Bauer Willi
Kommentare 19

Die Gesellschaft möchte kein(e)….

Die Aussage, dass “die Gesellschaft das nicht möchte” hören wir häufig. Es stellt sich die Frage, wie gefragt wurde, um zu diesem Ergebnis zu kommen. Oft sind die Fragen so formuliert, dass die sozial erwünschte Antwort dabei herauskommt. Im nachfolgenden Artikel geht es um die die unterschiedlichen Alternativen zur Bekämpfung einer Pflanzenkrankheit. Die Antworten auf die Fragen der Forscher sind überraschend.

Von normalen und nicht normalen Erdbeeren – Wie neue Technologien von Konsumenten*innen bewertet werden

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19 Kommentare

  1. Pälzer Buh sagt

    Unter dem selben Vorwand wie ganz oben, in dem heutigen Blog, wie ihn B.Willi beschrieben hat, argumentierte Greenpeace gegen den “Golden Reis” in den Philippinen vor Gericht und bekam sogar “Recht”.
    Greenpeace geht über Leichen!!! So meine Beobachtung.
    Einen entsprechenden Eintrag im Internet konnte ich nicht finden aber der TE – Wecker Podcast am Morgen
    hat darüber Berichtet.
    https://youtu.be/cIc3acQFvAM

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  2. oberländer sagt

    Die Gesellschaft möchte lalala und blablabla !
    Was ist die Gesellschaft ?
    Wohlstandsverwahrloste Gören deren geistige Kompetenz extreme
    Defizite aufweist ?
    Diese “Gesellschaft” sollte man festkleben an Schaufel -, Hacken -, Besen –
    Pickelstielen.

    Sorry sagt es mir wenn ich zu böse bin

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    • Stadtmensch sagt

      Ja, ziemlich garstig.
      Hatte gerade eine Berede mit einem Vertreter der Generation “Z”.
      Der hatte ähnliche Ansichten (Klimakleber einknasten usw.).
      Ich weiß auch, dass er seine “Einsichten” von seinem Vater hat, den ich ebenfalls gut kenne.
      Also das sind alles keine Philosophen und man wird mit diesem langweiligen Schwarzweiß-Gerede nie zu einer Verständigung kommen, weil diesen “Vereinfachern” viele mögliche Lösungswege gar nicht zur Entscheidungsfindung zu Gebote stehen.
      Es ist, als wollte man mit einem Kind über Loyalität oder sonstige geistige Verrenkungen diskutieren, die sich im Wechselspiel von Gesellschaft und Individuum herausgebildet haben.

      Ich hoffe, das Elon oder Google bald eine brauchbare KI auf den Thron heben, die wir dann wie einen Richter oder wie ein Orakel gebrauchen können. Bin mir ziemlich sicher, dass jeder momentan mit der Gesamtsituation geistig überfordert ist. -Scherz-

      Nochmal Dank an Marian für diesen Link:
      https://aeon.co/ideas/science-has-outgrown-the-human-mind-and-its-limited-capacities

      😉

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  3. Marian E. Finger sagt

    Wie beknackt ist es denn, über langwierige Züchtungsprozesse aus Wildkartoffeln wohlschmeckende, nährstoffreiche, für Salat, Gratin und Püree geeignete Kartoffeln herauszuzüchten, um dann diese kultivierten leckeren Kartoffeln mittels Gentechnik wieder in halbe Wildkartoffeln zurücktzuverwandeln, damit sie nicht der Kartoffelfäule oder dem Kartoffelkäfer anheim fallen? Da hätte man sich die ganze Arbeit ja sparen können!

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    • aber er erkennt, dass sein Eingreifen keinen Sinn macht. Selbst wenn ich eine Kreuzung mit einer Wildkartoffel mache, muss ich die Kartoffel nachbauen, sonst würden die Hausfrauen sie nicht kaufen

  4. Thomas Rath sagt

    Ein interessanter Beitrag von Frau Bearth. Sie wird am Ende wie folgt beschrieben:”Angela Bearth ist Sozialwissenschaftlerin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich und Vizepräsidentin des Forums Genforschung der Akademien der Naturwissenschaften (SCNAT).” Ich finde es interessant, dass hier eine Sozialwissenschaftlerin für die Gentechnik in die Bresche springen muss. Die Diskussion hat sich total vom naturwissenschaftlichen Denken in ein soziales und psychologisches Hickhack verschoben. Für mich lag der Anfang in der permanenten Weigerung von Joschka Fischer als hessischer Umweltminister Ende der 80er Jahre, der damaligen Fa. Hoechst die Insulinproduktion zu genehmigen. 20 Jahre später begann BASF ihre Forschung in die USA zu verlagern. Die Grünen feierten als Sieg. Hier kann man erkennen, wie die Forschungs- und auch Technikfeindlichkeit sich immer mehr, insbesondere in medialer Sicht, wie ein Krebsgeschwür sich in der Gesellschaft breit machte und macht. Im beigefügten Link bescheibt der Kommentator im Spektrum der Wissenschaft bereits 2012 diese Entwicklung.

    https://www.spektrum.de/kolumne/deprimierende-entwicklung/1139317

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  5. evo.... sagt

    Wenn ich wählen könnte (arbeite ja in die Richtung), würde ich eine Sorte von vor 1960 und ein Pestizid von heute nehmen.

    Prof. Noellen hat mir ja neulich, bezüglich meiner Einstellung zur Gentechnik, zugestimmt. Dann bin ich noch ein paar Tage mit dem Thema “schwanger” gegangen und zu einer neuen Meinung gekommen:

    Wie wir züchten (Mutagenese) ist gefährlicher als das was Monsanto und Co, machen!

    Wir setzen nämlich künstliche Gene in die Umwelt, während bei der klassischen Gentechnik nur vorhandene Gene übertragen werden. Deshalb zum zickigsten Male:

    Wir brauchen einen Test, mit dem alle, im Umlauf befindlichen, Pflanzen auf Bekömmlichkeit getestet werden.

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  6. Klemens Minn sagt

    Solange Öttinger Bier als ohne Gentechnik hergestellt etikettiert wird, wird sich wenig ändern.
    An Trittbrettfahrern kann man jeweils gut erkennen, wie eine Frage zu bewerten ist.

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  7. Inga sagt

    Die Gesellschaft muß lernen sich den Naturgesetzen unterzuordnen, denn das ist genau so wichtig oder noch wichtiger, wie CO2 -Anstoß veringer.

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  8. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    DIE GESELLSCHAFT hat keinen blassen Schimmer!

    Im Augenblick gehts gerade wieder um Urlaubsschnäppchen: Discounter oder Reisebüro,wer ist günstiger!

    Wer wirklich etwas ändern will,der lehnt Flugreisen ab und macht Urlaub per Bahn oder Fahrrad im eigenen Land.

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    • Hannah sagt

      Ja leider. Das ist oft das traurige erleben im Feld. Heute wurde mein Mann während des Kartoffelpflanzens im Feld (spät, da viel Regen) von Passanten gefragt, ob er schon Frühkartoffeln ausmache. Die (vorgekeimten) Kartoffeln wurden beäugt und für schöne Frühkartoffeln befunden. Die Antwort meines Mannes war: ja, gut erkannt. Die haben wir im Herbst gepflanzt und machen sie jetzt raus. Das sind Winterkaroffeln. Machen wir immer so. Der Passant fuhr mit seiner Frau weiter – nach 10 m tippte sich diese an die Stirn und er schaute ärgerlich zurück. Es tut mir ja schon fast leid, aber was bitte hätte man anderes Antworten sollen?

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      • Bauer Willi sagt

        Hier wurden heute auch Kartoffeln gepflanzt. Aber wegen Regen wieder abgebrochen.

        Gestern haben wir unsere Zuckerrüben gesät. Am 4. Mai!!

        • Pälzer Buh sagt

          Unsere Reben sind immer noch im Kühlhaus und wenn ich mir den Wetterbericht so anschaue, bleibt es auch noch die nächste Woche so🙄.

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  9. Smarti sagt

    Oh, hinter diesem Artikel versteckt sich eine sehr informative, toll gemacht HP. Da arbeiten sehr viele, sehr kluge Köpfe daran – vielleicht würde sich jemand aus diesem Umkreis als Nachfolger von unserem Ötzi opfern ? Mit den Kollegen im Hintergrund vielleicht machbar…
    ( Ich traue auch Bauer Willi den Job zu, aber: sein Job ist dieser Blog, der ist soo wichtig und wir brauchen ihn noch sehr lange… und ich möchte ihn für keine Grund der Welt “verheizen” lassen ! ). Da wird es doch wohl noch einen Jüngeren geben !

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  10. Frikadellen piet 44 sagt

    moin ja schade dass sie Gehtechnik immer automatisch böse ist dabei hat die kreuzungsfrucht als Beispiel auch sehr viele negative Eigenschaften z.B wird irgendwas in die Pflanze gezüchtet was man gar nicht möchte und sowas findet bei der Gentechnik eigentlich nicht statt

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      • Pälzer Buh sagt

        Der Frikadellen piet 44 hat sich verschrieben. Und? Nun?
        Schreibfehler dürfen Sie gerne behalten. Ist leider Menschlich.

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