Bauer Willi
Kommentare 76

Herr Özdemir, tun Sie was gegen ungleichen Wettbewerb!

Dieser Brief wurde von Andreas Gerner verfasst:

Leserbrief zu Özdemir´s angestrebten Exportverbot von Mitteln, die bei uns keine Anwendungszulassung haben:

Herr Özdemir, unterlassen Sie den sinnbefreiten Zeitvertreib!

Nutzen Sie Ihre Zeit, um sich für zielführende Dinge einzusetzen und Dinge, die auch in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen.

Wie wäre es denn ENDLICH MAL mit einem IMPORTverbot oder wenigstens einer verpflichtenden klaren Kennzeichnung für Produkte mit bei uns so nicht  erlaubten Erzeugungs- und Haltungsmethoden?

Warum müssen wir mit Ware konkurrieren, die

– mit gesundheitsschädlichen Pflanzenschutzmitteln
– ohne Betäubung beim Schlachten
– mit Kükentöten
– mit Stopfleber
– mit Fütterungsantibiotika
– mit Gentechnik
– mit Glyphosatspritzung während des Wachstums
– mit Regenwaldrodung
– mit Kinderarbeit
– mit Ausbeutung
– ohne Rückverfolgbarkeit
– ohne Gewässerschutz
– ohne Neonicverbot

usw. erzeugt wird?

Warum wird weiter sowas unseren Verbrauchern untergejubelt und wir verar…t?
Warum werden weiterhin solche Methoden im Ausland finanziert durch Konsum bei uns?

Zur Erinnerung:
Ihr Posten heißt: “Bundesminister FÜR Landwirtschaft und Ernährung.
Sie treten bislang ausschließlich als Bundesminister GEGEN Landwirtschaft und Ernährung in Erscheinung.

Gastartikel stellen die Meinung des Autors dar

Die Liste darf gerne erweitert werden

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76 Kommentare

  1. Andreas Gerner sagt

    Habe das überprüft.
    Schon auf der Startseite steht Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung.

    Steht da also doch.

    Obwohl es Bundesminister GEGEN Landwirtschaft und Ernährung heißen müsste.

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  2. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    “In deren Augen besteht ja im Kükentöten, Gentechnik oder Masthormonen im Fleisch kein Problem. (..) Bei manchen Themen (Kükentöten) wäre auch die EU-Gesetzgebung noch im Weg. (…) Weiterhin werden wir Mayonaise nur mit Ei bekommen, das MIT KÜKENTÖTEN erzeugt wurde. (…) 2.: die Begründung. z.B. “hält Kükentötungsverbot nicht ein” (…)”

    Gibt es eigentlich eine Ordinal- oder sogar Intervallskala, auf der man erkennen kann, wie wichtig der sog. ‘anthropogene Klimawandel’ im Gegensatz zum schlimmen, schimmen “KÜKENTÖTEN” ist? Oder läuft das alles auf Gefühlsbasis ab? Und wo stehen überhaupt all die Millionen verhungerten Menschen, deren Tod u.a. durch die Lockdowns verursacht wurde? Stehen über oder unter den Küken? Und was ist mit dem 8-jährigen Teppichknüpfer in Varanasi, dessen Familie in arge Bedrängnis käme, würde er nicht täglich die verdienten 75 Rupees nach Hause bringen? Muss der jetzt aufhören, Teppiche zu knüpfen, weil deutsche Bestenmenschen zutiefst empfundenes Mitleid mit ihm haben?

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  3. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Mir würde es reichen, wenn man Herrn Gerners Liste zusammen mit relevanten Informationen auf die Umverpackung druckte, sodass ich selbst wählen kann, ob ich das Produkt kaufen möchte oder nicht.
    Ansonsten werden diejenigen immer mehr Macht bekommen, die darüber bestimmen, was gut oder schlecht für uns ist.

    Herrn Gerners Liste kommt mir weltfremd vor.

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    • Andreas Gerner sagt

      Weltfremd oder nicht, liegt im Auge des Betrachters.

      Fakt ist: Ware die in Deutschland erzeugt wird, muss das zwingend erfüllen. Egal ob für unseren Markt, oder den Export.
      Was importiert wird, muss nichts davon erfüllen und darf sogar ohne Kennzeichnung verkauft werden

      Wenn was davon weltfremd ist, ist es auch unsere Deutsche Art, zu produzieren.

      Ist ja ok. Wir wollen ja keine Masthormone zurück usw.
      Aber das Besch..ßen des Konsumenten, indem man ihm doch sowas unterjubelt, indem man es wegen einem Zehntel Cent Kostenvorteil pro Packung in die Rezeptur nimmt, muss aufhören. onst sind unsere Produktionsvorschriften Etikettenschwindel an den Verbraucher.

      Mindestens Kennzeichnung muss sein. Dann kann der Verbraucher mündig entscheiden.
      In einigen Punkten sind auch Verbote nötig. Etwa Regenwaldrodung. Im Biodiesel muss das enthaltene Öl nachhaltig, also ohne Rodung erzeugt sein, im Bratfett nicht. Das versteht doch keiner mehr.

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      • Christian Bothe sagt

        @Gerner, ziemlich weltfremd, was Sie da schreiben! Wir leben in einer globalen Welt und da ist Im-und Export von Lebensmitteln genauso wichtig wie non-Food Produkte! Ob Soja aus Südamerika,Kinderarbeit in Bangladesch usf., davon leben die Menschen vor Ort.Wir „schreien“ von Rodung der Wälder und wollen unsere mit Windmüll verunstalten und roden! Diese ganze Klimadiskussion ist für mich momentan „lachhaft und unglaubwuerdig,“ LEIDER! Solange wir Keiegsgerät in die regionale Krisenregion Ukraine/Russland schicken, welche in Größenordnungen/d Klimagase erzeugen(EU,BRD, USA u.a. ist das alles Makulatur! Und dann noch unsere LW an den Pranger zu stellen, ist absoluter Frevel…Auf Ihre anderen „Weisheiten“ lieber A.Gerner gehe ich nicht ein, weil es wenn ich es an Ihren Kriterien fest mache,niemals funktionieren wird und es nur Theorien sind…

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        • Reinhard Seevers sagt
        • Wieviel CO2 mehr wird vom Krieg erzeugt?
          Und deswegen können wir mit ökofreundlichen Alternativen schlecht weitermachen.

          Erst jetzt, wo wohl Waffen von uns da ankommen zieht sich der Aggressor zurück!
          Weshalb, weil er nicht so gute Waffen hat?
          Taktik?
          Dann hätten wir sofort liefern müssen, als die Ukraine und um Hilfe bat, dann wären viele Menschen noch am Leben.

          Weil sein Volk kein Krieg will? Weil es kriegsmüde ist?

          Um anständigen Umweltschutz zu betreiben, muß man Frieden haben.
          Wie viele ökoschädigende Kohleraftwerke werden nun deswegen weiterbetrieben?

          Dann wäre Greta noch da und wir müßten uns endlich mal um ihre Belange kümmern und darüber diskutieren.
          Da wäre vielleicht auch etwas rausgekommen, aber so?

          Aber dann auch die zu langen Genehmigungsverfahren für Wind und Solaranlagen.

          Wenn wirklich wissenschaftlich herausgefunden wurde, dass die Windströmung von den vielen Offshore-Parks negativ beeinflusst werden, dann muß das laut publik gemacht und darüber diskutiert werden .

          Aber nicht heute so und morgen so!

        • Andreas Gerner sagt

          Hallo Herr Bothe,
          Ich hab beim besten Willen nix gegen Importe und Exporte. Die Globale Arbeitsteilung (Kiwi lieber in den Tropen produzieren, Hopfen in der Hallertau…) ist ja trotz aller Vorteile von regionaler Produktion und Versorgung absolut notwendig.

          ABER
          Es kann nicht sein, dass durch Importe die Standards unterlaufen werden, die der inländischen Erzeugung auferlegt werden.
          Wenn man den Verbraucher vor Masthormonen im Fleisch bzw in Fleischprodukten schützen will, greift ein bloßes Verpflichten der Deutschen Tierhalter, aber Ausklammern der Importeure (Beispiel Chile) eben zu kurz.

          Importe haben sich daran zu halten, was hier verlangt wird. Das muss endlich umgesetzt werden, sonst werden die inländischen Erzeuger durch die vielen exklusiven Auflagen nach und nach aus dem Markt gedrängt und durch den etwas billigeren Import ersetzt. Tierschutz, Klimaschutz, Ressourcenschutz und Verbraucherschutz werden so mit Füßen getreten (wie beispielsweise Puten in Chile gehalten und behandelt werden, ist dem deutschen Verbraucher nicht zuzumuten).

          Auf jeden Fall braucht es eine unmissverständliche und ausnahmslose Kennzeichnungspflicht. Auch für verarbeitete Produkte (Das Palmfett in der TK-Pizza etc).
          Insbesondere, wenn es im Einzelfall nicht möglich ist, die deutschen Standards für Importe zur Pflicht zu machen.

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          • Christian Bothe sagt

            @Gerner, Verbraucherschutz? Denken Sie ,das dieser in den anderen Ländern nicht auch herrscht? Glauben Sie die schützen nicht ihre eigene Bevölkerung? Ist doch lachhaft und man sollte sich den“Schutz“ uns und der EU mal anschauen, ob notwendig…Grüne Gentechnik(rote sowieso) und Crispr/CAS und deren Anwendung sind so ein Beispiel!Kennzeichnung sollte man machen aber eine Abschottung des Marktes wird‘s nicht geben…

            • Reinhard Seevers sagt

              Sehe ich auch so Herr Bothe!
              Außerdem ist es dem Verbraucher am Ende völlig Schnurzegal, ob Palmfett draufsteht…..nur bestimmten Gruppen nicht. Die kaufen es dann eben nicht, die Mehrheit dennoch.
              Es geht immer und ausschließlich um Geld, bei allen Beteiligten.

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              • Andreas Gerner sagt

                Es gibt Beispiele, dass sehr wohl bestimmte Inhaltsstoffe geächtet werden. Etwa FCKW in Spraydosen. Als es die Kennzeichnung endlich gab, wurden konsequent alternativen gekauft. Unterstützt von einer öffentlichen Debatte. Die herkömmlichen Dosen hatten flott keinen Markt mehr. Das Verbot war dann nur noch obligatorisch.

                Wird bei vielen anderen Dingen ebenfalls so laufen. Etwa das Palmfett.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  FCKW ist ein schlechtes Beispiel. Es war ein global wirkendes von allen Ländern anerkanntes Umweltproblem. Palmfett in der Schokolade ist den meisten egal und hat global nur dann ein Interesse, wenn die CO 2- Relevanz oder die Naturzerstörung global Wirkung erlangt….im Moment ist das nur marginal von Interesse und einigen Ländern sichert es den Wohlstand.

                • Andreas Gerner sagt

                  Sogar Länder, die selbst Palmöl erzeugten, haben das bereits geächtet.

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            • Andreas Gerner sagt

              Was für eine Frage…

              Mit unseren Maßstäben schützen die ihre Verbraucher nicht. Sehen Sie sich an, wie viele Säuglinge in China wegen dem reingepanschten Melamin getötet wurden. Oder die Rate an ernährungsbedingten Durchfällen in vielen Ländern. Oder Masthormone in den USA, der dazu führt, dass Athleten nach einem Restaurantbesuch beim Dopingtest durchfallen.

              Geht uns nix an?

              Bei den Importen eben doch.

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            • Andreas Gerner sagt

              @Bothe:
              Warum gibt es denn eine Abschottung der EU gegen Pkw, die unsere Abgasnormen nicht erfüllen?

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  4. Arnold Krämer sagt

    Herr Gerner, die deutsche Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft muss mit der im Ausland (von deutschen Standards abweichend) produzierten Waren konkurrieren (und dabei verlieren und untergehen) weil wir doch Moralweltmeister sind, gleichzeitig das Klima und die Biodiversität retten, und allen anderen Völkern darin ein “gutes” Vorbild sein wollen.

    Mit Rationalität kommt man gegen diese verbohrte, arrogante Einstellung in großen Teilen des Politikbetriebs nicht an, da ein immer noch wachsender Teil der Bevölkerung den Hauptvertretern dieses Denkens (den Grünen) in Wahlen immer wieder neue Legitimität verschafft.

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    • Andreas Gerner sagt

      Freilich.
      Aber was hält einen “Obersten Anwalt” der Bauern und Schutzpatron der Verbraucher davon ab, lautstark zu fordern, dass auch Importe unsere Standards einhalten müssen?

      Dass er sich die Zeit mit sinnbefreiten Exportverboten vertreibt, hält ihn davon ab.

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  5. Oder Dorfopalogik von früher im Kalten Krieg.:
    “Die linken Parteien sind alle vom Sozialismus, also vom Russen beeinflusst.”

    Warum wollen die Planwirtschaft?

    Oder mit der Priorität der Ökologie, um das alles umweltfreundlicher zu machen, weniger wegzuwerfen und verbieten umweltschädliche Sachen zu produzieren verkaufen und verbrauchen, usw.

    Ich glaube da waren wir schon mal weiter, bis wir Waren aus China kaufen mussten. Die unterlagen nicht so der Ökokontrolle.
    Jetzt gibt es in den Billigläden wieder Plastiksche… wie bei uns in den 60igern zu kaufen, sogar mit den gleichen Mustern und Farben.
    Die haben das Patent von unseren Herstellern bestimmt geschenkt bekommen.
    So,
    Das ist das gleiche Problem wie Nahrungsmittel hier einzuführen, obwohl sie mit den bei uns verbotenen Pflanzenschutzmassnahmen behandelt worden sind.

  6. Frikadellen piet sagt

    er will das wohl besonders korrekt machen stell mir mal vor dass er in naturkrunde mit Landwirten ganz schön alt aussieht

      • Ach Talkrunde
        Ja da schpn, ach da nimmt er die Künast mit,
        Dann redet die und lässt keinen Bauern zu Wort kommen.

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    • Er hat doch so wie so nicht Naturwissenschaft studiert, sondern SozialPädagogik.
      Der kann höchstens mit Kindergartenkindern mal einen Bauernhof besuchen.

      Und dabei genauso viel lernen, wie die Kinder.

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      • Andreas Gerner sagt

        Wobei bei den Kindern die Chance besteht, dass sie sich das Gelernte merken können. Die sind ja nicht bekifft.

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  7. Brötchen sagt

    zur Illustration…heute auf dlf Nova
    Spartipps zum Lebensmittelkauf
    Kaffeeersatzprodukte

    honni wäre stolz

    und

    der selbe Sender forderte ständig höhere Preise

    und bei 30 %bio wären diese fast doppelt so hoch

    irre, was hier abgeht!

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  8. Pälzer Buh sagt

    Langfristig gesehen, ist der Özdemir Obdachlos. ….oder sitzt wegen Terrorverdacht im Land seiner Vorfahren im Gefängnis.

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    • Obstbäuerin sagt

      Kurzfristig befindet er sich auf Platz 3 der Beliebtheitsskala deutscher Politiker. Wunder über Wunder.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Seine Website deutet auch nach einem halben Jahr noch mit keinem Wort daraufhin, dass er Landwirtschaftsminister ist. Ich denke, dass es wirklich so ist, dass dieser Posten lediglich eine Übergangslösung auf dem Weg zur Kretschmann Nachfolge ist…..lasst ihn Heimgehen.

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    • Ich frage mich auch manchmal, warum gibt er den Leuten mit diesen Vorurteilne Recht?
      Bestätigt er diese?

  9. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Learning by doing!!! – Das große RESET der krass GRÜNEN Schattenfrauen und -männer in sprichwörtlicher Marionetternfunktion unserer NGOs läuft, leider jedoch situationsabhängig viel zu langsam. Den Bundesbürgern geht es noch(!) immer viel zu gut, um rechtzeitig die Reißleine ziehen zu wollen. Hoffentlich kommt die aus heutiger Sicht notwendig unverzichtbare Bremsreaktion nicht zu spät!!!

    Die Heerschar unserer staatlich großzügigst Alimentierten ist riesengroß, insbesondere sind es diese Gutverdienenden, die den Grünen nach wie vor in der Außenwirkung die Stange halten. Eine solche Kernwählerschaft geht bis heute von einem fortdauernden nachhaltigen Wachstum aus.

    Unser deutscher Wohlstandsstaat kann es sich mithin gerade wohl deshalb auch komfortabel leisten, eines unserer wichtigsten Ministerien mit einem nachweislichen Nicht-Fachmann zu besetzen. Bei Sonnenschein hat das ja durchaus bestens funktioniert, wenn allerdings ein Multikrisenszenario an der Großwetterfront heute unsere Geopolitik massiv einflussnehmend bestimmt, wäre ein grundlegend fundierter Sachverstand jetzt vordringlichst vonnöten.

    Uns Bauern fallen aktuell unsere doch eklatanten Systemschwächen schmerzhaft auf die Füße. Wir hatten bis heute zwei grüne Agrarminister, die sich als Marionetten vor den Karren der NGOs haben spannen lassen. Ehrlicherweise haben über viele Jahre hinweg welche Politikgrößen die Agrarpolitik kurz- bis mittelfristig formend ausgestaltet!? Daselbst alle auch wessen Steigbügelhalter!? Nix neues an eben dieser Front. Wer hat also ansonsten in Vielzahl in der Vergangenheit weitgehend versagt, um die Produktionen auf unseren Familienbauernhöfen rechtzeitig zu diversifizieren!? In Ausschließlichkeit fungierten wir als marginales Völkchen innerhalb unserer Gesellschaft schlussendlich doch nur dafür, als Billigheimer in unseren Hamsterrädchen spottbillig das zu produzieren, was tagtäglich unter der Nase eingeschoben wird;… von ALLEN(!). Viele Bauern haben ihre Chancen bislang jedenfalls nicht genutzt, nicht nutzen können.

    Rukwied jammert heute herum, stünde den Bauern kein Dünger zur Verfügung, breche die komplette landwirtschaftliche Erzeugung sofort um 30-40% ein. Wie scheinheilig mutet ein solcher Verband dabei doch an, hat man bis dato medial immerzu kommuniziert, der BIO-Landbau könne unter Verzicht von chemischem Pflanzenschutz und Dünger absolut im grünen Bereich bei allenfalls marginalen Einbrüchen die Ernährungssicherheit mühelos gewährleisten. – ÖZDEMIR fordert nach wie vor die Zielmarke „30% BIO“(!!!) nach einem solchen Jahr, innerhalb dieser Krisenzeiten. WAHNSINN!!! – Das wird NACHHALTIGKEIT in ihrem schönsten Purismus befeuern…

    Der Bauernstand nimmt derzeit quasi hin, dass wir nach dem heißesten und trockensten Sommer seit ewigen Zeiten eine unvorstellbare REKORDERNTE eingefahren haben sollen, die Özdemir jetzt den Rücken stärkt; die Börsennotierungen gegenwärtig, die man jetzt herunterzuknüppeln versucht was das Zeug hält, zeigen das sehr eindrucksvoll. Das Produkt Dinkel kostet in der Ernte 2022 genauso viel wie in der letztjährigen; mithin müssen wir Bauern erkennen, dass gerade wir sehr vielen falschen Propheten mit wehenden Fahnen noch immer lemminghaft treudoof folgen.

    Nördlich von Würzburg befindet sich eines der größten Gemüseanbaugebiete auf ca. 1.000 Hektar, bewirtschaftet von etwa 16 Landwirten, die dort in großem Stile Gemüse erzeugen. Das funktioniert nur, weil diese kontinuierlich Grundwasser abpumpen dürfen, einhunderttausende Kubikmeter Wasser werden in einem deutschen Trocken-Hotspot sinnlos verschwendet.

    Parallel dazu weist die Stadt Würzburg zum Schutze seiner Bürger eine Erweiterung des Wasserschutzgebietes von 6 auf knapp 70 Quadratkilometer zu Lasten der Dörfler aus. Landwirtschaft spielt für die dortige Beamtenschaft in geradezu perfide konträrer Doppelfunktion welche Rolle!? An der einen Stelle wird luxuriös sinnbefreit Grundwasser vernichtet, an anderer Stelle werden im Sinne des Grundwasserschutzes in der direkten Nachbarschaft die dortigen Bürger gequält was das Zeug hält; man ist sich dieser grandiosen Auflagenvielfalt in sehr vielen Köpfen noch gar nicht vollumfänglich bewusst.

    Tosender Applaus, Herr Özdemir!? Unsere bajuwarischen bestens alimentierten Entscheider lassen hier allerdings vollkommen unüberlegt dieses Uhrwerk weiterhin einfach am Laufen. Zeitgemäße Flexibilitäten!? – FEHLANZEIGE…, ganz nach Ihrem persönlichen Vorbild!!!

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    • Andreas Gerner sagt

      Lustigerweise fordert Ruckwied, Gas zu importieren und vorrangig für die Düngerbruzzler zur Verfügung zu stellen.

      Aber nicht, einfach fertigen Dünger zu importieren.

      Offenbar zu eng mit Yara und SKW verbandelt

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      • Smarti sagt

        Herr Gerner, ja, Dünger wäre ja auch viel einfacher zu transportieren. Aber gibt es denn überhaupt noch welchen ?

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      • Michael sagt

        Herr Gerner,

        sind sie etwa mit den deutschen Chemiekonzernen verwandelt, oder warum setzen sie sich für diese ein?

        Ich stimme Ihren Forderungen für die heimische Landwirtschaft zu – in diesem Fall stimme ich aber auch Herrn Özdemir zu. Konsequent wäre nämlich, beides zu tun: Bei uns nicht zugelassene Chemie nicht zu exportieren und daraus erzeugte Lebensmittel nicht zu importieren!

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          • Andreas Gerner sagt

            Der “Internationale Handel” kann nichts erlauben oder verbieten.

            Was Sie meinen, ist die WTO.

            Aktuell sieht die in den 0815 Erzeugnissen (Gensoja etc) ja keine Bedenken, wird also alle Barrieren als unzulässig verwehrten Marktzugang werten.

            Und Deutschland wird sich nie nie niemals mit der WTO anlegen.

            Zu “wichtig” ist der Export von Autos, Maschinen, Chemie (übrigens Putz- Reinigungs- Industrie- und sonstige Chemikalien weit bedeutender als Pflanzenschutzmittel und deren Komponenten), Waffen, Flugzeugflügeln usw.

            ABER man könnte ja mal fragen.
            Wer sagt, dass man keine begründete Ausnahme machen würde?

            Wenn nie jemand Anträge stellt (etwa Sonderzoll für Fleisch ohne Betäubung beim Schlachten, oder Import von Eiern nur mit Nachweis, dass keine Küken getötet werden), wird sich auch ein System nie ändern. Wenn haufenweise Länder aufzeigen, wo der Handel heute die nötigen Veränderungen untergräbt, kann das System vielleicht geändert werden.

            Aber Özdemir wird auch da nicht voran gehen. Er beschäftigt sich mit Symbolpolitik, die ihn einer Wahl zum BW MP näher bringt, aber in der Sache nix bewirkt.

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            • Danke,
              natürlich meinte ich die Welthandelsorgsnisation.

              Aber wenn Ö das nicht macht z.B. und auch sonst nicht großen Einsatz zeigt, dann taugt er auch nicht zum MP von BW.

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              • Andreas Gerner sagt

                Liebe Inga, Ich muss meiner Antwort etwas hinzufügen, was ich nicht auf dem Schirm hatte.

                Ich wurde anhand eines guten Beispiels aufmerksam gemacht, dass es ja doch gehen müsste, seinen Markt für Importe abzuschotten, die unseren Standard nicht erfüllen. Trotz WTO.

                Die Abgasnorm beim Auto.
                Auch importierte PKW bekommen bei uns keine Zulassung und dürfen nicht fahren, wenn sie UNSERE Abgasnormen nicht einhalten.
                Dennoch grätscht die WTO nicht dazwischen.
                Das ist ein Ansatz, dass man z.B. den Import von Fleisch aus Tieren ohne Betäubung beim Schlachten eigentlich doch verbieten können muss.

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                • Genau,
                  bei den Autos geht es, weil die eine größere Lobby haben?

                  Und unsere Umweltschützer hierzulande auch?
                  Wer sind die?
                  Die ‘GRÜNEN
                  oder die NGOs?

                  Jedenfalls ist das ein Überbleibsel von der großen Diskussion darüber vor 50 Jahren!

                  1972 meinte jemand in meinem Umfeld,
                  wenn das so weiter geht, dann laufen wir in 1985 alle mit Gasmasken rum.
                  1973 kam die Energiekrise.
                  Da sollten die Autos sparsamer werden, das half dem Ölverbrauch und der Umwelt.
                  Und sie kamen von 12 oder 18 Liter/100km auf 5 oder 7 l.

                  Die Autoindustrie kann noch mehr, hieß es, aber da steckt die Ölindustrie mit ihrer Lobby dahinter, dann wurde eben der Katalysator entwickelt.

                  Und wieviel Autos gibt es jetzt mehr auf der Erdkugel?
                  Besonders in Schwellenländern, die sich keinen oder weniger Umweltschutz leisten können?

                  Deswegen die verschiedenen Zulassungskriterien!

                  Die sind dann auch wichtig und müßten auch in anderen Beziehungen zugelassen werden!.

            • “Aktuell sieht die in den 0815 Erzeugnissen (Gensoja etc) ja keine Bedenken, wird also alle Barrieren als unzulässig verwehrten Marktzugang werten. ”

              Eben! Und daher , Andreas, liegt das Problem doch ganz woanders. Die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht mal ausgenommen.
              Es wäre ja auch noch schöner, wenn andere Länder durch bescheuerte Gesetze in unserem Land Nachteile erleiden würden. Das möchten wir umgekehrt auch nicht. Und wir können auch auf viele Dinge in anderen Ländern gar keinen Einfluss nehmen ,und es geht uns auch nichts an.
              Deswegen sollten wir nicht irgendwas verbieten, sondern unsere Gesetzgebung mal in die Pflicht nehmen. Dort ist man sich offensichtlich über die Konsequenzen häufig gar nicht klar. Sieht man ja wieder an dem möglichen Exportverbot für hier nicht zugelassene Produkte. Genauer gesagt ist es dann wohl ein Produktionsverbot. Irgendwann langt es auch. Die Produktion wird nicht nur erschwert/behindert sondern teilweise werden die Möglichkeiten regelrecht zerstört. Nicht nur in der Landwirtschaft, auch wenn dort die Ausweichmöglichkeiten besonders gering sind. Eine ganz fatale Entwicklung, die die Menschen auch spüren.

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            • Jan Schmedes sagt

              Beim Auto gibt es die Importbeschränkung schon lange, sie wird über die Abgasnormen geregelt. Wer die aktuell gültige Abgasnorm nicht einhält, darf als Neufahrzeug nicht zugelassen werden.
              Es scheint an den Gesetzen nicht zu liegen, sondern am Willen…

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              • “Wer die aktuell gültige Abgasnorm nicht einhält, darf als Neufahrzeug nicht zugelassen werden.”
                Ach, und das hilft den inländischen Autobauern ? Vor allem VW, schon klar. Es gibt kaum ein besseres Beispiel dafür, wie solche Importbeschränkungen nach hinten losgehen können!
                Und ob sie mir als Verbraucher nützen, weiß ich leider auch nicht. Möglicherweise wird hier tatsächlich Schaden von uns abgewendet, und dann ist es auch mit den Regeln der WTO konform.
                Auch sollten wir nicht vergessen, dass es bereits sehr viele Handelshemnisse in der EU zugunsten der Landwirtschaft gibt. In der Regel wird das mit Gegenmaßnahmen beantworten. Ein mehr davon hilft niemandem.

        • Andreas Gerner sagt

          Es geht mir mitnichten drum, dass der Export so bleiben soll wie er ist.

          Aber es ist sinnlos verschwendete Zeit und geheuchelter Aktionismus.

          Als wenn man ein Hochwasser verhindern will, indem man sich mit einem Regenschirm raus stellt. Auch wenn auf dem Regenschirm ein Greenpeace Aufdruck ist. Das hilft nix

          Özdemir macht das nur, um den Anschein zu erwecken, er tue was.
          Ob es auch was bringt, ist ihm egal.
          Nur die Wahrnehmung dient seinem persönlichen Ziel(MP v BW)

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    • Andreas Gerner sagt

      Nahrung Erzeugen ist keine Wasserverschwendung.

      Klo spülen und Flur putzen mit Trinkwasser jedoch schon.

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      • Wässern des Bodens für Anbaukulturen für Nahrung tut ja auch den Bodenbakterien und -getier gut. Fördert auch die Biodiversität.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Das ist grundsätzlich erst einmal richtig; dass bewässerte krumme Gürkchen u.a. nicht Kühne-tauglich sind, lässt sich für mich nicht nachvollziehen u.a..

        Viel Gemüse wird auch gleich wieder untergepflügt, verlässt nicht den Feldrand…

        Bei der aktuellen Wasserknappheit ein NO GO!!!!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Das ist mal eine konsequente Haltung! Chapeau!
      Ich bin sowieso der Meinung, dass sich die Tierwohlkennzeichnung, wie geplant in 5 Stufen, niemals durchsetzen wird, nicht bezahlt werden wird und vom Kunden komplett ignoriert wird, weil viel zu komplex. Und wir reden ausschließlich über Schweine, wir haben ja noch andere Nutztiere, die dann als nächste dran sein werden? Wie lange soll das Spiel dann noch gehen.
      Ich habe etliche Kunden, die investieren in Haltungsstufe 2 und gut is. Bis sich Politik, LEH und Landwirtschaft geeinigt haben, ist der Stall abgeschrieben und die Kennzeichnung interessiert keine Sau mehr.
      Wollen wir wetten?

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      • Ferkelhebamme sagt

        Außerdem ausschließlich SchweineFRISCHfleisch und ausschließlich die Mast betreffend. Für diese Augenwischerei soll ein riesiges Bürokratiemonster geschaffen werden. Blinder Aktionismus

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  10. Andreas Gerner sagt

    Zur Erläuterung, warum der plakative Vorstoß in Wahrheit sinnbefreiter Zeitvertreib ist:

    Pure Symbolpolitik. Null Effekt.
    Werden andere Länder deswegen ihre Zulassungen ändern?
    Nein.
    Werden sie besagte Wirkstoffe nicht mehr bekommen?
    Nein.
    Entweder beziehen sie die von anderen Lieferanten (Dann gebraut in Land XY mit weit schlechterer Kontrolle und dann erwartbar auch noch schädlichere Verunreinigungen, etwa Schwermetalle), oder die bisherigen Anbieter verlagern die Produktion von deutschen Werken in andere. Sind ja weltweit tätig, haben Tochterunternehmen oder kaufen sich diese.
    Also bringt das rein gar nix.

    Mit solchem sinnbefreitem Zeitvertreib hält sich Özdemir davon ab, endlich was sinnvolles und dringendes anzugehen.
    Sich zu bilden zum Beispiel. Da besteht noch enormer Bedarf.
    Oder sich mit echten Landwirten treffen UND DENEN ZUHÖREN.

    Aber es ist offenbar schön bequem im Elfenbeinturm.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Dieser Vorstoß von Özdemir kann nur im Graben landen. Wie blöd muss man sein….werden in Deutschland demnächst keine Waffen mehr produziert? DAS wäre ein Beitrag zu Weltfrieden und zum Erhalt von Menschenleben.
      Aber im Moment brauchen sie die Waffen anscheinend…..dringender als PSM jedenfalls.

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  11. Arnold Krämer sagt

    Das Ziel der Grünen und vieler ihrer Apostel auch in anderen Parteien ist Planwirtschaft in der Marktwirtschaft. Die Marktwirtschaft sichert trotz mancherlei Verzerrungen noch einigermaßen Wettbewerb und damit relativen Wohlstand für den Bürger. Die Planwirtschaft sorgt für die Legitimierung und Verfestigung des Politik- und Umverteilungsbetriebs und schafft immer noch mehr bullshit-jobs in Politik, Verwaltung und NGO‘s. Das Klima wird dabei aber auch nicht „gerettet“.

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  12. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Wenn der Brief nicht medienwirksam zugestellt wird,gibts keine Reaktion von Özdemir.

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    • Bauer Willi sagt

      Ich bezweifle, dass es auch dann eine Reaktion gibt. Habe mich mehrfach um einen Termin bei Herrn Özdemir bemüht. Ohne Erfolg. Und ich weiß, dass er mich kennt. Vielleicht deshalb…?

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    • Andreas Gerner sagt

      Mit nichts erreicht man eine Reaktion Özdemirs.

      Es haben ja noch nicht mal die absehbar Millionen Hungertoten gereicht, um mal über die Verwendung bestimmter ÖVF Flächen für Nahrungsgewinnung nachzudenken.

      Was sollte ihn also bewegen?
      Ich sehe da schwarz.

      Seine Äußerungen wie “Holzweg”, “Alter Sprechzettel” und “Krisen gegeneinander ausspielen” hat der ja nur in seinem Vokabular, weil ihm sowas zurecht vorgeworfen wird.

      Statt zu erkennen, dass die Kritik zutrifft und er seinen Kurs überdenken und ändern muss, teilt er sinnbefreit mit den Äußerungen gegen Kritiker aus.

      Bei ihm kann also keinerlei Vernunft ausgelöst werden. Er ist ein sturer Ideologe. Und wenn es noch so kontraproduktiv oder widersprüchlich ist (Extensivierung für Klima und Ernährungssicherung; oder mehr auf Wirtschaftsdünger setzen mit weniger Tieren). Merkt der ja nicht mal.

      Aber bei seinem Umfeld, bei politischen Konkurrenten, in der Wählerschaft können Fakten bewegen.

      So besteht die Hoffnung, dass er schädliche Dinge nicht durch Abstimmungen im Bundestag und Bundesrat bringt. Und dass der/die nächste Bundesminister*in dann endlich eine(r) FÜR Landwirtschaft und Ernährung wird.

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      • Bauer Fritz sagt

        Vielleicht würde Herrn Özdemir die offizielle Verleihung des Titels
        ULAZ f.c. = unfähigster Landwirtschaftsminister aller Zeiten factis causa (tatsachenhalber) wachrütteln.
        Oder zumindest die Regierungskollegen und die einen oder anderen Medien.

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        • Andreas Gerner sagt

          Hab schon mal geäußert “Özdemir, der Fleisch gewordene Unterschied zwischen einem Spitzenpolitiker und einem Spitzen Politiker.

          Wurde ihm sicher zugetragen, aber gebessert hat er sich nicht.

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    • Ob der die Landwirtschaft gar nicht respektiert, sondern nur ihr Miinisterium als Sprungbrett benutzen will?

      Wie schäbig!

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      • Andreas Gerner sagt

        Laut seiner eigenen Aussage hat ihn das Ressort bis zur Ernennung ja überhaupt nicht interessiert.
        Seine Tochter hat mit einem mehrtägigen Praktikum mehr Erfahrung als er.

        Drum hält der ja auch nur Reden und scheut Diskussionen (mal fährt der Zug gleich, mal ist das Programm zu straff usw.) .
        Reden kann man sich von Künast schreiben lassen und auswendig lernen. Um eine kritische Frage zu beantworten, müsste man verstehen, was man sagt. Und herumstammeln ist nunmal schlecht für das Ziel, MP von BW zu werden.

        Ich hätte zig Fragen zu seinen sich selbst widersprechenden Aussagen

        – wie geht “mehr auf Wirtschaftsdünger setzen” und gleichzeitig Tierbestände halbieren?

        – Wie begründen Sie das Bio Ausbauziel mit Klimaschutz?

        – Wie begründen Sie “Bio ist die Antwort auf die Ernährungskrise”

        – Wieso kann man im März, wo auf der Kippe Stand, ob Ukraine und Russland auch nur eine einzige Tonne Nahrung nach Westen liefern können, keine ÖVF Flächen für Nahrungsanbau frei geben wie die anderen EU Länder, aber jetzt, wo ein Teil der Ernte ja den Weg in die freie Welt findet, die Stilllegungspflicht aussetzen?

        – Wieso heuchelt er, der oberste Anwalt der Bauern zu sein, sträubt sich aber gegen den Besuch konventioneller Betriebe?

        – Wieso hört sich der BUNDESminister die Sorgen und Nöte ukrainischer Bauern vor Ort an, aber nicht die der deutschen? (PR zwecks BW-MP Ziel vermutlich)

        – Wieso lautet Ihre Postenbezeichnung BM FÜR LW & Verbraucherschutz, wenn Sie nur als BM GEGEN LW und Verbraucherschutz agieren?

        – Wieso sagen Sie nicht auch mal Danke? Danke, dass es noch welche gibt, die sich den mit Abstand wichtigsten Job der Welt zu diesen Bedingungen und dieser Wertschätzung noch freiwillig antun.

        – usw.

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        • Richtig,
          die Künast schreibt für ihn die Reden, so denke ich auch!
          Warum äußert sie ihre Meinung noch manchmal in Massenmedien, die hat doch zur Zeit gar keine Funktion mehr oder?
          Die Verbraucher fühlen sich ja auch nicht mehr so gut von ihm Vertretern.

          Und wenn er das Amt nur nur Schau inne hat, wegen dem Sprungbrett, dann müssen wir Bauern und Verbraucher und ja von ihm verschaukelt fühlen.

          Wir lassen uns nicht verschaukelt, das haben unsere Vorfahren in 1933 schon mal mit sich machen lassen. Und ich denke, wir haben daraus gelernt, oder nicht?

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          • Andreas Gerner sagt

            Ich denke, man hat Künast nicht wieder ran gelassen, weil von Beginn an die Gegenwehr der Bauern garantiert gewesen wäre.

            Dass die Grünen so wenige Frauen für die Ministerposten aufstellen, war eine Überraschung.

            Dass jemand völlig ohne landwirtschaftliche Ahnung (wenn man mal von seiner Kultur auf dem Balkon absieht; Das ist keine Mutmaßung, sondern musste er nach selbst veröffentlichten dämlichen Bildern einräumen) auf den Posten gesetzt wird (obwohl man Toni Hofreiter gehabt hätte; was sicher noch schlimmer wäre), werte ich als klaren Fall von Marionette.

            Künast schreibt und Özdemir trägt vor.

            Leider sind seine Interviewpartner von den Medien ebenfalls so ahnungsbefreit, dass er für die zahlreichen Widersprüche in seinen Aussagen und Absichten nicht einmal Nachfragen erntet. Es wird einfach zur nächsten Frage gesprungen und selbst krasse Gegensätze wie “Tierhaltung halbieren” aber zeitgleich “endlich mehr auf Wirtschaftsdünger setzen” werden einfach so akzeptiert. Oder “Bio zur Ernährungssicherung und gegen den Klimawandel”.

            Podiumsdiskussionen scheut er wie der Teufel das Weihwasser.
            Kritische Fragen kann er kein bisschen beantworten.
            Keinen Widerspruch ausräumen.

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  13. Reinhard Seevers sagt

    “Warum werden weiterhin solche Methoden im Ausland finanziert durch Konsum bei uns?”

    Weil der Kunde gerne vegane Avocados aus einem wasserarmen Land haben möchte und eben kein Fleisch? Wird politisch unterstützt und medial forciert. Wen interessiert es?

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    • Aber ein Verbraucherminister kann da doch einen Riegel vorschieben, indem er gesetzlich festlegt, das die eingeführten Lebensmittel den selben Reglements unterliegen, wie den hierzulande erzeugten Lebensmittel. Dann würden ihm die Verbraucher auch mehr vertrauen. So verliert er nach und nach ihr Vertrauen.

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      • Andreas Gerner sagt

        So einfach kann er es leider nicht. Selbst wenn er wollte (man wird ja noch träumen dürfen).

        Die WTO würde das als verwehrten oder erschwerten Marktzugang sehen und kassieren. In deren Augen besteht ja im Kükentöten, Gentechnik oder Masthormonen im Fleisch kein Problem.

        Bei manchen Themen (Kükentöten) wäre auch die EU-Gesetzgebung noch im Weg.

        Aber man könnte ja mal beantragen, das für begründete Fälle (Tierschutz wird umgangen) anders machen zu dürfen.

        Wie soll sich was ändern, wenn man weder bei WTO noch in Brüssel mal fragt, beantragt und Druck macht? Da gibt sich Özi leider einfach so zufrieden mit der Aussage: “würde gegen das geltende Recht verstoßen” (würden LNG Terminals, Übergewinnsteuer und Preisdeckel auch)

        Und vor allem: Gegen eine unmissverständliche und ausnahmslose Kennzeichnungspflicht spricht nix. Man könnte es machen. Man müsste es machen.

        Und gerade er müsste da eigentlich leicht für zu gewinnen sein, aber man vernimmt keinerlei Impulse, dass in der Richtung was passieren soll.

        Weiterhin werden wir Mayonaise nur mit Ei bekommen, das MIT KÜKENTÖTEN erzeugt wurde. Klar, wenn es nicht draufstehen muss, nimmt der Verarbeiter das importierte 0815 Ei aus dem Ausland und dem Käfig (Pardon, heißt jetzt anders).

        Müsste bei allen betreffenden Produkten ein zweiteiliger Hinweis aufgedruckt sein:
        1.: “Entspricht nicht Deutschen Erzeugungsstandards”
        2.: die Begründung. z.B. “hält Kükentötungsverbot nicht ein” oder “wurde mit bei uns verbotenen Pflanzenschutzmitteln gespritzt”
        würde der Handel in Rekordgeschwindigkeit auslisten und sich Verarbeiter und Erzeuger umstellen.

        Endlich würden deutsche Verbraucher nicht mehr mit Ihrem Geld finanzieren, also unterstützen was im Ausland getrieben wird.

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  14. Pälzer Buh sagt

    Es gibt Bauern und Winzer im Land, die Schärfen schon jetzt die Klinge des Schafott’s….. so die Stimmung unter den Bauern und Winzern.

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  15. oberländer sagt

    natürlich ist Herr Özdemir aus der Sicht derer die die Zusammenhänge
    der Lebensmittel Produktion kennen das Paradebeispiel qualifizierter Inkompetenz.

    Aus Sicht der grünen Bettelvereine , von denen viele schon mit Posten in der
    Verwaltung bedacht wurden macht er alles richtig .

    Er muß nix mehr leisten , egal wie viel Scheiße er macht , er wird immer
    irgend einen Jünger finden der ihn alimentiert.

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  16. “Bundesminister FÜR Landwirtschaft und Ernährung.
    Sie treten bislang ausschließlich als Bundesminister GEGEN Landwirtschaft und Ernährung in Erscheinung.”
    Sehr gut formuliert!

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  17. firedragon sagt

    “… Zur Erinnerung:
    Ihr Posten heißt: “Bundesminister FÜR Landwirtschaft und Ernährung.
    Sie treten bislang ausschließlich als Bundesminister GEGEN Landwirtschaft und Ernährung in Erscheinung. …”

    Ergänzung – deutscher Bundesminister
    Als Erinnerung für welches Land und welches Volk er zuständig ist.
    Das vergessen die Grünen Politiker zeitweise.

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    • Andreas Gerner sagt

      Genau.
      Hatte ich in einem früheren Entwurf so drin.
      Dann dachte ich mir, “Bundes–” drückt das ja eigentlich auch schon aus.

      Aber Sie haben völlig Recht. Deutlicher würde es mit dem Zusatz.

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