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Fristverlängerung beim EU-Antrag – Unzulänglichkeiten behindern

Die Quelle für das Titelbild wurde von dieser Quelle bezogen: https://www.woodenearth.com/collections/wooden-chess-boards-sale   Wie bereits in der Fachpresse bekanntgegeben, hat Frankreich die Frist für die Abgabe des EU-Antrags um zwei Wochen bis Ende Mai verlängert. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren, haben die Niederländer jetzt die Frist um 4 Wochen auf Mitte Juni verlängert. Der Grund dafür: die Technik spielt nicht mit. Mal ist der Server nicht erreichbar, mal kann man den Antrag nicht absenden, mal fehlt die Anzeige der Flächen vorübergehend. Ähnliche Probleme werden auch aus Deutschland berichtet, wo die Antragsteller im März und Anfang April vertröstet wurden, weil bestimmte Teile des Systems noch nicht fertig programmiert waren. Auch die Wahl des Browsers ist wichtig, denn nicht alle werden unterstützt oder zeigen die Daten richtig an. Darauf kommt man aber erst, wenn man in der Dienststelle der Behörde anruft. Das nervt, nicht nur die Bauern sondern auch die Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen. Darüber hinaus wurde der Antrag 2023 deutlich länger, weil viele neue Regeln berücksichtigt werden mussten. Darunter fallen auch Abhängigkeiten nach dem Motto …

Sachliche Berichterstattung, bitte…

Sogar die Süddeutsche Zeitung, sonst nicht für Alarmismus bekannt, schreibt, dass der Gardasee austrocknet. Der See ist 346 m tief… https://www.sueddeutsche.de/panorama/gardasee-trocknet-aus-italien-mit-sonderkommissar-gegen-duerre-1.5845250 Sieht man sich dagegen die tatsächlichen Daten an (Titelbild) so stellt man fest, dass die aktuelle Situation nicht ungewöhnlich ist. Bereits in früheren Jahren war die Situation zum aktuellen Zeitpunkt ähnlich. Durch die Niederschläge der letzten Wochen sind auch andere Seen der Südalpen wie Lago Maggiore und Luganer See wieder in einem Normalzustand. https://www.wetteronline.de/wetterticker/ersehnter-regen-gefallen-norditalienische-seen-fuellen-sich–5fdb2889-dcea-4474-b060-6f6e08fb93bc Wer den Regenradar vom 9. und 10. Mai beobachtet hat, konnte sehen, dass im Einzugsgebiet des Gardasees ein Regengebiet nahezu ortsfest lag. Die Situation wird sich also auch hier entspannen. Für unseren Standort in der Köln-Aachener Bucht können wir nicht klagen. Es ist eher zu nass als zu trocken. In den vergangenen Stunden sind zu dem unten angezeigten Stand wieder einige Millimeter dazugekommen, so dass auch die obersten Bodenschichten wieder wassergesättigt sind. Wir wollten Regen haben, wir haben Regen bekommen. Besonders für unsere Wälder ist dieser Niederschlag ein Segen, denn er dringt jetzt auch in tiefere Bodenschichten vor und füllt …

Ich werde immer ratloser…

Gestern abend von 19:30 bis 21:00 Uhr habe ich mir 90 Minuten Zeit genommen, mir eine Konferenz von FAZ und Top agrar anzusehen. Das erste Referat wurde von Cem Özdemir gehalten und dauerte etwa 20 Minuten. Nach dem Referat musste er die Konferenz verlassen, weil er andere Termine hatte. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Die Veranstaltung lässt mich ratlos zurück. Zum Thema krisenfest, widerstandsfähig und nachhaltig habe ich nicht viel gehört. Gefallen haben mir die Redebeiträge von Theresa Schmidt und Matthias Everinghoff.  

Gegenseitige Vorwürfe

Kennen Sie das auch? Sie sitzen im Bekanntenkreis und es wird darüber diskutiert, wie man sich klimatechnisch richtig verhält. Das man weniger fliegt, sich demnächst ein E-Auto anschaffen will und natürlich weniger Fleisch ist. So ist es auch der Autorin des nachfolgenden Artikels ergangen. Sie hat die „falsche“ Milch getrunken. https://www.zeit.de/kultur/2023-04/klimakrise-vorwuerfe-individuum-gesellschaft-10nach8?utm_referrer=https%3A%2F%2Ft.co%2F Ich esse nicht weniger Fleisch, ich trinke Kuhmilch, wir fahren seit 14 Jahren einen Diesel (am Donnerstag 600 km gefahren mit einen Schnitt von 5,1 Liter auf 100 km). Vor zwei Wochen war ich mit meiner Frau zu einem Vortrag in Salzburg. Wir sind geflogen, weil die Bahn teurer gewesen wäre und zwei Tage für die An- und Abfahrt bedurft hätte. Seit 12 Jahren heizen wir mit Holzpellets. Nun kann es sein, dass mein Verhalten von einigen Diskutierenden kritisiert wird. Diesen möchte ich sagen: es ist mir egal. Soll ich mich dafür rechtfertigen?

„Vor dem Kauf Gehirn einschalten“

Es gibt sie noch, die Menschen mit gesundem Menschenverstand. https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-videos?TranscriptId=319398 Zum Hintergrund: In der Schweiz sollen unverarbeitete Lebensmittel mit einem Label versehen werden, welchen CO2-Fußabdruck diese hinterlassen.  Martin Haab ist Mitglied des Nationalrates. Sein Beruf: Landwirt. Seine Stellungnahme (ca. 2 Minuten) ist klar und deutlich. Ich wünsche mir solche Personen auch im deutschen Bundestag. Bildquelle: https://www.svp.ch/menschen/portrait/martin-haab/

Keine gute Presse für die Nachhaltigkeitskonferenz…

Am 4. Mai hat Cem Özdemir eine Nachhaltigkeitskonferenz in Kirchberg/Jagst abgehalten. Ich habe darüber berichtet. Die Demo der „Freien Bauern“ , die dort vertreten war, hat einen großen Nachhall in den Medien gefunden. Selbst die Tagesschau hat berichtet und dabei den Bundesagrarminister nicht besonders gut aussehen lassen. https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesschau/video-1190292.html Reinhard Jung, der Sprecher der Freien Bauern wurde vom ZDF interviewt und konnte in 7 Minuten die Belange der Landwirte gut vertreten: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/freie-bauern-wir-sind-die-experten-fuer-nachhaltigkeit-100.html Der SWR berichtete live von der Demo: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/nachhaltigkeitskonferenz-kirchberg-oezdemir-franz-kupferzell-100.html 12 Minuten geht es bei Servus TV um die Hintergründe und die Kritik an der Konferenz. https://www.servustv.com/aktuelles/v/aacsdscsv0fak968qukb/ Wie man sieht, lohnt es sich, die Initiative zu ergreifen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. (Enkel Jakob wird heute 4 Jahre alt. Er hat einen Fendt-Trettrecker geschenkt bekommen. Wir betreiben  eben enkeltaugliche Landwirtschaft!)  

Heimische Landwirtschaft

Nicht jammern, mitmachen! Ich bin schon lange dabei! Und jetzt das neue Image-Video —>   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren  

Die Gesellschaft möchte kein(e)….

Die Aussage, dass „die Gesellschaft das nicht möchte“ hören wir häufig. Es stellt sich die Frage, wie gefragt wurde, um zu diesem Ergebnis zu kommen. Oft sind die Fragen so formuliert, dass die sozial erwünschte Antwort dabei herauskommt. Im nachfolgenden Artikel geht es um die die unterschiedlichen Alternativen zur Bekämpfung einer Pflanzenkrankheit. Die Antworten auf die Fragen der Forscher sind überraschend. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Personifizierte Unfähigkeit…

Ich habe heute den ganzen Tag auf dem Trecker gesessen und gegrubbert. Morgen werden tatsächlich unsere Zuckerrüben gesät. Im vergangenen Jahr 2022 war es der 26. März. Es ist nach meiner Erinnerung das zweite Mal, dass wir die Zuckerrüben im Mai bestellen. Aber das Landwirtschaft und damit können wir fertig werden. Womit ich nicht fertig werden kann, ist die Unfähigkeit unseres Landwirtschaftsministers Cem Özdemir. Er ist seit Dezember 2021 im Amt und hat bis heute nichts auf die Reihe bekommen, was der Landwirtschaft in irgendeiner Weise gedient hätte. Statt dessen arbeitet er sich an albernen Themen ab wie Warnwesten für Hühner oder die Legalisierung von Cannabis. Dieses kindische Verhalten des Sozialarbeiters schadet zwar nicht, macht uns aber im Rest der Welt lächerlich. Was der europäischen Landwirtschaft jedoch extrem geschadet hat, ist die Solidarität mit der Ukraine, die von dieser missbraucht wurde. Ein dänisches Labor hat jetzt bestätigt, dass ukrainischer Weizen mit in der EU nicht zugelassenen Pflanzenschutzmittel versetzt war. https://www.deutschlandfunk.de/daenemark-bestaetigt-pestizid-nachweis-in-ukrainischem-weizen-100.html Das ist kriminell und war nicht wirklich vorhersehbar. Wer die Ukraine kennt (ich war mehrfach …

„Ich kaufe saisonal und regional…“

Da wir einen großen eigenen Garten besitzen, können wir viele heimische Gemüsearten selbst anbauen und verzehren. Selbst Artischocken kultiviert unser Sohn im Folientunnel. Avodacos gedeihen bei uns aber (noch?) nicht. Diese Frucht kommt von weit her, verbraucht in den Herkunftsländern wertvolles Wasser und ist somit ein Beispiel dafür, wie unsere Importe wertvolle Ressourcen anderswo tatsächlich „verbrauchen“. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/874072/umfrage/wichtigste-lieferlaender-von-avocadofruechten-nach-deutschland/ Das scheint aber die deutschen Konsumenten nicht zu stören, denn die Importmengen haben sich seit 2008 um mehr als das 6,5-fache erhöht! Ich habe leider nicht die Statistik für deutschen Weißkohl gefunden. Ich habe da aber einen Verdacht….   Nachtrag: ein aufmerksamer Leser hat mir die Zahlen zum Weißkohl geliefert. Der Verdacht hat sich bewahrheitet…