Autor: Bauer Willi

Kartoffeln „verstecken“

Am Freitag wurden Kartoffeln gepflanzt. Ich habe zwar selbst keine Kartoffeln, aber habe bei meinem Nachbarn vorbeigeschaut. Der baut mit zwei weiteren Kooperationspartnern Kartoffeln für Pommes Frites an. (sogenannte „Industriekartoffeln) Deshalb auch drei verschiedene Trecker-Marken. Aber alle grün, nur die Felgenfarbe ist unterschiedlich. Und wer nicht weiß, was ein „Jonny“ ist, kann ja mal einen Landwirten fragen… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

„Systemische Probleme…“ – Interview mit Habeck

Ein sehr bemerkenswertes Interview!! Unaufgeregt, sachlich und die kritischen Punkte angesprochen. Und das von beiden Seiten. Zehn Minuten die sich lohnen. Danke an beide (Seiten) Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

…bis zum Schluss!

Dem Landwirt geht es ums Tierwohl. Er möchte, dass seine Tiere in der gewohnten Umgebung getötet werden. Und dafür betreibt er einen großen Aufwand. Nicht nur, was die Genehmigung angeht, sondern auch an Personal. Ihm ist es das wert und wenn seine Berufskollegen das anders sehen, stört ihn das nicht. Um mit zu diskutieren, bitte das Video in voller Länge ansehen. Bis zum Schluss… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Der gute Wolf…

Der Wolf als Inbegriff der Natur. So sehen ihn Aktivisten und preisen die Vorteile dementsprechend an: *https://chwolf.org/woelfe-kennenlernen/oekosystem/wolf-als-teil-des-oekosystems Der Wolf ist ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität. Die Rückkehr des Wolfes wird für das Ökosystem von grossem Vorteil sein. Es ist erwiesen, dass die Wölfe aktiv dazu beitragen, dass Wildtierbestände vitaler werden und Ökosysteme natürlich im Gleichgewicht gehalten werden. Oder: Durch die Rückkehr des Wolfes und dessen Regulierung des Wildbestandes, verändert sich auch das Verhalten der Hirsche und Rehe. Sie wandern mehr umher und bleiben nicht immer am selben Ort, somit hat die Vegetation mehr Zeit um nachzuwachsen und die Schutzwälder können sich besser verjüngen. Dadurch wird Erosion und damit Erdrutsche, Lawinen und Hochwasser natürlich verhindert und somit profitieren auch die Lebensgemeinschaften von Insekten, Fischen, Vögeln über Biber bis hin zum Menschen. Also, hier einige praktische Tipps, wie du dich verhältst, wenn dir mal so ein „Naturschutzwolf“ begegnet… Aber vielleicht kann man sich ja fragen, wie natürlich ist der Wolf in der menschlichen Kulturlandschaft? http://wolfmagazin.blogspot.de/2016/03/wie-verhalte-ich-mich-wenn-ich-einem.html?m=1

„Landwirt first“

Johannes Dreer ist Unternehmensberater. Aber seine Kunden sind keine Dax-Aktiengesellschaften, sondern Landwirte. Dabei geht es um mehr als betriebswirtschaftliche Fachlichkeit, weil der Erfolg von Familienbetrieben auch an weichen Faktoren hängt. Und oft ist es der externe Blick von aussen, der das Blatt wendet… Wir kommen auf den Betrieb: 150 Milchkühe im ausgesiedelten Stall, 140 Stück. weibliche Nachzucht auf der Althofstelle. Völlig überbelegt. Die Eltern beide über 80, der Vater leicht pflegebedürftig. 3 Kinder, eines davon designierter Hofnachfolger, aber noch ohne Fremdbetriebs- oder Fremdbranchen-Erfahrung. 1,6 Millionen Fremdkapital im Gesamtbetrieb – inklusive PV-Anlagen. Herdenleistung unterdurchschnittlich. Ergebnisse schlecht. Weil nur knapp 60 ha in Bewirtschaftung sind, drücken gleich mehrere Schuhe: Fremdkapital-Last, die neue Düngeverordnung und die mangelnde Futtergrundlage. Der Landwirt präsentiert uns seine Lösung: „Biogasanlage 75kW. Damit kriegen wir das Gülleproblem in den Griff und generieren Zusatzerlöse,  „nur“ ca. 700.000Euro Investition, ein Angebot liegt bereits vor,“ argumentiert der Landwirt. Aus unserer landwirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Praxis wissen wir, dass eine Erweiterungsinvestition aufbauend auf ungesunder betriebliche und finanzieller Lage keinen Sinn macht. Aber wir erleben das häufig. Beziehungsweise beschäftigen wir uns …

Einstellungssache…

So denkt ein Vollblut-Unternehmer. So denken auch viele Landwirte. Also: Mut zum Risiko! Nicht auf andere warten, selbst handeln. Neulich sagte mir ein (erfolgreicher) Bauer: wir sind nach jedem Fehler danach stärker geworden. Das ist die richtige Einstellung.

Freie Hühner, freie Schweine…

Was passiert, wenn plötzlich und unerwartet ein Huhn in einem Dorf auftaucht und sich dort „einbürgert“? . Das zeigt das nachfolgende Video sehr anschaulich. Der Effekt ist verblüffend. http://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/13923698/Unbekanntes-Huhn-im-Baum/14019149                   Und da kam mir eine Idee: Menschen in der Stadt kennen viele unserer Tiere nicht mehr aus eigenem Erleben. Um das zu ändern, habe ich mir überlegt, dass ich in die nächste größere Stadt fahre und dort auf einem belebten Platz ein paar Hühner und vielleicht auch ein Schwein laufen lasse. Vielleicht Ostersamstag, weil dann besonders viele Menschen in den Städten sind und die Tiere bewundern können. Besonders Kinder dürften sich über so einen „Besuch vom Lande“ freuen. Ich habe das mal mit ein paar Freunden und Freundinnen diskutiert. Auweia, da ging es aber los! Das könnte gefährlich für die Tiere und die Passanten sein. Es wäre ein tierschutzrelevantes Thema (weil ich Tiere freilasse?) wenn die Tiere unbeaufsichtigt wären. Und der Einsatz der Polizei könnte auch Kosten verursachen (Wieso Polizei? Die sollen die doch nicht einfangen!). In geschlossenen …

Bei der Wahrheit bleiben…

Die Argumente der NGO’s müssen nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Es reicht, wenn man ein gutes Ziel dabei verfolgt. Doch nun muss sich Greenpeace erstmals dafür vor Gericht verantworten… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

Was ist Natur?

Jetzt wird es philosophisch: Wir Bauern arbeiten ja in der Natur, mit der Natur und manchmal auch gegen die Natur. Und das machen nicht nur konventionelle Bauern so, sondern auch deren Kollegen, die Bio-Bauern. Auch sie lassen das Unkraut nicht einfach so wachsen. Aber was ist eigentlich „die Natur“? Haben wir in Deutschland eigentlich noch eine ungestörte Natur? Je weiter wir uns von der Natur entfernen, um so mehr sehnen wir uns offensichtlich danach. Ist unsere Natur natürlich? Oder ist sie nicht vielmehr das Produkt von mehr als 2000 Jahren Kultur? Zur Zeit der Römer war fast ganz Deutschland von Wald bedeckt, heute ist das anders. Manche werden das möglicherweise„schlimm“ finden, aber es ist das Ergebnis der Tätigkeit unserer Vorfahren. Soll man denen jetzt nachträglich Vorwürfe machen? Ist die Natur schön? Ja klar, wird jeder sofort ausrufen, wie kann man nur eine solche Frage stellen! Wenn mir die Schnecken oder Mäuse meinen Rübenbestand dezimieren, finde ich das nicht schön. Und wenn Sie ihr geliebtes Auto nach einer Nacht unter Alleebäumen mit Vogeldreck verschmutzt wiederfinden, erfreut Sie …