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Verständnis für „unsere“ Ernte

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Kartoffel-  Mais- und Rübenernte und damit der landwirtschaftlichen Transporte. Jeder von uns  kennt die emotionale Anspannung wenn man  hinter „langsamen Maschinen“ hinterherfahren muss, weil man nicht überholen kann. Aber ein nettes Wort zu rechten Zeit wirkt Wunder, Emotionen öffnen die Herzen. Und wir informieren positiv über unsere Arbeit. Dass wir nämlich für unser aller Essen fahren. Eben für diese positive Öffentlichkeitsarbeit  sind diese  58 x 20 cm großen Aufkleber gedacht: (Klick auf den Aufkleber öffnet Detailseite bei LW24)           Kann man doch ruhig mal sagen… Ach ja, dann gibt es noch diesen Text. Ist aber nur was für Leute mit Humor: Die Aufkleber gibt es bei Landwirtonline24, die Idee dazu stammte von uns. Schreibt uns doch, welche Aufkleber-Ideen ihr noch so habt… Willi und Alois

Das Leben des Kuhfladen

Hier ist der Alois. Neulich hat mich Willi gefragt, wie lange so ein Kuhfladen eigentlich lebt? Interessante Frage, denn wenn der nicht schnell umgesetzt würde, wäre ja bald die ganze Welt…ihr wisst schon. Zuständig für die Zersetzung sind übrigens Insekten. Und weil ich in unserem Zweier-Team für jeden Scheiß zuständig bin, habe ich mal die Kamera genommen und gefilmt. Eine kleine Statistik gibt es auch und auch was zum Selberrechnen. Und jetzt viel Vergnügen. Euer Alois Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Landwirt des Monats

Wer neugierig ist, wie es bei  mir auf dem Hof aussieht: Hier im Video könnt ihr ein paar Ausschnitte sehen. Neulich war ein Filmteam des Online-Portals LandwirtOnline24 bei mir auf dem Hof, um ein Interview mit mir zu machen. Ich bin jetzt dort Landwirt des Monats! Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Zum Schluss des Videos die Überraschung: landwirtonline24 hat ein paar Sprüche von mir auf Tassen drucken lassen. Und damit  wir  Bauern auch mit unseren Fahrzeugen aktive Öffentlichkeitsarbeit machen können, habe ich mir dafür noch Texte für Aufkleber  einfallen lassen. Demnächst sollen noch T-Shirts folgen.  Alles zu finden unter Bauer Willi Fan-Artikel. Wobei es eigentlich nicht um Fans geht, sondern um pfiffige, teils humorvolle oder nachdenklich machende Werbung für uns Bauern. Weitere Details gibt es hier: https://www.landwirtonline24.de/ueber-uns/landwirt-des-monats/landwirt-august/

Die regionale Landwirtschaft stärken – gemeinsam mit den Bürgern

Wenn es um Landwirtschaft geht, zeigen alle mit dem Finger aufeinander. Die Landwirte sagen: Die Verbraucher wollen nichts für die Lebensmittel zahlen. Die Bürger sagen: Die Bauern machen nur Massentierhaltung und Maiswüsten. Wie kommt man da raus? Ein Gastbeitrag von Ulf Schönheim (Regionalwert AG Hamburg) Die Landwirtschaft hat viele Sorgen. Preisdruck durch Handel und Verarbeiter. Hohe Kosten für Flächen, Maschinen und Gebäude. Risiken durch Wetter und Schädlinge. Abhängigkeit von Banken, Lieferanten und Kunden. Und nicht zuletzt ein hoher persönlicher Arbeitseinsatz. Kein Wunder, dass viele Landwirte heute das Gefühl haben, ihre Arbeit würde weder wertgeschätzt noch angemessen bezahlt. Und auch kein Wunder, dass gut zwei Drittel der Höfe noch keinen Nachfolger haben. Die finanziellen Risiken teilen Diese Sorgen kannte auch Christian Hiß, Jahrgang 1961. Er wuchs auf einem landwirtschaftlichen Betrieb am Kaiserstuhl auf. Anfang der 1980er Jahre gründete er seine eigene Bio-Gärtnerei. Dort entwickelte er gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region Lösungsansätze. 2006 fasste er die Ideen zusammen – in der Regionalwert AG Freiburg, einer Bürger-Aktiengesellschaft. Diese nicht börsennotierte AG sorgt für Kapital, indem …

Die Natur in Schach halten…

Hier ist der Alois: Ich war vorgestern auf meiner Alpweide und habe Brombeeren und Dornbüsche gemäht. Wenn ich die Weide der „Natur“ überlasse, gibt es bald die offene Kulturlandschaft (auch für die Urlauber) nicht mehr. Richtig oder falsch? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Urlaub mit dem Traktormobil

Jetzt ist Urlaubszeit. Seit Jahren werden Wohnmobile und Camping bei der deutschen Bevölkerung immer beliebter. Wenn ich jetzt den Trend zur Landlust hinzu nehme, bekomme ich eine neue Urlaubs-Innovation: Urlaub mit dem Traktormobil Viele Vorteile vereinen sich in dieser Innovation: Naturnähe, Nostalgie, Technikbegeisterung und gleichzeitig Entschleunigung. Dazu noch absolut staufreie Mobilität. Der Traktor ist schließlich nicht auf die normalen Reiserouten angewiesen. Solche Traktormobil-Gespanne würden bestimmt die ganze Bandbreite der vielen Millionen Campingbegeisterten ansprechen. Egal ob rostig-nostalgisch oder hightech-glänzend. Da wäre für jeden Liebhaber etwas dabei. Und sehr flexiblel ausbaubar. Der handwerklich begabte Bastler würde genauso auf seine Kosten kommen, wie der professionelle Camper mit gehobenen Ansprüchen. Auch ein „fahrbarer Bungalow“ auf dem Tieflader wäre mit einem Traktormobil möglich. Schließlich haben die meisten Schleppter heutzutage schon eine Druckluftanlage. Da sind auch mehrere Tonnen Nutzlast kein Problem. Der neue Trend ist sogar für die Bauern selbst sehr gut nutzbar. Der Schlepper steht eh herum, der kostet nicht extra. Braucht es also nur noch einen Wohnwagen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil für den Bauern. Sollte dem Landwirt …

Bergwiesenheustrauß…

Hier ist der Alois. Bin bei der Ernte. Und zwar Bio-Kräuter-Bergwiesenheu. Von meiner extensiven (und exklusiven?) Bio-Bergwiese am Grünten auf 1.200 Meter Höhe. Am Ende des Videos gibt es dann noch ein „Sonderangebot“ . Bio zum Schnäppchenpreis… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Interview: Gemeinsame Sprache finden

Ein lockeres Interview hatte „Audioagrar“ mit Bauer Willi geführt. Es ging um die Schwierigkeiten beim Diskutieren eine gemeinsame Sprache zu finden. Und noch andere interessante Themen. Zu finden ist das Interview auf der Startseite von Audioagrar – Mittendrin Audioagrar ist ein neues Medium, zumindest im Bereich Landwirtschaft. Man könnte ihn auch als „Landfunk“ bezeichnen. Der große Unterschied aber ist die zeitlose Verfügbarkeit der „Hörbeiträge“ über das Internet. Denn man ist nicht mehr an Sendezeiten gebunden. Sondern die Beiträge können mit allen internetfähigen Geräten geladen und dann auch ohne Empfang z.B. beim Schlepper  fahren auf dem Feld angehört werden. Unter dem Begriff „Podcast“ sind solche Audio-Dienste im Internet in vielen Bereichen weit verbreitet.  

Jakobskreuzkraut ausreißen

Wenn bei Willi die Ernte losgeht, dann hat Alois auf der Alp auch eine Art Ernte: Das Jakobs-Kreuzkraut blüht. Er reißt das hochgiftige Jakobskreuzkraut aus, denn es soll nicht verblühen, weil sonst jede verblühte Pflanze wieder tausende Samen streut. Abmähen ist auch keine Alternative, da das Kreuzkraut danach sofort notreif wird und wieder versamt. Zudem verliert die abgemähte Pflanze ihre Bitterstoffe, sodaß die Weidetiere die trockene Pflanze fressen. Die „Kreuzkraut-Ernte“ muss also extra entsorgt werden, auch deshalb weil die Giftstoffe des Kreuzkrautes, sich auch nicht durch Kompostierung abbauen. Und zu guter letzt ist Alois Bio-Bauer. Da bleibt dann nur die Handarbeit.Vielleicht heißt das Kraut ja deshalb „Kreuzkraut“, weil das Rausziehen „ins Kreuz geht“…   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Die Abschaffung der Natur

Vor ungefähr einer Million Jahre begannen unsere Vorfahren damit, das Feuer zu domestizieren. Feuer wurde zum bestimmenden Faktor im Leben des Menschen. Ohne Feuer hätte es keine Bronzezeit gegeben. Der Mensch hätte keine Möglichkeit, Metalle zu verarbeiten. Ohne Feuer hätten wir keine Technologie und keine Industrie. Feuer reduziert organische Strukturen zu Asche und Rauch. Das heißt, Feuer vernichtet Natur. Manchmal ist das notwendig, damit die Natur sich verjüngen kann. Dank seiner Technologie vernichtet der Mensch ebenfalls Natur, und wo er die Natur nicht vernichtet, gestaltet er sie vollständig zu seinen eigenen Zwecken um.   Kulturlandschaft Wer glaubt, dass es in Deutschland noch Natur gibt, macht sich was vor. So gut wie jeder Quadratmeter ist vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft. Wo es wieder Wildnis gibt, ist dieser Raum explizit dafür vorgesehen. Die Menschen in Deutschland leben in einer „vollkommen artifiziellen Umgebung, in einer im Maßstab 1:1 umgesetzten Faller-Modellbahnwelt“, so der Philosoph Stephan Schleim in einem Artikel bei novo-argumente. Der Mensch ist nicht der Freund der Natur. Das brauchen wir uns gar nicht erst einzubilden. Der Mensch ist …