Düngeverordnung. Was man noch besser machen kann.
Ich bin gefragt worden, was mir an der neuen Dünger-Verordnung nicht gefällt und was ich mir anders wünschen würde. Hier mal ein paar Hinweise. Und zum Schluss noch ein Vorschlag, wie man es besser machen kann. Wenn ich eines hier im Blog gelernt habe: stänkern kann jeder, Vorschläge für Lösungen sind schon schwieriger. Drum liefere ich die gleich mit. – Eine absolute Höchstgrenze unabhängig vom Ertragsniveau ist nicht besonders logisch. Wenn ich zum Beispiel 100 kg pro Hektar dünge, auf dem einen Feld aber aufgrund der natürlichen Gegebenheiten wenig, auf dem anderen viel ernte, können die 100 kg auf dem einen Feld schon zu viel sein, auf dem anderen Feld mit dem höheren Ertragsniveau ist es definitiv zu wenig. Gilt übrigens auch für Bio-Betriebe. Deshalb: flexible Höchstgrenzen nach potentiellem Ertragsniveau – Die Grenzen für die Düngerausbringung an ein festes Datum zu binden, macht wenig Sinn. Wenn es am letzten Tag vor dem Datum gutes Wetter ist und der Boden ohne Bodenschäden befahrbar ist, mache ich mich strafbar. Wenn es dann erlaubt ist und es regnet zwei …









