Die ECHA (Europäische Chemikalien-Agentur) hat kürzlich mitgeteilt, dass aufgrund der verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse der Wirkstoff Glyphosat nicht die Kriterien erfüllt, um als krebserregend, mutagen oder fortpflanzungsschädigend eingestuft zu werden. Zum gleichen Ergebnis waren vorher schon die EFSA, das BfR und die Arbeitsgruppe JMPR der WHO gekommen. Die IARC, die ebenfalls zur WHO gehört, hat es dagegen als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Die IARC überprüft jedoch nicht das Risiko, sondern nur die potentielle Gefahr und hat daher unter anderem auch Wurst, Alkohol und Feinstaub als sicher krebserregend bewertet. Um einen anderen Vergleich heranzuziehen: Haie sind potentiell gefährlich wie wir von tödlichen Hai-Unfällen nicht nur in der Karibik wissen. Und obwohl auch in der Nordsee Haie leben, ist es kein Risiko, wegen der dort lebenden Haie in der Nordsee zu baden. Im Video seht ihr meine – wie immer unmaßgebliche – Meinung zu diesem Themenkomplex. Fazit: Es wäre für uns Landwirte gut, wenn sich jetzt die Entscheidungsträger – allem voran die Politik – endlich zu einer einheitlichen Entscheidung durchringen würden und die neu gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse dabei berücksichtigt würden. Ich persönlich könnte auch …