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Neues vom Tellerrandspringer

„Kaum eine Branche wurde bislang durch den technologischen und gesellschaftlichen Wandel so auf den Kopf gestellt wie die Landwirtschaft. Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, sehe ich viele Parallelen zu den aktuellen Veränderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen. Eine solche Veränderung steht vielen Branchen unmittelbar bevor.“ Das ist eine interessante These des Landwirts Markus Sauerhammer. Dazu hat er ein Blog-Projekt (www.tellerrandspringer.de) gestartet und zeigt ein anschauliches Video: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Wenn die These stimmt, dann bringt die Digitalisierung für die Menschen ähnliche Veränderungen, wie wir Landwirte sie in den letzten Jahren erlebt haben. Was meint Ihr dazu?  

Poesie – für Bauern und Bürger

Alex hat hier schon viele tolle Artikel geschrieben. In Uelzen habe ich sie endlich mal getroffen und wir haben – wieder einmal – über die Beziehung zwischen Bauern und Bürger gesprochen. Das hat sie zu folgendem Gedicht inspiriert. Kann man sich ins Büro hängen… Wenn Hänschenklein zum Bauern geht Er vor verschloss´nen Mauern steht Dann wird gedacht und spekuliert Was dahinter wohl passiert Der Bauer dessen ungewiss Schert sich nur um den eignen Mist   Ein anderer Bauer hat´s kapiert dass ohne Reden nichts passiert Er schildert unsrem Hänschenklein wie´s heute ist mit Bauersein Und ist das erst einmal kapiert davon der Bauer profitiert   Wenn jeder Bauer das so macht Dann ist ein großes Werk vollbracht Und nützt das Reden mal nicht viel Bleibt immer noch der Weg das Ziel So schütteln sich vielleicht am Ende Hans und Bauer doch die Hände   Und die Moral von der Geschicht‘ Nicht reden hilft dem Bauern nicht Eure Alex      

Garantierter Milchpreis

Davon dürften viele Milcherzeuger träumen: Ein abgesicherter Milchpreis auf 5 Jahre. Folgender Film schildert, wie ein Bauern dieses Ziel erreicht. Mit vertraglich integrierter Produktion und Marketing. Es geht viel, wenn der Lebensmitteleinzelhandel mitspielt. http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/heumilch-milch-molkerei-100.html

Ideen braucht der Bauer…

Jetzt mal eine Blick nach vorn. Wir haben auf der Grünen Woche was sehr Interessantes aufgeschnappt. Die Agrarzeitung macht einen Ideenwettbewerb für Agrar- und Ernährungswirtschaft. „Ist doch nichts Neues“, werden mir einige vorhalten. Denn es gab schon öfters derlei Ideenwettbewerbe. Aber diesmal gibt es einen richtig großen Batzen Geld als Preis. 25.000 € Aber es pressiert. Der Einsendeschluß ist bereits der 17.03. 2017. Wen dies näher interessiert, sollte die Einzelheiten unter http://www.ideenwettbewerb-agrar-und-ernaehrung.de/ studieren. Aber auch wenn man keinen Preis gewinnt. Jeder braucht Ideen, wie er seine Zukunft gestalten will. Was gibt es Besseres, als wenn die Zeit für Deine Idee gekommen ist. 🙂 Euer Alois

Etwas genaues weiß man nicht…

Am Rande beider Demos haben wir das Gespräch mit unbeteiligten Passanten gesucht. Wir fragten Sie nach ihrer Meinung über die Demo und was sie so von der Landwirtschaft wissen. Allgemein zeigten die Menschen ehrlich ihre Empathie für die Landwirtschaft. Doch von den Demos an sich wussten die wenigsten etwas dazu. Beispielhaft hier ein Video vom Gespräch mit vier Studenten an einer Straßenkreuzung bei der Demo „Wir haben es satt.“ Willi und Alois Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Technisierung total…

Case IH stellt den ersten autonomen Schlepper vor, der wahlweise mit dem Tablet oder dem Desktop-PC bedient werden kann. Beim Ansehen des Videos kommen mir da so meine Gedanken… (Um das Video anzusehen, bitte auf das untere Bild klicken) https://youtu.be/UOrXiIByXgo

Hungerleider…

Ich habe heute früh (26.12.2016) dieses wunderschöne Morgenstimmung mit den Oberallgäuer Bergen eingefangen. Der Schnee ist leider jetzt auch weitgehend weggeregnet, aber das ist es jetzt nicht, was mich aufwühlt. Sondern die Kommentare von Astrid, welche für eine „Veggie-Vision“ wirbt, und dabei Rückschlüsse zieht wie „Jeder Bauernhof ist der Vorhof zur Hölle“ oder „Für Milch werden Kühe ausgebeutet“. Eigentlich wollten wir ja Ruhe geben und keine Reizthemen über die Feiertage beackern.  Doch wir wollen ja den Dialog, also finde ich es gut, wenn solche „Veggie-Visonen“ zur Diskussion stehen, möchte dazu aber auch Stellung nehmen. Anfangen möchte ich mit dem obigen Bild. Denn man sieht, so weit das Auge reicht, nur Grünland. Meine Heimat hat dazu eine ganz besondere Geschichte. Nämlich, dass sie jahrhundertelang von sog. „Hungerleidern“ besiedelt war. Das kann man wunderbar in den Geschichtsbüchern nachlesen, dass früher im Oberallgäu sehr arme Verhältnisse herrschten. Auch deshalb, weil das rauhe Klima nur ganz bedingt eine ertragreiche Landwirtschaft zuließ. Dieser ständige Hunger erreichte in der Mitte des 19. Jahrhunderts gigantische Ausmaße. In vielen Orts-Chroniken sind in dieser …

Wintermärchen im Oberallgäu

Weihnachtliche Gefühle kommen bei mir erst dann auf, wenn Schnee liegt und es kalt ist. Doch die Wetterberichte sagen, dass genau dies nicht der Fall sein wird. Ich hatte mich auch längst damit abgefunden, bis ich am Montag morgen plötzlich 10 cm Schnee vor der Haustüre fand. Ein schneller Blick auf den Wetterbericht aber verriet, es kommt Föhn und dann schmilzt der weihnachtliche Puderzucker schnell wieder weg. Doch siehe da, wie sooft hält sich das tatsächliche Wetter nicht an die Wettervorhersage (scheinbar kann es nicht lesen oder hört nicht Radio – und Facebook hat es sowieso nicht). Es hält sich bei mir im Oberallgäu seit Tagen eine Inversionswetterlage. D.h. die oberen Luftschichten sind warm und unten bleibt es kalt – was uns den kostbaren Schnee erhält. Und wenn heute früh wieder die Sonne aufgeht, dann erlebe ich wieder solche herrliche Winter-Weihnachtsmärchen Bilder ( sind von gestern, 21.12.2016, das Titelbild stammt von meinem Sohn Stephan). Damit ihr ein bisschen „mit-genießen“ könnt, poste ich diese Bilder. Oder vielleicht will ein einfach nur Willi ein bisschen neidisch machen, …