Bauer Willi
Kommentare 55

Ist das Ende nahe?

„Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre“

Dieser Satz stammt von einer 16jährigen Schwedin, die derzeit in den Medien große Aufmerksamkeit erfährt.

Panik: ein Begriff, der mich umtreibt. Denn er erzeugt eine Endzeit-Stimmung, ein Gefühl der Unumkehrbarkeit, der Hilflosigkeit und Angst. Nicht nur die junge Schwedin, sondern auch andere Organisationen, Parteien und Verbände arbeiten immer mehr mit diesem Stilmittel. „Alles muss sich ändern, wir fordern die Wende“ ist das neue Mantra, das in der Lage ist, die Massen zu mobilisieren.

In den sozialen Medien, in Presse, Rundfunk und Fernsehen vergeht kaum ein Tag, an dem mit dem ein oder anderen Thema der Eindruck erweckt wird, dass die Apokalypse droht, wenn nicht die jeweilige Forderung (möglichst sofort) erfüllt wird. Der Ruf nach einer Energiewende, einer Mobilitäts- und Verkehrswende und nicht zuletzt auch einer Agrarwende sind Forderungen, die an die regierenden Parteien gestellt werden, meist von der Opposition und ihnen nahestehenden Organisationen.

Der Atomausstieg vor einigen Jahren kam schnell und für viele überraschend. Es war das Ergebnis einer Panik, die viele ergriffen hatte, aber nur in Deutschland zu Konsequenzen führte. Der Kohleausstieg ist auch schon so gut wie verabschiedet. Unklar ist jedoch, wie bei all diesen Ausstiegen die Versorgungssicherheit gewährleistet wird, und das bei der gleichzeitigen Forderung nach einem Umstieg auf Elektro-Mobilität. Ähnlich bei der Agrarwende: woher dann die fehlenden Nahrungsmittel kommen, wird nicht erklärt.

Das Erzeugen von Panik und Angst erzeugt – vor allem bei penetranter Wiederholung – mit der Zeit Aversionen und Widerstände. „Nun lasst es doch endlich mal gut sein“, will man denen zurufen, die sich immer und immer wieder mit den gleichen Forderungen zu Wort melden. Wenn aber eine Meinung eine kritische Masse erreicht hat, werden die, die anderer Meinung sind, schnell als Leugner, als ewig Gestrige, als Uneinsichtige ausgegrenzt. Eine gefährliche Entwicklung, denn die moralischen Instanzen verschieben sich. Und nicht nur das, denn irgendwann folgen auch politische Entscheidungen diesen Stimmungen. Für demokratisch ermittelte Mehrheiten, für einen politischen Diskurs über den richtigen Weg bleibt keine Zeit mehr. „Das geht mir nicht weit genug“ ist dann auch ein Argument, das dazu berechtigt, wieder neue Forderungen aufzustellen, ohne mögliche und vor allem auch machbare Alternativen aufzuzeigen.

Protest alleine genügt aber nicht.

Was mir Angst macht, ist die Polarisierung, die Ungeduld, die Egozentrik, die zu einer Spaltung unserer Gesellschaft und der Schwächung der Demokratie führen kann.

Ich hoffe, ich gerate darüber nicht in Panik.

Bauer Willi

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55 Kommentare

  1. Ich seh das so sagt

    Angesichts der Selbst-Be-WEYRAUCHerungen des Herrn Weyrauch paßt da das Bild zum Artikel ganz gut. Lieber soll die Welt brennen, als daß ein Weyrauch sich an etwas hält. Nicht mal an Vereinbarungen die seine Anwälte für ihn ausgehandelt haben und Lösungen gefunden wurden, mit denen alle in der Straße leben können – nur ein Weyrauch nicht.

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  2. Josef Weyrauch sagt

    Bauer Willi spielt nach außen den Gutmensch, leider sieht das auf dem Heimchesweg etwas anders aus. Nein er fährt nicht selber mit riesigen Maschinen, Sattelzügen oder Geräten über die Gehwege, das machen schon die Lohnunternehmer in seinem Auftrag zu seinen Feldern fahren. Die Schäden dürfen dann Anlieger bezahlen weil die „Herrn“ einfach verschwinden. Bauer Willi hat an keiner Stelle gesagt er übernimmt die Kosten.
    Bauer Willi schimpft über Demonstranten die die Adresse und die Absicht hinterlegt haben das die entstandenen Kosten getragen werden.
    An den Kosten der Gemeinde zum Schutz der Gehwege und Anwohner hat er sich bis heute nicht beteiligt. Ich kenne auch keinen Anwohner bei dem er sich entschuldigte.
    Weder für die Warteschleife im Ahornweg noch auf dem Heimchesweg. Für Bauer Willi scheint es auch normal zu sein das bis Nachts um 02:00 Uhr im Wohngebiet mit Tankzügen angeliefert wird. Die befahren dann beidseitig rangierend die Gehwege. Die Fahrzeuge stehen mit Flutlicht und laufenden Motoren unter unseren Fenstern.
    Ebenso normal ist es für dem Herrn wenn Tankzüge im Ort auf der Straße umgepumpt werden.
    Sehe ich jetzt wie der Mann aufbläht weil Fußgänger seinen abgeernteten Acker überquert haben, dafür noch Schadenersatz leisten möchten, fällt mir nichts mehr ein.
    Halten wir fest, ein neu und grade verlegter Gehweg hat eine Fahrrille von schweren Maschinen die gnadenlos bis zu meinem Eingang fahren, die fahren einfach weiter.
    Auf der anderen Seite war schon ein Rohrbruch, das war laut Wasserwerk ein Ermüdungserscheinungen ……….., viel Bewegung führt zur Ermüdung……, nein nicht die schweren Maschinen sind ursächlich, können nur die Kinderwagen mit den schmalen Reifen sein.
    Ja, ja die Mütter die sollte besser arbeiten und nicht die Gehwege kaputtfahren
    mit den dicken Kindern ………
    Was stand in der Zeitung ? Asoziale Klimademonstranten, die haben versucht Schäden zu begleichen…… was sind denn dann die Landwirte die Gehwege hinrichten und ihre Wege nicht pflegen???? Übrigens außer den Eckumer Bauern machen das die anderen. Seltsam

    1+
    • bauerhans sagt

      bei uns hält sich die gemeinde an die verursacher der schäden und regelt das mit den haftpflichtversicherungen.
      bei ruhestörung nach 22.00 greift die polizei ein,allerdings wird ein einmaliger einsatz von erntemaschinen nicht so eng gesehen.

      1+
      • Inga sagt

        Das ist ja Ernte,

        davon hat Herr Weyrauch auch was,

        denn anders kann man die Ernte nicht heimholen.

        Und das ist auch gesetzlich geregelt!

        Sogar in den Massenmedien wird oft darauf aufmerksam gemacht, wenn in der Erntezeit Unregelmäßigkeiten, z.B im Straßenverkehr auftreten.

        Früher, als noch mehr Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt waren, brauchten das die Massenmedien nicht! Da war das normal! Hat sich keiner darüber aufgeregt!

        Da kannte jeder den Zusammenhang!
        In der Zeit wäre auch keine beim Demonstrieren durch einen Bestand gelatscht, wenn eine Paar Meter weiter ein Feldweg war.
        Da hatte man noch für Produkte für Nahrungsmittel mehr Respekt!

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      • Welker sagt

        Bei der Feldrundfahrt- Stuttgart hat mit seinen Wein- Landbau-, Gemüse- und Obstbauern gar kein Landwirtschaftsamt mehr- kamen weitgehend auch Auswärtige oder Fachfremde mit auf die zwei doppelt mit Anhänger bespannten Wagen 2010/11.
        Der Vertreter des damaligen OB Schuster, der Erste Bürgermeister Dr. Völl, jetzt bei der Frau Ministerin Dr. Eisenmann im Kultusministerium seit Februar, wohl auch schon Beamter, ließ alle, auch die aus der Arztpraxis beurlaubten Ärztinnen der Grünen und die Stadträte(innen) die zur Betreuung des Bezirkes und wegen Stuttgart 21 angereist waren warten bis es endlich ohne ihn losgehen konnte. Am Ende traf, man ihn in der Scheune zum Abschluss. Irgend jemand hatte ihm vorher auch schon einen Hut gegen die Sonne geliehen, wo er unauffällig blieb auf einem andere vom Traktor gezogenen Wagen. War ihm wohl aus dem Dienstwagen heraufgeholfen worden.
        Jetzt ist er im Klinikskandal auch betroffen wie, ehemals Klinikbürgermeister Wölfle, seinem Vorgänger ist aber nicht krank geschrieben voraussichtlich bis August, bis vor Eintritt in den tatsächlichen Ruhestand wie er. Der frühere Amtschef Murawski bei MP Kretschmann, früher auch dasselbe im Rathaus und auch Krankenhausbürgermeister, der von belastenden E-Mails aber erst gewusst haben will, nachdem der Angeklagte frühere Grünen Parteichef Braun diese bekanntgab, trat „freiwillig mit 67 in den Ruhestand oder erhält Pension. Inzwischen dementierte OB Kuhn eine mündliche Aussage schriftlich, die ihn sonst hätte belasten können.

        Und da soll einen die Panik nicht erfassen, wenn die Beteiligten, nämlich auch die Staatsanwaltschaft- 9,9 Millionen ohne Nachweis verschwunden und 190 Millionen Euro Schulden heute -alles so ruhig angehen, wie jener Dr. Völl, als ein CDU Bauer vom Leder(er) zog, weil er fälschlich von einem erbosten unbekannten Anwohner als nächtlicher Dauerruhestörer wegen den Ernten im ganzen Jahr vor seiner Haustür ausgeschimpft worden war.
        Dr. Völl erlaubte ihm, obwohl nicht er Ordnungsbürgermeister ist, vor aller Augen dies uneingeschränkt.
        Da ist es doch Recht und billig, seinen bekannten Nachbar hier öffentlich auszuschimpfen oder nicht?

        1+
    • Bauer Willi sagt

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  3. Kohle-und Atomausstieg beinah gleichzeitig? Das geht gar nicht. Darüber scheinen sich die demonstrierenden Jugendlichen (oder junge Erwachsene) wenig Gedanken gemacht zu haben. Sinnvoller anstatt der Demos wären doch sicherlich ein verbesserter Naturwissenschaftlicher Unterricht. Und nach den Demos, so wurde mir von Beobachtern berichtet, liegen Pappschilder, Getränkedosen und Zigarettenkippen rum. Tolle Jugend!

    3+
    • Inga sagt

      Wenn die Lehrer schlauer sind?

      Wenn das Wissen schon über 40 Jahre da ist, und es wird nur als darüber diskutiert und so gut wie nichts (etwas schon) ändert sich, es wird immer noch diskutiert,

      dann haben junge Leute eben fragen.
      Wer kann sie beantworten?
      Lehrer?
      Naturwissenschaftler?
      Wie lange dauert es, bis die Wirtschaft und Industrie dementsprechend umgestellt ist?

      0
      • Inga sagt

        „Wer kann sie beantworten?
        Lehrer?
        Naturwissenschaftler?“

        Warum thematisieren die das nicht genügend in der Öffentlichkeit, warum muß das Greta machen?
        Was sagt die Politik dazu?

        0
  4. Thomas Apfel sagt

    Die eigentliche Gefahr bei permanenter Weltuntergangsandrohung ist der Verlust an ehrlichem Diskurs über die richtigen Maßnahmen, Wege und vor allem Ursachen und Zusammenhänge. Wem über die mediale Präsenz das „Größte Maul“ generiert wird, der hat die Möglichkeit seine einseitige Sichtweise propagandistisch in den Köpfen zu zementieren. Gestern Abend beim RBB zum Thema Sandsturm in MäcPomm durfte dann als „Fachmeinung“ wieder ein Fuzzi vom NABU labern: „Nur die Umstellung auf BIO-Landbau kann Abhilfe bei den auf uns zu kommenden Dürreproblemen schaffen, weil durch Fruchtfolge, kleinere Felder und Humusaufbau der Boden das Wasser besser speichern kann. Binsenweisheiten, die mit der Realität im Bio-Anbau nichts zu tun haben.
    Gerade Bio- Ackerbaubetriebe mit zu wenig Vieh haben größte Probleme mit Humusabbau. Ich war gestern im Raum Seelow am Rande des Oderbruchs unterwegs. Die Felder der beiden großen BIO-Ackerbaubetriebe (rund 800 und rund 400 ha)zeigen schon jetzt starke Auswirkungen der Trockenheit, währen bei den konventionellen Nachbarn bislang kaum etwas zu sehen ist. Der Grund ist aus vergleichenden Untersuchungen der Systeme Öko- und Konvi in MäcPomm bekannt: Die ohnehin eingeschränkte Stickstoffmobilisierung im Öko-Ackerbau im Frühjahr verstärkt sich bei anhaltender Trockenheit und führte in solchen Jahren mit extrem trockenem Frühjahr zu Erträgen von 25 % gegenüber konventionellem Getreideanbau.
    Was mich in Zusammenhang mit der „Alternative“ SOLAWI erschreckt, ist die unglaubliche Blauäugigkeit und das totale Fehlen der elementarsten Fachkenntnisse über das Führen eines landwirtschaftlichen Betriebes und elementarer naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse bei den am Projekt beteiligten Absolventen der Hochschulen und Studiengänge Umweltnutzung und Ökolandbau (hier Eberswalde und Berlin). Selbst so einfache Dinge wie das Berechnen von Nährstoffbedarfen und daraus folgenden erforderlichen Düngermengen sind nahezu unbekannt. Wohingegen das Anbringen von Propagandaplakaten von „Wir Haben es satt“ am Zaun eine der ersten Maßnahmen war.
    Was da von diesen „Nachhaltigkeits“-Hochschulen und Studiengängen auf die Gesellschaft losgelassen wird, spottet jeder Beschreibung.

    15+
  5. Oberländer sagt

    Tja, wenn diese kleine Göre an Angst und Panik Zuständen leidet
    sollten sich eventuell Therapeuten statt grüner Ökofaschisten ihrer annehmen .
    Wo bleibt die elterliche Fürsorge ?

    16+
    • Inga sagt

      Die Ökofaschisten sollen ihre Fragen beantworten, sonst nichts, sie fragt ja danach!

      Ist das Verboten?
      Die will aufrütteln, wir sollen den Po hochkriegen!

      Bist du zu faul dazu, Oberländer?
      Mußt du ihr deswegen Zustände andichten?
      Hast du keine Kinder die auch Zukunft wollen?

      4+
      • Oberländer sagt

        doch ich habe Kinder,
        und diese werden eine Zukunft haben
        auch ohne Panikmache Punkt.

        7+
    • Eckehard Niemann sagt

      Hallo, „Oberländer“: Warum wohl trauen Sie sich nur anonym, derlei Pöbeleien über angebliche „Kleine Gören“ und „grüne Ökofaschisten“ zu verbreiten? Ich finde das feige und widerlich.

      1+
      • Oberländer sagt

        Ups , da hab ich wohl ein Wespennest getroffen ,
        aber dagegen bin ich einiger massen immun.
        Ich hab in den 40 Jahren seit meiner Schulzeit schon so
        manche Weltuntergangs Theorie gehört , Ozonlöcher
        gestorbene Wälder ( da waren es Folgen des WKII und unglücklicher Witterung ) und das Ende des Trinkwassers das
        für das Jahr 2000 vor ausgesagt wurde .
        Vieles Panikmache zur Ertragsgenerierung.

        5+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Lieber Herr Niemann,

        ich glaube schon dass die Greta es ernst meint und sich Sorge um unsere Umwelt macht. Wenn bei den Demos Kinder unter 10 Jahren mitgehen, dann machen die meiner Meinung nach nur mit, weil endlich mal was los ist und das Fernsehen ist auch dabei.
        Die Frage ist nur, ob die alle am nächsten Tag noch wissen, für was sie am Tag zuvor noch demonstriert haben.

        Noch eine persönliche Frage, gibt es noch was, das sie nicht kritisieren?
        Egal was geschrieben wird, der Herr Niemann ist dagegen.

        0
  6. Eckehard Niemann sagt

    Der Grad der Furchtsamkeit ist ein Gradmesser der Intelligenz.

    Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
    Quelle: Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

    3+
    • Arnold Krämer sagt

      viel Furchtsamkeit = viel Intelligenz und umgekehrt?
      was unterscheidet Furchtsamkeit von Angst?
      was heißt Ehrfurcht? wovor?
      Wenn es mehr Ehrfurcht und Demut gäbe, gäbe es dann auch weniger Angst?

      6+
      • Inga sagt

        Furcht ist Angst oder nur Zukunftsangst???
        Furchtsam = befürchten?

        Furchtsamkeit mit Furcht umgehen können, setzt Intelligenz voraus?
        Ehrfurcht = Respekt

        Angst macht machtlos, wehrlos und dumm

        zu dumm mit der Zukunft umzugehen, braucht keine Intelligenz?

        Außer man wird vor vollendete Tatsachen konfrontiert, oder?

        0
      • Thomas Apfel sagt

        Demut und Ehrfurcht waren nie das Kennzeichen von Jugend. Das war immer so und ist auch gut so. Kritisch ist vielmehr die „Angst als Berater“ zu sehen. Angst kann Denkprozesse auslösen, aber nicht ersetzen und ist somit schon sprichwörtlich „ein schlechter Berater“. Jemanden mit einer psychischen Störung, die gerade die Angst und das Schwarz- Weiß- Sehen verstärkt, an die Spitze einer Bewegung zu stellen, ist einerseits ein kluger Schachzug der Umweltaktivisten im Hintergrund.
        Nur ist andererseits die unselige Verquickung der Medien mit diesen Bewegungen der Hebel für die Aufhebung der Mechanismen der politischen Gestaltung von Gesellschaften im Rahmen der parlamentarischen Demokratie. Das kann man gut oder schlecht finden, aber die Gefahr, dass Politik auf Basis Wunschdenken und Dogmen statt Diskurs auf Irrwege führen kann ist historisch hinlänglich belegt.

        2+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Der Phantast verleugnet die Wahrheit vor sich, der Lügner nur vor anderen.

      Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

      0
  7. Friedrich sagt

    Die Aussage von F.-J.Strauß kommt jetzt mit der Aussage zum Tragen ob wir dem Narrenschiff der Grünen Utopia folgen wollen oder in der Langweiligkeit usw. weitermachen wollen. Unsere städtisch denkenden Leute wollen lieber Utopia folgen, obwohl schon das Waldsterben ein Fake war. Genauso ist es mit den Insekten, Bienen, Erwärmung (menschgemacht) usw.. Von der Angst vor dem Untergang läßt sich vortrefflich leben. Die Regierung kann viele Gesetze durchbringen , weil es keiner bemerkt und aufschreit. Die GRÜNEN bekommen als Retter in der Not ordentlich Wählerstimmen. Die Medien und NGOs heizen die Angst auch kräftig an . So folgen die Leute der neuen Religion Utopia. Viele Dinge , die da behauptet werden , sind ohne wissenschaftliche Grundlage , aber die Masse Mensch glaubt es , weil sie es glauben will. Dies ist der beste Weg in den Untergang. So verspielen wir unsere Zukunft , ja wir fordern es ja regelrecht heraus. Wer das will sollte die GRÜNEN wählen , denn dann geht es schnell. Leute , lasst euch das nicht gefallen , sondern sagt dagegen eure Meinung . Dieses Schiff Utopia ist nur mit standhaften Realitäten zu stoppen. Hier ist jeder , der anderer Meinung ist , gefordert.

    20+
    • Stadtmensch sagt

      „So folgen die Leute der neuen Religion Utopia“

      sagt ein Anhänger einer Religion, in seinem blinden Glauben an einen Zombie-Zauberer, der sein eigener Vater war, der ihm ewiges Leben zusagt, wenn er ihm verspricht, ihn zu fürchten und seine Regeln zu befolgen. Wenn er ihn als seinen Meister anerkennst, erlöst er ihn von seinen Sünden die er ihm auferlegt hat und er seit seiner Geburt trägt, weil eine Frau, die aus einer Rippe gemacht war, sich von einer sprechenden Schlange dazu überreden ließ, einen Apfel zu essen.

      Dabei haben wir mit unserer neuen Klimareligion alles dabei, was eine zünftige Präferenz des Geistes gegenüber dem Trieb ausmacht:
      – Askese (nicht nur an ein paar lächerlichen Fastentagen)
      – bevorstehender Weltuntergang (inklusive Sintflut und Fegefeuer)
      – Tempel der Wissenschaft für die Glaubenslehre
      – ein paar Wanderprediger mit Fahrrad usw.
      😉

      Vernünftiger Diskurs ist heutzutage unmöglich (s. https://www.sueddeutsche.de/kultur/philosophie-iek-peterson-toronto-auftritt-1.4417325)

      „Viel zu viele Grundlagen unseres Denkens und Handelns stehen infrage, die nicht nach narzisstischem Talkshow-Ping-Pong verlangen, sondern nach so langen und ernsthaften Diskussionen, wie es diese zwischen Slavoj Žižek und Jordan Peterson im Kern war. Wenn man denn zuhören und ernsthaft nachdenken wollte.“

      7+
    • Gephard sagt

      Das Waldsterben wurde erfolgreich verhindert und schon kommen einige daher und nehmen das als Indiz dafür, dass es das nie gegeben hätte und wir alle nur betrogen wurde.

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  8. Von welchem Ende ist hier eigentlich die Rede, wo es seitens der Evolution des Universums gar kein Ende geben kann. Oder ANDERS ausgedrückt: Aus Sicht des Universums geht das Leben weiter. In einem unsachgemäßen Sachbuch mit dem Titel “Mein Job, dein Krebs, unser Universum“ wird das ausführlicher dargelegt.

    Bei allen Diskussionen, egal, welcher Thematik auch immer, nicht nur beim Klimawandel, dessen Wesen seit jeher der Wandel ist, übersieht der Mensch vor lauter Anfängen und Enden das Offensichtliche: Wir ertrinken längst in EINEM Überfluss von Energie. Die Folge? Wir sind umgeben von Symptomen des Überflusses und bestrebt, Überfluss in anderer Form als Lösung zu verkaufen. So beißt sich der Kater in den Schwanz, anstatt den Rattenschwanz zu packen und die Ratte aus der Welt zu schaffen:

    http://guidovobig.com/2019/04/21/deep-learning-hard-learning/

    Und NEIN, CO2 ist nicht DAS Problem – und Windräder und Solarzellen en masse sind nicht DIE Lösung.

    2+
    • Gephard sagt

      Der Klimawandel ist ja nur ein Euphemismus für die Globale Erwärmung, unter anderem weil Wandel sich nicht so schlimm anhört.

      Ich stimme zu, dass das eigentliche Problem nicht die Art der Energiegewinnung ist, sondern der Energiebedarf an sich. Von Kohlestrom auf Solarstrom umzustellen ist reine Bereichsethik. Für die derzeitigen Solarzellen benötigt man ebenso fossile Stoffe und bei unserem Energiebedarf nicht zu knapp. Die Ausbeutung Bonn Arbeitskräften und die Verschmutzung wird dabei nur vor unserer Haustür beseitigt, findet dann aber in anderen Ländern statt. Dann kann man im nächsten Urlaub auch noch schön mit dem Finger auf das „Drecksvolk“ zeigen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Eine Solaranlage erzeugt aus der Solarstrahlung rund zehnmal so viel Energie, wie zu ihrer Produktion benötigt wird. Bei konventionellen Kraftwerken ist die Ökobilanz dagegen immer negativ. Sie können sich nicht energetisch amortisieren, da ständig neue erschöpfliche, fossile Energievorräte (Kohle, Gas, Öl, Uran) zugeführt werden müssen.

        Solarstrom vermeidet pro Kilowattstunde 614 Gramm CO2

        Das Umweltbundesamt hat im Oktober 2018 von der Rohstoff-Gewinnung bis zum Ende der Lebenszeit einer Photovoltaik-Anlage die dabei anfallenden Treibhausgas-Emissionen ermittelt. Da Sonnenstrom im Wesentlichen Strom aus Kohle- und Erdgaskraftwerken ersetzt, senkt jede Kilowattstunde Strom aus Photovoltaikanlagen in Deutschland den Treibhausgasausstoß aktuell um 614 Gramm. Im Ergebnis vermeidet eine Solarstromanlage auf einem Einfamilienhaus je nach Größe rund sechs bis zehn Tonnen Treibhausgase pro Jahr. Ein mittlerer Gewerbetrieb mit einer entsprechend größeren Photovoltaikanlage kommt sogar auf rund 100 bis 180 Tonnen pro Jahr.

        1+
  9. Bergbäuerin sagt

    Für mich ist das zentrale Problem weder die fossile Energie noch die konventionelle Landwirtschaft, sondern die Finanzwirtschaft, welche alle real Wirtschaftenden zu Sklaven gemacht hat. Die „brauchen“ wir erst seit dem Niedergang des Kommunismus, vorher war Geld auch bei uns noch keine Ware. Damals fand tatsächlich eine radikale Wende statt: Wen man bis dahin „Investor“ nannte, den, der einen Betrieb aufbaute, der hieß plötzlich „Spekulant“, und wer es verstand, ohne Arbeit sein Geld zu vermehren, jemand, den man als anständiger Mensch bis dahin gemieden hatte, der war – SEHR plötzlich – ein hochangesehener Investor. So einer hat an der Börse einen Computer rennen, der seine Wertpapiere im Sekundentakt kauft und verkauft ohne irgendeinen vernünftigen Bezug zu den Unternehmen, um die es da geht. Früher hat man die reichen Aktionäre gekannt und sie mit den jeweiligen Unternehmen in Verbindung gesehen. Plötzlich wurden einem Waren richtiggehend aufgedrängt, die irgendwo anders auf der Welt unter menschenunwürdigen Bedingungen billigst produziert worden waren, gleichzeitig verloren hier immer mehr Menschen ihre Jobs, und diese Arbeitsplätze wurden mit der Zeit durch „Bullshit-Jobs“ (Rainer Voss) ersetzt. Die Sozialisten schlüpften in ihre Nadelstreifs, und aus wars mit dem Primat der Politik über die Wirtschaft. Seither wird die Demokratie durch das „Divide et impera“ aller despotisch Herrschenden ersetzt.
    Spätestens seither pflegen wir einen viel zu verschwenderischen Lebensstil. Ich erinnere mich gut an die Ölkrise 1973. Da gab es diese Aufkleber für einen autofreien Tag, und der wurde ohne weiteres akzeptiert. Noch weiter zurück: Nach dem Krieg waren die Lebensmittel rationiert. Auch das war akzeptiert. Wenn die Politik all die angegebenen Forderungen wirklich erfüllen wollte, bräuchten wir genau solche Rationierungen: von Energie, Lebensmitteln, vor allem tierischen Produkten. Das gilt als politisch nicht durchsetzbar – politisch oder in Wahrheit geschäftlich?
    Greta redet ja nicht NUR vom Klima. In Kattowitz hat sie gesagt: „Unsere Zivilisation wird geopfert, um einer sehr kleinen Zahl von Menschen die Möglichkeit zu geben, damit fortzufahren, enorme Summen Geldes zu machen … Wenn Lösungen innerhalb des Systems so unmöglich zu finden sind, dann sollten wir vielleicht das System selber ändern.“
    Wenn man das System Anfang der 1990er Jahre innerhalb kürzester Zeit so radikal ändern konnte, warum sollte das nicht wieder möglich sein? Papst Wojtyla, der am Fall des Kommunismus beteiligt war, hat damals schon gesagt, dass er vom Kapitalismus ebenso wenig hält. Aber damals kam man über den Audruf „Hurra, der Kapitalismus hat gesiegt“ nicht drüber. Jetzt haben wir einen Papst, der meint: „Diese Wirtschaft tötet“. Sie tötet z.B. die deutschen Bauern.

    13+
    • Ackerbauer sagt

      https://www.goldseiten.de/artikel/398477–Globales-Finanzcasino~-Die-Botschaft-zum-Jahresende-lautet-Game-over.html

      Damit haben sie eine Entwicklung eingeleitet, die niemand vorausahnen konnte:

      Die Finanzmärkte haben über einen Zeitraum von 115 Monaten eine Rekordmarke nach der anderen gerissen.
      Das Ganze hatte aber auch eine Schattenseite, denn die Maßnahmen haben zugleich bewirkt, dass

      – im Verhältnis zu den Finanzmärkten immer weniger Geld in die Realwirtschaft floss,

      – das Steueraufkommen wegen der im Finanzsektor intensiv praktizierten Steuervermeidung nicht mit der Geldentwicklung mithalten konnte,

      – immer weniger öffentliche Investitionen getätigt wurden,

      – die Infrastruktur weltweit zerfiel,

      – konservative Anleger wie Versicherungen, Renten- und Pensionskassen gezwungen wurden zu spekulieren und unverhältnismäßig hohe Risiken einzugehen,

      – die Altersvorsorge durch Sparen erschwert und einer zukünftigen Zunahme der Altersarmut der Weg bereitet wurde,

      – Privathaushalte, Unternehmen und Staaten sich immer höher verschuldeten,

      – immer mehr Anleger mit geliehenem Geld in die Märkte einstiegen,

      – an den Finanzmärkten die größten Blasen aller Zeiten entstanden,

      – die soziale Ungleichheit weltweit explodierte.

      1+
      • Bergbäuerin sagt

        Gehört zwar genau genommen nicht zur Landwirtschaft, erklärt aber trotzdem Vieles: Die Interviews mit dem ehemaligen Banker Rainer Voss:

        1+
        • Stadtmensch sagt

          Das mit den „Bullshit Jobs“ kommt doch eigentlich aus der „Anarchisten-Ecke“ (also von David Graeber).

          Warum nicht über Low-Input Landwirtschaft nachdenken? Handarbeit. Und wer nicht genug Geld, aber dafür umso mehr Zeit hat, darf gerne Unkraut zupfen und Hecken anlegen. Ansonsten halt SOLAWI und Verteilung mit LEH-Infrastruktur (keine Rendite und kein Wettbewerb bei Lebensmittel-Verramschung).
          Kommt mir jetzt nicht mit Pol Pot – viel zu billig…

          1+
          • Arnold Krämer sagt

            Wenn die Bauern arbeitswirtschaftlich schon nicht mehr in die Zeit der 1950 oder 1960 Jahre zurück wollen, wie soll das den vielen Menschen nahe gebracht werden, die heute
            (in der Regel in den Städten)
            in überflüssigen Jobs mit nicht selten „quälerischem“ Charakter für die Realwirtschaft
            (bullshit-jobs eben, ohne dass die meisten das auch selbst so empfinden, was aber Teil der Graeberschen Definition ist)
            überdurchschnittlich viel Geld erhalten.
            Da bräuchten wir schon Krieg oder Revolution oder zumindest eine Vorstufe vom Weltuntergang. Aber wer will das schon ?

            9+
            • Stadtmensch sagt

              Ich weiß nicht. Schließlich hat es ja auch viele Jahrzehnte gedauert, die Landbewirtschafter von den „Vorzügen“ des Schleppers zu überzeugen.
              So stehts jedenfalls in „Die Wahrheit ist auf dem Feld“. Der Autor zitiert viele zeitgeschichtliche Quellen, die diesen Prozess vor allem kritisch begleitet haben. Verlust des „Bodenkontakts“, Totpflügen, usw.

              Das Problem der Unlust zu körperlicher Arbeit in freier Natur lässt sich sicher wegmotivieren. Rein „gefühlsmäßig“ macht die Arbeit sicher mehr Spaß, wenn die Bewirtschaftung in einem solidarischen, transparenten Kontext erfolgt (SOLAWI), als einfach wie allgemein üblich – Lebenzeit gegen Geld zu tauschen. Der Gesetzgeber hat seit diesem Jahr die nötigen Voraussetzungen geschaffen, auch einem landlosen Städter die Betätigung als Nebenerwerbslandwirt zu ermöglichen. Nennt sich Brückenteilzeit.
              Jetzt müssten nur noch umweltschädliche Subventionen in Regenerative umgewidmet werden und ab gehts mit nützlichem öffentlichen Dienst.
              Also FÖJ für die Massen.

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Es hat nicht Jahrzehnte gedauert um die Vorzüge eines Traktor
                zu übermitteln, sonder es war das fehlende Geld.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            „Warum nicht über Low-Input Landwirtschaft nachdenken? Handarbeit. Und wer nicht genug Geld, aber dafür umso mehr Zeit hat, darf gerne Unkraut zupfen und Hecken anlegen. Ansonsten halt SOLAWI und Verteilung mit LEH-Infrastruktur (keine Rendite und kein Wettbewerb bei Lebensmittel-Verramschung).“

            Wer nicht genug Geld hat, der beantragt Arbeitslosengeld II und kauft weiter beim ALDI ein. Außerdem ist die Frage, soll derjenige der jede Menge Zeit hat, umsonst Unkraut zupfen und Hecken anlegen, oder wer soll das bezahlen, da ist ihrerseits keine Aussage vorhanden.

            SOLAWI mit Hofeinsätzen wird sich nicht durchsetzen, höchstens eine mit: Die Mitglieder bezahlen den Anbau und bekommen die Lebensmittel.

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    • Bergbäuerin sagt

      Hier nochmals einer, der auch erkannt hat, dass bio und nachhaltig nicht möglich ist, so lang die Macht des geldes nicht hinterfragt wird: Heini Staudinger:

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    • Thomas Becker sagt

      Toller Vorschlag. Führen wir doch in Deutschland wieder die Planwirtschaft wieder ein.
      Ein kurzes Nachdenken führt zur Erkenntnis, dass gleichzeitig der Polizeistaat linker Prägung mit eingeführt werden sollte. Denn die Zuteilung muss ja gelenkt werden. Irgendeiner wird Ihnen also zu erklären haben, dass es für Ihre Mutter doch keinen Rollstuhl geben wird, auch mit der Intensivpflege im hochtechnisierten Krankenhaus wird es leider nichts. Angesichts der regelmäßigen Stromsperren würde es ohnehin nicht lange nützen.
      Sollte Ihnen das nicht gefallen, und Sie tragen sich mit dem Gedanken dies nicht zu akzeptieren (Ihre Mutter ist mit 78 Jahren doch trotz schwerer Erkrankung zu jung zum sterben), dann brauchen wir eine durchsetzungsfähige Klimabewahrungsbehörde, die Ihnen klarmacht, dass wir leider nicht mehr genug Ressourcen für Sie haben.
      Mangelwirtschaft geht so.

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      • Bergbäuerin sagt

        Ich habe mit Systemwandel nicht die Rückkehr zum Kommunismus gemeint. Worum es eher geht: Viele Städter haben kein Auto, weil sie es nicht brauchen, und viele Landmenschen haben ein Auto, weil es leider ohne nicht mehr geht, sie hätten auch lieber keins. (Dass es auch viele Gegenbeispiele gibt, vor allem bei viel Geld, will ich nicht bestreiten) Die Erwachsenengeneration hat sich seinerzeit einen Computer angeschafft, manche, weil sie davon fasziniert waren, viele aber, weil sie dazu gezwungen wurden; dasselbe gilt für Handies. Es ist leider nicht mehr so, dass die Wirtschaft in erster Linie Bedürfnisse erfüllt, sondern sehr oft zum Konsum zwingt und damit unnötig viele Ressourcen vernichtet. Wir leben im anderen Extrem verglichen mit der Mangelwirtschaft. Lebensmittelrationierung würde bedeuten: Du bekommst so viel, wie du brauchst, aber nicht mehr. Was dann nicht mehr geht: Gesundheitsprobleme durch Übergewicht und Lebensmittel im Müll. Das hat nichts mit Mangelwirtschaft zu tun.

        2+
    • Günter Reichard sagt

      Treffender zu beschreiben geht es nicht. Danke
      Viele Grüße aus Südtirol

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  10. bauerhans sagt

    panik könnte es geben,wenn den discountern der nachschub ausgeht.
    atom- und kohleausstieg können jederzeit widerrufen werden,falls uns der „saft“ ausgeht.
    eine neue erfahrung mache ich in letzter zeit mit dem ordnungsamt der gemeinde,wo mir wegen eines baumes im wald „apokalyptische horrorgeschichten“ um die ohren gehauen werden,dass ich am ende ein gutachten gefordert hatte,was aber aus kostengründen nicht erfolgte.

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    • Harald Müller sagt

      Der Atomausstieg lässt sich nur sehr schwer widerrufen.
      Es fehlt schlicht und einfach an kompetentem Nachwuchs, da in den vergangenen Jahrzehnten einerseits das Interesse unter jungen Ingenieuren gering war, sich auf eine auslaufende Technologie zu spezialisieren, andererseits das bestehende Personal dem Rentenalter entgegen geht.
      Gleiches droht gerade der Braunkohle.

      Eine „Energiewende-Wende“ ist also nicht so einfach, wie man sich das vorstellt.
      Mich graut insbesondere die Vorstellung, dass irgendwann der Leidensdruck durch Netzinstabilitäten so groß werden könnte, dass abgeschaltete AKWs mit frisch rekrutiertem Personal kurzfristig wieder ans Netz gehen sollen…

      2+
      • Ackerbauer sagt

        Was sagt uns das:

        Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.

        Bertold Brecht

        Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien und Völkern die Regel.“

        Friedrich Nitzsche

        Mainstream und populistische Mehrheitspolitiker verstärken diese gesellschaftliche Tugend auch noch!

        7+
        • Stadtmensch sagt

          Friedrich Nietzsche bitteschön. Das können wir wirklich nicht so stehen lassen.

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            • Inga sagt

              Heinrich Lanz auch, oder?

              Nach ihm ist sogar eine Schule in Mannheim benannt worden!

              Aber den F. Nietzsche seine philosophischen Theorie dürfen wir nicht außer acht lassen.

              Gerade wenn der Irrsinn zur Regel wird.

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