Autor: Bauer Willi

Standpunkt: FREIE BAUERN zur Arbeit des BMEL

Die FREIEN BAUERN sind eine Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland. Hier ihr Standpunkt zu den letzten Beschlüssen aus dem BMEL. https://www.freiebauern.de/index.php/8-mitteilungen/390-freie-bauern-zum-gap-kompromiss-oezdemir-hat-noch-immer-nicht-verstanden-was-landwirtschaft-ist „Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben die inzwischen von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zugestandene Aussetzung praxisferner Auflagen der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP begrüßt, das Zustandekommen des Bund-Länder-Kompromisses jedoch als absurde Hängepartie für die Bauern kritisiert. „Jedes kleinste Entgegenkommen musste dem Minister mühsam abgerungen werden, der offenbar noch immer nicht verstanden hat, was Landwirtschaft ist, nämlich die Produktion von Lebensmitteln durch Sonnenenergie, Bodenfruchtbarkeit und menschliche Arbeit“, sagte Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Verbiete man auf vier Prozent der Fläche die Bearbeitung des Bodens, so wirke sich das unmittelbar negativ auf die heimische Produktion von Lebensmitteln aus, erklärt der 58jähriger Schweinemäster aus dem bayerischen Ipflheim: „Da kann man lange und klug schwätzen von multiplen Krisen ­– was in unserem reichen Land fehlt, wird auf dem Weltmarkt aus Ländern zugekauft, wo der Regenwald brennt, und es wird Ländern weggekauft, wo die Menschen hungern.“ Unter dem Eindruck der durch Ukrainekrieg und Sanktionen ausgelösten massiven …

Landwirtschaftliche Nutztierhaltung – Gut für Alle??!!

Ein Gastbeitrag von Arnold Krämer, der an einer Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar zum Thema Nutztierhaltung teilgenommen hat. Menschen halten sich meistens gern in einem vertrauten Meinungsumfeld auf. Sie kommunizieren dort quasi in einer Blase, die selten von außen gestört wird. In eine solchen, für mich eher fremden Blase habe ich mich auf der Tagung der ev. Akademie Hofgeismar zum Thema „Landwirtschaftliche Nutztierhaltung-Gut für alle“ begeben. Aber ein vielversprechendes Programm vom 22. bis 24. Juli sprach mich an, auch wenn als Mitveranstalter u.a. diese Organisationen genannt waren: Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V. Landestierschutzbeauftragte Baden-Württemberg Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. Den fachlichen Input der Veranstaltung lieferten neben den Teilnehmern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und beruflichen Gruppen die Praktiker aus der Wertschöpfungskette vom Landwirt bis zum LEH in drei Arbeitskreisen und mehreren Diskussionsrunden sowie folgende Personen: Frau Dr. Heincke, Referentin der ev. Kirche Hessen-Nassau und studierte Landwirtin. Sie stellte die Ergebnisse einer Studie der ev. Kirche vor, erarbeitet u.a. mit dem DBV aber ohne Tierrechtsgruppen (was von einigen Aktivisten der Tagung …

Weiter kein Regen – jetzt wird es richtig ernst

In diesem Jahr sind in den Monaten März, April und Mai auf unseren Feldern (Nähe Köln)  weniger als die Hälfte des normalen Niederschlags gefallen. Im Juli waren es nur 20 mm. Im Osten Deutschlands sieht es noch schlimmer aus und für die nächsten zwei Wochen ist kein Regen in Sicht. Überall laufen die Beregnungsmaschinen, hier auf einem Feld mit Petersilie. Jetzt wird es richtig ernst für die Kulturen, die im Herbst geerntet werden. Auch die Logistik über die Flüsse wird immer schwieriger. Aber das werden wir erst in einigen Wochen merken. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Reaktionen auf „Paulinus“

Auf den am 31.7. hier veröffentlichen Vorgang hat es Reaktionen gegeben. Hier die Stellungnahme der Katholischen Landvolk-Bewegung Deutschland. KLB D Paulinus Locklair Die Bundesgeschäftsführerin, die gleichzeitig auch Chefredakteurin der Zeitschrift LANDaktiv ist, hat mit klaren Worten reagiert. Von der KLB Trier gibt es einen ähnlich lautenden Brief. KLB Trier Frey Auch viele Privatleute haben sich mit einem Brief an die Redaktion gewandt. Bisher ist mir noch keine Reaktion seitens der Kirchenzeitung „Paulinus“ bekannt geworden.  

Ernährung 2060

Die „Republik“ ist ein Online-Magazin mit Sitz in der Schweiz, dass von seinen Lesern (und Leserinnen) finanziert wird. https://www.republik.ch/ Der nachfolgende Text beschreibt fiktiv die Ernährung im Jahr 2060. Der Autor ist kein Landwirt… https://www.republik.ch/2022/07/23/globale-hungerkrise-teil-2-wie-sich-10-milliarden-menschen-mehr-oder-weniger-nachhaltig-ernaehren-koennen?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE Man kann sich dieser Fiktion verweigern, man kann sie aber auch daraufhin studieren, was wahrscheinlich kommen wird. Und überlegen, was dann doch zu utopisch ist. Ich bin gespannt auf die Diskussion.

Willi der Hahn

Der Artikel passt irgendwie zum Thema von Sonntag. Und er macht mir deutlich, wie unsere Mitbürger unsere Landwirtschaft gerne hätten und warum das „gute Gefühl“ dabei eine große Rolle spielt. https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=35853 Wenn man auf das Dreieck im Kreis tippt, kann man sich den Text von der Autorin vorlesen lassen.

Zum Sonntag: Hat die Kirche sonst keine Probleme?

In der Kunden-Zeitschrift „Schrot und Korn“, die in Naturkost- und Bioläden zum Mitnehmen ausliegt, hat ein gewisser Fred Grimm einen Text über die EU-Subventionen geschrieben. Herr Grimm ist Redakteur beim Greenpeace-Magazin. https://schrotundkorn.de/umwelt/weizen-gegen-putin In diesem Text steht Folgendes: „Verkürzt gesagt funktioniert die europäische Agrarpolitik bislang so: Ein Großteil des EU-Haushalts geht regelmäßig an die Landwirtschaft. Wer die größten Flächen besitzt, bekommt die höchsten Subventionen, egal, ob er Tiere quält, Böden mit Pestiziden und chemischen Düngern versaut oder das Grundwasser gefährdet. Direkt und indirekt profitieren insbesondere Massentierhalter, Futtermittelhersteller, Bodenspekulanten und Giftmischer, denen es gelang, ihre artenausrottenden Produkte als sogenannte Pflanzen„schutz“mittel zu adeln.“ Soweit, so bekannt und für Greenpeace nichts Neues. Doch es geht weiter und zwar noch heftiger: „Plötzlich entdeckte die europäische Agrarindustrie ihr Herz für die Hungernden der Welt und suchte das Scheinwerferlicht. Jede Tonne Weizen sei eine Waffe gegen Putin, fabulierte einer ihrer Lautsprecher, jeder Bauer im Prinzip ein Soldat. Von nun an sollte daher jede Freifläche wieder beackert, vergiftet und überdüngt werden dürfen, sonst müssten Kinder verhungern. Diese Propaganda ist an Perfidie kaum zu …

Trecker-Sprüche

Ich weiß nicht, woran es liegt, dass man sich unter Landwirten mit netten Sprüchen über die eigene oder jeweils andere Treckermarke neckt. Hier eine kleine Auswahl. Jeder kluge Bauernsohn kauft sich einen Ferguson Nur der Steyr ist etwas teurer Hat der Bauer kein Geld, sind des Traktors Felgen gelb Wer ihn liebt und wer ihn kennt, der fährt nen Schlepper namens Fendt Wird der Bauer immer reicher, fährt er einen Allrad Eicher Mit dem Deutz hat man sein Kreuz Der Motor brennt, er hat genug, der IHC vor´m Einscharpflug Lieber reiten auf nem Pony, als zu fahren auf nem Johny Ein Pfund Blech und ein Pfund Lack fertig ist der Hanomag Ob Hänger oder Güllefass, nur mit Case macht’s richtig Spaß Sind die Hühner platt wie´n Teller war der Claas mal wieder schneller Trecker sind wie Kirschen – nur die Roten sind die Guten! Übrigens: Wir fahren in unserer Kooperation einen Fendt. Den über dreißig Jahre alten John Deere behalten wir. Er wird immer zur Getreideernte eingesetzt, um die Anhänger zu bewegen. Da leistet er …