welt lacht über uns,das wir so blöd sind unsere wirtschaft in grund und boden zu versenken. ich habe bereits eben erwähnt wer alles seine anbauflächen vergrößert, wer sich modernisert, ja wie zum teufel sollen denn die preise steigen wenn immer mehr auf den markt kommt weltweit…. der verlierer wird immer der sein mit den größten nachteilen, und das sind in dem fall die landwirte in deutschland und der westlichen eu.

            3+
            • Tom sagt

              Du darfst nicht vergessen, dass es auch immer mehr Verbraucher gibt, die „verstehen“ um was es jetzt geht.
              Unsere dringenste Aufgabe wird es aber auch in Zukunft sein, die Bevölkerung miteinzubeziehen – und diese darüber aufzuklären, dass eine ökölogischere Wirtschaftsweise auch mehr Geld kostet.
              Es ist ein Riesenchance – nutzen wir diese doch!

              1+
            • Sandra Harms sagt

              tom, warum kaufen die verbraucher denn nicht angro bio lebensmittel…warum stagnieren die verkaufzahlen von bio nahezu??? sorry, aber das ist totaler quatsch was du sagst. der verbraucher macht nur lippenbekenntnisse,an der kasse schaut die realität völlig anders aus,da zählt nur billig bilig billig

              6+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @Tom
              Es ist zu beobachten, dass es mehr Verbraucher gibt, die Wert auf bessere Qualität legt, irgendwann geht es Wirtschaftlich nicht mehr so gut, ob die dann noch bereit sind, diese Qualität zu bezahlen, das ist die Frage.

              4+
      • Obstbäuerin sagt

        Kann man den Hungertod vieler Menschen in Afrika und Asien, der dadurch hervorgerufen wird, einfach so in Kauf nehmen?

        0
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      >>Wisst ihr an was mich das erinnert? Ans alte Rom ! Dort herrschte vor dessen zerfall auch nur noch dekadenz, niemand wollte dort noch selbst etwas tun, für alles und jedes hatte man seinen sklaven, fürs kochen,fürs haus,für den beischlaf usw usw (nachzulesen in jedem besseren geschichtsbuch) und genau dieses machen wir auch ! <<

      Also einen Knecht hätte ich schon gebrauchen können, um mein Kraft für den Beischlaf zu schonen. 😉

      2+
      • Sandra Harms sagt

        Ehemaliger Landwirt, es ist wunderschön zu sehen, das es menschen wie dich gibt, die nach einem langen berufsleben ihren humor noch besitzen.

        4+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Das Leben mancher Menschen ist so traurig,
          dass ich nicht noch mitmachen muss. 😉

          Ps:
          Die Wirtin von unserem Stammtisch meinte immer, solange alle darüber sprechen, ist noch nicht alles kaputt. 😉

          1+
          • Brötchen sagt

            So isses Ehemaliger……steht bei eurem Stammtisch auch drüber : für Jäger, Angler, Politiker und sonstige Lügner 😁

            1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Während bei euch bei 15 Grad der Wind euch um die Ohren pfeift, liegt bei uns der Opa mit der Oma am Baggersee und fröhnt der Frühlingsgefühle, da hat man keine Zeit für den Stammtisch. 😉

              0
    • Brandenburgbauer sagt

      Hallo Sandra,Deine Angriffslust gefällt mir heute sehr, nur der Begriff Großkolchosen gefällt mir persönlich überhaupt nicht. 10.000 ha weißt Du überhaupt was das für eine Größenordnung ist????

      0
  19. Ich habe vorhin noch eine Werbe E-Mail von Westfalia bekommen, in der Round up zum Angebotspreis beworben wird…..für jederman frei verkäuflich und es kommt per Post im Karton und keiner sieht das man es gekauft hat.
    Schönen Sonntag noch und mit freundlichen Gruß Klaus Weber

    2+
  20. Kainz Andreas sagt

    Warum Chemikalien nur in der Landwirtschaft verbieten?
    Wie wäre es wohl mit einem weltweiten Verbot aller Chemikalien?
    Nicht machbar?
    Es gibt doch bestimmt Alternativen.
    Dann müsste wohl so mancher „Aktivist“ einer ehrlichen Arbeit nachgehen um sich seinen Bauch vollschlagen zu können.

    13+
  21. Mark sagt

    „Man müsse mittelfristig dazu kommen, dass „Pestizide“ generell nicht mehr eingesetzt werden“. Parallel dazu der „Umbau der Tierhaltung, welcher in letzter Konsequenz auf die Abschaffung derselben hinausläuft. Die Landwirtschaft findet künftig nicht mehr statt, wir leben vn Artenvielfalt, Biodiversität und Schnaken. Dieser Eindruck drängt sich derzeit auf, besonders wenn man sich anschaut, was grüne Agrarexperten wie ein Harald EBNER so von sich geben (siehe agrarheute 5/18 im Interview mit Susanne Günter)

    23+
    • Brötchen sagt

      Die unkomplizierten Kulturen werden zunehmen wie Mais und Roggen. meine Schlussfolgerung, Veredlung wird gebraucht. An Bauer Willi….Zum Biolandbau findet man recht wenig konkrete Zahlen. Muss man gucken wo der Zug hingeht.

      1+
      • sonnenblume sagt

        Was sollen wir denn z.B. mit noch mehr Mais. Die Vermaisung der Landschaft wird doch auch schon lange kritisiert! Was ist mit Biolandbau und Kupferanwendung? Oder die intensive Bodenbearbeitung und der Erosionsschutz. Irgendwie landen wir mit den vielen Anforderungen, von denen sich viele widersprechen, in einer Sackgasse.

        2+
        • Brötchen sagt

          Sonnenblume, es geht nicht um sollen…..Ich geht um was man noch wirtschaftlich kann. Wenn man strategisch denkt und damit rechnet, dass Förderung weggeht. rechnen sich meines Erachtens nur noch die Fruchtarten. im Biolandbau haben viele auch noch nicht geschnallt, dass mais dort gut passt. mais ist in der Nutzung sehr flexibel, kurze Vegetationsperiode, einfach anzubauen…….wird gern gefressen. Kraniche und Gänse profitieren im Winter davon und die Wildschweine. Hat natürlich auch Nachteile. 😉 Wenn ich aus der Veredlungssicht denke fällt mir das ein. Bauer Willi denkt ja ausschließlich aus Ackerbausicht. Was ja legitim ist.

          0
          • sonnenblume sagt

            Brötchen, die Veredlung wird den gleichen Weg gehen. Das will man nur noch nicht sehen. Landwirtschaft in D. wird sich auf ein Minimum reduzieren genau so, wie es in vielen anderen Bereichen auch geschehen ist.

            0
          • Brötchen sagt

            Sonnenblume, da gebe ich dir Recht. man muss gucken, was geht. ich kann mich erinnern vor 15 Jahren haben alle bei Schweinen abgewunken. Zur Zeit haben wir den Selbstversorgungsgrad von über 100 % damals von 80 %. Damals dachte man bei Kostensenkung geht auch nichts mehr. zur Zeit boomt bei uns Geflügel. Man muss die Lage nüchtern analysieren und seine Stärken und Chancen abwägen, es wird nicht einfach. Aber gehen tut immer was, das sagt mir meine Erfahrung, zumal ich den Zusammenbruch eines Wirtschaftssystems mitgemacht habe. Die anderen kochen auch nur mit Wasser. ich habe zwei Fachgruppen von Chinesen erlebt,die sind teilweise so unbeleckt, was Fachfragen betrifft und vor denen sollen wir Angst haben. von den Russen will ich nicht reden, die haben ihre Stärken, aber die haben auch viele Defizite.

            0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Im Oberrheingraben wurde bis zu sieben mal hintereinander Mais angebaut, das ging sehr gut, bis der globale Handel uns den Maiswurzelbohrer beschert hat.

          2+
      • Bauer Willi sagt

        @Brötchen
        unser Sohn hat seine Masterarbeit über die Umstellung unseres Betriebes auf Öko geschrieben. Bei Prof. Bahrs, Uni Hohenheim. Ergebnis: er stellt nicht um.
        Bauer Willi

        1+
  22. Jochen Böhrer sagt

    Hab Dich doch nicht so. Wer braucht denn Zuckerrüben? Zucker ist eh ungesund. Und das bisschen, was wir brauchen, haben die Brasilianer. Da gibts genug Potential und Zuckerrohr wächst im Gegensatz zu Soja WIRKLICH in Regenwaldgebieten mit 2000 Liter Niederschlag. Und mit unserem Weizen machen wir doch den Afrikanern den Markt kaputt. Deshalb machen wir aus Europa ein Biotop mit ein wenig Biolandbau dazwischen. Wer Sarkasmus erkennt, hat richtig erkannt…

    23+

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