Klimawandel
Wer den Kopf aus dem Fenster hält, darf sich nicht wundern, wenn ihm der Wind ins Gesicht bläst. Diese Erfahrung durfte ich in den letzten Tagen machen. Ich habe mich aus dem Fenster gelehnt und meinem Unmut freien Lauf gelassen. Meinem Unmut, und ja, zu Beginn auch meiner Wut über das für mich unverständliche Verhalten einiger Mitmenschen, mit fremden Eigentum umzugehen. Wut ist kein guter Ratgeber und da wählt man auch schon mal Worte, die man nach reiflicher Überlegung vielleicht anders hätte wählen sollen. Die Resonanz auf meine Äußerungen hat mich jedenfalls überrollt. Überrollt… …hat mich die Resonanz in zweifacher Hinsicht. Zum einen wegen der großen Zustimmung, zum anderen wegen der massiven Angriffe. Besonders bei Twitter nehmen die Diffamierungen und Beleidigungen Formen an, die zarte Gemüter schon aus der Bahn werfen könnten. Es juckt mich in den Fingern, die Geschmacklosigkeiten, die bewussten Provokationen, die persönlichen Beleidigungen, die im wahrsten Sinne des Wortes auch „unter die Gürtellinie“ gingen („nachlassender Sexualtrieb eines alten weißen Mannes“), hier alle aufzuzählen. Die meisten davon habe ich gesichert und bringe sie …








