Unsere Ferienwohnung am Bodensee…
…ist das auf dem Bild nicht. Es ist eines der Häuser im Pfahlbautendorf Unteruhldingen. Sehenswert ist es auch deshalb, weil es uns klar macht, welchen gewaltigen Aufwand es damals bedurfte, die Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs anzubauen, zu lagern, zu verarbeiten und schließlich zuzubereiten. Oder auch die Zeit, die benötigt wurde, um Fische zu fangen oder Tiere zu jagen. Und die domestizierten Haustiere mussten auch betreut werden. Selbstverständlich mussten auch die Kinder an der Nahrungsmittelbeschaffung mitwirken. Beeren und Nüsse sammeln und Tiere hüten waren ihre Aufgaben. Auch freitags… Auf dem Speiseplan der Dorfbewohner stand neben den Getreidearten Emmer, Einkorn und Dinkel (Brot und Getreidebrei) auch diverse Hülsenfrüchte. Neben Schweinen und Rindern wurden auch Frösche, Igel, Fischotter, Vögel und Biber verspeist. Und Fische gab es natürlich aus dem Bodensee. Wenn sie vorher gefangen wurden. Wir haben den Fischteller mit Felchen, Zander und Forelle in einem Restaurant bestellt. War einfacher. Übrigens kamen die Bewohner der Pfahlbauten mit den neuen Technologien aus der Gegend des „Fruchtbaren Halbmond“. Die Begründung dafür ist auch nachzulesen. Irgendwie erinnert mich das an was. …










