Liebe Vereine für Natur- und Artenschutz, liebe Umwelt-NGO Seitdem die Nahrungsmittelversorgung in Deutschland gesichert ist, wird zunehmend gefordert, das die Landwirte dem Naturschutz mehr Bedeutung zukommen lassen sollten. In der MacSharry-Reform 1992 fanden erstmals Umweltbelange Eingang in die Gemeinsame Agrarpolitik. Diese wurden durch die Agenda 2000 (ja, die hieß wirklich so!), die Agrarreform 2003, den Health Check 2008, die Agrarreformen 2014 und 2020 verschärft. Vor jeder Reform hieß es, die Landwirte müssten sich nun endlich mit dem Umweltschutz versöhnen. Nach jeder Reform wurde von Agrarpolitikern erleichtert und hoffnungsfroh verkündet, dass dies nun der Fall sei. Von Euch hieß es, das ganze sei eine Mogelpackung. Die Diskussionen darüber werden immer erbitterter und unsachlicher geführt. So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen: Ihr seid unzufrieden mit dem Erreichten, und die Bauern stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir wollen die relative Forderung «mehr Naturschutz!» nicht mehr hören. Wir wollen die absolute Forderung «soviel Naturschutz!» erfahren, das Idealbild. Die Tatsache, dass sich Eure Forderungen hauptsächlich auf die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland beziehen, nicht auf Importe und …