Jahr: 2022

Herr Özdemir, tun Sie was gegen ungleichen Wettbewerb!

Dieser Brief wurde von Andreas Gerner verfasst: Leserbrief zu Özdemir´s angestrebten Exportverbot von Mitteln, die bei uns keine Anwendungszulassung haben: Herr Özdemir, unterlassen Sie den sinnbefreiten Zeitvertreib! Nutzen Sie Ihre Zeit, um sich für zielführende Dinge einzusetzen und Dinge, die auch in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Wie wäre es denn ENDLICH MAL mit einem IMPORTverbot oder wenigstens einer verpflichtenden klaren Kennzeichnung für Produkte mit bei uns so nicht  erlaubten Erzeugungs- und Haltungsmethoden? Warum müssen wir mit Ware konkurrieren, die – mit gesundheitsschädlichen Pflanzenschutzmitteln – ohne Betäubung beim Schlachten – mit Kükentöten – mit Stopfleber – mit Fütterungsantibiotika – mit Gentechnik – mit Glyphosatspritzung während des Wachstums – mit Regenwaldrodung – mit Kinderarbeit – mit Ausbeutung – ohne Rückverfolgbarkeit – ohne Gewässerschutz – ohne Neonicverbot usw. erzeugt wird? Warum wird weiter sowas unseren Verbrauchern untergejubelt und wir verar…t? Warum werden weiterhin solche Methoden im Ausland finanziert durch Konsum bei uns? Zur Erinnerung: Ihr Posten heißt: „Bundesminister FÜR Landwirtschaft und Ernährung. Sie treten bislang ausschließlich als Bundesminister GEGEN Landwirtschaft und Ernährung in Erscheinung. Gastartikel stellen die Meinung des …

Weniger Bio, mehr Plastik

„Sparen schadet dem Klima“. So die Aussage des Beitrages. Begründung: Es wird weniger Bio eingekauft und wieder mehr Plastik eingesetzt. Die „Unverpackt“-Läden werden kaum noch besucht. Wenn gespart wird, dann besonders bei Lebensmitteln. https://www.ardmediathek.de/video/mex/weniger-bio-mehr-plastik-wie-der-sparzwang-dem-klima-schadet/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNzk3MDc Eine Aussage im Film: „Die fetten Bio-Jahre sind vorbei“. Die Prognose: die typischen und eher kleinen Bioläden werden auf Dauer verschwinden, Discounter werden deren Umsätze übernehmen.

Aktivisten…

Bin gespannt, ob man davon noch mal etwas hört oder ob das als freie Meinungsäußerung durchgewunken wird. Den gesprochenen Kommentar finde ich übrigens sehr neutral https://m.bild.de/video/clip/video/bohrer-als-waffe-tier-aktivisten-zerstoeren-lkw-81265840.bildMobile.html  

Lebensmittelverband: Warten auf Wunder ist kein Lösungsansatz

Christoph Minhoff ist Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland sowie des Dachverbands der deutschen Lebensmittelindustrie. Hier ein lesenswertes Interview mit dem „Tagesspiegel“. https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/lebensmittelhersteller-warnen-es-drohen-weitere-grosse-preissteigerungen-8627773.html Hier ein paar Auszüge: Die Unternehmen stehen vor der schwierigen Frage, welchen Preis man den Konsumenten noch zumuten kann, ab wann Verbraucher ein Produkt nicht mehr kaufen. Die Ernährungsindustrie ist der zweitgrößte Gasverbraucher. Auf Platz vier kommen die Glashersteller, auf Platz fünf die Verpackungsindustrie. Denken Sie mal in einem Supermarkt alle Produkte weg, die im Glas oder anders verpackt sind, die gebraten, gekocht oder sonst wie erhitzt worden sind. Dann wären die Regale ganz schön leer. Wenn die Lieferketten zusammenbrechen, die Energiepreise weiter explodieren und die Ernährungsindustrie implodiert, wird es in Deutschland unangenehm. Ich glaube nicht an Wunder als Lösungsansatz. Cem Özdemir hat kürzlich intensiv für die Einstufung der schwäbischen Brezel als Kulturgut gekämpft. Das ist sicher lobenswert. Aber wir erleben gerade die größte Herausforderung der Lebensmittelindustrie seit 70 Jahren. Es wäre hilfreich, wenn der eigentlich für die Ernährungssicherheit zuständige Minister sich genauso intensiv um die Probleme der Hersteller kümmerte. Wir sind bis heute …

Nehmen Sie Stellung!

Nur noch bis zum 19. September kann jeder seine Stellungnahme zur Verwendung von Pflanzenschutzmitteln abgeben. Hier der Link und das Schreiben, das Hans-Heinrich Voigts nach Brüssel geschickt hat und das ich hier veröffentlichen darf. https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12413-Pestizide-nachhaltige-Verwendung-aktualisierte-EU-Vorschriften-_de Mit dem Ackerbau fing die kulturelle Entwicklung der Menschheit und die Schaffung von Wohlstand an.  Der Bundesgesetzgeber hat im Bundesnaturschutzgesetz klargestellt, dass die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bewirtschaftung keinen Eingriff in den Naturhaushalt darstellt. Siehe Paragraph 17 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz! Die Reduzierung des Pflanzenschutzmittelaufwandes im Ackerbau, durch Fruchtwechsel, Anwendung neuster Landtechnik, Sortenwahl sowie ackerbauliches Wissen und Können, unterstütze ich ausdrücklich. Aber deutschlandweit auf 3.546.000 ha Fläche den Pflanzenschutzeinsatz in den Schutzgebieten zu verbieten, lehne ich strikt ab. Wir sind ein Ackerbaubetrieb im Calenberger Land mit vielfältiger Fruchtfolge. Die Gegend zeichnet sich durch hohe Bodenfruchtbarkeit, mit Bodenwertzahlen von 66 bis 98 Punkten aus. Im Anbau wechseln sich Zuckerrüben, Weizen, Kartoffeln, Weizen, Raps, Mais und Erbsen ab. Wobei die gleiche Frucht, mit Ausnahme des Weizens,  mindestens  im 5-jährigen Abstand auf dem gleichen Feld angebaut wird. Wir wirtschaften im Landschaftsschutzgebiet auf zwei Betriebsteilen. Mit dem …

Debatte um den Etat des BMEL – die Reden im Bundestag

Heute ist Sonntag. Normalerweise hat man am Sonntag etwas mehr Zeit, sich auch längere Beiträge anzusehen. Am 8.8.2022 ging es im Bundestag um den Etat für Ernährung und Landwirtschaft, der von Cem Özdemir vorgestellt wurde.   ab Minute 8:00 der Redner der CDU ab Minute 14:00 die Mitteilung vom Tod der englischen Königin Ab Minute 14:45 die Rednerin der SPD Ab Minute 23:10 der Redner der AfD Ab Minute 28:30 der Redner der FDP Ab Minute 33:50 die Redner der Linken Ab Minute 39:00 die Rednerin der Grünen Ab Minute 44:10 der Redner der CDU/CSU Danach sind weitere Redner aufgerufen. Interessant die Frage von Gitta Connemann bei Minute 1:04. Alle Zeitangaben sind ungefähr.   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Wie Veganer Kühe füttern

Den YouTube-Kanal „My Kuhtube“ gibt es schon lange. Einer seiner „Stars“ ist Amos aus Ostfriesland, den ich vom Praktikernetzwerk kenne. Er kann Dinge so erklären, dass es wirklich jeder versteht. Hier geht es um vegane Lebensmittel und die Rindviehfütterung. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren  

Immer mehr Bienen

Weil ja immer noch vom „Bienensterben“ geschrieben wird,  hier einmal ein paar Fakten zu Bienen und Honig. Interessant der Selbstversorgungsgrad und die Rolle Chinas. Das war mir so nicht bewusst. https://www.iwd.de/artikel/immer-mehr-bienen-immer-mehr-honig-534393/?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_campaign=kw06-2022&utm_content=imkerei-honigproduktion-bienenbestand-deutschland-china

Überfordert? Übermüdet? – So will ich nicht regiert werden…

Am 6. September war Robert Habeck, Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland, bei Frau Maischberger zum Gespräch. Hier das gesamte Gespräch von etwa 30 Minuten. https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/robert-habeck-ueber-entlastungen-und-akw-laufzeiten/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXIvNjdiYzRiNDQtODAzMi00ZGE4LTgzYjEtNDRkYWM0Y2E0ODli In diesem Interview wird er zum Thema Insolvenzen befragt und gibt sehr kryptische Anworten, die nicht nur im Netz sondern auch im Bundestag zu einiger Aufregung geführt hat. Diese Passage beginnt bei Minute 19:19. Was mich an dieser Passage so erschüttert: Herr Habeck ist ein kluger Kopf. Er hätte auf die Frage antworten können: „Das ist nicht auszuschließen“. Das wäre ehrlich gewesen. Statt dessen redet er sich um Kopf und Kragen und zeigt so – ohne Not – seine Unkenntnisse von Wirtschaft. Ob das entschuldbar ist? Nein. Er ist Bundeswirtschaftsminister und als solcher muss er so informiert sein und sich so informieren lassen, dass er auf diese wichtigen Fragen umfassend und ehrlich antworten kann. In diesem Interview wird es auch dem politischen Laien klar, dass er große Mühe hat, das Amt seinem Eid entsprechend auszufüllen.