Bauer Willi
Kommentare 176

Woher kommt der Strom? 100% Erneuerbare Energie?

Ich habe mich ja immer gefragt, wie das mit den 100% Erneuerbarer Energie gehen soll. Jetzt habe ich eine Publikation gefunden, in der das schon 2021 erklärt wurde. Unter anderem von Claudia Kemfert und Christian von Hirschhausen.

https://www.diw.de/de/diw_01.c.821878.de/publikationen/wochenberichte/2021_29_1/100_prozent_erneuerbare_energien_fuer_deutschland__koordinierte_ausbauplanung_notwendig.html

So schreibt Frau Kemfert: (Zitat) “Auch in einem zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basierendem System ist die stündliche Versorgungssicherheit des Systems gewährleistet. Dabei spielt die Einbindung in das Verbundsystem mit den Nachbarländern eine wichtige Rolle, wie sich beispielhaft an der Stromerzeugung und dem Stromverbrauch für den Zeitpunkt niedrigster Einspeisung von Wind und PV im Winter im Szenario „integriert“ zeigen lässt (Abbildung 3). Der Großteil der Stromerzeugung kommt aus den Windrädern an Land und wird durch Einspeisemengen von PV-Anlagen mittags ergänzt. Wenn die Winderzeugung niedrig ist, wird die Nachfrage, wenn möglich, verschoben und auf der Erzeugungsseite durch Batteriespeicher, Wasserstoffturbinen sowie Importen aus den Nachbarländern unterstützt. Während die Einspeisung der Windenergie hoch ist, werden alle möglichen zu bedienenden Nachfragen gedeckt (zum Beispiel für die Elektromobilität oder in der Industrie) und Batterien geladen, um so einen Puffer zu schaffen. In diesen Stunden wird auch ein Teil des produzierten Stroms in die Nachbarländer exportiert.

Die Abbildung 3 finde ich sehr interessant. Was mir aber nicht ganz klar ist: Was passiert an Tagen wie Anfang Dezember 2022 bei Dunkelflaute und Dauerfrost? Ja, ich bin da ein wenig wie der ungläubige Thomas…

Ach so, ja  und da wären dann noch die Batteriespeicher, die Wasserstoffturbinen und die Importe aus den Nachbarländern. Frankreich kann sie ja nicht meinen, die bekommen ja gerade Strom von uns. Und wo die Batteriespeicher stehen, hat mir noch keiner gesagt. Oder die Wasserstoffturbinen…ach was frag ich…

 

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176 Kommentare

    • Karl-Heinz Eckel sagt

      Tichy Einblicke sind irrelevant. Ein rechtspopulistisches Nachrichtenportal als seriöse Quelle zu benennen, ist schon sehr unglaubwürdig und dumm.

      • Reinhard Seevers sagt

        Die Benennung alternativer nicht linksorientierter Medien ist anscheinend ein linkslastiger Versuch andere Meinungen zu diskreditieren…..geiler Versuch. Vielleicht ist ja ihre Weltsicht die falsche, schon Mal drüber nachgedacht?

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      • Bauer Willi sagt

        Ist die TAZ besser? Die ist links-grün. Was hält denn in Ihren Augen einer seriösen Berichterstattung stand? Spiegel? Focus? FAZ? Was ist mit Cicero? Ist das auch rechtspopulistisch?
        Ich finde diese Art der Diskussion traurig. Wir haben Meinungsfreiheit und das muss für alle Strömungen gelten.

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      • Limes sagt

        einfach mal von anderen Meinungen inspirieren lassen
        Ja geht wohl nicht dann müssten sie ja ihre Schublade verlassen und stellen fest es gibt alternative Ansichten gell

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        • Reinhard Seevers sagt

          Es geht schon lange nicht mehr um Inhalte oder Fakten, es geht darum, wer etwas gesagt hat und, wo es veröffentlicht wurde.
          Schaut man sich die Anträge der AfD der letzten Jahre an, die einvernehmend verrissen und abgelehnt wurden, die nun teilweise gleichlautend von der Regierung eingebracht werden, dann muss man sich endlich mal fragen, ob es wirklich um die Sachfragen geht, oder nur immer darum, wer welches Parteibuch trägt oder wer welcher Gesinnung folgt.

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          • Thorens sagt

            In Zeiten, in denen es offenbar viel mehr auf das Geschlecht, die Ethnie oder die sexuelle Orientierung des Protagonisten ankommt, als auf seine Eignung, muss einen das doch nicht mehr wundern. Verstand bleibt dabei halt auf der Strecke.

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        • Thorens sagt

          Es entspricht vor allem dem Zeitgeist, jedes und alles einem rechten oder linken Lager zuordnen zu wollen. Dies vor allem, um den anders Denkenden zu diskreditieren und damit seine Glaubwürdigkeit infrage zu stellen. Mit demokratischen Gepflogenheiten hat das viel weniger zu tun als damit, den anderen auf plumpe Weise platt machen zu wollen. Eine solche Vorgehensweise kann ich nur als billig bezeichnen. Insofern halte ich persönlich Einwürfe, wie der von Herrn Eckel, bestenfalls als irrelevant.

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      • evo.... sagt

        Ich frage mich, warum Rechts immer gleich mit populistisch verbunden wird! Ein gesunder Egoismus ist natürlich. Aber man sieht am Beispiel Karl-Heinz Eckel wie unsere Politik die Leute geframt hat.

        Söder hat die Pegida-Leute als “braune Sch….e ” bezeichnet. Wie kann ein Christ andere Menschen mit solch einem Ausdruck diffamieren. Von mir kriegt der keine Stimme mehr.

        Ein paar Bekannte haben sich -unter vier Augen- als Rechte geoutet. Von denen denke ich, dass sie mehr für unsere Gesellschaft leisten als die Öko-Spinner in Lützerath. Unsere Politik sollte den Leuten mal die Wahrheit sagen. Die Kirchen, insbesondere die Evangelen, sind auch dabei.

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      • Jens Happel sagt

        Jedem, der auf inhaltliche Argumente mit Kontaktschuld, Nazivorwürfen oder Neusprech ‘Rechtspopulistisch’ antwortet unterstelle ich ein Demokratiedefizit und ein ‘Naturwissenschaftsdefizit’.

        Nur weil ein Nazi sagt, Wasser fließt bergab, fließt es nicht plötzlich bergauf. Nur weil ein Nazi vor mir über ein Brücke geht, springe ich nicht von der Brücke. Inhaltliche Argumentation ist auch bei Diskussionen mit angeblichen Nazis oder Rechtspopulisten unerlässlich. Ohne Diskurs keine Demokratie.

        Im übrigen, sind meiner Meinung alle Politiker populistisch und politisch rechts ist genau so legitim wir politisch links. Nur die extreme, die die Grundlagen der Verfassung in Frage stellen, sind bedenklich. Wo tut Tichy das? Bitte mit Links belegen.

        Danke!

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      • Rainer Hanisch sagt

        Na, alles, was nicht religionskonform läuft, als “rechtspopulistisches Nachrichtenprotal” zu bezeichnen, zeugt nicht gerade vom Vermögen, nachdenken zu können. Es ist sehr sinnvoll, sich auch mit anderslautenden Meinungen auseinander zu setzen und nicht gleich alles Anderslautende in die rechte Tonne zu kloppen. Vielleicht probieren Sie es auch mal? Wird ja sonst immer so viel von “Toleranz” geschwurbelt. Wo bleibt Ihre Toleranz?

      • Wieland Geißler sagt

        …alles was nicht grün angestrichen ist, scheint irrelevant und zugleich auch rechtspopulistisch zu sein – es macht natürlich mehr Sinn, sich von einem Kinderbuchutor oder einer Ricarda Lang (die das reale Leben, geschweige denn die Arbeitswelt nicht kennt), die Welte erklären zu lassen!?

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      • Michael Fangmeyer sagt

        Doch gibt es bei denen Autoren, denen “Mathematik” kein Fremdwort ist. Oder ist bei Ihnen richtig rechnen schon rechtspopulistisch?

  1. Karl-Heinz Eckel sagt

    Substanzloser und fachlich falscher Beitrag. Gewürzt mit Unterstellungen erster Güte. In dem Fall, Schuster bleib bei deinen Leisten.

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    • Bauer Willi sagt

      Das war aber keine Antwort auf die Fragen. Substanzloser Kommentar, fachlich am Thema vorbei.

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  2. Klaus Horn sagt

    Kemfert und Hirschhausen sind in die Kategorie der guten Märchenerzähler einzuordnen:
    „Wenn wir Märchen und Geschichten hören, betreten wir das Land der Träume, der Fantasie, der unbegrenzten Möglichkeiten und der Wunder. Das Verständnis für Gut und Böse wird ebenso geschärft wie das Bewusstsein für gelebte Werte. Viele Kinder und Erwachsene lieben die lebensbejahende, wohltuende, kreative und heilsame Kraft, die in Märchen steckt.“ (Susanne Stöcklin-Meier)

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    • Inga sagt

      Aber wie haben früher die Menschen gelebt, als das Leben weniger traumhaft war, als sie die Welt für uns so bequem aufgebaut haben.
      Ein normaler Mensch braucht auch mal was anstregendes,unangenehmes und auch gewissen Stress in der Seele.

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  3. Klaus Horn sagt

    Sehr geehrter Herr Bauer Willi,
    leider sind Sie wie so viele den Lügen des Bundeswirtschaftsministers Habeck aufgesessen:
    Frankreich exportiert z.B. seit 7.1.2023 durchgängig viel Strom nach Deutschland. z.B. heute hat Frankreich ca. 15% seiner Stromerzeugung exportiert u.a. nach D. Frankreich kauft Strom von Deutschland, wenn Deutschland Strom übrig hat. Frankreich liefert Strom nach D, wenn D wenig Strom hat. Die Obrigkeit und die hörige Presse haben leider Lügen verbreitet.
    Googeln nach “Agorameter” oder für Frankreich-Stromerzeugung https://www.rte-france.com/eco2mix/la-production-delectricite-par-filiere#

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      • Limes sagt

        @ Eckel “Blödsinn verbreiten ohne Quellen.” – Wirklich?
        Hmm habe mir im Gegensatz zu ihnen die Mühe gemacht und den link von Hr Horn geöffnet. Interessante Übersicht und Zahlen.
        Tja passen die Ergebnisse nicht in das persönliche Weltbild und hat man wie sie keine Argumente wird man halt ausfallend und persönlich gell. Schwach!!!

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    • Martin sagt

      Stromhandel der physikalischer Stromfluss? Entscheidend ist der Stromhandel, der physikalische Stromfluss ist verzerrt, da viel Strom, den F z.B. in die Schweiz verkauft, durch Deutschland geleitet wird.

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  4. Das Frauenhofer ISE hat interessante Szenarien zur Zukunft unseres Energiesystems erstellt.
    In der Wissenschaft ist mittlerweile Konsens, dass die Bremse der Energiewende nicht die Technik, sondern die gesellschaftliche Akzeptanz ist.
    Deren Einfluss wird politisch glücklicherweise momentan reduziert.

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    • Bauer Willi sagt

      Wenn das Fraunhofer Institut mehr weiß, wäre es doch interessant zu erfahren, wie es gehen kann. Gibt es einen Link oder können Sie uns einweihen? 😎

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        • Reinhard Seevers sagt

          Zitat aus der Verlinkung:

          “In dieser Studie betrachten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Verlauf, die technische Machbarkeit und die Kosten der Energiewende im Kontext verschiedener Entwicklungen gesellschaftlicher Verhaltensweisen und Einstellungen. Dafür berechneten sie vier Haupt-Szenarien:

          Szenario BEHARRUNG (starke Widerstände gegen den Einsatz neuer Techniken im Privatbereich)
          Szenario INAKZEPTANZ (starker Widerstand gegen den Ausbau großer Infrastrukturen)
          Szenario SUFFIZIENZ (gesellschaftliche Verhaltensänderungen senken den Energieverbrauch deutlich)
          Szenario REFERENZ(ohne weitere, die Zielerreichung fördernde oder erschwerende Randbedingungen) ”

          OK, dann kann man die letzten beiden Szenarien schon mal streichen und es bleiben nur Beharrung und Inakzeptanz übrig…WATT nuu?🙄

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          • Brötchen sagt

            Reinhard tut mir leid, als ich da mal reingesehen habe…..die haben eine kaputte Grundstücksabgrenzung….

            Auf die wichtigsten Dinge wird nicht eingegangen, wie Batteriespeicher…..

            Ich plane dann auch mit meinem Donald Duck Geldspeicher den ich eventuell hätte…

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    • Mark sagt

      “Deren Einfluss wird politisch glücklicherweise momentan reduziert.” Darin sind die Grünen super!

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    • Limes sagt

      ja die gesellschaftliche Akzeptanz ist ein großes Problem da ja ein wesentlicher Teil der vermeintlichen Weltenretter technikfeindlich eingestellt sind und sich stringent verweigern diese vor der eigenen Haustüre zu nutzen. Mal einige Bsp.
      1. obwohl wir in D Lithium Vorkommen haben z.B im Erzgebirge (Untertage) als auch im Oberrheingraben in Thermalwasser wird dieses nicht genutzt. Lithium ist essentiell für die Energie Speicher weiss man schon sehr lange aber nix passiert.
      2. AKW`s nehmen wir vom Netz und blasen stattdessen CO2 in die Luft, da sind andere klüger und nutzen die CO2 Einsparungen.
      3. Noch grasser. Rund 7 Mio haben Grüne und rund 12 Mio SPD gewählt aber wir haben Stand Okt 2022 in Summe weniger als 1 Mio E Autos in D, sagt alles zur gesellschaftlichen Akzeptanz. Das ist doch erbärmlich zumal wohl nicht wenige Wähler anderer Parteien auch E Auto fahren. Ist halt schon ein Unterschied ob ich etwas von andere fordere oder als Grün/Roter selber einen Beitrag leisten will! Aber vielleicht wartet diese Gruppe bis der “Staat” ihnen ein kostenloses E Auto und eine Wärmepumpe schenken. Übrigens greenpeace hat angeblich mehr als 630000 Mitglieder ob die wohl alle zu Fuß, Rad ,ÖPNV oder E Auto unterwegs sind oder nicht auch die eine oder der andere Verbrenner fährt?

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      • Thorens sagt

        “2. AKW`s nehmen wir vom Netz und blasen stattdessen CO2 in die Luft, da sind andere klüger und nutzen die CO2 Einsparungen.”

        Das kommt aber nicht von mangelnder gesellschaftlicher Akzeptanz – immerhin hat deren Betrieb uns jahrzehntelang klaglos und CO2-schonend mit Energie versorgt. Wenn auch nicht völlig ohne Widerspruch. Hier dürfte es in erster Linie Ideologie sein, die man anscheinend erst bereit ist über den Haufen zu werfen, wenn der Kanonendonner schon deutlich zu hören ist.

        “Frieden schaffen ohne Waffen” – ähemm…
        “Atomkraft – nein danke!” – kommt noch…

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    • evo.... sagt

      Herzallerliebster Andreas! Ich habe 2018 angefangen über das Thema Dürren hier nachzudenken. Dabei ist mir wieder eingefallen, was eine Frau aus den neuen Bundesländern mir 3…4 Jahre gesagt hatte:

      Westlich von dem Ort, wo ich herkomme, hat man 40 Windräder aufgestellt. Seitdem regnet es da nicht mehr. Die Frau hat mir noch ein Foto von einem neu gebauten Haus gezeigt, aber ich weiß nicht mehr wo die her kam. Ich habe das einer Bekannten aus der Gegend vom Hermsdorfer Kreuz erzählt und die Antwort war:

      “Ja, das sagt man bei uns auch!”

      Warum macht unsere Presse solche Aussagen nicht einmal zum Thema? Ich bin der Meinung, dass der Seehofer das gewusst hat, als er die 10H- Regel eingeführt hat. Die 10 h- regel wurde nun zwar aufgeweicht, aber nicht abgeschafft.

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      • Christoph aus der Stadt sagt

        @ Philipp Obreiter So seriös wie Frau Prof. Kemfert ist Eike in jedem Fall.

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    • evo.... sagt

      Die EIKE-Leute liegen ja ganz nahe an meiner Denke. Als besonders gefährlich halt ich die Offshore-Anlagen. Da wird der Wind (und die Regenwolken) schon auf dem Meer ausgebremst. Was die nicht berücksichtigen, ist die Veränderung der Luftströmungen.

      Der Monte Kaolino (120m) durfte nicht höher aufgeschüttet werden, weil er sonst das Wetter beeinflusst hätte. So hat es mein Friseur geschildert. Ich denke aber , dass die Leute in der Umgebung gemerkt haben wie die 120 m Höhe schon Auswirkungen auf das Wetter gehaben. Dann hat hat man wohl den Höherbau gestoppt. Der Jürgen Donhauser müsste doch in der Nähe vom Monte Kaolino wohnen. Ev. weiß der Genaueres.

      Also wenn jetzt schon EIN Hügel mit 120 Metern Einfluss auf das Wetter hat, dann sind Leute, die ganz Deutschland mit Windrädern zu stellen wollen, völlig blind.
      An den Stilling – Effekt glaube ich auch. Vor ca. 10 Jahren hat man doch schon mal die Vergütung für Offshore-Strom um 2 Cent/kwh erhöht, weil der Wind ,entgegen der Kalkulation aus den 90er Jahren , um 15 abgenommen hatte.

      Je mehr WKA´s die Engländer, Dänen,…. aufstellen, desto weniger Windstrom werden die Deutschs ernten können. Im Grunde ist die Windenergie ja auch nicht erneuerbar, weil der Wind ,der entnommen wurde, weg ist. Ich denke es gibt auch eine Grenze , aber der das Wind-System zusammen brechen wird.

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      • Stadtmensch sagt

        Komisch, trotz gut verteilter Mittel- und Hochgebirgslagen haben wir in Mitteleuropa kein Kontinentalklima. Die Luftmassen müssten doch einsehen, dass sie eigentlich schon am Hagelberg in BB nur als laues Lüftchen vorbei kommen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Rundum Hannover stehen 4 Stück davon…deshalb ist es in Magdeburg so trocken…das hat der Wessi extra aufgeschüttet, damit der Ossi austrocknet, wetten? Das warn damals schon so Schlawiner….😎

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        • Thorens sagt

          Ja, mir kommt das auch ein wenig seltsam vor.

          Man kann aber nicht abstreiten, dass der Teil einer Energie, der abgegriffen wird, dem Energiesystem nicht länger zur Verfügung steht. Sprich: Der Energieanteil des Windes, der das Windrad sich drehen lässt, fehlt dem Wind nach dem Windrad. Ob das eine relevante Größe ist, die auf das Wetter einen Einfluss haben könnte, wäre interessant zu wissen.

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                • Brötchen sagt

                  rechne Mal

                  geht ja nur ums grobe überschlagen….ob da relevant Energie verloren geht…

              • Thorens sagt

                Keine Ahnung, wie du auf 9.5 Mio kW kommst.
                (Etwa 300 km x 100 m x 314 W/qm?)

                9,5 Mio kW sind 9,5 GW. (Ostdtl.), die theoretisch bei Windgeschwindigkeit von 8 m/s (knapp 30 km/h) auf deine gedankliche ostdeutsche Wand einwirken, um nicht von einer 300 km langen und 100 m hohen Mauer sprechen zu müssen.

                56 Tsd. MW sind 56 GW (BRD) installierte Nennleistung, nur Onshore.

                Beide Größen sind nicht miteinander vergleichbar.

                Weht der Wind gar mit ca. 60 km/h also doppelt so stark, dann sind es schon 38 GW (das 4-fache), die auf die Wand einfließen.

                Man braucht die Größe der jeweiligen Rotordurchmesser sowie die Größe der Rotorblattflächen und die mittlere Windgeschwindigkeit, um eine Aussage treffen zu können dazu, ob das alles sinnvoll ist. Dann weht der Wind nicht überall gleich stark und auch noch aus verschiedenen Richtungen.

                Ob da dem Wind wirklich nennenswert Energie abhanden kommt und er deshalb nicht wie gewohnt überall wehen kann, müsste man anhand der verbauten Rotorblattflächen für verschiedene Windgeschwindigkeiten ausrechnen können. Das mache ich aber nicht.

            • evo.... sagt

              Owl
              Formel für die Leistung im Wind
              Die Leistung des Windes, der gerade durch eine kreisförmige Fläche bläst, beträgt

              P = 1/2 v3 r2

              Und wenn man Formel nach V umstellt, bedeutet das , dass die Windgeschwindigkeit bei zunehmender Energieentnahme mit der 3. Wurzel abnimmt.

              • Brötchen sagt

                Evo die Formel steht in den obigen Link…

                Thorens…ja das habe ich einfach mal so eingesetzt

                Es gibt eine Berechnung wie groß die Wand ist, die die Rotorflächen in Dt. überstreifen. hab die Zahl nur nicht mehr im Gedächtnis. Das war aber in etwa ein 100 km lange und 100 m hohe Wand…

                Denke man kann doch einfach die Windenergie nehmen minus die installierte Leistung.

                verdreifachen wir mal die “Windleistung” für ganz Dt. dann hätten wir 28,5 GW bezogen auf 56 GW was entnommen würde..

                Also das wäre schon beachtlich……es wäre möglich mehr zu entnehmen als es überhaupt gibt ;)……..

                Bin da etwas überrascht….
                Die Rotoren entnehmen ja nicht die volle Energie, sondern durch die Umströmung saugt der Wind die ja in Bewegung.
                Aus der Milchmädchenrechnung könnte man als Aluhutträger entnehmen, das das doch eine Rolle spielen könnte…..:)

                • Thorens sagt

                  …dann nimm doch die 1000 km lange Wand für die ganze Republik. Bei 100 m Höhe wären das 100 qkm oder 10.000 ha. 314 W/qm bei 8 m/s Windgeschwindigkeit ergeben eine Windleistung auf 10.000 ha von 31,4 TW. Um die in Strom umzuwandeln, müssten all die Windräder (56 GW Nennleistung) etwa 560 h/a mit Nennleistung, sprich volle Lotte, laufen und würden so nur etwa ein Drittel der tatsächlich erbrachten Stromerzeugung erreichen, ohne unvermeidliche Umwandlungsverluste einbezogen zu haben.

                  2018 wurden mit Onshore Windkraftanlagen insges. 94 TWh Strom erzeugt laut dieser Quelle:
                  https://windmonitor.iee.fraunhofer.de/windmonitor_de/1_wind-im-strommix/1_energiewende-in-deutschland/4_Windstromertrag/

                  Wenn man die beiden Zahlen (56 GW und 94 TWh/a) ins Verhältnis setzt, ergibt sich, dass die durchschnittliche Laufzeit der existierenden onshore Windräder bei ca. 1.700 h/a liegt, wenn sie immer mit max. Leistung (56 GW) laufen würden.

                  Daraus folgt: Die gedankliche Wand müsste etwa dreimal so groß sein (30.000 ha), um nur dem Wind im Weg zu stehen, der aktuell die Rotoren der onshore Windräder antreibt bei gleichbleibend 8 m/s.

                  Was wir allerdings daraus noch immer nicht wissen ist, wie viel die dem Wind entnommene Leistung den verbleibenden Wind abbremst und ob das sich auf Wetterereignisse überhaupt auswirkt.

                  Ferner muss man aufpassen, W und Wh nicht miteinander zu verwechseln.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  “NIEDER MIT DEN ALPEN!
                  FREIE SICHT AUFS MITTELMEER!”

                  Das forderten einst die Zürcher Punks….dann gäbe es heute kein Klimaproblem, weil alle Winde frei wehen dürften! 😀
                  …und die Wolken zogen übers Land und die Ähren wogen im Wind. Hach, wie schön könnts sein.

                • Inga sagt

                  Das Verhältnis von Windernergieerzeugung und windausbramsende Umweltbeeinflussung muss beachtet werden.

                • Thorens sagt

                  “…Die Rotoren entnehmen ja nicht die volle Energie…”

                  Im Idealfall sind es 59 %

                • Brötchen sagt

                  thorens die Frage ist……kann die Energieentnahme relevante grössen erreichen.

                  das kann ja auch nur temporär sein! und dann Einfluss haben

                  sind es 0.1 % oder 1 % oder 10 % oder 0.000001% 🙂

                • Thorens sagt

                  Kein Problem.
                  Finde heraus, was die gesamte Windleistung in der Republik je Jahr ist und setzt diese ins Verhältnis zu den aktuellen 94 TWh, die onshore Windparks liefern. Wenn der, wie das Internet behauptet, mittlere Wirkungsgrad der Windmaschinen bei ca. 50 % liegt, werden zur Erzielung dieses Ertrags rund 190 TWh Windenergie benötigt.

                  Nach der Literatur weht der Wind also hinter dem Windrad nur noch halb so heftig wie davor, da er die Hälfte seiner Energie am Windrad lässt. Das ist dann aber nur die bodennahe Betrachtung und lässt größere Höhen unberücksichtigt, die aber bestimmt mit durchgewirbelt werden.

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        • Stadtmensch sagt

          Die guten Sachen aus der Börde wurden doch eh zu den Besserlebern exportiert. Wir hatten dor nüscht und brauchten “Dewiesn”. Nur Embargos und Wirtschafskrieg gegen die Kommunisten….ein Krampf…

        • evo.... sagt

          Leute, die ganzen (Mittel-) Gebirge sind in das Wettergeschehen seit Urzeiten eingepreist. In Bayern ist der Norden trocken, der Süden (wg. LUV-Effekt der Alpen) feuchter und so hat man Rohre verlegt, in denen Wasser aus dem Süden in den Norden gepumpt wird.

          Ich denke eh, dass in Europa durch den Klimawandel keine Dürren zu erwarten wären. Europa ist von Meeren umgeben und deshalb wäre nur Starkregen zu erwarten.

          So einfach, wie ein paar Leuts hier, sollte man es sich nicht machen.

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          • Reinhard Seevers sagt

            In Deutschland gibt es seit knapp 150 Jahren ca. 370 Talsperren….wenn man berücksichtigt, dass diese ganze Täler abgesperrt haben, dann müsste auch das einen erheblichen Einfluss aufs Wetter haben, wie auch Städte und deren Bebauung, Straßen, etc……jetzt die Windräder zu diskutieren erscheint mir wirklich ähnlich wie die Diskussion um die Mikrowelle Ende der 80er.

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            • Inga sagt

              Aber wenn die Windräder doch den Wind bremsen oder umlenken?

              Das kann man sich vorstellen.

              Microwellen nicht!

              Als die Stauseen entstanden konnten die Menschen eine eventuelle Benachteiligung der Natur auch noch nicht voraussehen.
              Aber die Biodiversität und Beeinflussung des Wetters ist da noch besser gegeben als in zubetonierten Städten.

            • evo.... sagt

              Talsperren werden auf den Wind wohl wenig Einfluss haben, denn der Wind streicht über die Gipfel der Berge.

              Aber einen miniminiminimal positiven Einfluss auf die Menge des Niederschlages werden sie wohl haben. Sie vergrößern nämlich die Fläche aus denen Wasser verdunsten kann und das kommt Dann irgendwo als Regen wieder herunter. Minimal deshalb, weil deren Oberfläche unbedeutend ist zu den natürlichen Oberflächen.

              Ich weiß von Leuten, die östlich Frankfurt wohnen und meinen die Skyline der Stadt hätte Einfluss auf das Wetter. Ist auch so zu erwarten. Selber habe ich schon paar Mal erlebt, dass es in der Großstadt regnet und im Umland nicht. In der Stadt ist die Luft immer ein bisschen wärmer als im Umland. Sie steigt nach oben, kühlt ab und sie kann “das Wasser nicht mehr halten”.

      • Peter sagt

        so, so …und die von dir verlinkte Seite ist die Aussenstelle vom Wahrheitsministerium…😁

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      • evo.... sagt

        Ich denke auf EIKE kann man sich genau so viel( oder genau so wenig) verlassen wie auf Greenpeace, NABU,….! Die wirklich validen Informationen hat nur der Staat(Behörden). Und an der Stelle haben wir wohl zu wenig Kompetenz.

        • Peter sagt

          Die haben noch weniger Ahnung, geben die Informationen raus, welche in ihre “Weltanschauung” passen, generieren daraus (die eigentliche) Macht und mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit ihre eigenen, ständig steigenden Einkommen und sonstigen Privilegien. Ihr “Reich” wird ständig ausgebaut oder besser aufgebläht, so dass die Anzahl der MA ständig steigt und neue Aufgaben erfunden werden. Politik(er) und die Einflüsterindustrie geben die Vorlagen.

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    • Bauer Willi sagt

      Können Sie mir Sinn und Hintergrund Ihres Kommentars erläutern? Er erschließt sich mir nicht.
      Was verstehen Sie unter einem “armen Bauern”? Oder wollen Sie nur mal ein wenig trollen?
      Bitte um Antwort.

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      • Windbefürwortet sagt

        Die Nachbarländer sind Norwegen über die Nordlink Leitung und Österreich. Die Elektrolyseure für die Herstellung des grünen Wasserstoffs in der Hellbriese werden gerade gebaut. Genauso die Wasserstoffturbinen. Das die noch nicht fertig sind, liegt an den 16 Jahren Merkel Tyrannei, die wir erst vor kurzem überwunden haben. Sobald die fertig sind, funktionieren die auch in Dunkelflauten, wie wir sie im Dezember 2022 hatten. Da der arme Bauer das wirklich nicht verstanden hat, hätte Gandhi es erklären sollen, statt nur festzustellen, dass der arme Bauer es nicht versteht.

        • Christoph aus der Stadt sagt

          @windbefürwortet: Man sollte den Mund nicht zu voll nehmen. Gut möglich nämlich, dass der Realitätssinn der “armen Bauern” am Ende triumphiert. Der Beweis, dass ein System aus Elektrolyseuren plus Wasserstoffturbinen eine praktikable, wirtschaftliche und zukunfstträchtige Lösung ist, ist nämlich bisher durch nichts erbracht. Es fängt schon damit an, dass EE-Strom für Elektrolyseure die mit Abstand ungünstigste Stromversorgung ist, da Elektrolyseure eine lange Hochlaufzeit haben und eine konstante, nicht schwankende Stromversorgung benötigen, um effizient arbeiten zu können. In der Praxis heißt das, dass milliardenteure Anlagen gebaut würden, die zum einen die meiste Zeit still stehen, da sie nur in der Hellbrise (also bei EE-Strom-Überschuss) zum Einsatz kämen und dann – wenn sie denn mal laufen – auch noch bei verminderter Effizienz arbeiteten, da sie unter einer schwankenden Stromversorgung leiden, während die Finanzierungs- und Bewirtschaftungskosten Tag für Tag, 24 Stunden ohne Rücksicht weiterlaufen. Gut möglich also, dass sich dieses Konzept als Rohrkrepierer erweist, auch wenn es auf dem Papier funktioniert.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Leider ist ihr Beitrag wie einer von vielen, diese Beiträge enthalten Vorwürfe wie ihr Beitrag, leider ohne Substanz

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  5. Dorftrottel sagt

    Zu diesem Thema empfehle ich die Weihnachtsvorlesung 2022 des hier schon erwähnten Prof. Sinn. “Schwarze Schwäne – Krieg, Inflation und ein energiepolitischer Scherbenhaufen“
    Danach sollten eigentlich keine Fragen mehr offen sein.

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    • Inga sagt

      Gerade eben gehört.

      Er appeliert zum Schluß sogar and die sogar an die Politik, auch an die Europäische.
      Denn die macht ja auch Fehler.

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  6. Ludwig sagt

    Die Titanic Energiewende läuft gerade auf den Eisberg . Die Kapelle im Ballsaal spielt kräftig auf und alle sind munter drauf. Die Industrie ist dabei ihre Koffer zu packen und der hierbleibende Klein- und Mittelständige Betrieb kauft sich Notstromtechnik. Selbst die DGB-Chefin warnt , aber leider fast zu spät und die Energiewarner , die wirklichen Fachleute , schenken uns außerhalb der Mainstreammedien reinen Wein ein. Das will natürlich keiner hören und dann werden die Warner als Spinner usw. bezeichnet. Einer dieser Warner ist Prof. Sinn , der von der “Energiewende ins Nichts” ständig Vorträge hält. Berlin hört hier nicht zu und so nimmt das Drama der Titanic-energiewende seinen Lauf. Mit viel Doppelwumms läst sich das Problem nicht lösen , sondern nur mit klaren politischen Entscheidungen , aber diese bleiben im Netz der Grünlinken Ideologie hängen und führen letzlich in das Scheitern der Berliner Regierenden. Den schweren volkswirtschaftlichen Schaden dürfen dann nachher die Bürger wieder auslöffeln.

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  7. Sauerlandfarmer sagt

    Claudia Kemfert ist Deutschlands bekannteste Expertin zum Thema Energiewende und liegt mit ihren Prognosen regelmäßig falsch. Seit 2004 leitet sie die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und bietet genau das, was die Redaktionen suchen: perfekt sendetaugliche Statements, in denen die Schattenseiten der deutschen Energiepolitik kleingeredet oder einfach ignoriert werden. Ein Grundproblem der Erneuerbaren, dass es an Energiespeichern fehlt, übergeht die Ökonomin Kemfert z. B. dabei und behauptete, es seien Stromspeicher „noch und nöcher“ verfügbar.

    Seit 2016 gehört die Wirtschaftswissenschaftlerin dem Sachverständigenrat für Umwelt der Bundesregierung an. Im Jahr 2019 unterstützte sie von dieser Position aus ein geplantes „Klima-Vetorecht“. Die Idee: Ein neu gegründeter Umweltrat soll sämtliche Gesetzesvorhaben blockieren können, wenn er sie für klimaschädlich hält. Eine Entmachtung des demokratisch gewählten Parlaments zugunsten grüner Seilschaften. Die Grenze zwischen Wissenschaft und politischem Aktivismus hat Kemfert spätestens damit überschritten.

    Zurück zu den fundamentalen Problemen aus der Praxis:
    Der Bau der Stromautobahnen liegt um Jahre hinter dem Zeitplan. In den kommenden Jahren müssen mehrere tausend Kilometer Stromtrassen verstärkt oder neu gebaut werden. Das braucht Zeit für einen verantwortungsvollen Netzausbau, das Rückgrat der Energiewende.

    2021 wurden bundesweit rund 807 Millionen Euro Entschädigungsleistungen für etwa 5800 Gigawattstunden abgeregelten Strom gezahlt, der von den bestehenden Netzen nicht aufgenommen werden konnte. Dies ist die Folge unzureichender Netzkapazitäten und vor allem fehlender Redundanz- und Speichersysteme, welche Spannungsspitzen aufnehmen und kurzfristig wieder abgeben können.

    Ich selbst habe im Juli 2022 einen Antrag zur Erweiterung meiner bestehenden 41,44 kWp großen PV Anlage um 26,4 kWp beim Netzbetreiber Westnetz eingereicht. Anfang September 2022 trudelte eine Mail der Westnetz ein, dass sie mit meinem beantragten Messkonzept nicht einverstanden sind – ohne weitere Angaben. Die bestehende PV Anlage läuft seit 2010 störungsfrei. Nach Überarbeitung der Antrags Unterlagen folgte am 18.10.2022 eine schriftliche Eingangsbestätigung für meinen Antrag mit dem Hinweis „Aufgrund des aktuell hohen Anfragevolumens ist die Beantwortung der Anfrage ggf. mit einer höheren Bearbeitungszeit verbunden. Wir bitten Sie, von telefonischen und schriftlichen Rückfragen zum Status der Bearbeitung abzusehen, da dies die Bearbeitung weiter verzögern kann …“ Sollte mein Antrag in den kommenden Wochen bewilligt werden, gehe ich fest davon aus, dass weder Anlagenteile aufgrund von Material Engpässen lieferbar sind noch mein Installateur freie Kapazitäten hat, die Anlage schnellst möglichst zu montieren. Sehr wahrscheinlich wird im Juli 2023 immer noch kein PV Strom produziert werden. Dies ist leider kein Einzelfall.

    Das gesetzte Ziel die Dekarbonisierung unserer Energiegewinnung in Deutschland bis 2030 durchzusetzen, wird so mit Sicherheit nicht gelingen. Wir können nicht auf der einen Seite die Stromproduktion ausbauen, zumal noch mit hochvolatilen Energieträgern wie Wind und Sonne, Industrie und Verkehr elektrifizieren, und dann hoffen, dass sich die Netzinfrastruktur und Stromspeicher von selbst bauen und ertüchtigen. Schauen wir was aus den ideologische Träumereien wird …

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  8. Stadtmensch sagt

    Was häufig vergessen wird, beim beliebten Bashing regenerativer Energien:

    Die chemische Energie aus den fossilen Energieträgern braucht 4 Umwandlungen, bis sie als elektrische Energie zur Verfügungs steht: chemisch -> thermisch -> mechanisch -> elektrisch.
    Von 4 verbrannten Kohlestücken kommt nur eins in Form von elektrischer Energie beim Verbraucher an.
    Würde man ernsthaft darüber nachdenken, unsere Energiesysteme verbessern zu wollen, müsste man also berücksichtigen, dass nicht der aktuelle Primärenergieverbrauch kompensiert werden muss, sondern maximal zwei Drittel davon (Stand 2020: Primärenergieverbrauch zu Endenergieverbrauch)

    Viel wirkungsvoller wären natürlich eine Transformation dieses abartigen Wirtschafssystems, aber damit werden wir wohl warten, bis den Übriggebliebenen nichts weiter bleibt, als sich Schalfnester in Bäumen zu bauen.

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    • Inga sagt

      Ja,
      das stammt von Prof. Goebel in Hamm, das
      müssen wir ernst nehmen.

      Das können nur Experten lösen.
      Hoffentlich lassen sie sich von Dummschwätzern aus anderen Fakultäten, Berufen und Ottonarmlaverbraucher nicht davon abhalten.
      Denn die sind eher hindertlich dabei.

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    • Marian E. Finger sagt

      Bei Sonnen- oder Windenergie ist der Wirkungsgrad im Prinzip egal, weil die Sonne an einem Tag soviel Energie auf die Erde strahlt, wie die Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht. Bei der Umstellung auf Erneuerbare muss man sich nicht fragen, ob die Energie reichen wird, das ist gar nicht das Problem. Energie von der Sonne gibt es im Überfluss. Das Problem besteht darin, wie viel vom Menschen in Strom, Güter, Vermögen, Gebäude, Infrastruktur, Abfall umgewandelte Sonnenenergie dieser Planet überhaupt verträgt.

      Wenn die Energiewende klappen und Deutschland Vorreiter werden sollte, werden die Grünen damit das Gegenteil von dem erreichen, was sie beabsichtigen. Wenn Energie in solchen Unmengen, wie die Sonne liefern kann, zur Verfügung steht, wird der Mensch sie auch verbrauchen. Da ist der Mensch ja schon ziemlich einfallsreich. Es ist ja auch so, dass energiesparende Geräte am Gesamtverbrauch nicht viel geändert haben, weil neue Bereiche, die wieder zusätzlich Energie brauchen, hinzugekommen sind, wie Bitcoins oder vielleicht auch Kunstfleisch. Wenn das Geschäft mit der Sonnen- und Windenergie mal richtig läuft, wird die Erde erst recht im Abfall versinken. Wir werden mit der zusätzlichen Energie neue Probleme erfinden, die wir dann mit dem Verbrauch von noch mehr Energie lösen werden. Das ist doch das, was unserer Spezies am meisten Spaß macht.

      Dieser ständig wachsende Energieverbrauch durch uns Menschen ist gleichbedeutend mit unserer Entfremdung von der Natur bei gleichzeitiger Zerstörung derselben. Wenn die Natur so ticken würde wie der Mensch, wären die Pflanzen ja wohl schwarz und nicht grün, denn dann könnten sie deutlich mehr Sonnenlicht in Biomasse umwandeln. Wenn wir Pflanzen wären, hätten wir die Grünlücke wegen ihrer Ineffizienz schon längst beseitigt.

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      • Stadtmensch sagt

        Da hast du recht. Im Strahlungshaushalt der Erde steht nichts davon, dass man nicht Rohstoffe zu Müll verarbeiten sollte mit dieser Energie. Ist ja auch eine Art “Photosynthese”, deren Ergebnisse gnädig wieder in geologische Kreisläufe eingespeißt werden. Ich weiß nur nicht, ob die Energie für diese zusätzliche Synthese nicht woanders dann fehlt (wegen dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik usw.).
        Vielleicht können wir ja mit der Errichtung des Todessterns dem Klimawandel entgegen wirken, denn es dürfte ja theoretisch weniger Energie als Wärme zurück in den Weltraum gehen. Es wird ja “Ordnung” ins Chaos gebracht und das erfordert Energie.

        Ansonsten halt wie immer beim Thema Entfremdung:
        “Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils”

        Bitcoins, Kunstfleisch, Güter, Vermögen….schau sie dir doch an, die Macher von der H.W. Sinn Fraktion, sie frönen einem Target2-Salden Kult. Werd ich nie begreifen, was der Sch… soll. Dann doch lieber ein vernünftig durchgerechneter Elektrolyseur. Das sind alles Sachen, die man sich überlegen, beweisen und machen kann, während Geld pure Magie ist. Budenzauber für Angsthasen.

        • Marian E. Finger sagt

          Es ist falsch, das Geldsystem getrennt vom Wesen des Menschen zu betrachten, so als wäre es vor 5.000 Jahren wie ein Unheil über uns gekommen und würde nur von einer Handvoll geldgieriger Säcke am Laufen gehalten, die damit die Menschen knechten, die ansonsten nachhaltig und im Einklang mit der Natur wirtschaften würden.

          Sicher ist Geld pure Magie. Aber die Magie funktioniert ja nur, weil alle daran glauben. Nicht, weil sie von bösen Buben verhext worden sind, sondern weil sie daran glauben wollen. Und warum? Weil Geld, ebenso wie die Religionen, den Menschen beflügelt und über seine biologisch-physische Existenz hinaushebt, ihm neue Räume eröffnet, in denen er seine Ingenieurskunst anwenden kann.

          Der Mensch will nun mal Flügel, um damit der Sonne näher zu kommen, die seine Flügel verbrennt, damit er abstürzen kann. Aber möglicherweise stürzt der Mensch nicht ab, sondern verwandelt sich bei seinem Höhenflug in ein Wesen, das man nicht mehr als Lebewesen bezeichnen kann. Früher war das so eine Schreckensvision für mich, weil ich doch irgendwie am Leben hänge mit all seinen schleimigen Ungereimtheiten wie Essen, Verdauen, Zeugen, Altwerden, Sterben und Verwesen. Aber der Übergang soll ja laut denen, die ihn herbeisehnen wie Ray Kurzweil, nicht vor 2040 stattfinden, und bis dahin ist noch etwas Zeit.

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          • Stadtmensch sagt

            “das Geldsystem getrennt vom Wesen des Menschen zu betrachten”

            Hatte ich auch nicht vor. Es gab und gibt aber viele andere Möglichkeiten, einen vernünftigen Wertmaßstab bei der Arbeitsteilung einzurichten.

            Laut Fabian Scheidler (Das Ende der Megamaschine) ist Geld wie wir es verwenden ja einzig zu dem Zweck erschaffen worden, um die ersten Außendienstmitarbeiter der Geschichte (Söldner) in fernen Landen versorgen zu können.

            Man konnte ja nicht gleichzeitig subsistent und regional mit Strichliste und Muscheln die Früchte der Arbeit tauschen und verrechnen, sondern brauchte auch am Imbiss in Nordafrika ein akzeptiertes Tauschmittel.

            Dass Geld- und Eigentumsbegriffe in der Evolution auch zu ganz anderen Verrechnungssystemen führen können, ist gut in der Einführungsgeschichte von “Die Poetik des ökonomischen Menschen” erklärt. Bin leider noch nicht weiter dort…

            Heute hat die Verwendung von Geld, so wie sie sich durchgesetzt hat, ja noch mehr Funktionen als nur Tauschmittel zu sein. Es ist selbst zur Ware geworden und es kann einfach vererbt werden. Hier spielt wohl einerseits das Christentum mit seiner Idee der vererbaren Königswürde und andererseits die Prädestinationslehre (damit einhergehend der Akkumulationswahn) eine große Rolle. Also alles Konstrukte, die angstgetrieben sind.

            OK, passt nicht ganz zu Energiespeichern…

            • Reinhard Seevers sagt

              Buster Benton “Money is the name of the game”
              geiler blues vom Feinsten.

              It’s a pity
              Low down and dirty shame
              Lord, it’s a pity
              Low down and dirty shame
              Tell me, how can a poor man make it?
              I say, when money is the name of the game
              I used to have the best credit
              Every place in town
              I sign my name
              No money down
              Things ain’t tough y’all
              And old Buster leads on
              Now, my name won’t even buy me
              A piece of bubblegum
              It’s a pity
              Low down, dirty shame
              Tell me, how can I poor man make it?
              I say, when money is the name of the game
              So bad baby, yeah
              Thinking here, about the good time
              I know has passed
              It ain’t the old ravishing me
              But, it got me looking for game
              It’s a pity
              Low down and dirty shame
              Oh low, baby
              Tell me, how can I poor man make it?
              I say, when money is the name of the game
              I need some baby
              I know, oh lord, yeah
              We talking about crumbs
              Don’t forget about the fringe
              Tell me, how can I poor make it?, hey
              I say when money, yeah, is the name of the game

      • Stadtmensch sagt

        “Wenn die Natur so ticken würde wie der Mensch, wären die Pflanzen ja wohl schwarz und nicht grün, denn dann könnten sie deutlich mehr Sonnenlicht in Biomasse umwandeln.”

        Sind nur Wenige die so ticken. Die meisten anderen müssen bei Strafe des Untergangs mitrennen und mehr arbeiten als sie zum Leben brauchen. Deshalb ja auch 92% Anlagekapital und 8% reale Werte.

        Aber auch bei den Pflanzen ist es kompliziert:
        https://www.exciteled.de/de/blog/licht-und-photosynthese/die-wichtige-rolle-von-grunem-licht-in-der-photosynthese

        Bin schon fertig mit Klugsche…n….

      • Rudolf Weishaupt sagt

        „Das Problem besteht darin, wie viel vom Menschen in Strom, Güter, Vermögen, Gebäude, Infrastruktur, Abfall umgewandelte Sonnenenergie dieser Planet überhaupt verträgt.“ Volle Zustimmung! Aber: Umgewandelte Sonnenenergie, also Fotovoltaik wie Windenergie, sind CO2-frei. Sie leisten einen Beitrag dazu, den Klimawandel zu bremsen. Zum Thema Klimawandel las ich heute ein schönes Zitat in der SZ von Anthony Leiserowitz, einem Yale-Forscher, der versuchte, den Klimawandel in fünf Sätzen zu erklären: It’s real. It’s us. Experts agree. It’s bad. There’s hope. – Natürlich muss sich unsere Wirtschaftsweise insgesamt ändern, und wir müssen heute damit beginnen!

      • Brötchen sagt

        “Bei Sonnen- oder Windenergie ist der Wirkungsgrad im Prinzip egal, weil die Sonne an einem Tag soviel Energie auf die Erde strahlt, ”

        zu vernachlässigen ist der nicht, da wenn der Aufwand zur Gewinnung höher ist, als der Gewinn, spricht man von der sogenannten Milchmädchen oder Milchjungenrechnung. Zudem wenn man dann doch noch ein Backup braucht, reduziert sich der Gesamtwirkungsgrad auch.

        Da spielt dann sicher auch noch die Nutzungsdauer der Anlagen eine Rolle.
        Habe letztens einen Beitrag von einem Elektronikfreak gehört, der hatte den Wahnsinn bei den LED angesprochen. Da wohl auch hier eine eingebaute Lebensdauer vorhanden ist. Eine Glühlampe ist einfacher zu recyceln als so eine komplexere LED Beleuchtung.
        Er hat da auch Vorschläge gemacht…..eine langlebige LED kostet schon ganz gut Geld.

        Deswegen ich hab immer noch nicht so richtig kapiert wie man den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe von 300 bis 400 % so richtig zu bewerten ist……da wir jetzt ja Putin mit Gas beliefern, weil wir so tolle regenerative Energiegewinnung haben.
        Gasstände steigen ja ! 😉

        • Brötchen sagt

          P.S. jetzt im Ernst vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen.

          Wärmepumpe Aufwand elektrisch——Leistung Thermisch WG vielfaches von 100 % (Donnerwetter)
          Auto Aufwand chemisch/Thermisch —–Leistung kinetisch WG unter 100 % (20 %)

          Ofen von Omi aufwand chemisch/Thermisch—–Leistung Thermisch WG unter 100 % sagen wir 60 %

          Denke das liegt an unterschiedlichen Bezugsebenen

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          • Reinhard Seevers sagt

            Die Aussage ist nicht ganz korrekt. Es handelt sich um die Effizienzangabe der Wärmepumpe, die aus 1KW Strom bis zu 5KW Wärme erzeugen kann. Das hilft aber niemanden in der Bewertung von Heizleistung, weil diese in kcal erfolgt. Wenn also eine Wärmepumpe einen Wert von 4 hat, heißt das erstmal gar nichts, sondern qualifiziert lediglich die Wärmepumpe.
            1 Teil Strom (25%) plus 3 (75%) Teile Erd- oder Luftwärme erzeugen x -kcal Wärme….und dann kommt die Qualität der Bauteile, das Benutzerverhalten und die Temperaturdifferenz zum Tragen, die am Ende den Erfolg oder Misserfolg des Systems darstellen.

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            • Brötchen sagt

              Danke Reinhard. hat also mit Wirkungsgrad nix zu tun!?

              Aber selbst der Prof. in dem Video verwendet den Begriff Wirkungsgrad.

              Was mir noch einfällt, selbst die Definition kcal Wärme ist ja auch nicht ganz trivial.

              Meines Erachtens stiften die damit sehr viel Verwirrung.

              • Reinhard Seevers sagt

                Die Wärmepumpentechnik ist noch in den Kinderschuhen, auch wenn es bereits über 40 Jahre derartige System gibt. Vernachlässigt wird die Speicherung der Wärme, die dann erzeugt wird, wenn man sie nicht benötigt und dann fehlt, wenn man sie braucht. Da trauen sich viele nicht ran, weil das viel Planungs- und Umsetzungsaufwand bedeutet. Es würde aber die Effizienz der Wärmepumpe exorbitant erhöhen. Versuche mal mit dem Heizungsbauer eine Diskussion über sensible Wärmespeicher, Latentwärmespeicher oder thermochemische Wärmespeicher zu führen…..das funkts nicht, es gibt noch zu wenig Erfahrung, zu wenig Fachkenntnis, zu wenig Fachfirmen etc.
                Ist wie bei den Batteriespeichern und dem Strom.

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                • Brötchen sagt

                  Du Reinhard ist mir schon klar, weil theoretisch kann man sich ja viel vorstellen, es muss ja dann auch wirtschaftlich funktionieren.
                  Wie der Kollege da mit seinem Hinweis zur Wasserstofferzeugung. Die Elektrolyse und die nachfolgende Verstromung hat wohl einen sehr sehr schlechten Wirkungsgrad.

                  Danke für die Hinweise!

            • Thorens sagt

              “Die Aussage ist nicht ganz korrekt. Es handelt sich um die Effizienzangabe der Wärmepumpe, die aus 1KW Strom bis zu 5KW Wärme erzeugen kann. Das hilft aber niemanden in der Bewertung von Heizleistung, weil diese in kcal erfolgt.”

              Da sollten aber die Angaben zu COP und JAZ nicht miteinander verwechselt werden.
              COP gibt den augenblicklichen WG alleine der Wärmepumpe an. Diesen Wert gibt der Hersteller im Prospekt an. Die JAZ (Jahresabreitszahl) wird ermittelt, indem man die dem Heizkreis zur Verfügung gestellte Wärmemenge (Wärmemengenzähler) teilt durch die von der WP verbrauchte elektrische Energie. In diese Betrachtung fließen dann natürlich alle Parameter mit ein die das Gebäude betreffen (Wärmeverluste) sowie auch die persönlichen Präferenzen der Bewohner (der eine kommt mit 19°C Raumtemperatur klar, der andere braucht 22°C).

              Ich bin nicht der Ansicht, dass die WP-Technik noch in den Kinderschuhen steckt, was aber nicht heißen soll, dass es nicht noch Potential nach oben gibt. Hätte ich vor zwei Jahren auf all die Energieexperten gehört, hätte ich keine WP installiert. Nachdem ich einen getroffen hatte, der es im teilsanierten Altbau mit überwiegend wandhängenden Heizkörpern und mit Erfolg gemacht hat, habe ich diese Spur verfolgt.

              Heute kann ich sagen, dass ich es kaum hätte besser machen können. Anstatt des alten 28 kW Ölheizkessels (viel zu groß), verrichtet nun den zweiten Winter eine Luft-Wasser-WP mit 8 kW Nennleistung hier ihren Dienst. Bei ca. 21°C Raumtemperatur auf ca. 120 qm Wohnfläche verbraucht die WP incl. Warmwasserbereitung ca. 5.600 kWh im Jahr. Vorher hatte ich einen Jahresverbrauch an Heizöl von ca. 2.500 l (= ca. 25.000 kWh). Das könnte man auch in kcal ausdrücken – es wäre nur eine andere Einheit für Dasselbe (1 kcal = ca. 0,0012 kWh). Es ergibt sich eine JAZ von ca. 4,5.

              Incl. Stromverbrauch hatte ich vor der Umstellung einen Gebäudeenergieverbrauch von ca. 28.500 kWh/a (ca. 230 kW/qm) = Energieeffizienzklasse G. Heute beträgt der Energieverbrauch noch ca. 70 kWh/qm (Effizienzklasse B).

              Wenn Heizöl heute ca. 1,20 €/l kostet und Strom vergleichsweise günstige 0,33 €/kWh ergibt sich folgende Rechnung:
              1,20 x 2.500 l/a = 3.000,– €
              zzgl. Gebäudestrom: ca. 3.500 kWh vor Umrüstung = 1150,– €
              Gebäudeenergiekosten alt: 4.150,– €

              0,33 x 5.600 kWh = 1850,– €
              zzgl. Gebäudestrom: ca. 3.100 kWh nach Umrüstung = 1020,– €
              Gebäudeenergiekosten neu: 2.870,– €

              Also nur durch die WP Verringerung der Enegergiekosten um ca. 1.300 €/a.

              Durch PV (18,5 kWp) und Speicher kann ich je nach Jahr so zwischen 4.000 und 4.500 kWh selbst erzeugten Strom nutzen. Über die Einspeisevergütung für den nicht selbst genutzten Eigenstrom kommen immerhin ca. 1.000,– € im Jahr wieder herein.

              Gesamtverbrauch Gebäude mit WP: ca. 8.700 kWh/a
              Eigenstrom: ca. 4.000 kWh
              Bezugsbedarf: 4.700 kWh
              Bezugspreis: 4.700 x 0,33 = 1550,00 €
              abzgl. Einspeisevergütung (ca. 1.000 €/a): 550,00 € vor Steuer (vielleicht ca. 800,– nach Steuer)

              Summasummarum stehen heute nach dem Umbau ca. 800,– €/a an Gebäudeenergiekosten netto ca. 4.150,– €/a ohne Umbau gegenüber. Immerhin gute 3.300 € im Jahr weniger.

              Nach Abzug der Heizungsförderung habe ich für PV und WP gute 40.000,– € gezahlt. Die sind nach der obigen Rechnung bereits nach gut 12 Jahren durch die Einsparung wieder drin.

              Es ist mir klar, dass die Rechnung erheblich durch die Enegiekosten beeinflusst wird und umso besser aussieht, je teurer Strom, Gas, Öl werden. Bei dem Entschluss zur WP betrug die Amortisationszeit noch ca. 20 Jahre…

              So schlecht sind WP nicht und was da heute schon möglich ist in Bezug auf die Höhe der Vorlauftemperatur in Verbindung mit der Heizeffzienz war teils vor 5 Jahren noch kaum denkbar. Viele der sogenannten Experten scheinen sich in dieser Zeit nicht auf dem Laufenden gehalten zu haben.

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              • Brötchen sagt

                Thorens, du ich hab das ganze mit der WP nicht in Frage gestellt.

                alles schick und alles toll…..

                • Thorens sagt

                  Das obige war eine Replik auf den Beitrag von R.Seevers.

                  Meine Antwort auf deinen Beitrag steht hier unten drunter. Bin halt mit der Threadstruktur durcheinandergekommen.

              • Reinhard Seevers sagt

                Also ich persönlich habe nichts gegen WP, und ich denke auch nicht, dass ich sie hier schlecht geredet hätte. Sie würde nur noch erheblich effizienter und damit die Akzeptanz noch besser, wenn die Speicherfähigkeit der Wärme tiefer im Bewusstsein vordringen würde, und nicht immer nur weitere PV-Elemente aufs Gelände gepflastert werden, damit auch in kalter Jahreszeit Strom erzeugt wird, um auch noch aus -20°C Wärme zu ziehen….😉

                • Thorens sagt

                  Die Speicherfähigkeit für Wärme eines Gebäudes hängt ausschließlich mit dem Baumaterial und der Gebäudekonstruktion zusammen. Je schwerer ein Bauteil umso mehr Wärme kann es speichern. Je schlechter isoliert umso schneller gibt es die Wärme wieder ab.

                  Ja, wenn wir mit der Wärmespeicherung nur schon weiter wären. Es gibt aber leider noch kein System, das die Überschusswärme des Sommers effizient speichern kann, um sie zum Bedarf im Winter wieder abrufen zu können.

                  Eine WP hat dieses Problem mit sämtlichen anderen Heizsystemen gemeinsam. Und es ist dumm, dass so eine Heizung dann am effizientesten ist, wenn man sie eigentlich gar nicht braucht und am meisten verbraucht, wenn es kalt ist. An dem Umstand ändert erstmal kein Heizsystem etwas.

              • Stadtmensch sagt

                Danke. Gut erklärt.

                “Hätte ich vor zwei Jahren auf all die Energieexperten gehört…”

                Kommt mir auch manchmal so vor. Auf dem Weg zur Wahrheit wandelt jeder allein. 😉

                Möchte nicht wissen, wieviele Heizungen im Bestand nicht optimal laufen, weil schlecht geplant, ausgeführt, gewartet wird.
                Hatte mir vor kurzem mal eine Wärmebildkamera ausgeliehen, um zu schauen, was so übrig bleibt von der Vorlauftemperatur in den einzelnen Heizkreisen…manomann.

                Der Installateur damals: Bei Einzelraumregelung brauchen sie keinen hydraulischen Abgleich…

                • Thorens sagt

                  “Bei Einzelraumregelung brauchen sie keinen hydraulischen Abgleich…”

                  Ja, genau. Das sind dieselben Experten, die lieber ein völlig überdimensioniertes Gerät verkauft haben, als Gefahr zu laufen, dass es dem Kunden nicht warm genug wird.

                  Saubere Planung geht über alles. Darauf hat aber kaum ein Installateur Lust, weil mit ziemlichem auch zeitlichen Aufwand verbunden. Die Heizis arbeiten noch immer lieber Pi mal Daumen und lieber eine Nummer zu groß.

                  Jeder, wirklich jeder bisher hat gesagt, dass ich meine Hütte mit den 8 kW nicht warm bekommen werde. Ich habs trotzdem gemacht und die Leistung bewusst klein gewählt. Inzwischen weiß ich, dass es in meinem Fall genau so hinkommt, wie ich selbst gerechnet habe. Das Gerät ist hinsichtlich seiner Leistung so ausgelegt, dass die beste Effizienz bei durchlaufender WP und ohne Takten derselben bei etwa zwischen 0 und +10°C Außentemperatur erreicht wird. Eben in dem Temperaturspektrum, das wir im Winterhalbjahr am häufigsten haben. Ab etwa -10°C wird der eingebaute Durchlauferhitzer hinzugeschaltet. Das war bisher in 2 Nächten der Fall und ist mit einkalkuliert. Wichtig beim Heizen mit WP ist, dass das Gerät so ausgelegt ist, dass es die meiste Zeit während der Heizperiode durchlaufen kann und nicht schon bei Temperaturen unter etwa 10°C schon ins Takten gerät (einschalten/ausschalten), weil sie zu groß ausgelegt wäre. Insgesamt spielen dabei im Jahresverlauf ein paar sehr kalte Tage mit dann sehr hohem Stromverbrauch aufgrund Zusatzheizer aber keine große Rolle.

                  Und Einzelraumregelung korrespondiert nur schlecht mit WP-Heizung. Bei Betrachtungen zur Heizeffizienz sind die Volumenströme des im Heizkreis zirkulierenden Wassers wichtig. Bei höherem Volumenstrom kann die Vorlauftemp. (in Grenzen) niedriger sein. Dafür ist es am besten, die Einzelraumregler (Thermostate) alle komplett zu öffnen oder auch ganz zu entfernen und die WP 24/7 durchlaufen zu lassen.

                  Gut auch, wenn man weiß, dass, je nach Gebäudedämmung, es wirtschaftlicher sein kann, die Heizung durchlaufen zu lassen als mit Nachtabsenkung zu fahren. Der Verbrauch am Morgen zum Wiederaufheizen kann dabei höher sein als das in der Nacht Eingesparte. Von Gebäude zu Gebäude allerdings unterschiedlich.

                • Stadtmensch sagt

                  Alles richtig was du schreibst. Ich hoffe, das Problem mit der Taktung und den Einzelraumregelungen durch zwischengeschalteten Multipeicher umgehen zu können.
                  Laut Lehrbuch soll das zumindest funktionieren.
                  Mindestumlaufwassermenge, optimale Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf und maximal 3 Starts pro Stunde lassen sich da leichter realisieren, als wenn alles direkt verschaltet ist.
                  Hoffe es lesen keine Heizis mit 😉

                • Thorens sagt

                  Tja, so ein Speicher ist aber halt auch ein Effizienzkiller. Manchmal geht es aber nicht anders. Vor allem, wenn eine WP einen bestehenden Heizkreis versorgen soll.

                  3 Starts pro Stunde? Meine WP läuft ab ca. 12° Außentemperatur abwärts kontinuierlich durch.

                  Wenn es dich interesseirt, hier ein Link zum Fachforum:
                  https://www.haustechnikdialog.de/Forum/30/Waermepumpen

          • Thorens sagt

            Es ist halt immer die Frage, ob der WG der gesamten erforderlichen Kette betrachtet wird (Primärenergieverbrauch) oder der des dem Endverbraucher zur Verfügung stehenden Energieträgers (z.B. Strom oder Heizöl). Allein das Verstromen von fossilen Energieträgern hat, wenn ich es recht im Sinn habe, einen mittleren WG von ca. 60 %. Aus 1 kWh Gas oder Kohle, wie sie aus der Erde kommen, werden ca. 0,6 kWh Elektrizität. Das Ganze ist gut erklärt im verlinkten Vortrag von Prof. Goebel. Inwiefern der jeweilige Anlagenbau und dessen Unterhaltung in die Betrachtung mit einfließen, ist mir nicht bekannt.

            Das Verlustärmste ist immer die Variante, die mit möglichst wenigen Zwischenschritten (wie z.B. Weiterverarbeitung von Rohöl zu Heizöl, Verstromung von Gas) auskommt. Daher ist die direkte Nutzung von Strom aus regenerativen Quellen hinsichtlich der Effizienz die beste Wahl. Die Bereitstellung lässt sich aber nicht verbrauchsorientiert steuern.

            • Brötchen sagt

              Farmer Willi should think about translating his new book into English. After all, the problems of German farmers exist in variations worldwide.
              If the problem can be tackled worldwide, then we would
              a never run out of things to talk about
              and b it would soon become clear that food is not always available in abundance in other countries either.
              Of course, it would also be mega-exciting what our neighboring countries think about Ötzi and his Dingens.

              Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

      • Inga sagt

        Meine Frage ging doch um Pferde als Methanausstoßer

        Jetzt weiß ich warum beim Methanausstoß immer Kühe als größte Sünder genannt werden und nicht Rinder im Allgemeinen,
        Weil sie für die Produktion für Milch mehr Gras, bzw. Grünfutter brauchen.

        Pferde als Nichtwiederkäuer dann auch bisschen mehr als andere Vergleichbare Nichtwiederkäuer ausstoßen, weil sie ausschließlich von Pflanzlichem Futter ernähren, incl. Hafer.
        “Doch wie viel Methan produziert eine einzelne Milchkuh im Jahr? Mit 117 Kilogramm mehr als doppelt so viel wie die übrigen Rinder (57 Kilogramm). Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass viele der Rinder für die Fleischproduktion noch als Kälber geschlachtet werden, während Milchkühe länger leben. Den niedrigsten Methan-Ausstoß haben Schweine mit einem Wert von 1,5 Kilogramm.”

        “Pferde erzeugen zwar Methan, aber InTechOpen schlägt vor, dass Pferdemist ein nützlicher Bestandteil bei der Erzeugung von Biogas sein könnte, was die Treibhausgasemissionen verringern würde. Wie viel ein einzelnes Pferd zur globalen Erwärmung beiträgt, hängt stark davon ab, wie das Pferd gehalten wird, was es zu fressen bekommt, wie es untergebracht ist und von vielen anderen Faktoren.

        Löwen furzen, und Orang-Utans auch. … for Space Science ermittelte, dass ein Schwein etwa 3,3 Pfund Methan pro Jahr ausstößt und ein Schaf 18 Pfund Methan produziert. Ein Pferd kann 45 Pfund produzieren.

        Pferde furzen auch deshalb so viel, weil sie sich überwiegend pflanzlich ernähren und ihre faserige Nahrung durch Fermentation in der hinteren Hälfte ihres Verdauungstrakts verdaut wird.”

        1
  9. Carl Murman sagt

    Für alle die es genauer wissen möchten, als es Frau Prof. Kempfert und Herr Hirschhausen glauben, wie es sein könnte …

    Hier ein Video von Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult.
    Hans-Werner Sinn (vormals Präsident des ifo-Institutes):

    https://www.youtube.com/watch?v=z5trsBP9Cn4&t=2137s

    Er hat übrigens noch mehr Vorträge zu diesem Thema gehalten.

    (Hier noch die persönliche Webseite von Prof. Sinn: https://www.hanswernersinn.de)

    Sein Spezialthema – und auch hier ist er absolut führend – ist die “Gemeinschaftswährung” EURO mitsamt ihren Dysfunktionalitäten und natürlich, eng damit verbunden, die hohen Targetforderungen der Bundesbank an die EZB. Aktuell 1.269 Milliarden € (das sind 1,269 Billionen Euro).

    Ich wünsche allen eine gute Lektüre (von Spaß kann man dabei leider nicht sprechen) und einen großen Erkenntnisgewinn.

    Grüße an Alle
    Carl Murman

    7
    • Christian Bothe sagt

      Sinn hat sich zum Thema Energie dieser Tage auch in der Top Agrar geäußert! Lesenswert!

      4
  10. Bauer Fritz sagt

    Mir fallen dazu 2 Zitate ein aus einem Artikel den ich kürzlich gelesen habe. Titel: Sozialismus wirkt – Schaden macht blöd
    (https://exxpress.at/andreas-toegel-sozialismus-wirkt-schaden-macht-bloed/)
    Die darin beschriebenen Verhaltensweisen lassen sich auf vielerlei andere Bereich 1:1 übertragen.

    Zitat 1: “Das dürfte der Genossin, die ihr gesamtes Berufsleben in geschützten Werkstätten verbracht hat, zwar kaum zu vermitteln sein, dennoch handelt es sich dabei um wirtschaftliche GESETZMÄSSIGKEITEN, DIE AUCH DANN WIRKEN, WENN SIE NICHT BEGRIFFEN WIRDEN.”

    Zitat 2: “Wenn Ideologie im Spiel ist, gilt: “Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen – umso schlimmer für die Tatsachen” (Friedrich Hegel zugeschrieben).

    6
  11. Frikadellen piet 44 sagt

    moin ich glaube das ist ein gewaltiges Luftschloss dass wir nur erneuerbare brauchen um unseren Strombedarf zu decken eine wirklich plausible Berechnung habe ich noch nicht gesehen schönen Sonntag
    wir benötigen ja auf Flächen für andere Sachen wie Nahrungsproduktion oder für Tierfutter und nicht für Mais der für biogast wird

    3
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      …und genau eine solche Haltung ist das schwerwiegendste Problemfeld von uns Bauern heute:

      Wir können Zukunft – Nahrungsmittel + Energie!!!

      (Besser könnte man es wohl kaum auf den Punkt bringen)

      12
      • Smarti sagt

        Oezdemir will ein Ende von Energie aus Getreide bis 2030 durchsetzen. Die sei unabdingbar für genügend preisgünstige Lebensmittel.
        Das soll er doch mal probieren… mal schauen wie viele “günstiges Getreide” es noch in den Handel schafft.

        8
        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Richtig Smarti, weg mit den Denkblockaden in unseren Bauernköpfen, wir müssen uns weit eher mit fruchtbaren Handelsblockaden beschäftigen…

          6
        • Christian Bothe sagt

          Özdemir hat eben keine Ahnung, sonst würde er nicht solchen Unsinn erzählen( selbiges in einem Interview der OTZ am Wochenende). Biokraftstoffe sind die Zukunft im Mix mit fossilen Kraftstoffen für die eine Milliarde Verbrenner weltweit. Dazu E-Fuels und Re/Fuels sowie H2 als Treibstoff direkt( Deutz). Ob der Özdemir weiß, das man erstens kaum Nahrungsgetreide und Zuckerrüben verwendet und zweitens hochwertige Nebenprodukte erzeugt werden wie Getreideschlempe( Protigrain), RES, Rapskuchen! Alle diese Eiweißfuttermittel verringern den Import von Soja und erzeugen einen „positiven“CO2-Fußabdruck! Sollte man dem „Fachminister“ mal erklären und der Kempfert auch…E-Mobile sind Umweltfrevel ( Abbau von Lithium, Cobalt und Verbrauch jeder Menge Trinkwasser vor Ort) und nur eine Nische der Mobilität…

          6
  12. Klemens Minn sagt

    Wenn man Versorgungssicherheit diskutiert sollte man nicht nur die üblichen Sommer-Winterschwankungen im Blick haben sondern auch in gewissen Grenzen unvorhersehbare Ereignisse wie z.B. ein größerer Vulkanausbruch. Aber eine Reihe aktueller “Studien” berücksichtigt ja noch nicht mal eine 14 tätgige Dauerfrostperiode.

    8
  13. MAK sagt

    Frau Kempfert ist ein “leuchtendes” Beisspiel für Frauen, die in erster Linie wegen ihrer Chromosomenausstattung führende Positionen bekleiden dürfen. Das kann nicht gut gehen.

    11
    • Smarti sagt

      Nicht dass ich behaupten möchte, dass Ötzi Eier hätte… aber schlimmer als der ist Keine !

      6
  14. Thorens sagt

    Nach dem, was der öffentlichen Darstellung zu entnehmen ist, ist die Energiewende genauso weit gedacht wie die Agrarwende. Funktioniert die eine nur unter Einbeziehung von “herkömmlich” erzeugter Energie aus anderen Staaten, so gelingt das andere nur unter Einbeziehung von Lebensmittelimporten aus teils fraglicher Provenienz.

    Aber was machen wir bloß, wenn diese Lieferanten dann endlich wach geworden sind und das deutsche Modell auch für sich selbst entdeckt haben?

    9
    • Smarti sagt

      Mit der deutschen Rente in der Residenz in Bulgarien , Antalya oder in Thailand bzw. Afrika leben.
      Die Arbeitnehmer sammeln Überstunden von März bis Oktober und machen dafür im Winter Aktivurlaub in einem Land mit genügend Strom oder Sonnenwärme. Man könnte sich ja dann gleich die ganzjährige Eiweissversorgung mit einer Insektenzucht sichern.
      Afrikas Schulen würden sich durch deutsche Schüler bestimmt auch modernisieren.
      Positiv gesehen erweitert diese Lebensweise den Horizont ungemein :).
      Sind wir dann Wirtschaftsflüchtlinge oder Stomflüchtlinge oder ?

      2
  15. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    “Optimisten wandeln auf den Wolken, unter denen die Pessimisten Trübsal blasen.” (vom rosaroten Fürsten de Ligne)

    Ich bin und bleibe in dieser Frage wohl ein “unverbesserlicher Optimist”…!!!

    10
    • Mark sagt

      “Der Pessimist bläst Trübsaal, weil er de vielen Opitmisten darnieder liegen sieht, die auf Wolken gewandelt sind……” (Mark 2023)

      3
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        „Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“, so Kaiser Wilhelm II.

        …Glauben Sie, lieber Mark, bis heute noch an das Pferd!?

        7
        • Mark sagt

          Lieber u. W.
          “Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde”, das sollten Sie mir glauben, ich war heute schon ausreiten.

          3
              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Ist doch wunderbar, dass Ihr Leben wohl ein einziger Ponyhof ist – ich muss da zugegebenermaßen etwas härter ran. So what…

                Um Sie müssen wir uns wohl keine allzu große Sorgen machen, schließlich haben Sie stets ein dicken Spruch auf den Lippen, tauschen die Ernsthaftigkeit gg. Dauer-Fun. Auch eine Art von Lebensphilosophie…, aber nicht so ganz mein Ding. Sorry!
                Unkomplizierter

                8
          • Stadtmensch sagt

            OT:

            “Pferde arbeiten pro Flächeneinheit energetisch effizienter und mit Ausnahme von Methan emissionsärmer als Motoren. Auch wenn man den Energiebedarf und die Emissionen der Pferde außerhalb der Arbeitszeit mit einbezieht, schneiden die Pferdevarianten mit bodengetriebener Zapfwelle sowie eine Variante mit motorgetriebener Zapfwelle diesbezüglich besser ab als der Schlepper.”

            https://kobra.uni-kassel.de/handle/123456789/2017061352613

            • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

              Hatte einer Absolventin der Uni Kassel eine Weide für ihre Arbeitspferde und ein Stück Acker besorgt und sie hatte losgelegt.
              Nachfrage war da,aber immer diese blöde Handarbeit bei schönstem Wetter……

              4
            • Marian E. Finger sagt

              Jäger und Sammler arbeiten pro Flächeneinheit energetisch noch effizienter und emissionsärmer als Pferde. Und der Schimpanse arbeitet pro Flächeneinheit noch effizienter und emissionsärmer als der Jäger und Sammler. Lassen wir das mit der Landwirtschaft doch ganz und bauen uns wieder Schlafnester in den Bäumen.

              5
              • Inga sagt

                Reichen dann die Bäume auf Erden?

                Aber es ist nur der Beweis, die Menschen mit ihren Ansprüchen tun der Natur nicht gut.

                Sie wollen nur billiges Fleisch aus der Massentierhaltung und gute Gesunde Nahrung von gesunden Massenpflanzen auf maschinengerechten Äckern in einer ausgeräutmten Landshaft.

                1
                • Christian Bothe sagt

                  Aber die Windmühlen tun der Landschaft gut…

                • Inga sagt

                  Vielleicht gibt es noch andere alternative Energieträger als Wind.

                  Jedenfalls wenn wir mit so vielen Menschen hier friedlich weiterleben wollen. dann müssen wir uns was einfallen lasen.

                  Heute Vormittag konnte ich so einen Link hier, der Prof., Goebel aus Hamm öffnen.

                  Man darf nicht einseitig sein, Christian Bothe.

                  Hat der nicht gesagt, anstatt jedes Jahr in den Urlaub zu fliegen,
                  lieber CO2 und das Geld sparen, um damit sein Haus zu isolieren oder eine Heizung oder PV-Anlage aufs Dach!
                  Eben mit CO2 auf verschiedene Art viel sparsamer zu machen.

                  Eben habe ich Prof. Sinn gehört, der ‘appelliert da hinsichtlich sogar an die Politik.

            • Wolf sagt

              Wenn wir das mit Pferden machen, ist es so mühsam dass es grad für die eigene Familie des Landwirtes reicht, Du bist dann bei den ersten dabei die verhungern. Denkt immer dran dass wenn ihr so einen riesigen Schlepper seht dass er viele Menschen zu Spottpreisen (die euren teuren Freizeitblödsinn möglich machen) ernährt.

              1
        • Inga sagt

          Den Pferden, denn die verpessten die Luft nicht so.

          Sie tragen auch zu Entschleunigung bei.
          Nur für die Landwirtschaft müssen wir welche züchten, die mit den Schwänzen die Zapfwelle drehen können.
          😉

          1
  16. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Erneuerbare Energien hängen bei uns am Tropf der Genehmigungsbehörden,diese wiederum werden von den grossen Energieriesen “subventioniert”,damit diese keine Nachteile bekommen.
    Frau Prof. Kempfert ist eine dieser gut dotierten Repräsentanten,die ab und zu etwas nettes äussert,aber auch darauf hinweist,dass nur unsere leistungsstarken Stromriesen unsere Versorgungssicherheit garantieren.

    6
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Merkste was, Hans….!? – Unser Scheinriese Turtur in seiner kurzzeitigen Aussenwirkung.

      6
      • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

        ……aber hässlich isse nicht…….
        ich mache se leiden! owl-slang.

  17. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Wir besitzen zwei E-Autos – ein Hybridfahrzeug und ein reines E-Automobil. Nutzen können wir den dort gespeicherten Strom in nur die eine Richtung, mit bedarfsgerechten Alternativeinsätzen ist ein solches System bislang nicht ausgerüstet. Eben eine solche grandiose Sinnhaftigkeit wird energiepolitisch bis heute von allen Seiten torpediert, massiv blockiert. – WARUM!?

    Wie viele Akkugeräte sind auf unserem Betrieb im Einsatz, in ausschließlicher „Einbahnstraßennutzung“, wie vor…!?

    Ermangelt es unseren heutigen „modernen Dichtern und (Vor-)Denkern“ prinzipiell an der notwendigen Ideenvielfalt, dem dabei ausschlaggebenden Vorstellungsvermögen in weiser Vorausschau oder können sich eben diese Marionetten schlichtweg einfach nicht von ihren Fäden befreien, welche bis zum heutigen Tage vollkommen verfangen, an denen stetig entschieden, bisweilen recht grob bei Bedarf gezogen wird!?

    Jeder Verbraucher, der über den hauseigenen Stromzähler Abrechnungen seitens der Versorger erhält, kann gut und gerne selbst Replik halten, warum an eben dieser grandios effizienten Dauergelddruckmaschine kaum Hand angelegt wird. An den Strombörsen ist das Strompreisniveau jederzeit recherchierbar: Aktuell differenziert hier der Preis zwischen 4-10 Cent/hWh – eine großzügige Spanne. Wo wird der „Rest“ verbucht, der auf den Jahresendabrechnungen schlussendlich in Ansatz gebracht wird. Ein perfektionierter Flaschenhals fürwahr!!! An eben genau diesem soll/darf kein Weg vorbeiführen.

    Derzeit sind wir von Südlink einschneidend betroffen, ein Milliardeninvest hierfür, wo unser handverlesener Geldadel sich wiederum vollkommen schmerzbefreit die eigenen Schatzkammern in Endlosschleife vollzuschaufeln weiß.

    Sämtliche Beobachtungen in eben diesem Energieumfeld lassen dato einzig zu den Erkenntnissen erstarken, dass eine Dezentralisierung unserer Stromversorgung mit allen nur erdenklichen Mitteln rigoros verhindert werden soll. – Auch deine persönlichen Einschätzungen für nur einen Tag -lieber Willi- lassen dabei recht wenig Hoffnungen keimen, dass man endlich die wahren Herausforderungen in diesem Sektor erkennt, um beherzt neue Wege endlich beschreiten zu wollen.

    „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt – sondern von unseren Kindern geliehen!!!“ (alte Indianerweisheit) – Gesteuert sind wir aktuell von erheblichen Egoismen im Hier und Jetzt, soviel Ehrlichkeit muss sein!!!

    Ich wünsche euch allen noch ein „energiegeladen“ positives neues Jahr 2023…!!! – Bleibt gesund.

    16
    • Mark sagt

      “Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt – sondern von unseren Kindern geliehen!!!“ Dieser grüne Slogan wurde von US-Außenminister Baker dem Philosophen Ralph Waldo Emerson zugeschrieben, andere halten ihn für eine uralte australische oder amerikanische Weisheit. Er wurde allerdings erst 1971 von einem grünen Aktivisten geprägt. Und sorry, je länger ich über diesen nachdenke, desto dämlicher kommt er mir vor.

      5
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Wieviel gedenken Sie, lieber Markt, denn mitnehmen zu wollen, wenn Sie erst einmal die Radieschen von unten betrachten. Selbst die Erde, in die Sie sodann für immer gebettet werden, ist nur auf Zeit gepachtet, nicht einmal generell mit der Option auf einseitige Laufzeitverlängerung. – Nein dieser alte Indianerhäuptling war sehr schlau, dieselben ganz banalen Zusammenhänge als solches erkennen und danach handeln zu wollen…

        Genau eben in der irrlichternen Vorstellung, für uns selbst der Weisheit letzter Schluss bei uns selbst verortet zu sehen im Hier und Jetzt, macht dringend notwendige Schritte nach vorne so grandios schwerfällig…

        8
        • Mark sagt

          Lieber u. W. ,
          “Wer früher stirbt ist länger Tod”, mit dieser Weisheit pflege ich gewöhnlich zu antworten, wenn mir jemand mit der Weisheit von Sitting Bull (was übrigens nicht stimmt) daher kommt. Im Gegensatz zur “Indianerweisheit” ist mein Spruch sicherlich richtig und nicht zu widerlegen, auch wenn sie wie die Indianerweisheit völlig sinnbefreit ist. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen. Übrigens, die Liste von dem, was ich einmal mitnehmen werde ist fast schon fertig.

          4
          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Man kann sich ein überdimensional grosses Scheckformular besorgen, da passen ganz ordentlich Zahlen drauf, …schliesslich gibt die Raumkapazität beim letzten Transport nicht allzuviel her. 😉

            6
    • Marian E. Finger sagt

      „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt – sondern von unseren Kindern geliehen!!!“ (alte Indianerweisheit)

      Das heißt, wir müssen Kinder bleiben, um als Kreditgeber auftreten zu können. Das erklärt, warum die Gesellschaft immer infantiler wird.

      2
      • Inga sagt

        Kids fahren kein Auto und brauchen kein Flugzeug.
        Aber es ist anders gemeint ,
        Wenn wir hier die irdische Stätte verlassen, sollen wir sie im ordentlichlihen lebensfähigen Zustand zurücklassen.
        Es sollte nicht so aussehen, wie im Saustall.

        1
    • Christian Bothe sagt

      u.W. Der Spruch im letzten Absatz klingt immer gut, gibt’s sogar als Schlager! Bringt uns aber in der Gegenwart nicht weiter, denn da haben wir eine Menge zu tun und gerade zu richten, nicht nur hier sondern weltweit! Das ist die Hauptaufgabe, um den Kindern und Kindeskindern eine gute Zukunft zu ermöglichen! Energiewende wie Kempfert diese darstellt, hilft nicht weiter weil man diese nicht braucht. Erneuerbare Energie kann nur ein Tropfen auf einem Stein sein und bringst nur im Mix mit fossilen Energien und AKW. Deshalb wird auch Kohle noch über 2038 abgebaut werden( auch wenn der schlaue Habeck das anders sieht) und in Mitteldeutschland sowieso! Kempfert‘s Windmühlenphilosophie hat vor einigen Wochen in Deuschland nur Stillstand produziert und das über mehrere Tage…Deshalb ist‘s für mich ein Unding wie man sich ein E-Mobil kaufen kann( Hybride mit Verbrenner ausgenommen), wo ständig von Blackout gefaselt wird,und der Strom niemals für diese „ Spielzeuge“ reichen wird.Biokraftstoffe und É-Fuels sind die Zukunft für 48 Millionen Verbrenner hier und die eine Milliarde weltweit! Übrigens habe ich bereits 2001 eine PV Anlage 207 kwp auf einer Lagerhalle montieren lassen, bin also nicht gegen erneuerbare Energie…

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      • Stadtmensch sagt

        Die 48 Millionen Stehzeuge werden wohl in Zukunft kaum noch Wert haben und noch viel weniger bewegt werden. Das ist für mich aus ökologischer Sicht das einzig Positive an den vielen angezettelten Wirtschafts- und sonstigen Kriegen.
        Infrastrukturapokalypse wird auch greifbar: Bei uns hier ist eine Straße schon über ein Jahr wegen Kanalarbeiten gesperrt – keine Leute.

  18. Marian E. Finger sagt

    Über Hunderttausende von Jahren hinweg hat der Mensch alle möglichen Anstrengungen unternommen, um von der Natur und insbesondere von Wind und Wetter unabhängiger zu werden. Hat Feuer gemacht, Felle angezogen, sich mit Fett eingerieben, Hütten und Häuser gebaut, Äcker angelegt, Zentralheizungen erfunden, Kohle abgebaut, nach Öl gebohrt und … und … und….

    Wenn nun die Geschichte der Zivilisation darauf hinausläuft, dass wir von Wind und Wetter wieder genauso abhängig werden wie in prähistorischen Zeiten oder sogar noch abhängiger, weil wir ja längst nicht mehr so viel aushalten wie der Neandertaler, dann kann man sich schon fragen, und wozu das alles?

    Mit der Energie ist es wie mit den Nahrungsmitteln. Es handelt sich nicht um ein Mengenproblem, sondern um ein Verteilungsproblem. Bei den Nahrungsmitteln liegt es an den Menschen, dass die Verteilung nicht klappt, an korrupten Staatenlenkern, Spekulanten, geistig minderbemittelten Gesetzgebern. Bei den erneuerbaren Energien haben wir ein Verteilungsproblem, das nicht vom Menschen ausgeht, sondern von den Energien selbst. Wind und Sonne sind unzuverlässige Lieferanten. Bei unzuverlässigen Lieferanten braucht man enorme Puffersysteme, damit es in Extremsituationen nicht zur Katastrophe kommt. Eine Dunkelflaute ist ja noch nicht mal eine Extremsituation, sondern im Winter ein normales Ereignis. Die Energieversorgung für ein 80-Millionen-Volk darauf zu bauen, dass die Winter von heute an Jahr für Jahr gleichbleibend mild bleiben, ist schon mehr als bodenloser Leichtsinn, umso mehr, wenn man weiß, dass diese 80 Millionen Menschen vom Funktionieren des Stromnetzes so abhängig sind wie ein Intensivpatient vom Funktionieren der lebensrettenden Technik.

    16
    • Inga sagt

      Wenn wir uns vom Wetter unabhängig gemacht haben, dann heißt es nicht, dass wir dieses bekämpfen dürfen,
      Denn das Wetter gehört zur Natur und wenn wir Natur bekämpfen, dann sündigen wir gegen die Ökologie.

      Dann schimpfen die NGOs zurecht.

  19. Jürgen Donhauser sagt

    Die gestressten Mitbürger sprechen doch immer von „Entschleunigung“ und „work-live-balance“. Ohne Energie funktioniert das super. Also im Grunde möchte Frau Kempfert durch Strommangel nur etwas Gutes für unsere Gesundheit tun – nur nicht auf der Intensivstation. (Ironie off)

    5
    • Inga sagt

      Aber der gestresste Mitbürger aufgeklärt benutz Elektrogeräte,
      um den Stress zu vermeiden und weil wir nun deswegen weniger Stress haben, können wir uns erst über das Thema
      Entschleunigung Gedanken machen.

  20. Christian Bothe sagt

    Vorbild Bauer Willi: Farmer in Neuseeland stellen grüne Kreuze auf! Eben in agrar heute gelesen, lieber B.Willi! Interessanter wie das Gelabere von Kempfert heute…

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  21. Mark sagt

    Frau Kemfert gehört zu den wohl am besten verdrahteten Personen im großen Netz der Energiewende-Klima-Wissenschafts-Politik-Bürokratie. Arbeitsergebnisse sind unter anderem Streitschriften wie „Kampf um Strom“ oder „Das fossile Imperium schlägt zurück“, so als sei der Umbau des Energiesystems ein Krieg. Solche Titel passen eher zu taz-Artikeln, Groschenromanen oder zur Inhaltsangabe von „Frontal 21“. Kennzeichnend für ihre Beiträge, sowohl schriftlich als auch verbal, ist die fast gänzliche Abwesenheit von Zahlen. In schönster Prosa wärmt sie im Wesentlichen die bekannten Positionen auf. Schon wenn man die Formulierungen etwas lüftet und die passenden Zahlen hervorkramt, wird klar, dass hinter der Fassade wenig ist. Für Detailprobleme ist sie nicht zu haben. „Der Anteil der Atomenergie kann und wird problemlos durch erneuerbare Energien ersetzt werden.“ Den Fridays-Kindern erzählt sie Märchen und scheut sich nicht, die Jugend ins Nirvana zu schicken. “Wer will, findet die Wege…” Also Ihr müsst nur wollen, dann werdet ihr schon was finden, Kemfert weiss den Weg ganz offensichtlich noch nicht, denn das was sie vorbringt ist schlicht Pillepalle (Fahrrad, Autofreier Sonntag, Heizung runterdrehen). https://www.youtube.com/watch?v=pKDDI7D2Tow&t=100s

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    • Schmeckt gut sagt

      Mark, und nicht zu vergessen, Geduld und OMMMH – z.B. beim Aufladen der Autobatterie auf dem Weg von Nord nach Süd oder umgekehrt. Wenn der Wind nachts nicht weht, kann eben erst morgens ab 10.00 Uhr an der “Schnellladestation” Strom getankt werden – oder am nächsten Tag, oder am Montag nächster Woche. Sollte diese Situation Tausende Fahrzeuge betreffen, gilt halt das Windhundverfahren. Das wird aber lustig. Frau Kempfert kann dann ja auf den Rastplätzen Tee verteilen. Tiny Homes an den Rastplätzen wären gut, weil ja sooo nachhaltig und der Strom läuft nicht mehr über Kupferkabel, sondern wird “gebeamt” 😉 jetzt muss ich aber aufhören mit den “Zukunftsvisionen”

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    • Wolfgang Kolbe sagt

      Moin, alle Klimawenderetter Apokalyptiker, wurden als Kind sehr wahrscheinlich so heiß gebadet oder sind als Babys vom Wickeltisch gefallen. Anders ist die manifestierte Denkbehinderung nicht zu erklären. Mathematik und Physik, werden von diesen “Klimaklerikern” völlig ausgeblendet. Die Klimawendekirchenideologieist sakro sankt. Die Stromversorgung ist aber doch nur ein Teil der Energieprobleme. Ein Staat der seine Infrastruktur (Wohnungen, Verkehrswege, Wasserversorgung, Krankenversorgung usw.), für 75 Millionen Menschen aufgebaut hat und durch eine unkontrollierte Einwanderung auf 85 Millionen Menschen anwächst, bekommt zwangsläufig riesen Probleme. Wenn aber die politischen Entscheidungsträger sich von ihrer Hypermoral anstatt von Sachverstand leiten lassen, kommt es zwangsläufig zum Zusammenbruch des gesamten Staates. Die Ergebnisse der volatilen Energieerzeugung kann der geneigte Leser jeden Dienstag, bei Rüdiger Stobbe, ” woher kommt der Strom”, erfahren.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Andersdenkende als “Denkbehinderte” abstempeln zu wollen, zeugt von welcher Intelligenz?…

        Denken Sie darüber(!) mal tiefschürfend nach, bevor man mit Ihnen in eine Diskussion überhaupt einsteigen möchte.

        Beste Empfehlung von einem nach Ihren Begriffen dereinst “verunfallten Baby”, das Karriere machen durfte….

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        • Reinhard Seevers sagt

          Jungs, streitet nicht…..lehnt euch zurück, füllt das Glas mit einem guten Wein, Bier oder sonstwas, Tüte Chips dabei ……und wartet einfach ab. Der Dämpfer fährt auf Sicht, ist voller Passagiere, hat aber weder Kapitän, Steuermann und Nautischen Offizier, noch Schiffstechniker oder Maschinisten.
          Die Bordkapelle spielt volle Pulle und die Vorratskammern sind gut gefüllt. Was soll schon schiefgehen? 🤗🍻

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