Bauer Willi
Kommentare 56

40.000 Kommentare…

…sind seit dem 12. Januar 2015, dem Start von bauerwilli.com bis heute Nacht geschrieben worden. Das zeigt doch, dass das Interesse an einem Dialog zwischen Bauern und Bürger sehr hoch ist. Allen Kommentatoren dafür einen ganz herzlichen Dank!

Für die Statistik-Freunde: Durchschnittlich 50 Kommentare hat jeder der 811 Artikel (1,1 Artikel pro Tag), die wir in dieser Zeit veröffentlicht haben, bekommen. Da waren echte „Renner“ dabei, wie z.B, der Brief an den Verbraucher, aber auch Themen, die nicht von größerem Interesse waren. Egal, wir freuen uns über jede Meinungsäußerung, sei sie nun zustimmend, kritisch oder ablehnend. Gerade über die kritischen Stimmen freuen wir uns besonders, denn dann kommt der Dialog erst so richtig in Gang. 🙂

Besonders erfreulich ist für uns jedoch, dass die überwiegende Zahl der Kommentare sachlich und konstruktiv sind. Wir haben in den nun über zwei Jahren eine handvoll Kommentatoren sperren müssen, weil sie sich trotz „Mahnung“ nicht an die Spielregeln gehalten haben. Ein wenig „Netz-Hygiene“ muss halt dann doch mal sein, besonders dann, wenn andere Kommentatoren persönlich beleidigt werden. Aber das ist wirklich die absolute Ausnahme.

Mittlerweile haben wir auch eine große Zahl von Gast-Autoren, die ihre Texte auf unserer Seite veröffentlich haben. Das freut uns, denn dann haben Alois und ich zum einen etwas weniger Arbeit 😉 , zum anderen bekommt ihr nicht immer nur unsere Meinung „serviert“.

Wenn ihr Anregungen, Ideen und Vorschläge für bestimmte Themen habt, die wir bisher noch nicht zur Diskussion gestellt haben: immer her damit. Habt ihr einen selbstgeschriebenen Text, der von Interesse für alle sein könnte? Schickt alles an die Mail-Adresse im Impressum. Wir haben zwar derzeit über 50 Artikel in unserem Themenspeicher, aber da jetzt die Feldarbeit richtig losgeht und auch mal ein Urlaub geplant ist, kann der Speicher immer noch weiter gefüllt werden. Prinzip Hamster. Vorräte anlegen!

Nochmals vielen Dank an alle, denen unsere Arbeit gefällt. Applaus ist das Brot des Künstlers 🙂

Willi und Alois

(Aufrufe 602 gesamt, 1 heute)
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56 Kommentare

  1. Der Brandenburgbauer sagt

    Hallo Ihr zwei Kämpfer. Was Ihr beide in dieser kurzen Zeit vollbracht habt, ist aus meiner Sicht absolute Spitze. Macht weiter so. Die User im Netz die es ehrlich meinen sind dafür sehr dankbar. Wir brauchen diese Art von Kommunikation. Ihr habt ja auch die Bitte ausgesprochen, was wünscht Ihr Euch. Von meiner Seite ist schon der eine oder andere Wunsch geäußert wurden, aber die Reaktion war bis jetzt Null. Zu 99% ist dieser Block auf den Westen dieser Landes zugeschnitten. Aber auch der Osten (Die Landwirte der ehemaligen DDR) würden sehr gern und offen in den Block mitreden wollen. So Ihr beiden vergesst Eure bäuerlichen Pflichten nicht. Hat der Reinländer seine Zuckerrüben schon bestellt?

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    • Bauer Willi sagt

      Die Bitte ist angekommen. Rüben werden ab morgen gesät, wir werden wohl Samstag damit durch sein. Hoffentlich bleibt es jetzt noch zwei Tage trocken.
      Bauer Willi

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  2. Pflanzenernährer sagt

    Lieber Willi,
    herzlichen Dank für Deine Aktivitäten, die ich als ausgebildeter Landwirt als absolut wichtig und richtig ansehe. Die (Wohlstands-) Gesellschaft muss viel stärker mit ihren Ernährern reden und nicht über sie. Es macht mir Sorgen, wenn bestimmte auf puren Kommerz orientierte Medien, auf Spendensammeln orientierte bestimmte NGO´s oder bestimmte politische Richtungen die Gesellschaft spalten. Oder muss das Opfer für den Wohlstand gebracht werden? Was sind Meldungen von voreingenommenen „Enthüllungs“-Journalisten wert? Taugen diese „Meldungen“ als Grundlage für eine objektive Diskussion in der Öffentlichkeit. Ich sehe hier eine besondere Verantworten der Medien hinsichtlich einer objektiven Berichterstattung auch über Landwirte. Wie würden sich Journalisten der „Qualitätsmedien“ verhalten, wenn ungezügelte Kampagnen mit zweifelhaften Wahrheitsgehalt über sie nieder gehen würden. Ohne Medien würde ich auskommen, aber ohne Essen? Gilt es heute noch: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Ich gehe mal davon aus, dass wir als Landwirte noch als Menschen angesehen werden!
    Wir als Landwirte sollten weiterhin den Dialog mit den Nichtlandwirten suchen, auch wenn vielen Anti-Landwirte-Aktivisten nicht mit uns reden sondern nur über uns richten wollen.

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  3. Thea S sagt

    40.000 Kommentare in zwei Jahren ist in der Tat eine stolze Zahl (von wieviel unterschiedlichen Personen?). Ich lese erst seit ein paar Monaten. Viel Interessantes, viel Polemik, und viele Klagen. Und immer wieder Willis Forderung nach „Lösungsvorschlägen“. Eigentlich kann es die gar nicht geben, zu groß sind die weltanschaulichen Differenzen in unserer Gesellschaft. Und für eine philosophische Diskussion ist in so einem Blog kein Platz (wie kann denn „Biodiversität“ oder „Nachhaltigkeit“ in einer Kulturlandschaft verstanden werden). Und auch Wissenschaft und landwirtschaftliche Kenntnisse werden nicht vermittelt und können auch eigentlich nicht vermittelt werden, da prallen in der Regel individuelle Meinungen oder Weblinks nur aufeinander. Im besten Falle in höflicher Form.
    Es gibt sehr viel „Thema verfehlt“, weil das Thema „Lieber Verbraucher – Wir wollen den Dialog“ eigentlich selten im Zentrum steht. Meist geht es um die Landwirtschaft selbst und ihre Nöte. Selbst der Dialog unter den Landwirten kommt zu kurz (wohin ist denn eigentlich Ziegenbauer Andreas verschwunden?). Für einen Dialog fehlen mir häufig die speziellen Kenntnisse, Fakten und Informationen (und oft auch die Bedeutung der Abkürzungen). Im Internet kann ich mir Meinungen zu allem Möglichen zusammensuchen, fast alles ist anscheinend mit Beispielen, Texten, Videos und (alternativen) Fakten belegbar. Bei 40.000 Einträgen ist sicher schon sehr viel gesagt worden. Vielleicht kann man das einmal zusammenfassen.

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    • Bauer Willi sagt

      Puh, da gehe ich jetzt erst einmal wieder auf den Acker. Habe gerade wieder ein Video aufgenommen, wo ich zeigen wollte, was wir derzeit im Feld machen. Ist jetzt nichts philosophisches, einfach nur unsere Arbeit. Wegen der landwirtschaftlichen Kenntnisse…

      Das Zusammenfassen von über 800 Artikeln und 40.000 Kommentare ist unmöglich. Es sei denn, jemand anderes will das übernehmen…
      Bauer Willi, der derzeit etwas frustriert ist… 🙁

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      • Paulus sagt

        Nach der eher verunglückten Kritik einer gewissen Dame gönne ich dir den Gang durch die Feldflur von Herzen. Vergiss nicht an Gunthers Immen vorbeizuschauen.
        Beide Daumen hoch für diesen Blog, obwohl es manchmal hoch und nicht immer sachgerecht hergeht.

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        • Bauer Willi sagt

          Danke. Schade nur, dass die Dame nicht antwortet…
          Aber es ist schwer, es allen recht zu machen, denn dann ist es nicht mehr ehrlich und von Herzen.
          Bauer Willi

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Thea, ja philosophische Diskussion würde ich auch gerne führen. Ich habe auch schon viele derartige Kommentare geschrieben. Aber meistens antwortet niemand drauf. Also scheint es niemanden zu interessieren. Oder ich kann es halt nicht so toll formulieren. Fakt ist für mich eines: Ohne Zukunftsvisionen werden wir keine Zukunft haben. Und diese Zukunftvisionen fehlen überall in der Gesellschaft. Oder wie es Richard David Precht sagt: „Wir machen uns auf der politischen Ebene derzeit überhaupt keine ernsthaften Gedanken“. Alois

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      • Gephard sagt

        Vielleicht solltest du das nicht als Kommentar schreiben, sondern als Blogbeitrag.

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      • Andreas Schmid sagt

        Also wenn ich Alois lese, bin ich immer gespannt was du zu schreiben hast. Ich habe bisher immer gute Beiträge von dir gelesen. Es sind nicht üppig viele, aber die die du schreibst sind immer gut und haben auch meist Tiefgang.

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      • Paulus sagt

        Hallo Alois, ist ja alles gut und schön. Aber wer ist denn im Stande an einer ernst zu nehmenden philosophischen Diskussion teilzunehmen? Ich bin zwar akademisch verbildet, würde mir das aber niemals zutrauen.
        Precht ist ja schon mal ein Lichtblick, weil er sich im Gegensatz zu Sloterdijk allgemeinverständlich äußert und auf konkrete Belange eingeht. Du stellst verdammt hohe Ansprüche.

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        • Alois Wohlfahrt sagt

          Hallo Paulus, ich habe doch keine hohen Erwartungen. Das bisschen, was ich möchte, ist nachzudenken, welche Herausforderungen vor der Tür stehen. Und wer Ohren hat und Augen hat, der braucht nur zu lauschen und zu sehen. Und eben darüber nachzudenken, was hinter den wohlformulierten Aussagen unserer „Macher“ steckt. Oder man bediene sich der Bibel, wo da steht „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“. Welche Früchte wurden uns denn in den letzten Jahren gereicht? Wir haben keine soziale Marktwirtschaft mehr, wir haben Globalisierung, die alles vergleichbar und austauschbar macht und nun rollt die Digitalisierung mit dem harmlosen Buchstaben 4.0 in allen Bereichen auf uns zu. Alle bejubeln diesen Fortschritt, aber nur wenige denken darüber nach, was das für Folgen haben wird? Es ist nur eine Frage der Zeit.
          Ein Blick in die Zukunft gefällig: https://www.facebook.com/En.CocktailVP/videos/762937520528079/
          Was machen die Menschen, die man dann nicht mehr für die Arbeit braucht? Vielleicht finden sie dann ihre Arbeit im „Garten 4.0“, wo die Menschen dann genügend Zeit haben, oder notwendigerweise ihre Nahrung wieder selbst erzeugen…?

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      • Zenzi sagt

        Hallo Alois, das Zitat von Richard David Precht trifft die Angelegenheit in der Landwirtschaft doch sehr gut. Philosophie in diesen Zusammenhängen ist auch kein Zauberwerk und einwenig wie Autofahren mit den anderen Autofahrern. Mit etwas Abstand zum Vordermann wird das fahren relaxter und alle sind besser im Fluss.

        Zukunftsvisionen gibt es genügend, doch die Ansichten von dem was wichtig und sinnvoll ist gehen weit auseinander. Weder die Landwirte noch die Verbraucher alleine können die Quadratur des Kreises erfinden. Natürlich müssen politische Regeln her. Doch die Politik hinkt in der Entscheidungsumsetzung meistens Jahre hinterher. Und wie sagt R.D. Precht so schön: Die Verantwortlichen in der Politik sind auch nicht die hellsten Sterne am Baum…
        Heruntergebrochen auf unser Thema will ich sagen: WIR ALLE haben nur die 1 (!) Erde, der Tag des Ressourcenaufbrauchs ist mittlerweile etwa im August. Ab dem Tag leben wir theoretisch auf Kosten einer 2. Erde…

        Falls jetzt schon wieder ein paar die Augen verdrehen: Nein ich hab kein Facebook, ich bin relativ frei von Gruppendruck und halte mich für einen mündigen Bürger, was viel Arbeit mit sich selbst informieren bedeutet, sonst geht man unter in dieser Pseudo-Wissensgesellschaft.
        Es wird keiner kommen und die Dinge für uns regeln. Da ist jeder selbst gefragt.

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        • Martin Gork sagt

          Na ja, Richard David Precht hat sich niemals landwirtschaftlich betätigt, meint aber zu wissen was falsch ist.
          Ich würde mir nicht anmaßen einem Philosophen ins Handwerk zu reden, dazu fehlt mir einfach das Fachwissen.
          Eine Meinung hat wenig bis gar nichts damit zu tun, wie es real funktioniert.
          Warum setzen Richard David Precht nichts bis gar nichts für sich um, was er propagiert?

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          • Gephard sagt

            Welcher Philosoph konnte denn das alles zu Lebzeiten umsetzen, was er sich erdacht hat? Welcher Erziehungswissenschaftler hat seine Kinder so erzogen, wie er es in seinen wissenschaftlichen Arbeit als Ideal dargestellt hat. Nur weil jemand Ideen/Visionen hat oder die richtigen Schlussfolgerungen zieht, heißt das noch lange nicht, dass er imstande ist, sie selbst umzusetzen. Letztlich sind sie auch nur Menschen. Aber das ändert doch nichts an dem, was sie sagen.

            Der integre Mensch, so wie du ihn wünscht oder forderst, ist auch nur ein Ideal, das niemand vollumfänglich erfüllen wird. Ich glaube auch nicht, dass dir das gelingt.

            Es ist natürlich einfach, erst mal nach Makel bei einem Menschen zu suchen, bevor man dessen Aussagen einem Wert beimisst.

            Ich las neulich von einer Mutter, die von sich selbst behauptet, sie würde ungesund leben, viel in sich reinstopfen und deshalb sehr dick sein. Sie weiß genau, was sie besser machen könnte und sie redet viel von diesem Ideal. Sie kriegt es selbst nicht hin, erzieht aber ihre Kinder danach. Diese sind schlank, können Hungerinpulse aushalten und haben ein gesundes Sättigungsgefühl. Sollte man diese Frau also generell nicht für voll nehmen, wenn es um Ernährung geht, nur weil sie es selbst nicht umsetzen kann?

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            • Andreas Müller sagt

              Vorbild leben – Vorbild sein, auch als Landwirt kann man jeden Tag besser werden – nicht nur mit dem Ziel die Menschheit und die Tiere satt zu machen

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            • Mark sagt

              „Welcher Philosoph konnte denn das alles zu Lebzeiten umsetzen, was er sich erdacht hat? Welcher Erziehungswissenschaftler hat seine Kinder so erzogen, wie er es in seinen wissenschaftlichen Arbeit als Ideal dargestellt hat. Nur weil jemand Ideen/Visionen hat oder die richtigen Schlussfolgerungen zieht, heißt das noch lange nicht, dass er imstande ist, sie selbst umzusetzen“ Vollkommen richtig Gephard, die Idealvorstellungen von Landwirtschaft, wie ich sie mir gedacht habe sind halt nicht umzusetzten, Deine Idealvorstellungen, wie Du sie Dir erdacht hast schon überhaupt nicht. Damit dürfte die Diskussion beendet sein.

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            • Gephard sagt

              Mark, du verdrehst meine Aussage. Es geht nicht darum, ob etwas generell umsetzbar ist, sondern, ob der, der etwas fordert es selbst umsetzen können muss. Das hast du von Precht gefordert.

              Aber sehr schön, dass es auch andere Sichtweisen gibt. Die Antwort von Alois hat mich erstmal zum Hierbleiben umgestimmt. 🙂

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            • Mark sagt

              @Gephard
              „Vollkommen richtig Gephard, die Idealvorstellungen von Landwirtschaft, wie ich sie mir gedacht habe sind halt nicht umzusetzten“ Ich kann sie nicht umsetzen und hoffe aufs gleiche Verständnis, welches auch dem Philosophen zuteil wurde.

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            • Gephard sagt

              @Mark: Du lenkst schon wieder vom Thema ab. Ich habe lediglich auf deine Behauptung bzgl. Prechts geantwortet. Was du nun im Einzelnen kannst oder nicht kannst, war nicht Gegenstand der Diskussion. Ich habe dir auch nirgendwo abgesprochen, etwas nicht können zu dürfen.

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            • Mark sagt

              @Gephard
              Ich verdrehe nichts, auch habe ich bezügl. Prechts nichts behauptet bzw. von Prechts nichts gefordert. Das war Herr Gork. Mit ist lediglich aufgefallen, dass Du Precht gegenüber sehr viel Verständnis zeigst und wollte wissen, ob ein solches Verständnis auch Landwirten gegenüber vorhanden ist. Dies hast Du ja nun kund getan, dafür herzlichen Dank.

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          • Alois Wohlfahrt sagt

            > Richard David Precht hat sich niemals landwirtschaftlich betätigt, meint aber zu wissen was falsch ist.
            Wenn wir Landwirte der Meinung sind, dass nur derjenige zu Landwirtschaft etwas sagen kann, wenn er „landwirtschaftlich tätig“ ist oder war, dann dürften die Landwirte umgekehrt auch nicht andere Bereiche kritisieren. z.B. den Lebensmitteleinzelhandel. Ich meine aber der unbefangene Blick von Außen ist sehr wertvoll.

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            • Inga sagt

              Der Lebensmitteleinzelhandel handelt ja mit landw. Produkten, bzw. die Landwirtschaft bringt die Rohstoffe zu den Produkten.

              Und der sorgt dafür, dass der Rohstoff nichts kosten darf, aber der Rohstoff will mit teuren industriell gefertigten Maschinen geerntet werden. Die müssenauch repariert werden, der Mechaniker bekommt Industrielohn.

              Beispiel der Milchpreis in letzter Zeit!
              Kann man damit einen teuren Melkroboter (industriell gefertigt) bezahlen?

              Nichtlandwirte können zu speziellen Themen eine Meinung haben, und Fragen diesbezüglich stellen, aber uns keine Vorschriften amchen.
              Wir machen doch den Autobauern auch keine Vorschirften.

              Stell dir vor wir machen den Opelarbeiter in Rüsselheim dafür verantwortlich, was die Konzernspitze GM in Amerika treibt!?!

              Ode rdne VW Arbeiter in Wolfsburg dafür was ihre Manager treiben und Skandal machen!

              Das steht uns nicht zu, wir konnen nur mit denen mal diskutieren um zu erfahren, wie sich das wirklich verhält!

              Aber dem Precht seine Einstellung zu Landwirtschaft würde ich gerne wissen, ich glaube die ist gar nicht so schlecht!
              Er hat sich niemals betätigt und hat auch keine Ausbildung, aber er kann sich doch erkundigt haben. Und er kann sich doch weiter erkundigen, z.B. mit dem Film BAUER UNSER und Fragen dazu stellen.
              Udn er kann die Stelung der Landwirtschaft in der Bevölkerung darstellen, oder?

              Ich habe ihn schon mal mit Anton Hofreiter diskutieren sehen.

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          • bauerhans sagt

            precht sieht den staat in der verantwortung,weil der verbraucher allein nicht willig ist, sich zu verändern.
            der staat ist die regierung,die parteien,die wiedergewählt werden wollen und deshalb drücken die der landwirtschaft laufend was „aufs auge“ ,mittlerweile abgemildert durch realistische ausgleichszahlungen.
            nach dem motto „seht her,wir machen was!“ an den verbraucher,den wähler traut sich die regierung nicht ran.

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    • bauerhans sagt

      „Vielleicht kann man das einmal zusammenfassen.“

      es ist eigentlich schon alles gesagt,nur nicht von jedem (valentin)

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      ja, wir wünschen uns das auch. Darum halten wir es so wichtig, dass hier ein gutes Klima bei den Diskussionen herrscht. Und wenn ich mir noch was wünschen dürfte: Es geht nicht um’s Recht haben – oder Recht bekommen. Es geht darum Wege und Lösungen zu finden.

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      • Zenzi sagt

        Die Sachlichkeit der Einträge läßt sehr zu wünschen übrig.
        Sobald ein Thema kritisiert wird bekommt man nur Gegenwind, so als würde eben alles passen so wie es ist. Wieso was verändern? PSM – Einsatz? Bodenverdichtung? Hühnerhaltung? Schutz der Artenvielfalt in Flora & Fauna? Futtersojaimport? Weltmarkt bedienen? Alles bestens! Lösungsvorschläge und Zugeständnisse, dass in der Lw nicht alles das Gelbe vom Ei ist, hab ich hier noch wenig gelesen. Es sind immer die Verbraucher die das so wollen weil sie nicht mehr zahlen und keinen Piep Bescheid wissen, SUV-Aldi-Bioladeneinkäufer die ihren Kindern lustige Namen geben und dumme Fragen stellen wo z. B. die halbfette Milch aus der Kuh kommt. (Früher war es das Klischee der „Lila Kuh“) Bei den Antworten geht es häufig um „Pingpong“ – mal dagegenschießen und dem anderen zeigen wie falsch er liegt. Antworten wie „Stimmt genau“ auf die Eingangsartikel, zählen in deiner Statistik auch mit und offenbaren die schnellfertigen Einstellungen und Bilder die ihr vom Verbraucher habt. Von These- Antithese und Synthese ist hier wenig zu lesen. Ihr habt euch in eurer Bequemzone gut eingerichtet, auch wenn es für etliche von euch gar nicht bequem ist.

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        • Schweinebauer Piet sagt

          Auf den Kommentar haben alle gewartet! Wann kommt Deine Homepage? ?

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        • Brötchen sagt

          Ich ziehe mich auch zurück zensi! Sehe ich auch so! Ist hier auch ein reiner focus auf Masse. Die Balance ist noch nicht gefunden. Und warum unkommunikative Menschen einen Blog machen , erschließt sich mir nicht so richtig.

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          • Alois Wohlfahrt sagt

            Warum denn gleich zurück ziehen? Du schreibst ja selbst, die Balance ist noch nicht gefunden. Also bleibe hier und hilf mit die Balance herzustellen.
            Aber, dass wir unkommunikativ sein sollen, weise ich zurück. Jeder Post ist ein Angebot zum Dialog. Dass wir in der Art der Kommunikation noch besser werden müssen, da stimme ich Dir zu.
            Alois‘

            +5
        • Alois Wohlfahrt sagt

          Hallo Zenzi, da sprichst Du ein heikles Thema an. Die Frage ist doch: was können wir dafür tun, dass die Kritikfähigkeit besser wird?
          Die Landwirtschaft steckt in einem Dilemma. Eingekesselt wie in einer Wagenburg, versucht man der Dauerkritik zu widerstehen. Es ist auch nicht jede Kritik berechtigt. Aber wie Du selbst schreibst, es mangelt am sachlichen Zugang zu den Problemen. Aber leider auch auf beiden Seiten. Es muss uns also gelingen ein „Kommunikationsklima“ zu erzeugen, bei dem beide Seiten erst einmal einander zuhören. Dann kann ein sachlicher Austausch erfolgen.
          Ich glaube schon daran, dass dies gelingen kann. Wir müssen halt dran bleiben.
          Alois

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          • Gephard sagt

            Ich (als Verbraucher) habe durch diesen Blog bereits viel gelernt und auch viele Standpunkte überdacht, deshalb erst Mal ein großes Dankeschön dafür.

            Meine Wahrnehmung entspricht der von Zenzi. Die Lust, hier mitzumischen schwindet. Die meisten meiner letzten Kommentare entstanden eher aus Frust über den Duktus in der Mehrzahl der Kommentare. Die gehaltvollen Inhalte gehen im Rauschen der Pöbel- und Beleidigungs-Posts oft unter oder es regt mich so auf, dass ich nicht mehr offen bin. Das ist natürlich kein Phänomen von bauerwilli.com, sondern das findet sich allerorten im Netz. Eine Lösung dafür gibt es nicht, man kann nur unentwegt gegenhalten und sich nicht anstacheln lassen. Das gelingt Willi und Alois ziemlich gut. Dafür habt ihr meinen großen Respekt.

            Ich überlege seit Tagen, ob ich nicht zumindest das Mail-Abo beende. Die Schlagzahl ist mir zu hoch geworden, sodass ich nicht mehr hinterherkomme. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Kam früher wirklich täglich mindestens ein Beitrag?

            Außerdem kommen mir diese kurzen, flapsigen und nicht lösungsorientierten Beiträge mit einem Link zu häufig. Für sowas gehe ich eigentlich zu Facebook. In einem Blog erwarte ich mehr. Aber das ist natürlich auch Geschmacksache.

            Ich würde mir wünschen, dass ihr Beleidigungen wie die von Schweinebauer Piet einfach irgendwie ausblenden könntet. Habe ich schon mal irgendwo gesehen. Wer’s dann trotzdem lesen will, kann sich den Kommentar dann aufklappen. Damit umgeht man Zensur. Vielleicht gibt’s da ja auch ein Plug-in, wo die Community beleidigendes markieren kann. Wenn nun 10 Leute das tun, wird der Kommentar für die anderen zunächst eingeklappt.

            Es ist ja nicht so, dass ich den Frust der Bauern nicht auch nachvollziehen könnte. Dass sie dann mit Zynismus oder harschen Posts Dampf ablassen, ist auch verständlich und im Prinzip auch eine wertvolle Information. Doch dazu muss man da auch drüberstehen können. Mir gelingt das derzeit nicht mehr so gut. Ist natürlich auch mein Problem. Aber offensichtlich bin ich nicht ganz alleine damit.

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            • Alois Wohlfahrt sagt

              Hallo Gebhard, danke für Deine sehr interessante Rückmeldung. Für mich als Admin ist es in der Tat schwer die rote Linie zu ziehen. Ich stufe jetzt z.B. die Posts von Piet nicht als Beleidigung ein. Aber jeder nimmt das anders wahr. Dein Vorschlag mit dem Plug-In werde ich mal prüfen, ob es da was gibt. Aber meine Bitte ist es, nicht einfach hinzuschmeissen.
              Alois

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            • Alois Wohlfahrt sagt

              > Ich (als Verbraucher) habe durch diesen Blog bereits viel gelernt und auch viele Standpunkte überdacht.
              Dies ist doch der Idealfall, wenn Verbraucher und Bauern voneinander lernen würden. Das erreichen wir, wenn wir einander zuhören anstatt zu beschuldigen und zu unterstellen.

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            • Gephard sagt

              Ich sehe natürlich, dass es nicht leicht ist, zu entscheiden, was eine Beleidigung darstellt und was nicht. Und es hat auch jeder eine andere Schmerzgrenze, besonders wenn sich die Beleidigung implizit ausdrückt. Da kann man sich als Urheber natürlich leicht von distanzieren.

              Zitat Piet: „Auf den Kommentar haben alle gewartet! Wann kommt Deine Homepage? ?“

              Piet könnte argumentieren, er habe tatsächlich den Eindruck, die meisten Leser hier warteten auf so einem Beitrag und dass er tatsächlich Interesse an eine Homepage von Zenzi hätte.

              Für mich gibt es mehrere Indizien, dass es beleidigend gemeint war.
              – Zenzi wird persönlich angesprochen
              – Es geht nicht um den Inhalt von Zenzis Kommentar
              – Es geht auch nicht um den Inhalt des Blog-Beitrags
              – Piet bedient sich der Kumpanei („wir“) und will seine Aussage damit größer und Zenzi folglich kleiner dastehen lassen
              – Der Kommentar lenkt gezielt vom Thema ab und schwenkt auf die persönliche Ebene um

              Ich habe den Kommentar wie folgt verstanden:
              „Dein Gesülze interessiert hier niemanden. Lass deinen Müll bitte woanders ab.“

              Mir ging es jetzt nur um den einen konkreten Kommentar und nicht um sein Profil oder ihn als Person. Vermutlich war Piet auch einfach nur nicht einverstanden mit Zenzis Aussagen und hatte gar nicht die bewusste Absicht, zu beleidigen. Dann müsste er aber auch damit klarkommen, wenn sein Text verschwindet.

              Klar ist zumindest, dass der Kommentar allenfalls provoziert, aber die Diskussion in keiner Weise voranbringt.

              Vielleicht liege ich mit meiner Interpretation als Beleidigung auch voll daneben. Dennoch nerven mich solche inhaltsleeren und persönlichen Provokationen sehr.

              Würde ich selber so einen Blog betreiben, würde ich darum bitten, differenziert zu kommentieren und bei der Sache zu bleiben und persönliches bitte an geeigneten Stellen abzulassen. Ich würde darauf hinweisen, dass ich inhaltsleere Provokationen, offensichtliches Gebashe und Pauschalurteile entsprechend brandmarke. Evtl. könnte man solche markierten Beiträge auch anonymisieren, um niemanden an den Pranger zu stellen.

              Für mich verhalten sich hier einige, als wären sie hier in einem privaten Raum oder beim Stammtisch. Diese Website ist aber öffentlich. Ich glaube nicht, dass jeder seine Aussagen auch so in der Zeitung abgedruckt sehen will.

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              • Alois Wohlfahrt sagt

                Hallo Gebhard, danke für diese detaillierte Darstellung. Wir (Willi und ich) werden darüber nachdenken.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Es ist ja nicht so, dass ich den Frust der Bauern nicht auch nachvollziehen könnte.“

              Schön, dass sie zu solch einer Ansicht kommen.

              Jahrelang hat sich der Frust angestaut, Frust der sich durch unsachliche Beiträge angestaut hat. Kritik zu üben ist halt einfacher, als von einer Landwirtschaft leben zu müssen, eine Wirtschaftsweise die immer kritisiert wird, aber an der Ladentheke meistens bestätigt wird.

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          • Zenzi sagt

            @Alois
            :“Hallo Zenzi, da sprichst Du ein heikles Thema an. Die Frage ist doch: was können wir dafür tun, dass die Kritikfähigkeit besser wird?
            Die Landwirtschaft steckt in einem Dilemma. Eingekesselt wie in einer Wagenburg, versucht man der Dauerkritik zu widerstehen.“

            Vergleiche hinken meistens, aber dass die Verbraucher / Medien die bösen Indianer sein sollen die ihre spitzen Pfeile auf die guten (weißen) Farmer abschiessen ist in der Darstellung zu einseitig. Die Wagenburg ist selbst gebaut, so nach dem Motto: (Gegen)Angriff ist die beste Verteidigung.
            So langsam kommt mir das ganze Gehabe wie ein altes streitsüchtiges Ehepaar vor.

            Kritikfähigkeit heißt von beiden Seiten auf die Wortwahl besser zu achten, sachlich zu bleiben, keine Verallgemeinerungen/Unterstellungen, beim Thema bleiben. Heutzutage lernen es schon die Kinder in der Schule.
            Kritik an sich ist nicht schlecht.

            Sogar im Management wird mittlerweile die Fehleranalyse zu Weiterentwicklung benutzt. Fehler machen und das Scheitern sind etwas gutes da sie zur Weiterentwicklung dienen.

            Wenn das Gefühl da ist, dass von aussen ununterbrochen Pfeile auf die Lw geschossen werden (es sind bestimmt auch richtig gemeine, vergiftete dabei…) sollten die Hauptargumente zusammengefasst werden und sachlich überprüft. Was ist dran an der Kritik? Welchen Beitrag habe ich daran? Gäbe es Handlungsoptionen für mich die eine Verbesserung darstellen?

            In einem „Dilemma“ die Landwirtschaft ganz klar nicht, auch wenn es von manchen so empfunden werden kann.

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        • Bauer Willi sagt

          Hallo Zenzi,
          wir haben allein 10 Videos über Hühnerhaltung gemacht, aufgenommen auf dem Wissenschaftlichen Geflügelhof. Unzählige Artikel über Pflanzenschutzmitteleinsatz. Zu Soja gibt es auch zahlreiche Beiträge, aber mehr zum Anbau hier und der Rentabilität. Zu Sojaimporten und Weltmarkt: sorry, aber da ich weder Soja importiere noch selber exportiere ist mir das zu weit weg. Da musst Du dann schon Handelsblatt oder FAZ lesen. Ich schreibe lieber darüber, wovon ich glaube Ahnung zu haben. Und das möchte ich anbieten und vermitteln.
          Bauer Willi

          +3
        • bauerhans sagt

          „Die Sachlichkeit der Einträge läßt sehr zu wünschen übrig.“

          ich habe sehr viele geschwister,die alle hier aufem hof aufgewachsen sind und früher auch mit anpacken mussten,heute vermögend, aus eigener arbeit.
          viel kontakt haben wir nicht,aber wenn die mal da sind,wird mir erzählt,was ich alles falsch mache,dass bio angesagt ist oder man schweinefleisch nicht isst und der gipfel war,dass es ja wohl geradezu gesellschaftlich schädlich ist,sich urkapitalistischen aktiengelüsten hinzugeben.
          warum soll ich da noch kontakt halten!

          +1
          • Zenzi sagt

            @bauerhans
            Diese Entwicklung ist schade aber typisch. Selbst in der eigenen Familie geht das „miteinander reden“ daneben. Oft fehlt der Respekt und die gegenseitige Achtung und Wertschätzung.
            Das gelingt u.U. mit „Fremden“ besser, anderseits kann die Nähe von Familienangehörigen einen Disput auch begünstigen. Denn im Gegensatz zu „Fremden“ gilt hier eben nicht das Prinzip von „wasch mich aber mach mir den Pelz nicht nass“

            +1
            • Alois Wohlfahrt sagt

              > Oft fehlt der Respekt und die gegenseitige Achtung und Wertschätzung.
              Sehr richtig. Respekt und gegenseitige Achtung ist der Grundstoff für gute Kommunikation. Das gilt auch für Landwirte und deren Kritiker. Das ist das Ziel hier in diesem Blog. 🙂

              +1
        • Ich seh das so sagt

          Sie schreiben hier seit denke ich 3-5 Wochen.
          Akademisch läßt sich ja These-Antithese-Synthese in 2 Minuten hinschreiben. Im wirklichen Leben – vor allem in den wirklichen Leben in denen die meisten postenden Landwirte hier leben – geht es eben täglich weniger akademisch und mehr real zu.
          Da stellen sich viele Fragen täglich oder mit jedem Wirtschaftsjahr neu.

          So mit, ich hab euch ja schon 3x geschrieben/gesagt/auf einen Artikel verwiesen, lassen sich reale Probleme kaum lösen. Es ist auch keine zielführender Ansatz und schon gar keine Lösung. Es ist hier nicht wie in den Medien, wo jedes Thema mit oder ohne Aufreger nach spätestens 5-7 Tagen ausgelutscht ist und durch was Neues verdrängt wird (meist auch Lösung)

          Sinnvoll ist Ausdauer und Durchhaltevermögen. Das heißt mitdenken, lesen, überdenken, das eine oder andere auch wahrnehmen oder wahrhaben. Und da manche gerne austeilen, sollten sie auch einstecken können.

          Diskussionen die auch Emotionen beinhalten, weil viele Bauern eben mit Emotionen und Leidenschaften in ihren Betrieben arbeiten, sind auf lange Sicht zielführender als akademisches Gebrabbel aus dem Wolkenkuckucksheim.

          +4
    • Josef sagt

      Verbraucher werden zu oft beschuldigt, immer nur das Billigste zu kaufen, von Landwirtschaft keine Ahnung zu haben, aber trotzdem darüber zu reden. Jede Kritik an der Landwirtschaft wird als persönliche Beleidigung der Bauern aufgefasst…. da würde ich mich als Verbraucher auch nicht melden.

      +2
      • Inga sagt

        Nur die Besserwissers und die Respektlosen.

        Wir haben uns mit den Verbrauchern vielleicht zu sehr auseinandergelebt!
        Verschiedene Vorstellungen?
        Ich möchte mal wissen, wie viele Verbraucher den Film BAUER UNSER gesehen haben.
        Jedenfalls sind da welche hingegangen, die Interesse daran haben.

        Jetzt möchte ich noch gerne wissen, ob besser Gebildete sich dafür eher interessieren!?!

        +1
      • Bauer Willi sagt

        Ach Josef,
        dass unsere Mitbürger keine Ahnung von Landwirtschaft haben (ich könnte Dir jetzt viele selbst erlebte Beispiele nennen) finde ich normal und überhaupt nicht schlimm. Deshalb bringen wir ja auch Themen aus der Praxis. Auch dass die überwiegende Zahl der Verbraucher billig einkauft, kann ich akzeptieren. Manche können auch nicht anders, weil sie wenig verdienen. Was mir ernsthafte Probleme bereitet ist die Diskrepanz: billig einzukaufen und mir meine Produktionsweise vorzuwerfen. Wenn die Menschen keine Rückstände haben wollen, wenn ihnen mehr Tierwohl wirklich am Herzen liegen würde, wenn ihnen der Klimawandel nicht egal ist, dann sollen sie bitte auch entsprechend handeln! Das tun viele nicht. Nennt man auch citizen-consumer-gap oder Doppelmoral. Das finde ich nicht gut, und deshalb versuche ich darauf aufmerksam zu machen. Zum Glück gibt es einige, die das verstehen.
        Was die Kritikfähigkeit von uns Bauern angeht: ja, da gibt es viel Potential nach oben, aber dann nenne mir auch Stellen, wo ich persönlich beleidigt reagiert habe? Außer wenn es darum ging, meine Familie mit in die Diskussion zu bringen. Da reagiere ich wirklich dünnhäutig und wer das nicht versteht…
        Bauer Willi

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Josef,
        würdest Du dich trauen, einem zb. Elektriker zu sagen, dass er seine 3, oder 5 Drähte nicht richtig verkabeln kann? Der würde dir was erzählen.

        Aber Menschen, die eine Kuh höchstes einmal auf einem Bild gesehen haben, fühlen sich berufen, dem Landwirt sagen zu müssen, das er von seinem Beruf nichts versteht.

        Wer Kritik äußern will, der sollte mehr davon verstehen, als der kritisierte und das ist selten der Fall.

        Der Verbraucher sollte zuerst mal Fragen, warum es so ist, wie es ist, vielleicht kommt er auch mal auf den Trichter, dass der Landwirt auch von Landwirtschaft was versteht.

        Meine Frau und ich haben uns eine Woche Auszeit genommen, weißt Du was daran das schöne war, niemand hat was gemerkt, dass ich ein ehemaliger Landwirt bin. 🙂

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