27 Kommentare

  1. Knut Ludwiczak sagt

    Leider die Ausnahme. Die linksgrünen Mainstream-Medien beschreiben Bauern sonst als Umweltsäue oder Tierquäler, wenn sie überhaupt vorkommen.

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  2. Richter, M. sagt

    Die ganzen Probleme gibt es ja, erst seit 2002. Neofaschismus hat viele Gesichter. In anderen Laendern wandern Katze und Hund zum Essen auf dem Tisch zum Essen. Bis 2002 hiess, es friss die Haelfte. Bei denen heisst es seit 2002 friss, das Doppelte und lass, es dir von Deutschland finanzieren. Ich meine nur um Argentinisches Rindfleisch nach Europa zu importieren den Regenwald illegal in Brand zu legen, dazu hat schon jede Menge kriminelle Energie gehoert. Das duerfte sich hier niemand erlauben, den Thueringer Wald illegal in Brand zu setzen…

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  3. Tja, also auf dem Rechner ist es wirklich ohne eine Bezahlschranke zu lesen. Mich wundert die geringe Beteiligung bei den Kommentaren.
    Ob jemand ohne jegliche Verbindung zur Landwirtschaft die Aussagen wirklich richtig einordnen kann ? Aber auf jeden Fall um Klassen besser als die übliche Stimmungsmache gegen die Landwirte!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Auf Microsoft Edge ist die Bezahlschranke nicht vorhanden,
      Firefox und Opera geht nicht.

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  4. Auf dem Handy kann ich es leider nicht lesen.
    Aber bereits bei den lesbaren Worten habe ich Kopfkino. Bauer aus der Prignitz am Rande seines Roggenfelds…. Manche hier kennen vermutlich die Prignitz nicht. Aber das klingt nicht nach Happy End.

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  5. VA Franziska Uber sagt

    Erstaunlich für die Lehrzeitung Zeit, vielleicht kommen sie doch mal von rot-grüner Wohlfühlpropaganda weg.

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  6. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    “(…) Der Bauernverband bewertet die Menge als unterdurchschnittlich, die Ernteprognose des Bundeslandwirtschaftsministeriums liegt ähnlich niedrig, bei 38 Millionen Tonnen. Würde weniger geerntet, würden Brot und Nudeln in Deutschland vermutlich nicht knapp – mehr als die Hälfte des hierzulande angebauten Getreides landet ohnehin im Futtertrog. Zur Not könnte Deutschland fehlende Mengen importieren.”

    Ein Kommentar unter dem Artikel ——–> “Hirabira #1 — „ …mehr als die Hälfte des hierzulande angebauten Getreides landet ohnehin im Futtertrog.“ – Diese knappe Feststellung offenbart das systemische Problem hinter der Nahrungsmittelversorgung. Nur ein Fünftel der Getreideproduktion landet direkt auf dem Teller (Quelle: BMEL). Käme eine Abkehr von dieser Perversion nicht am Ende auch den Landwirten zugute?”

    Man muss davon ausgehen, dass die ZEIT diesen Satz nicht aus Versehen so formuliert hat.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Das Erkennen systemischer Fehler ist nicht die Stärke der Medien.
      Würden die Qualitätskriterien für Backgetreide komplett ignoriert werden können, müsste die Industrie mit div. Zusatzstoffen die immer gleiche Qualität ihrer Produkte garantieren…oder die Menschen müssten sich mit schlechteren Produkten arrangieren…..oder die Backprozesse werden umgestellt und die Brote werden teurer.
      Wäre für die Bauern alles kein Problem. Oder glaubt wirklich irgendjemand, dass die Millionen Tonnen ukrainischen Getreides vollumfänglich unseren Standards entsprechen? Wer Hunger hat, der kauft auch niedere Qualitäten, und wer keinen Kuchen haben muss, der isst eben auch flaches Fladenbrot.
      Es ist wie immer, die Industrie und deren Kunden=Verbraucher bestimmen, was auf dem Teller landet. Also, warum nicht dem Handel alles als Backgetreide andienen dürfen und schwupps steigt der Preis für Fleisch und die Nachfrage verringert sich….und die Welt ist gerettet. Wer will das denn wohl NICHT?

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      • Warum soll das Getreide in der Ukraine weniger Qualität haben wie unseres?
        Wenn die unseres High Tech habrn, nicht nur on Landmaschinen, sondern von internationalen Saatzüchtern wie KWS und andere.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Inga, ich wollte damit nur verdeutlichen, dass Backqualitäten bei uns anderes definiert werden, als z.B. in der Westsahara. Die sind froh, wenn sie Weizen haben, bei uns werden Chargen mit nicht erreichten Qualitätsstandards nach Industrievorgaben schlicht nicht angenommen, oder mit Preisabschlägen versehen.

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          • Ich denke doch, die Ukrainer backen anspruchsvoller als.die Nordafrikaner.
            Haben die nicht ähnliche Kultur wie in Rumänien und andete SÜDOST-eupäische Staaten, dsnn die Back- und Kochkultur auch?

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          • Schorch sagt

            Backqualität ist das eine.
            Das Können etwas zu erzeugen, was anderes.
            Wir in unserem konventionellen Betrieb mit minimal Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz haben einen Landbäcker gefunden, der auch Weizen mit 10 Prozent Eiweiß verarbeitet und ansehnliches Brot und Backwaren erzeugt

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        • Schorch sagt

          Das ist das Problem.
          Keinerlei Kontrollen beim Pflanzenschutz und Düngung wie hier in Deutschland.
          Nicht jeder Boden gibt mir den Erfolg, den ich mit Chemie verbessern könnte.
          Einfluss wie Wetter, Temperatur spielen genauso mit.

          2018 war ein nasses Jahr es gab vermehŕten Pilzbefall an Weizen.
          Allerdings trieb dies den für Backquaöität erforderlichen Eiweiß Gehalt in die Höhe.
          Letztendlich Müßte das Getreide das beim Handel aufschlug und mit Pilz befallen war in die Biogas geliefert werden.
          Selbst zur Futterverwertung nicht Gebrauchbar.
          Ob die von jedem Händler gehänselt wurde ist sowieso fraglich.

  7. Smarti sagt

    Mit der gleichen Vehemenz, mit der die Nutztierhaltung abgeschafft werden soll, soll man doch jetzt auch mal die Verwendung von Weissmehl besprechen.
    Ist es in diesen Zeiten noch gerecht, dass wir Hefezopf, Spätzle und weisse Nudeln essen ?
    Kleie ist das neue vegan 🙂 !
    Sollte sich an den Ernährungsempfehlungen der grünen in diese Richtung nichts tun, dann ist es amtlich:
    den grünen geht es nicht um Planetenrettung bzw. Menschen vor dem Hungern zu schützen – sondern es geht ihnen nur darum, die Tierhaltung ( auch Haustiere wie Katze und Pferd ) in Deutschland auszurotten. PETA – Jünger im grünen Mäntelchen.

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  8. Smarti sagt

    In diesem Artikel kann ich vor Allem Eines heraus lesen : auch der Ackerbau ist nicht jedes Jahr rentabel und je trockener und höher die Einkaufspreise von Produktionsmitteln werden – desto mehr schwanken auch die Erlöse : das geht dann von Unterirdisch bis hoch.
    Jetzt mit den hohen Dieselpreisen ( trotz Subventionierung noch etwa 1.50 Euro ) ist es ein Spiel mit ungewissem Ausgang…. wie entwickeln sich die Getreidepreise weltweit und wann “werfe” ich meine Ernte auf den Markt.
    Der Schreiberling hat aber auch sehr geschickt und unauffällig einen Satz versteckt:
    Sinngemäß etwa so: um die Versorgungssicherheit in Deutschland braucht sich niemand Sorgen zu machen, denn noch wird die Hälfte der Getreideproduktion verfüttert…
    Tausendmal erklärt – aber es interessiert ja niemanden… also weiter gesponnen:
    Wenn die Tierhaltung in Deutschland niedergeknüppelt wird, dann wird Futtergetreide frei ? Nein – die kleinen Äcker der Milchviehbauern und Schweinebauern lohnen sich entweder nicht für den Nahrungsgetreideanbau weil die Werte nicht stimmen oder weil die Grösse des Ackers sich nicht lohnt.
    Um den Acker zu bestellen und beernten braucht es Lohnunternehmer – die müssen mitsamt der teuren Maschinen erst mal bezahlt werden… und somit ist jeder Ackerbau für Verkaufsgetreide in unserer Region von Anfang an unmöglich ! ( Bis jetzt wurden die hohen Getreidepreise durch Milch “veredelt” – von daher der Begriff “Veredelungsbetrieb”.)
    Unsere Annahmestelle für Getreide wurde zu einem Baustoffverkauf mit Landhandel umgebaut, weil immer weniger Getreide angeliefert wurde.
    Mit dem Rückgang der Tierhaltung wird es auch einen Rückgang von Getreide geben, nix mit weniger Fleisch und mehr Getreide und Gemüse.

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  9. Ludwig sagt

    Mit den Vorkontrakten ist das ein Problem . Auf der einen Seite versucht man den Erntepreis
    abzusichern damit man nicht in ein tiefes Erntezeitpreisloch fällt , aber a.o. Ereignisse kann man eben nicht erahnen wie z.B. Ukrainekrieg, usw. . Speziell für Betriebe die kein eigenes Getreidelager haben ist es sehr schwierig ohne Vorkontrakte in die Ernte zu gehen. Gerade in Zeiten wie diesen mit hoher Inflation, Trockenheit , Energiepreisexplosionen , unsicherer Wirtschaftslage, kaotische Politikentscheidungen, usw. ist es sehr vorteilhaft ein eigenes Getreidelager zu haben und nach Liquidität zu verkaufen. Wenn sich die Lagerung auch nicht immer lohnt , so ist allein die Erntelogistik berechenbarer , aber alle paar Jahre gibt es eben einen richtigen Preisknaller und dann kommt das Geld und macht das ganze äußerst wirtschaftlich. So konnten in diesem Frühjahr die noch vorhandenen Hofmengen zum doppelten Preis verkauft werden , gegenüber den Erntepreiskontrakten des letzten Jahres . Glück eben.

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    • Wilfroed Furchert sagt

      Während meiner aktiven Zeit kamen auch Händler, die anboten bis zu 80% des kontrahierten Preises als Abschlag sofort auszuzahlen. Ich denke solch Angebot hat mancher Betrieb genutzt, um kurzfristig einen Liquidationsengpass zu überbrücken, vor allem Betriebe, die den größten Umsatz aus Milchverkauf realisieren. Vor Jahren war ich im Erzgebirge und fragte einen Berufskollegen warum kein Raps auf seinen Felder steht. Er sagte, er konnte das Saatgut nicht bezahlen. Also kann man getrost davon ausgehen, dass er bereits mit hohen Forderungen bei seinen Handelspartnern in der Kreide stand. So eine Situation hätte mich krank gemacht. Rechnungen bezahlen war für mich selbstverständlich.
      Das das nicht so ist, haben mich “Vorbilder” aus dem besseren Teil Deutschland gelehrt.

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  10. Reinhard Seevers sagt

    1,-€ ist nicht kostenlos…..und wenn man vergisst sich abzumelden, ist man 1 Jahr fixiert?

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  11. Elisabeth Ertl sagt

    Das finde ich gut, dass einmal Kalkulationen dargestellt werden. Das ist ja immer ein Hauptargument, wenn Bauern jammern: ihr bekommt eh so viel Förderung, das gibt es doch nicht, dass ihr finanzielle Probleme habt.

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