Alle Artikel in: Bauer Willi

Regio Day macht mit…

…beim „Tag der Regionen“. Der Regio Day am 1. Oktober soll Bürger und Bauern zusammenbringen. Und alle anderen, die mit Lebensmitteln zu tun haben, auch. Die gleiche Zielsetzung verfolgt auch der Tag der Regionen. Darum macht es Sinn, die Kräfte zu bündeln. Wirklich erfolgreich werden diese Aktionen aber nur, wenn auch viele mitmachen und ihre Tore für ein paar Stunden öffnen. Über fehlende Anerkennung der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit jammern selbst den Hintern nicht hochkriegen passt nicht zusammen. Deshalb auf der Seite www.regioday.com unter „Mitmachen“ eintragen. Auf geht’s… Euer Bauer Willi

Gespräch mit Reinhold Messner

In Schladming trafen wir Reinhold Messner. Als Bergsteiger hat er einen legendären Ruf erworben. In seiner Heimat Südtirol engagiert er sich stark für die Regionalentwicklung. Bauer Willi führte ein kurzes Gespräch mit Reinhold Messner zum Thema der Regionalität (Regio Day) und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten für den Landwirt um Wertschöpfung und Anerkennung zu gewinnen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Hungersnot 2016…

Die diesjährige Ernte 2016 war in weiten Teilen Europas schlecht. Doch das interessiert kaum jemand, außer Bauern und Agrarhändler. Für den Konsumenten jedenfalls wird sie keine negativen Auswirkungen haben. Und in die Geschichtsbücher eingehen wird die Ernte 2016 sicherlich auch nicht. Das war 1816, also vor exakt 200 Jahren anders. Damals brach der Vulkan Tambora im fernen Indonesien aus und sein Aschestaub verdunkelte für mehrere Monate den Himmel.  Die Ernten fielen weltweit miserabel aus, nicht nur bei Getreide, sondern auch bei Kartoffeln und Futterpflanzen. Die Auswirkungen waren besonders in Europa zu spüren. Man hielt dieses „Jahr ohne Sommer“ für eine Strafe Gottes, weil damals niemand die Ursachen kennen konnte, Indonesien war damals einfach zu weit weg. Nach einem sehr strengen Winter waren die Folgen der Missernten aber erst richtig im Jahr 1817 zu spüren. Die Preise für Lebensmittel explodierten, zeitgenössischen Schilderungen zufolge mussten die Menschen auch Moos, Gras oder sogar Baumrinde essen, um an Kalorien zu kommen. Große Migrantenströme setzten ein, die Polizei wurde dagegen eingesetzt, viele Menschen wanderten aus. Auch die Kriminalität nahm deutlich zu, es kam zu sozialen und politischen Unruhen. …

Frau Hendricks, nicht schon wieder…(Video)

Alle paar Wochen eine neue Sau durch´s Dorf treiben. Erst ist der Mais Schuld an den Überschwemmungen, dann sollen die Bürger pro Woche nur noch maximal 600 g Fleisch essen (Klimaschutzkonzept)  und jetzt wieder eine  Attacke gegen die konventionelle Landwirtschaft.  Sommerloch? Nein, Prinzip! Und Populismus: die Bürger einer Gemeinde sollen (mit)entscheiden, ob ein der Bauer in ihrem Dorf einen Stall bauen darf. Oder auch nicht. Das kommt beim Wähler sicher gut an. Dabei weiß doch jeder, was dabei herauskommt: es wird kein neuer Stall gebaut. Jedenfalls nicht von dem Bauern vor Ort, weil der da noch länger wohnen bleiben will.  Was ich Frau Hendricks sonst noch zu sagen habe könnt ihr im Video sehen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen   Euer Bauer Willi

Anders machen…

Alois und ich waren zwei Tage in Schladming. Warum dieser Aufwand? Weil wir uns mit den Organisatoren von Land schafft Leben unterhalten haben und diese wiederum Interesse an Bauer Willi hatten. Land schafft Leben hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Mitbürgern die Geschichten um ihre Lebensmittel neu zu erzählen. Wie in Deutschland so haben auch in Österreich viele Menschen den Bezug zu ihren Nahrungsmitteln verloren und wissen oft nicht mehr, wie sie hergestellt werden. Damit werden die Produkte austauschbar. Schlecht für die Produzenten vor Ort. Hannes Royer, selber Landwirt, hat dies nicht losgelassen und er hat sich gefragt, wie man dies ändern könnte. Auf lange Sicht würde diese Entwicklung ihn und seine Berufskollegen ja auch treffen, wenn nur noch der Preis das alleinige Kaufkriterium ist. Auf der Suche nach Verbündeten für seine Idee hat er die Chefs der führenden Lebensmittelketten und die verarbeitende Industrie in Österreich angesprochen. Und jetzt geschah etwas Besonderes: viele, die er angesprochen hat, unterstützen heute diese Organisation. Nicht nur ideell, sondern auch finanziell. Und zwar ohne Einschränkungen oder Vorgaben über den Inhalt. Klingt unglaublich, ist …

Und noch mal Glyphosat…

Die Tageszeitung „Rheinische Post“ hat mich gebeten, einen Artikel über die Anwendung von Glyphosat aus meiner persönlichen Sicht zu schreiben. So ein Angebot bekommt man nicht jeden Tag.  Klar, dass das auch zur Widerrede auffordert. Deshalb bitte unbedingt auch die Kommentare lesen. http://www.rp-online.de/nrw/panorama/neusser-landwirt-haelt-plaedoyer-fuer-glyphosat-aid-1.6188069

Lebensmittelvorräte anlegen!!!

Ich weiß nicht, ob ihr die Meldung bemerkt habt, die vor ein paar Tagen durch die Medien ging: Die Bundesregierung will am kommenden Mittwoch, 25. August, ein Zivilverteidigungskonzept verabschieden, in dem die Bevölkerung dazu aufgerufen wird, einen Vorrat von Lebensmitteln und Trinkwasser für mindestens 10 Tage anzulegen. In der Meldung ist (fälschlicherweise) von Selbstversorgung die Rede, doch das bedeutet ja etwas ganz anderes. Mich hat diese Meldung nicht nur verwundert, sondern auch etwas erschrocken gemacht. Irgendwie klingt dies doch nach einem Aufruf zu „Hamsterkäufen“ und ich glaubte, dass diese Zeit der Vergangenheit angehörte. Weiß die Bundesregierung etwas, was wir Bürger nicht wissen? Steht dahinter eine ernsthafte Sorge? Werden die Supermärkte in den nächsten Tagen Probleme mit der Versorgung bekommen? Und wo sollen die Menschen – ganz praktisch – diese Vorräte lagern? Oder ist das alles nur Panikmache?? http://www.huffingtonpost.de/2016/08/21/zivilverteidigungskonzept-vorratshaltung-katastrophen_n_11636128.html (Wer das Video anschauen will, muss leider ein paar Sekunden Werbung schlucken.) Ich verstehe das alles nicht und bin auf eure Kommentare gespannt. Euer Bauer Willi

Massentierhaltung – und warum?

Peter bloggt für die österreichische Seite www.landschafftleben.at Auch in unserem Nachbarland wird die Diskussion um „Massentierhaltung“ geführt. Er macht sich ein paar grundsätzliche Gedanken, warum dies so ist und Woche Konsequenzen daraus gezogen werden müssten. Und wie der Konsument Einfluss nehmen könnte… Sehr lesenswert und sicher gut für einige, möglicherweise auch kontroverse Kommentare http://www.landschafftleben.at/blog/%22massentierhaltung%22+ein+paar+grunds%c3%a4tzliche+gedanken+_b533 Euer Bauer Willi

Die Stimme eines Bürgers

Diesen Beitrag habe ich aus einem Kommentar auf unserer Facebook-Seite kopiert. Wie ist eure Meinung? Da muss man allerdings auch Teilen der Bauernschaft mal klarmachen, dass sie vielleicht dieses ewige Bio-Bashing sein lassen sollten. Viele Bio-Käufer (nicht alle!) sind ja gerade die Verbraucher, die sich tatsächlich etwas mehr Gedanken machen und vor allem auch die Bereitschaft haben, höhere Preise zu bezahlen – und ausgerechnet die werden teils massiv beleidigt und angegriffen. Das kann es echt nicht sein! Zumal ja auch ein massives Campaigning gegen den Biosektor gefahren wird und sich einige konventionelle Landwirte leider dazu hinreissen lassen, dieses zu unterstützen und zu verbreiten. Faktisch ist es doch so, dass gerade die Landwirte, die sich so schützend vor industrielle / Konzerninteressen stellen und die mitunter sehr aggressive „Money, Money, Money!-„Politik gut heißen, letztendlich die sind, die die Versprechen der Industrie einlösen müssen: „Nur mit Pestiziden und GVO sind Lebensmittel billig!“ ist so ein Versprechen. Und da dem Verbraucher ständig eingeredet wird „Pestizide = Billige Lebensmittel“ ist es schwer ihm dann Gegenteiliges zu vermitteln und eine Bereitschaft für …