Jahr: 2017

Bei der Wahrheit bleiben…

Die Argumente der NGO’s müssen nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Es reicht, wenn man ein gutes Ziel dabei verfolgt. Doch nun muss sich Greenpeace erstmals dafür vor Gericht verantworten… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

Was ist Natur?

Jetzt wird es philosophisch: Wir Bauern arbeiten ja in der Natur, mit der Natur und manchmal auch gegen die Natur. Und das machen nicht nur konventionelle Bauern so, sondern auch deren Kollegen, die Bio-Bauern. Auch sie lassen das Unkraut nicht einfach so wachsen. Aber was ist eigentlich „die Natur“? Haben wir in Deutschland eigentlich noch eine ungestörte Natur? Je weiter wir uns von der Natur entfernen, um so mehr sehnen wir uns offensichtlich danach. Ist unsere Natur natürlich? Oder ist sie nicht vielmehr das Produkt von mehr als 2000 Jahren Kultur? Zur Zeit der Römer war fast ganz Deutschland von Wald bedeckt, heute ist das anders. Manche werden das möglicherweise„schlimm“ finden, aber es ist das Ergebnis der Tätigkeit unserer Vorfahren. Soll man denen jetzt nachträglich Vorwürfe machen? Ist die Natur schön? Ja klar, wird jeder sofort ausrufen, wie kann man nur eine solche Frage stellen! Wenn mir die Schnecken oder Mäuse meinen Rübenbestand dezimieren, finde ich das nicht schön. Und wenn Sie ihr geliebtes Auto nach einer Nacht unter Alleebäumen mit Vogeldreck verschmutzt wiederfinden, erfreut Sie …

Das sind solche Tage…

…an denen es richtig Freude macht, Bauer zu sein. Sonntag morgen, 11 Uhr. Der Raps beginnt zu blühen, heute abend sind unsere Rüben alle gesät. Diese Nacht hat es zwei Millimeter geregnet, perfekt für die Keimung. Die Luft riecht so richtig nach Frühling. Jetzt kann es wachsen. Auf dem Bild seht ihr übrigens vier verschiedenen Formen von Energie. Links ein Braunkohlen-Kraftwerk, das bald abgeschaltet wird (Frimmersdorf), rechts, ganz im Hintergrund die Windkraft. Vorne die frisch gesäten Zuckerrüben und dahinter unser Raps. Daraus wird Zucker und Rapsöl. Euch allen einen schönen Sonntag Euer Bauer Willi

Aus alt – mach neu…

Gestern haben wir euch ja die Saatbett-Bereitung gezeigt. Jetzt das Video, dass ich gestern aufgenommen habe. Einige werden sich wohl über die alten Geräte wundern. Aber alles ist gut gepflegt und warum was Neues anschaffen, wenn das Alte noch funktioniert? Ich bin ja auch über sechzig… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

REWE, ich bin entsetzt…

…weil ich neulich bei euch im Laden eine extreme Form von Massentierhaltung gesehen habe. Zusammengedrängt auf engstem Raum, ohne Tageslicht, am Sonntag sogar vollständig im Dunkeln. Genau das gleiche bei der Wildtier-Variante mit Streifen und Punkten. Ihr solltet euch schämen. Gleich morgen werde ich eine Petition anschieben, die dazu auffordert, diese Produkte zu boykottieren. Und dem WWF, mit denen ihr ja ein sehr enges Verhältnis pflegt, werde ich das auch sagen. Mal sehen, ob die dann noch eure Freunde sind. Euer Bauer Willi

Die Bürger-Greening-Prämie kommt

Die Greening-Prämie für Landwirte hat das Ziel die Biodiversität zu erhöhen. Doch einerseits stöhnen die Landwirte über die Bürokratie und andererseits sind die Effekte nicht eindeutig nachweisbar. Manche Politiker halten das Greening deshalb für gescheitert: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Haeusling-und-Habeck-halten-Greening-fuer-gescheitert-2671683.html Dagegen steigt die Biodiversität in den Städten immer mehr an. Nun kommt überraschend aus Bayern ein unkonventioneller Vorschlag: Bayern möchte die Greening-Prämie auf die Bürger ausdehnen. Die Idee dazu entstand in der Koordinationsstelle der Ökomodell-Region Kempten-Oberallgäu (http://www.oberallgaeu.org/bauen_umwelt/extras/oekomodellregion_oberallgaeu-kempten/) Dort gibt es seit Jahren eine intensive Zusammenarbeit der bayrischen CSU-Landkreise mit Bio- und Naturschutzverbänden um eine naturnahe und vor allem auch gentechnikfreie Landwirtschaft zu etablieren.  Generell finden wir es sehr bemerkenswert, wie ausgerechnet die konservative CSU in Bayern eine pragmatische, grüne Agrarpolitk betreibt. Da loben selbst grüne Politiker die bayrische Agrarpolitik. Der bayrische Landwirtschaftsminister Brunner war sofort von der Idee begeistert, weil (Zitat) „sie unsere Landwirte von unsinnigen Regeln entlastet und engagierte Bürger belohnt“. Deshalb unterschrieb Brunner letzte Woche ein Dekret, das eine Umschichtung von 3 Mio. € aus dem bayrischen Greening-Topf vorsieht. Die Prämie wurde vorerst auf € 1.000.- je …

Überparteiliches Lob

Schon irgendwie komisch, wenn die Grünen einen CSU-Minister loben. Bemerkenswert finden wir es auch, dass auf der bayrischen Landesebene der Grundsatz „Wachsen oder Weichen“ nicht gilt, während auf der Bundesebene ein anderer CSU-Minister deutlich anders agiert. Was meint Ihr dazu? Hat die Politik doch mehr Möglichkeiten als man allgemein glaubt? http://www.sueddeutsche.de/bayern/bauernhofsterben-die-verkoerperung-der-baeuerlichen-landwirtschaft-1.3433298

Zuckerrüben Saatbettbereitung

30.März: Die Vorbereitungen zur Rübensaat laufen an. Heute haben wir Gärsubstrat (organischer Dünger) bekommen und gleich eingearbeitet. Damit gibt es keine Verluste und der Geruch ist auch gleich weg. Heute werden wir auch noch mit der Saatbettbereitung anfangen und morgen sollen dann die ersten Parzellen eingesät werden. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

40.000 Kommentare…

…sind seit dem 12. Januar 2015, dem Start von bauerwilli.com bis heute Nacht geschrieben worden. Das zeigt doch, dass das Interesse an einem Dialog zwischen Bauern und Bürger sehr hoch ist. Allen Kommentatoren dafür einen ganz herzlichen Dank! Für die Statistik-Freunde: Durchschnittlich 50 Kommentare hat jeder der 811 Artikel (1,1 Artikel pro Tag), die wir in dieser Zeit veröffentlicht haben, bekommen. Da waren echte „Renner“ dabei, wie z.B, der Brief an den Verbraucher, aber auch Themen, die nicht von größerem Interesse waren. Egal, wir freuen uns über jede Meinungsäußerung, sei sie nun zustimmend, kritisch oder ablehnend. Gerade über die kritischen Stimmen freuen wir uns besonders, denn dann kommt der Dialog erst so richtig in Gang. 🙂 Besonders erfreulich ist für uns jedoch, dass die überwiegende Zahl der Kommentare sachlich und konstruktiv sind. Wir haben in den nun über zwei Jahren eine handvoll Kommentatoren sperren müssen, weil sie sich trotz „Mahnung“ nicht an die Spielregeln gehalten haben. Ein wenig „Netz-Hygiene“ muss halt dann doch mal sein, besonders dann, wenn andere Kommentatoren persönlich beleidigt werden. Aber das ist …