Autor: Bauer Willi

Erfahrungsfeld Bauernhof

Wer sich an Führungen auf dem eigenen Hof noch nicht herantraut, findet hier eine tolle Unterstützung. Man lernt über die pure Wissensvermittlung hinaus, wie man Sinn und Neugierde bei Besuchern weckt. Sehr Interessant, was da in dem Film schon gezeigt wird. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Und die nächsten Termine findet ihr hier: http://efb-ev.org/veranstaltungen/ Danke an Olaf für den Hinweis.

Kommunikationsfähig…??

Eine Aussage, die zum Nachdenken anregt und auch auf den Agrarbereich zutreffen könnte. Angefangen beim eigenen Betrieb bis hin zu Firmen und Organisationen. Größe allein ist halt doch nicht alles… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Ein Skandal von dem niemand redet…

Wer will nicht, dass sein Eigenheim lange schön aussieht. Dazu wird es mit Fassadenfarben gestrichen. Diese enthalten „Biozide“, was sich mit dem Zusatz „Bio“ ja auch irgendwie gut anhört. Was kaum einer weiß: Biozide sind Wirkstoffe, die auch in Pflanzenschutzmitteln vorkommen. Allerdings unterliegen die gleichen Wirkstoffe in Fassadenfarben geringeren Anforderungen an die Zulassung. Doch der eigentliche Skandal ist ein anderer: Wirkstoffe wie Diuron, Terbutryn und  Carbendazim sind in der Landwirtschaft verboten, und das, je nach Wirkstoff bereits seit vielen Jahren. In Fassadenfarben dürfen sie nach wie vor eingesetzt werden und gelangen so über das Regenwasser oft direkt in das öffentliche Kanalnetz und somit in die Kläranlagen. Wenn es dort gefunden wird, wird als Erklärung oft herangezogen, dass die Landwirte ihre Restbestände aufbrauchen. Drei Beispiele eines Herstellers: In der technischen Information Nr. 161 des Herstellers Caparol vom August 2016 ist für das Produkt PermaSilan NQG zu lesen: „enthält Carbendazim, Isoproturon, Terbutryn und 2-Octyl-isothiazol-3-on“. Die technische Information Nr. 150 von August 2016 beschreibt das Produkt Duparol, dass neben Diuron auch Carbendazim und andere Wirkstoffe enthält. In der …

Kollateralschaden

In einer Diskussion auf unserem Blog fiel mir der obige Kommentar besonders in´s Auge. Hat der Kommentator nicht recht? Den Steinkohlen-Bergbau, die Textil-Industrie und andere Branchen gibt es in Deutschland ja schließlich auch nicht mehr? Mit welchem Recht soll es dann noch eine heimische Landwirtschaft geben? Nehmen sich die heimischen Bauern nicht viel zu wichtig? Jetzt könnt ihr ja mal antworten. Ich bin gespannt… Euer Bauer Willi

Ein Textvergleich…Zufälle gibt es…

Ein Text-Vergleich „SAUEREI!“ erschienen Februar 2016 (Dr. Willi Kremer-Schillings) S. 270 Kennen Sie „Gut Ponholz“? Klar, das ist der Bauernhof, von dem Netto seine Fleisch- und Wurstwaren bezieht. Bei Aldi Nord kommen die vom „Gut Drei Eichen“ und vom „Güldenhof“. Penny kauft auf dem „Mühlenhof“ ein und Tengelmann auf dem „Birkenhof“. Macht doch einen guten Eindruck, wenn auf der Packung wahlweise ein Gutshaus oder auch ein Fachwerkhaus zu sehen ist… Auf Nachfrage geben alle Supermärkte zu, das die Höfe nicht existieren.   „Fleischfabrik Deutschland“ erschienen Juni 2016 (Dr. Anton Hofreiter) S. 136 Wenn ich in einen Supermarkt gehe, um mir etwas zu essen zu kaufen, bekomme ich als Kunde von den Marketingabteilungen bestimmte Bilder vorgegaukelt. Hackfleisch von herrschaftlichen „Gut Ponholz“, Wurst vom fachwerkgeschmückten „Gut Drei Eichen“, Rindfleisch der Marke „Bauerngut“. Welche Bilder werden wohl damit im Kopf erzeugt? …. Nur existiert in der Wirklichkeit keines dieser „Güter“.   Fällt euch was auf? Ist sicher nur ein Zufall… 😉 Euer Bauer Willi

Wurst – die Zigarette der Zukunft?

„Wurst ist die Zigarette der Zukunft“, meint der Chef der Rügenwalder Wurst. Wenn er Recht hat, dann geht es aber richtig  um die „Wurst“ bei den deutschen Tierhaltern. Oder vielleicht tangiert das sogar auch die Bürger. Was meint Ihr? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Sicherheitsfaktor

Der Winter naht und der Wetterbericht spricht von einem Kälteeinbruch in den nächsten Tagen. Bevor ihr aufs Eis geht, solltet ihr euch überlegen, ab wann das Eis tragfähig ist. Vielleicht reicht euch ja auch ein Sicherheitsfaktor von 10. Hängt aber stark von eurem Körpergewicht ab…. 🙂  

Die Sicht der Wissenschaft – Hühner

Frau Dr. Inga Tiemann ist Leiterin des Wissenschaftlichen Geflügelhofes in Rommerskirchen-Sinsteden. Ich habe sie gebeten, uns ihre Erkenntnisse zu zwei viel diskutierten Themen in der Geflügelhaltung mitzuteilen. Hier ihre Antworten: Schnäbel kürzen, Federpicken und Kannibalismus Für die derzeitige Hühnerhaltung wurden in aller Regel die Schnäbel gekürzt. Dies sollte dazu dienen, das Federpicken und in der Folge daraus, den Kannibalismus, also das „Fressen“ von Artgenossen zu verhindern. In der Wissenschaft sind die daraus resultierenden physiologischen Folgen insbesondere in Bezug auf damit verbundene Schmerzen nicht unumstritten. Nun wird 2017 der Schnabel nicht mehr gestutzt und auf den Halter und Produzenten kommen große Herausforderungen im Tiermanagement zu. Doch wie entsteht Kannibalismus? Das Auftreten von Kannibalismus lässt sich nicht monofaktoriell erklären. Die Meinung, dass alleine mit einem größeren Platzangebot für die Tiere das Federpicken und der Kannibalismus beendet sind, trifft nicht zu. Weitere Einflussfaktoren sind u.a. die Genetik (es gibt aggressive und weniger aggressive Rassen, ähnlich wie z.B. bei Hunden), das Futter und das Wetter. Selbst wenn pro Huhn 10 qm Auslauffläche zur Verfügung stehen, kommt es zu solchen …