Bauer Willi
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Zielkonflikt Gas oder Teller

Die Bundesregierung hat wegen der fehlenden Importmengen von russischem Gas ein Energiesicherungspaket beschlossen:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/energiesicherungspaket-2063868

Unter anderem ist dieser Satz zu lesen:

“Auch die erneuerbaren Energien sollen einen stärkeren Beitrag leisten, um Erdgas aus dem Strombereich zu verdrängen. So soll vor allem die Biogaserzeugung ausgeweitet werden, indem etwa die vorgegebene jährliche Maximalproduktion der Anlagen ausgesetzt wird.”

Diese Maßnahmen machen Sinn. Sie stammen aus dem Ministerium von Minister Habeck.

Minister Özdemir wettert aktuell gegen Futtermittel und Biosprit. Er will die Tierhaltung halbieren, den Einsatz organischer Dünger erhöhen.

Andererseits sollen aber seit langem fossile Treibstoffe durch erneuerbare Energie ersetzt werden, damit weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt. Die Beimischung von Bioethanol und Biodiesel war also politisch gewollt. Im Übrigen werden die Reststoffe aus deren Produktion ja als Futter verwendet, gehen also nicht verloren.

Vielleicht sollten sich die beiden Minister einmal darüber einig werden, was jetzt Priorität hat.

 

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41 Kommentare

  1. Elisabeth Ertl sagt

    Frans Timmermans geißelt die konventionelle Landwirtschaft als Panikmacher. Die Coronakrise habe bewiesen, dass die Ernährungssicherheit in Europa in keinster Weise in Gefahr ist. Auch 100% Biolandwirtschaft können Europa ernähren, die EU muss nur damit aufhören, Lebensmittel zu exportieren. Das Ziel ist und bleibt der Green Deal, und er wird auch gegen Widerstand durchgesetzt werden. Wenn man nur nicht nachgibt, werden die Bauern schließlich machen, was die Gesellschaft von ihnen will, ist Timmermans überzeugt. ‘
    10% der Wälder werden außer Nutzung gestellt. Baumstämme müssen als Bauholz dienen, nur noch Holzabfälle dürfen verheizt werden. So nimmt man CO2 aus dem natürlichen Kreislauf.

    https://www.falter.at/falter/radio/62d533b79c7af30012dfabcd/artenvielfalt-klimaschutz-und-die-europaische-union-774?utm_source=emailCampaign&utm_medium=Falter%20Newsletter&utm_campaign=Aufbruchsstimmung%20%

    • Seevers Reinhard sagt

      Ich hab mir die Diskussion Mal reingezogen….ich kann mit Sicherheit sagen, der Mann ist eine Gefahr für den Frieden in Europa.
      Er spricht wie ein Anführer einer Revolution vor Anhängern von Gleichgesinnten.
      Die glauben wirklich den Unsinn, den sie verzapfen.
      Sie haben naive Weltvorstellungen. Die haben mit keinem Wort eine Antwort auf die Alternative zur materiellen Befriedigungskultur der Menschen. Weniger haben und zufrieden sein ist die Maxime
      Aber wovon leben die Menschen und warum sollten sie den Heilsversprechen folgen, wenn sie
      keine Aussicht für ihre materielle Befriedigung haben….wovon sollen sie leben oder wer soll ihr Leben bezahlen?
      Das ist brandgefährlich.

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Ich bin ja auch nicht einverstanden. Aber dieser Mann gehört zu den mächtigsten in der EU, und ich frage mich, welche Chance man gegen so einen überhaupt noch hat, wo die Mehrheit der Bevölkerung hinter ihm steht.
        Er ist ein Sozialist. Die Sozialisten waren es aber, die in der 70er Jahren die industrialisierte Landwirtschaft vorangetrieben haben, um ihrer Klientel billige Lebensmittel zu bieten. In einem Bericht aus dem Jahr 1987 über die Ära Kreisky steht zu lesen: „Die Einkommenserwartung in der österreichischen Landwirtschaft war stets von Bescheidenheit gekennzeichnet … Während das Volkseinkommen pro Erwerbstätigem in der Land- und Forstwirtschaft nominell 1980 110.074 S betrug, erreichte ein Erwerbstätiger in der Nicht-Land- und Forstwirtschaft ein Volkseinkommen von 239.242 S. Durch außerlandwirtschaftliche Einkommen der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft wird dieser Unterschied in der Realität gemildert …
        Im Sektor Land- und Forstwirtschaft dürfte die bisher beobachtete Annahme und Integration technisch-wissenschaftlicher Verbesserungen anhalten. Die Flächenerträge und die Leistungen in der Tierzucht werden weiter steigen. Eine absolute Grenze der Leistungsfähigkeit zeichnet sich noch nirgends ab. Auch in der Landtechnik und in der Betriebsorganisation sind Verbesserungen möglich, die die Arbeitsproduktivität heben werden. Die Forderung, den technisch-wissenschaftlichen Fortschritt zu bremsen, dadurch die Agrarmärkte zu entlasten und die Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft zu sichern, ignoriert den Ideenreichtum und Leistungswillen der Landwirte, die gewohnt sind, nach wirtschaftlicheren Lösungen zu suchen, um damit ihre Lebenssituation zu verbessern. Ein Verzicht auf den Fortschritt würde einen Verzicht auf die Erreichung der eigenen Ziele bedeuten: Wenn alle mit allem zufrieden sind, gibt es keinen Fortschritt.“
        https://www.agraroekonomik.at/index.php?id=apzusfass&SELECTPRO_PUBID=362&fbclid=IwAR2Q5KFw97WFl7K6SGjVcYC_IWan8u9ZbOvhqBS3gylIJ478GMlOkdOsJ5g

        Und jetzt gehen sie genau auf diese Landwirtschaft wieder los. Im aktuellen Parteiprogramm der SPÖ steht: “Die Landwirtschaft soll zu einem gesunden Leben beitragen, qualitätsvolle, möglichst regionale und leistbare Ernährung sicherstellen und besondere Rücksicht auf Tierrechte und Tierwohl nehmen. Biologische Produktion, traditionelle Anbauweisen und eine klein strukturierte Landwirtschaft leisten hierzu wichtige Beiträge.” Also billige Bio-Lebensmittel von kleinen wie früher wirtschaftenden Höfen, das ist jetzt das Ziel.

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      • Thomas Bröcker sagt

        Da stimme ich Dir zu 100 % zu. Ich hab mir das auch grad mal reingezogen. Schwer auszuhalten. Der integrative Ansatz im Natur- und Artenschutz (hier für die Forst diskutiert) ist definitiv eine Sackgasse. Die glauben aber fest daran, dass man nur konsequent genug extensivieren und Stilllegen muß, und schon sind alle Probleme gelöst. Dabei zeigen gerade im Forstbereich alle ernsthaften Untersuchungen, dass man den Prozess der Umgestaltung der Wälder zur Anpassung an höhere Temperaturen und weniger Wasser eben nicht durch “lass die Natur mal machen”, sondern durch gezielte Neupflanzungen und Gestaltungen steuern muss. Die “gute Natur”, die man nur in Ruhe lassen muss, und alles wird gut, gibt es so nämlich nicht. Die lassen sich von den Misserfolgen der “Schutzgebiete” auch gar nicht von ihrer Erzählung abbringen. Deren Politik wird nichts als Unfrieden, Unterversorgung und Chaos bringen, dabei sind die realen Probleme im segregativen Ansatz von Naturschutz und Landschaftsgestaltung durchaus lösbar.
        Interessant finde ich, dass Herr Timmermanns Geld offensichtlich für einen “Rohstoff” hält, der irgendwo abgebaut wird und ihm zur freien Verteilung zur Verfügung steht. Richtig wütend macht mich der Fake von den “fehlenden Arbeitskräften”. Wir haben über das Verstecken von Arbeitslosigkeit im Bildungswesen (“Jeder darf studieren” – auch wenn es für seine Ausbildung gar keinen Bedarf gibt – und der IQ es eigentlich ausschließt)) eine Generation herangezogen, wo Jeder seine Aufgabe vorrangig darin sieht “den doofen Anderen” erst einmal auf den “tollen” eigenen (Ver-)Bildungsstand zu bringen. Die sind viel zu sehr darauf gepolt, dass irgendwie alles mit Geld zu regeln ist, welches irgendwie vom Himmel fällt. Für die notwendigen (Hand-) Arbeiten gibt es ja die Kulis und Domestiken vor Ort und anderswo.
        Es ist an der Zeit die Folgen dieser Politik in genauso schwarzen Bildern an die Wand zu malen, wie die Timmermans-Klientel es mit dem “drohenden Untergang” ständig tut.

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        • Seevers Reinhard sagt

          Ganz schlimm finde ich diese intellektuelle Überheblichkeit. Tmmermans Verweis auf seine armen und dennoch glücklicheren Großeltern, als heutige Menschen, ist der deutliche Hinweis darauf, dass er seine eigene Unzufriedenheit und sein Fehlverhalten bis heute versucht, durch die Umerziehung “der da unten” von top down um zusetzen. Weil von unten -” bottom Up” nicht zu erwarten ist, dass sie ihnen folgen werden. Er und seine Gefolgsleute sind ja fest der Meinung, dass Widerstand kommen wird….es ist die Aufforderung zum Kampf gegen die Bürger, unter dem Vorwand, sie besser zu machen….unglaublich.

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          • Thomas Bröcker sagt

            Genau das, diese “intellektuelle” Überheblichkeit, hat mich auch am meisten aufgeregt.

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            • Elisabeth Ertl sagt

              Er spricht ja mit dieser nachsichtigen Attitüde davon, dass die Intensivierung nach der Hungererfahrung des Weltkriegs irgendwie verständlich war. Aber damals, als beispielsweise das österreichische Landwirtschaftsministerium rot geführt war (1970 bis 1986) und man diese “Bauerndodeln”, die im Unterschied zur eigenen Klientel, die in so einem Fall sofort auf der Straße gestanden wäre, sich in einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf treiben ließen, weil sie es ja gewohnt waren, sich für einen Bettel alle Haxen auszureißen, damals war der Weltkriegshunger schon längst vorbei. Damals gehörte Mut dazu, sich gegen diesen typisch sozialistischen Fortschritt zu stellen und eine Ökologisierung einzufordern, von der diese rote Landwirtschaftspolitik damals unvergleichlich weiter entfernt war als die heutige Praxis. Wenn sie damals auf Leute gehört hätten wie Kaspanaze Simma https://de.wikipedia.org/wiki/Kaspanaze_Simma,
              dann hätten sie uns wahrlich viel erspart. Jetzt, 40 Jahre zu spät, ist das eine allzu billige populistische Nummer, mit der man neuerlich großen Schaden stiftet.
              In meinen Augen spricht aus dieser roten Landwirtschaftspolitik nichts als tief eingefleischter Bauernhass, der dringend historisch aufgearbeitet gehört.

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              • Elisabeth Ertl sagt

                Korrektur, es fehlte ein Satzteil:
                Aber damals, als beispielsweise das österreichische Landwirtschaftsministerium rot geführt war (1970 bis 1986) und man diese “Bauerndodeln” – die im Unterschied zur eigenen Klientel, die in so einem Fall sofort auf der Straße gestanden wäre, sich in einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf treiben ließen, weil sie es ja gewohnt waren, sich für einen Bettel alle Haxen auszureißen – als man sie für die Interessen der Arbeiterklasse schamlos einspannte, da war der Weltkriegshunger schon längst vorbei.

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                • Inga sagt

                  Ist das nicht sehr verantwortungslos von der Politik?

              • Karl Timme sagt

                “In meinen Augen spricht aus dieser roten Landwirtschaftspolitik nichts als tief eingefleischter Bauernhass, der dringend historisch aufgearbeitet gehört.”
                Meine Zustimmung. Dies deckt sich mit Erfahrungen persönlicher Art. Ein Landtagskandidat der SPD ließ sich Provozieren, das führte zu einem Wortschwall, der diesen Bauernhaß schonungslos offenlegte. Zum Glück hat es dann für den Landtag nicht gereicht, er spielt in der Kommunalpolitik aber immer noch eine wichtige Rolle.

                Ich stimme Ihnen zu, das im SPD Lager noch viele dieser nicht aufgearbeiteten Vorurteile/negative Gefühle vorhanden sind. Vielfach wurde dies mit einer Neiddebatte abgetan. Ich glaube dies sitzt viel Tiefer.
                Die Intellektuelle Gesellschaft hat mit den 68 igern (im Extrem die RAF) die Vergangenheit (Krieg und Vertreibung) aufgearbeitet.
                Die “Arbeiterklasse” waren die Bauernopfer. Bei uns im Dorf wuchs die Bevölkerung auf über das doppelte durch die Flüchtlinge. Das vorher Konservativ regierte Dorf, war fortan SPD regiert. Es hat zwei Generationen gedauert um hier ein “Wir” zu schaffen.

                Bauern sind nicht nur in der Minderheit, seit dem, sie sind mittlerweile auch fast nicht mehr vorhanden.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Die 1848er Revolution hat denen, die sie angezettelt hatten, nichts gebracht, aber die Bauern wurden befreit. Als dann später all die Scharen aus den tief patriarchalischen Verhältnissen auf den abgewirtschafteten Höfen in die Fabriken strömten, musste man ihnen den Begriff “Arbeiterrechte” überhaupt erst buchstabieren.
                  Die schwarze Seite fühlte sich davon durchaus bedroht.
                  Auf die Frage des Lehrers: “Was ist das: schwarz geht es hinein, rot kommt es heraus?” antworteten die Kinder in meiner Schulzeit: “Die Kohle im Hochofen”. Ein in Oberösterreich gängiger Witz wandelte die Antwort ab: “Ein Mühlviertler Bauer, der in die VÖEST arbeiten geht.”
                  Das war nicht schmeichelhaft gemeint. Und das hat dann die rote Agrarpolitik wiederum heimgezahlt.

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                • Karl Timme sagt

                  Im Hannoverschen begann die Bauernbefreiung mit der großen Agrarreform von 1802, also vor der Arbeiterrevolution. Sie war die Reaktion auf die große Auswanderungsbewegung und dem Hunger zu der Zeit.

                  Die Gemeinheiten im Besitz des Adels, für die Abgaben, Hand- und Spanndienste zu leisten waren, wurden in das Eigentum der Hofbesitzer überführt.

                  Wer keine Hoffläche hatte, ging dabei leer aus.

          • Elisabeth Ertl sagt

            Er tut so, als müsse man nur den Schuldigen (konventionelle Landwirte, Forstwirte, Agrarindustrie, Autoindustrie, Bergbau) ordentlich auf die Zehen steigen, schon gehts uns allen gut.
            Da lobe ich mir Ulrike Herrmann, deren Konzept zumindest in sich schlüssig ist: wenn wieder viel mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten und alle viel weniger Geld verdienen, dann kann sich niemand mehr eine Singlewohnung leisten, und dann braucht man viel weniger Heizmaterial. Da kann man dann wieder wie früher Reisig verheizen und auf langen Bänken gemeinsam in der guten Stube sitzen. .

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          • sonnenblume sagt

            Timmermans Verweis auf seine armen und glücklichen Großeltern ist so selten nicht. Er kommt häufig von Personen, die selber gut situiert leben, das Leben der Vorfahren als Kind erlebt haben und aus diesem Blickwinkel auch beurteilen. Die Mühsal dieser Zeit haben sie nie wirklich wahr genommen, weil sich ihr Leben abseits dieser Personen weiter entwickelt hat. Er beschwört wie wichtig Bildung ist und das Bildung der Schlüssel zu Einsicht und Veränderung bringt. Er vergisst aber, dass dieser Personenkreis niemals mehr zu Hacke und Schaufel greifen wird um das Überleben der Gesellschaft zu ermöglichen.
            Nur wer den Weg in der Landwirtschaft und auch Wirtschaft, von Handarbeit zur Mechanisierung selber erlebt hat, kann die Vorteile beurteilen.
            Seine Vorstellung vom zukünftigen Leben ist die Glorrifizierung eines Lebens, dass so Glorreich für die Betroffenen mit Sicherheit nicht war. Aus seiner Position heraus läßt es sich leicht schwadronieren, weil ihn diese Veränderungen absolut nicht betreffen werden. Wer selber keine Wünsche offen hat und dadurch unzufrieden wird, der sollte nicht davon ausgehen, dass das für alle Anderen auch gilt. Zukunft gestalten entsteht doch durch den Wunsch, durch Veränderung zu Besserem zu kommen, aber nicht durch Rückschritt in die Vergangenheit.

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  2. Knut Ludwiczak sagt

    Unsere Bundesregierung scheint ständig Konflikte anzuheizen, um die wirklichen Probleme nicht zu lösen. Wenn man gegen Russland sanktioniert, dürfen die doch ihrerseits Sanktionen gegen den Westen erlassen. Würde man die deutsche Bevölkerung fragen, würde die Entscheidung wahrscheinlich anders aussehen.

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  3. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Es ist doch Quatsch das hier darüber diskutiert wird wie das russische Gas ersetzt werden soll. Nur nebenbei: sollte Biogas erhöht werden müsste ja erst recht die Flächenstilllegung verschoben, nein, begraben werden. Das russische Gas wird niemals zu erträglichen Preisen ersetzt werden können und auch nicht so schnell von der Menge her. Meines Erachtens will man keine Wirtschaftsbeziehungen mehr zu Russland und deswegen wird der Konflikt ständig angeheizt. Deutschland mit seinen idiotischen Politikern ist mittlerweile zur Drehscheibe des ganzen geworden. Und der Unmut wächst. Herr Steinmeier, unser Grüßaugust, ist letzte Woche beim Liborifest in Paderborn als Gastredner gewesen. Dort ist er entgegen den Meldungen im Internet auch mit Pfiffen empfangen worden und hat nach seinem Gelaber über das Gürtelengerschnallen vom Chef der dortigen Liborigilde höchst unangenehme Fragen gestellt bekommen. Über seine Reaktion darauf kein Hinweis in den Qualitätsmedien. Nur um das mal zu sagen.

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  4. Wolfgang Kolbe sagt

    Sozialistische Planwirtschaft. Fie, die arbeiten ind Steuern zahlen sind waren immer die Deppen im Land.

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  5. Der Brandenburgbauer sagt

    Entschuldigung, sollte unter den Beitrag von Herrn Jürgen Donhauser.

  6. Der Brandenburgbauer sagt

    Da sprechen sie mir aus dem Herzen @ Donhauser. Ich sehe es ebenso. Es herrscht in dieser Regierung doch nur noch Chaos und Panikmache. Es gibt keinen Plan, es gibt nur zweifelhafte Vorschläge an die Menschen in diesem Land die zu immer mehr Verwirrung führen. Keiner übernimmt Verantwortung im Sinne des Amtseides den die Herrschaften geschworen haben. Die Unterwerfung der EU gegenüber der NATO und besonders zu Amerika hat mittlerweile ein Maß erreicht was unerträglich ist.

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      “Es herrscht in dieser Regierung doch nur noch Chaos und Panikmache. Es gibt keinen Plan, es gibt nur zweifelhafte Vorschläge an die Menschen in diesem Land die zu immer mehr Verwirrung führen. Keiner übernimmt Verantwortung im Sinne des Amtseides den die Herrschaften geschworen haben.” — Könnte es nicht sein, dass Chaos, Panikmache, zweifelhafte Vorschläge und Verwirrung vorsätzlich gestiftet werden?

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  7. Christian Bothe sagt

    Die Grünen in ihrer Gesamtheit sind für mich als Regierung untragbar! Jeder quatscht zu jedem Thema irgendeinen Unsinn!Heute wieder Baerbock zur Atomenergie! Mit Habeck ist‘s ähnlich! Anstatt sich mal wie ein Geschäftsmann zu verhalten ( oder Müllet in die Spur zu schicken) diskutieren wir über den Füllstand unserer Speicher.NS1 liefert und NS2 liegt an! Wir sollten also alles daran setzen noch billiges Gas von Russland einzukaufen ehe Putin den Hahn zudreht(wenn überhaupt).Diese „Tank und Teller“ Diskussion ist auch überflüssig, da kein Brotgetreide in Kraftstoff umgewandelt wird! Außerdem gibt’s Protigrain,RES und Rapskuchen als Nebenprodukt und Eiweißfuttermittel ( Sijaimporte werden eingespart, CO2 Fußabdruck).Dazu noch Oedzemir auf der BIO Fach und seine Äußerungen… Einfach unterirdisch, was die Grünen in den Fachministerien „ produzieren!“

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    • Wolfgang Kolbe sagt

      Heute gelesen: Die Energiepreise sind nicht Putins Preiserhöhung, sie sind der GRÜNEN TRAUM.

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      • Smarti sagt

        Analog der Energiepreise wollen die Grünen ja auch den Bio-Anteil erhöhen und Lebensmittelpreise allgemein teurer machen. Damit sich trotzdem jeder noch Lebensmittel leisten kann, soll Fleisch höher besteuert, und dafür “Gesunde Sachen” nicht mehr besteuert werden, plus Zuschüsse ähnlich wie Wohngeld.
        Ab Herbst wird das Gas knapp und ab März dann das Essen ?

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      • Inga sagt

        Können sie ja machen,

        aber nicht die Biogassanlagen in dieser Situation abschaffen oder reduzieren.
        Die Biogasanlagen sind älter als manche PolitikerInnen.

        Und aus der Idee entstanden, als wir Angst hatten, vielleicht keine Fossilen Energie wegen CO²-Ausstoß mehr verbrauchen können. Worauf dann die Ölkrise 1973 folgte.

        Also hat man damals schon Krisenmanagement geübt.
        Warum sollen wir für Lebensmittel untaugliche Pflanzen nicht in die Biogasanlage geben.
        Dort wird auch Gas erzeugt.
        Gas, das wir aus Russland nicht brauchen.

        Und unsere Äcker werden sinnvoll genutzt.

  8. Rainer Henking sagt

    Heute in der Zeitung gelesen:
    “Bio mit seiner gesamten und nachhaltigen Wertschöpfungskette ist eine der entscheidenden Antworten auf unsere planetaren Krisen.”
    Cem Özdemir, Bundeslandwirtschaftsminister (Grüne), bei der Eröffnung der Messe Biofach in Nürnberg am Dienstag
    Ich bin ja kein Fachmann aber ist das nicht gerade in Sri Lanka krachend gescheitert?

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    • oberländer sagt

      Hatten wir nicht schon mal eine Politelite die, der Steiner`schen Lehre
      zugewandt, das Land ins Elend führte ?

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    • Pälzer Buh sagt

      Die Kircheneliten meinten auch die Welt wären in 7 Tagen entstanden. Und es gab keine Dinosaurier. Heute wissen es Wir besser.

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  9. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Ich erwarte nicht,dass die aktuelle Politik der Ampelkoalition an einem Strang zieht,weil die einzelnen Parteien zu unterschiedliche Interessen vertreten. Entscheidungen werden immer mehr populistisch getroffen,was eigentlich nur im Chaos enden kann.
    Weltenrettung wird durch das kleine D nicht funktionieren.

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  10. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Dr. Habeck fungiert aktuell weit eher als überlegter, vor allen Dingen vorausschauend denkender Krisenmanager in Reihen der Ampel.

    Unser Bundesagrarminister Cem Özdemir, …ja was soll man zu eben dieser Personalie überhaupt noch sagen wollen. Er hilft tatsächlich seinem gesamten Bauernklientel am ehesten, wenn er sich der sehr starken Sonneneinstrahlung derzeit mit seinem Rückzug ins bestens klimatisierte BMEL entzieht und dort sein erholsames Sommerschläfchen abhält. Unterm Strich kommt ohnedies nur Blödsinn bei rum, wenn der in einen agrarpolitischen Hyperaktionismus verfällt und ganze Elefantenherden in den Edelporzellanladen treibt…

    Es wiegt schon schwer, dass man Putins Kriegswaffe HUNGER noch immer komplett fehlzudeuten weiß und auf bloßes Papier setzt, um den Welthunger zu befrieden. Der Kremltyrann kann sehr zufrieden mit seinen Strategien sein, die ganz offensichtlich zu greifen wissen.

    Insofern ein Lob an Dr. Habeck, der den Ausweg über einigermaßen tragbare Kompromisslösungen sucht, ein Optimum ist derzeit wahrlich nicht zu realisieren.

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    • Brötchen sagt

      Aber nicht vergessen zu erwähnen, das der Dr. Habeck mit Schuld an der Situation ist! Der rettet jetzt das, was er selbst mit verursacht hat.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Dann müssen Dr. Habeck und Baerbock innerhalb der eigenen Partei mal persönlich jetzt ganz gewaltig auf den Tisch hauen, laut werden, um zivilisierte Zustände schaffen zu können innerhalb des BMEL/BMU.

        Wir Bauern sind schließlich imstande, Sonnenenergie in Reinstform vom Acker fahren zu können. Biogas ist CH4, nicht mehr und nicht weniger. Krass Grün sollte endlich verinnerlichen, dass eben genau das nichts Böses ist. Alles was man in einer Biogasanlage vergären kann, alles was man auf unseren Äckern hierdurch konservieren kann, um es ganzjährig nutzen zu können in Form von Strom und Gas, bietet jetzt ein wirklich alternatives Lösungskonzept; und sollte auch den letzten Zauderer rasant überzeugen.

        Man unterwirft derzeit jeden Bundesbürger einem Ernährungsdiktat, den eigenen Fleischverzehr drastisch zu reduzieren, erlaubt sich hierzulande mit weit über 16 Mio. Katzen und über 12 Mio. Hunden (so medial kommunizierte Zahlen) die jährlich viele Tausend Tonnen Fleisch verzehren einen “Luxus”, der mit mindestens der dreifachen Menge gegenüber dem Bedarf an Futterpflanzen für unsere Nutztiere zu Buche schlägt.

        Warum also nicht quotal einen Teil dieser Mengen für die Energieerzeugung nutzen. Es landen immer noch hochwertige Nahrungsmittel direkt in der Tonne, ohne jemals einen Teller gesehen zu haben. Daraus lässt sich Energie erzeugen, welche jetzt wirklich realiter händeringend gebraucht wird.

        Gestalten wir als nach vorne blickend unsere Zukunft, denn in der gedenken wir alle zu leben.

        Vergangenheit ist Geschichte, Bödelein, warum mit einer Aufarbeitung derselben aktuell völlig unnütz Zeit verschwenden, die wir ganz einfach nicht mehr haben!? Unabhängig erst einmal von der Überlegung, ob ich Ihre Schuldzuweisung in dieser Form überhaupt teilen kann…

        Mit den Worten einer Frau Strack-Zimmermann: Für mich ist Habeck jedenfalls einer der am hellsten leuchtenden Kerzen auf der Ampel-Geburtstagstorte, wenn er seinen politischen Kurs auch forthin äußerst geerdet beibehält und sich an den jeweiligen Herausforderungen misst, ohne dabei behindernde Überfliegereitelkeiten zu entwickeln. Darin sehe ich durchaus ein gewisses Gefahrenpotential….

        Unsere Nahrungsmittel werden dadurch ganz automatisch sehr viel mehr wert. Auch wir Bauern selbst müssen das endlich begreifen wollen…, das ist bis dato leider noch nicht bis ins letzte Cerebra vorgedrungen. Die jahrzehntelange massiv fehlgeleitete Hirnwäsche wirkt leider viel zu lange massiv nach…!!!

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  11. oberländer sagt

    Wenn die Linke nicht weis was die Rechte tut ist eine intensive Revision
    des Gesamt – Systemes notwendig !!

    Wie weit dies Revision gehen muss ist schwierig zu sagen ,
    aber um beim Fach zu bleiben denke ich es muss die komplette
    Bande entsorgt und erneuert werden.

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    • Smarti sagt

      Oberländer, ich denke das passiert. Es ist irgendwie nur gerecht, dass die Grünen jetzt so brutal von ihrer eigenen “Wahrheit” überrannte werden – und es wird noch viel dicker kommen ( für die Grünen, aber auch für Alle ). Nur wer nachkommen soll und das dann besser ist, ist die spannende Frage.

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      • Pälzer Buh sagt

        “Nur wer nachkommen soll und das dann besser ist, ist die spannende Frage.”

        “Die (Tilleulenspiegel)Partei” 🤡😬

  12. Piet sagt

    Moin gute Frage ich glaube mit Gentechnik und damit höheren Erträgen haben wir schon mal ein Teil gewonnen die nächste Lösung wäre atomkraft die nicht so viel flächenverbraucht und selber die eigenen Rückstände verfrühstückt leider nur am brauchen wir dafür Zeit die will ich haben mach’s gut

    • Pälzer Buh sagt

      @Piet die heutige Gentechnik reduziert lediglich den Pilzdruck( wichtigsten Pilzarten), was ist aber mit den Bakterien, Viren(Nematoden), Schädlingen usw….?

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  13. Jürgen Donhauser sagt

    Mal ehrlich – ich kann keine Strategie mehr erkennen bei unserer Regierung. Nur noch ideologische Schnellschüsse ohne Substanz und widersprüchlich. Wer auf dieser Basis des Tohuwabohu noch investiert, der kann sein Geld auch gleich verbrennen….

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