Bauer Willi
Kommentare 114

Lebensmittelvorräte anlegen!!!

Ich weiß nicht, ob ihr die Meldung bemerkt habt, die vor ein paar Tagen durch die Medien ging: Die Bundesregierung will am kommenden Mittwoch, 25. August, ein Zivilverteidigungskonzept verabschieden, in dem die Bevölkerung dazu aufgerufen wird, einen Vorrat von Lebensmitteln und Trinkwasser für mindestens 10 Tage anzulegen. In der Meldung ist (fälschlicherweise) von Selbstversorgung die Rede, doch das bedeutet ja etwas ganz anderes.

Mich hat diese Meldung nicht nur verwundert, sondern auch etwas erschrocken gemacht. Irgendwie klingt dies doch nach einem Aufruf zu „Hamsterkäufen“ und ich glaubte, dass diese Zeit der Vergangenheit angehörte. Weiß die Bundesregierung etwas, was wir Bürger nicht wissen? Steht dahinter eine ernsthafte Sorge? Werden die Supermärkte in den nächsten Tagen Probleme mit der Versorgung bekommen? Und wo sollen die Menschen – ganz praktisch – diese Vorräte lagern? Oder ist das alles nur Panikmache??

http://www.huffingtonpost.de/2016/08/21/zivilverteidigungskonzept-vorratshaltung-katastrophen_n_11636128.html

(Wer das Video anschauen will, muss leider ein paar Sekunden Werbung schlucken.)

Ich verstehe das alles nicht und bin auf eure Kommentare gespannt.

Euer Bauer Willi

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114 Kommentare

  1. Na, soweit hergeholt ist das nicht. bis vor vier oder fünf Jahren, hatten wir fünf schlimme Winter hier in Norddeutschland hintereinander. Die begannen Teils schon Ende Oktober und gingen bis in den März. Der Schnee lag wochenlang so hoch, wie wir es hier nicht kennen. Und da hat es auch Lebensmittellieferengpässe in den Supermärkten / Discountern gegeben.

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  2. Schweinebauer Piet sagt

    Keine Ahnung Willi, was ich an Bockwurst und Bier auf Halde legen muss und nachher kommt Tante Gertrud vorbei und es reicht nicht und erzählt das zu hause! !!???

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  3. Friedrich sagt

    „Kein Grund zur Panik“. Wenn der Strom ausfällt , sollte jeder bedenken , daß die Kühltruhen abtauen. Also die Vorräte verderben können, denn braten geht dann nicht. Von unserer Ortsfeuerwehr wurde empfohlen sich ein Notstromaggregat mit 2 – 4 KW mit dem
    Kraftstoffvorrat für ein bis zwei Tage anzulegen. Ich habe mir ein Aggregat mit 35 KW für
    Schlepperantrieb vor langer Zeit angeschafft und schon gebraucht. Der längste Stromausfall war fast acht Stunden. Wir waren froh ,alles im Wohnhaus und Betrieb ohne Schaden und in Wärme überstanden zu haben. Da ist uns erst einmal klar geworden , was ohne Strom alles nicht mehr geht. Das ganze Dorf war dunkel , nur bei uns war es wie immer.

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    • Andreas Schmid sagt

      Bei einer Solaranlage und richtigem Anschluss reicht ein kleineres Notstromaggregat. Es sei denn man benötigt bei Nacht viel Strom. Das kleine Aggregat muss nur der Solaranlage ein funktionierendes Netz vormachen und schon liefern die mit.

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  4. Sandra Harms sagt

    Kein grund zur Panik !
    ich denke die allermeisten werden zu hause lebensmittel in irgendeiner form gelagert haben,egal ob nun eingefrohren,eingekocht,im kühlschrank oder trocken im schrank oder oder oder… bei vielen wird dies, was eh schon da ist, für einige tage reichen.
    wenn nun die bundesregierung daherkommt und eine empfelung oder einen aufruf startet, so ist das ja nichts negatives, sondern sie kommt ihrer fürsorge pflicht nach. sich daran hochzuziehen, halte ich für absoluten quatsch. Die regierung will letzlich nur darauf aufmerksam machen, das durchaus einmal ganz schnell die situation kommen kann, in der man mal einige Tage nichts einkaufen kann. Einige die den winter 78/79 erlebt haben, grade in norddeutschland, werden wissen wie es ist. genauso die menschen in den mittelgebirgen, den alpen oder den inseln und warften in nord und ostsee leben werden das ganz genau wissen, und garantiert auch so von sich aus handhaben.
    Man muss bei so einer empfelung nun nicht gleich an krieg oder an Terroranschläge denken, oder vielleicht der meinung sein, die ernte würde nicht bis zur nächsten reichen, oder evtl das man deutschland den zugang zu den weltmärkten verweigert, NEIN ! einfach nur einmal daran denken, das uns das Wetter auch einmal für längere zeit von unseren täglichen gewohnheiten abhalten kann mit Sturm, Eis und Schnee…
    also immer ruhig bleiben und keine panik verbreiten, alles geht doch seinen normalen gang.

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    • Michael Schweller sagt

      Ich habe jetzt versehentlich den Like Button zu diesem Kommentar gedrückt, doch eigentlich gefriert mir das Blut in den Adern ob der daraus hervorgehenden Sorglosigkeit.

      Ich verstehe ja, dass man so denken kann, wenn man sich nur oberflächlich über Fernsehen, Radio oder Tageszeitung informiert, aber wenn man sich mal etwas tiefer mit dem aktuellen Weltgeschehen befasst, dann weiß man, wie ernst die Lage tatsächlich ist und dass viele schon bald ein sehr böses Erwachen erleben werden.

      Mir ist schon klar, dass ich mit ner Wand rede, aber ich will es zumindest versucht haben.

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  5. Friedrich sagt

    Ich halte die Vorsorgeinformation für richtig. Bei uns geht alles „Just in Time“. siehe z.Zt. bei VW. Wobei ein später geliefertes Auto wohl kein Hungerproblem auslöst. Anders sieht es mit der Nahrungsmittelversorgung aus. Wir haben nur für 20 Tage Getreidevorräte, für 17 Tage Zucker usw. . Der Staat hatte mal für 90 Tage Vorräte eingelagert (BALM) . Das ist lange vorbei. Die Lager sind geräumt. Für mich ist die Lage ein „Ritt auf der Rasierklinge“. Ich denke , daß Stromausfall oder Absturz von Computern zu beherrschen ist , aber was passiert wenn ein Vulkanausbruch den Himmel verdunkelt (1813 passiert) und ganze Ernten ausfallen. Da nützt uns dann die weltweite Logistik garnichts. Was nicht vorhanden ist , kann auch nicht gegessen werden. Auch vorzeitige Nutztierschlachtung kann zum Bummerang werden. Ich erinnere an die sogen. Proffessorenschlachtung im 1.Weltkrieg , die zur Hungersnot führte.

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  6. Sabine sagt

    Schaun wir mal… die Amazonen haben schon reagiert, dort kann man die beliebten Protein-Kekse und Fertiggerichte von Y-Reisen nebst Wasseraufbereitungstablett im Set bestellen oder vllt. direkt zum fertig gepackten Fluchtrucksack mit Verpflegung, Verbandzeug, Atemmaske und Schlafsack vom israelischen Hersteller greifen?
    Oh.. und die Survival-Garten von Patriot Seeds einpacken, damit die Landwirtschaft nach dem… äh… wasimmer.. weiter geht.
    Wir können uns über gut funktionierenden Katastrophenschutz echt nicht beklagen. Vielen Dank also an die Leute, die da ihre Freizeit verbringen…. besonders den THWlern.

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  7. Regina sagt

    Warum diese Aufregung?
    Die Vorschläge gibt es schon lange und sie wurden zuletzt in den 80gern aktualisiert.
    2012 wurde die Überarbeitung beauftragt und die wurde nun kürzlich fertig, deshalb die häufige Erwähnung in den Medien.
    In der Schweiz ist es sogar Pflicht, in jedem Wohnhaus einen eigenen Atombunker einzurichten und zu pflegen (regelmäßige amtseitige Kontrollen inklusive).
    Da müssen wir uns nicht über ein paar Vorschläge sorgen…

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    • Andreas Schmid sagt

      2012 bis Heute????? Langsamer Amtschimmel. Da glaube ich nicht, daß das Akut ist. Reine Standardvorsorge.

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  8. michael sagt

    Ich empfehle dazu den Roman“Black Out“ von Marc Elsberg.
    Und man kommt drauf was ein Stromausfall schon so alles bewirken kann.
    Würde ja schon reichen wenn an einem Montag um 5Uhr früh der Strom ausfällt und Mittags gäbe es noch immer keine Versorgung.
    Die Ersten würden schon Hunger leiden…
    Ich bin der Meinung ein bisschen was an Lebensmittelvorrat und Trinkwasser sollte man generell zu Hause haben, und so klein kann die Wohnung gar nicht sein.

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  9. Michael Schweller sagt

    VW zeigt uns ja gerade, was passieren kann, wenn man zu sehr auf die Lieferkette setzt.
    Allerdings finde ich die Aktion der Bundesregierung heuchlerisch. Die Wohnungen sind gar nicht mehr darauf ausgelegt, Vorräte einzulagern und viele Menschen sind finanziell und leider manchmal auch geistig und mental einfach überfordert mit solchen Dingen.

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  10. Hans-Heinrich Janßen sagt

    Eigentlich doch völlig normal, sich Gedanken über die Versorgung für die nächsten 10 Tage zu machen und entsprechend Vorsorge zu treffen.

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  11. bauerhans sagt

    obs was brächte,wenn unsere regierung darauf hinwiese……wo die leute doch im moment so darauf erpicht sind,den billigsten urlaub zu machen……,um dann anschliessend am flughafen zu jammern,dass die flugreise wohl lebensgefährlich gewesen sei….(ging letzte woche durch die medien) immer diese billigflieger!!

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  12. Das gibt es schon ewig. Ist in meinen Augen zum jetzigen Zeitpunkt „Panikmache“. Der Bund für Katastrophenschutz hat eine nette Checkliste erstellt anhand derer man seine Haushaltsvorräte überprüfen und aufstocken kann. Die andere Seite ist die: Sind wir nicht zu sehr daran gewöhnt in den nächsten Supermarkt zu gehen um unser Essen parat zu haben? Wer beschäftigt sich den noch mit Haltbarmachung von Lebensmitteln? Wer von uns hat überhaupt die Möglichkeit Gemüse etc. selbst zu ziehen, zu ernten und zu konservieren? Was passiert mit uns, falls wirklich einmal der Katastrophenfall eintritt? Wie sorglos sind wir, daran gewöhnt immer und zu fast jeder Tageszeit alles erreichbar zu haben? Sich einmal darüber Gedanken zu machen, ist vielleicht nicht verkehrt.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Es haben sehr viele noch die Möglichkeit, ihr Gemüse selbst zu ziehen, die Arbeitskolleginnen meiner Frau meinen, bei den Preisen holen sie es beim Aldi.

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  13. Gepard sagt

    Die Regierungen haben doch schon so manch seltsame Gesetze durchgewunken. Hier geht es aber offenbar lediglich um ein Konzept. Ob es mehrheitsfähig ist, muss sich noch zeigen.

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    • Eher mit den zugereisten/reisenden Fachkräften. Offenbar ist Berlin zur Erkenntnis gelangt das zwischen den eingereisten Herzspezialisten, Atomwissenschaftlern, Hirnchirurgen die so zahlreich ins Land strömen auch die ein oder andere Fachkraft für Sprengstoff und andere Anschläge ist.

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