Alle Artikel in: Allgemein

Artgerechte Menschenhaltung

Das Cosmic Forum for Human Happiness will Trendsetter in Sachen Menschenwohl werden. Wir, die Bewohner des Planeten Alpha Centauri, sind nicht bereit, die katastrophalen Zustände in der irdischen Massenmenschhaltung noch länger hinzunehmen. Das Menschenleid muss ein Ende haben. Ein Blick hinter die Fassade der industriellen Menschenwirtschaft offenbart milliardenfaches Leid! Menschen werden gewaltsam industriebedingten Haltungsformen angepasst. Sie tragen sogenanntes Schuhwerk, was häufig zu Deformationen der Füße und zu Hühneraugen führt. Zähne werden ohne Betäubung repariert oder versiegelt. Fehlstellungen der Zähne werden mit Drahtgestellen gewaltsam korrigiert.   Der Mensch ist ein Lauftier, das natürlicherweise 30 bis 60 Kilometer täglich zurücklegt. Der dem Massenmenschen zugestandene Bewegungsraum beträgt häufig nicht einmal mehr 3 bis 6 Kilometer. Ein Großteil der Menschen verbringt bis zu zwölf Stunden täglich in erzwungener sitzender Lebensweise (Büro, Auto, Wohnzimmer). Bewegungsmangel führt zu Haltungsschäden und Übergewicht.   Der permanente Aufenthalt in künstlich beleuchteten und oftmals überheizten Räumen bringt den natürlichen Biorhythmus der Menschen in der industriellen Massenwirtschaft vollkommen durcheinander. Sie verlieren den natürlichen Tag- und Nachtrhythmus, was zu Schlafstörungen und/oder psychischen Beeinträchtigungen führt.   Die permanente …

Reinheitsgebot für Milch

Es gibt heute schon einige Milchbauern und Molkereien, die ihre „kostbare Milch“ mit Erfolg vermarkten. Kostbarkeit hat etwas zu tun mit begrenzter Verfügbarkeit. Im Marketing spricht man von Segmentierung des Marktes. Ein Segment ist nur ein Teil des Marktes. Es ist das Gegenteil der Gleichmacherei des Weltmarktes. Da wird die Milch als massenhafter, beliebiger Rohstoff behandelt. Die Norm ist 1 Liter weisse Flüssigkeit mit standardisiertem Fett- und Eiweisgehalt. Solche standardisierte, unter Mengen- und Preisdruck austauschbare Rohstoffe braucht die Industrie. Dem haben sich leider auch die meisten bäuerlichen Milch-Genossenschaften verschrieben, die ihren Bauern erzählen, dass sie nur mit den niedrigsten Kosten im Weltmarkt bestehen können. Darum setzten die Bauern massiv auf Technik. Sie investieren und intensivieren in schlagkräftige Maschinen und High-Tech-Roboter und High-Tech-Zucht, um die Kühe auf Höchstleistung zu bringen. Die ganze Produktion wird  effizient gemanagt, um das Futter möglichst günstig zu erzeugen und selbstverständlich wird auch der Einkauf optimiert mit den günstigsten Futtermitteln. Letztlich muss die Produktionsmenge aber steigen damit sich die immensen Investitionen auf viele Millionen Stückkosteneinheiten (je Liter) verteilen lassen. Das Ergebnis ist …

In der Sackgasse…?

Ein Gastartikel von Tilman Ziegler, der sicherlich in landwirtschaftlichen Kreisen (und nicht nur da) für Diskussionsstoff sorgen wird. Eine etwas andere Sicht der Dinge, die wir aber gerne zur Diskussion stellen wollen. Schließlich ist der Kopf ja so konzipiert, dass man auch mal die Blickrichtung wechseln kann… Warum noch Bauernverbände? Für Freiheit und Selbstverantwortung! Was ist eigentlich Sinn und Aufgabe von Bauernverband oder BDM? Ist doch klar, sie sollen die Interessen der Bauern und Milcherzeuger vertreten, gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Sie sind der Ansprechpartner der Politik bei Gesetzesvorhaben und versuchen ihrerseits der Politik Geld und Zugeständnisse abzupressen. Aber liegt das im Interesse ihrer Mitglieder? Enttäuschung ist vorprogrammiert. Für Außenstehende sieht das nach Lobbyismus aus, das mag man nicht. Und für Landwirte besteht die Versuchung, mit der Vertretung ihrer Interessen auch unternehmerische Verantwortung an die Verbände abzutreten. Eigentlich muss jeder Unternehmer selbst entscheiden, was er in welcher Qualität für welchen Markt produzieren will. Das ist unternehmerische Kernkompetenz, aus der sich ganz unterschiedliche Interessen ergeben. Unternehmerische Kompetenzen dürfen nicht an Verbände oder Verarbeiter delegiert werden. Für Interessenverbände …

Das Ende der Massentierhaltung

Der Philosoph Richard David Precht referierte auf dem Zukunftsdialog Agrar & Ernährung in Berlin vor wenigen Tagen. Er prophezeite das Ende der Massentierhaltung. Aber nicht aus ethischen oder moralischen Gründen. Sondern weil die Technisierung weitergehen und die ökonomische Vernunft mit der billigeren Produktion von Kunstfleisch siegen werde. Er forderte die Bauer auf umzudenken und Chancen zu nutzen. Aber ich weiß nicht, ob die Bauern auf Philosophen hören…? Alois   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Gute Arbeit in der Landwirtschaft

Trotz aller romantischer Vorstellungen wird sich die Landwirtschaft weiter technisieren. Oder sagen wir es modern: digitalisieren. Bäuerliche Betriebe setzen stark auf automatisierte Prozesse bei der Erzeugung ihrer Produkte. Die Betriebsgröße wächst, Arbeitsplätze im Betrieb werden spezialisierter und neue Dienstleistungen rund um die Landwirtschaft entstehen. Dadurch verändern sich auch die Arbeitsplätze in der Landwirtschaft. Doch was bedeuted das für Menschen und Höfe? Steigt dadurch der Weiterbildungs- und Qualifizierungsbedarf? Darüber diskutiert man am 7. Juni um 20 Uhr im Kulturhof Itzehoe Dorfstraße 4 25524 Itzehoe Und hier kann man sich anmelden: https://www.fes.de/de/veranstaltungen/?Veranummer=215844 Programm (PDF) Veranstalter ist die Friedrich-Ebert-Stiftung Julius-Leber-Forum Büro für die Bundesländer Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein Telefon: 040 / 32 58 74-22 E-Mail: hamburg@fes.de www.julius-leber-forum.de www.facebook.de / fes.nord  

Videoüberwachung gegen Tierquälerei

Nun kommen Überwachungskameras in Schlachthöfen… und dann bald in jedem Stall! Sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Zuviel Gehacktes…

Wir könnten uns „geehrt“ fühlen. Unser Blog hat halt doch ein bisschen Reichweite und erscheint deshalb wohl auch irgendwelchen „bösen Buben“ als lukratives Ziel. Aber das Thema ist zu ernst und wir sind auch ein wenig geschockt darüber, was in den letzten Tagen passierte. Vom 5. bis zum 14. Mai wurde unser Server permanent von Hackern ganz gezielt angegriffen. Und zwar in einer professionellen Art und Weise, wie ich es bisher nicht erlebt habe. Die Angreifer wechselten laufend ihre Basis-IP-Adressen um der Blockierung auszuweichen und um eine Rückverfolgbarkeit unmöglich zu machen. Von Venezuela (siehe Beitragsbild),  Kasachstan, Pakistan, usw. kamen die Attacken gut verteilt über den Globus. Das Ziel der Hacker war es eindeutig, administrative Rechte an Blogsystem und Beiträgen zu erlangen. Mehr Details verrate ich über die Systematik nicht, denn die „bösen Buben“ lesen sicher mit. Es gelang ihnen aber nicht irgendwelchen Schaden anzurichten, weil wir uns von Anfang an nicht mit der Standard-Sicherheit begnügen. Aber hätten wir nicht ein professionelles Monitoring installiert gehabt, wir hätten möglicherweise das fiese Treiben gar nicht bemerkt. So aber …

Sticht der Herzbube?

Diese Meldung dürfte viele Menschen erfreuen. Aber das Entscheidende ist, dass diese teureren Eier auch gekauft werden. Die Pressemeldung stammt vom Januar 2017. Weiß jemand, ob die Marke angenommen wird (gekauft wird) oder ob es eher mühsam ist? http://www.rewe-group.com/de/newsroom/pressemitteilungen/1570-penny-herzbube-eier-fuer-mehr-tierwohl.html