Am Donnerstag hat Vion, Deutschlands zweitgrößtes Schlachtunternehmen nach Tönnies, einen bemerkenswerten Schritt getan: auf der Seite http://vion-transparenz.de sind Videos von der Schlachtung von Rindern und Schweinen zu sehen und zwar so, wie es im Schlachthof passiert. http://www.vion-transparenz.de/Einblicke/ Zugegeben, wer etwas sensibel ist, wird sich an den Anblick gewöhnen müssen, vielleicht auch wegschauen. Es ist aber der ehrliche Weg, wie (Zitat) „aus einem lebenden Tier ein Lebensmittel wird“. Etwas, was viele von uns verdrängt haben, wenn wir das Schnitzel über die Verkaufstheke gereicht bekommen. Doch nicht nur diese Videos sind bemerkenswert. Es werden auch so sensible Daten wie die Befunde der amtstierärztlichen Untersuchungen veröffentlicht. Daten, für die Kritiker bisher aufwändig recherchieren mussten. http://www.vion-transparenz.de/kontrollergebnisse/ Gezeigt werden die unter anderem die Befunde der Untersuchungen auf Antibiotika, der Lebensmittelsicherheit und der Organe. Mich persönlich haben die Befunde der Organe sehr erstaunt, denn bei Schweinen waren 34%, bei Rindern knapp 24% der Organe auffällig. Bemerkenswert die Zahlen der Antibiotika-Untersuchungen, die ein ganz anderes Bild zeigen, als es in den Medien transportiert wird: Die positiven Befunde liegen noch unterhalb des Promille-Bereichs (Schwein: 0,002%, Rind 0,041%) …