Alle Artikel in: Bauer Willi

Max-Planck-Gesellschaft und die Fleischfrage

Ist das nun die Meinung der MPG oder einer einzelnen Person? https://www.mpg.de/19766823/essay-fleischkonsum-und-klimaschutz Hier ein Auszug: „Unser Fleischkonsum geht auch auf Kosten der 750 Millionen Tiere, die in Deutschland jährlich geschlachtet werden und von denen ein Großteil ihr Leben in den trostlosen Bedingungen der industriellen Massentierhaltung fristet. Die Nutztierhaltung ist ferner einer der Haupttreiber der sich aktuell zuspitzenden ökologischen Krisen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Regenwaldabholzung. Vor dem Hintergrund dieser gesundheitlichen, ökologischen und tierethischen Nebenwirkungen kann von einer rein persönlichen Entscheidung nicht (mehr) die Rede sein – die einst privat gedachte Fleischfrage ist politisch geworden.“ Interessant zu lesen sind die Schlußfolgerungen, die die Autorin zieht. Die Autorin Saskia Stucki ist seit 2016 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Somit ist es als Meinung der Max-Planck-Gesellschaft zu verstehen.    

Öffentliches Radio

Nein, ich will nicht wieder mit Werbung für mein Buch nerven. Ich will nur einen Beleg dafür bringen, dass auch öffentliches Radio sachlich berichten kann. Hier nachzuhören. https://www.deutschlandfunk.de/willi-kremer-schillings-satt-und-unzufrieden-das-dilemma-der-essensmacher-dlf-bb182907-100.html

Insektenstudie Österreich – 30 Jahre, 300 Standorte, 4000 Arten

Hier die Aussagen des Wissenschaftlers über eine neue Studie, die über 30 Jahre wissenschaftlich ermittelt wurde, und die so gar nicht mit den Ergebnissen aus Krefeld zusammenpasst. Sie deckt sich in weiten Teilen mit den Ergebnissen aus England. „Die Sorge um die heimischen Insektenwelt bewegt immer mehr Menschen, doch fehlte es bisher an Studien, die die Veränderungen der letzten Zeit umfassend bewerten konnten. Mit dieser Insektenstudie war es nun möglich, für ausgewählte Insektengruppen einen repräsentativen Überblick über die Veränderung von Artenzahl und Populationsdichte an über 300 Standorten verteilt über Österreich zu gewinnen. Dieser Rückblick über die letzten 30 Jahre wurde begleitet von einer gründlichen Auseinandersetzung mit den Faktoren, die auf unsere Insektenpopulationen einwirken sowie mit einer Analyse der Ansprüche und Gefährdungspotentiale von über 4.000 Insektenarten. Dies konnte nur durch die Zusammenarbeit eines Teams mit über 20 Insektenkundlerinnen und Insektenkundlern gelingen. Die Ergebnisse waren vielfach auch für uns überraschend und helfen dabei, die Veränderungen in der Insektenwelt zu verstehen und gezielte effiziente Maßnahmen zu deren Unterstützung zu ergreifen.“ Zentrale Ergebnisse der Insektenstudie: Die Artenvielfalt in der …

Essbare Krabbeltiere…

In den letzten Wochen sind „Essbare Insekten“ ein Thema in den Medien. Auch unter Landwirten wird es diskutiert. Meist wird der Ekel darüber ausgedrückt, noch häufiger jedoch wird es ins Lächerliche gezogen. Die Haltung von essbaren Insekten ist „Massentierhaltung“. Unser Sohn, der sich seit über 10 Jahren mit Insekten beschäftigt, hat vor zwei Jahren in einem Zelt mehrere tausend Wanderheuschrecken gemästet. Vorher haben drei Behörden den „Maststall“ besichtigt, ob von da aus auch keine Gefahr für Natur und Umwelt ausgehen würde. Für die Beamten übrigens der erste „Insekten-Stall“, den sie besichtigt haben. Kann nicht jeder Die Haltung von Insekten setzt ebenso ein Fachwissen voraus wie für andere Tierhaltungsformen auch. Wer heute Schweine mästet oder Kühe melkt, kann nicht morgen auf Insekten umschwenken. Das ist gut für unseren Sohn, weil er inzwischen über viele Jahre Erfahrung verfügt. Schweinestall umnutzen? Trotzdem: für alle, die daran denken, ihren Schweinestall umzunutzen (weil sie die Schweinehaltung wegen zu hohem Gewinn beendet haben), hier ein paar Hinweise: Das Thema Mehlwürmer für die Futtermittelindustrie ist mittlerweile „durch“. Hier haben sich die ganz …

Rezensionen und Interviews

Es ist erfreulich, dass das Interesse an meinem neuen Buch groß ist. Hier ein Interview, das „top agrar“ mit mir geführt hat. https://www.topagrar.com/panorama/news/bauer-willi-im-interview-ueber-verbraucherverhalten-und-die-zielkonflikte-der-landwirte-13293563.html Aus der Schweiz kommt eine Rezension vom Chefredaktor Jürg Vollmer der Zeitschrift „Die Grüne“. www.diegruene.ch/satt-und-unzufrieden Auch die Heimische Landwirtschaft, bei der ich seit langem Mitglied bin, hat ein Interview mit mir geführt https://www.heimischelandwirtschaft.de/aktuelles/satt-und-unzufrieden-bauer-willi-ueber-die-konflikte-zwischen-verbraucher-und-landwirt Hier noch ein Interview mit „Kontrafunk“ (ab Minute 15). Die Bemerkung, dass wir einen guten Ertrag in 2022 hat, hat wohl zu einiger Aufregung geführt. Für unseren Betrieb stimmt es trotzdem. https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-24-januar-2023

BfN-Workshop: Landwirt trifft Naturschützer

Ich war im November 2022 auf einem Workshop von Landwirten und Naturschützern zwei volle Tage auf der Insel Vilm und habe darüber hier berichtet: Damals habe ich geschrieben: „Worauf ich jetzt warte: Dass es, wie beim Workshop 2018, ein gemeinsames Papier gibt, in dem der Öffentlichkeit und vor allem den Entscheidungsträgern die Inhalte und Ergebnisse dieses Workshops zugänglich gemacht werden. Ich würde meinen Berufskollegen gerne mehr über diesen gelungenen Workshop erzählen.“ Es hat ein ganz klein wenig gedauert, aber jetzt ist das Ergebnis da: hier ist der Link auf die Seite des BfN: https://www.bfn.de/publikationen/hintergrundpapier/konstruktive-oeffentliche-kommunikation-naturschutz-landwirtschaft Oder man kann hier auf die pdf-Datei zugreifen. 2023-loesungsvorschlaege-kommunikation-naturschutz-landwirtschaft-bfn Spannend zu lesen ist vor allem Punkt 2, der Hintergrund. So erlebe ich oft Diskussionen zwischen Landwirten und Naturschützern und umgekehrt. Hoffentlich werden die Ergebnisse auch in Berlin gelesen.

Streiten macht Spaß!

Am Samstag, 28. Januar hab ich mit Herrn Rabhansl im Deutschlandfunk Kultur richtig gepflegt gestritten. Hat Spaß gemacht. Hier nachzuhören: https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2023/01/28/bauer_willi_kremer_schillings_ich_will_keine_almosen_sondern_drk_20230128_1123_2935a020.mp3 Im Februar kommt ein weiterer Beitrag des DLF in der Sendung „Andruck“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/bauer-willi-kremer-schillings-100.html Bildquelle: Deutschlandfunk Kultur