Auch Adler haben Hunger
Aus Gründen des Tierschutzes ist das Kükentöten nach dem Schlüpfen in der Brüterei verboten. Bisher wurden die mit Kohlendioxid getöteten Küken eingefroren und an Zoo´s oder Tierparks verkauft, die damit füttern. Ich habe jetzt von einem Zoo/Tierpark erfahren, der von einer Brüterei lebende Küken geliefert bekommt. Diese werden jetzt vom Personal vor dem Füttern mit einem scharfen Messer ins Jenseits befördert. Der Versuch die Eintagsküken als „Lebendfütterung“ zu verwenden, wurde eingestellt, weil einige Greifvögel die lebenden Eintagsküken – wie in der freien Natur – stückweise zerfleischt haben. Rechtlich ist alles in Ordnung. Die Brüterei gibt lebende Küken ab, die Mitarbeiter dürfen die Küken töten, weil diese ja als Nahrung für Greifvögel (und andere Tiere) dienen. In der Konsequenz hat sich nichts geändert. Warum ich das bringe? Ich weiß auch nicht, irgendwie finde ich das alles etwas absurd.










