Tiere und Sklaven – ein Vergleich
Das heutige Titelbild (Screenshot aus Twitter) hat nichts mit dem nachfolgenden Text zu tun. Ich habe es nur gewählt, weil dort das Wort „Sklaven“ enthalten ist und ein Bezug zur Landwirtschaft hergestellt wird. „Ohne Fleisch, weniger Fleisch“ Diese Diskussionen sind nicht neu. Dieses Interview von NDR-Kultur mit dem Agrarökonom Stefan Mann ist allerdings irgendwie anders. https://www.ndr.de/kultur/sendungen/ndr_kultur_a_la_carte/Ohne-Fleisch-Stefan-Mann-will-die-Landwirtschaft-umbauen,sendung1302426.html Der Titel seines Buches lautet: „Postletale Landwirtschaft“ und behandelt die Transformation der Landwirtschaft, weg von der Tierhaltung bzw. dem Töten von Tieren zur menschlichen Ernährung. In diesem Interview zieht der Autor einen Vergleich von Tierhaltung und Sklavenhaltung. „Gesundheit und Ökologie sind zwei wichtige Argumente, unseren Konsum tierischer Produkte drastisch zu reduzieren. Ethische Erwägungen jedoch führen zur Einsicht, dass sich der Konsum tierischer Produkte heute nicht mit unseren Werten in Übereinstimmung bringen lässt. Eine ähnliche Ausgangslage gab es um 1800 im Fall der Sklavenhaltung.“ Eine mögliche Entwicklung sieht der Autor so: „Bereits heute steht mit dem biozyklisch-veganen Landbau ein anerkanntes postletales System zur Verfügung. Aber auch mit mineralischen Düngemitteln und sogar mit unterschiedlichen Formen der Rinder- und Geflügelhaltung sind Produktionssysteme …










