Statement
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Einstellungssache…

So denkt ein Vollblut-Unternehmer. So denken auch viele Landwirte. Also: Mut zum Risiko! Nicht auf andere warten, selbst handeln.
Neulich sagte mir ein (erfolgreicher) Bauer: wir sind nach jedem Fehler danach stärker geworden. Das ist die richtige Einstellung.

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19 Kommentare

  1. Paulus sagt

    Es gibt zwei Manager denen ich Hochachtung zolle. Der eine ist von Haus aus Religionslehrer und CEO bei AGCO Fendt; der andere ist noch CEO bei der Rewe Gruppe. Beide haben das, was ich mal an der ehem. Harzburger Akademie gelernt habe, mit offenen Hemdkragen über den Haufen geworfen und hatten Erfolg. Ein Caparros der einem landwirtschaflichen Verband vorstehen würde? Das wäre mal was.

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  2. Marko sagt

    Gebt mir einen Mäzen wie REWE und ich hätte eine noch größere Schnauze als dieser komische Alain.
    Vielen Dank auch…

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    • bauerhans sagt

      „eine noch größere Schnauze“

      aber nur,wenn denn auch die zahlen stimmen.

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  3. Altbauer Jochen sagt

    Solange man nach Fehlern sich das Genick nicht gebrochen hat
    und wieder aufstehen kann, lernt man daraus und wird „stärker“.
    -Wenn man so klug ist und einen Fehler nicht zweimal begeht !

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  4. rebecca sagt

    Ein „Vollblut Unternehmer“ der im schlechtesten Fall mit einer fetten Abfindung aus dem Unternehmen ausscheidet.

    Jeder kleine Bauer der täglich für seinen Lebensunterhalt kämpft, jeder Handwerker, jeder Buch oder Einzelhändler, jede Blumenfrau, jeder Gastronom und all die anderen die jeden Tag mit viel Engagement ihr Geschäft betreiben und dafür mit ihrem ganzen Vermögen haften sind mehr Unternehmer als überbezahlte Schwätzer oder Ruheständler die aus sichere Position ihre Weisheiten verkünden und schulmeistern.

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    • bauerhans sagt

      „überbezahlte Schwätzer“

      son bauer arbeitet ja auch nur,je kleiner desto mehr,
      aber son ceo bewegt milliarden und bekommt davon ein bisschen.

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        @bauerhans,es arbeiten nach meiner Ansicht, alle Landwirte sehr fleißig,egal ob groß oder klein. Last doch einmal die sogenante Kirche im Dorf.

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        • bauerhans sagt

          gerade heute kann man aber als landwirt nicht mehr nur „sehr fleissig“ arbeiten und dann das verdiente nur in die vergrösserung des betriebes stecken,
          das führt nur zu übervollen märkten!

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      • rebecca sagt

        Es geht nicht um die Menge der Arbeit, sondern darum das die meisten Klugschwätzer finanziell abgesichert sind während die kleineren Unternehmer mit ihrem ganzen Vermögen haften. Da fallen manche Entscheidungen naturgmäß schwerer.
        Die Bauern, Bäcker, Blumenläden, Metzger und anderen Händler, genau wie Produzenten die Rewe und Co mit ihrer Geschäftspolitik ruinieren bekommen keine Abfindungen wenn es schief geht.

        Abgesehen davon gehört zur Rewe Group auch Penny als Discounter. Muss man nicht verstehen das einerseits das asozialen Geschäftsgebaren angeprangert wird, währdend andererseits der Chef des ganzen als „Vollblut Unternehmer “ gelobt wird.

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    • JosefHo sagt

      Also , das ewige Lied…
      die allermeisten Bauern hatten ein vielfaches an Startkapital als A.Caparros, der als Flüchtling nach Europa kam. Es kommt halt darauf an was man daraus macht, und er hat etwas daraus gemacht, er hatte ein sehr gutes Gefühl für die Themen der Zukunft, gepaart mit einer hohen Durchsetzungskraft. Da will ich so manchen Bauern mal sehen der diesen Frachter besser manövriert, leicht ist das nämlich nicht

      Aber auch Anerkennung zeigen können ist eine Größe

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  5. Horst Seifert sagt

    Hallo Bauer Willi,

    Im mittleren und höheren Management weiß man, dass wenn es gut läuft man 51% der Entscheidungen richtig fällt, sprich zu einem positiven Ergebnis führen.
    Nur spricht da kein Mensch drüber und denkt, dass in dieser Ebene fast alles richtig läuft.
    Bei Bauern scheint es offenbar häufig so zu sein, dass die Fehler jenseits der Ackergrenze passieren und möglicherweise genüsslich darüber in illustrem Kreis berichtet wird. Hörzeuge seit ca. 2 Jahren bei unterschiedlichen Zusammenkünften von Bauern und Landwirten.
    Im übrigen dürfte bekannt sein, dass bereits im Kindergarten das Falsche falsch ist. Was an Schulen, Ausbildungsplätzen und Universitäten passiert ist ja hinlänglich bekannt.
    Also salopp ein Zitat bringen und positiv zur Nachahmung aufrufen ist sicherlich angenehm aber nicht zielführend.

    Die massiven Kräfte die den Bauern lieber heute als morgen als Marktteilnehmer ausschließen wollen erfordern kräftige Aktionen, die natürlich im Dialog ihren Anfang nehmen können.
    Ich fahre jetzt in den Wald und werde bei bestem Wetter etwas schaffen und schwitzen.
    LG
    Horst

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Horst
      und ich fahre jetzt zur Landjugend nach Luxemburg und lasse „ein paar saloppe Sprüche“ los…Gestern war ich in Osnabrück an der FH. 200 Studenten haben mitdiskutiert. Soviel zum Dialog. In den Wald gehe ich am Freitag… 😉
      Bauer Willi

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    • Stadtmensch sagt

      >>etwas schaffen und schwitzen

      Die zeitgenössischen Philosophen sagen, es ist gut, wenn wir alle den ganzen Tag nur noch am Rechner sitzen und nicht! schwitzen?!
      Ich bin etwas verwirrt. Will der Mensch sich nun in freier Wildbahn bewegen und wühlen oder sieht er den „Fortschritt“ in der Vermeidung sämtlicher Anstrengungen und Umwelteinflüsse (Sitzheizung, Klimaanlage, Elektrorad).
      Warum müssen Astronauten ihre Körper trainieren? Eventuell weil sie sonst degenerieren?
      So viele Fragen…

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      • bauerhans sagt

        ein bisschen am rechner,ein bisschen treckerfahren,ein bisschen schweine versorgen,ein bisschen weniger die geliebte nerven,ein bisschen bei bauer willi posten…..
        die zeit am rechner wird gut bezahlt!
        ach ja,im wald lass ich schwitzen.

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