Autor: Bauer Willi

Willi gegen Goliath

Ich habe Marian E. Finger (Fingerphilosoph) ein Exemplar meines Buches geschickt, schon bevor es in den Handel gekommen ist. Hier die Rezension: Willi gegen Goliath Marian E. Finger Da liegt es vor mir, frisch aus der Druckerpresse, das neue Buch von Willi: Satt und unzufrieden. Bauer Willi und das Dilemma der Essensmacher. Zwei Tage später hat es den konkaven Rücken, den Paperbacks und Taschenbücher bei mir immer haben, sobald sie gelesen sind. Das Buch liest sich süffig, vielleicht weil es im Stil von Blog-Artikeln aufgebaut ist. Da liest man noch einen Artikel und noch einen und noch einen … und wenn man auf die Uhr guckt, ist es plötzlich schon nach Mitternacht. In mancherlei Hinsicht ist das Buch ein Repetitorium zu Willis Arbeit hier im Blog, eine komprimierte Wissensvermittlung, nur dass man keine Prüfung ablegen muss wie an der Uni. Im ersten Kapitel schreibt Willi, dass die Landwirtschaft „Personen mit Herzblut, die für den Berufsstand brennen“, braucht, und ich frage mich, ob er eigentlich weiß, dass er selber zu diesen Personen gehört. Das Buch ist …

„Guten Morgen Österreich“ – die Sendung

Hier die Aufzeichnung der Sendung im ORF Erster Teil: ab ca. Minute 35:30 https://tvthek.orf.at/profile/Guten-Morgen-Oesterreich-0630/13887643/Guten-Morgen-Oesterreich-0630/14163750 Zweiter Teil: ab ca. Minute 32:50 https://tvthek.orf.at/profile/Guten-Morgen-Oesterreich-0730/13887644/Guten-Morgen-Oesterreich-0730/14163874 Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Die Moderatorin Eva hat es jedenfalls bedauert, dass viel zu wenig Zeit für die Themen war. Das lässt sich ja ändern. Das ORF kann gerne eine Samstagabend-Sendung mit mir machen. Themen gibt es satt und genug.

Satt und unzufrieden – Jetzt geht es los!

Ab sofort kann mein Buch bestellt werden. Am 16. Januar liegt es in den Buchhandlungen. Oder ihr könnt es hier bestellen: https://www.buchkomplizen.de/index.php?cl=details&libriid=A45636571&listtype=search&searchparam=Willi%20kremer-schillings Es wäre doch schön, wenn es auch mal ein Buch über Landwirtschaft in die Bestsellerliste schaffen würde. Das funktioniert noch besser, wenn sich auch Firmen rund um die Landwirtschaft engagieren. Ist doch ein schönes Geschenk! Vor allem für kritische Mitbürger oder auch für die Mitarbeiter. PS.: Falls ihr größere Stückzahlen kaufen möchtet:  ab 10 Stück beginnt die Rabattstaffel. Bitte beim Verlag nachfragen. Und noch eine kleine Korrektur: das Buch kostet 24 €, also etwas weniger als ein Doppelzentner Weizen.

Weniger Kühe und weniger Reis durch Corona

Wie bitte? Was soll das denn? Genau so habe ich auch gedacht, als ich den nachfolgenden Artikel der TAZ über Methan gelesen habe. https://taz.de/Forschung-zu-Methan/!5901590/ Dort steht (Zitat): „Beim Methan, dessen Treibhauseffekt auf 20 Jahre gesehen 80-mal so hoch ist wie der von Kohlenstoffdioxid, waren es aufgrund geringeren Gasverbrauchs, schrumpfender Rinderherden und weniger Reisfelder 10 Prozent weniger Ausstoß als 2019.“ Dann wird jedoch darüber berichtet, dass die Emissionen gestiegen wären und dass man sich wundert, wie das denn sein könnte. Und kommt zu folgendem Schluss: „Ein Teil der höheren Methan­emissionen erklärt sich dadurch, dass es im Norden ­Eurasiens und Nordamerika nasser und wärmer als in den Vorjahren war. Denn dort gibt es besonders viele Feuchtgebiete wie Moore. Die setzen Methan frei, indem Bakterien abge­storbene Pflanzen und Tiere verarbeiten, und die Bakterien fühlen sich in wärmerem und nasserem Klima wohler. Zusammen mit tauenden Permafrostböden und arktischen Seen sind diese „natürlichen“ Methanemissionen – die natürlich nur wegen der menschengemachten Erderhitzung steigen – der Grund für etwa die Hälfte der gestiegenen Methankonzentration.„ Ihr könnt ja den obigen Artikel auch …

Klimawandel, Kapitalismus, Kirche und Künstliche Inteligenz

Sie meinen, das wäre alles etwas wirr und würde nicht zusammenpassen. Meine Güte, sind Sie kleinkariert!!! Es geht um die Rettung der Welt… Leider (oder zum Glück) war alles nur ein Traum. Lesenswert Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Ein Hektar in einer Minute…

Ich muss zugeben, dass ich mich für große Maschinen begeistern kann. Diese Sämaschine ist 65 m breit und kann einen Hektar in einer Minute säen. Unser Hof ist 40 ha „groß“… Angesichts solcher Dimensionen wirken unsere Diskussionen irgendwie kleinkariert… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Guten Morgen Österreich

Am Donnerstag morgen 12. Januar bin ich in Wien. Ich bin im ORF-Frühstücksfernsehen „Guten Morgen Österreich“ und zwar jeweils um 7:15 Uhr und 8:15 Uhr. So jedenfalls der Plan. Es geht um das Dilemma der Essensmacher und natürlich auch um mein neues Buch. Am nächsten Tag (Freitag) bin ich in Thaya in Niederösterreich zu einem Vortrag bei der Landwirtschaftskammer. Beginn 9:00 Uhr https://noe.lfi.at/ackerbaufachtag-waidhofen-thaya+2500+2415691+++2616410

Frau Lemke, Sie wollen mit uns reden? Gerne!

In diesem Artikel äußert sich Umweltministerin Lemke auch zur Landwirtschaft: (Bildquelle: BMUV) https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_100093932/steffi-lemke-zum-artenschutz-ist-das-dem-bundeskanzler-nicht-sexy-genug-.html Zitate: (Die farblichen Markierungen sind von mir) „Ein Zuwachs an Schutzgebieten bedeutet aber auch, dass stärker abgewogen werden muss, wo neue Stromtrassen oder Windkraftanlagen entstehen können. Wie wollen Sie den Konflikt zwischen Artenschutz und Energiewende ausräumen? Die beiden existenziellen ökologischen Krisen – Klimakrise und Krise des Artenaussterbens – sind so eng miteinander verbunden, dass wir sie gleichzeitig lösen müssen. Und wir müssen klar vermitteln: Nicht der Ausbau der erneuerbaren Energien treibt das massenhafte Aussterben und Abwandern von Tieren und Pflanzen an, sondern der Autobahn- und Flughafenbau, die Versiegelung der Böden und Zersiedelung der Landschaft, und auch die intensive Agrarwirtschaft. Gerade die Subventionen in der Landwirtschaft haben jahrzehntelang genau die falschen Anreize gesetzt. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir und ich brechen dieses System jetzt Stück für Stück auf. Das stärkste Steuerungsinstrument für die deutsche Landwirtschaft ist der EU-Fördertopf für „Gemeinsame Agrarpolitik“. Ab 2023 sind fast alle Gelder an Umweltschutzmaßnahmen gekoppelt. Einige Kritiker sprechen von einem „Bauernvernichtungsprogramm“. Ist das unfair? Wir graben uns doch selbst das …

Wann geht es den Tieren gut? – Eine Umfrage

Prof. Mergenthaler von der FH Südwestfalen hat mich gebeten, die Umfrage zu teilen, weil er damit gute Erfahrungen gemacht hat. Offensichtlich sind die Leser dieses Blogs bereit, auch längere Umfragen zu beantworten, wenn ihnen der Sinn der Umfrage zusagt. Hier  und heute geht es um die Akzeptanz der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung und um Fragen an den Nutztierhalter, welche Bedingungen er bei der Tierhaltung für wichtig erachtet. https://fhswf2017.limequery.com/594232?lang=de Ich bin zwar kein Tierhalter, habe mir aber aus Interesse die ersten Fragen (nach den statistischen Daten) angesehen. Ich bin wirklich gespannt, wie die Antworten ausfallen. Die Umfrage ist noch bis zum 15. Januar geöffnet.

Woher kommt der Strom? 100% Erneuerbare Energie?

Ich habe mich ja immer gefragt, wie das mit den 100% Erneuerbarer Energie gehen soll. Jetzt habe ich eine Publikation gefunden, in der das schon 2021 erklärt wurde. Unter anderem von Claudia Kemfert und Christian von Hirschhausen. https://www.diw.de/de/diw_01.c.821878.de/publikationen/wochenberichte/2021_29_1/100_prozent_erneuerbare_energien_fuer_deutschland__koordinierte_ausbauplanung_notwendig.html So schreibt Frau Kemfert: (Zitat) „Auch in einem zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basierendem System ist die stündliche Versorgungssicherheit des Systems gewährleistet. Dabei spielt die Einbindung in das Verbundsystem mit den Nachbarländern eine wichtige Rolle, wie sich beispielhaft an der Stromerzeugung und dem Stromverbrauch für den Zeitpunkt niedrigster Einspeisung von Wind und PV im Winter im Szenario „integriert“ zeigen lässt (Abbildung 3). Der Großteil der Stromerzeugung kommt aus den Windrädern an Land und wird durch Einspeisemengen von PV-Anlagen mittags ergänzt. Wenn die Winderzeugung niedrig ist, wird die Nachfrage, wenn möglich, verschoben und auf der Erzeugungsseite durch Batteriespeicher, Wasserstoffturbinen sowie Importen aus den Nachbarländern unterstützt. Während die Einspeisung der Windenergie hoch ist, werden alle möglichen zu bedienenden Nachfragen gedeckt (zum Beispiel für die Elektromobilität oder in der Industrie) und Batterien geladen, um so einen Puffer zu schaffen. In diesen …