Bauer Willi
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Entschuldigung… oder: die Möhre als Symbol

Am Montag Abend erreichte mich ein Anruf von Frau Henneberger, Pressesprecherin von Ende Gelände, in der sie sich für das Verhalten ihrer AktivistInnen entschuldigt. Diese käme deshalb so spät, weil sie sich erst um die Verletzten hätte kümmern müssen und auch Mühe gehabt hätte, meine Telefonnummer herauszufinden.

Heute war Frau Henneberger dann bei mir auf dem Hof, zusammen mit einem Team der Tagesschau, die mit ihr und mir ein Interview geführt haben. In der Sache wurden wir uns nicht einig, weil nach meiner Erkenntnis die Aussage, sie wären im Falle von Petersilien- und Gerstenfeld der Polizei ausgewichen, nicht stimmt. Ein kleiner Umweg von 50 m hätte jeden Schaden vermeiden können. Was das Möhrenfeld angeht, kann ich es nicht beurteilen, aber auch dort hätte man durch die Fahrgassen (Treckerspuren) gehen können und hätte so jeden Schaden vermieden. Aber sei es drum, die Entschuldigung habe ich angenommen.

Am Vormittag rief dann Robert Habeck bei mir an.  Wir haben uns rund 7 Minuten sehr ordentlich unterhalten. Er findet das Verhalten von Ende Gelände nicht in Ordnung und distanziert sich davon. Auch diese quasi Entschuldigung habe ich angenommen und ich habe ihn gefragt, ob er mir ein Interview geben wird zum Thema „Landwirtschaft und Grüne“. Ich habe ihn so verstanden, dass er damit zu einem späteren Zeitpunkt bereit ist.

Die Sendung für die Tagesschau mit dem Doppelinterview wird nicht ausgestrahlt. Als Grund wurde angegeben: das Gerstenfeld wäre nicht meines und der Eigentümer wäre nicht anwesend gewesen. WDR, RTL, SAT 1 oder die diversen Zeitungen hatten damit kein Problem. Da ich in dem Interview aber gesagt habe, dass sich Herr Habeck von Ende Gelände distanziert, hat daraufhin sein Büro bei Tagesschau angerufen und dies verneint. (Richtigstellung: es gab einen Kontakt zwischen der Redaktion und dem Büro Habeck. Mir erscheint diese Korrektur wichtig)  Ich hätte da etwas falsch verstanden. Das muss ich dann akzeptieren.

Mit diesem Artikel soll es zum diesem Thema aber auch gut sein. Was die letzten Tage aber gezeigt haben: die Möhre ist eine Art Symbol geworden. Die Diskussionen haben mir – und das ist jetzt mein ganz persönlicher Eindruck – gezeigt, das die Mehrheit mit dem Verhalten von Ende Gelände nicht einverstanden ist. Das empfinde ich als wohltuend.

Es zeigt aber auch, dass ein Teil der Bevölkerung das nicht so sieht. Für das hohe Ziel des Klimaschutzes sind Kollateralschäden in Kauf zu nehmen. Und das macht mich besorgt.

Wir müssen eine gesellschaftlichen Konsens schaffen, was in einer Demokratie erlaubt ist und wo die Grenzen sind. Das Staatsorgan hat die gemeinsam vereinbarten Regeln zu sichern. Die Polizei sind keine „Bullen“, auch dann nicht, wenn ich mit 70 durch eine geschlossene Ortschaft fahre. Denn auch das ist eine vereinbarte Regel. Ich werde bestraft, wenn ich mich nicht daran halte.

Von daher ist der „Fall Möhre“ eine Stellvertreterdiskussion für das gemeinsame Verständnis unseres Zusammenlebens. (Eigentumsrecht, ziviler Ungehorsam etc.) Sie könnte das Symbol für unser Demokratieverständnis werden. So wie die Sonnenblume für den Umweltschutz.

Ein kleiner Spaß sei mir erlaubt: Wie wäre es mit einem Aufkleber auf unseren Autos, Traktoren und Anhängern „Rettet die Möhren“ 🙂

Euer Bauer Willi

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251 Kommentare

  1. tiwas sagt

    Entschuldigung? – Wer bei wem?

    Was hätte man anders und besser machen können?

    -Zum Beispiel hätte Bauer Willi, da er selber gar keinen „Schaden“ zu verzeichnen hat, einfach sich zurückhalten können.

    Hätte er einen Schaden (also bei den Möhren auf dem Feld) gehabt, dann könnte man das nach der Veranstaltung in Ruhe regeln, ANSTATT sofort einen Presserummel loszutreten wie etwa „Asoziale Klimagegner latschen durch Bauer Willis Äcker!“.

    Das zeigt wieder mal klar, dass Bauer Willi ein Gegner der Klima-Aktivisten und Befürworter des Braunkohletagebaus ist. Ein Demokrat nur dann, wenn es grade nutzt? Ein freundlicher Mitmensch, der als Ortskundiger vielleicht sogar die Demonstranten auf Wege hinweist, stattdessen aber gar der Polizei strategische Tipps gibt, wie man die Wege effizient blockieren kann… um dann aber mit gewaltig aufgeblasenen Backen die „Möhrchen-Propaganda starten zu können?

    Aus einem Schaden, den man begleichen kann und zwar in Ruhe, aber macht ein Bauer Willi eine Hasskampagne, suhlt sich in Blitzlichtgewitter, er ist „wichtig“ und die Mikrofone immer bei ihm.
    „Da fehlt dann nur noch der Anruf der Kanzlerin“ und dieser Tag medialer Aufmerksamkeit – sei sie auch noch so unterbelichtet und tendenziös unter aller Würde – ist gerettet. Der Anruf kam dann wohl doch nicht, weil: Die Kanzlerin bewegt sich nicht auf diesem Niveau und erkennt auch Schlüpfrigkeit dieser kurzfristigen Berühmtheit, RTL, Express und BILD etc. befriedigt zu haben, auf der Facebook-Seite der AfD-Köln gelandet zu sein und gaaaanz viele Däumchen aus unterbelichteten Quellen zu erhalten. Nun ja, wer es braucht…

    Die Leute hatten bisher nichts gegen so manche Bauern. Jetzt aber, Dank Bauer Willis m.E. schmutzigen oder „bauernschlauen“ Tricks, kann sich der Fokus auch auf selbstherrliche „Landjunker“ mit übertrieben ausgeprägtem Standesdünkel richten. Die Freude „Bauer Willis“ war eine kurze, aber der Nachgeschmack hält länger vor. Er hat sich selber vorgeführt und an den Möhrchen haben Sie, Herr Bauer Willi, noch länger zu knabbern.

    Wer müsste sich also bei wem entschuldigen?
    Der Möhren-Flüsterer und scharfer Propagandist Bauer Willi, der ohne Rücksprache mit den Organisatoren jede Gelegenheit nutzte und andere als „asozial“ verunglimpft oder die Leute, die aufgrund berechtigter Demonstrationsbedarfs den Tagebau erreichen wollten, dabei einen schmalen Korridor in die Monokulturen „getrampelt“ haben und sofort Entschädigung versprachen (obwohl Willi keinen Schaden hat – zumindest nicht auf dem Feld).
    Verstanden die Frage? – Wer müsste sich also bei wem entschuldigen? (einige werden die Frage niemals verstehen können)

    In diesem Sinne, mein Wunsch wäre: Machen wir das Beste draus, lernen wir daraus, werden wir wieder/bleiben anständig und beim nächsten Mal machen wir es alle besser.

    7+
    • Schmeckt gut sagt

      Nur ein Satz: „die Leute“ hatten von vornherein etwas gegen Bauern, ansonsten hätten sie die Arbeit der Bauern respektiert und diese nicht mit Füßen getreten. Einige haben übrigens die Fahrgassen genutzt. Es ist also nicht ganz hoffnungslos. TIWAS mal davon ausgenommen, was durch den letzten Kommentar bestätigt wird.

      7+
      • tiwas sagt

        an Schmeckt gut. Sie schreiben oben: „„die Leute“ hatten von vornherein etwas gegen Bauern, ansonsten hätten sie die Arbeit der Bauern respektiert und diese nicht mit Füßen getreten.“

        Das ist doch völliger Unsinn und das können Sie nicht wirklich ernst meinen. Wenn „die Leute“ vorgehabt hätten, was gegen „Bauern“ zu unternehmen, dann hätte es da richtig gekesselt. Vielmehr hat man sich meist bemüht, Wege zu nehmen, soweit nicht von der Polizei blockiert und auf den Äckern sind die Meisten soweit möglich äußerst behutsam gelaufen.
        Wenn am Weg dann Möhrchen ( Ihr Synonym/Ihre Metapher für „die Arbeit der Bauern“) stehen, dann wurden sie nicht aus Antipathie gegen „Bauern“ „mit Füßen getreten“. Alberner geht es jetzt aber nicht mehr!

        -Bitte gehen Sie mal in sich und prüfen Sie diese Ihre Wortwahl „die Arbeit der Bauern mit Füßen getreten“ – Schon lächerlich, wenn man länger drüber nachdenkt, oder?

        Wer sind Sie? Der „Harm Wulf der Möhrchen“? – Wirklich zum Weinen und Lachen, Ihre Beweiskette!

        -Mein Tipp: Werden Sie mal seriös!

        1+
        • Ottmar Welker sagt

          Vor dem Fussballspiel Young Boys Bern gegen VFB Stuttgart wurde, vor etwa 10 Jahren schon, der Fan Zug aus der Schweiz von der Polizei nach Untertürkheim umgeleitet und eingblockt auch mit Polizeireitern und Fahrzeugen zum Stadion geleitet. Ich stand auf dem Steg darüber und später daneben und sah auch die Vorbereitungen der Polizeitrupps aus Göppingen, zunächst harmlos. Waren einige dort auch nicht in Ordnung anscheinend und drangen mit Ihren Schutzmasken in ein Glückspiel Geschäft ein oder war es von Amts wegen als Beifang?
          Jedenfalls die wütend heulenden Fans mit Fahnen und vollen Feldschloss Bierdosen auf Polizisten werfend und Pferde mit Böllern erschreckend, die beinahe einen Reiter abwarfen, waren schon vorgewärmt und angedönt.
          Ist alles nur Fußball, Hauptsache Spass dabei gehabt.
          Wer zahlt den Einsatz samt Reinigung und wer hat den Nutzen, Habeck und Co oder das Klima ?
          Am nächsten Tag fragten Penner vom Bahnhofsvorplatz sich, wo die bepfandeten Dosen , vor allem die vollen geblieben sind?
          Fragen sich die Befürworter, der ob ihre Spassdemos und Gewalt- auch einen Nutzen für die schon Benachteiligten der Gesellschaft haben oder nur für sie selbst? Gab es keine Anzeigen wegen Flurschaden, Hundedreck in der Petersilie, jetztbetwas spät? Nein, keine einzige auch nicht von Bauer Willi, oder doch !
          In meinem Garten trampelten Hunde neben Beifallsbekundungen der Halter(innen) etwas nieder und verbesseten mich: “ Das ist eine Hündin“! oder es gäbt keinen Zaun neben dem Weg, dann sei es „nur“ ein Feld, von mir nur gepachtet.
          Diese Herrschaften haben nur etwas für sich zu fordern und der frühere OB in Rottweil etwa, nannte seinen Rassehund einst“EGO“und hatten nichts gegen andere wie Staat und mich Untertanen oder Bürger, auch die da „oben“?
          Warum ist der Finger denn sonst ausgeschwärmt, nämlich um sich selbst vor Schaden und Verantwortung zu drücken und ihn bei anderen zu machen.

          1+
        • Schmeckt gut sagt

          Seriös ist, wenn man auch sein Gegenüber achtet, besser noch auf ihn achtet. Bei Ihrem Verhalten habe ich starke“Seriositätszweifel“ 😉 . Noch eine Bemerkung: Habe bei einigen ihrer Kommentare laut gelacht. Meinen das alles wirklich toternst? Falls ja haben sie ein massives Problem.

          0
  2. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin , Ich bin der Meinung ,wir sollten unsere Kommentare in diesem Blog einstellen. Es ist alles gesagt,es gab eine Vielzahl von Beiträgen die mir nicht gefallen haben. Wir sollten uns untereinander achten, menschlich miteinander umgehen. Da wäre warscheinich schon sehr viel erreicht.
    Ich persönlich, schätze Willis Arbeit sehr, die er in diesem Blog leistet.
    Ihm geht es doch nicht ,umKonfrontation, sondern um Dialog.
    Wer in seine Aussagen,etwas anders hinein interpretiert, versteht nicht seine Vision.

    7+
  3. women sagt

    „Wie wäre es mit einem Aufkleber auf unseren Autos, Traktoren und Anhängern „Rettet die Möhren““
    die Idee ist gut, sehr gut sogar. Ich bin dabei würde mehrere Aufkleber kaufen und auf jeden fahrbaren Untersatz kleben, auch zu einer Spende bin ich bereit.

    0
  4. Robert Niederprüm sagt

    Lieber Bauer Willi,

    das Phänomen Möhrentrampeln ist nicht neu. Personen die das tun, heißen bei uns in der Südeifel „Muatentrappler“. Die Luxemburger, – leider wie so oft etwas schwerer zu verstehen – nennen ihn den „Muertentrappler“. Gemeint ist eine Person, die lauthals ihren Unmut verkündet über Unrecht, meist vermeintliches Unrecht, dass ihm geschieht. Aufgrund fehlender Kraft oder fehlendem Einfluss wird sie aber nicht viel mehr zuwege bringen, als ein paar Möhren zu zertreten. Der „Muatentrappler“ wird denn auch fast liebevoll, auf jeden Fall aber mitleidig als solcher bezeichnet.
    Die persönliche Machtlosigkeit ist auch den hier handelnden Personen bewusst. Deshalb verabreden sie sich in großer Masse. Dann reicht die Kraft immerhin schon um ein ganzes Feld zu zertreten. Und ab da wird es ernst. Dann droht selbst vom „Muatentrappler“ Gefahr. Wer weiß, was er als nächstes Platt machen wird?
    Die Menschen, die Ihr Feld verwüstet haben, würden sich übrigens selbst in diesem Zusammenhang wohl eher bezeichnen als „Muatentrappler*in“

    Ich Danke Ihnen lieber Bauer Willi von Herzen und wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, die dunkle Seite der Klimaretter*innen und die Kollateralschäden ihres alternativlosen Tuns aufzuzeigen

    Robert Niederprüm

    8+
  5. brouss sagt

    Nun sind die Grünen bei Meinungsumfragen teilweise stärkste Partei. Es ist wohl kein Zufall, dass die Springer-Presse plötzlich Grünen-kritisch wird.
    Es ist gut, dass konventionelle Landwirte den Mut aufbringen in landwirtschaftlichen Foren Bio-kritische Beiträge zu schreiben. Früher waren in den Foren hauptsächlich euphorische Bio-Landwirte unterwegs.
    So können die Leute von der BILD u. a. die Landwirtschaft auch von der anderen Seite erleben.
    Ich bleibe jetzt mal bei meiner Meinung, dass die Aktivisten von „Ende Gelände“, mit einer Sozialisierung der 1920er Jahre, auch Aktivisten in der Reichskristallnacht gewesen wären. Oder umgekehrt, die meisten Braunen von damals heute Grüne wären. Die Hetze auf die Juden wurde durch Hetze auf Monsanto ersetzt.
    Die NPD zu diffamieren war zu wenig, um die Neigung zu einem geistesarmen Fanatismus zu therapieren.

    13+
    • Schmeckt gut sagt

      Bitte nochmal durchlesen. So geht es nicht. Wir alle, sollten die Millionen Toten des Holocaust nicht durch solch billige Vergleiche entwürdigen. Angebracht wären Vergleiche unserer schrecklichen „braunen“ Vergangenheit mit den Verhältnissen in Syrien oder dem Jemen, die fast völlig der Berichterstattuntg verschwunden sind. Statt dessen füllen Belanglosigkeiten die Seiten der Medien.

      1+
  6. Hanno Hebberling sagt

    Oh Gottogott, ein Aufkleber, aus PLASTIK, das ist ja völlig unverantwortlich, denkt denn niemand an das Klima und die Kinder?

    Spaß beiseite, würde dann gerne auch einen haben, wo ließe sich einer, wenn realisiert, denn bestellen?

    3+
  7. Udo sagt

    Warum kam von den Aktivisten nicht gleich etwas dieser Art: „Für uns ist das Klima das Allerwichtigste überhaupt. Daher werden wir selbstverständlich alle im Zuge unserer Aktivitäten entstandenen Schäden ersetzen, da das im Vergleich zum hehren Ziel ja ein unbedeutender Preis ist“? Das wäre mal ein Ausdruck von Glaubwürdigkeit gewesen. Aber nein! Es kommt nur das, was von solchen „Aktivisten“ zumeist kommt: Andere für die eigene Weltenrettung bezahlen, aber sich selbst feiern lassen. Das hat System und ist genauso alt, wie durchschaubar und scheinheilig.

    20+
  8. Volker sagt

    Hallo Bauer Willi,

    darf ich das Bild der Möhre über diesem Artikel zu einem Aufkleber verarbeiten oder liegen da Rechte drauf?

    Viele Grüße + weiter so!

    4+
      • Hara sagt

        Dann mach mal schnell einen Aufkleber. Ich brauche Mindestens 100 Stück. Textvorschlag : Rettet die Möhren!

        3+
  9. Simon sagt

    Ich finde es sehr schade dass sich viele der Beiträge mit Diskreditierung beschäftigen. Ist aber wohl Gang der Dinge, irgendwann läuft bei uns wohl auch jede Wahl mit Schlammschlachten nach USA Vorbild…
    Zur Sache: wenn für das höhere Ziel (und Klimaschutz ist da sicher eines der höchsten) Kollateralschäden billigend in Kauf genommen werden bedeutet dies dann nicht auch das Windkraft und Wasserkraft generell gebaut werden müssen? Insbesondere hier im Schwarzwald werden jedoch viele dieser klimaneutralen Stromerzeuger blockiert um „Kollateralschäden“ von Fauna und Flora zu verhindern.
    Für mich passt das nicht. Klimaschutz hat viele Facetten und das wichtigste ist doch dass jeder sein möglichstes gibt. Damit meine ich nicht möglichst öffentlichkeitswirksam den sozialen ungehorsam zu zelebrieren sondern im eigenen Umfeld alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung auszunutzen. Und dazu gehört doch einfach auch nicht die Arbeit anderer mutwillig zu zerstören.

    10+
  10. Bernd sagt

    Hallo BauerWilli,

    Ich finde diese ganze Geschichte ist wirklich sehr traurig, es zeigt leider sehr deutlich worum es diesen „Klimaschützern“ eigentlich geht. Sie haben meinen Respekt das sie sich von solchen Trollen wie diesem Robin nicht aus der Ruhe bringen lassen, beeindruckend! Auch gefällt es mir sehr gut wie viele normale Menschen in ihrem Forum kommentieren und sie unterstützen! Ein kleiner Hoffnungsschimmer, noch ist nicht das ganze Land von Selbstgerechtigkeit zerfressen, die bodenständigen Menschen sind noch da.

    Ihre Möhren haben Symbolcharakter! Es wäre eine gute Idee dieses Symbol jetzt zu nutzen, so lange das Eisen noch heiß ist. Ein Symbol um die normalen Menschen im Land zu vereinen und ihnen eine Stimme zu geben! Wir sind viel zu leise und werden viel zu oft von irgendwelchen Extremisten ausgenutzt, sobald wir aber unsere eigene Stimme erheben, wie sie es tun, werden wir mit Dreck beworfen und es wird versucht uns zu diskreditieren!
    Wir sollten uns vereinen um diesem Wahnsinn etwas entgegenhalten zu können!

    Hier im Forum sind ja schon viele Menschen aktiv geworden und haben zb Aufkleber erstellt, vielen Dank dafür, ihr seid großartig!

    Bernd

    29+
  11. Frau Bartenderin sagt

    Tja, ich sehe ehrlich gesagt nicht, welchen Konsens man schaffen müsste.
    Schließlich gibt es bereits einen klaren Konsens und der lautet, dass Gewalt gegen Sachen oder Menschen unzulässig ist. Von ein paar, ebenfalls klar definierten Ausnahmen, abgesehen.

    Wer sich gezielt gegen den Rechtsstaat wendet, gleichgültig mit welcher Begründung, der muss bestraft werden. Haargenau das macht nämlich den
    Rechtsstaat aus. Irgendwelche Spinnereien von Klima“rettung“ sind kein
    Grund. Genau so wenig wie Spinnereien von „Rettung“ des Abendlandes.

    Es spielt schlicht keine Rolle, welches Anliegen die Damen und Herren Klima“retter“ haben. Wohin es führt, wenn man solchen Leuten nachgibt,
    hat der Tweet von Kössler gezeigt. Was er eigentlich gesagt hat, war nämlich
    das: der Rechtsstaat ist nicht wichtiger als mein Anliegen.

    Man darf diese unverhohlene Feindlichkeit gegenüber dem Rechtsstaat
    niemals hinnehmen und auch nicht verharmlosen. Schon aus dem einfachen
    Grund, weil man damit jene belohnt, die sich nicht an die Regeln halten und
    jene bestraft, die es tun. Zudem ist das, wie man in Amerika sagen würde, eine
    „slippery slope“.

    25+
    • Bauer Willi sagt

      Danke. Wir sollten, wie Sie schon sagen, aufmerksam werden, wenn etwas in unserem Namen „gerettet“ werden soll.

      16+
      • kamille sagt

        Ja, sollten wir. Ihre Aufmerksamkeit allerdings scheint von einem recht überdrehten linken und recht blindem rechten Auge geprägt. Mithin sollte Ihre Warnung wohl auch auf Sie selbst angewendet werden? Gute Interessensvertretung für moderne Bauern und Bäuerinnen ist das jedenfalls nicht, was Sie hier gerade machen. Eher die Vertretung einer ebenso fragwürdigen wie überkommenen Agrarpolitik und ihrer Lobbyisten im Hintergrund.

        0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Es ist immer eine Freude,
          wenn landwirtschaftsferne Menschen den Bauern erzählen wie Landwirtschaft geht,

          Gehen sie mal einen Tag bei 33 Grad einen Tag Rüben haken, dann reden wir wieder über eine Alternative Landwirtschaft.

          22+
          • Ottmar Welker sagt

            Bei der katholisch geprägten Fastnacht, baten wir den mit der kräftigsten Stimme und robuster Gestalt unsere 41 Jahre alte „Bauern“ Kapelle anzuführen. Er spielt als Rentner auch gern noch selbst mit. Aber: der die große Pauke bei der Stadtmusik haut und der Basist sagten zu ihm in der Probe statt groben Fastnachtsspass richtig zu verstehen nicht:“ jawohl mir häbet verstande sonder ernsthaft: uns sagt der Dirigent nicht wie wir spielen (wofür er richtig am Platz ist) sondern nur was“!

            Warum ist der Jurist und immer noch Grüne Rezzo Schlauch nicht dabei oder doch, da er damals den Rohrer Weg in Vaihingen/ Möhringen den Landwirten beließ, als er mit CDU Kandidat vor der zweiten Wahl zwischen Boris Palmer und Wolfgang Schuster seines Wohnungsnachbarn (SPD) Kreislandlandwirtschafts Obmann sowie einen Deckel über die B 27 der Kulturmeile am Landesarchiv bzw. -bibliothek in Stuttgart mit dessen Stimme “ abkaufte“ und verhandelte für den “ Heißsporn“.
            Nimmand will se,die Ilse aus Tübingen. Aber jetzt : wir wollen unseren König Habeck wieder haben: “

            Kommt so etwas sogar in Japan vor, als Barzahlung an Wähler, sagte mir einst, 1995, ein japanischer „Influencer“, mit 60 noch neu Entwicklungshilfe in Pakistan ausübender Wissenschafler, währen meiner Tätigkeit dort als beraterender Experte für den riesigen Agrar-Staats-und Industriellen Komplex- heute Agentur in der Wissenschaftsstadt Tsukuba- entäuscht. Da konnte er, der mir Türen öffnete, selbst nichts machen.

            Beim Cannstatter Wasen vor Jahre, als MP Kretschmann, einmal mehr, nicht mit „seinen“, auch grünen Gegner, im Festzelt gemeinsam „Good Will“ Audienz halten wollte, ermahnte Rezzo mich – den ich schon im Vaihinger Freibad mit knapper Badehose vor einer errötenden Reporterin oder Werbephotografin am Beckenrand, einer Mutter das Kind entreißend, erleben musste, wie der junge Republikaner im Landtag auf dem Plakat mit seinen eigenen, die sich erfolgreich dagegen wehrte- die Volksbefragung zu S 21 ein Hinkelstein für den, sich am Boden auf dem Rasen lümmelnden grüngewandeten Priavatmenschen unüberwindliches Hinderniss wäre und fraglos, obwohl nicht rechtlich bindend, ihn nicht in Bewegung bringen bräuchte.
            Bin ich niemand, oder könnte ich nicht Trump sein, der aus gespielter Sympathie,mit der „Raute“ sich auf den Boden zu ihm hinflaxt?

            1+
    • kamille sagt

      Nach Ihrer Logik besteht eine slippery slope vom hungrig geklauten Apfel zu Idi Amin. Das ist nicht nur lächerlich und äußerst tendentiös, sondern entspricht auch in nichts den Prinzipien unseres Rechtsstaates und seiner juristischen Kategorien für komplett unterschiedliche Grade und Arten der Regelmissachtung.

      0
      • Obstbäuerin sagt

        Werter oder werte Kamille, vielleicht haben sie es ja noch nicht mitbekommen aber hier handelt es sich nicht um einen Verband, eine Partei oder sonstige Interessensvertretung. Bauer Willi ist einer von uns, mit dem wir über Probleme in der Landwirtschaft diskutieren. Wir achten uns gegenseitig und streiten auch über Sachthemen aber das, was Sie hier ablassen, widerspricht unserer Auffassung von guten Sitten. Jemand, der eine andere Meinung vertritt, muss nicht zwingend rechts oder links sein, schon gar nicht, wenn es sich ums Wetter handelt. Vielleicht klären Sie uns ja mal auf, was Sie unter moderner Landwirtschaft verstehen. Da sind wir wirklich gespannt.

        21+
        • kamille sagt

          Werte Obstbäuerin,
          vielleicht haben Sie es nicht mitbekommen, aber meine Kritik bezieht sich sehr explizit und eindeutig nicht auf „alle, die nicht meiner Meinung sind“ – sondern auf einen ganz bestimmten Personenkreis mit seiner ganz bestimmten Art von Meinungsmache bei Bild&Co – mittlerweile quer durch alle Social Media sekundiert von einem feixenden Mob mit eindeutigen politischen Profilen. Auch hier im Blogforum wird ja nun schon offen die AfD verteidigt und verharmlost von diesem Fanclub! Unfassbar, was sich hier alles als Retter des Rechtsstaats aufspielt.

          Die Problematik der Argumentationsmuster derer, die die Möhrenstory zu einem terroristischen Angriff auf unseren Rechtsstast hochjazzen wollen, habe ich nun übrigens schon in mehreren Kommentaren dargelegt. Vielleicht lesen Sie diese ja nochmal.

          Im übrigen wundert mich, dass Sie zwar dezidierte Kritik an spezifischen Argumentationsmustern (und nochmals: NICHT an abweichenden Meinungen ganz allgemein , wie Sie hier unterstellen) für gegen die Netiquette halten , aber mit „Bauer Willis“ nachweislichen Falschdarstellungen auch im obigen Artikel keinerlei Probleme zu haben scheinen. (Lügen zum abgeernteten Petersilienfeld. Lügen dazu, warum die ARD nach Prüfung seiner Behauptungen diese nicht ausstrahlen wollte. u.v.m.)

          Für mich als Bäuerin spricht dieser Herr aus den oben genannten Gründen jedenfalls ganz gewiss nicht. Und einen Chemiemanager wie Dr. K-S, der als Pensionär unter allerlei Mediengetöse ein paar Felder bestellt, würde ich nota bene auch nicht als „einen von uns“ bezeichnen.

          3+
            • Thomas Apfel sagt

              Ach nee, das war ja @Robin. Aber die Tweets sind ja auch zum Verwechseln.

              1+
          • Obstbäuerin sagt

            Sehr geehrte Kamille, es ist vollkommen egal, wem der Acker gehört, denn es geht um den Akt der Vernichtung von verwertbaren Lebensmitteln. Gerade aus Ihrem Lager kommt doch der Hype um sinnlos weggeworfene Lebensmittel. Ich bin da auch voll Ihrer Meinung, dass die 9% noch viel zu viel sind aber durch solche Aktionen werden die Lebensmittel schon auf dem Feld vernichtet. Dabei spielt nicht die Menge eine Rolle, sondern die Achtlosigkeit.
            Was das Mediengetöse angeht, muss ich feststellen, dass es da leider mit 99,9% zu Ihren Gunsten ausgeht.

            8+
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Warum sagen sie nicht einfach dass es ein Fehler war, durch Getreide und Möhrenfelder zu laufen?

            Stattdessen versuchen sie in päpstlicher Unfehlbarkeit ihre Art von „Klimarettung“ zu verteidigen, indem sie noch dem Bauer Willi Aussagen zu unterstellen, die er nicht gesagt hat.

            11+
            • Inga sagt

              Leute ohne Einsicht,
              kennen keine Entschuldigung!
              Sie wissen noch nicht mal, dass der Schutz des Eigentums im GG unsres Rechtsstaats steht, den sie so zu verteidigen wollen!

              Wenn die Produktion im Eigentum, eigener Verantwortung steht, wie im Kapitalismus üblich, dann ist sie eben effektiver als im Sozialismus!
              Deswegen ist das bei uns geschützt.

              Und wer das bei dem Schutz des Hambis nicht begreift, ist viel zu radikal oder hat ale dem keine Ahnung, will sich nur aufspielen!
              Woher weißt du, das Bauer Willi nicht zu uns Bauern gehört?
              Echte Bauern mit den Sorgen um ihren Betrieb merken/wissen das aber, weil sie es nachvollziehen können!

              Was hast du für einen Betrieb, Kamille?

              5+
            • kamille sagt

              Das haben die doch gesagt! Um Entschuldigung gebeten und Entschädingung angeboten – deren Berechnungsgrundlage übrigens von unserer, landwirtschaftlicher Seite kommt und sich nicht etwa von denen selbst ausgedacht wurde! Und trotzdem wird hier weiter so getan, als ob wir es hier mit bombenlegenden Terroristen zu tun hätten. Tut mir leid, das finde ich lächerlich.

              Lächerlich ist übrigens auch, was hier als Konter zu meinen Kommentaren aufgefahren wird.
              – Ich habe spezifische Leute für eine spezifische Art von Argumentation und Agitation kritisiert. Was wird daraus gemacht? „NICHTS darf man mehr sagen, Sie verurteilen ALLE, die nicht Ihrer Meinung sind.“
              – Dann wird geheult, ich würde einige hier „in eine gewisse Ecke stellen“. Nein, ich habe darauf hingewiesen, dass Sie sich damit selber in eine gewisse Ecke stellen, wenn Sie so agitieren. Dazu, dass hier im Forum mittlerweile nicht nur SpringerpresseAgitation bejubelt, sondern sogar offen die AfD beworben und verharmlost wird, schweigen Sie sich ja auch beredt aus.

              – Und dieselben, die darüber jammern, in keine „Ecke gestellt“ werden zu wollen, haben aber keinerlei Probleme damit, selbst in Ecken zu stellen: Weil ich die Agitation und Argumente hier nicht gut heiße, werde ich mal flugs ins Lager von „denen da“ gepackt und so getan, als ob ich deshalb zu den Klimaaktivisten gehören oder grünes Parteimitglied sein müsste. Sie machen also das, was Sie sich selbst verbitten: Wer nicht Ihrer Meinung ist, muss angeblich „zum Feind“ gehören. Lächerlich.

              – Dass Sie all diese Menschen überhaupt nur als unsere „Feinde“ wahrnehmen können, spricht ja schon Bände. Wenn man mal einen Zentimeter über die zertretenen Karotten hinausdenkt (beziehungsweise über ein paar Fußspuren in Willis ABGEERNTETEM PETERSIELIENFELD, denn was anderes ist dem ja überhaupt nicht zertreten worden trotz seines riesen Aufrisses hier), dann könnte man vielleicht drauf kommen, dass die zumindest auch ein paar Anliegen haben, die durchaus in unserem Sinne sind. Falls ihr’s noch nicht gemerkt habt: Die uns zwangs-enteignenden Konzerne und ihre Kohlebagger machen nämlich wesentlich mehr Felder kaputt als die Kohlegegner. Und mit 1-2 Grad Klimaerwärmung mehr haben wir hier bald auch keine Felder mehr.
              Es wäre uns Bauern also durchaus angeraten, uns ohne Schwarzweißmalerei und billliger Freund-Feind-Rhetorik mal differenzierter anzuschauen, wer hier welche Teile unserer Interessen vertritt. Aber nein, Fehlanzeige in diesem Forum.

              – Und wenn man dann noch sagt, dass das so nicht in unserem Interesse ist, wird einem noch abgesprochen, überhaupt Bäuerin zu sein bzw. Es kommen hämische Kommentare wie der da oben: „waren Sie gestern nicht noch Historikerin? Ach nein doch nicht, vertan. Na dann wohl Biobäuerin, was?“ Höhöhö.

              Na ist ja gut zu wissen, dass Herr Chemiemanager Willi mit ein paar Petersilienfeldern für die gut betuchte Pensionärsfreizeit hier die „echten Bauern“ vertritt, während Biobauern, die seit Generationen Landwirtschaft betreiben und davon ihr Leben bestreiten, hier mal eben nonchalant aus der bäuerlichen Gemeinschaft gestrichen werden.
              Pfui Teufel. Die vernagelte Clique hier spricht für vieles, aber nicht für die deutsche Bauernschaft. Wird Zeit, dass einige von euch echten Bauern hier mal aufstehen gegen diesen Mist.

              Ich bin hier raus, das ist ja völlig sinnlos. Werde in Zukunft aber wesentlich lauter als bisher auch öffentlich die Tatsache vertreten, dass der „brave Bauer Willi“-Darsteller aus der Bild-Zeitung NICHT die deutschen Bauern vertritt.

              1+
              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Werte kamille, eine Pension bekommen nur ehemalige Beamte, meines Wissens war Bauer Willi bei einer Zuckerfabrik als Anbauberater eingestellt. Warum sie bei bei einer Zuckerfabrik von Chemiemanager schreiben, kann nur von einer Ahnung losen kommen, oder einer Person die meint mit Bauer Willi noch eine Rechnung offen hat. Ich würde mich nicht wundern, wenn sie schon mehrere Male unter anderem Namen hier gepostet haben.

                Übrigens,
                Bauer Willi vertritt nicht die deutschen Bauern, dafür ist der Präsident des Bauernverbandes zuständig. Was Bauer Willi macht, ist Öffentlichkeitsarbeit, die Bauern sind ihm zu Dank verpflichtet.

                El, ein vernageltes Clique Mitglied. 😉

                12+
                • Sandra Harms sagt

                  Ehemaliger landwirt, ich hab auch so das gefühl das es sich bei der kamille um ein und die selbe person die gestern noch robin und Frau Bartenderin handelt, aber willi kann da bstimmt genaueres sagen und sollte das so sein natürlich auch blocken

                  5+
                • Obstbäuerin sagt

                  Sandra, Du könntest recht haben. Dieser slippery slope Begriff wurde von beiden verwendet und auch sonst finden sich gleichlautende Redewendungen. Aber nun ist sie ja weg. Was soll ich sagen …

                  2+
          • Sandra Harms sagt

            @ kamillie
            Haben sie evtl mal dran gedacht das es menschen gibt, die diese demonstranten als einen mob empfinden? oder haben sie sich die mühe gemacht mal über den grünen politiker der geäussert hat „deine möhren sind…“ ich glaube nicht, genau wie alle die die möhren klein reden sind es politiker wie dieser, der sich offen über alles stellt, während er selbst zu den viel fliegern gehört,und einen auf klimaschützer macht…. es passt halt nicht zusammen, vorne einen auf umwelt machen und dann um die welt jetten, das ist genau das gleiche wie gegen kohlekraftwerke zu demonstrieren und dann aber möhren,petersilie und getreide platt latschen, auch das passt nicht zusammen, typische vorne hui hinten pfui mentalität.
            Zur afd, ich weis echt nicht was ihr problem daran ist, das die afd dieses thema aufgegriffen hat und zurecht sich hinter uns landwirte stellt. keine andere partei hat sich bisher hinter uns gestellt, einzelne grüne werden aber noch beklatscht wenn sie irgendwelchen humbug twittern… das sollte einem echt mal zu denken geben…
            eins müssen sie mir mal erklären, warum ist jemand der sein geld auf einer zuckerfabrik verdient hat ein chemiemanager? was zum teufel hat das lebensmittel zucker mit chemie oder gar der chemieindutrie zu tun?
            zum nächsten, bauer willi, will auch nicht für sie sprechen, oder für irgendjemand anderen, sonst wäre er schon längst an der spitze eines landwirtschafts verbandes, die hier anwesenden landwirte können auch nicht immer alles unterschreiben was willi äussert, aber im kern hat er oftmals recht, und genauso dieses mal, es ist und bleibt eine frechheit das eigentum und die arbeit anderer zu mißachten.

            9+
            • kamille sagt

              Er lässt sich aber in der Presse doch genau so bejubeln – als Vertreter der Bauernschaft. Und dann noch dise hetzerische Nummer neulich in der Bildzeitung, „Der brave Bauer Willi gegen die Ökoterroristen“. Das ist doch lächerlich.

              Wenn du ernsthaft der Meinung bist, dass uns die rechtsextreme AfD mit all ihrer Wissenschaftsleugnung noch dazu besser vertritt als eine Natuschutzpartei – nur weil einer von denen einen blöden Spruch gerissen hat (für den sich der Chef von denen ja auch noch bei Willi persönlich entschuldigt hat) dann kann ich dir echt nicht mehr helfen.
              Geh doch und wähle die Neonazis.. Ich werde gegen dich aufstehen mit den anständigen Demorkaten im Land – nicht mit denen die hier einen auf Rechtsstaatverteidiger machen und sich dann so einem Pack an den Hals schmeißen.

              Für obige Frage nach dem Betrieb: Streuobst, Kräuter und Ziegen. Eigene Käserei. Achte Generation. Väterlicherseits auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Großväterlicherseits genug Erfahrung, wohin rechte Hetze führt. Soviel dazu. Und tschüss.

              3+
              • brötchen sagt

                Sehr geehrte Kamille!

                Ich bin Wissenschaftler und habe auch mit Bio zu tun, was Sie hier abgeliefert haben, ist nicht gerade ein Glanzlicht und bestätigt alle Vorurteile.

                Ich will mal hoffen, das nehmen viele nicht allzu ernst, die Bio wohlwollend gegenüber stehen und auch gut dort einkaufen!

                Kundenbeschimpfung sollte man sich gut überlegen!

                Ich hoffe mal Sie sind noch recht jung und wissen nicht, was Sie hier getan haben.

                Viele Grüße!

                6+
              • Sandra Harms sagt

                kamillie, die einzigste die hier hetzt sind sie ! frage, wer hat die schlagzeile in der bild gemacht? bauer willi oder ein redakteur?
                zur afd, ich als mitglied der fdp werd die sicher nicht wählen, ganz sicher ! sie bezichtigen die afd das sie wissenschaft leugnet, wohl nur weil die afd nicht jedem der sich wissenschaftler nennt hinterher rennt wie es die anderen so tun, und zum anderen gibt es wie in jeder situation auch in der wissenschaft unterschiedliche meinungen. sie als allroung gelerhte können mir sicher sagen das die behauptung von wissenschaflern falsch ist, wenn sie in eisbohrkernen festgestellt haben das der co2 gehalt immer erst nach ein treten einer warmphase eingetreten ist,sie können mir sicher auch bestätigen das es um christi geburt 2 grad wärmer war als heute und das diese behauptung von wissenschaftlern auch ein fake ist, ebenso können sie hier und jetzt den fake enttarnen das es schon weitaus mehr co2 in der luft gab als heute und das bei niedriegeren temperaturen.
                diese 3 thesen können sie gern mal widerlegen, übergens alles thesen die die afd vertritt,thesen von namhaften wissenschaftlern, ua. auch welchen die durch diese thesen ihren job verloren haben weils der geld elite nicht in den kram passt… ich geh jede wette ein das sie diese 3 thesen nicht widerlegen können, und somit zugeben müssen, das nicht alles ganz zusammenpasst wie uns medien grüne und co erzählen.
                eine weitere these ist der anstieg vom meeresspiegel der dazu führen soll das kleine inselstaaten im pazifik untergehen werden, oder liegt es doch eher an der platten tektonik die dazu führt das auf einigen inseln dort der meeresspiegel steigt…. liegts möglicherweise doch nicht am klima… wie man uns allen immer wieder einredet… aber sie glauben ja allem anschein nach jedem mist den die grünen von sich geben…

                7+
              • Sandra Harms sagt

                kamillie, und noch etwas zur afd.
                vor kurzem sprach einer von denen einen satz aus, und wurde postwendent von den medien dafür als rechtsextrem abgeurteilt. das ganze lies er ein paar tage über sich ergehen, und postete dann ein wahlplakat der cdu von 1991, auf dem eins zu eins der selbe satz stand. glauben sie nicht, fragen sie google.
                und dann machen sie sich mal gedanken, ob sich nur das empfinden geändert hat, oder man geziehlt gegen die auf billige art und weise stimmung macht. so wird man die jedenfalls nicht los,das ist mal klar.

                8+
                • Sandra Harms sagt

                  und weils so schön ist, noch einen werthe kamillie,
                  da sie ja den super landwirtschaft verstand haben, sollten sie eigentlich wissen das man pertsielie mehrmal jährlich erntet… aber sie reiten auf dem abgeerntetem feld rum, ohne anscheinend zu wissen das die nächste ernte in ca 6 woch ensteht…. by the way, es ist echt erfrischend wie sie sich die blöße geben

                  6+
          • Elisabeth Ertl sagt

            Ach, Kamille,
            dieses Links-rechts-Bashing ist doch nichts anderes mehr als ein instrumentalisierter Stellvertreterkrieg, der von der gegenwärtig längst wesentlich relevanteren Frontstellung ablenkt, die da lautet: Finanzwirtschaft gegen Realwirtschaft. Und da sitzen rechte und linke (gleichermaßen ausgebeutete) ArbeitnehmerInnen in Wahrheit längst im selben Boot mit konventionellen und Biobauern – nur sie merken es nicht. Denen, die da nichts anderes mehr tun, als aus Geld noch mehr Geld zu machen auf Kosten all jener, die noch tatsächlich arbeiten, was auch immer die arbeiten, denen kann nichts Besseres passieren als ein mediales links-rechts-Getöse, um unbehelligt von irgendeiner Öffentlichkeit seelenruhig an ihren Bankcomputern im Sekundentakt Aktien von A nach B verschieben zu können, und damit die Arm-Reich-Schere ins Unermessliche aufgehen zu lassen. Und die sind es, die der Climate Justice im Weg stehen, nicht irgendein glyphosatspritzender Rübenbauer, der seine Karotten verteidigt, oder ein AfD – Wähler, den sein Mindestlohn frustriert, weil er damit beim besten Willen nicht mehr über die Runden kommt.

            2+
    • Inga sagt

      „Tweet von Kössler gezeigt. Was er eigentlich gesagt hat, war nämlich
      das: der Rechtsstaat ist nicht wichtiger als mein Anliegen. “

      Er meinte bestimmt in Wut oder Respekt- und Ahnungslosigkeit dass der Rechtstaat, in dem man protestieren und demonstrieren darf wichtiger ist, wie die paar Möhren.

      War er dabei?
      Hat er gesehen wie demonstriert wurde?
      Vielleicht war es eine einfache Floskel von ihm, die er wo anders bestimmt schon öfters mal angebracht hat.
      Ob er die Möhren mit toter Materie verwechselt, die von einer Maschine in der Fabrik herstellt werden?

      Die Möhre und andere Kulturpflanzen in unseren Feldern in der freien Natur sind übers Jahr wachsende Kreaturen, die als Nahrungsmittel dienen und nicht so einfach hergestellt werden, wie tote Materie, die man besser durch die Versicherung ersetzen lassen kann.

      Das muß der Verbraucher lernen, aber auch Demonstranten, besonders die, die Natur schützen wollen, eine ökologische Einstellung haben.

      Nun könnte doch mit Hilfe der Medien, die Möhre ein Zeichen dafür sein!

      0
  12. kamille sagt

    Lieber Bauer Willi,
    als eine, der die Landwirtschaft ebenso wie auch guter menschlicher Umgang miteinander sehr am Herzen liegen, muss ich Ihnen doch einmal sagen: Es tut in der Seele weh, wie Sie sich in dieser ganzen Geschichte von Häme-triefenden AfD-Fans und Springer-Presse instrumentalisieren lassen. Diese Brut hat mit Respekt vor Möhren oder Bauern nichts am Hut, die haben ganz andere Intentionen. Merken Sie das eigentlich wirklich nicht?

    9+
    • Bauer Willi sagt

      Doch, jetzt habe ich es gemerkt. Es war mir eine Lehre. Oder auch eine Leere 🙂

      14+
      • kamille sagt

        Nun, wenn ich mir die Kommentare und Ihre Antworten darauf hier so durchlese, dann nehme ich meine Frage wohl lieber wieder zurück, ob Sie denn gar nicht merken, was hier gespielt wird. Denn Sie werden ja ganz offensichtlich gar nicht instrumentalisiert, sondern betreiben das Spiel munter selber.

        Ja, die Karotten muss man wörtlich wie auch symbolisch respektieren. Weshalb sich die Verantwortlichen ja auch entschuldigt und Entschädigungen angeboten haben.

        Wie hier aber ziviler Ungehorsam und ein paar Meter kaputte Möhren zum Schwerverbrechen stilisiert werden – als ob es von da nur ein ganz kleiner slippery slope zu Baader Meinhof wäre – das zeugt nicht nur von Perfidie, sondern auch von eklatanter Ignoranz genau jener Rechtsstaatlichkeit, die Sie und Ihre Fans zu verteidigen vorgeben. Da muss einem der moralische Kompass schon arg abhanden gekommen sein. (Es wundert mich allerdings wenig, nachdem ich nun auch nachgelesen habe, wer sich hinter der „Bauer Willi“ – Persona verbirgt.)

        Die hier betriebene quasi-Gleichsetzung der geknickten Möhren mit einer terroristisch-verbrecherischen Rechtsstaatszerstörung ist übrigens umso unerträglicher in Zeiten, in denen tatsächliche terroristische Verbrecher mordend durch’s Land ziehen. Wogegen übrigens besonders jene aufstehen, die Sie und Ihr Fanclub hier zu diffamieren versuchen. Während die längst überwunden geglaubte braune Gülle nun weiter dieses Land überschwemmt, zeigen sich die Vertreter von Ende Gelände oder auch Grünen bezüglich Verteidigung von Anstand und Rechtsstaatlichkeit jedenfalls sehr viel gefestigter und vertrauenswürdiger, als die johlenden falschen Karottenfreunde mit verdächtigem Odeur und „Gschmäckle“.

        5+
        • Elisabeth Ertl alias Bergbäuerin sagt

          Liebe Kamille,
          mich erinnert diese Kraftwerksbesetzung an die Besetzung der Hainburger Au 1984, mit der östlich von Wien ein großes Donaukraftwerk verhindert und eine biodiverse Landschaft als Nationalpark erhalten werden konnte. Ich habe aus dieser Erinnerung heraus eine grundsätzliche Sympathie für diese Art von zivilem Ungehorsam, wie ihn Ende Gelände vollzieht. Es war für mich interessant, jetzt wieder diese Berichte zu lesen über die Abläufe damals, die eine so große Ähnlichkeit aufweisen mit dem, was da jetzt im Braunkohlerevier vor sich gegangen ist:
          https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/301597_Tag-der-Gewalt.html
          https://orf.at/v2/stories/2256539/2256541/
          Und doch gibt es Unterschiede:
          Unterschied Nummer 1 betrifft den Zustand der Gesellschaft als ganzer. 1984 war vor der Wende, und die oben verlinkten Berichte zeugen von der kollektiven Befindlichkeit, als auch im privatwirtschaftlich geprägten Westen das Geld noch nicht ganz den Blick verstellt hat auf jene Dinge, die es eigentlich repräsentieren sollte, und als das Geld offensichtlich noch nicht die Macht hatte, Solidarität zu verhindern.
          Unterschied Nummer 2 betrifft die AktivistInnen. Auch damals hat die Polizei geprügelt, und auch damals hat sich die Öffentlichkeit darüber empört. Aber die AktivistInnen sind der Gewalt nicht ausgewichen, sie haben in ihren Lagern ausgeharrt, bis die Politik eingelenkt und die Polizei abgezogen hat. Das war bei euch nicht der Fall. Obwohl nur wenige AktivistInnen an der Front überhaupt von Polizeigewalt betroffen waren, ist gleich der ganze 500 Personen starke Finger buchstäblich „vom Weg abgekommen“. Um selber nicht leiden zu müssen, lässt man die Möhren leiden und mit ihnen jene wenn auch vielleicht wenigen Menschen in einer globalisierten hungernden Welt, denen diese Möhren heuer zum Überleben fehlen werden.
          Und an diesem Punkt macht sich eure Bewegung etwas vor. Der Klimaschutz, wenn er wirksam werden soll, wird uns allen wehtun. Keine noch so ausgefeilte neue Technik wird das verhindern können. Die Menschheit ist immer von Individuen vorangebracht worden, die Opfer und Schmerz zwar gewiss nicht aktiv gesucht, sehr wohl aber riskiert und oft genug auch erlitten haben. In diesem Sinn ist Bauer Willi mit all den öffentlichen persönlichen Anfeindungen jetzt auf jeden Fall näher dran als der in der Masse gut aufgehobene einzelne Aktivist im Mittelfeld oder am Ende des Fingers.

          1+
    • Sandra Harms sagt

      @kamille
      was ist an der afd und der springer presse per se schlecht? die bild zeitung hat es sogar geschafft einen bundespräsidenten zu kippen, wenn man die hinter sich hat so wie bauer willi, kann es doch eigentlich nicht besser laufen, erste stimmen in den medien melden sich und sagen, halt mal, so geht das aber auch nicht. ich finde willi hat viel damit erreicht, eine debatte angestoßen über den respeckt mit dem umgang mit lebensmitteln und auch den landwirten, das jetzt im sande verlaufen zu lassen, wäre aus meiner sicht falsch. da muss man nachlegen. es ist ja nicht nur eine schneise in den möhren, es sind hundehaufen auf der wiese die kühe qualfoll töten, müll entlang der strassen und vieles vieles mehr. zur afd, ich finde auch bei denen sollte man mal genauer hinsehen, die haben weitaus mehr themen, als nur ihren rechten kram, und das zum teil mit wirkliche guten ansätzen. slebst im bereich umwelt haben die einiges zu bieten was realistisch sein könnte. aber pauschale kritik ist halt einfacher.

      8+
  13. Bergbäuerin sagt

    An die Bauern in diesem Forum:
    Dass sich hier AktivistInnen von Ende Gelände zu Wort melden, das halte ich grundsätzlich für eine große Chance. Was ich von unqualifizierten und beleidigenden Äußerungen dieser Personengruppe halte, das habe ich in jedem Einzelfall kundgetan, teilweise mit sehr vielen Daumen hoch. Wenn ich aber die Beiträge von einigen unter euch lese, dann kommt mir die Frage: Habt ihr eigentlich alle keine Kinder großgezogen? Da fehlen mir die grundlegendsten pädagogischen Grundsätze, und die braucht man auch in der Erwachsenenbildung. Und das hier ist eine Chance für Bildung und Erziehung der Allgemeinheit zum Thema Landwirtschaft, der ganze Blog hat keinen anderen Zweck. Bitte nutzt diese Chance!

    16+
  14. Eckehard Niemann sagt

    BILD ONLINE – 26.06.2019:

    ZITAT:
    „ NACH MÖHREN-SPRUCH GEGEN BAUER WILLI
    Morddrohung gegen Berliner Grünen-Politiker
    Erst ging’s um Gemüse, jetzt um Gewalt: Nach seinem umstrittenen Tweet über ein von Klima-Aktivisten zertrampeltes Möhrenfeld hat der Berliner Grünen-Politiker Georg Kössler (34) jetzt eine Morddrohung erhalten!
    Morddrohungen, nur weil Kössler die von Klima-Aktivisten in NRW zertrampelten Möhrenfelder von Bauer Willi Schillings (64) flapsig kommentiert hatte: „Deine Möhren sind nicht wichtiger als unser Klima. Sorry.“ ZITAT ENDE

    Die BILD-Zeitung hatte noch gestern so „berichtet“:

    „FELD VON ÖKOS ZERTRAMPELT:
    Grünen-Politiker verhöhnen den braven Bauer Willi
    „Öko-Aktivisten“ zertrampelten sein Feld, dann musste sich Bauer Willi Schillings (64) auch noch beschimpfen lassen – von Grünen. …“

    8+
  15. Eckehard Niemann sagt

    Nach Gewalt-Kommentaren nun auch eine Morddrohung:

    Tagesspiegel – Maria-Mercedes Hering – 26.6.2019 – 21:21 Uhr:
    Nach Tweet zu Klimaprotesten
    Berliner Grünen-Politiker erhält Morddrohung mit Lübcke-Anspielung

    … Der Berliner Grünen-Abgeordnete Georg Kössler hat über Twitter eine Morddrohung erhalten. Dazu hat wohl ein Tweet geführt, mit dem das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses den Streit um die Form des Klimaprotests in Nordrhein-Westfalen kommentiert hatte. Aktivisten hatten dort den Braunkohletagebau Garzweiler besetzt und beim Sturm auf das Gelände die Äcker eines Landwirts niedergetrampelt, wie die Bild-Zeitung berichtete. Auf einen Tweet, der dies anprangerte, hatte Kössler geschrieben: „Deine Möhren sind nicht wichtiger als unser Klima. Sorry.“

    Wie „Bild“ am Mittwoch berichtete, hieß es nun auf der Seite eines rechten Netzwerks zum Möhren-Tweet (inklusive Rechtschreibfehler): „Mit so manchen grünen Politikern sollte man sich mal auf ihrer Terasse unterhalten.“ Darüber war ein Foto von Kössler mit Namen und kurzer Beschreibung zu sehen, das wohl einen Screenshot seines Wikipedia-Eintrags zeigt.

    Der Tweet spielt auf den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten an. Walter Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse vor dessen Haus im nordhessischen Wolfhagen-Istha erschossen worden. Der 45 Jahre alte Stephan E. hat am Mittwoch den Mord an Lübcke gestanden, er ist mehrfach vorbestraft und hatte zumindest in der Vergangenheit Kontakte zur rechtsextremen Szene.

    Kössler reagierte per Tweet auf die Drohung. Zudem sagte er der Bild-Zeitung, er werde Anzeige erstatten.

    8+
    • Bauer Willi sagt

      Das ist einfach nur ekelhaft.

      Extremismus von rechts und von links ist abzulehnen. Niemand darf sich über geltende Gesetze hinwegsetzen. Niemand.

      17+
      • Wolli Klaschbux sagt

        Lieber Bauer Willi,
        ekelhaft ist der richtige Ausdruck, aber Extremisten von links heißen politisch korrekt Aktivisten.
        Gruß von der Scholle

        9+
      • kamille sagt

        Ekelhaft ist auch die Gleichsetzung von ein paar unachtsam zertretenen Möhren mit Mord und Todesdrohungen. Verharmlosend-relativierendes „There are bad people on both sides“, Trump lässt grüßen…

        1+
      • Eckehard Niemann sagt

        Dies will ich Ihnen und den Forums-Teilnehmern damit sagen:

        Kommentar von Sascha Lobo am 19.6.2019 im SPIEGEL:
        Mordfall Walter LübckeDie braunen Schläfer erwachen

        Was weckt rechtsextreme Schläfer und macht sie zu Tätern? Es ist nicht nur das eigene Umfeld. Sondern auch die verharmlosende Ignoranz bürgerlicher Kreise – und vielleicht auch die Wortwahl führender Politiker.

        Seit 1990 muss man von mindestens 195 Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland ausgehen. Walter Lübcke ist der Einhundertsechsundneunzigste. Wer diese Zahlen überraschend findet, ist passiver Teil des Problems. Unabhängig davon, ob hinter dem Mord ein rechtsterroristisches Netzwerk steht oder nicht, muss diese Tat eine fundamentale Veränderung bewirken. Denn obwohl rechtes Morden Normalität ist in Deutschland, bin ich mir sicher, dass wir vor einem Phänomen neuer Qualität stehen: braune Schläfer.

        Es geht hier nicht mehr nur um Radikalisierung, es geht um die Aktivierung längst radikalisierter Personen. Darum, wie gewaltbereite Rechtsextremisten einen Handlungsimpuls bekommen. Hier betreten wir in gewisser Weise Neuland, nicht nur, weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. Sondern weil sich erst in den vergangenen gut zehn Jahren eine flächendeckende, rechte Gegenöffentlichkeit herausgebildet hat, mit eigenen Blogs, Foren, Facebook-Seiten und -Gruppen sowie Chat- und Messenger-Netzwerken. Für Erkenntnisse über längerfristige Auswirkungen ist das ein vergleichsweise kurzer Zeitraum. Wir sind daher gezwungen, mit qualifizierten Vermutungen und Parallelen zu arbeiten. Aus denen ergibt sich ein höchst bedrohliches Bild.

        Eine Studie von Wissenschaftlern der niederländischen Universität Leiden hat die Verhaltensweisen von Terroristen untersucht, die oft fälschlich und verharmlosend „Einsame Wölfe“ genannt werden. Tatsächlich sind sie meist in extremistische Strukturen eingebunden. Die Studie stellt fest, dass bei diesen Tätern „soziale Verbindungen ausschlaggebend sind für ihre Aneignung und Erhaltung der Motivation und Fähigkeit, terroristische Gewalt auszuüben“. Der mutmaßliche Attentäter ist seit Jahrzehnten Teil verschiedener Neonazi-Gruppierungen, und er hat im Internet mit Gleichgesinnten kommuniziert.

        Solche Attentäter haben eine „häufige Neigung zu ankündigendem Verhalten“, schreiben die Wissenschaftler. Der mutmaßliche Attentäter schrieb offenbar 2018 unter dem Namen „Game Over“ auf YouTube: „Entweder diese Regierung dankt in kürze ab oder es wird Tote geben.“

        Ermutigung durch gesellschaftliche Stimmungen

        Konkretere Drohungen gegen das spätere Ziel finden laut Studie im Schnitt rund fünf Monate vor der Attacke statt, in diese Zeit kann auch die Auswahl des Ziels fallen. Lübcke war zunächst 2015 von Rechtsextremen im Netz bedroht worden. Im Februar 2019 aber erreichten die Hassattacken gegen den Kassler CDU-Politiker durch einen neuen Blogbeitrag einen neuen Höhepunkt, rund vier Monate vor dem Mord.

        Hier ergibt sich der Hintergrund, der zum Umdenken führen muss. Denn die sichtbarste Verbreitung des Blogbeitrags kam von der AfD-nahen, früheren CDU-Politikerin Erika Steinbach. Die Frage ist, welche Rolle solche prominenten Aufrufe bei der Aktivierung brauner Schläfer spielen. Der Journalist Patrick Gensing vom „ARD-Faktenfinder“ ist überzeugt, dass solche Hassattacken eine „Markierung“ der Opfer und eine Ermutigung der Täter bedeuten.

        In der niederländischen Studie steht, es komme auf „das breitere, radikale Milieu“ an. Die im Raum stehende These möchte ich erweitern: Nicht nur das Milieu, sondern auch größere gesellschaftliche Stimmungen können auf rechtsextreme Attentäter ermutigend wirken. Die Manifeste des norwegischen Massenmörders von 2011 und des australischen Massenmörders von Christchurch 2019 deuten darauf hin.

        In beiden Fällen wurde zunächst ein gesellschaftlicher Handlungsdruck imaginiert, der sich in einen persönlichen Handlungsdrang verwandelte, bevor der Entschluss zur Tat gefasst wurde. Bei beiden haben soziale Medien eine entscheidende Rolle gespielt. Der Norweger hat Passagen aus bekannten, rechtsextremen Blogs in sein Manifest eingebaut. Das ist die wahrscheinliche Verbindung zwischen der rechten Hetze in sozialen Medien und der Aktivierung von braunen Schläfern, der Tag der Abrechnung sei gekommen oder müsse mit einer aufrüttelnden Tat herbeigeführt werden: der Tag X. Der Massenmörder von Christchurch wollte ausdrücklich an diesem Tag provozieren. Genau in dieser Weise haben auch die kürzlich aufgedeckten, rechtsextremen Netzwerke in Bundeswehr und Polizei gearbeitet, die zehntausend Schuss Munition sammelten. Weil sie auf den einen Tag warteten, der die Geschichte Deutschlands verändern soll.

        Höcke 2018: „Die Zeit des Redens ist jetzt vorbei“

        Der tatverdächtige Nazi im Fall Lübcke spendete 2016 eine dreistellige Summe an die AfD Thüringen, man darf daher annehmen, dass er auch von dort seine „Inspiration [zur Tat] … durch das weitere, radikale Umfeld bezog“, wie die Leidener Studie es beschreibt. Der Publizist Andreas Kemper hat auf eine Rede des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke im Juni 2018 hingewiesen, wo Höcke sagt:
        „Wir als staatstreue Bürger haben bis hierher nur geredet, die Zeit des Redens ist jetzt vorbei.“ [Menge] „Widerstand, Widerstand, Widerstand!“ [Höcke] „Wir müssen manchmal auch tatsächlich zeigen, dass wir es ernst meinen … gut, wenn selbstbewusste Bürger ihr Recht … in die eigene Hand nehmen. … Ja, es steht schlimm um unser Land. … Ohne Kampfesmut werden wir das Ruder nicht mehr rumreißen können. … Unsere Eliten bestehen nur noch aus Vaterlandsverrätern und deshalb müssen sie so schnell wie möglich weg. … Wir müssen das Recht des Souveräns in die eigene Hand nehmen und wir müssen auch heute wieder Geschichte schreiben. … In dieser Lage ist nicht Ruhe, sondern Mut und Wut und Renitenz und ziviler Ungehorsam die erste Bürgerpflicht. Holen wir uns unser Land zurück, kämpfen wir!“

        Es ist die Erzählung des notwendigen Widerstands, das Anheizen einer Stimmung, die wahrscheinlich zur Aktivierung brauner Schläfer beiträgt. Das allein aber reicht noch nicht aus. Hier lässt sich eine historische Parallele ziehen, denn der Kampfruf eines „Erwachens“ zieht sich durch eine Vielzahl rechter Umstürze gegen die Demokratie, auch in der Weimarer Republik.

        Damit eine solche Stimmung wirksam werden kann, braucht es nicht nur Hassprediger. Sondern auch die notorische Unterschätzung und Verharmlosung durch Politik, Behörden und Zivilgesellschaft. Rechte Akteure interpretieren Schweigen als Zustimmung, die Beschwörung einer „schweigenden Mehrheit“, die „auf unserer Seite“ sei, gehört zum Standardinstrumentarium rechter Demagogen. Es ist dieser passive Resonanzraum, der Attentäter zur Überzeugung verleitet, sie würden eine Art „Willen des Volkes“ umsetzen.

        Mitschuld der verharmlosenden Ignoranz bürgerlicher Kreise

        Man muss deshalb nicht nur über die mutmaßlich aktivierende Stimmung etwa durch die AfD sprechen – sondern auch über die langjährige verharmlosende Ignoranz bürgerlicher Kreise. Inklusive der klassischen Medien. Der Tatverdächtige hatte 1993 eine Rohrbomben-Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft verübt. Er wurde in einer Zeitung trotz rassistischer Motive als „der junge Hobbybastler“bezeichnet. Selbst jetzt noch gibt es eine mediale Scheu, den Tatverdächtigen und seine Kontakte als Nazis zu bezeichnen. Mehrere Zeitungen berichteten wörtlich: „Polizei nimmt Verdächtigen fest – Spuren führen in verschrienes Milieu“. Das hört sich an, als wären die Leute fremdgegangen und einmal sogar ins Bordell, diese Schlingel.

        Der mehrfach vorbestrafte, gewalttätige, tatverdächtige Rechtsextreme war aber Teil der NSU-Untersuchungen. Der NSU ist bis heute nicht in den Köpfen der Mehrheit als Realität des deutschen Naziterrors angekommen. Angela Merkel hat sich betroffen gezeigt, aber nicht durchgegriffen, als die öffentliche Aufklärung der Taten und Verbindungen des NSU verschleppt oder sogar verunmöglicht wurde. Die NSU-Akten des hessischen Verfassungsschutzes haben eine Geheimhaltungsfrist von unfassbaren 120 Jahren.

        2018 hat der Tatverdächtige auf YouTube offenbar geschrieben: „Schluss mit Reden es gibt tausend Gründe zu handeln und nur noch einen ’nichts‘ zu tun, Feigheit.“ Seine „Feigheit“ hat er offenbar überwunden. Die Frage ist, wie eine gesellschaftliche Stimmung erst braune Schläfer produziert und dann weckt. Und ob neben der Verharmlosung nicht auch die verbale Gewalttätigkeit gesellschaftlicher Debatten dazu beitragen kann, wenn sie sich bis in höchste Kreise zieht. Horst Seehofer, inzwischen Bundesinnenminister, sagte 2011: „Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren – bis zur letzten Patrone.“ Man muss die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass eine von diesen Patronen Walter Lübcke traf.

        9+
        • Bergbäuerin sagt

          Dass Sie die Kritiker von Ende Gelände in diesem Forum ansprechen, das ist so weit klar. Was Sie ihnen aber genau damit sagen wollen, verstehe ich noch immer nicht.

          5+
        • Thomas Apfel sagt

          Herr Niemann, es ist insbesondere Ihre Angewohnheit Jeden, der nicht Ihrer Meinung ist in die Braune Ecke zu stellen, die dazu führt, dass auch berechtigte Anliegen und Aktionen die Ablehnung großer Teile der Bevölkerung hervorruft. Die Begrifflichkeiten aus den Klassenkämpfen der Weimarer Republik erklären die derzeitigen Machtverschiebungen nicht. Zudem man den Eindruck hat, dass die rechtsextreme Szene mit allen Mitteln auch des Verfassungsschutzes am Leben gehalten wird. Und mit den Diskussionen um den „Richtigen Weg“ für die Landwirtschaft um den es hier im Blog speziell geht, hat die rechte Szene nichts, hat Sascha Lobo nichts und haben rechte Morde nichts zu tun . Kehren Sie gefälligst mal zu den Sachthemen zurück, ansonsten haben Sie jedes Recht verwirkt im Namen welcher Bauern auch immer zu sprechen.

          22+
          • kamille sagt

            Das stellen Sie doch selber her, wenn Sie die Möhrensache zu terroristischer Rechtsstaatszertramplung hochjazzen. Da liegt es durchaus nahe, mal darauf hinzuweisen, wer in diesem Land gerade wirklich den Rechtsstaat bedroht. Wer diese Bedrohung relativiert und verharmlost durch Gleichsetzung mit unachtsam zertretenen Möhren nebst Entschuldigung und Entschädigung, der muss in keine Ecke mehr gestellt werden , sondern stellt sich schon willfährigst selber dahin.

            2+
            • kamille sagt

              P. S. : Bleibt nur noch die Frage, ob Sie das naiv oder absichtlich tun. Imnerhin scheint Ihr obiger Kritiker von letzterem auszugehen, sonst hätte er sich die Mahnungen und Erklärungen ja sparen können. Es besteht also wohl noch Resthoffnung, dass in diesem Forum neben ein paar Möhren nicht auch noch gänzlich Hopfen und Malz verloren ist.

              0
            • Thomas Apfel sagt

              Falls Ihnen das aufgefallen ist, ich habe den Revoluzzer von Erich Mühsam (1907) eingestellt. Ich denke, dass der Konflikt zwischen notwendiger Aktion und Kollateralschaden in jedem gesellschaftlichem Transformationsprozess stattfindet.
              Die Frage ist, ob man die Ziele, Ansichten, Dogmen und Einteilung und Bewertung gesellschaftlicher Gruppen über Diskurs oder Anschuldigung und Polemik lösen will.
              Wer meint, die Wahrheit gepachtet zu haben, der „revoluzzt“.
              Das ist das Privileg der Jugend, die dabei aber schon oft den falschen Propheten gefolgt ist. Nicht desto trotz ändert nichts tun auch nichts, aber es war schon immer die Rolle der älteren Generation zu beschwichtigen und Lebenserfahrung einzubringen. Ebenso war es schon immer die Rolle der jüngeren Generation Forderungen zu pauschalisieren und durchsetzen zu wollen. Der Konflikt ist also nicht neu und vorprogrammiert. Also bitte ein wenig mehr gegenseitiger Respekt und etwas mehr Gelassenheit.

              1+
            • Thomas Apfel sagt

              Also ist Jeder, der nicht Ihrer Meinung ist ein Rechter, ein Nazi und ein „Volksfeind“, oder habe ich da was falsch verstanden ???
              Das ist mir doch ein wenig zu wohlfeil an Ihrer Sortierung gesellschaftlicher Gruppen in Schubladen oder Frames nach Ihrem Gusto.

              4+
        • Schmeckt gut sagt

          Dem Herrn Niemann fällt halt nichts besseres ein, als die Bauern (die nicht seiner „heiligen“ Meinung sind) kollektiv in die braune Ecke zu schieben. Das ist einfach nur primitiv und zeigt mir wieder, dass argumentativ die Luft raus ist.

          18+
          • Bauer Fritz sagt

            Das eine ist, daß unter dem Deckmantel des Was-weiß-ich-Schutzes Gruppen aus der Versenkung kriechen, aus deren Sicht sogar die SED-Nachfolgepartei weit rechts steht.

            Das andere ist, daß ein auf die Verfassung vereidigter Herr Habeck sich zwar entschuldigt für genau diese Gruppe, aber keine Veranlassung sieht sich von denen auch zu distanzieren, selbst im Wissen um deren Beobachtung durch den Verfassungsschutz.

            Das dritte ist, daß gewählte Bauernvertreter des AbL sich den A. aufreißen um genau diese Gruppe(n) hier mit teils abstrus konstruierten Kommentaren zu verteidigen.

            Erstaunlich allemal …

            4+
        • Wolli Klaschbux sagt

          geht’s vielleicht auch ein wenig kürzer?
          Sascha Lobo bekommt bei SpOn Zeilenhonorar.

          0
        • Labsal sagt

          O, es ist einfach nur noch widerlich: Diese ständigen Instrumentalisierungen, die Verächtlichmachung von Menschen, die Verurteilungen aufgrund irgendwelcher gerahmter und gefakeder Nach-Richten(!!!). Können Leute wie Niemann oder Kamille wirklich nicht selber denken? Fangen sie immer erst dann an, Meldungen aufzunehmen, wenn, wie zu vermuten war, der Täter im rechten Feld ermittelt werden konnte? Haben Sie das mit dem Oberdeppen(?!?) nicht mitbekommen, der den Tatort sofort mit Felgenreiniger bearbeitet hat und einige andere sehr dubiose Sachverhalte, die sämtlich schreien (bzw. schrieen, denn jetzt hört man ja nichts mehr davon), dass da etwas nicht mit rechten(!) Dingen zugehen kann! Ich habe nur meinen halbwegs gesunden Menschenverstand und fühle diesen immer mehr und öfter aufs Schmählichste beleidigt durch diese offensichtlichen Lügengeschichten, die uns tagtäglich aufgetischt werden. „Unsere tägliche Propaganda gegen Rechts gibt uns heute!…“ Hinzu kommen lächerlich
          debattenfreie Klimahysterie, selbstgemachter Bildungsnotstand, Daumenschrauben-Anziehen in der Wirtschaft, spaltende Geschwätzwissenschafts“forschungen“ und ihre Studienergebnisse, Polit-Kirchentage im Stile Maos und Honeckers etc. und schon kann man dem im Chaos unsicher wankenden „Souverän“ die totalitäre Diktatur als Lösung verkaufen. Läuft alles bestens! Wie immer in D! Immer der Masse nach! Sicher klappt’s dieses Mal!
          Merken Sie, Herr Niemann nicht, mit welchen Doppelstandards Sie sich eingerichtet haben? Es ist doch hier immer nur noch wichtig, dass das Opfer auf der vermeintlich richtigen Seite zu beklagen war. Diese ganzen Fragen, das ganze zur Schau gestelltes Engagement von Ihnen für das Gute, für die Aufklärung vermisse ich bei den Opfern der anderen Seite. Wie weit sind Sie eigentlich gesunken, dass ihnen die egal sind? Ich denke, alle Menschen sind gleich!…?
          Dass die 120 Jahre gesperrten NSU-Akten vielleicht vor allem eins sollen: dass nämlich über dieser Farce von Ermittlungen und Prozess Gras wachsen soll, dass da sehr wahrscheinlich Leute gedeckt werden sollen, liegt mMn auf der Hand. Lesen Sie mal von Angela Wierig „Nazis Inside“. Darin beschreibt eine Pflichtverteidigerin den unfassbaren Verlauf dieses Schmierentheaters vor Ort.
          Bezeichnend für Ihre Infiltration ist auch Ihre verkürzende Sicht zu Lübcke. Dass er es war, der in Kassel mit unerträglichen Äußerungen den Unmut der kleinen Leute, für die er Politik zu machen hat, heraufbeschwor, verschweigen Sie geflissentlich. Sie sind ein übler Faktenverdreher und Halbwahrheiten-Verbreiter.
          Dass ebendiesen Leuten mal der Geduldsfaden reißt und sie ihrem Ärger verbal Luft machen, ist nur zu verständlich. Und das soll jetzt schon als Beihilfe zum Mord ausgelegt werden dürfen? Das ist einfach nur wahnsinnig.
          Vor allem, wenn man bedenkt, dass der offen zur Schau gestellte Hass der anderen, der guten Seite auch noch staatlich legitimiert und finanziert wird.
          Und Sie können mir nicht erzählen, dass Sie sich wirklich der Wahrheit, der Liebe verpflichtet fühlen. Ich selbst erlebe, seit ich die Dinge nicht mehr widerspruchslos hinnehme und anders, logischer kombiniere, einen unbändigen Hass der sogenannten Guten, dass mir nur noch Angst und Bange wird. – Und auch so kann man den einen Tweet des Stephan E. verstehen, wenn man denn keine Scheuklappen aufhat. Hoffentlich begreifen Sie baldigst, dass Sie den „Eliten“ nur ein nützlicher Idiot sind.
          Entschuldige Bauer Willi für den thematischen Exkurs, aber leider Gottes ist alles miteinander verwoben:
          Heute demonstriern wir gegen die da oben!
          Schlurfen dabei dürstend über’s Möhrenfeld.
          Grüne und Medien klatschen und loben. –
          Morgen gehört wem auch immer die ganze Welt!
          Gute Nacht!

          2+
        • Ottmar Welker sagt

          Frau BK Merkel war gut beraten im Berliner Dom die Rede zum 100dersten Geburtstag von Graf James von Moltke zu halten, wohl dem Verschwörer gegen Hitler, der am ehesten aus klarer Menschenliebe zusammen mit seiner bis 2009 in Vermont lebenden Witwe Freya, aus einer Kölner Bankierfamilie stammend, die durch die Mutter aus Südfrika des Grafen, einer zur dortigen Kirche sich Bekennenden und des Vaters, einem höchsten Rechtsvertreter und als Kenner des Menschenrechtes sich auch daran Orientierender, schon dadurch vorbestimmt die Zukunft im Kreisauer Kreis auf ihrem „Mustergut“ planten.
          Mir selbst wurde geraten von der Frau eines Physikers, einer promovierten Biologin, der bei Bosch früher vor 1971 am MRT(Rasterelektronenmikroskop) forschte und in Hohenheim auch die Finanzierung von Studentenwohnheimen und deren Bau förderte, mich einfach überrollen zu lassen von den Anti -Aktivisten und dann einfach wie ein “ Winterschläfer“ neu zu erwachen.
          Ihr Mann habe ihr gesagt, dass das eingespaarte CO2 bis 1976 schon in die Waagschaale als Gewicht zu Buche schlüge. Außer dem solle ich den Obrigen alles Weitere überlassen.

          Da war schon ein Schlüsselerlebnis während der Schulzeit passiert, nämlich der Chemie Referendar ( Kreidechemie aus dem Ringbuch wurden meinen Kameraden, die zu Hause und deren Eltern sogar Erfahrungen in der Pulver-und Patronenfabrik und anderem Experimentieren hatten im Unterricht vorgesetzt-zuletzt Jagdpatronen- )wurde als Studienrat an der gleichen Schule beim alten Direktor, einmal wohl den Stundenplan anfertigend, gleich zum Studiendirektor befördert noch vor dem Biologielehrer, der sich in Tübingen weiterbildete.
          In der mündlichen Abiturprüfung in Biologie, mit dem Chemielehrer als Beisitzer wählten sie für mich etwas Schweres aus, das nie im Unterricht drankam, ein Vermehrung im Hühnerei von Viren und zu welchem Zweck und Ziel in der Imunologie.
          Der schauspielende Protokollant aß zwar keine Zitronen, wie beim Vorspielen bei Musikprüfungen, um zu stören zu empfehlen wäre als Rückkehr(Regression) ins Unbewusste zum nicht vorhandene oder unterentwickelten Gewissen(Urzustand des Menschen), sondern jedesmal beim Schreiben sprach seine Mimik das Gegenteil, falsch ein zustimmendes Grinsen, richtig ein Kopfschütteln.
          Solchen Leuten im Staatsdienst wollte ich keinesfalls ein Lebenlang ertragen müssen. Sie die Theologie reformer wie Prof. Hahn, dem Kulusminister, nahmen jeden damals, wenn ein nur entfernter Verwandter auch Lehrer war, wie bei imh und ihn zwang zu dem Beruf und nur als Oberstudienrat in Pension ging. Beide hatten ein schlechtes Gewissen der Biologe nach der Prüfung und der angelernte Lehrer für Chemie wegen seinem zu wenig beförderten Onkel , sagte er einmal auf dem Schulausflug bei uns als Klassenlehrer. Nicht nur ich wurde für seine Karriere benutzt, da ich schon eine Ohrfeige für laufen statt gehen auf dem Schulflur erhalten hatte, war es immernoch nicht ausreichend genug zu seinen Gunsten und zum Nachteil des allseitigen Lieblingslehrer mich auf eine bessere Note zu prüfen, wegen Mitarbeit, weil ich sein Fischaquarium sogar reinigen durfte nach der Bio AG, war auch bestraft worden.
          Sie schaffen sich ihre Gegner selber, keine Sorge.
          Laßt sie nur sich austoben an der unschuldigen Natur, am Menschen zuvörderst( als Schleifer bei der Armee oder aus Rohdiamanten Teile eines Ganzen zu schmirgeln hobeln ( sie sind unser Schicksal und haben nicht nur den Hobel, nein das Prokrustesbett, dabei und sägen darin die zu langen Beine ab). Sie haben es nötig und kommen später ungelernt oder wie Hitler mit falschen Titeln als Regierungsrat z. B. als „Come back“ in der Politik auch demokratisch in Anfangspositionen fast bis ganz nach oben etwa unter dem greisen Feldmarschall oder heften sich wie Schmeißfliegen an den bayrischen Löwen.
          Immerhin nur solange bis der Hergott ein Einsehen hat.
          Selbst nicht päpstlicher als der Pabst sein, ist daher mein Rat. Großzügig über Missgeschicke hinwegsehen, denn sie wissen nicht was sie tun.

          1+
          • Pflichtgemäß zum 20. Juli gedenkt unsere BK den Opfern des Aufstandes zum 20. Juli, während der Jahrestag des Ungarn Aufstande-63 Jahre her- vergessen wurde oder, die schamlose Mitwirkung der DDR an der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 als erste deutsche Okkupanten nach dem 2. Weltkrieg unbeachtet blieb, verbunden mit der Warnung vor Rechtsextremismus.
            Das Schicksal der Staufenberg Witwe ist gut dokumentiert im Buch ihrer Tochter und der ehemals 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart und Sohn des langjährigrn Gefängnisdirektors Lang in Rottweil erzählte mir vom Besuch von Mutter und Tochter, die kurze Zeit mit Familienanschluß dort einsaß bis sie bei Berlin oder Norddeutschland in einem Lebensborn Heim niederkam “ als wären sie BEIDE nie weggewesen“, steht in dem Buch.
            Das zum doppelten Standard, der einmal in die eine Richtung, dann in die andere schwankt. Daher die Merkmale für unsere Instabilität neben der „deutschen Angst“ das von einem Extrem ins andere schwanken. „Hossiana und kreuziget ihn“, sagte eins BK Kohl.
            Wann kommt das Buch der eingekerkerten Hauptverurteilten für deren tote Mörder und Freunde heraus, falls sie etwas zu berichten hätte oder zu gestehen? Das wäre authentisch!
            Sie wird es sicher nicht so bequem haben, und wie die Sportprominenten Uli Hoeness oder der Vater von Tennisidol Stefi Graf versorgt sein mit Tagesbesuchen in der Familie.
            Meine Frau ist entschieden dafür, dass ein 16 jähriger Blogger und für verkäufliche Waffen eingetretener in den USA , wie geschehen, NICHT in Harvard studieren durfte, nachdem zwei Jahre später sein Blogg auftauchte und schon zwei Überlebende, entkommene Opfer eines Schulmassakers sich selbst getötet hatten, die von andern Waffenbeführwortern im Netz bedroht wurden ( also keine Erwachsenen. die wissen was sie tun, wie der 16 jährige mit Recht ohne Nachsicht sanktioniert wurde).
            „Der richtige Weg für die Landwirtschaft“ kennen doch „absolut“ und als faktische oder forensische Wahrheiten erkannte, durch rechtliche und wissenschaftliche untermauerte auch religiös, ethische und wissenschaftlich nachvollziehbare und bestätigte als wissenschaftlicher Begriff neben B.K. Dr. rer. nat. A. M. auch Politiker wie Dr. rer. pol. Nina Scheer und Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Karl Lauterbach ganz bestimmt aus ihren Genen und überliefertem nicht aus den Finger gesaugten “ Law for Priority des Priority Act“. “ Hermann Scheer Truth“.
            Auch aus der Verwandtschaft zu von dem Bundeswehrarzt adoptierten, nicht fertig ausgebildeten Mediziner Rösler, einst FDP Gesundheitsminister, was Karl gerne wäre, im Tandem mit Genossin Nina zur Bewerbung sich anschickenden SPD Übergangs und fünfach Parteispitze, bei Erfolg im Oktober. Dort kann die auch noch Musikerin die Violine spielen mit 3 Frauen und nur zwei Männern, die Tochter des 2010 verstorbenen alternativen Nobelpreisträgers Scheer die Kenntnisse des Englischen dann bei Lauterbach abschauen, aus Harvard mitgebracht und nicht bei ihrem Vater notdürftig schwer zu verstehendem Interview, einem seiner letzten, in dem unsicher verlinkten resilience.org auch democracy now org. Die Kinder, wie im Bauernkrieg “ die Enkel fechten es aus“.

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            • „Die Enkel fechten es besser aus“.

              Als ich 1995, einen Dr. habil, und ehemaliges Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR in der umgebauten und privatierten Planzenzucht der früheren Akademie in Kleinwanzleben besuchte, kam Franz Alt zur Sprache und nicht Informatiker und Ökonom Hermann Scheer bei den mir gezeigten Züchtungsansätzen an Chinaschilfklonen aus botanischen Gärten gesammelt. Sie hatten es nicht von den beiden kopiert, sondern zuerst selbst als Dämmaterialien erforscht.
              In Ungarn wollten sie die Vermehrung groß anschieben( Modewort), also die Energiepflanzen erzeugen, nicht bei Besserwissern wie wir, diese Existenzgründer mit staatlich verwaltetem Besitz.
              Brauchten nur Dumme zum Treibriemen antreiben. So nannten sie das in Hohenheim, transferrieren transformieren, alles komplett als Ökonomie und Bioökonomie nämlich umsteuern mit Synergieantrieben, diesen Modewörtern und Tarnnamen.
              Schlaumeier waren sie aus der DDR Plagiatefabrik und Gruppenexaminierungsprofiteuren, alle Superdiplomiert mit Prädikat und Systemtreu, die keinen zurückließen. Sie hatten aber Angst vor den Dänen als Konkurrenz und deren Automatisierern. Eine von Hand anpflanzende Frau erschreckte er mit der Ankündigung im neuen Westgewächshaus, dass sie auch Automaten bekommen, aus dem Westen natürlich, und sie nicht mehr bräuchten.
              Also in Japan kam der Ex Forschungsminister Riesenhuber zum Plausch eher als Vortrag in die Deutsche Botschaft mit den ExPats. Da lief ich schon meinem versprochene und vertraglich vereinbarten Restlohn hinterher.
              Ließen mich aber zappeln und allererst China ausbeuten, wollten sie, mit einem auch ExPat von da.
              Kam vom Attachee für Forschung mit leeren Händen heraus, außer seiner Visitenkarte mit Privattelefon auch, die ich fälschlich anrief und bei einer hocherfreuten Dame landete. Dann fragte mich der als erstes ob seine Frau zuhause gewesen wäre, mich ausspionierend. Ich durfte Wildpflanzen sammeln, obwohl auch diese Kultgegenstände waren und sie selbst auch noch welche brauchten.
              Also schickte mich mein Japanischer Chef mit dem Fahrrad zur tagelangen Abwesenheit ins neue Nationalherbar in die Nähe der Tsukuba Universität und wie Sesam öffne dich durchstöberte ich alle alleine. Weil er für den das Standardwerk für japanische Gräser einst auch seine Herbar Exemplare handwerklich umsonst und Namensnennung herstellen musste, war es auch nicht neidisch.
              Ich konnte feststellen, dass nicht nur, wie er sich sagte, er sich später dafür gerächt habe, sondern gleich alles schlampig, unlustig, vielleicht falsch einordnete, also rächte ich mich gleich auch und gab den Namen des Professors, der auch ein halbes Jahr in den USA in einem Botanischen Garten als geborener Botaniker, weil es in Japan kein so ein Studium, denen als Empehlung weiter. Sollen sie selbst es richtig erforschen erst einmal und dann Geld vedienen, wenn sie für mich keines mehr haben. Später bekam ich es doch noch. Sollte ich dafür noch dankbar sein?
              Unverschämterweise verlangte der Habilitierte, der zuvor eine neue Japankarte gekauft hatte von mir die geographischen Daten der gesammelten Exemplare einzutragen und und und. In Der Solphatärenvegetanion, also neben heißen Schwefel Quellen sollte ich auch mich zum Verbrühen begeben, Botanische Gärten ausrauben u.s.w. nachdem, als mein Chef mir freigab um auf eigene Kosten, vorausbezahltes Geld in Okinawa auszugeben, er sagte , dass er es nicht wolle, um auf einer praktischen Zuchtsation alle möglichen Kreutzungen zwischen Chinaschilf und anderen Gräsern wie Zuckerrohr und Schilf mit zuzusehen. Zuckerrohr.
              Gräser sind einfach keine guten Arten. Sollen sich die Genetiker und Systematiker mit schwierigen Sachen zeitlebens befassen und glücklich werden.
              Landwirtschaft kann auch einfach sein!

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              • Übergänge, wie Zwitter in Fora und Fauna sah ich in Okinawa, als Züchter in Zeitungen eingewickelt bei lokalen Chinaschilf Unterarten mit allen möglichen stäubenden Rispen und Blütenstengeln einfach kreuzten, auch mit Zuckerrohr und Schilf.
                Bei Hybridroggen war es schwieriger in Hohenheim und noch bezahlbar. Nicht so bei „kleinen“ sowie „alten“ und „Schwabenstolz“Dinkel Sorten, Zwerggerste( gleich nach englischen Züchtern zufällig vom Zuchttechniker in Hohenheim entdeckt) und Gerste mal Weizen(Triticale) war ohne teure hybride Heterosis Züchtung möglich. .
                Aber der Habilitierte aus Kleinwanzleben 1995 war nun Geschäftsteilhaber und hielt sich für genauso wissend wie als habilitierten Gruppenschef der Akademie de Wissenschaften, dem andere Kofferträger aus Eigeninteresse zuzuarbeiten hatten.
                Früher, gleich nach der Wiedervereinigung besuchte er in Hohenheim einen ehemaligen OstExperten für Pflanzenchrosomen bei dem früheren Westberliner Genetikprofessor Mechelke, die noch USA Wissenschaftler aufgepeppelt hatten und der in geringster Besoldungsgruppe Angestellte war einmal Dekan der Fakultät der Naturwissenschaften und der Institusleiter Prof. Mechelke nie.
                Die isogene Linien von zwei Zuchtarten des Chinaschilf waren einwandfrei unter Namen des Dr. habil. publiziert worden. Für eine davon sollte ich Kreutzungspartner finden, damit sie wohl auch ihre Patente anmelden konnten.
                Ein Businessman war auch in der Nähe von Petersburg Mitglied des Neuadels hervorgegangen aus entlassenen Berufsrotarmisten, geworden.
                Mit dem ersten Flug der Lufthansa auf der neuen Verbindung kam ich 1991 auf der holprigren Landebahn in St. Petersburg an.
                Im Zug wurde ich und sollte- obwohl schon vorher mit alten Kleidern ausgestattet und unauffällig von der russischen Tatjana begleitet- erkannt, gleich 50 Dollar für einen Unbekannten wechseln, was sie mir verbot.
                Später als ein Besuch für mich zu teuer von Mönchen verlangt wurde, versteckten mich meine zwei Begleiterinnen unter Kopftuch und langem Mantel.
                Bei dem Besuch Deutschland bestem Botanischen Garten in München löste ich auch im Einverständnis einer jungen Dame an der Kasse für drei japanische Ärztinnen und mich Rentnerkarten zum halben Preis. Sie gaben aber viel aus für Essen und Trinken im Kaffee, zwei jüngere für uns Ältere, und gingen auch bald alleine zur Konferenz ins Holiday Inn zurück..
                Auf dem Weg zur Datscha, zu der wir zu Fuß ewig lange gingen, während der Businessman mich gleich mit Auto vom Zug abgeholt hatte, sagte sie mir, die ich sie schon in Stuttgart in meinem Wagen ausgeführt hatte, während sie mir russisch beibrachte gegen Devisen, es sei schade, dass ich nicht mit dem Wagen hier sei.
                In der Männersauna verhaute mich der Sohn mit Birkenzweigen, ein Aktiver mit je zwei Sternen und zwei selbst mit gleicher Farbe aufgemalten, passend zu den anderen, die vor der Sauna gerade trockneten und da einer heruntergefallen war den erst erst suchen mussten. Das Blitz- und Donnerfeuerwerk kam von dem nahen Truppenübungplatz von wo er gerade dienstfrei hatte.
                In Gegenwart des Vaters fragte ich, die nur russisch konnten, für was er übe, worauf der Vater antwortete, dass dies geheim wäre. National waren sie wie in der DDR auch noch danach als die UdSSR zerfallen war und Tschetschenien war für sie dann auch hart und grausam.
                Die Schwester von Tatjana Chefin, die perfekt deutsch sprach und krank war, nahm mich als es Anfang Oktober kalt wurde mit in die Wohnung der beiden allein lebenden Schwestern, die alle einmal als Entwässerungsingenieurinnen und als Brigade nach Pskow(Klein Pleskau) verlegt worden waren und nun etwas anderes arbeiteten oder nichts besonderes und die Stechmücken einfach weiter stechen ließen.
                Die zweite Wohnung der Schwestern, die ihnen zustand , aber zu laut war, war voller Zeitungen des Brieffreundes aus der DDR(Neues Deutschland).
                Ich ging nie mehr dorthin mit, da Tatjana meinte diese könne mich ja dann nächstes Mal einladen, was mit Kosten und Umständen verbunden war und doch lud sie mich wieder vor Neujahr ein, wo sie draussen tanzten und obwohl ihr früherer Freund eines Nachts kam, nach dem Sammeln von Pilzen mit mir zusammen in die gemeinsame Küche mit Mitbewohnerin und Sohn, die mich zum Abschied beschenkte und er mir sagte wie schwierig es für ihn sei mit ihr und sie mir die zweite Decke auf dem Bett einfach wegzog für ihn.
                Es war ja schon bald Winter und die Mutter mit Kind hatt auch schon einen Businesmann mit Champagner zu Gast.
                Mir riet jemand noch vor meiner drei einhalbwöchigen Urlaubs- und Sprachreise dann einfach in meinem Bett zu bleiben statt auf das Wohl Russlands anzustoßen, was ich auch so machte.
                Dann kam ich aber nach Okinawa und nie mehr dorthin.

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  16. hans sagt

    Die Grünen müssen unbedingt mal wieder an der Regierung beteiligt werden. Nur so können sie wieder geerdet werden und in der realen Welt ankommen.

    7+
    • Rtktz sagt

      Ja so ist es, nur leider würde das die deutsche Landwirtschaft nicht überleben auch die Ökologische nicht!

      14+
      • Carl G. von Riefensbeek sagt

        ….das würde die deutsche Landwirtschaft nicht überleben, die deutsche Wirtschaft ebenfalls nicht, mit dem Wegbrechen des mit Abstand größten Nettozahlers in der, sich die Vertretung eines dreiviertel Kontinents anmassenden, sogenannten „EU“, wird auch diese beerdigt werden und DANN hocken wir wieder auf Bäumen und in Höhlen und können komplett bei Null anfangen…die Alternativen zu diesem Szenario sind übrigens noch weitaus (WEITAUS!) dystropischer…

        8+
        • Mr Tom sagt

          Die haben wir schon mal überlebt 😉
          Je früher die den Karren endgültig gegen die Wand setzen, desto besser.

          0
  17. Bauer Willi sagt

    Nur zur Erinnerung: Das sind die oben zu lesenden Spielregeln:

    „Bitte seid freundlich und rücksichtsvoll!
    Ihr dürft gerne kritisch sein und kritische Fragen stellen, jedoch bitte in einer konstruktiven Art und Weise. Kommentare, die hauptsächlich der Selbstdarstellung dienen und/oder Werbung mit externen Links machen, sind nicht erwünscht. Kommentare sollten auch nicht länger als der dazugehörige Beitrag sein.

    Ich bin keine politische Plattform und will auch nicht zulassen, dass nur noch nach politischen Farben diskutiert wird.

    Ich dulde keine Beschimpfungen und Beleidigungen von Personen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Mitkommentatoren oder Personen außerhalb des Blogs handelt. Ich behalte mir das Recht vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren, wenn sich jemand nicht an die Spielregeln hält.“

    Dies gilt für ALLE Kommentatoren. In den vergangenen Tagen sind diese Spielregeln häufiger missachtet worden ohne dass ich eingegriffen habe. Dies ist der fehlenden Zeit zu schulden, die mich durch den Möhren-Hype daran gehindert hat.

    Im Übrigen ist dies mein Blog und ich werde es nicht zulassen, dass Kommentatoren versuchen, diesen Blog zu okkupieren und für Werbung in eigener Sache zu nutzen. Unterstellungen und Beleidigungen gegen die Person, die allein dazu dienen, mich zu diskreditieren, empfinde ich als groben Missbrauch.

    Ich wünsche allen einen guten Abend und eine ruhige Nacht.

    Bauer Willi

    41+
    • Sandra Harms sagt

      Bauer Willi,
      also ich muss die tage auch sagen es geht heiß her, heute fallen 2 besonders auf… die hätte ich schon rausgeworfen, seinerzeit, wurde andreas fendt für weitaus weniger geblockt…

      1+
      • Stadtmensch sagt

        Der ist freiwillig gegangen, weil er recht schnell erkannt hat, dass das hier nicht der Ort für konstruktive Diskussionen ist. Man muss schon viel Geduld mitbringen, um ein paar interessante Einblicke in die LW zu bekommen.

        Vielleicht kannst du ihn ja überzeugen, sich hier ab und zu mal einzuschalten. Du hattest doch einen einen guten Draht zu den „Schwarzwaldziegen“?

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Konstruktive Diskussionen, aus welchem Blickwinkel?

          Wenn User als Grenzdebil und Vollpfosten genannt werden, das hat mit konstruktiven Diskussionen nicht zu tun, es sei denn, so ein Niveau sagt ihnen zu.

          4+
          • Stadtmensch sagt

            Etwas mehr Selbstbewusstsein hätt ich dir schon zugetraut.
            Ich kann als arroganter, scheinheiliger Städter-Lemming auch gut vor den Spiegel treten.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Was hat das mit Selbstbewusstsein zu tun?

              Ich habe meinerseits den Willi NICHT gebeten, diesen Herrn zu sperren, der Forenhygiene hat es jedoch gut getan.

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        • Bauer Willi sagt

          Herr Fendt wurde geblockt, weil er immer wieder Personen persönlich angegriffen, diffamiert und beleidigt hat. Die weitere Person ebenso. Beide haben dann mit neuen Accounts erneut diskutiert, bis ihre Tarnung aufgeflogen ist. Sie wollen also, dass dieser Blog von den immer gleichen Personen dominiert wird? (wie in den letzten zwei Tagen ja auch wieder feststellbar)

          5+
          • Stadtmensch sagt

            Ist nicht war. Ihr habt ihn rausgeschmissen, weil er mit seinem argumentativen Florett gewisse Leute (Bauernverband SH usw.) zur Weißglut getrieben hat, bis die Fetzen flogen.

            Es ist eben eine Kunst, sich gegenseitig zu kritisieren, ohne persönlich zu werden. Irgendwann hat er sich dann leider auf das Niveau seiner Kontrahenten runter begeben.

            ps:
            Irgendwo in meinem LW-Geschichtsbuch steht so eine Passage, dass der Techniker, der sich zum Bauern begibt, um ihm die Vorzüge der Wartung und Pflege seines Gerätes nahe zu bringen, von wüsten Beschimpfungen nicht beeindrucken lassen soll (das war zu Beginn der Mechanisierung der LW)

            0
            • Inga sagt

              Wurde der Bauer in dem Buch vor dem Techniker gewarnt?
              Vor solchen Leuten muß man sich in Acht nehmen!

              „Beginn der Mechanisierung in der LW“

              war wahrscheinlich das Rad, um die Ernte, vielleicht zuerst in einer Schubkarre mit Holzkonstruktion nach Hause zu fahren, oder als Stützrad für den Ackerpflug, damit es die Frauen und Ochsen leichter hatten.
              Ein Sieb im Holzrahmen, womit man Getreide durchsieben könnte, jetzt haben die Mähdrescher immer noch Siebe im Innern.

              Und zwar schon vor fast 10.000 Jahren.
              Wer kennt die Dreschflegel nicht?

              Da gab es noch gar keine Maschinentechniker, da mußten die Bauern alles selber erfinden, mit „Learning by doing“
              Die Schubkarre hat ein Rad, die braucht man heutzutage noch für kleinere Arbeiten im Garten oder so. Auch die moderne aus Blech, Rad nicht mehr als Holz sondern aus Gummi!

              So und dann konnte man ja noch viel mehr aus dem Rad machen, sogar ein ganzes Getriebe.

              Ein Techniker, der einem Bauern eine Melkmaschine verkaufen will, und dafür die letzte Kuh in Zahlung nimmt, der wird ja vom Hof gejagt.
              Da kann er so viel reden wie er will!

              Ein Techniker, der sich auf dem Hof nicht auskennt und Maschinen anbieten will, die der Bauer gar nicht braucht darf nicht frech werden.
              Ein Bauer muß sich schon mit seinen Geräten und Maschinen auskennen.
              Wenn er sie falsch bedient und dadurch kaputt gehen, das kostet ja sein Geld!
              Deswegen sind die Bauern so geizig!?!

              Hast du früher noch keinen Bauern gesehen, wie er unterm Mähdrescher lag, um ihn abzuschmieren (fetten)?
              Kannst du das auch?
              Komplizierte Reparaturen müssen in die Werkstatt und von Fachleuten verrichtet werden.

              Der
              Bauer mußte immer mit seinen Geräten und Maschinen mitwachsen, nicht in jedem Dorf war eine Schmiede oder Landmaschinenwerkstatt oder Handel.
              Gerade im 20igsten Jhd. ist die Technik nicht nur in der LW weit fortgeschritten.

              Wenn Städter da keine Ambitionen zu haben, dann dürfen die das nicht auf Bauern projektieren!
              Ein Zeichen der Respektlosigkeit?

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Im Märzen der Bauer sein Rösslein anspannt.

              Das war noch in den Schulbüchern, als die Traktoren schon lange Einzug gehalten haben.

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              “ Es ist eben eine Kunst, sich gegenseitig zu kritisieren, ohne persönlich zu werden.“

              Da muss ich dem Stadtmensch recht geben.

              „Irgendwann hat er sich dann leider auf das Niveau seiner Kontrahenten runter begeben.“

              Warum ist der Herr Fendt und nicht die „Kontrahenten“ gesperrt worden? Sie haben eine eigenartige Wahrnehmung von Fakten.

              2+
              • Sandra Harms sagt

                @ ehemaliger landwirt
                was waren das soch für tolle diskussionen damals, fendt und böhrer… was haben wir so manches mal gelacht…

                0
          • Sandra Harms sagt

            Bauer Willi,
            natürlich will ich das nicht, aber die maßstäbe die beim fendt seinerzeit angelegt wurden, zb mit ermahnenden worten, die scheint es nicht mehr zu geben, gestern dachte ich zu erst, ich wäre im blog vom niemann… nix gegen ihn,er ist ein streitbarer zeitgenosse, aber allem anschein nach hat er nen freifahrt schein, kann vom thema abweichen, unsinne vergleiche stellen, und darf sich um antworten drücken, ich hab mich wirklich immer gern eingebracht, aber das mutiert zur niemann show grad. und mir vergeht echt die lust mich noch einzubringen. ich hätte auch noch ein zwei ideen mal wider was zu schreiben, aber mir fehlt erlig die lust mich hinterher mit niemann auseinander setzen zu müssen. der fendt hatte wenigstens noch irgendwo so eine fiese aber liebenswürdige art…

            1+
        • Wolli Klaschbux sagt

          „Man muss schon viel Geduld mitbringen, um ein paar interessante Einblicke in die LW zu bekommen. “

          Ja, wenn man alles mundfertig serviert bekommen möchte

          1+
    • Bergbäuerin sagt

      An die AktivistInnen von Ende Gelände in diesem Forum:
      Mit Recht bescheinigt man euch Wissen auf hohem wissenschaftlichem Niveau, was den Klimawandel betrifft. Das spricht für euch, für eure Bereitschaft, in eure Bildung Zeit zu investieren.
      Landwirtschaft ist noch deutlich komplexer als Klimatologie. Mit Land- und Forstwirtschaft beschäftigt sich eine ganze Fakultät der Universität. Wer hier qualifiziert mitreden will, der muss sich mit der Materie noch viel eingehender beschäftigen als mit dem Klima. Und gerade dieser Blog bietet genau diese Gelegenheit. Ich möchte euch empfehlen, stöbert in diesen unzähligen Beiträgen hier, und wenn ihr gleich einmal anderer Meinung seid, macht euch Notizen und lest weiter. Wenn ihr nach ernsthaftem Studium noch immer anderer Meinung seid als Bauer Willi, dann ist das euer gutes Recht. Aber einen Menschen, der so viel mehr weiß als ihr, mit unqualifizierten Äußerungen zu beleidigen, das gehört sich einfach nicht.

      18+
      • Bauer Willi sagt

        Danke.

        Zu einer gepflegten Streitkultur gehört auch, die Meinung des Anderen zu respektieren, auch wenn man sie nicht teilt. Rechte Parolen empfinde ich genau so unangemessen wie linke Parolen und offene Werbung für deren Organisationen ebenso.
        Eine Zensur nur dann zu verlangen, wenn einem die andere Meinung nicht passt, zeugt von einem einseitigen Demokratieverständnis.

        Einen Blog wie diesen mit endlosen Kommentaren zu versehen, bedeutet auch, das „Gastrecht“ zu missbrauchen.

        4+
      • Joachim Arlt sagt

        Aktivisten mit hohen Wissensstand in Bezug aufs Klima – der Witz ist nicht schlecht!!!

        4+
    • Paulus sagt

      Ja lieber Willi, es ist selbstverständlich „dein“ Blog und du hast sozusagen die Verfügungsgewalt.
      Wenn ich allerdings eine Bärbel Höhn nicht mehr als Ökoschlampe bezeichnen- und eine Claudia Roth nicht mehr als Vogelscheuche empfehlen darf und ich jeden Kommentar erst mal auf korrekte PC und Gendergedöns überprüfen muss, hat sich das für mich erledigt.
      Ich empfehle dir dem Beispiel des WDR zu folgen und die Kommentarfunktion zu deaktivieren. Das meine ich ernst!

      2+
      • Bergbäuerin sagt

        Was genau wollen Sie eigentlich damit erreichen, dass Sie Bärbel Höhn als eine Ökoschlampe bezeichnen und Claudia Roth als Vogelscheuche?

        3+
      • Ottmar Ilchmann sagt

        Solche Bezeichnungen sind nicht etwa geradheraus und kernig, sondern einfach ungezogen. Sie bringen auch in der Sache nicht weiter.

        4+
        • Paulus sagt

          Die Sache hat sich für mich erledigt. Ich brauche keine Gesinnungsprüfung, schon gar nicht von einem Bauern aus Rommerskirchen.

          1+
          • Bergbäuerin sagt

            Können Sie ihm das nicht unter 4 Augen persönlich sagen? Das interessiert doch die Öffentlichkeit nicht.

            0
      • Bauer Willi sagt

        Es geht nicht um „Gesinnungsprüfung“. Es geht um eine gepflegte Streitkultur.

        5+
      • Gephard sagt

        Da packst du mit Gendergedöns und PC aber schwere Geschütze aus, um plumpe Beleidigungen zu rechtfertigen. Das hat mit Meinung nichts zu tun. Außerdem sind Meinungen subjektiv; mit deinen Totalaussagen („Jemand ist …“ statt „jemandes Verhalten empfinde ich als …“) unterstreichst du nicht gerade, dass es dir um eine Meinung geht.

        2+
      • bauerhans sagt

        „…eine Claudia Roth nicht mehr als Vogelscheuche empfehlen darf“

        ich glaube du liegst richtig,die ist in letzter zeit sehr wenig in der öffentlichkeit,wie der anton,die verschrecken sonst die wähler.

        2+
    • Endy Mion sagt

      Folgender Artikel ist im Netz zu finden, der mich doch etwas an der Glaubwürdigkeit Bauer Willis zweifeln lässt. Insofern ist eine Stellungnhame hilfreich:

      Der „arme Bauer“ das #Möhrenfeld und die #Fakten

      Mal ein paar Fakten zu „Bauer Willi“, der ja keine Mühen gescheut hat, sich den Befriedungsversuchen von #EndeGelände zu entziehen und öffentlichkeitswirksam über vermeintliche Schäden auf seinem vermeintlichen Möhrenfeld vermeintlich durch EG zu beschweren:

      1. Der Herr heißt eigentlich Dr. Willi Kremer-Schillings und ist beruflich pensionierter Zucker-/Chemiemanager, der nun Bücher schreibt und ein paar Felder betreibt.
      https://rp-online.de/…/bauer-willi-ist-jetzt-auch-buchautor…

      2. Das Möhrenfeld ist eigentlich ein Petersilienfeld und es wurde nicht zertrampelt, sondern hat eine Spur. Und es war schon abgeerntet.
      Das von ihm erwähnte Möhrenfeld gehört dem Nachbarn. Von dem ist noch keine Beschwerde bekannt.
      https://www.bauerwilli.com/nicht-nur-die-diskussionen-sin…/…

      3. Die Felder, über deren Spuren er sich für einige Medien (u.a. die tagesschau) beschwert hat, sind nicht seine, so daß mehrere bereits gedrehte Berichte anscheinend nicht ausgestrahlt wurden.
      https://www.bauerwilli.com/entschuldigung-oder-die-moehre…/…

      4. Dem Herrn ist in seinem Petersilienfeld „kein erkennbarer Schaden entstanden, weil die schon abgeerntet war (O-Ton Herr Kremer-Schillings).
      https://www.bauerwilli.com/nicht-nur-die-diskussionen-sin…/…

      5. Daß er gegen EG hetzt, wundert nicht, weil er auch sonst wohl eher den #Klimaleugner*innen nahe steht, wie z.B. der #AfD.
      https://peterfelser.de/…/bauer-willi-deutschlands-bauern-…/…

      Die Teilnahme an deren Podiumsdiskussion sagte er dann aber doch kurz davor noch ab.
      https://www.afdbayern.de/80-prozent-der-deutschen-landwir…/…

      6. Er veröffentlichte gern als Gastautor, u.a. bei rechten Medien wie „die Achse des Guten“; ein Beitrag von ihm wurde auch geteilt bei der rechten Seite „tichys Einblick“.
      https://twitter.com/sand2drn/status/1143857179763646464

      7. Auf seinem Blog ist eine gewisse, dazu passende Agenda zu erkennen:
      https://www.bauerwilli.com

      8. Dort teilt er zum Beispiel auch Artikel, in denen behauptet wird, Menschen würden nicht aus Empathie, Vernunft oder Umweltbewußtsein vegan, sondern, weil sie sich von der Natur entfernten.
      https://www.bauerwilli.com/konsequent-vegan/

      9. Er selber kritisiert #Greta und die #Klimabewegung aufgrund ihres Auftretens, ihrer Formulierungen und ihrer Forderungen. Kritiker*innen der Klimabewegung sieht er pauschal und vorschnell diffamiert. Angst hat er weniger vor dem Klimakollaps, Angst macht ihm in Zusammenhang mit den Protesten „die Polarisierung, die Ungeduld, die Egozentrik, die zu einer Spaltung unserer Gesellschaft und der Schwächung der Demokratie führen kann.“ (O-Ton)
      https://www.bauerwilli.com/ist-das-ende-nahe/

      10. Auf seinem Twitterprofil teilte im Februar er einen Spruch, in dem Naturschutz und Tierrechte zur bloßen, unrealistischen „Ideologie“ verunglimpft werden.
      https://twitter.com/BauerWilli_…/status/1097781097960751104…

      PS: Für seine Behauptung, die Aktivisti hätten Overalls und Mundschutz bei ihm entsorgt, gibts bis heute keine Belege.
      https://twitter.com/BauerWilli_…/status/1142418933133271040…

      Ps: Die Links wurden vermutlich nicht alle nachvollziehbar mitkopiert, es dürfte dem Interessierten jedoch leicht sein, es über die Suchmaschiene zu finden.

      3+
      • Bauer Willi sagt

        Habe diesen Artikel heute auf meiner Facebook-Seite gepostet. Ich empfehle Ihnen, unbedingt ALLE Links zu öffnen und die Interpretation der geschlossenen Facebook-Gruppe „Rettet den Hambacher Forst“ mit den Texten zu vergleichen. Im Übrigen sind die Angaben zur Person im Impressum auf diesem Blog (siehe Leiste oben) zu finden. Sie sind also nicht neu.

        Wahrscheinlich geht es Ihnen, wie anderen auch, darum, mich als Person zu diskreditieren. Auch das ist nicht neu. Mal bin ich von Monsanto gekauft, neuerdings von RWE. Leider ist von beiden noch nie Geld geflossen. (Der letzte Satz ist Ironie)

        16+
      • Wolli Klaschbux sagt

        und jetzt bitte auch die Vorstrafenregister sämtlicher E_G Aktivisten

        5+
      • Ottmar Welker sagt

        Beim Bau von Stuttgart 21 auf den Fildern werden bei einem Bauern die verpachteten Felder jahrelang mit Erde und Aushub von Tunnels ohne gleichwertige Entschädigung zeitweise “ enteignet“. Seine Altersversorgung ist massiv beschnitten worden.
        Er wandte sich an das SWR Fernsehen, die sich einen Tag lang bei ihm aufhielten, alles, auch sein interessantes Hobby sich erklären ließen und ein paar Sekunden sendeten.
        Früher schon beim Verlegen von Nato Kabeln am Flughafen war er nicht, aber der Pächter kurzfristig informiert worden.
        Unter MP Erwin Teufel, der sich brüstete eine Baufirma selbst gefunden zu haben, die Straßenbauten für die Flughafenerweiterung sofort in Angriff nahm, wurden die erntereifen Felder abgemäht, die Bauern für den Ernteausfall entschädigt. Respekt vor der (Lebens) Leistung anderer sieht anders aus. Das sind Vorbilder für Ende Gelände.

        1+
  18. Thoddy sagt

    Ich habe heute ein Video gesehen, wo die Demonstranten auf dem Feldweg gehen und eine Reiterstaffel der Polizei durch ein Getreidefeld galloppiert. Ich hoffe, dass dort dann ebenso wehement vorgegangen wird. Aber vielleicht haben die sich ja schon entschuldigt.

    4+
    • Bernd sagt

      @schlauer Thoddy, die Polizei wurde doch wohl eher durch diese Horde entsprechend getrieben, aber woher soll schon Hintergrundwissen von Ihnen zu erwarten sein.

      3+
      • Roland sagt

        Das erwähnte Video zeigt die Polizisten zwar im Feld, aber die Staffel reitet geordnet hintereinander in einer Treckerspur. Das richtet minmalen Schaden an, wenn überhaupt. Oder gibt es da noch weitere Videos die hinter der Reiterstaffel eine Welle der Verwüstung zeigen, welche mir bislang unbekannt sind?

        1+
    • Xian sagt

      Geht es hier um Fehlverhalten von anderen? Also ich darf auch klauen wenn mal ein Polizist auch geklaut hat? So ist deine Logik?

      6+
      • Inga sagt

        Wie ich lesen konnte, wollte die Polizei die Aktivisten anhalten, weil jemand eine Frage an sie hätte, weil das nicht alle mitbekommen haben, sind sie dann feldein über Petersillie, Möhren und anders.

        Eben, einer latscht hinter dem anderen her, ohne nachzudenken!

        1+
    • B. L. sagt

      Wenn Polizeistaffeln soetwas tun, Schaden melden – Gutachter kommt – Verwaltung zahlt und das alles ohne großes Gemecker, Beweisvideos oder ähnliches.

      Auf die kann man sich verlassen und wenn die 50m weiter schadfrei durch gehen können, dann tun sie das auch, sofern keine triftigen Gründe vorliegen den Schaden doch zu verursachen. – allein wegen dem Papierkram und dem Vorgesetzten, der sagt „hättet Ihr das nicht auch irgendwie anders regeln können (seufz“ – wieder mehr Arbeit) 😉😁 Meistens dokumentieren die den Schaden sogar selbst, bevor sie ihn melden oder man selbst ihn meldet.

      Jetzt klinkt sich HIER tatsächlich die DUH ein? Tritt-Möhren-brettfahrer!

      Schön zu sehen das es noch entschleunigte Leute gibt, die sich nicht mitreißen lassen, diplomatisch bleiben und den „Aliens“ (aus der Stadt?) zeigt, wie Zusammenleben geht.

      3+
      • B. L. sagt

        Ah genau, wenn die Möhre schon belegt ist, für gesundes Kantinenessen aus dem Konvektomaten-LKW an den Schulen, dann bleibt ja noch die

        Tretmöhre… da sind bestimmt ein paar witzige Logos möglich 😂

        0
      • Schmeckt gut sagt

        Ohne funktionierenden Link ist dieser Hinweis als Info getarnter Fake. Bin gespannt, ob der Link kommt.

        1+
    • Annick sagt

      Der Film geht ja noch weiter. Nachdem die Reiterstaffel durch die Fahrgassen geritten ist, um sich auf dem nächste Feldweg zu positionieren, sind die Aktivisten zu hunderten querfeldein durchs Feld gestürmt, über den Feldweg und geradewegs wieder ins nächste Feld rein. Und das nicht durch die Fahrgasen.

      2+
  19. Eckehard Niemann sagt

    Möhren-Aufkleber – gibt´s schon:

    Mc Möhre – die NaturKostBar an Schulen
    Gesunde, ökologische Ernährung in Schulen

    Die Möhre steht als Symbol für knackiges, leckeres und farbenfrohes Gemüse – und für ein DUH-Projekt „mit Biss“: Der Regionalverband Nord der Deutschen Umwelthilfe e. V. macht damit Schülerinnen und Schülern frisches Obst, Gemüse und Vollwertprodukte aus regionalem und biologischem Anbau schmackhaft.
    Die Idee vonMc Möhre ist es, in möglichst vielen Schulen NaturKostBars zu initiieren und damit ein attraktives, gesundes und ökologisches Pausenfrühstück anzubieten.

    https://www.duh.de/projekte/mc-moehre/

    6+
    • Sandra Harms sagt

      langsam zwiefel ich echt an ihnen, jetzt machen sie auch noch werbung für die größten geldeintreiber,und wirtschaftszerstörer unseres landes..

      13+
      • Eckehard Niemann sagt

        Ich finde es einfach gut, dass unter dem Möhren-Logo und mit Möhren-Aufkleber gesundes Gemüse in die Schulen kommt. Sie doch bestimmt auch…

        4+
        • Sandra Harms sagt

          klar finde ich gemüse in der schult gut. aber nicht wenn ngo´s mitmischen auch wenns nur ein aufkleber ist. schulen müssen ein absolut politisch neutraler ort sein und vor allem wider werden. es wird sich zweifelsfrei ein anderer aufkleber mit einer möhre finden, wenn man einen braucht.

          9+
          • Bernd sagt

            ja Sandra, in Verbindung mit Wissen. Oft habe ich den Eindruck das die Möhre mehr Verstand hat, als einige dieser Querulanten.

            2+
  20. Eckehard Niemann sagt

    Nachfolgend eine aktuelle Pressemitteilung der AbL:

    AbL: Respekt für bäuerliche Arbeit ist konsequenter Klimaschutz
    Zu der Kritik von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner an Ende Gelände

    Zu der Kritik von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nach den Protesten für mehr Klimaschutz im rheinischen Braunkohle-Revier gegenüber den Aktivisten, sie würden „respektlos mit Lebensmitteln“ umgehen, „achtlos über Gemüsefelder“ trampeln und sie hätten ein „Glaubwürdigkeitsproblem“ bei ihrem Kampf für das Klima, sagt Martin Schulz, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.:

    „Der Respekt vor bäuerlicher Arbeit ist uns wichtig. Deshalb ist es richtig, dass die Aktivisten von Ende Gelände sich öffentlich bei den Bäuerinnen und Bauern entschuldigt haben, dass sie Teile der Ernte überrannt haben, um sich einen Weg in die Kohle-Grube zu bahnen. Ende Gelände hat schon im Vorfeld Entschädigung angekündigt und sie haben dies via twitter wiederholt. Respekt vor bäuerlicher Arbeit wünsche ich mir auch von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, indem sie endlich das 1,5-Grad-Ziel entschlossen und konsequent anpackt“.

    Zu der Kritik von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nach den Protesten für mehr Klimaschutz im rheinischen Braunkohle-Revier gegenüber den Aktivisten_hier.

    Zum bäuerlichen Klimaappell_hier.

    13+
    • Christian Bothe sagt

      Toll, das dieser Verein sich auch ums Klima bemüht(Na ja machen ja alle momentan).Ob nicht das alltägliche Brot und dessen Erzeugung wichtiger für einen Bauern sein sollte als dem Mainstream folgend nur noch über Klimaveränderungen zu reden, die es schon seit Bestehen der Erde nachweislich gibt?

      6+
      • Ottmar Ilchmann sagt

        Ach Herr Bothe, die Bauern sind doch die ersten Betroffenen des Klimawandels, siehe Hitze und Dürre im letzten Jahr! Deshalb ist es auch Kernaufgabe einer bäuerlichen Interessenvertretung, sich für den Schutz des Klimas und damit der Produktionsgrundlagen einzusetzen!

        11+
        • Christian Bothe sagt

          1976 hatten wir ein ähnliches Jahr und ich hatte Verantwortung für 1200ha,400MK und Nachzucht,600Schafe,1500 Mastbullen und kaum Grobfutter.Also H. Ilchmann habe da einiges mitgemacht und es irgendwie geschafft ohne Tierverluste!Von Klimaerwärmung sprach keiner, wir hatten eben eine Dürre. Wünsche ich keinem, aber solche Jahre gibt‘s eben…

          6+
        • Thomas Giese sagt

          Wie auch immer man den Klimawandel sieht und definiert, ergibt der jedoch kein „Recht“ auf die Zerstörung anderer Hände Arbeit. Die Nahrung wächst auf Feldern, nicht im Supermarkt. Wer Nahrung zertrampelt, dem nehme nicht nicht ab, daß er sich doch „nur“ für die Umwelt einsetzen will. Leute, fangt endlich an rational zu denken.

          6+
        • Mark sagt

          „Ach Herr Bothe, die Bauern sind doch die ersten Betroffenen des Klimawandels, siehe Hitze und Dürre im letzten Jahr!“ Ach Herr Ilchmann, bislang habe ich Sie für einen halbweg intelligenten Menschen gehalten, das ändert sich leider so langsam…

          1+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Heute ist der Hitzerekord vom Juni gebrochen worden, um 0,2 Grad in Brandenburg.
          Bisheriger Rekordhalter war die Ortschaft Bühlertal in Baden. 1947 wurde dieser Rekord gemessen.

          0
    • Sandra Harms sagt

      Herr niemann und auch herr ilchmann, erklären sie doch mal warum die abl zu den unterstützern dieser zusammenrottung (eine demo war das in meinen augen nicht mehr) war.
      und dann wäre es nett wenn sie beide mir mal erklären, wie klimaschutz bei der abl zusammengeht wenn man bei der whes demo gegen glyphosat und weitere wichtige pflanzenschutzmittel demonstriert. denn für mich gibt es genau an dem punkt einen enormen widerspruch. ich frage mich schon länger wie viele noch in der abl aktiv sein können, während die abl kräftig an dem sägt was täglich angewendet wird. aber vielleicht bin ich ja einfach zu blond um den höheren zusammenhang zu erkennen.

      10+
      • Eckehard Niemann sagt

        Wikipedia: Forderungen der Bewegung „Wir haben es satt“:

        Recht auf Nahrung weltweit
        Gesundes und bezahlbares Essen für alle
        Faire Preise und Marktregeln für die Bauern
        Artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotika-Missbrauch
        Freiheit für die Saatgutvielfalt
        Bienen- und umweltfreundliche Landwirtschaft
        Förderung regionaler Futtermittelerzeugung
        Zugang zu Land weltweit für alle

        5+
        • Sandra Harms sagt

          Ach herr niemann, das war nicht meine frage.
          also nochmal in klartext, wie kann die abl eine demo veranstallten zusammen mit leuten, die glyphosat oder besser gesagt sämtlichen chemischen pflanzenschutz weg haben wollen? 1. wie erklärt die adl das ihren konventionell wirtschaftenden mitgliedern, 2. wie steht die abl dazu,das es ohne chemischen pflanzenschutz, einen höheren co2 ausstoss in der landwirtschaft zweifelsfrei geben wird,grade im hinblick auf den klima schutz.

          ich hab nur 3. klar verständliche fragen gestellt auf die ich ebenso verständliche antorten haben möchte, oder liegt es möglicherweise daran das die abl mittleiweile auch schon links-grün geworden ist das ich auf diese fragen die ich ihnen nun das x-te mal gestellt habe keine antwort bekomme, weil sie dann zugeben müssten für was die abl wirklich steht…

          8+
            • Sandra Harms sagt

              von 2017… und welches publikum und welche verbände waren auf der whes?
              sorry herr niemann, sie machen es sich verdammt einfach, ein link und fertig sind sie. nabu und co waren auf der whes und deren botschaft ist eindeutig. ihre antwort mal wider nicht. wie immer eigentlich… und ich dacht ein mann in ihrem alter, hätte noch so etwas wie den anstant ihm gestellte fragen mal nach bestem wissen zu beantworten.

              5+
          • Gephard sagt

            Gibt es Quellen, die Punkt 2 zweifelsfrei belegen. Chemischer Pflanzenschutz muss ja auch noch hergestellt, verpackt, beworben, transportiert, aufgebracht und erforscht werden. Zudem gibt es noch den gewaltigen Wasserkopf der Chemiekonzerne. Wäre mal interessant zu erfahren, wie der Co2-Abdruck der ganzen Patentiererei, internationaler Prozesse mitsamt der Rechtsabteilungen aussieht.

            0
            • Stadtmensch sagt

              Im Gegenteil:

              Wenn man den Boden als Kohlenstoffsenke aufbauen will, stören Chemikalien mitunter sehr (Pflügen ist auch übel). Also hilft nur Zupfen und Häckeln. Will aber niemand machen…

              „The soil conditions required for humification are diminished in the presence of herbicides, fungicides, pesticides, phosphatic and nitrogenous fertilisers“

              „Under appropriate conditions, 30-40% of the carbon fixed in green leaves can be transferred to soil and rapidly humified, resulting in rates of soil carbon sequestration in the order of 5-20 tonnes of CO2 per hectare per year.“

              https://www.amazingcarbon.com/PDF/JONES-LiquidCarbonPathway(July08).pdf

              0
  21. Celia sagt

    Für das höhere Wohl des Klamaschutzes (NEIN – unsere Erde zu RETTEN. Millionen Tierarten zu RETTEN. Sogar – letztendlich, die menschliche Rasse zu RETTEN) – da ist es besorgniserregend, wenn dafür kleinere Kollateralschäden in Kauf genommen werden? Sowas, wie ein paar Möhren? Obwohl sie ersetzt werden?
    Wie kann man so pedantisch sein? Das ist wirklich übertrieben. War nicht ganz so cool. Aber Dinge passieren. Und es ist nichts schlimmes passiert. Also sollte man sich doch einfach wieder wichtigeren Dingen zuwenden.

    7+
    • Bauer Willi sagt

      Sie haben leider nichts verstanden. Es geht nicht um ein paar Möhren.

      28+
    • Bergbäuerin sagt

      Sie können keine Möhren ersetzen – beim besten Willen nicht. Was von Frühjahr bis jetzt gewachsen ist, das wächst heuer nicht mehr nach, mit noch so viel Geld nicht. Sobald Ihre Plastikzahnbürste kaputt ist, kommt die nächste aus dem Extruder – der Produzent hat Geld gemacht. Bei Lebensmitteln geht das nicht. Und wir möchten, dass ihr das lernt. Offenbar wart ihr es gewohnt, einfach zu entschädigen, und weil der Geldwert nicht hoch ist (was man im Rahmen eurer Bewegung auch einmal diskutieren sollte) habt ihr euch bei solchen Abkürzungen mit der Zeit nichts mehr gedacht. Ihr könnt sicher sein, dass die Bauern bei so manch anderen Entschädigungen genauso sauer waren wir Bauer Willi. Sie haben sich nur den Zoff gespart, den Bauer Willi jetzt hatte. Bauer Willi hat sich das angetan, damit ihr etwas lernen könnt.
      Das assimilierende Möhrenlaub und die Rhabarberblätter sind übrigens auch eine CO² – Senke.
      Und ich bin eine, welche die Grundanliegen eurer Bewegung durchaus mitträgt. Ich wette, dass diese Bewegung nicht so schnell abflauen wird, dass sie ähnliche Veränderungen bewirken wird wie die 68er Bewegung und der Zusammenbruch des Kommunismus 1989. Ich erinnere mich an beides. Ich weiß aber auch, dass die Proponenten jedes Mal auch grobe Fehler gemacht haben. Wenn es uns gelingt, euch davor zu bewahren, dann wird unsere Unterstützung für euch umso größer sein.
      Sie als einzelner Mensch können weder das Klima noch Millionen Tiere noch die Erde noch die Menschheit retten. Aber die Möhren, die Gerste, den Weizen und den Rhabarber, den können Sie das nächste Mal retten, das liegt in Ihrer Macht. Und glauben Sie mir, die Rettung der Welt fängt bei solch kleinen Dingen an!

      18+
    • bauerhans sagt

      Celia,um die erde retten zu wollen,müssen sie mit chinesen,indern,afrikanern,russen und amerikanern eine diskussion starten,den braunkohlebagger zu behindern,bringt in der sache nix.

      6+
  22. Ich habe Ihnen gestern auf Twitter die aktuelle Graphik des Dürremonitors verlinkt und Sie gefragt, ob diese Tendenz nicht langfristig schlimmer sei für Ihre Möhren. Geantwortet haben Sie darauf nicht.

    Nun haben Sie sicher Besseres zu tun als auf jede ungebetene Frage auf Twitter zu reagieren, aber zumindest hier auf Ihrem Blog hätten Sie die Gelegenheit gehabt, wenigstens EINMAL auf die Gründe der Proteste einzugehen, bei denen Ihre Möhren auf so schröckliche Weise nieder getrampelt, was sage ich: vernichtet wurden. Ansatzweise schimmert dies höchstens in folgenden kurzen Sätzen durch:

    „Es zeigt aber auch, dass ein Teil der Bevölkerung das nicht so sieht. Für das hohe Ziel des Klimaschutzes sind Kollateralschäden in Kauf zu nehmen. Und das macht mich besorgt.“

    Das ist die einzige Stelle, an der Sie den Klimaschutz erwähnen. Der Rest Ihres Beitrags sowie alle bisherige Berichterstattung darüber erweckt den Eindruck, die Aktivisten seien im Grunde nichts weiter als jugendliche Randalierer, die aus purem Spaß an der Freude Ihre Feldfrüchte kaputt gemacht haben. Nun hat es aber Gründe, weshalb ein Unfall in unserem Rechtssystem anders bewertet wird als vorsätzlicher Mord und Leute, die (teilweise, um berittenen Polizisten auszuweichen) unabsichtlich oder meinetwegen aus Unachtsamkeit ein paar Möhren platt treten, haben nicht im selben Maße Schuld auf sich geladen wie ein paar Rabauken, die bierselig und grölend mit ihren Mopeds durch ein Weizenfeld brettern und dabei versuchen, so viele Halme wir möglich auszureißen.

    Sie und Ihre moralinsaure Anhängerschaft tun nun aber so, als sei alles ein und dasselbe. Sie zeigen keinerlei Verständnis für die Gründe der Proteste, empören sich über Aussagen zu „Kollateralschaden“ und fühlen sich davon persönlich beleidigt. Sie bauschen diese Vorfälle auf, bis man glauben könnte, es handle sich tatsächlich um ein verabscheuungswürdiges Verbrechen, das auf einer Stufe wie Mord steht, zeigen (zusammen mit ihren empörten Fans) eine Empfindlichkeit, die, würde sie ein Jugendlicher zur Schau tragen, öffentlich höchstens zum Hohn, nie aber zum medialen Ruhm gereichen würde und schwingen in Interviews große Reden über Respekt, als wäre das alles im Anbetracht des angerichteten Schadens nicht geradezu lächerlich.

    Wo aber bleibt Ihr Respekt vor der jungen Generation, die gerade um ihre Zukunft fürchtet? Schon jetzt kommt es auf manchen Teilen der Erde zu Kämpfen um Wasser, in Indien kratzt das Thermometer an der 50-Grad-Marke, der Boden in weiten Teilen Deutschlands ist ausgedörrt, obwohl wir erst Juni haben. Obwohl Sie als Landwirt davon unmittelbar betroffen sind, scheint Sie das allerdings überhaupt nicht zu interessieren. Bei Ernteausfällen zahlt ja schließlich der Staat, aber wenn eine Aktion wie „Ende Gelände“ zu Kreuze kriecht und eine Entschädigung anbietet, spielen Sie lieber die Diva.

    Ich weiß nicht genau, wie alt Sie sind, aber Sie gehören vermutlich zu der Generation meiner Mutter – der Generation, die nie einen Krieg am eigenen Leib erfahren musste und die schlimmsten Auswirkungen der Klimakatastrophe nicht mehr selbst miterleben wird. Mit anderen Worten: Die einzige Generation wahrscheinlich seit Anbeginn der Menschheit, die während ihres gesamten Lebens dauerhaft Frieden und Wohlstand genießen konnte. Natürlich wurden Sie nicht so verhätschelt oder hatten so viel Taschengeld wie heutige Teenager, aber dafür mussten Sie auch nicht um Ihre Lebensgrundlage fürchten, weil ignorante alte Leute sich lieber über ein paar zertretene Möhren empören als sich darum zu sorgen, ob Karotten in einigen Jahrzehnten überhaupt noch auf deutschen Feldern wachsen können.

    Es tut mir leid, dass Sie Schaden erlitten haben und finde es auch überhaupt nicht gut, Lebensmittel verschwendet zu sehen – aber ja, Ihre Möhren sind wirklich nur Kollateralschaden, der zu verschmerzen ist, weil er kleiner kaum sein könnte und Klimaschutz unendlich viel wichtiger ist. Auch wenn Sie das anders sehen mögen, weil es sich mit dieser „brave Bauer gegen linksgrünversiffte Chaoten“-Nummer so schön profilieren lässt und Sie sich sogar noch erblöden, dies zu einer nationalen Bewegung ausbauen zu wollen. Und wie? Durch Aufkleber an AUTOS. Man kann es sich nicht ausdenken.

    Ich frage Sie also nochmal: Ist der Klimawandel für Ihre Möhren nicht schlimmer als das?

    12+
    • Bauer Willi sagt

      Sie mögen verstehen, dass es bei inzwischen über 1000 Kommentaren unmöglich ist, allen sofort zu antworten. Verzeihen Sie also, wenn ich Ihren hohen Ansprüchen nicht gerecht werden konnte. Bitte lesen Sie einfach alle Antworten durch, die ich zu diesem Thema gegeben habe.

      Aber für Sie dann noch einmal, damit Sie sich dieser unendlichen Mühe nicht unterziehen müssen: Ich habe nie von links-grün-versifft gesprochen und das auch nie angedeutet. Dies ist eine grobe Unterstellung. Ich habe in meinen diversen Posts kritisiert, dass Hundertschaften von Aktivisten durch unsere Äcker laufen. Nicht mehr und nicht weniger. Was die Medien daraus machen und es jetzt instrumentalisieren unterliegt nicht meinem Einfluss:
      Auf Ihre sonstigen Beleidigungen wie „Diva“ oder „moralinsauer“ bzw. „fehlendem Respekt vor der Jugend“ gehe ich nicht ein: Wir haben zwei Kinder und einen Enkel. Wenn ich in einem Kommentar von der „Arroganz der urbanen Eliten“ gesprochen habe, dürfen Sie sich angesprochen fühlen. Und auf Ihr Mitleid kann ich verzichten. Normalerweise bin ich nicht so unhöflich. Bei Ihnen mache ich da eine Ausnahme.

      44+
      • „Wenn ich in einem Kommentar von der „Arroganz der urbanen Eliten“ gesprochen habe, dürfen Sie sich angesprochen fühlen.“

        Dumm nur, dass ich aus einem 2000-Einwohner-Dorf im Saarland stamme.

        Aber ganz großes Kino, wie elegant Sie sich um Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen drücken.

        6+
        • Bergbäuerin sagt

          Ich empfehle Ihnen, stöbern Sie in diesem umfangreichen Blog mit seinen unzähligen Beiträgen! Es gibt eine Suchfunktion, wo sie zu allem etwas finden, was für Sie die wichtigen Fragen sind! Erwarten Sie doch nicht, dass Bauer Willi das alles hier für Sie hier wiederholt!

          4+
    • Christian Bothe sagt

      Lieber Robin,Sie haben nichts aber auch gar nichts begriffen,was Bauer Willi meinte. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
      1.Das es Klimaveränderungen gibt, weiß jeder und diese haben wir seit Bestehen von Leben auf der Erde. Klima ist das eine und Wetter(Hitze,Niederschläge) das andere. Wetterfrosch Kachelmann hat das bei T-online mal schön erläutert und jetzt gibt es wieder mal heiße Tage (gab’s auch 1976) mit leider entsprechenden Folgen für die Vegetation etc.
      2.Nichtsdestotrotz hat bei allem Protestengagement der Schutz des persönlichen Eigentums Vorrang (ob Sie eigene LN haben?) und das ist verfassungsrechtlich verankert. Auch irgendwelche genehmigten Demos ändern daran nichts und haben sich an die Gesetzlichkeiten zu halten. Das sollten Sie sich mal überlegen und darum ging es auch Bauer Willi u.a. Es gibt Länder auf der Welt,wo der Eigentumsschutz anders durchgesetzt wird…

      19+
        • Sandra Harms sagt

          Nein herr niemann, einfach nur ein verweis darauf das anderswo in der welt nicht jeder ungestraft tun lassen kann was er will… einfach mal das weisse ding in ihrem kopf benutzen auch wenns schwer fält bei dem wetter… mal drüber nachdenken was ihnen persönlich wohl passieren würde wenn sie zb in nord koera quer übern acker laufen würden, oder was ihnen wohl blüht wenn ein jemand in den usa sie anzeigen würde weil sie über sein grundstück gelaufen sind und die dortige polizei sie festnimmt, fals nicht sofort auf sie geschossen wird… einfach mal drüber nachdenken.

          8+
      • Zu 1.:

        Sie leugnen also den menschengemachten Klimawandel. Bravo. Da würden Ihnen nur 99,9% aller Wissenschaftler widersprechen, aber Sie wissen es vermutlich besser.

        Zu 2.:

        Für jemanden, der sich über ein paar zertretene Möhren echauffiert, lassen Sie wirklich ein paar außergewöhnlich brutale Gewaltfantasien durchschimmern. Ich hoffe, Sie haben keinen Enkel, der mal über einen Zaun steigt oder durch einen Hinterhof läuft, auf dem er nichts zu suchen hat.

        6+
        • Sandra Harms sagt

          Robin, können sie nicht lesen?
          da steht das sich das klima verändert!

          und nur mal so am rande, das hat es schon immer !!! das hat nichts absolut garnichts mit leugnen zu tun ! das ist ganz allein ihre interpretation, die interpretation von jemand, der keinen respekt vor der arbeit anderer menschen hat, von jemand der völlig unbeteiligten zumutet kolleteralschäden hinzunehmen. typische vorne hui hinten pfui mentalität… widerlich

          15+
          • Wie soll man denn die Passage über „Klimaveränderungen, die es seit dem Bestehen von Leben auf der Erde gibt“ sonst verstehen? Klären Sie mich bitte auf 🙂

            Und natürlich respektiere ich Bauer Willis Arbeit. Das Überleben der Menschheit ist mir lediglich wichtiger.

            1+
            • Sandra Harms sagt

              ich kenne ja ihre bewandnis im bereich geschichte nicht, aber es gab zeiten da war es sogar noch wärmer als heute, und das ohne das es menschen gab, eiszeiten gab es auch, auch ohne das es menschen gab… aus den tatsachen schliesst sich von ganz allein, das sich das klima schon immer gewandelt hat. und das tut es bis zum heutigen tag.
              zum mensch gemachten klimawandel, da gibt es 2 punkte die dem was alle sagen, völlig widersprechen, 1. der co2 gehalt ist immer erst nach einer erderwärmung gestiegen, 2. 96% vom co2 stammen aus natürlicher entstehung.
              sollte es wirklich so sein das 96% natürlichen ursprungs sein, sind die 4% die mensch gemacht sind, selbst wenn man sie auf 0 bekommen würde weltweit, nicht die größe um eine klimaveränderung zu stoppen oder umzukehren. von daher sollten zweifel an dem was man uns tagtäglich an gemachter meinung vorsetzt erlaubt sein.

              6+
              • Sie leugnen also AUCH den menschengemachten Klimawandel (die Betonung liegt übrigens auf „menschengemacht“). Damit haben Sie sich für eine ernsthafte Diskussion disqualifiziert 🙂

                Und was mein Bewandnis im Bereich Geschichte angeht: Ich bin zufällig Historikerin.

                2+
                • Sandra Harms sagt

                  erstens leuge ich nichts ! hören sie auf dinge wie es ihnen passt ! ich habe nichts gegenteiliges behauptet ! aber ich sehe durchaus punkte, die schlichtweg nicht so ganz zusammen passen. das hat rein garnichts mit leugnen zu tun, sondern es das hinterfragen, von dem was man so aufgetischt bekommt. als historikerin können sie mir doch sicher den auslöser der frazösischen revolution nennen.

                  5+
                • Obstbäuerin sagt

                  Werte Robin, es gibt tatsächlich auch Wissenschaftler, die in einer These eine These sehen. Bevor nachgewiesen werden konnte, dass die Erde keine Scheibe ist, glaubten auch mindestens 99 % der Menschen inclusive der Wissenschaftler, dass sie am
                  Rand runterfallen. Das dürfte Ihnen als Historikerin ja bekannt sein. Eine These kann man nicht leugnen, weil es sich um eine Vermutung handelt.

                  6+
              • Gephard sagt

                Woher stammen diese Zahlen? Dass 8 Mrd. Menschen so wenig Einfluss auf den Co2-Haushalt haben, wirkt für mich zunächst unglaubwürdig. Und was ist Methan?

                0
            • Oberländer sagt

              Was für ein überheblicher Wicht mußt du, Robin, sein, das du ein Überleben der Menschheit sichernwillst.
              Weist du was du für eine kleine , absolute Null
              im Lauf der Weltgeschichte bist?
              Was willst du machen wenn uns ein 10.000 Tonnen Komet auf den Kopf fällt?
              Wen jammerst du an wenn sich nach einem
              durch aus möglichen Vulkanausbruch die Atmosphäre für 2 oder 3 Jahre mit Staub verdunkelt ?
              Ehrfurcht und Bescheidenheit sind bei dir in keiner Weise vorhanden.

              4+
        • Bergbäuerin sagt

          Was wird von uns Menschen verlangt als Reaktion auf den Klimawandel: weniger Fleisch konsumieren, nichts wegwerfen, nichts Unnötiges kaufen, Energie sparen, keinen unnötigen Flugreisen etc. Für all das gibt es auch noch andere Gründe, die mir persönlich wichtiger sind als das Klima: dass die Ressourcen dieses Planeten begrenzt, und dass sie sehr ungerecht verteilt sind. Deshalb beteilige ich mich gar nicht an Diskussionen über die Klimaforschung. Mir ist ein Aktivist, den die Erkenntnisse der Klimaforscher zu einer Änderung seines Lebens veranlassen ebenso sympathisch wie ein Bauer, der sich tagtäglich darauf fokussiert, unter diesen gegenwärtig harten Bedingungen Lebensmittel für seine Mitmenschen herzustellen, und der 2018 ebenso um Lösungen vor dem Hintergrund der Dürre bemüht ist wie 1976.

          2+
    • Mark sagt

      Glaubst Du wirklich, das man das Klima schützt, indem man Möhrenfelder niedertrampelt?

      10+
      • Glaubst du wirklich, man kann Klimaschutz gegen den Widerstand der Eliten durchsetzen, ohne dass auch mal was kaputt geht?

        Memmen seid ihr. Allesamt Memmen.

        2+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Hast Du Probleme mit der Hitze?

          Ich habe schon Demos mitgemacht, mit 20.000 Teilnehmer. Die Polizei ist nicht gegen uns vorgegangen, auch nicht die mit den schwarzen Lederjacken in Frankreich.

          Möglicherweise waren wir Memmen, aber wir wollten Demonstrieren und uns nicht mit der Polizei prügeln.

          12+
        • Christian Bothe sagt

          Nicht verzweifeln ,Robin aber trotzdem sachlich bleiben ohne Beschimpfungen…Wahrscheinlich kennen Sie nur die eine Seite der Wissenschaft, denn es gibt auch andere Meinungen (www.Eike.eu) zu Ursachen des Klimawandels und ich versuche dazu mir eine Meinung zu bilden, da vieles noch unklar erscheint.

          4+
          • Das ist schön, dass sie den einen Wissenschaftler unter 1000 gefunden haben, der Ihre Sicht stützt. War vermutlich ein hübsches Stück Arbeit.

            3+
            • Sandra Harms sagt

              Robin,
              damit haben sie sich nun endlich verraten, „einen wissenschaftler unter 1000″…

              4+
                • Sandra Harms sagt

                  dumm mur das es mehr wie 1000 klimawissenschaftler gibt, dumm auch, das eike eine organisation aus einer ganzen reihe von wissenschaftlern ist, und dumm auch das sie anscheinend nicht wissen, das es wissenschaftler in dem bereich gibt, die nix mit eike zu tun haben,und auch nie gefragt wurden nach ihrer meinung. allem anschein nach sind sie ein parade beispiel für jemand der absolut keine ahnung hat von dem was er brabbelt, und andere meinungen und denkansetze erst garnicht in betracht zieht. super einstellung haben sie, den vorgefertigten kram 1-1 übernehmen und alles andere als quatsch disqualifizieren…

                  6+
                • „dumm mur das es mehr wie 1000 klimawissenschaftler gibt“

                  Hören Sie bitte auf, wenn ich so lachen muss wie jetzt kann ich nicht gut einschlafen 😀

                  0
                • Okay, ein Witz noch zum Abschluss, weil der gerade so gut passt:

                  Lehrer: „Es ist unglaublich, 90% dieser Klasse ist wirklich strohdumm!“
                  Sandra aus der letzten Reihe: „Quatsch, so viele sind wir doch gar nicht!“ 😀 😀 😀

                  0
            • Obstbäuerin sagt

              Hier mal ein paar Beispiele Robin:
              Sogar ein MIT-Professor
              Es gibt durchaus einige Akademiker mit Publikationen in begutachteten Journalen, die, wie Willie Soon, nicht an den menschengemachten Klimawandel glauben. Der prominenteste ist sicher der inzwischen emeritierte Meteorologe Richard Lindzen vom Massachusetts Institute of Technology. Er wurde mit Arbeiten über Atmosphärendynamik berühmt, bevor er sich als MIT-Professor in die Klimadebatte einschaltete und sich auf die Seite der Skeptiker schlug.

              Als Klimawandelkritiker gilt auch Ross McKitrick von der University of Guelph in Kanada. Gemeinsam mit dem ebenfalls kanadischen Bergbaumanager Steven McIntyre kritisierte er 2003 in der Zeitschrift Energy & Environment das Zustandekommen einer Temperaturkurve, die wegen ihres steilen Anstiegs im 20. Jahrhundert – nach 1600 Jahren flachen Verlaufs – mit einem Hockeyschläger verglichen wurde. Durch den Abdruck in der Kurzfassung des damaligen IPCC-Berichts war sie zur medialen Ikone des menschengemachten Klimawandels geworden.

              Schwankende Strahlung
              Prominent ist auch Jan Veizer, emeritierter Professor in Ottawa und Bochum. 1992 erhielt er den Leibniz-Preis, eine der höchstdotierten Ehrungen für Wissenschaftler in Deutschland, für seine Leistungen in der Chemie der Sedimente. Im Jahr 2000 veröffentlichte er in Nature eine Arbeit, die Hinweise darauf fand, dass CO2-Pegel und Klimawandel in erdgeschichtlicher Vergangenheit nicht so eng zusammenhängen könnten wie bis dahin gedacht. Bei den Klimaskeptikern beliebt wurde Veizer 2003, als er zusammen mit dem Israeli Nir Shaviv eine Arbeit im Magazin GSA Today der Geological Society of America veröffentlichte und darin Klimawandelereignisse mit Schwankungen in der kosmischen Strahlung erklärte.

              2+
              • PRAGER sagt

                Sagen sie mal liebe Obstbäuerin,
                meinen Sie das hier geschrieben eigentlich ernst?
                Kein menschengemachter Klimawandel?

                LG
                Prager

                0
                • Gephard sagt

                  Der FAZ-Artikel ist interessant. Einer der Gegner wurde widerlegt ein anderer hat Fördergelder verschwiegen und dann ist auch noch kein Klimaforscher dabei.

                  Übrigens finde ich dem Begriff Klimawandel irreführend, weil er verschleiert, dass es um die Klimaerwärmung geht. Wandel ist was normales und weniger bedrohliches.

                  Recht interessant ist übrigens auch dieser Beitrag.
                  https://www.denkangebot.org/allgemein/da005-klimakatastrophe/

                  0
                • Obstbäuerin sagt

                  Ach du lieber Himmel Gephard, jetzt müssen die restlichen Wissenschaftler auf der Seite der Befürworter des menschengemachten Klimaerwandels alle auf ihre Seriosität abgeklopft werden und dann fallen auch noch alle raus, die keine Klimawissenschaftler sind.
                  Solange keine der Thesen hinreichend bewiesen ist, sollten sie wenigstens gleichberechtigt nebeneinander stehen dürfen.

                  1+
                • Brötchen sagt

                  Die genaue Bezeichnung wäre : menschengemachter/verursachter (durch menschlichen Einfluss) ausgelöste Klimaveränderung

                  Es kann erst nach einem langem Zeitraum sicher festgestellt werden, das eine menschengemachte Klimaveränderung vorliegt.
                  Der Zeitraum wäre ca. 100 – 200 Jahre

                  Ich bin Wissenschaftler und arbeite mit Modellen und kennen deren Möglichkeiten und Grenzen.

                  Es ist auch nicht sicher ob es überhaupt möglich ist natürliche Prozesse zu beeinflussen. Z.B. hätte ein riesiger Vulkanausbruch auch sehr entscheidende Einflüsse auf das Wettergeschehen ( Klima?).

                  Wenn dem so ist, gibt es mehrere Möglichkeiten oder Strategien der Ausrichtung der wirtschaftlichen Tätigkeit.
                  „Ende Gelände“ hat meines Erachtens keine sinnvolle Strategie.

                  2+
          • Eckehard Niemann sagt

            Zu „EIKE“ und AfD:

            Tagesspiegel – 26.2.2019:
            „… stützen sich die deutschen Rechtspopulisten gerne auf Argumente, wie sie vom Klimaskeptiker-Verein Eike vorgebracht werden. Der Vizepräsident von Eike, Michael Limburg, hat sogar am Programm der AfD mitgearbeitet. Darin wird zum Beispiel behauptet, die deutsche Regierung unterschlage die „ positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung.“ Limburg sitzt im Bundesfachausschuss Energie der AfD, arbeitet auf einer Viertelstelle im Bundestagsbüro des Abgeordneten Hilse. Sein Verein ist in der internationalen Szene der Leugner des menschengemachten Klimawandels gut vernetzt. „Lose verbündet“, sagt Limburg sei man beispielsweise mit US-Institutionen wie dem „Heartland Institute“ und dem „Committee for a Constructive Tomorrow“. Beide wurden von der Ölindustrie gesponsert.
            Wikipedia:

            „… Das Europäische Institut für Klima und Energie e. V. (EIKE e. V.) ist ein Verein, der den wissenschaftlichen Konsens darüber, dass die globale Erwärmung menschengemacht ist, ablehnt. Der Verein sieht seine Aufgabe darin, „Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen, Kongresse auszurichten und Veröffentlichungen zur Klimaforschung zu verbreiten“.[4] Entgegen seinem Namen ist EIKE kein wissenschaftliches Institut, sondern ein Verein. Von unabhängigen Stimmen aus Wissenschaft und Presse wird er als Zentrum der politisch aktiven und organisierten Klimaleugnerszene in Deutschland beschrieben. Sein Ziel sei es, den systematischen Angriff auf die Befunde der Klimawissenschaft zu betreiben.

            EIKE ist unter anderem durch das Committee for a Constructive Tomorrow mit dem Anti-Klima-Lobbyismus in den USA verbunden. EIKE täuscht Wissenschaftlichkeit vor, verbreitet gezielt Desinformationen und versucht, Einfluss auf Parteien zu nehmen. Die verantwortlichen Personen sind und waren nicht in der Klimaforschung tätig. Der Verein veröffentlicht keine Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Einige Publikationen von Vereinsmitgliedern erschienen in Raubjournalen, werden jedoch auf der Website als peer-reviewed (also durch wissenschaftliche Qualitätssicherung geprüft) beworben. Eine Offenlegung der Finanzierung des Vereins oder der Einkünfte der Mitglieder findet nicht statt.

            EIKE prägt inzwischen die Klimapolitik der Alternative für Deutschland (AfD). …“ Mehr dazu:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie

            5+
            • Sandra Harms sagt

              wie wärs denn mal endlich meine fragen zu beantworten herr niemann, ich warte nun seit stunden drauf

              2+
              • Schmeckt gut sagt

                Da wird wohl nix draus. Die Argumente von Herrn Niemann sind fachlich „heiße Luft“, obwohl in einigen, seltenen Fälle konnte ich auch mal zustimmen. Herr Niemann haut die „Diskussionsgegner“ lieber persönlich in die Pfanne und konstruiert obskure Netzwerke mit Verstrickungen im weltweiten, gesellschaftsschädigenden Lobbyismus. Kein Hinweis darauf, dass die NGO’s und nahestehende Parteien exakt genauso arbeiten. Um einem persönlichen Angriff zuvorzukommen, der mir Afd-Nähe unterstellt: ich habe schon mehrfach davor gewarnt, diese selbstverliebten Populisten zu wählen. Mir geht es auch hier ums Prinzip. Nachhaltige, umfassende Information funktioniert nur mit guten Argumenten. Und realistischen Bildern, die auch Betroffenheiten zeigen sollten. Dies machen uns die NGO’s ebenfalls im Kampagning vor.

                2+
                • Stadtmensch sagt

                  „Die Argumente von Herrn Niemann sind fachlich „heiße Luft“

                  Was denn? Er bringt Zitate mit Quellenangabe. Sehr korrekt.
                  Alles andere lese ich nicht mehr. Bitte weniger Meinung dafür mehr Fakten mit Quellenangabe. Zumindest wenns um landwirtschaftsferne Themen geht.

                  2+
                • Schmeckt gut sagt

                  Zitate mit Quellenangaben. Lustig. Weitergabe von Wissen, Fehlanzeige odet was? Landwirrschaftsferne Themen? Worauf wollen sie hinaus?

                  1+
              • Eckehard Niemann sagt

                Liebe Sandra Harms, die AbL Niedersachsen/Bremen (Vorsitzender Ottmra Ilchmann bzw. ich als damaliger Pressesprecher) hat ihre Position zu Glyphosat doch ganz klar in der oben verlinkten Pressemitteilung dargestellt. Dass dies von anderen Teilnehmern der Wir-haben-es-satt-Bewegung und -Demo anders gesehen wird, ist doch unbestritten – aber deshalb bleiben wir doch der Demo nicht fern…

                2+
          • Bergbäuerin sagt

            Ich habe in den 70er/80ern Geographie studiert, und da war auch Klimatologie dabei. Wenn man das, was auf der Homepage der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien (https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel) geschrieben steht, kurz zusammenfassen will, dann am besten so: Nach allem, was man über klimamodellierende Faktoren weiß, kommt für die gegenwärtige Erwärmung als Ursache nur der anthropogene Anstieg von CO² und anderen Treibhausgasen in Frage. Im Schlussbericht des IPCC findet sich allerdings der Hinweis darauf, dass 100 %ige Voraussagen des zukünftigen Klimas nicht möglich sind. Das hängt damit zusammen, dass das Wetter ein chaotisches System ist, siehe Chaosforschung https://de.wikipedia.org/wiki/Chaosforschung#Naturwissenschaftliche_Beispiele
            Ernsthafte Forschungsergebnisse, welche den anthropogenen Klimawandel widerlegen, gibt es allerdings nicht.
            Nun stützen sich die einen auf die Forschungsergebnisse und nehmen den anthropogenen Klimawandel als gegeben an. Andere stützen sich auf das Faktum, dass es schwierig ist, letztgültige Aussagen über das Klima der Zukunft zu machen und lassen das Thema eher links liegen. Beide haben auf ihre Weise Recht. Weil man den anthropogenen Klimawandel aber bislang nicht widerlegen kann, lohnt es sich, wenigstens prophylaktisch so zu handeln, als ob der anthropogene Klimawandel eine definitive Tatsache wäre.

            1+
            • Inga sagt

              Vielen Dank für den Beitrag, Bergbäuerin,
              der gleichen Meinung bin ich auch?

              1+
            • Mark sagt

              @Bergbäuerin
              Agrarmeteorologie war in den 70/80gern Teil des Studuims der Agrarwissenschaften. Insofern haben wir einen ähnlichen Background. Die Erkenntniss des IPCC, das Klima ein chaotisches System ist, ging einher mit der Erkenntnis, das dieses nicht in mathematische Modelle zu pressen ist. Wenn nun Topklimawissenschaftler wie Rahmstorf behaupten, wir hätten nur noch 12 Jahre Zeit, das Klima zu retten, oder dass aufgrund unserer CO2 Emmissionen die nächst Eiszeit, die in ca. 20000 Jahren ansteht oder die Wirkung von CO2 mit Zyankali vergleichen, dann hat dies 2 Aspekte. 1. Es ist wissenschaftlich schlicht unhaltbar. 2. Es heizt die Klimadebatte in unverantwortlicher, propagandistischer Weise an, die alle Beteiligten in Panik versetzen und zu irrtionalen Handlungen verleiten. Dass Schüler ein paar Unterichtstage schwänzen und über ein Möhrenfeld latschen ist ja noch relative Pillepalle. Die Frage ist was die nächsten „Steigerungen“ ihres sinnbefreiten“ Handelns ist. Damit will ich nicht die Schüler auf die Anklagebank setzen, sondern jene wie den o.g. die die Schüler bewusst missbrauchen indem sie sie mit absurden Horrorszenarien gezielt in Panik versetzen, um politisch Druck zu erzeugen. Und da ommt dann der 2. Punkt. Aus diesem Druckkessel heraus sind auch keine sinnvollen Entscheidungen zu erwarten. Bei den Bundeshaushaltentwürfen hat der „Klimaschutz“ massiv Mittelzuweisungen erhalten, die natürlich anderswo eingespart werden müssen. Die Frage ist, was mit den Mittelzuweisungen gemacht wird. Ein wichtiger Punkt ist z.B. das Pushen der Eletktromobilität. Dies wird gewaltige Investitionen auslösen, einen noch nie dagewesenen Raubbau (seltene Erden) verursachen(Nachhaltigkeit??????), und am Ende ein energiepolitisches Fiasko geben, Experten, die dies auch nur andeuten werden gnadenlos nieder gemacht. Prophylaktisch so Handeln, als ob der Klimawandel Realität wäre, ist deshalb eine falsche Option, weil er aus den genannten Gründen eine Fehlallokation von Massnahmen auslöst. Für mich wäre angesagt ein vernunftgesteuertes Handeln bestehend aus Resourcenschonung, Energieeinsatz und Umweltschutz zu optimieren und dies alles ideologiebefreit! Damit werden wir auch automatisch Klimaneutralität maximieren!

              6+
        • Obstbäuerin sagt

          Robin, wenn Sie schädliche Einflüsse für die Natur auf der Erde verhindern wollen, setzen sie sich für die Beendigung aller kriegerischen Auseinandersetzungen auf der Erde ein, protestieren Sie gegen die Rüstungsindustrie und für die weltweite Abschaffung von Atomwaffen. Da lauert eine Gefahr, die wirklich sehr schnell vernichtend werden kann.

          6+
          • Frau Obstbäuerin, ich bitte Sie. Ich bin für Klimaschutz, da kann ich doch unmöglich gleichzeitig gegen die Rüstungsindustrie oder Atomwaffen sein.

            2+
            • Obstbäuerin sagt

              Auch da, liebe Robin, habe ich persönliche Erfahrungen gemacht. Für den Glauben an die These des menschengemachten Klimawandels gehen tausende auch kurzfristig auf die Straße. An den Ostermärschen, die sich gegen Aufrüstung und Krieg wenden nur noch wenige und ganz selten sind auch Klimaschützer dabei.
              Aber eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich die Gefahren von Atomwaffen und Aufrüstung höher schätze als Klimahysterie.

              1+
            • Gephard sagt

              Warum sollte das unmöglich sein, wenn doch genau dieser Industriezweig eine miese Umweltbilanz hat. Man denke nur an Präzisionsgelenkte Munition mit der ganzen verbauten Technik samt seltener Erden für den Einmalgebrauch. Da sind 100 Plastiktüten nichts gegen. Außerdem kann man Klimaschutz nicht ohne Atomkraft denken, und Atomkraftwerke nicht ohne Rüstungsindustrie, weil in den Kraftwerken waffenfähiges Reaktorplutonium entsteht.

              Solche Waffen kann man sich natürlich auch schön rechnen. Sarkastisch gesagt: Menschen zu töten ist ja letztlich gut für’s Klima. Aber da stehen die alten ungelenkten Waffen noch besser da. Durch die geringe Zielgenauigkeit benötigen sie mehr Sprengkraft und vernichten somit mehr Klimasünder.

              0
              • Bernd sagt

                Im Prinzip gebe ich ihnen da Recht, allerdings sollten sie auch bedenken wie viel Klimaschädliche Stoffe bei einer Explosion frei werden. Auch mit der Herstellung von Sprengstoffen und Ummantelung wird das Klima stark geschädigt.
                Ich denke ihre Rechnung geht daher nicht auf.
                Ich finde ihre Überlegungen allerdings auch etwas befremdlich, auch wenn der Klimawandel eine Bedrohung ist, so ist es doch nicht in Ordnung deswegen Menschen zu töten.
                Bitte überlegen sie noch einmal ob solche Vorschläge wirklich angebracht sind und ob sie nicht etwas zu radikal vorgehen.
                Ihre

                0
        • Bergbäuerin sagt

          Welche Eliten meinen Sie genau? Wenn Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, dann gibt es einmal weniger Bandstrom, den ja Photovoltaik und Wind nicht liefern können, im Winter auch die Wasserkraft nicht – nur Biogasanlagen, die unser Essen verheizen, was den Grünen auch nicht gefällt. Dann kann es Stromabschaltungen geben. Und dann stellt sich die Frage, wie die Bevölkerung das aufnimmt, und wem sie dann die Schuld dafür gibt. Das muss ein Politiker alles mit bedenken. Ich persönlich könnte mit solchen Abschaltungen schon leben, deshalb kritisiere ich die AktivistInnen dafür auch nicht. Aber die „Eliten“ allein sind nicht das Problem, es sind immer auch die KonsumentInnen.

          2+
    • Bergbäuerin sagt

      Ich habe das Video über den Beginn des Ausweichens gesehen. Dort ist keine berittenen Polizei zu sehen, eher eine kleine hilflose Gruppe von Polizisten, die einer Übermacht von 500 Leuten gegenüber steht. Dass eine ganze konsumsüchtige westliche Welt aus Milliarden Menschen mit dem von ihr verursachten Klimawandel mehr Möhren zerstört als 500 Demonstranten, die so etwas ja angeblich nicht zum ersten Mal gemacht haben, ist schon klar, weniger schlimm ist letzteres trotzdem nicht.
      Ich möchte Ihnen aber vor allem etwas anderes sagen:
      Wissen Sie eigentlich, dass Deutschland sich mit seiner eigenen Agrarfläche beim derzeitigen Konsum nur zu 80% selbst versorgen könnte, und dass der Rest aus dem Ausland kommen muss, schlimmstenfalls von einem abgeholzten Stück Regenwald? Schon klar, dass das mit dem weit überhöhten Fleischkonsum und dem vielen Wegwerfen zu tun hat, gegen welches Sie zu Recht antreten. Biolandwirtschaft erzielt nur die Hälfte des Ertrages gegenüber konventioneller Wirtschaftsweise. Nur 6% der deutschen Landwirtschaft ist biologisch. Wären es 100%, würde es in jedem Fall bereits knapp werden, so ferne wir nicht weiterhin Essen aus weit entfernten Ländern importieren wollen mit all den Verkehrsemissionen, gegen die Sie ebenfalls mit Recht auf die Straße gehen. Ich schätze Sie so ein, dass Sie Flüchtlingen nicht die Tür weisen würden, und tatsächlich ist in nächster Zeit noch mit vielen Flüchtlingen zu rechnen, die ebenfalls versorgt werden müssen, weil die Klimaschutzmaßnahmen so schnell noch nicht greifen werden. Jene vollen Supermärkte, die Sie gewöhnt sind, die sind also durchaus nicht selbstverständlich. Wir Bauern wissen das, auch wenn wir den 2. Weltkrieg mit seiner Hungerkatastrophe nicht mehr erlebt haben. Wir wissen, dass der Wert unserer Lebensmittel mit dem Geld, das wir dafür bekommen, nicht annähernd beschrieben werden kann. Als Voraussetzung für unser Leben auf diesem Planeten sind sie eigentlich unbezahlbar.
      Wenn eure Bewegung darauf besteht, dass wir zu 100% auf biologische Landwirtschaft umsteigen, und wenn ihr ein überzeugendes (!) Konzept habt, wie das funktionieren kann, ohne dass wir Pleite gehen, und ohne dass jemand hungern muss, dann werden wir das umsetzen. Jedenfalls die meisten von uns. Eine rücksichtslose Minderheit, die andere mit in Verruf und oft in Zugzwang bringt, die gibt es überall. Bauer Willi gehört sicher nicht dazu, auch wenn er konventionell wirtschaftet.
      Nur weil es nicht dem Zeitgeist entspricht, uns als „Umweltvergifter“, „Artenvernichter“, „Methanemittenten“, „von der Agrarindustrie Gekaufte“ öffentlich zu Wort kommen zu lassen, heißt das noch lange nicht, dass wir euch nichts zu sagen haben.
      Und jetzt frage ich Sie: Wozu soll denn der ganze Klimaschutz dienen, wenn nicht dem Leben auf diesem Planeten, den Menschen, den Tieren und den Pflanzen. Dazu gehören auch die Nutzpflanzen. Und daher tritt man als Klimaschützer keine Feldfrüchte nieder, das ist einfach nicht passend.

      8+
    • Bergbäuerin sagt
  23. Gephard sagt

    Ich muss schon sagen, dass mich das ganze Gezeter der letzten Tage hier echt erschüttert hat. Es gab viele Beleidigungen, versteinerte Rechthaberei und auch Begriffe wie Hitlerjugend sind gefallen. Warum nur verfallen so viele Menschen in ein Verhalten, dass man nur in Kindergärten vorzufinden glaubt. Vielleicht bräuchte jedes Forum auch eine Erzieherïn, die das menschliche Miteinander fördert. Wer glaubt eigentlich, dass es irgendwas bringt, eine Beleidigung mit einer Beleidigung zu kontern?

    Leider hat Willi auch selbst noch Öl ins Feuer gegossen mit der Aussage, jeder Teilnehmer der Aktion sei asozial. Mit einem „du bist doof und ich nicht“ wurden in der Geschichte der Menschheit selten Diskurse auf Augenhöhe angestoßen. Es sollte allseits bekannt sein, dass man damit vor allem Gegenwehr und Verschlossenheit hervorbringt.

    Konkret gesagt: beide Seiten haben nachvollziehbare Argumente auf den Tisch gelegt. Keine Seite hat ausschließlich Recht. Die Welt ist selten so Schwarz-Weiß.

    Interessant finde ich auch, dass sich gegenseitig Widersprüchlichkeit vorgeworfen wurde. Nur, wer lebt denn überhaupt widerspruchsfrei? Erwachsenwerden heißt doch auch, zu lernen, mit seinen eigenen Widersprüchen klarzukommen. Wenn’s jetzt auf’s Messen hinausläuft, wer ist widersprüchlicher, sind wir wieder beim Kindergarten.

    Einen Unterschied gibt es aber doch, Kinder sind meist lernwilliger und weniger nachtragend. 😉

    Danke an Willi, dass er diese Thematik medial angestoßen hat und damit hohe Rösser in Frage stellt. Der Zweck heiligt nämlich nicht automatisch die Mittel.

    14+
    • Schmeckt gut sagt

      Ach was. Etwa angepisst? Komisch. Wir Bauern sollen immer alles schlucken, aber ja die Schnauze halten. So läuft das Spiel aber nicht. Denn wenn unser Eigentum angegriffen wird, geht es auch schnell um unsere Existenz (in diesem Falle gilt noch: Wehret den Anfängen, weil die Schadenssummen tatsächlich überschaubar sind, aber trotzdem nicht hingenommen werden können). Bei Eingriffen ins Eigentum sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Rechtliche Schritte mit Anzeigen und juristischer Bewertung durch alle Instanzen oder, und hierfür bin ich BW sehr dankbar, öffentlicher Aufschrei mit dem nachfolgenden Bohei. Die NGO´s, lieber Gepard, gehen genau diese Wege. Warum sollen uns demokratische Möglichkeiten der „Gegenwehr“ versperrt sein? Bin gespannt auf die Antwort 😉

      12+
  24. Eckehard Niemann sagt

    Die andere Seite der „Bauer-Willi“ Möhren-Hype-Inszenierung:

    „Bauer Willi“ trägt leider maßgeblich und bewusst dazu bei, die sicherlich beklagenswerten und zu entschädigenden Trampelpfade durch Ackerkulturen dafür zu nutzen, von den berechtigten Anliegen der Demonstrationen abzulenken und diese zu diskreditieren.

    Schade, wenn einem vordergründiger Medienrummel so wichtig ist und man sich als Vorkämpfer des Werts von Lebensmitteln und Bauern in Szene setzen will.

    Bezeichnend auch, dass Politiker auf diesen Zug aufspringen.

    Zu dem ganzen Hype gehört wohl auch folgende Information, die ich in Zeiten der Ermordung von RP Lübcke besonders schlimm finde: Die folgenden „Kommentare“ auf der Facebook-Seite von „Bauer Willi“ – nach seiner Beschimpfung der Demonstranten als „Asoziale“:

    Bernd B.: „Zur Jagd freigeben! Unfassbar was die sich erlauben…“

    Josef H.: „Meinetwegen werden sie wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses angezeigt. Bluten sollen sie. Nur um das geht’s…“

    Manfred Sch.: „Dautslaan, hätte mein Uropa dazu gesagt… Aber das waren andere Zeiten, heut ist alles ok…“

    Hein-August L.: „…Euch hätte man zu gewissen Zeiten an die Wand gestellt“

    Hallo, Bauer Willi, neben all Deinem Medienrummel solltest Du die Zeit finden, Dich klar von derlei Gewaltandrohungen zu distanzieren!!!!

    38+
    • Arnold Krämer sagt

      Vergessen Sie bitte nicht Herr Niemann, dass Sie selbst einer der großen und fast regelmäßigen Provokateure in diesem Blog sind. Auch Ihnen stände ein wenig Zurückhaltung ganz gut zu Gesicht.

      38+
      • Eckehard Niemann sagt

        Lieber Herr Krämer,

        interessant, dass Sie meine Kommentare mit Aufrufen zur Fairness und zur Unterstützung einer bäuerlichen Landwirtschaft nun bereits als „Provokation“ empfinden.

        Zurückhalten werde ich mich allerdings sehr gern mit weiteren Kommentaren auf der Seite von „Bauer Willi“ – da nehmen gruselige und dumpfe Kommentare leider immer mehr zu. Aber das „provoziert“ Sie offenbar nicht so sehr….

        13+
        • Arnold Krämer sagt

          Herr Niemann, ich schildere lediglich meinen Gesamteindruck über jetzt fast ein Jahr aktiver und passiver Beteiligung an diesem Blog und meine, ihre Grundhaltungen zu vielen Themen schon richtig einschätzen zu können.

          23+
        • Vahldieck sagt

          Aufrufe zur Fairneß und zur Unterstützung einer bäuerlichen Landwirtschaft lesen wohl nur Sie in Ihrem Kommentar, Herr Niemann.
          Hier und heute kann ich ansonsten auch keine dumpfen oder gruseligen Kommentare entdecken.

          Allerdings werden durch den Bericht des Bauern Willi mir sonderbar erscheinende Aktionen der „Tagesschau“ und des Büros von Herrn Habeck dargestellt.

          Eine angemessene Reue bezüglich der Vernichtung von Eigentum und Lebensmittel durch Demonstrationteilnahmer kann ich bis hierher nicht erkennen…..

          7+
        • Sandra Harms sagt

          Lieber Herr Niemann,
          es ist ja nun wirklich kein geheimnis das sie zu den streitbaren personen unserer zeit gehören, auch sie reden gern wie es ihnen in den sinn kommt, und das ist gut so ! denn wir haben in unserem land meinungsfreiheit, eine sache für die uns viele menschen auf der welt beneiden, das sollten wir nicht vergessen und uns vor augen halten. wenn nun der ein oder andere zeitgenosse übers ziel geschossen ist, ja mein gott, dann ist das eben so, und wirklich kein grund ein faß aufzumachen. ich stelle mir bildlich vor, was wohl wäre wenn sie betroffener oder nachbar wären, grad auch weil ich ihre art und weise kenne… ich würde sagen,das würde dem was willi in den letzten tagen gemacht und erlebt hat in nichts nachstehen. also lieber herr niemann, halten sie endlich mal den ball flach, und vor allem entscheiden sie sich endlich mal auf wessen seite sie überhaupt stehen, denn im moment sehe ich sie,so wie sie sich seit tagen geben nicht mehr als berufskollegen sondern als etwas ganz anderes, was ich hier aber aufgrund der tatsache das ich ein bischen „gute kinderstube“ mitbekommen habe, nicht.

          ich frage mich seit tagen, wo ist ihr bekenntnis zu den betroffenen landwirten,wo bleibt ihr klares staitment, das bei allem respeckt für so eine so wichtige sache wie das klima, das eigentum von kollegen nicht zum freiwild werden kann und darf. bauer willi, hat genau das die ganze zeit immer und immer wider beton, sie haben nur gepoltert und landwirte gegeneinander aufgebracht.

          11+
    • Inga sagt

      „Anliegen der Demonstrationen abzulenken“

      Ein Umweltaktivist hat keine wachsende Möhren zu zertrampeln und auch keine Bäume im Hambi zu zerstören!
      Er kann da drauf klettern und Baumhäuser bauen, um auf das Problem aufmerksam zu machen, kann auch Krach machen, wenn es die Tiere im Wald nicht stört, aber nicht mit umweltzerstörenden Hinterlassenschaften arbeiten, wie Ackerkulturen zertrampeln oder Müll liegen lassen.
      Ob das für die Leute von heute nicht mehr vereinbar ist?
      Ob das keinen Zusammenhang mehr erkennen lässt?

      14+
      • Ottmar Welker sagt

        Im Hohenheimer Park hatte der Professor Für Biologie der naheliegenden Universität als Kind sich gemerkt, dass GI´s mit ihren Messern, befähigt zum Grizzly Bären töten Zielwefen auf hundertjährige Bäume veranstalteten und das Kambium, Saft- und Nährstoffbahnen dadurch zwar nicht irreparabel aber sichtbar schädigen. Die hatten gegen Korea und China trainiert für die Zukunft oder restliche Feinde in der Gegenwart, vermutlich um keine Atomwaffen dort einsetzen zu müssen. Als Jugendlicher hatte er keine Zukunftssorgen, weil er im damaligen jetzt überleben mußte. Kümmern sich die Aktivisten nur um die Zukunft und das Jetzt ist ihnen sicher?

        1+
    • Bergbäuerin sagt

      An welcher Stelle hat Bauer Willi die berechtigten Anliegen der Demonstranten zu diskreditiert?
      Ich diskreditiere sie sicher nicht. Und ich distanziere mich selbstverständlich von den oben zitierten Aussagen.

      3+
  25. Christian Bothe sagt

    Alles richtig gemacht Bauer Willi.Sogar der Schriftsteller Habeck hat angerufen…Die Idee mit der Möhre ist auch gut.

    20+
      • Ottmar Ilchmann sagt

        Und vielleicht nächster Bundeskanzler 😉 Das wird ein Schock für Herrn Bothe.

        2+
        • Schmeckt gut sagt

          Wieso Schock. Also für mich sieht es in dem Falle so aus, dass er dann zeigen muß, dass die Grünen nicht nur Sprüche kloppen, sondern auch „Wirtschaft“ können. Ministerpräsident Kretschmann zeigt ja, wie es geht. Es wird viel innerparteiliche Diskussionen über den richtigen Weg geben. Werden die Lebensmittel und die Mittel zum Leben wegen der „grünen“ Politik aber zu teuer und es werden keine Wege gefunden, die Volkswirtschaft vor nicht verkraftbaren Umbrüchen zu schützen, wird in ganz kurzer Zeit der „grüne“ Himmel zusammenstürzen. Es wäre wirklich an der Zeit,dass endlich wieder Realismus die Politik bestimmt.

          7+
          • Ottmar Welker sagt

            Im Jahr 2005/6, vor Landtagswahlen habe ich dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen, einem Bioanbaubefürworter damals, der seine Ritter Sport Schokolade angeblich, wie er schrieb, Ratzeputz aufisst, beim Wochenmarkt als Solowerbender( für sich als Philosoph mit einem ebensolchen im Gespräch zuvor) gesagt, dass Bio zu teuer sei für Otto Normalverbraucher und eingeführte und zugekaufte Nicht – Biowaren hier in Bernhausen neben Stuttgart auch teuer vom Bodensee oder Spargel von Rastatt hergekarrt würden. Keine Argumente.
            Er ließ den früheren SPD Superminister Schmidt und kleinen Koalitionspartner Bauern Basching betreiben, ohne „seine“Landwirte in Schutz zu nehmen.
            Ein schoner „Bauernkönig“ ist er, der hochgelobte Wirtschaftssubventionen erbettelnde. „Soll ich die Integration von deren Kartoffelanbaufähigkeit abhängig machen“ zitierte ihn.
            die ZEIT. Auch „Weinbaukönigin und Agraministerin der CDU Staiblin in Koalition mit der SPD unter MP Teufel, sagte auf der Messe „Südwest Stellt Aus“, dass die Landwirtschaft in BW oder der gesamten damaligen BRD ersetzbar wäre, würden sie nicht einmal den Weltmarkt nach dem geöffnteten Osten bedienen wollen, geschweige denn könne( selbst dort am Bauerntag aus ihrem Mund gehört.

            1+
        • Christian Bothe sagt

          Träumen Sie schön weiter H.Ilchmann. Habeck und Bundeskanzler? Ich stelle mir gerade vor,wenn er Putin und Trump und andere Präsidenten trifftund diese fragen werden wo er herkommt…Schon Merkel hat Schwierigkeiten mit diesen Herren.
          Hoffentlich müssen Sie dann nicht die Kühe abschaffen oder grün anstreichen…

          3+
        • Paulus sagt

          Hallo Herr Ilchmann,
          das die Grünen den nächsten Kanzler oder die nächste Kanzlerin stellen halte ich für sehr wahrscheinlich und sehe das relativ gelassen.
          Ein Schock wird eher so manche naive Wähler der Grünen ereilen. Mangels unterlassener Folgenabschätzung dauert es bei denen halt etwas länger und dann geht es los:
          „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los.“

          Egal ob grün/rot/rot oder grün/schwarz wird es zur weiteren Bevormundung, Einschränkungen und dem Entzug gewisser Freiheiten kommen und zwar in jedem Bereich. Dies ist nicht immer unvernünftig – das sage sogar ich als Wähler der FDP.
          Ob sich das nun unbedingt positiv auf die sogenannte bäuerliche LW auswirkt halte ich zumindest für fragwürdig.

          Ich hätte es, egal ob LW, Energieversorgung oder sonst was nur gerne vernunftgesteuert statt von Ideologie geprägt. Sie erkennen den Unterschied?

          Und wenn ich schon mal dabei bin: Einer der schlimmsten Begriffe die ich je gehört habe ist „alternativlos.“ Der kam des Öfteren von einer prominenten Dame aus der CDU. Die wurde in der ehem. DDR sozialisiert.

          6+
      • Christian Bothe sagt

        Ist so, hat mit LW nichts zu tun auch wenn er mal „mangels Masse“Minister war…Ist Politik,Leute zu postieren, die nichts mit dem Metier zu tun haben. Für die Fachbereiche ein Grauen in meinen Augen.

        2+
  26. Piet van Veghel sagt

    Auch ich möchte gerne solche Aufkleber bekommen? Wo kann man die bestellen?

    7+
    • Bauer Willi sagt

      Ich kümmere mich gerade darum. Soll es bei der I.M.A. geben. Bitte mal googeln oder dort anrufen.

      2+
      • Christian Bothe sagt

        Niemann Sie provozieren schon wieder. Merken Sie das eigentlich noch? Sie kommentieren manchmal so interessant und das meine ich im Ernst. Aber die letzten Tage kann ich Ihre Kommentare nicht nachvollziehen.

        3+
      • Bauer Fritz sagt

        Weiter oben steht doch unter ihrem Namen noch was von „Bauer-Willi“ Möhren-Hype-Inszenierung“ und von „Schade, wenn einem vordergründiger Medienrummel so wichtig ist und man sich als Vorkämpfer des Werts von Lebensmitteln und Bauern in Szene setzen will.“ und „Bezeichnend auch, dass Politiker auf diesen Zug aufspringen.“

        Wie nennt man das noch gleich ?
        Trittbrettfahren ?, Doppelmoral ?, Geschäft ist Geschäft ?

        1+
  27. Bergbäuerin sagt

    Bravo, Bauer Willi!
    In einem Interview gibt Frau Henneberger bekannt, dass Ende Gelände schon oft Flurschäden verursacht hat. Die Entschädigungssummen seien aber stets Bagatellbeträge gewesen. https://www.welt.de/politik/deutschland/article195815531/Ende-Gelaende-und-Fridays-for-Future-Wird-das-Protestwochenende-ein-Nachspiel-haben.html
    In Zeiten unterirdischer Erzeugerpreise von Lebensmitteln kann man auf diese Weise ein haarsträubendes Verhalten bagatellisieren und ungeniert fortführen. Jetzt mussten diese Leute endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass es einen Schaden weit abseits des Geldbetrages gibt, müssen erkennen, dass sie selber vom Kapitalismus geprägt sind, den sie angeblich bekämpfen. Hoffentlich setzt das einen Denkprozess in Gang.

    23+
    • Lieschen Müller sagt

      Jeder gefällte Baum ist nur ein Bagatellschaden, wird mit 200 Euro abgegolten. Ein gequältes Tier: ein Sachschaden. Nur bei den Banken heißt es: systemrelevant! Wo ist nochmal unser gemeinsamer Feind???

      3+
    • Bauer Willi sagt

      Das Video läuft nicht mit dem Internet Explorer, wohl aber mit Firefox.

      1+
    • Ich möchte keine pauschalen die junge oder die alten sind schlecht. Was gut oder schlecht ist ist oft nah beieinander. Wahre Grösse ist das der entstandene Schaden nicht nur durch Geld beglichen wird sondern mit Hände Arbeit.

      1+
  28. Annegret Sproesser sagt

    Ich sehe gerade eine Sendung über die braune Vergangenheit Deutschlands an. Damals hat man die Intelligenz und führende Wissenschaftler aus dem Land gedrängt oder umgebracht. Danach waren kaum mehr kritische Stimmen zu hören und die Massen leichter zu manipulieren. Heute scheint mir das, beim aktuellen öffentlichen Bildungsangebot, leider nicht mehr nötig.
    Das finde ich bedenklich. Quo vadis Deutschland?

    22+
  29. Stephan Kirsch sagt

    Lieber Willi, erfreuliche Resonanz und bleib bitte dran an diesem Harbeck Anruf und dem Umgang damit. Das er ungefragt bei Dir Anruft spricht doch Bände !

    11+
  30. Obstbäuerin sagt

    Ich nehme an, dass Frau Henneberger dieses Amt hauptberuflich ausübt und frage mich, wo kommt das ganze Geld für diese Aktionen her. Leider hat sich die ehemals geforderte und kurzzeitig vorhandene Transparenz der Spendenmittel seit ein paar Jahren in Luft aufgelöst.
    Die Verquickung von Politik (Grüne), NGO`s (Bund, Greenpeace, attac, usw.) und sogenannter Aktionsbündnisse (ende gelände, fff, wir haben es satt) ist aber über die Struktur und die Personen in den tonangebenden Rängen noch nachvollziehbar. Die Frage, wer ist hier eigentlich das bestimmende Moment in der Politik, fällt bei mir zugunsten der NGO´s aus und das halte ich für mehr als bedenklich.

    39+
      • Sandra Harms sagt

        Robin, reichsbürgerin ist sie definitv nicht !
        aber sie geht mit offenen augen durch ihr leben, und glaubt nicht jeden mist den ihr die medien vorsetzen…

        wie kommts denn das in mindestens 3 führenden positionen in bundesumweltministerium leute vom nabu sitzen…? warum bekommt der nabu seitdem sie ihre leute dort haben auf einmal mehr gelder…wenn das keine verquickung ist… nein, das ist sicher aus ihrer sicht reiner zufall…

        3+
        • Ottmar Welker sagt

          Im Verkehrministerium des grünen Herrn Hermann in BW sitzen andere Vertreter von NGO`s aus dem Verkehrbereich als gut bezahlte quasi Funktioäre, wie Gewerkschaftler in Aufsichtsräten.
          NABU Chefin und SPD Mitglied Dalbender und Kollege in einer informellen oder tatsächlichen Doppelspitze werden das „Morden“ von Eidechsen wohl kaum anzeigen, sondern sich einigen gegen 200 Euro Mal 5000 Sachwert je Stück.
          Sind ja für das Klima „Peanuts“ und kann der Bund bei der Deutschen Bank zinslos ausleihen!

          1+
      • Obstbäuerin sagt

        Klingt ja so ähnlich wie Obstbäuerin aber dieser anderen Sparte gehöre ich tatsächlich nicht an. Ich würde mich eher als Skeptikerin bezeichnen, weil ich versuche den Dingen auf den Grund zu gehen und was mir nicht logisch erscheint zumindest in Frage zu stellen. Zum objektiven Recherchieren gehört, dass man auch die Argumente der Gegenseiten kennt. Das gefällt mir hier im Blog bei einigen Teilnehmern sehr gut und fehlt mir bei der jüngeren Generation vollkommen (mit wenigen Ausnahmen).

        1+
    • Thomas Apfel sagt

      Es geht nicht nur um „hehre Ziele“ sondern auch um Spendengelder, Fördergelder, Stellen, Institutionen und letztlich um politische Macht oder „Jetzt wollen wir an die Fleischtöpfe“ wie das ein sehr bekannter Altgrüner nach der Demontage von Kelly und Bastian mal formuliert hat. Ich bin dafür, dass die Grünen und die in ihrem Dunstkreis aktiven Bewegungen und NGO´s an die Macht kommen und empfehle deshalb zur nächsten Bundestagswahl genau dafür zu sorgen. Das wird weh tun, aber vor allem auch die moralinschwangere Partei und ihr Umfeld entzaubern.
      Zur Erinnerung nochmal die Spendensummen aus privater Hand und deren Anteil am Gesamthaushalt bekannter Umweltorganisationen zum Zeitpunkt ihrer letzten Veröffentlichung 2012 (Capital 12/2012 Seite 24 bis 39):
      Greenpeace 43,56 mio € Spenden = 94 % des Gesamtetat´s
      WWF Dtl. 31,2 mio € an Spenden = 62 % des Gesamtetat´s
      BUND 8,1 mio € an Spenden = 48 % des Gesamtetat´s
      NABU 4,2 mio an Spenden = 15 % des Gesamtetat´s

      je höher der Spendenanteil am Etat ist, desto geringer ist die Bereitschaft einen ernsthaften Diskurs zu führen und nach Lösungen vor Ort und insgesamt zu suchen. Deshalb finde ich die Bezeichnung „Mitleidsindustrie“ der Journalistin Linda Polman sehr treffend und würde sie aus gegebenem Anlass um den Begriff „Angstindustrie“ erweitern.
      Im Übrigen arbeiten wir mit dem NABU Regionalverband sehr gut zusammen und haben auch gelernt einen echten, gleichberechtigten Diskus miteinander zu führen.

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      • Thomas Apfel sagt

        Hallo @tiwas, hier im darüber stehenden Tweet nochmal der (bei Deiner Verbohrtheit wahrscheinlich sinnlose ) Versuch ein par andere Zusammenhänge, die den derzeitigen Machtwechsel von „altem Industrielobbyismus“ zu „Grünem“ Industrielobbyismus“ begründen und begleiten.

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  31. Lieber Willi; vielen Dank für Ihre klärenden Worte. Zu Ihrer Idee mit dem Aufkleber: Den gibt es bereits, und die darauf in Worte gefasste Botschaft lautet: „Landwirtschaft dient allen“. Sie hat unverändert Gültigkeit; auch, wenn es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die diese Erkenntnis mit Füßen treten.

    38+
    • Bauer Willi sagt

      Klasse! Wusste ich nicht.
      Können Sie mir 10 Exemplare an die Anschrift im Impressum schicken? Und ein Foto an die dort angegebene Mail-Adresse?
      Danke
      Bauer Willi

      14+
      • Ottmar Welker sagt

        Warum stellt sich Bauer Willi nicht zur Verfügung und gründet eine Unterstützergruppe: „Habek als Bauernminister“ unter wem denn ?

        1+
  32. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, auch in diesem Fazit beweist Willi wiedereinmal seine diplomatischen Fähigkeiten. Die Begründung von der ARD, das Doppelinterview nicht zu senden, finde ich scheinheilig.

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  33. Mausschubser sagt

    Das hat schon System. Es gibt immer mehr Menschen, die glauben sie hätten die Moral auf ihrer Seite und dürften deswegen alles. Gesetze gelten dann nicht mehr. Auf der anderen Seite fordern sie dann von anderen die Einhaltung aller Gesetze und Vorschriften.

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