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Tomaten mit langer Anbindehaltung

Tomatenanbau mit „Fußbodenheizung“. Die Wärme kommt aus dem nahegelegenen Kraftwerk Niederaussem. Wusstet ihr, dass die Tomaten bis zu 13 m lang werden? Ich wusste es nicht und auch sonst habe ich viel gelernt. Übrigens hat Michael Bong auch Paprika, Spargel, Erdbeeren und Rhabarber, der mit Abwärme früher als normal angeboten werden können.

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27 Kommentare

  1. Ehemaliger Landwirt sagt

    Was mich wundert,
    fast alle Verbraucher möchten ungedüngtes Gemüse, höchstens mit Naturdünger, aber kaufen tun die Verbraucher Tomaten die im Substrat stehen und mit Flüssigdünger gedüngt werden.

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    • Brötchen sagt

      ehemaliger frage ich mich auch oft. Tomaten, die nie ein Krümel Erde gesehen haben. weiss jemand wie das mit ökotomaten gemacht wird?

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      • Lieschen Müller sagt

        Bio bezieht sich doch nur auf die Art und Anzahl der eingesetzten Hilfsstoffe. Freilandtomaten gibt es doch eigentlich nicht mehr in großer Anzahl zu kaufen, höchstens auf kleinen Märkten, wenn einer Überschuss hat. Das Risiko der Braunfäule ist ohne Kontrolle der Luftfeuchte in Deutschland zu groß! Freiland wird in Italien gemacht, aber dann für die Dosentomaten.

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        • Brötchen sagt

          lieschen Müller, es gibt ja im „winter“ dt. ökotomaten, wenn ich mich nicht irre. ich baue selbst hobbymäßig Tomaten im folienzelt an. zur Zeit wachsen sie sehr gut. oft hat man auch so wurzelkrankheiten, wo die Pflanze plötzlich welk wird. deshalb greift man wahrscheinlich auf die substrate zurück, um das zu beherrschen. bei Öko muss man sich ja genau informieren, wenn man bestimmte Dinge haben will beim Produkt. also kann man ökotomaten auch auf substrate und nährlösung „halten“?

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          • Lieschen Müller sagt

            Was meinst du mit Öko? Diese zertifiert nach Öko……? Ich kenne nur Bio, bzw. Demeter als Kennzeichnung. Biotomaten werden auch auf Substrat erzeugt, mit Heizung und Licht (in Thüringen, an der Oder, oder das Beispiel hier am Rhein)

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            • Brötchen sagt

              L. Müller an der Oder das ist pretschen. gucke ich mir mal im Video an, ob da was erklärt ist. Oder ist aber noch ein stückchen hin. danke für die infos!

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    • Paulus sagt

      Hallo Ehemaliger, ich kenne die Tomaten von Bong und die aus Neurath. Substrat und Flüssigdünger und natürliche Saison hin oder her, die haben einfach einen tollen Geschmack und man kann diese in sehr guter Qualität kaufen. Wenn die Minis im Handel erhältlich sind habe ich täglich ein Tütchen davon in meiner Butterbrotdose.
      Am Rande:
      Ich habe im Büro einen Stehtisch für Besprechungen, damit die Palaver nicht so lange dauern. Früher lagen da einzeln verpackte Kekse und so, bis die beste aller Mitarbeiterinnen mal eine Schale mit diesen Naschtomaten hingestellt hat. Nach max. 3 Minuten bleibt da nicht einmal eine Anstandstomate übrig. Da ich meine Tätigkeit in einem Armenhaus ausübe und Direkteinkäufe buchhalteehrisch nur über Klimmzüge hinzukriegen sind, blieb die Kulturrevolution leider auf mein Büro begrenzt.

      Und jetzt mal ehrlich, einem rheinischen Anbauer der offen und ehrlich ist und auf kurzen Wegen liefert, vertraue ich. Bei einem süditalienischen Exporteur der möglicherweise mit Klärschlamm düngt und seine Produkte über Umwege als bio deklariert, hält sich mein Vertrauen in Grenzen. Zurückhaltend ausgedrückt.

      Sonnengereifte Tomaten in Erde haben wir auch im Garten, die sind ja nicht schlecht, aber diese speziellen, intensiv schmeckenden Sorten scheint es in Gartenmärkten nicht zu geben, weder als Samen noch als Pflanzen. Abgesehen davon erkennt man als Hobbygärtner manches, was z.B. Krankheiten betrifft eben nicht. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

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      • Bauer Willi sagt

        Paulus
        Stimmt. Die Tomaten sind geschmacklich einfach eine Wucht. Zwar was teurer, aber das sind sie auch wert. Wie heißt es so schön: wir kennen von allem den Preis, aber nur wenig vom Wert…
        Bauer Willi

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Paulus,
        wir haben bestimmt über 50 Sorten ausprobiert, sind jedoch bei unserer Haussorte geblieben und wir bilden und ein dass eine Vollreife Tomate aus dem eigenen Garten besser schmeckt, als die man kaufen kann.
        Wir können warten, bis die eigenen Reif sind, an Weinachten brauchen wir keine, genau wie die Gurken vom Supermarkt, die schmecken wie abgestandene Medizin.

        Ich glaube schon dass der Rheinische Anbauer ehrlich ist, eine Tomate und Gurke auf Substrat esse ich nicht.

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        • Lieschen Müller sagt

          Naja, hier wird ja mit Freude im Kleingarten „Harzfeuer“, F1-Hybride angebaut. Ist das eigentlich auch so ein Ossiding? Jedenfalls, manchmal bin ich mit meinen Tomaten nicht zufrieden, obwohl sie im eigenen Garten reif geworden sind. Ich habe auch schon ein paar verschiedene Sorten ausprobiert, sie gefallen mir, aber vom Geschmack im Tomatensalat ist es jetzt nicht der Riesenunterschied. Gut, das „Ochsenherz“ ist nochmal ganz was anderes. Und Dach hin oder her, die Braunfäule rafft in der Hälfte der Jahre alles dahin.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Diese Sorten waren schon alle in unserem Garten, auch eine Sorte die ein Fernsehkoch besonders gelobt hat. Wir haben von der Pfalz und von einem Verein für alte Sorten am Kaiserstuhl Tomaten gekauft und selbst gezogen. Letztes Jahr Samen aus Nepal, war auch nix für unserem Geschmack.

            Geblieben sind wir bei der Matina: auch als Tamina bekannt.
            Die ersten Pflanzen kaufen wir, dann ziehe ich welche nach, die ich Anfang Juli pflanze, somit haben wir bin in den November Tomaten, wenn kein frühzeitiger Frost zuschlägt.

            Da ich Tomaten auch verkaufe, darf ich Pflanzenschutz betreiben, natürlich unter Beachtung der Wartezeit.

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            • Brötchen sagt

              ehemaliger, ich mag die gelben, die können recht süss sein. letztes Jahr hatte ich gelbe tropfenförmige rispen die waren schon bald orange. dann auch die dunkelroten getigerten, die sind auch süss und fruchtig. wir haben hier einen Pflanzenmarkt, der hat ein sehr großes Angebot. Frage meine Radieschen im folienzelt bilden nicht so richtig den Körper aus. Kraut ist bald zu viel. kann es sein, dass es zu warm ist, oder zu viel Stickstoff.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Von den kleinen, auch die Gelben haben wir manchmal eine Pflanze, für einen Salat sind die nicht so günstig. 😉

              Bei den Radischen ist es bestimmt zu warm, auch wenn die neuen Sorten mehr Wärme vertragen.

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            • Brötchen sagt

              ehemaliger ich habe auch normal grosse gelbe und dann die dunkelrot/Grün getigerten, die sehen im Salat schon anders aus. ist wie mit den eiern, man kann sich mit einer anderen schalenfarbe schon von der standardware absetzen.

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            • Lieschen Müller sagt

              Matina nutze ich auch. Kann man ja immer wieder Samen aufheben. Eben eine „ganz normale Sorte“. Gibt es für die, denen das wichtig ist, auch als Biosaatgut bein Denn’s.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @Brötchen

              Um den Salat optisch interessant zu machen, pflanze ich eine grüne Sorte an, ein Schwager meiner Frau meinte, warum pflückst du grüne Tomaten? 😉

              Hühner mit grünen Eiern hatte ich auch einmal, da diese Sorte für die meisten unbekannt war, erklärte ich, die grüne Farbe kommt von einer besonderen Fütterung her. 😉

              @ Lieschen Müller

              Ja, es gibt mehrere Anbieter, den Vorteil von BIO Saatgut im Hausgarten erschließt sich mir nicht.

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            • Brötchen sagt

              Ehemaliger Du bist schon ein Schlawiner 😁

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