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Im Taubertal unterwegs

Vielen Dank an Familie Beck, die uns heute ihren Betrieb mit 300 Milchkühen hoch über dem Taubertal in Weikersheim gezeigt haben. Wird in einer Betriebsgemeinschaft geführt was es möglich macht, dass man auch mal frei hat. Unterwegs im Raum Frankfurt 17 Grad!! Ob der Frühling wirklich schon kommt?

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12 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Gearbeitet muß in allen ldw. Betrieben. In einer Agrargenossenschaft oder GbR sind immer mehr Leute im Einsatz , sodaß sich auch leichter der Urlaub planen läßt . Wir haben seit fast 30 Jahren eine GbR . Durch unsere Tierhaltung wäre ich kaum mal länger rausgekommen. Durch die Möglichkeit der Stallvertretung können wir jedes Jahr in den Urlaub fahren. Auch am Wochenende wird sich über die Arbeit abgesprochen. So hat jeder Gesellschafter auch seine Freizeit und Freiheit.

    • Andreas Schmid sagt

      Bei uns macht die Urlaubsvertretung meine zwei großen zusammen mit dem Opa. Die Jungs das technische, Opa hat die Facherfahrung.

    • Bauer Willi sagt

      Ne, der Tisch wird gedeckt 😉 .
      Im Ernst: mal heißt es im Fachjargon “Besamungsstation”, mal “Deckstation”. Was davon nun richtiger ist, weiß ich nicht. Der Laie wird sich unter “besamen” wohl mehr vorstellen können 🙂 Oder?
      Bauer Willi

      • Weserwirt sagt

        Deckhengst, Deckbulle. Kein Mensch soll mehr wissen, was das ist? Also, ein paar Fachbegriffe sollten wir in die neuen Zeiten retten 😉

      • Inga sagt

        für mich ist eine Besamungshalle in so einem großen Milchkuhbestand eben eine Halle, wo die Kühe reingeführt werden, wenn sie mit einem Glasröhrchen besamt werden.

        Es könnte ja auch eine Deckhalle sein, wo der Bulle (mit passendem genetischen Potenzial) des Betriebes reingeführt wird, um eine Kuh zu decken.
        Gibt es das heutzutage eigentlich noch?

  2. Der Brandenburgbauer sagt

    Den Beitrag finde ich sehr gut, besonders was die Aussage betrifft:” Wird in einer Betriebsgemeinschaft geführt, was es möglich macht, das man auch ein mal frei hat”. Diese Betriebsform ist identisch mit den Agrargenossenschaften im Osten von Deutschland. Die meisten Bauern im Westen, unseres Landes verteufelt ja diese Wirtschaftsform des Ostens, sie ist aber viel sozialer ,als das was Ihr Euch 365 Tage im Jahr antut.

    • bauerhans sagt

      “Bauern im Westen, unseres Landes verteufelt ja diese Wirtschaftsform des Ostens”

      naja,gut funktioniert hats nicht!
      ich war ja schon 1975 als junger bursche im raum teterow und konnte mich da dank onkel friedhelm ohne aufpasser auf ner maschinenstation bewegen.
      wir haben hier auch ne betriebsgemeinschaft mit 3 chefs und 17 bis 20 betrieben.

      • Der Brandenburgbauer sagt

        Hallo bauerhans, es geht hier in meinem Beitrag nicht um LPG-Zeiten, wie Du diese beschreibst. Es geht um die Realität wie sie im Osten vorhanden ist,

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Im Westen fehlt es an diesen Strukturen, da muss der Bauer länger ran, als im Osten.
      Wäre ich Ackerbauer gewesen,, ich glaube ein bisschen Neid wäre aufgekommen.

      Ein Bekannter hat am Süßen See Flächen gekauft und ein Obstbaubetrieb von 300 Ha aufgebaut. Er wollte immer, ich soll dasselbe auch machen, habe mich nicht getraut.

      Na ja, ich habe das geerbte noch, sein Erbe hat die Bank kassiert, er wurde Insolvent.

      Und die Moral von der Geschicht, die Größe allein macht es auch nicht.

      • Der Brandenburgbauer sagt

        Gebe ich Dir vollkommen Recht.Diese Ecke am “Süßen See” wen Du die in der nähe von Eisleben meinst kenne ich sehr gut. Nach der Wende, wurde ein super ertragreiches Apfelanbaugebiet auf “Beratung von einflussreichen West Beratern gerodet” also platt gemacht um, Mitwettbewerber auszulöschen. Nach dem Motto, wir wollen Euch doch nur helfen. damit Ihr nicht ins Bodenlose fallt.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ja den meine ich, er hat mir gesagt, dass die Flächen vorher gerodet wurde, die Rodeprämie hätte er gerne mitgenommen.

          Das Problem war, dass Äpfel und Zwetschgen im Preis gefallen sind, dann stimmte die ganze Kalkulation nicht mehr. Ein bisschen Weinbau war auch dabei.

          Besuchen konnte ich ihn nicht, er wollte abwarten bis der Betrieb voll am laufen war. Jetzt ist er im Nachbarort Mieter in dem Haus, das er erbaut hat. 🙁

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