Bauer Willi
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Interview mit Misereor (Teil 2)

Im zweiten Teil des Interviews geht es um die Themen und Fragen:

  • Steuer auf Fleisch, Dünger und “Pestizide”?
  • Fleischverzehr von Hunden und Katzen
  • Edle Teile  aber kein “Nose to tail”
  • Ein Missverständnis was Dünger- und Energieimporte angeht
  • Haber-Bosch und 8 Milliarden Menschen werden satt
  • Mehr Bio-Anbau? Mehr Importe? Und Urs Niggli dazu
  • Und dann wieder das Problem, wie die Ernährungswende freiwillig erreicht werden soll
  • Gemeinsame Zweifel, dass die Ziele der Regierung erreicht werden

Und nach 20 Minuten hat sich die Kamera dann ausgeschaltet…

 

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132 Kommentare

  1. Ferkelhebamme sagt

    Heilige Sch…!

    https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/loewenstein-fuer-temporaere-einschraenkung-der-europaeischen-schweinefleischerzeugung-13187825.html

    Aus dem Bericht:
    „Löwenstein geht jedenfalls nicht davon aus, dass etwa Brasilien in so einem Fall seine Fleischerzeugung ausbauen und nach Europa exportieren würde.“

    https://www.topagrar.com/schwein/news/produktion-an-schweinefleisch-soll-in-brasilien-fuer-2023-weiter-ansteigen-13168845.html

    Brasilien liegt Klimaschutz ganz besonders am Herzen…

  2. Ja, in jeder Stadt und Gemeinde ein House of food.
    Dann wird eine Mahlzeit billiger, als wenn man sie individuell zubereitet.

    So ist es vielleicht auch auch in Krankenhäusern und Kantinen.

    Spinat und Kartoffel keine Konvenienz food
    Wenn der Spinatbauer seien Spinat mit einem Vollernter nach der Bestellung einer Kantine oder Krankenhauses aberntet, dann ist er verpflichtet ihn zu waschen.Frisch gewaschen transportiert er den dahin (haben die Köche die Bauern wieder übers Ohr gehauen? Weil sie die Kosten für das Waschen nicht übernehmen wollen?) und die werden ihn sofort blanchieren und weiterverarbeiten, dass er Mittags frisch auf den Tisch kommt. Das müssen dann Vertragspartner sein.
    Also hat der Bauer eine Spinatwaschmaschine.

    Genau so könnte es mit den Kartoffeln gehen, der Bauer hat die im Feld, erntet sie macht sie ins klimatisierte Lagerhaus.
    So kann Vertragspartner Kantine oder Krankenhausküche die Kartoffeln abrufen und der Bauer hat eine Kartoffelschälmaschine.
    Und die werden dann vielleicht weniger fertige Pommes kaufen, die ja in der Zubereitung viel mehr Energie brauchen als Salzkartoffeln.

    Ein Vertragspartner könnte auch ein House of Food sein.
    Dann wird aber viel Energie gespart, gegenüber dem, wenn jeder Haushalt den Herd anmacht.
    Und es wird gesund, wie bei Oma auf dem Land fast ohne Konvenienz gekocht.

    Also in der Wende für die Landwirtschaft liegt auch die Wende der Ernährung, es hängt alles zusammen
    Wer die Landwirtschaft verändern will , der muß auch seine Ernährungsgewohnheiten umstellen, um keine anderen auszubeuten.

    Der verantwortungsvolle Verbraucher muß mitmachen!

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  3. Stickstoffüberschußsteuer, aber nach Verursacherprinzip!
    Dann müssen mehr Meßstellen wie Lysimeteranlagen her.
    Bei den Industrie- und Handwerkerbetrieben aber dann auch!

    Es wird bei uns von den Nichtbauern und Verbrauchern viel mit der globalen Landwirtschaft verwechseln. Uns werden Sünden vorgeworfen, die anderswo in der Welt gemacht werden.

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  4. ReinerStoff sagt

    Mein Kommentar hätte eig. auch schon zum ersten Teil des Interviews kommen können.

    Wie steht eig. Misereor zum Green Deal, sicher doch zustimmend, weil angeblich gut fürs Klima und so?
    Aber was sagen sie (Misereor) denn zu den Folgen des Green Deals, wenn zB. ein Herr Prof. Christian Henning der Uni Kiel im Interview des bay. landw. Wochenblattes BLW 35 Seite 12
    sagt/zugibt, dass in Europa die Produktion von Getreide um 20% abnehmen könne und somit die EU zu einem Nettoimporteur werden würde!
    “Wir hätten einen Preisanstieg, aber die EU könnte trotz der veränderten Rahmenbedingungen die entsprechenden Getreidemengen auf dem Weltmarkt einkaufen” Das würde ein bisschen teurer werden, aber die Versorgungssicherheit wäre gewährleistet so Henning.

    Wenn Misereor doch die Ernährungssouveränität der afrikanischen Ländern so wichtig ist, ist ihnen denn noch nie in den Sinn gekommen bzw. haben gefragt, ob diese Länder nicht aus freien Stücken Weizen importieren um eben Weizenprodukte konsumieren zu können bzw. auf ihren Anbauflächen andere Produkte profitabler für den Weltmarkt/EU zu produzieren?

    Hach ist das wieder schön, wenn eine Frage nicht passt wird auf den globalen Süden verwiesen und anders herum heißt es dann …ja aber in Deutschland…

    Freut sich der gute Mann wirklich, dass beim Discounter “EU Bioware” zulegt, die sogar ausserhalb der EU produziert werden kann bzw. selbst in Europa auch zu Bedingungen, mit denen deutsche bzw. mitteleuropäische Landwirte niemals mithalten können, sprich schädlich für die deutschen Biobauern, nur weil auf dem Produkt Bio draufsteht?

    Aalglatter Campaigner bzw. Pressefuzzi

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    • “Wenn Misereor doch die Ernährungssouveränität der afrikanischen Ländern so wichtig ist, ist ihnen denn noch nie in den Sinn gekommen bzw. haben gefragt, ob diese Länder nicht aus…

      Natürlich sind die Zahlen eindeutig: Nur über die Integration im Welthandel sind die Erfolge bei der Bekämpfung des Hungers möglich geworden. Und nicht durch den Fokus auf Ernährungssouveränität. Nicht nur beim Paradebeispiel China. Willi hat es völlig richtig erwähnt, mehr Menschen, weniger Hungernde. Und bis vor kurzem waren wir auch alle sehr optimistisch , dass sich dieser Trend fortsetzen würde.
      Es ist allerdings durchaus typisch, dass gerade in D tatsächlich viele Menschen das Gegenteil vermuten.

      Gelernt habe ich aus dem Gespräch, dass auch Evangelen ganz taugliche Christen sein können. Ich werde mir überlegen, ob dies möglicherweise vereinzelt auch auf Katholiken übertragbar ist .😉Aber für diese Diskussion brauchen wir ganz sicher Herrn Wolter nicht.😊
      Pestizide als Fachbegriff in der deutschen Sprache war mir auch neu, vermutlich soll ich also “Pflanzenschutzmittel” zukünftig so schreiben.
      Auf der Pferdekoppel werden auch weiterhin Pferde grasen und ich habe dabei auch kein schlechtes Gewissen. Die Katzen werden auch weiterhin so ernährt wie es sich für Carnivoren zuträglich ist.
      Hat Herr Wolter sonst etwas Wichtiges gesagt?
      Zumindest mir hat er den Sinn der Petition nicht begreiflich machen können.

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      • Also,
        die Politik wird bemüht sein, die Betriebe zu erhalten, damit sie nicht nach China abhauen, denn die kommen nicht wieder
        und bezahlen Gewerbesteuern.

      • PESTIZIDE
        ist vielleicht der richtige internationale Ausruck.
        Aber für die Gegner des Pflanzenschutzes ist das ein gefundenes Fressen, weil sich das Wort so gegährlich und giftig anhört.
        Ich übersetze das mit der Bekämpfung einer Pest im Pflanzenbestand.
        Also doch Pflanzenschutz.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Inga, das N-Wort oder das I-Wort sind verboten oder mind. geächtet, dafür gibt es viele neue Bezeichnungen. Der Begriff Pestizide ist gewünscht, weil eine Differenzierung hier die Menschen überfordert und weil man einen Kampfbegriff benötigt….merkste was?

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Pestizid hört sich gefährlicher an, als Pflanzenschutzmittel, daher die Formulierung, auch von Misereor.

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            • Ferkelhebamme sagt

              Nachdem die natürliche Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch Meisenkästen, Absaugen, Klebestreifen etc nichts gebracht hat, wurde er in diesem Jahr erfolgreich mit, lt. Presse, einem “Bazillus”, wenn es sehr gewagt formuliert war: mit einem “Biozid” bekämpft. Das klingt doch gleich viel besser! Gab auch keinen Aufschrei der Entrüstung.
              Als städtischer Insektenkiller darfst du sprühen, was das Zeug hält und wirst noch beklatscht 😉

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Am Oberrhein werden die armen Stechmücken auch mit einem Bazillus bekämpft, völlig harmlos, auch wenn der BIO Anbau BT verwendet, aber wehe der konv. Landwirt verwendet es, dann nennt man es Pestizid.

  5. Christoph aus der Stadt sagt

    Was auffällt: Herr Wolter ist ein überaus geschickter und vermutlich auch geschulter Kommunikator. Er hält Blickkontakt, unterbricht nicht und macht beim Zuhören ständig – auch bei Äußerungen, die ihm nicht behagen – zustimmende nonverbale Lautäußerungen in einer bemüht positiven Tonalität (mhm..). In seinen Erwiderungen signalisiert er zunächst etwas Verständnis für die Position des Gegenübers bevor er zu seiner Replik ansetzt, die er dann widerum so beleuchtet, dass jegliche Radikalität verschwimmt.

    Man wünscht sich Mäuschen zu sein, wenn er sich zu denselben Themen mit Greenpeace berät.

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    • Smarti sagt

      Herr Wolter sieht auf den Fotos eher dünn und bleich aus… vielleicht ist er krank, vielleicht ist es seit längerer Zeit Veganer ? Das ist seine Privatsache und geht mich auch nichts an.
      Bauer Willi hat von Fleischproduktion ( wird teurer weil…) erzählt und Herr Wolter hat ihm zugestimmt – obwohl es ihm anzusehen war, was er normalerweise denkt/sagt.
      Der Eine sagt dazu hochprofessionell, ich finde das verlogen.
      Bauer Willi war mit Abstand der Bessere Redepartner, er war ruhig, authentisch, ehrlich. Er weiß einfach, von was er spricht – er muss weder Übertreiben noch falsche Aussagen zu machen.

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  6. VA Franziska Uber sagt

    Gratulation mit dem Gleichmut, mit dem Sie an das Thema rangehen. Ich würde diesen rotgrünen Fuzzis ganz andere Dinge um die Ohren hauen. Aber sogar das darf man hierzulande ja nicht mehr laut sagen.

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    • Bauer Willi sagt

      Doch, Sie dürfen hier alles sagen. Jeder darf fast alles sagen.
      Nennt man Kakophonie. Mal googeln.

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      • Also wenn man es als Dissonanz benennt?

        Wer bestimmt das?
        Die Personengruppe, an die es Gerichtet ist?

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          ach Inga, sei da mal nicht so päpstlich… 😉

          In der Katholischen Kirche gibt es weitaus mehr “pöhse Onkels”…, darüber redet Wolter aber nicht.

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          • Was hat das mit der Kirche zu tun, Misereor ist zwar katholisch,
            aber er ist doch nur als Landwirt da angestellt.
            Es wird auch evangelische und muslimische Putzfrauen haben.

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          • “sogar das darf man hierzulande ja nicht mehr laut sagen.”

            Wenn man etwas nicht sagen darf, dann ist das sehr undemokratisch.
            Aber deswegen haben diese rotgrünen Fuzzis für sie die Andersdenkende eben weniger Rechte, indem sie ihre Äußerungen als die es als Kakophonie bezeichnen.

            Ein Totschlagargument?
            Ist das in einer Demogratie nicht verboten?

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      • Smarti sagt

        Bei dem Wort Kakophonie denke ich gleich an die Hakle-Insolvenz. Hoffentlich überleben die noch etwas… so eine versch…. Zeit und das auch noch ohne WC-Papier ?

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  7. Ludwig sagt

    Die Träumerei des Miseriormannes geht weiter. Immer wenn es um die Probleme in Deutschland geht , dann wird auf den globalen Süden verwiesen. Wenn an der Kette gezogen werden soll , dann kommt es auf die Verbraucher an . Das heist aber auch auf Bildung, sprich Unterricht in den Schulen dazu. Hauswirtschaftlichen Unterricht gibt es aber kaum. Auch die Elterngeneration heute ist nicht mehr in der Lage den jungen Leuten diese Erkenntnisse weiter zu geben. Allein wenn ich bei meinen Töchtern vergleiche , dann schmeißen die unausgebildeten i. S. Hauswirtschaft erheblich mehr weg , als die eine Tochter mit der Ausbildung zur Hauswirtschaftsleiterin . Auch meine Frau als Hauswirtschaftsprofi schmeißt nichts weg. Essen war eben zu billig und vom monatlichen Einkommen eher eine untergeordnete Kostenstelle. Auch jetzt sind “Mein Haus , mein Urlaub, mein Auto usw.” immer noch wichtiger als das Essen , denn man kauft weiterhin “billig” und kein Bio mehr. Überall gehen im Biobereich oder Hofläden die Umsätze zurück , oder man liest inzwischen auch vermehrt von Insolvenzen. Die katastrophalen Entscheidungen im Energiebereich in Richtung “Grüne Energie” haben eben Folgen und wird vieles im Ökowahn an der Realität scheitern lassen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ludwig, das Leben und mit ihm seine Menschen ändern sich….das wird man kaum ändern. Es wird auch keinen Rückwärtsgang geben, der uns zurück in die Kindertage führen wird.
      Jede geschaffene Annehmlichkeit führt zu Schwierigkeiten, wenn sie auf dem Prüfstand steht.
      Wenn wir in den 60ern in die Großstadt (Bremen) fuhren, dann nahm unsere Mutter selbst geschmierte Brote oder einen Apfel oder Butterkekse mit. Heute ist das Essen ubiquitär überall im an und rund um den Bahnhof in vielfältigster Form und Menge vorhanden, täglich.
      Unser Höhepunkt des Tagesausfluges bestand darin, bei Kiefert auf dem Bahnhofsvorplatz eine Bratwurst zu essen…..was heute ja weder aus ökologischer, noch aus gesellschaftlicher Sicht “richtig” zu sein scheint…..der Mensch wird geformt, vom Wirtschaftssystem, das ihm seine Wünsche erfüllt, oder ihm welche suggeriert, die er unbedingt und gefälligst zu haben hat….
      Mangel erzeugt andere Formen der Versorgung, Überversorgung und Wohlstand die oben skizzierten. Und dagegen können sich alle auflehnen, sie werden es nicht ändern…es sei denn, sie wollen Krieg.

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      • Arnold Krämer sagt

        Der Wirtschaftskrieg hat begonnen, und er wird auch Konsequenzen für die Ernährung haben.

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        • Stadtmensch sagt

          “Das aber hilft weder Deutschland noch der Welt, noch dient es dem Frieden oder dem Klima. Aber genau hier wird die gesamte Verlogenheit grüner Politik deutlich. Die deutschen Grünen sind für Deutschland, Europa und die Welt, für das Klima und den Frieden eine einzige Katastrophe.”

          https://systemversagen.info/2022/07/27/die-deutschen-gruenen-fuer-das-land-das-klima-und-den-frieden-eine-einzige-katastrophe/

          Schwarz und Gelb sind in der Hinsicht auch keine Alternative: Merz fordert mehr Waffen und warnt vor Blackout. Lächerlich der BlackRock-Mann…

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          • Arnold Krämer sagt

            Die Qualität des politischen Personals und des Politikbetriebs generell lässt mehr und mehr zu wünschen übrig. Die Gründe sind vielfältig. Die Attraktivität des politischen Engagements ist oft nur für ganz bestimmte Menschen aus ganz bestimmten Gesellschaftsschichten gegeben. Bezahlung, relative Machtlosigkeit der Politiker aufgrund des deutschen föderalen Systems, des europäischen Überbaus und das deshalb immer erforderliche Schmieden von Kompromissen, (und diese gegen eigene Überzeugung auch noch als Erfolg verkaufen zu müssen) sind oft mehr als abschreckend.
            Wenn nicht nur der politische Überbau sondern auch der ministerielle Unterbau mehr und mehr an Qualität verliert, wird es gesellschaftlich kritisch. Deutliche Krisensymptome sind eigentlich bereits für jeden ersichtlich.

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            • Stadtmensch sagt

              “Die Qualität des politischen Personals”

              Ja, heutezutage kann man sich für ein Politikstudium entscheiden, wenn man an Maschinenbau gescheitert ist. Das alles als bekennender Hooligan und ohne je ein Buch gelesen zu haben. Das Beispiel ist aus meinem Bekanntenkreis.

              Man darf das Politikstudium dann auch abbrechen und ohne jede Ausbildung und Lebenserfahrung herumdilettieren. Hauptsache man schwimmt auf der Welle der Cancel Culture (Juliane Nagel sag ich nur…)

              Ich will das wir untergehen. Sowas darf keine Geltung mehr haben in dieser Welt!
              Solches Personal ist eine würdige Vertretung für eine Wählerschaft, die sich von der Regierung Empfehlungen fürs korrekte Waschen mit Waschlappen abholt.

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            • Elisabeth Ertl sagt

              Im folgenden Interview stellt George Friedman, ein militärstrategischer Berater der US – Regierung klar, dass der gegenwärtige Krieg natürlich nicht im Interesse Europas ist, sondern ausschließlich im Interesse der USA, die eine Zusammenarbeit zwischen Europa und Russland verhindern wollen, um Weltmacht Nr. 1 zu bleiben. Das Ziel ist ein neues militärisches Bündnis der osteuropäischen Staaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien, welches zwischen einer Rumpf-EU ohne diese Staaten und Russland plus Weißrussland, Ukraine und Moldawien liegen soll als Vasallenbündnis der USA, welches Angriffe Russlands abwehren können soll. Unterstützt wird dieses Vorhaben auch von Großbritannien, (welches wohl die Absichten der USA immer gekannt hat, die Naivität der EU nicht mehr ertragen hat und daher ausgeschieden ist.)
              Die USA sind schon lang nicht mehr so blöd, eigene Truppen kämpfen und sterben zu lassen, um ihre Ziele zu erreichen, sagt Friedman. Sie spannen lokale Truppen ein und rüsten sie aus, so auch in der Ukraine.
              Die USA führen zwei Kriege gleichzeitig, sagt Friedman: den militärischen Ukrainekrieg gegen Russland und einen Wirtschaftskrieg gegen die EU.
              Die USA werden den Krieg so lange weiter führen, bis die Ukrainer einsehen, dass sie nicht gewinnen können, sondern nur als Staat überleben. Dann wird man mit Russland verhandeln. Sobald Europa des Wirtschaftskrieges müde ist, wird es kapitulieren und den Zielen der USA zustimmen. http://www.youtube.com/watch?v=y4ubEYle95A

              Das zu verhindern ist es jetzt wohl zu spät, da hätte man vor 30 Jahren die Weichen ganz anders stellen müssen. Damals hätte man verstehen müssen, dass Amerika nicht mehr unser Freund ist, sondern uns mit diesem Hineinziehen in den Neoliberalismus, der uns nicht entspricht, vernichten will. Jetzt ist es so weit, dass der EU jegliche weltpolitische Bedeutung genommen wird, wir sollen wirtschaftlich abstürzen und keine Konkurrenz mehr sein. Jetzt kostet Gas in Europa mehr als einen Euro pro Kilowattstunde, in den USA kostet es umgerechnet 5 Cent.
              Der Krieg begann 2014, als die USA 5 Milliarden Dollar investiert haben, um mit Hilfe ukrainischer Nazis (von denen es dort aber auch nicht mehr gibt als bei uns) Janukowitsch zu putschen. Die gesellschaftliche Spaltung im Zusammenhang mit Corona war bereits Teil dieses Krieges: die Verschwörungstheorien wurden von Russland gestreut, um bei uns sozialen Wirbel zu machen, und die überzogenen Maßnahmen unserer Regierungen dienten wiederum dazu, den Einfluss Russlands in Schach zu halten. Jetzt ist der Krieg offen ausgebrochen, und man braucht diese absurden Corona-Spielchen nicht mehr.

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              • Stadtmensch sagt

                Danke. Sehe ich auch so. Energieintensive Wirtschaft wird nach USA verlagert (Springerpresse ist auch schon dort)

                Das Wahlvolk kann sich in USA und GB anschauen, wie weiter mit ihm verfahren werden wird:

                …keine Krankenversicherung die den Namen verdient, gute Bildung mit Aussicht auf halbwegs respektvolle Behandlung nur für wenige, Mangelernährung, Verblödung, Drogen, Ablenkung mit lustigen Spielchen (Weltrettungsblabla, CSD, rechts gegen links, Absenkung der Lebenserwartung usw…

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Die Tragik ist, dass Merkel nicht kapiert hat, dass das, was hier vor 1989 geherrscht hatm kein Kapitalismus war, und ihn auf Basis der kommunistischen Erfahrung als alternativlos betrachtet hat. So hat sie nicht gesehen, dass man sich von den USA hätte emanzipieren müssen.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Solche Worte hätte der Stadtmensch vor 2 Jahren wohl noch als rechstpopulistische Verschwörungsmythen deklariert oder?
                  Während wir uns hier mit der Vergangenheit rumschlagen machen die Chinesen ihr Ding und hinterher ist wieder einer schlauer, als der andere…..
                  Die Verschiebung des Macht- und Wertekanons vollzieht sich seit Jahren Richtung Asien. Alle Handlungen seitens der USA sind Versuche es zurückzuentwickeln, genauso rückwärtsdenkend, wie in Russland oder GB……und wenn sie es merken, ist´s zu spät.

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              • Brötchen sagt

                die Chinesen schlagen sich mit sinnlosen Look Downs, Geisterstätten und sinkender Bevölkerung Rum.
                Prognosen gehen bis um 500 Mio weniger

                Russland verheizt seine Jugend im krieg

                die sind alle nicht unbedingt in einer besseren Lage, nur in einer anderen.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  …wie gesagt, am Ende ist der eine schlauer, als der andere.
                  Die chinesische Weltanschauung und deren Menschenbild ist ein komplett anderes, als das unsrige.
                  China hat genau 40 Jahre gebraucht, um vom Armenhaus der Welt zum Ökonomieriesen aufzusteigen…..das System ist noch zu ganz anderen Dingen fähig.

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        • Ferkelhebamme sagt

          Und die in diesem Fall so wichtige heimische Ur-Produktion von Nahrungsmitteln wurde und wird mit vorgeschobenen Moral-Argumenten am langen Arm verhungern gelassen. Sehr deutlich bei der Schweinehaltung, die in den letzten zwei Jahren massiv eingebrochen ist. Zur Freude der übersatten Moralapostel.
          Jetzt öffnen sich erste Exportschleusen, Korea importiert wieder europäisches Schweinefleisch.
          Es wird interessant….

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          • sonnenblume sagt

            Siehe agrarheute. Sauenhaltung XXL. 6000 Sauen in der modernsten Anlage in Polen. Wozu dann Produktion im Deutschland?
            Und, sofern man das richtig sehen kann, nix mit Freilauf- oder Bewegungsbucht.

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            • Brötchen sagt

              Da steht aber auch, das Polen Importland ist!

              Wird noch lustich hier.

              Hebamme halt durch, kommen goldene Zeiten!

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              • sonnenblume sagt

                Wenn man einen guten Standort hat der zukünftige Haltungsbedingungen erlaubt!!!!! Selbst wenn man einen guten und solide finanzierten Betrieb hat, aber diese Voraussetzungen nicht mitbringt, helfen auch zukünftige goldene Zeiten nicht.

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                • Brötchen sagt

                  Sonnenblume warte mal ab was kommt, das sind alles Träume, die nicht zu finanzieren sind!
                  Hier wird innerhalb kürzester Zeit Wohlstand pulverisiert der verdampft quasi!

                  Das kann nur noch eine sehr kleine Gruppe bezahlen!

                  Es kommen Zeiten, wo es nur zählt, haste Ware oder haste keine.

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                • Ferkelhebamme sagt

                  Brötchen, das denke ich auch. Es wird ein paar Leuchtturmprojekte geben, denn aus ihrem Narrativ kommt die Regierung nicht mehr heraus. Ansonsten werden sie nehmen müssen, was überhaupt noch da ist, die Oppostion hat schon Anträge eingereicht, die zeitlichen Umbauvorgaben der neuen Haltungsverordnung zu verschieben. Das Nadelöhr werden die Ferkel sein, denn die Sauenschlachtungen gehen momentan unverändert weiter. Unser Sauenschlachter hat immer noch 30% mehr als in normalen Zeiten, sagt er.
                  Wir hampeln derzeit irgendwie von Monat zu Monat und hoffen, dass der Umschwung jetzt kommt. Und vor allem, das was davon auch bei uns ankommt.

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                • sonnenblume sagt

                  Mein Optimismus hält sich in Grenzen. Zuviele NGO`s lenken die Politik in ihre Richtung und werden nicht eher ruhen, bis sie die Ziele erreicht haben. Wie sollten sie sonst ihre Einnahmen generieren. Spenden laufen nur, wenn man den Leuten was bietet.
                  Unser Problem: Der Staat kann Gesetzte erlassen die für uns verbindlich sind, aber der Handel ist nicht auf uns angewiesen.
                  Aldi heute, ab 2030 nur noch Haltungsstufe 3 und 4.
                  Tolles Gerede!
                  Wenn alles den Bach runter geht, dann wird auch Aldi, nebst Kollegen, dort einkaufen wo es ” billig ” ist und auf Haltungsstufen, Tierwohl und Regionalität pfeifen. Frei nach dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Sonnenblume, das ist doch eine interessante Wette auf die Zukunft. Wird der Wohlstand nach der Krise (wann auch immer das sein wird) der gleiche, wie vorher? Wenn nicht, dann könnte man doch getrost in Haltungsstufe 2 investieren, weil Höherstufiges nicht mehr nachgefragt würde. Wer sich sicher ist, diese Wette zu gewinnen, der tut das.
                  Also wer traut sich?
                  Vorausgesetzt die Bedingungen passen…..selbstredend.

                • Ferkelhebamme sagt

                  Bei der TA-Luft bewegt sich was und die Regierung bekommt von allen Seiten Feuer, dass sie die Voraussetzungen für Tierwohlställe (Gesetzesanpassungen, Finanzierung,…) schaffen muss. Wer weitermachen will, sollte sich zumindest Gedanken machen, wie es aussehen könnte im Stall, und abwarten. So bleiben wie es ist, wird es nicht.
                  Aldi und Co müssen bei ihren Aussagen zu Haltungsstufen auf deutsche Herkunft festgenagelt werden. Sonst beziehen sie ihr Fleisch aus brasilianischen Offenställen. Die rüsten gerade massiv auf und Offenställe sind dort witterungsbedingt Standard. , das Fleisch billig, Zertifikate schnell ausgestellt. Das sollte auch dem Verbraucher klargemacht werden.

                • sonnenblume sagt

                  Ferkelhebamme, das sind auch meine Befürchtungen. Aber ob der Handel sich festlegen läßt, bzw. ob sie sich am Ende daran halten? Man wird ihnen schwerlich vorschreiben können wo sie einkaufen. Und was ist mit den Handelsabkommen?

                • sonnenblume sagt

                  Der Verbraucher kauft das, was er sich erlauben kann, oder will, ohne an anderen Dingen noch mehr einzusparen. Ohne Nahrungsmittel geht es nicht, aber…….

            • Reinhard Seevers sagt

              Schönes Big Dutchman Werbevideo. Standard der 2000er Jahre etwas technisch aufgepimpt im großen Stil. In Deutschland ist Big Dutchman im Moment der scheinbar Einzige, der Ställe verkauft….mit den Systemen Xaletto, PigT oder Gruppenhaltungssystemen. Wer darin investiert spekuliert auf den sensiblen deutschen Tierwohlfetischisten an der Ladenkasse….schaun mer mal.🙄

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          • maximilian sagt

            Reichlich Blödsinn. Eine eigene Gruppe der osteuropäischen Staaten erfordert deren EU-Austritt. Der Angriffskrieg ging von Russland aus. Dass keine Nato-Soldaten in der Ukraine kämpfen, liegt daran, dass die Nato als Verteidigungsbündnis nicht angegriffen wurde.
            Das ändert nichts daran, dass die westlichen Staaten der Ukraine helfen, den russischen Aggressor abzuwehren und unsere europäischen Grundwerte sowie ihren eigenen souveränen Staat zu verteidigen.

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            • Welche Grundwerte verteidigen die: Korruption, Kriminalität, Diskriminierung von Minderheiten, staatliche Willkür, etc.pp
              Dies Argumentation ist genau so abwegig wie der Quatsch vom Hindukusch….

              • maximilian sagt

                Die Grundwerte, die in unserem Grundgesetz verankert sind, die Grundwerte in der Europäischen Menschenrechtscharta, in der europäischen Grundrechtecharta, in der UN-Menschenrechtscharta.
                z.B. unsere Meinungs- und Reisefreiheit, Religionsfreiheit, Unversehrtheit der Wohnung, Eigentumsgarantie, Unversehrtheit von Leib und Leben, unsere freie Marktwirtschaft. Unsere Republik ist ein Verwaltungsstaat, in dem staatliche Willkür, wenn überhaupt, dann nur sehr, sehr selten vorkommt. Es gilt die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichbehandlung von Mann und Frau nach dem Grundgesetz usw.
                Gibt es in Putins Russland Meinungsfreiheit? Nein! das Recht auf freie Berufsausübung? Nein! Was ist in Putin´s Russland für uns Europäer erstrebenswert?? Missstände in unserem Land können wir selbst auf demokratischem Wege vermindern und beseitigen.
                Warum sollen wir Europäer den Befehlen eines einzelnen Mannes im fernen Moskau gehorchen?? Sind wir nicht fähig, für uns selbst zu sorgen?? Die gleichen Fragen stellt sich die überwältigende Mehrheit der Ukrainer und Ukrainerinnen. Deshalb verteidigen sie mutig ihre Heimat und ihren Staat und ihre Lebensweise.

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                • Bezüglich Russland gebe ich Ihnen Recht. Bezüglich der Ukraine nicht. Vor Ausbruch des Krieges war die Ukraine das Land mit der zweithöchsten Kriminalitätsrate der Welt, in Sachen Korruption die belegte diese den 3. Platz, das Oligarchentum war noch ausgeprägter als in Russland und die Diskriminierung und Gewalt an Minderheiten (staatlich gedultet , ausgführt vom Aswow-Regiment) war damlas schon ein eklatanter Verstoß gegen die Menschenrechte. Was Amnesty International aktuell in der Ukraine festgestellt hat, ist alles andere als “freiheitliche Demokratieverteidigung”. Die Verzichten derzeit nur auf weitere Veröffentlichung von “übelsten Aktionen” die eben auch von Ukrainern ausgeführt wurden, um der russichen Propaganda nicht in die Hände zu spielen. Eines ist sicher, die Ukrainer sind keines falls die heroischen, heiligen Demokratiefreiheitskämpfer, als die sie uns immer dargestellt werden. Dies soll jetzt keine Rechtfertigung für den Angriffskrieg der Russen sein, sondern lediglich ein Gegenpol zu der einseitigen und damit falschen Betrachtungsweise, wie sie hier vermittelt wird (auch erkennbar aus ihrem Kommentar)

                • evo.... sagt

                  Warum sollen wir Europäer den Befehlen eines einzelnen Mannes im fernen Moskau gehorchen?? Sind wir nicht fähig, für uns selbst zu sorgen??

                  Warum dem Putin nur Unmoralisches unterstellen? Dass er mit russischer Mentalität nicht weiter kommt, weiß er doch selber. Der wollte in Freundschaft mit uns einen eurasischen Wirtschaftsblock aufbauen. Zum Wohle aller.

                  Ich stimme aber zu, dass wir nicht fähig sind für uns selber zu sorgen. Wir brauchen die Betreuung durch die Amis. Wenn ich sehe was sich, um Grün und Bio herum, alles entwickelt, wird es wohl sinnvoll sein.

            • evo.... sagt

              Ich bin mir nicht sicher, wo die Ukrains auf Dauer besser aufgehoben wären. In einem unfreieren System nach Russland-Art oder als Ausgebeutete von westlich- jüdischem Kapitalismus. Die Kirgisen, Usbeken,……haben alle gejubelt als sie von den Sowjets weg waren. Jetzt soll es denen aber schlechter gehen als zu Sowjet-Zeiten.

              In der Ukraine gab es früher ein lebhafte jüdische Kultur. Ich denke die Juden werden sich ihren ehemaligen Besitz zurück holen wollen. Eine/-r von 2000 Ukrains ist jüdisch. Schon komischer Zufall. dass ein Schauspieler aus der Religion jetzt dort Präsident wurde. Im Prinzip haben wir doch einen Krieg der Nato gegen Russland. Die Nato kann dort ihre Waffensysteme testen ohne eigene Leute in Gefahr bringen zu müssen.

              Ich denke unsre Politiks haben eine Annäherung Europas mit Russland im Auge gehabt. Finde ich auch richtig. Aber dann haben die Amis den Europäern gezeigt, wo der Hammer hängt. Die EU war als soziales Projekt geplant und das ist schief gegangen. Man kann es ja innerhalb Deutschlands schon beobachten, wohin rote Politik führt:

              Die Bundesländer mit dauerhaft roter Regierung hatten immer eine schlechtere Wirtschaft, mehr Arbeitslose und schlechtere Schüler als schwarz regierte Bundesländer. Ich kann das sogar an der sportlichen Entwicklung (Fußball) in meiner Region beobachten.

              Am Ende entscheidet immer die Leistung. Deshalb muss man sich Gedanken machen, wie man auf möglichst angenehme Art möglichst viel Leistung aus den Leuten heraus holt. Von meinen russlandeutschen Bekanntschaften habe ich gehört, dass man in den Verbannungs-Ländern deutlich sehen konnte, welche Häuser von Russen und welche von Deutschen bewohnt wurden. Wenn Russland überleben will, müssen sie ihre Leuts auf Leistung trimmen. Da hat der Kapitalismus Vorteile, denn er holt mehr Leistung aus den Einzelnen heraus. Wenn sich der westlich-jüdische Einfluss in der Ukraine durchsetzt, werden die Leuts dort fürs Erste zu Ausgebeuteten der Finanzindstrie werden.

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              • Reinhard Seevers sagt

                ….”als Ausgebeutete von westlich- jüdischem Kapitalismus”.

                Da ist er wieder der Judenreflex. Ich dachte, dass sei überwunden? Mittelalter scheint immer noch in den Köpfen festzusetzen….🙄

                • evo.... sagt

                  Den Gehirngewaschenen unserer Tage fehlt dann der Blick für die Realität. Ich beobachte schon selber und bilde mir eine eigene!! Meinung.

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                • maximilian sagt

                  Dem brauche ich nichts weiter hinzufügen.
                  Ich bin überzeugter Europäer. Von einer Ausbeutung durch westlich-jüdischen Kapitalismus spüre ich nichts. Selenskji ist der von den ukrainischen Bürgerinnen und Bürgern in freien und geheimen Wahlen mehrheitlich gewählte Präsident. Seine Religionszugehörigkeit ist nach meiner Meinung seine Privatsache. Es besteht kein vernünftiger Zweifel, dass der Überfall Russlands auf die Ukraine ein Verstoß gegen geltendes Völkerrecht ist, und daher widerrechtlich erfolgte. Also ist Putin der Übeltäter, der Störer der bis dahin bestehenden “Weltordnung”. Es gibt nach geltendem Völkerrecht keinen vernünftigen Grund, der diesen barbarischen Kriegsakt rechtfertigen würde.
                  Wir Europäer verspüren kein Verlangen, unter dem Diktat eines solchen Kriegsverbrechers zu leben. Deshalb ist es nur recht und billig, dass wir zusammen mit anderen westlichen Staaten die Ukraine bei der Verteidigung ihrer Souveränität und Freiheit zu leben, wie sie selbst es wollen, tatkräftig unterstützen. Aus der Verbrennung fossiler Energieträger wollten wir aus dringenden Klimaschutzgründen ohnehin aussteigen. Nun tun wir das erst recht, unter Anpassung an die veränderte Lage in Europa, die der rechtswidrige Angriffskrieg Russlands hervorgebracht hat.
                  Die Alternative, ein freier Grenzverkehr zwischen Russland und der Ukraine, würde den russischstämmigen Ukrainern mehr Freiheiten und Wohlstand bringen als der bösartige Angriffskrieg Russlands, der dort bei Strafe nicht Krieg genannt werden darf.

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          • maximilian sagt

            Tierschutz ist ein Verfassungsrecht, eine Aufgabe des Staates. Wer Tiere nicht als fühlende Mitgeschöpfe sieht, sollte die Tierhaltung schleunigst aufgeben.
            Bei uns wird in der Nutztierhaltung vielfach und fortgesetzt bestehendes Tierschutzrecht gebrochen. Rechtswidrigkeit hat nichts mit Moral zu tun.

            • Reinhard Seevers sagt

              Im Moment wird ja lediglich über die qualitative und damit verbundene ökonomische Umsetzung einer irgendwie gewünschte Tierwohlgröße gestritten. Damit ist der grundgesetzlich gesicherte Tierschutz ja nicht relativiert oder eingeschränkt. Wenn aber Tierschutz für Nutztierhalter nicht umsetzbar wird, weil moralisch argumentiert wird, dann ist das moralisierend und für die Umsetzer eine Zumutung.

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            • Arnold Krämer sagt

              Das Verfassungsrecht Tierschutz konkretisiert sich in der Tierschutz- Nutztierhaltungs-Verordnung. Da ist z.B. für die Schweinehaltung schon seit vielen Jahren vieles detailliert zu Haltungsfragen vorgeschrieben. Dagegen klagt jetzt z. B. das Land Berlin vor dem Bundesverfassungsgericht.
              Für einige andere Nutztierarten bzw. Prodsuktionsverfahren aber auch für Haustiere ist das Tierschutzziel bisher nicht detailliert beschrieben. Das Problem ist, dass mit hochmoralischen Argumenten der Tierschützer einerseits der Fleischverzehr der Menschen immer mehr diskreditiert wird, die Nachfrage also zurückgeht, andererseits die Landwirte perspektivisch die Tierhaltung aufgeben (müssen), weil alle nationalen Auflagen kostensteigernd sind und der Handel den Rohstoff Fleisch für die immer noch verbleibende Nachfrage (bei offenen EU-Grenzen) aus dem Ausland bezieht.
              Nach dem selben Muster (Moralisierung der Politik, nationale Alleingänge, Kostensteigerungen) vollzieht sich auch für andere Wirtschaftssektoren der Strukturwandel, sprich Produktionsaufgabe/-verlagerung. Das ist ein Prozess der Deindustrialisierung. PUNKT!!!

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              • Ferkelhebamme sagt

                Im aktuellen Netto-Prospekt ist das Fleisch mit Herkunft gekennzeichnet: Steinfeld, Hagen, Rheda,…
                Das sind die Standorte der Schlachthöfe, woher die Tiere kamen, bleibt im Dunkeln.
                Das ist Vebraucher-Verarsche Deluxe, getragen vom deutschen Recht.

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                • Nur ist die Ursache nicht eine schwächelnde Energieversorgung.
                  Sondern ein völliges Unverständnis für wirtschaftliche Prozesse jeglicher Art. Wer sich bewegen kann , tut das . Und genau das kann eben der Landwirt nicht, nur sehr begrenzt.
                  Aber auch in anderen Branchen sagt die nächste Generation sagt nicht selten ‘ nein danke’ und ein Gegenargument haben wir nicht.

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        “Ludwig, das Leben und mit ihm seine Menschen ändern sich….das wird man kaum ändern. (…)” — Das stimmt selbstverständlich, allerdings werden wir eiskalt und skrupellos vorsätzlich gemäß bestimmter Agenden geändert. Nicht wir ändern uns, sondern “die da oben” ändern uns. Das ist entwürdigend und wird bei denen da oben, die uns sowieso schon entgegengebrachte Verachtung verstärken, da wir uns nicht wehren.

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        • Wie soll man sich wehren?
          Indem wir von den Politikern ein gewisses Niveau, unserem hochtechnisiertem Land emtdprechend, erwarten?

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          • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

            Tja …
            Man muss wissen, was man will. Und man muss wissen, was man nicht will.
            Das wäre vielleicht der erste Schritt.
            Dann sollte man noch herausfinden, ob man das, was man will, nicht nur deswegen will, weil man manipuliert wurde: “Klimawandel”, Injektionen mit “mRNA-Gentherapeutika”, “Green New Deal”, “Energiewende”, “Global Compact for Migration”, “Agenda 2030” et cetera …

            Was wir jetzt mit den Grünen Jüngern Klaus Schwabs erleben, die bei weitem nicht nur durch Habeck und Baerbock et al. Deutschland deindustrialisieren, wird aus unserem “hochtechnisierten” Land vielleicht den ersten Failed State des Westens machen …

            WELT
            Als Maischberger Habeck auslacht, wirkt er angeknackst

            Robert Habeck trat am Dienstagabend bei Sandra Maischberger an, um seine Energiepolitik zu verteidigen. Er dürfte geahnt haben, wie unangenehm das werden könnte. Doch die Moderatorin blieb so hartnäckig, dass der Wirtschaftsminister den Faden am Ende vollends verlor.
            Es gibt wohl niemanden, der derzeit mit Robert Habeck (Grüne) tauschen möchte. Angetreten war er mit hohen Ambitionen, eine zukunftsfähige, klimafreundliche Wirtschaftspolitik im Land zu gestalten und sicher auch für sich persönliche einige Pluspunkte für die Zukunft zu sichern. Nun muss er die größte Energiekrise seit dem Zweiten Weltkrieg bewältigen und ausbaden, was Generationen von Regierungen vor ihm verdorben haben.
            Dennoch, nun ist er Minister und mit der Aufgabe betraut, die deutsche Wirtschaft am Leben zu halten. In dieser Rolle saß er am Dienstagabend in der Sendung von Sandra Maischberger in der ARD. Habeck dürfte geahnt haben, dass es kein Auftritt wird, für den er am Ende Vergnügungssteuer abführen muss. Wie sehr er dann aber zu kämpfen hatte, das hat er wohl nicht vorausgesehen.
            Zu Beginn des Vieraugengesprächs, bei dem Millionen Deutsche zuschauten, darf Habeck noch die kleinen Erfolge verkaufen, die es trotz der schwierigen Lage gibt. Die deutschen Gasspeicher sind schon Anfang September zu fast 90 Prozent gefüllt, obwohl durch die Pipeline Nord Stream 1 seit Tagen gar kein Gas mehr fließt.
            Habeck erklärt das mit dem Rückgang des Verbrauchs, was auch am milden Sommer lag. Aber eben auch damit, dass Unternehmen ihre Produktion bereits gedrosselt haben. „Es wird ein harter Winter, es wird ohne Frage politisch anspruchsvoll werden. Es wird Zumutungen geben, mindestens preisliche für die deutsche Bevölkerung“, sagt Habeck. Wenn der Verbrauch insgesamt aber 20 Prozent unter den sonstigen Durchschnitt fällt, „haben wir eine Chance mit den zusätzlichen Kapazitäten. Wenn wir diesen Winter überstehen, wird es danach leichter werden“.
            Maischberger ist nicht zimperlich mit Habeck

            Sandra Maischberger ist nicht zimperlich an diesem Abend mit dem Grünen-Politiker. Sie beendet diesen Teil des Gesprächs, der der letzte wirklich angenehme für Habeck bleiben sollte, mit einem ersten verbalen Kinnhaken. „Tipps für Waschlappen, wie lange wir duschen sollen: Verstehen Sie, dass sich die Leute über diese Art der Bevormundung ärgern?“, trägt sie ihm die höchstens gut gemeinten Vorschläge der Politik der vergangenen Woche vor, mit denen die Bevölkerung zum Sparen ermuntert werden sollte.
            Habeck erklärt, dass fossile Kraftwerke wieder stärker eingebunden werden, aus verschiedenen Gründen nicht auf Vollast. „Wir mussten innerhalb von Monaten das reparieren, was davor als große Abhängigkeit politisch gewollt aufgebaut wurde“, sagt er. „Das ist keine Bevormundung, es gibt Sparhinweise, die leuchten die blinden Flecke aus, die wir im Alltag haben.“ Das sei keine „Du, du, du‘“-Kampagne, ganz im Gegenteil: „Ich habe das Gefühl, dass die Mehrheit der Deutschen das will. Das gemeinsame Gefühl, wir können uns ein bisschen einschränken und leisten unseren kleinen Beitrag.“
            Nun steuert Maischberger auf das Thema der vergangenen Tage zu, die beiden Atomkraftwerke, die ab kommenden Jahr doch im Reservebetrieb belassen werden sollen. Habeck sagt, es sei gut abgewogen worden, bevor diese Entscheidung getroffen wurde. Atomkraft sei eine „Hochrisikotechnologie“. Dann wird er angriffslustig: „Die Leichtfertigkeit oder auch die Wankelmütigkeit, die bei einigen bei der Haltung zur Atomkraft zu beobachten ist, finde ich irritierend.“ Maischberger will wissen, wen er damit meint.

            Schnell ist klar: Markus Söder. Maischberger bringt mit Christian Lindner (FDP) einen Koalitionspartner Habecks ein, der mit der Atomkraftpolitik des Wirtschaftsministers überhaupt nicht einverstanden ist. „In diesen Zeiten sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, den Strompreis für die Menschen und die Betriebe zu reduzieren“, sagte Lindner am Montag der „Süddeutschen Zeitung“. „Das ist aus meiner Sicht ein wirtschaftspolitischer Stresstest, der neben dem energiepolitischen Stresstest auch eine Rolle spielen muss.“ Es spreche allerdings auch „viel dafür, dass zur Netzstabilität die drei Atomkraftwerke weiterbetrieben werden sollten“.
            Die Frage nach Lindner will Habeck abbügeln

            Habeck hält dagegen, dass die Strompreise trotz der noch laufenden AKWs gestiegen seien in diesem Jahr. Maischbergers Nachfrage, wie er sich mit Lindner, der eine Verlängerung der AKWs bis mindestens 2024 fordert, einigen möchte, will Habeck etwas grob abbügeln: „Ich als Minister bin verantwortlich für die Energiesicherheit in Deutschland.“ Punkt. Auf Maischbergers Nachfrage, dass Lindner dann ja nicht viel zu gewinnen hätte, sagt Habeck, dass es in diesem Jahr vor allem „Geschlossenheit“ im Land zu gewinnen gäbe, mit „klugen Entscheidungen“.

            Immer wieder erntet Habeck von Maischberger Blicke, die auch den selbstbewusstesten Politiker verunsichert würden. Vor allem jetzt, wo sich der Minister bereits in so manche Phrase retten muss, um überhaupt noch etwas antworten zu können.
            Doch es wird nicht besser. Maischberger liest ein Zitat vor, von Zitat Marc Tenbieg vom Deutschen Mittelstands-Bund: „Mit der Mehrwertsteuersenkung auf Gas oder der bislang kaum konkretisierten Strompreisbremse werden vorrangig Privatverbraucher entlastet. (…) Ein energieintensiver Bäckereibetrieb zum Beispiel bleibt von den Entlassungsmaßnahmen nahezu komplett auf der Strecke.“

            Maischberger will wissen: „Lassen Sie den Mittelstand in Stich?“ „Energiepreisdämpfungsprogramme“ sollen ja auch für den Mittelstand geöffnet werden, sagt Habeck. Das müsste noch genau ausgearbeitet werden. Betriebe, wie Bäckereien hätten nun hohe Energiekosten, aber auch der Weizenpreis sei enorm gestiegen. Die aktuelle Situation sei der Tropfen, der das Fass in vielen Branchen zum Überlaufen bringe. Es müsste geschaut werden, wer wirklich Hilfe braucht. „Wenn man nur über die Energieanteile am Umsatz geht, erwischt man diese Branchen gar nicht, weil andere Kosten sehr viel höher sind.“ Deshalb dürfe die Regierung kein Programm machen, „wo wir denken, wir hätten es eigentlich gut gemacht, erwischen aber die eigentlich Betroffenen nicht“.
            Maischberger lässt Habeck nicht von der Angel und fragt konkret nach: „Rechnen Sie mit einer Insolvenzwelle am Ende dieses Winters?“ Tue er nicht, antwortet Habeck. „Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren. Nicht insolvent werden, aber…“. Habeck bricht den Satz ab und möchte abschweifen: „Im Moment komme ich nicht mal mehr dazu, Brötchen einzukaufen, geschweige denn, morgens in Ruhe zu frühstücken.“ Er wisse aber noch, dass die Brötchen bei den Bäckern im Vergleich zu denen bei Discountern „ungefähr doppelt so teuer sind. Und wenn die Preise relativ steigen, dann erhöht sich der Abstand. Läden wie Blumenläden, Bioläden, Bäckereien werden Probleme haben, weil es eine Kaufzurückhaltung gibt“.

            Dann sagt Habeck den Satz, den kaum jemand im Studio und an den TV-Geräten verstanden haben dürfte, auch nicht Sandra Maischberger, die danach nicht mehr lockerlässt. Habeck sagt: „Dann sind die Betriebe nicht insolvent, automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen.“
            Habecks Antworten genügen Maischberger nicht

            „Wenn ich aufhöre, zu verkaufen, muss ich die Insolvenz anmelden nach zwei Monaten. Wenn ich das nicht getan habe, habe ich Insolvenzverschleppung“, sagt Maischberger sichtlich irritiert. „Man würde dann insolvent werden, wenn man mit der Arbeit ein immer größeres Minus macht“, sagt Habeck. Maischberger, so langsam fast genervt von den verwirrenden Aussagen: „Aber wie wollen Sie denn kein größeres Minus machen, wenn Sie Leute bezahlen müssen, aber nichts mehr verkaufen? Ich habe Sie nicht verstanden.“

            Es werde nicht automatisch eine Insolvenzwelle geben, sagt Habeck. „Aber es kann sein, dass Bäckereien oder Handwerksbetriebe dieses Jahr die wirtschaftliche Betätigung einstellen müssen. Das ist eine Gefahr, und der müssen wir begegnen.“
            Maischberger vermisst immer noch eine plausible Erklärung: „Die sind dann also pleite, weil sie nicht mehr arbeiten können, melden aber nicht Insolvenz an. Also ich glaube, den Punkt muss man sich noch mal überlegen. Ich habe das Gefühl, die richtige Antwort ist da noch nicht gefallen bei Ihnen.“

            Bei Corona habe sich die Politik entschieden, alle Kosten zu übernehmen, erklärt der Minister. „Das war enorm teuer. Und diese politische Entscheidung haben wir noch nicht gefällt.“ Diese Entscheidung sei bislang eben nur für Unternehmen gefällt worden, die im internationalen Wettbewerb stehen, was auf Bäckereien zum Beispiel eben nicht zutrifft.

            Der Bäcker könnte die höheren Kosten nur theoretisch an die Kunden weitergeben, weil die dann das Produkt im Discounter kaufen würden. „Dann ist der Bäcker pleite“, wirft Maischberger ein. „Genau, dann geht der Bäcker pleite. Wenn er die Brötchen backt, aber nicht verkaufen würde“, sagt Habeck.
            „Wir arbeiten mit Hochdruck an der richtigen Lösung, wie beim Stresstest…“ Sandra Maischberger muss kurz auflachen, der Stresstest der Übertragungsnetzbetreiber hinsichtlich des Preis- und Versorgungsrisikos für Strom verlief nicht schmeichelhaft für den Minister.

            Habeck, ohnehin nicht mehr ganz sattelfest, wirkt nun angeknackst für diesen Abend. Nach einem kurzen Stocken sagt Habeck noch: „Das heißt, wir gucken uns die Daten genau an. Das ist der richtige Weg, um zu einer Entscheidung zu kommen.“ Dass sich die Dinge nach diesem Winter deutlich bessern, glaubt Habeck ebenfalls nicht. Der kommende sei nur der Winter, auf den man sich am kürzesten vorbereiten konnte. „Auch der nächste Winter wird anspruchsvoll.“

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            • Also,
              die Politik wird bemüht sein, die Betriebe zu erhalten, damit sie nicht nach China abhauen, denn die kommen nicht wieder
              und bezahlen Gewerbesteuern.

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              • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

                Ich glaube eben nicht, dass die Politik bemüht ist, die Betriebe zu erhalten und nicht nach China abwandern zu lassen. Ich glaube, dass das Gegenteil der Fall ist.
                Deutschland soll Deindustrialisiert werden … für die Weltrettung! Und diejenigen Firmen, die überleben wollen, müssen aus Deutschland fliehen …

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                • maximilian sagt

                  Glauben heißt “Nichts wissen”.
                  Warum sollte Deutschland deindustrialisiert werden? Welcher Lügenpropaganda sind Sie denn aufgesessen??

  8. Reinhard Seevers sagt

    Der Kollege ist ein lupenreiner Campaigner. Er vermischt ständig globales und nationales und fabuliert dann herum. Seine Rethorik ist entlarvend. Während Willi eine Frage formuliert grunzt er andauernd daher, um sich schon die Antwort zurecht zu legen. Ökonomiegrundsätze werden moralisch oder paternalistisch weggeräumt. Für mich ist das reinste Missionierung unter dem Label der Weltrettung durch Umerziehung in Ernährungsfragen.
    Wo sind die Forderungen nach Abschaffung der Kreuzfahrtschiffe und warum thematisiert das niemand ? Warum ist die Ernährung so fundamental, und warum muss er die Welt retten?

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    • Brötchen sagt

      Reinhard, das ist sein Job, was anderes macht er nicht!
      Zudem sind die alle beschult in Retorik usw.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Eine geradezu armselige Rhetorik, mit Verlaub…!!!

        Diese Kirche ist überhaupt nicht mehr mein Ding.

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      • Peter sagt

        Beispiel Kühe: „Es dürfen auf extrem hohe Milch-, Eier- oder Fleischproduktion gezüchtete Rassen eingesetzt werden. Die Kuh, die jedes Jahr neu besamt wird, wird nach der Geburt vom Kalb getrennt, beide rufen in der Regel noch tagelang nacheinander, Kälber entwickeln chronische Stressbelastungen.“
        (aus dem Text kopiert…)

        Wenn bei bei den Grünen die Kühe Eier legen, dann dürfen bei gesunder Ernährung die Damen von diesem Verein auch genau so aussehen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Die Grünen sollten sich mit der Architekten- und Ingenieurkammer Bremen absprechen, damit sie die Zahlen in ihrem Salat nicht durcheinander bekommen.

        Auszug aus dem Geschwurbel der Grünen Bremen:
        “Global trage die Ernährung 21 bis 37 % zum Treibhausgasausstoß bei. Der gesamte Verkehrssektor dagegen nur 14 % bzw. Bau und Beheizung sämtlicher Gebäude 18 %.”

        Aus dem Text des Positionspapier der Architektenkammer und Ingenieurkammer Bremen:
        “Wir sind als gestaltende Partner im Bauwesen (Bau, Betrieb, Rückbau von Gebäuden und Infrastruktur) Teil eines Wirtschaftszweigs, der für ca. 60% des weltweiten Ressourcenverbrauches, für 50% des weltweiten Abfallaufkommens, für mehr als 50% der weltweiten Emissionen von klimaschädlichen Gasen und für mehr als 35% des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich ist. Allein die Zementindustrie erzeugt ähnlich viele klimaschädliche Gase, wie der weltweite Flugverkehr. Ca. 30% der weltweiten CO² – Emissionen werden durch die Bautätigkeit, das Bauen selbst (“graue Energie”) verursacht.”

        Einigt euch, bevor ihr nur noch Müll verbreitet.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Die Niedersächsische Architektenkammer hat sog. “Wahlprüfsteine” als Fragenkatalog an die Parteien gesendet.
          Darin heißt es u.a.:

          …” Gebäude sind in Deutschland direkt und indirekt für rund 40 Prozent der CO2-Emmissionen verantwortlich und so sind Chancen für den Klimaschutz mit der grundsätzlichen Neuausrichtung unserer Branche verbunden….”

          Schon wieder andere Zahlen……glaubt noch irgendeiner, dass irgendeine Statistik in welcher Richtung auch immer einen Wahrheitswert hat? Ich nicht….

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      • Smarti sagt

        In diesem Artikel ist jetzt zum ersten Mal von Dreiviertel Reduktion tierischer Lebensmittel die Rede ( bis jetzt wollte man die Tierhaltung “nur” halbieren ).
        Man will die “Landwirte mitnehmen” auf dem guten Pfad zur veganen Ernährung.
        1. Einem Landwirt, dem mit Gewalt und ohne jede Entschädigung seinen Beruf “mies” gemacht wird, wird alles machen – aber bestimmt keine Gemüse anbauen.
        2. Ohne Pflanzenschutzmittel und ohne Dünger gibt es knapp noch ein Lebensmittel, das auf der Fläche wächst – Wild und extensive Rinderhaltung – also Fleisch.
        3. Selbst wenn der Landwirt wollte, der Boden stimmte und Dünger in welcher Form auch immer vorhanden wäre – der Berufszweig “Gemüsegärtner” ist was ganz Anderes – Fachlich, Maschinentechnisch und Lagertechnisch braucht es einen ( unbezahlbaren ) Neuanfang für den Hof. Außerdem werden Mitarbeiter unbezahlbar im Vergleich zum Erlös.
        4. Gemüsegärtner sind etwa so gesucht wie Krankenpfleger – es ist auch ein ähnlich anstrengender, schlecht bezahlter und “undankbarer Job”. Genauso gut/schlecht könnte man auch sämtliche “Hand-Aufhalte-Jobs” zum Gärtner umschulen.

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      • evo.... sagt

        Die Bremer Fußballer haben jetzt “Green Legend” als Trikotsponsor. Die gehören zur PHW-Gruppe ( Wiesenhof, Bruzzler).

        Ich hab mir mal die Zutaten für veganes Steak angesehen:

        https://www.green-legend.com/produkte/warme-kueche-und-snacks/vegane-fleisch-steaks-wild-pepper/

        In der “Komposition” wurde das wohl noch nie in der Menschheitsgeschichte gegessen und schon von daher wird das wohl nicht gut gehen.

        Ansonsten sollen die mal ihre Lieblingsfraktion unter den Bauern auf Kurs bringen. Z.B. max. 0,5 GV/ha für den Anfang.

      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Das alles geht Hand in Hand mit dem Davoser Great Reset!

        https://de.wikipedia.org/wiki/Planetary_Health_Diet

        “Die Planetary Health Diet ist ein wissenschaftlich fundierter Speiseplan, der gleichermaßen die Gesundheit des Menschen wie die des Planeten schützt. Entwickelt wurde er von einem internationalen Team von Wissenschaftlern, der EAT-Lancet Commission. (…) Danach ist die weltweite Ernährung der stärkste Hebel, um einerseits eine nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt zu gewährleisten und andererseits Fehl-, Mangel- und Überernährung zu vermeiden. Das Ziel ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung für eine Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen in 2050. Dabei soll die Produktion der Lebensmittel eine möglichst geringe Umweltbelastung darstellen. (…) Die Empfehlungen gehen beispielhaft von einem täglichen Energiebedarf von 2500 kcal aus. Er soll weit überwiegend durch pflanzliche Lebensmittel gedeckt werden, mit kleinen Ergänzungen von Fisch, Fleisch und Milchprodukten. (…) Die tatsächliche Ernährungsform muss jeweils an die lokalen kulturellen, geografischen und demografischen Gegebenheiten angepasst werden.(…) Die Transformation hin zu einer besseren Ernährungsform wird sich in den verschiedenen Regionen ganz unterschiedlich darstellen. Global muss sich beispielsweise der Verzehr von rotem Fleisch um mehr als 50 % reduzieren. Bei Ethnien, deren Existenz auf pastoraler Viehzucht beruht, wird dies nicht möglich sein. Ferner sind Teile der globalen Bevölkerung so sehr unterernährt, dass eine optimale Versorgung ausschließlich mit pflanzlicher Kost schwierig ist.

        Um diese Ziele zu erreichen, wird eine Strategie in fünf Punkten dargestellt:

        – Internationale Verpflichtungen zu einer Transformation zur gesunden Ernährung
        – Neuorientierung der landwirtschaftlichen Produktion, weg von der Masse, hin zu gesunden Lebensmitteln
        – Nachhaltige Intensivierung der Lebensmittelproduktion
        – Internationale Überwachung der Landflächen und Ozeane, keine Ausdehnung landwirtschaftlich genutzter Flächen, keine Übernutzung der Ozeane
        – Reduktion der Lebensmittelverschwendung auf mindestens die Hälfte

        In einem Schlusswort wird darauf hingewiesen, dass die Versorgung der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln eine der entscheidenden Aufgaben des 21. Jahrhunderts sein wird. Um diese Aufgabe zu meistern ist sofortiges und entschlossenes Handeln erforderlich.[2]”

        • Reinhard Seevers sagt

          “Neuorientierung der landwirtschaftlichen Produktion, weg von der Masse, hin zu gesunden Lebensmitteln”

          Was ist das für ein dämlicher Satz? Evtl. ein Übersetzungsfehler? 🤔😳

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      • Reinhard Seevers sagt

        Für mich ist das Kreuzfahrtschiff nur der Aufhänger. Es gibt zu viele Baustellen. Und JA das gesamte Militär ist bei jedweder Klimabilanzierung außen vor….warum wohl?
        Ich behaupte sogar, dass das Militär einen Großteil der Klimaschädigung verursacht, wir dürfen das nur nicht thematisieren….hätte auch keinen Sinn, weil es nichts bringen würde. Wobei ich aber bleibe ist, das Kreuzfahrtschiff als Symbol dekadenter Wohlstandsarroganz gegenüber der Nahrung erzeugenden Landwirtschaft.
        Und niemand hat mir bis heute eine Bilanzierung des Ressourcen- und Energieverbrauches sowie eine Klimabilanzierung der Kreuzfahrtindustrie vorgelegt.
        Deshalb bohre und bohre ich bei dem Thema weiter…..

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        • Smarti sagt

          Allein das innere Bild: ein Kreuzfahrtschiff das dem überfüllten Flüchtlingsboot ausweicht… nie würde ich ein Kreuzfahrtschiff freiwillig betreten. Es sagt auch was aus über “Menschen”, die freudig von Ihrer Reise erzählen… also ich gehe dann lieber an die frische Luft – man will ja nicht die gesamte Verwandtschaft vor den Kopf stossen.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Geht mir genauso Smarti…schlimm wird es, wenn beim Grillen in Verbindung mit der Erzählung über die schöne Fahrt so nebenbei der Satz fällt:…”wir essen ja auch inzwischen weniger Fleisch…”
            Dann muss ich mich wirklich unter Kontrolle haben, sonst gibt es Verletzte.

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            • Bauer Willi sagt

              Ich sag dann immer: „Ich esse auch weniger Fleisch, dafür aber mehr Wurst“
              Und dann frage ich die Verwandtschaft, warum sie mich belügt.
              Danach herrscht Schweigen…

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              • Auch ich wurde bewundert, nachdem ich verkündete, das ich fast nur noch Salat esse – Wurstsalat – ….

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                • Brötchen sagt

                  Kind verkündete……”ich bin auch manchmal Vegetarier”

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Heute fast Vegan gegessen,
                  Kohlrabi mit Pfannenkuchen, auf meinen Wunsch hin, in Schweineschmalz gebraten.

                  Ach wie fühle ich mich Wohl als Umweltschützer,
                  gestern eine Robert Habeckdusche und heute Kohlrabi, nein, nicht aus Spanien, selbst transportiert aus dem eigenen Garten, per Fuß natürlich.👍😊

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              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Unser kleinster Schatz hatte eine Phase, da wollte er einfach nur Wienerchen mit Gurken und Naschtomaten zum Abendbrot.

                Sämtliche taktisch noch so klugen Überredungskünste der Eltern, wenigstens doch auch ein, zwei Mal ins Brot zu beißen, wurden mit einem zuckersüßen genervten Blick aus diesen zwei großen wunderschönen Kinderaugen quittiert. Frischkäse wollte er Zuhause auch keinen essen, denn den isst er ja bisweilen in der Kita…

                Wenn der kleine Mann dann schließlich die Resignation der Großen erreicht hatte, beruhigte er seine Mama dann doch grundehrlich mitfühlend:

                “Mama, du musst dir keine Sorgen machen, von der Wurst werde ich doch auch satt, …wirklich!” (Göttlich, mit welcher Ernsthaftigkeit in diesem überzeugungsfesten Kinderstimmchen)

                … und nein, keine Sorge, die Erziehung hat hier nicht versagt, Herr Wolter, hinterher gab’s quasi “zur Belohnung” noch einen Joghurt bzw. Quark (Hauptnahrungsbestandteil No. 2. – Oh mein Gott, ja, ein Produkt von diesen schrecklich pupsenden Kühen auf der Weide.)

                Herr Wolter, wie erkläre ich nun dieser wirklich grundehrlich aufgeschlossenen, dabei extrem verletzlichen Kinderseele, dass Sie ihm seinen Joghurt wegnehmen wollen als quasi Mann der Kirche, die er als einen Ort der Ruhe, der inneren Einkehr kennt, wo er so gerne seine Kerzchen anzündet… (Noch, irgendwann wir auch er erwachsen)

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        • Brötchen sagt

          Manno ich wollte doch meinen Flugzeugträger behalten.

          Reinhard weisste wer richtig Treibstoff verballert….die Golfplätze!
          Die mähen jeden Tag die Grüns.

          Die Raumfahrt an sich ist auch noch nicht Green Deal zertifiziert.

          Kreuzfahrtschiffe wird gar nicht mal so schlimm sein.

          Übrigens das Gas was wir jetzt nicht bekommen, fackeln die Ruski ab.

          Unter der Ukraine lagern mit die größten Gasreserven Europas.

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        • Peter sagt

          Ich persönlich halte von Kreuzfahrten auch nichts. Das ist aber wie beim Essen, ich möchte als freier Mensch essen, was ich will (…und natürlich tue ich auch was dafür …) und mir soll auch niemand vorschreiben, wie ich meinen Urlaub verbringe. Wenn einige Mitmenschen gerne Kreuzfahrten machen, sollen die das ruhig tun. An private Megayachten und Flugzeuge traut sich komischerweise niemand ran. Die Selbstdarstellung der Branche gib`ts hier: https://www.seetours.de/ratgeber/kreuzfahrt-umwelt
          Und sicher wird es auch Landwirte geben, die schon auf Kreuzfahrten waren.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Es geht mir gar nicht um das Nutzen der Schiffe. Man muss sich doch nur die Masse an Stahl anschauen. Kann man 200.000.BRZ mit Holz und Schmiedeeisernen Nägeln zusammenzimmern?
            Ich kann nicht verstehen, wie man die Herstellung und Benutzung (vom Bettlaken, das in der eigenen Wäscherei gewaschen wird, bis zur Sauna mit Meeresblick) dieser Megaschiffe nicht verbieten kann. Erzeugen sie Nahrung? Nein…..erzeugen sie ausschließlich Entropie? Ja…..Was gibt es da zu relativieren?
            Das gleiche gilt für sämtliche Handlungen just for fun. Wieso wird das nicht diskutiert? Wieso ausschließlich die Ernährung?
            Man bekommt nicht einmal ein Tempolimit hin, lässt sich aber auf Diskussionen beim Fleisch ein….wie gaga ist das?

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            • Peter sagt

              Richtig, dass jede Diskussion um Fleisch und Ernährung völlig sinnfrei ist. Wenn aber, wie an vielen anderen Stellen ausgeführt, der Kapitalismus alternativlos ist, dann gehört (ausufernder) Konsum für just for fun gnadenlos dazu. Andernfalls müssten alle Arbeiter sofort versklavt werden oder es geht wieder in Richtung Kommunismus. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung derzeit, wird wohl eher Letzteres passieren…bzw. wir sind schon mitten drin. Eine sehr breite Masse wird gerade so “justiert”, dass das Einkommen nicht mehr auskömmlich ist. Kreuzfahrten gibt es dann wieder für “verdiente Funktionäre” und deren beste Speichellecker …hatten wir schon mal: https://www.ndr.de/geschichte/grenzenlos/Auf-Ostsee-Kreuzfahrt-mit-der-MS-Arkona,arkona130.html … der Rest konnte sich gerade noch den Campingurlaub leisten.
              Die Leute mit dem eigentlichen Kapital steuern ihre Megayachten mit dem Privatjet auch weiterhin an, haben auf jedem Continent ein paar Wohnsitze und lachen sich über uns kaputt.

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  9. Ich habe ein technisches Problem:

    Ich habe schon länger den Eindruck, dass mir Youtube den Ton leiser dreht, damit ich mich bezahle. Verstehen tu ich aber alles noch. Hier ist aber so leise, dass ich null verstehe. Oder liegt es an meinem Browser, oder,..?

    • Brötchen sagt

      Hi E,

      Du musst an Deinem Computer die Laustärke erhöhen. In der Regel unten rechts klicken und dann auf Lautsprechersymbol.

      Du kannst die Lautstärke bei Youtube ändern und an deinem Gerät…..Handy, Tablet usw….

      die Bezahlfunktion hat damit nix zu tun

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  10. Obstbäuerin sagt

    Meine Frage an den Herrn von Misereor betrifft die “Bio-Pestizide”, die auf wertvollem Ackerland in Afrika produziert und nach Deutschland importiert werden. Die letzte Erkenntnis dazu war, dass die Chrysanthemen in Afrika mit konventionellem Pflanzenschutz angebaut werden. Also zusammengefasst eine Bio-Pestizid mit chemisch synthetischem Pflanzenschutz auf externen Flächen produziert und dann über weite Importwege mit großem Energieaufwand nach Deutschland transportiert. Wie nachhaltig schätzt er das ein? Vor allem unter dem Aspekt die Bio-Obst und Gemüseproduktion sehr stark auszubauen und damit natürlich den Bedarf an “Bio-Pestiziden” enorm zu steigern.

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      • Smarti sagt

        Sein Job ist es, Gerüchte und Lügen in der Welt zu verteilen. Seine Mission ist eine andere Ernährung über die Menschen zu stülpen. Ob die es auch wollen ? Das interessiert ihn nicht. Ob es geht ? Ganz egal…. Hauptsache der Landwirtschaft geschadet.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Die Kirche versucht die Verfehlungen der Diener des Herrn zu vertuschen, was liegt näher, als das Übel dieser Welt der Landwirtschaft zu zuschieben?

          Die Frau von Bauer Willi hat ja eine Rechnung aufgezeigt, das Essen für über 13 Euro in BIO Qualität ist zu teuer.

          Im Neuen Testament erscheinen die Pharisäer zum Teil als Gegner Jesu von Nazareth, aber vor allem als seine wichtigsten Diskussionspartner, (Apg 4,1ff EU Apg 5,17ff. EU, Mk 12,38‒39 EU, Lk 20,45‒46 EU, Mt 23,1–39 EU). Nach Hyam Maccoby (2007) stand der historische Jesus der pharisäischen Bewegung nahe bzw. war sogar ein Teil von ihr.

          Laut Neuem Testament überbetonte die Pharisäerschaft die Einhaltung von Reinheitsgeboten, während Jesus der Gottes- und Nächstenliebe den Vorrang gab. Er übte zum Teil harte Kritik daran, dass die Pharisäer, die sich auch als eine gesellschaftlich-religiöse Elite verstanden, zwar den genauen Wortlaut des Gesetzes erfüllten und auf dessen strenge Einhaltung sahen, aber den Sinn hinter den Gesetzen nicht beachteten: „Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ Aufgrund dieser den Pharisäern zugeschriebenen Heuchelei nahm das Wort Pharisäer im deutschen Sprachgebrauch eine Bedeutung als Schimpfwort an

          Wikipedia

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          • Stadtmensch sagt

            Wenn man das mal auf die Heuchelei (Borniertheit?, Dummheit?) unserer zeitgenössischen “Grünen Pharisäer” abbildet, ist es sogar noch schlimmer.
            Sie sind weder gesetzestreu noch gerecht:

            Sie reiten wie toll auf dem “Völkerrecht” rum und haben keine Probleme, in Marokko um grünen Wasserstoff zu betteln, obwohl das Königreich gleich mal die halbe Westsahara annektiert.

            Auch sonst legen sie transatlantisch gesinnten Regierungen nahe, “völkerrechtliche Vereinbahrungen” zu ignorieren (Minsk-II).

            Es stört sie auch nicht, wenn ethnische Minderheiten in den baltischen Staaten massiv diskriminiert werden. Sind ja keinen Uiguren sondern nur Russen.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Stadtmensch, es wäre doch toll, wenn ALLE Politiker grundsätzlich akzeptieren, dass man in Krisenzeiten auch gegen eigene Dogmen agieren muss…. in der Opposition entdecken alle plötzlich ihre Gutmenschlichkeit. Die Heuchelei langweilt langsam. Der Wähler sollte auch etwas von seiner Naivität ablegen bzw. weniger den Versprechen vor Wahlen Glauben schenken, dann ist die Enttäuschung hinterher geringer.😚

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            • Obstbäuerin sagt

              Nach dem Muster der Behandlung der russischen Minderheit als Nichtbürger in den baltischen Staaten, wollte die ukrainische Regierung nach 2014 vorgehen. Diese Diskriminierung großer Bevölkerungsgruppen hat zu einer enormen Spaltung innerhalb der ukrainischen Bevölkerung geführt und ist ein Grund für die separatistischen Bewegungen im Osten. Wie demokratisch sind die Vorzeigeländer Estland und Lettland wirklich? https://www.spiegel.de/politik/ausland/estland-und-lettland-das-problem-mit-der-russischen-minderheit-a-1169422.html

                • Smarti sagt

                  Super Interview, Danke. Es “zahlt” doch mittlerweile schon der halbe Erdball für Putins Krieg – und das auch ohne vorher jahrelang von billigem Gas profitiert zu haben wie Deutschland.
                  Ein zurück wird es nicht geben… die Industrie, die Landwirtschaft, die Menschen…. müssen lernen oder abwandern….

                • Obstbäuerin sagt

                  “Sie dürfen nicht wählen. Sie dürfen keine Beamten, Polizisten und Armeeoffiziere werden und auch viele andere Berufe im öffentlichen Dienst nicht ausüben. Bei der Rentenberechnung werden sie benachteiligt. Arbeiten im Ausland geht nur mit großem bürokratischen Aufwand und auch Reisen sind deutlich erschwert.
                  Was sich nach Apartheid anhört, ist in zwei EU-Mitgliedstaaten für etwa 330.000 Menschen Alltag – für die sogenannten Nichtbürger in Lettland und Estland:…” So einen Artikel im Spiegel wird es wohl heute nicht mehr geben. Es ist doch auch legitim mit unterdrückten amerikanische Bevölkerungsgruppen solidarisch zu sein, obwohl die amerikanischen Regierungen mehrfach völkerrechtwidrige Kriege geführt haben?

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                • Brötchen sagt

                  Wenn das alles nicht rechtens ist kann man doch im EuGH klagen?!

                  Jeder Staat kann bestimmen, wer Staatsbürger ist und jeder Staat kann bestimmen, wer in seinen Diensten tätig ist!
                  Da gibt es nirgends ein Recht darauf. Auch in Russland nicht!

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                • Obstbäuerin sagt

                  Offensichtlich fand selbst der Spiegel 2017, dass es sich hier um Apartheid handelt. Ich habe den Eindruck, dass die Russenphobie noch seltsame Blüten treiben wird. Ein Antrag im Parlament in Estland oder Lettland, wenigstens neugeborene Russenkinder gleichzustellen, wurde von rechten Kräften abgelehnt. Das sind doch here europäische Werte, die schon mal eine Auszeichnung rechtfertigen.

                • Stadtmensch sagt

                  @Brötchen,

                  stell dir vor, es hätte nach WK II keine Vertreibungen gegeben und wir hätten überall noch deutschsprachige Minderheiten in Polen und Tschechien.

                  Stell dir weiterhin vor, die würden dort so wie die Ost-Ukrainer seit 2002 oder spätestens seit 2014 behandelt. Immer schön in die Wohngebiete ballern. Sprache und Bücher verbieten. Politische Opposition umbringen…

                  Das alles im wahrsten Sinne befeuert von der “Freien Welt”.
                  Logisch, dass die sich dann quasi unter die Fittiche der Russen begeben wollen.

                  Naja, interessiert keinen…

                • Brötchen sagt

                  Du Stadtmensch….
                  Ich kann das alles nachvollziehen!
                  Ich muss ehrlich sagen, ich hab eine Allergie….aus bestimmten Gründen, die ich hier nicht schreibe.

                  Meine ganze Familie wurde vertrieben und ich hab als Faustpfand wegen des Krieges mein ganze Jugend hinter Mauern verbracht.
                  Von dieser ganzen Vertreibung war meine Familie schwerst gekennzeichnet.

                  Und ich hab in einer Stadt gelebt, wo ich Tag täglich von den Segnungen dieses tollen Volkes profitiert habe.

                  Was die Tschechen und Polen nach dem Krieg gemacht haben, kann ich voll emotional nachvollziehen.

                  Sprech doch mal einen polen oder Tschechen auf Russisch an.

                  Trotzdem steh ich voll hinter den Letten, Balten und Litauern…die sind mir tausendmal näher als die Russen.
                  Obwohl ich gegen die Russen an sich nichts habe.
                  Bloss ich muss mich mit denen nicht abgeben. Die Freiheit habe ich doch.

                  Das ist doch jetzt hier mein Land und das ist das Land der Letten, der Balten.

                  Kriege sind immer ungerecht und Einzelschicksale, tja wer fragt da später danach.
                  Irgendwann muss man sich entscheiden, wo man steht…..da gabs so ein schönes Lied vom Oktoberklub.

                  Gilt für mich heute noch.
                  Kann leider jetzt nicht den großen wir lieben uns doch alle machen.

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                • Brötchen sagt

                  P.S. so wie wir unsere ostdt. Geschichte noch nicht ganz aufgearbeitet haben, so ist das bei den polen, tschechen, Litauern, Esten und Letten auch nicht anders.

                  Die Russen leben meines Erachtens sowieso noch sonste wo.

                  Das braucht alles Zeit.

                  Und die Balten werden dann auch merken was Irrwege sind.
                  Bin da zuversichtlich.

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                • “Wenn das alles nicht rechtens ist kann man doch im EuGH klagen?!”

                  Du kannst in jedem Fall klagen, wenn dein Antrag auf Einbürgerung aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt wird.

                  Dass die Balten einen wesentlich realistischen Blick auf die Bedrohung durch Russland besitzen, haben wohl mittlerweile die meisten auch begriffen.
                  Und dass jetzt Putin-freundliche Medien wieder irgendeine Nazi-Geschichte in den baltischen Staaten erspinnen, war auch zu erwarten.

  11. Elisabeth Ertl sagt

    Sein Appell richtet sich ja angeblich an Özdemir. Wie kann Özdemir die Anwendung von Kunstdünger in der 3. Welt beeinflussen?

  12. Oh mein Gott, der Herr schwafelt eigentlich nur Müll. Was hat den “Lebensmittelverschwendung” mit einer Agrarwende zu tun?? Eigentlich nichts. Die Ökos bemühen dieses Thema trotzdem, nämlich um ihre Agrumentationslücke zu kaschieren , dass bei ca 40-50% Minderproduktion die Nahrungmittelversorgung nicht mehr gewährleistet ist. Also nimmt man utopische 30% Verschwendung, setzt die Dank Öko auf ca null und schon ist man der Versorgungssicherheit näher(typischer, dämilcher Rechentrick der Ökos). Dann noch das böse Fleisch zurückdrehen und schon reichts. Das die Lebensmittelverschwendung, richtiger gesagt die Verluste, im pflanzlichen Bereich deutlich höher sind als im tierischen und ein erheblicher Teil der für die menschl. Ernährung unbrauchbar gewordenen Produkte dann noch über die Verfütteung verwertet werden kann, setzt dem Ganzen noch die Krone auf!!!! Ein richtig tolles Beispiel bringt der Herr mit dem Biomilchmarkt. Weniger als 10% des Gesamtmichmarktes macht dieser aus, und die Bio´s schützen sich diesen, in dem sie keinen mehr reinlassen. Dann schön über die Konvis herziehen (sehr schräge Marktdifferenzierung) , sich auf deren “Kosten bereichern” und dann tönen bei uns ist alles gut, schönes Modell für alle!! Ist genauso wie die Argumentation, für uns Deutsche reicht das Essen und die anderen lassen wir einfach nicht rein!! Nein, dieser Mann ist scheinheilig bis zum Anschlag, warum kommen solche bloss immer wieder ungeschoren durch?????

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    • Brötchen sagt

      Es werden Lebenslügen durch Scheinargumente “schön” geredet.
      War auch zu Ostzeiten gang und gäbe. Oder es sind dann andere Schuld, ist auch ein schönes Argument, für eigene Unfähigkeit.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      “Oh mein Gott, der Herr schwafelt eigentlich nur Müll”

      Ich hatte einen Bionachbarn,der eigentlich nur Müll erzählt hatte,auch die Arbeit kriegte er nicht geregelt.
      Als er bei einem Bioverband rausflog,ging er zum nächsten.
      Jedes Jahr versanken sein Getreide,Gemüse,Kartoffeln im Kraut,aber er hielt an seinem merkwürdigen Konzept fest.
      Bis auf NULL.
      Kerl verstorben,Hof weg,Ruine übrig geblieben.
      Der war nicht blöd.

      • Smarti sagt

        Wir sind auf Bio umgestiegen, es hat sich einfach angeboten mit einem Grünlandbetrieb, der die Milchkühe aus div. Gründen stark reduziert. Das hübsche “Bioland-Schild” haben wir nie aufgehängt, es ist einfach zu peinlich, sich als “Bio” zu outen… ich will eigentlich nicht zu einer Vereinigung gehören, die erst die Konvis und danach “sich selber” aus lauter Raffgier/Dummheit zerstört.

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  13. Frikadellen piet sagt

    Moin wieder mal ein sehr interessantes Gespräch und gelernt habe ich wenn man allen seinen gerecht werden will muss man an vielen Stellen seine Forderungen zurückschrauben es geht nicht einfach alles Bio und so weiter ich bin gespannt auf die Kommentare

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